Derbies und Guineas

 

Pünktlich zum Rennen hier meine rasiermesserscharfe Analyse des Kentucky Derby 140. Zuerst aber die Oaks: Untapable.

 

Das Derby morgen abend ist wie immer eine rätselhafte Veranstaltung für den Wetter. Aber eines ist gewiss, nach Klasse steht California Chrome deutlich raus. Aber wann hat das letzte Pferd aus California das Derby gewonnen? Der letzte in California gezogene Derbysieger war Decidedly. Das war 1962. In California trainierte ja, die haben immer mal wieder gewonnen, aber da gezogene seitdem nicht. Sehr schlechtes Karma, und wissen Sie was, er sah auch nicht so richtig relaxed aus bisher in Louisville, sondern ziemlich auf den Zehenspitzen stehend, wenn Sie wissen, was ich meine. Wie soll das erst morgen werden, wenn es vor dem Hintergrund von 150.000 lärmenden und johlenden Menschen zugeht? Dazu die Blasmusi und das ganze Geraschel und Geklirre. Das Pferd hat eine lange Flugreise quer über den Kontinent hinter sich, und solche Reisen schlauchen, besonders beim ersten Mal. Also, man kann schwer an California Chrome vorbei, aber ein zu Allem entschlossener Wetter kann es schaffen. Vor ein paar Jahren bin ich auf Brother Derek reingefallen, auch so ein Protz, aber der fiel wie der sterbende Rucksack in sich zusammen, als es ernst wurde.

 

Alle anderen sind schwierig wie immer in Relation zu setzen, weil das Derby vergleichsweise früh im Jahr kommt, und rasante Entwicklungen der Form nach Norden und Süden möglich sind. Was gestern war, ist Schnee von Gestern. Ich möchte dennoch ein Pferd herausstellen, Samraat. Der hat bis auf das Wood Memorial alle seine Rennen an der Ostküste/Aqueduct gewonnen, Damon Runyon am 18. Dezember 1.600 Meter, Withers Stakes 1. Februar 1.800 Meter, Gotham Stakes 1. März 1.800 Meter, und dann im Wood Memorial zweiter zu Wicked Strong ebenfalls 1.800 Meter. Er ist blitzschnell aus der Maschine, am Sonnabend #6, und kann dann bequem hinter der Spitze marschieren und zwischen den Pferden, und dann mit taktischem Speed nach vorne gehen, wenn der Reiter das möchte. Er kann die Gerade runter hin und her mit anderen kämpfen und gewinnen. Also, ich finde, daß das Pferd Klasse und Erfahrung und einen Stil im Rennen hat, der im Derby sehr gefragt ist. Er hat mit Jose Ortiz einen der beiden brüderlichen Wunderknaben aus New York im Sattel, der zwar sein erstes Derby reitet, aber ein sehr cooler Junge ist, der das Pferd in-und auswendig kennt und weiß, wie es geht. Der Trainer Rick Violette ist alte Schule mit Hochschulabschluß, und Samraat segelt für meinen Geschmack deutlich unter dem Radar. Nicht spektakulär, aber super solide, und als Enkel vom Iron Horse Giant’s Causeway bestens gezogen.   

 

Warum nicht Wicked Strong, der ihn im Wood Memorial deutlich geschlagen hat? Weiß nicht, einfach so ein Gefühl, als ob Samraat den Spieß umdrehen könnte. Vielleicht wäre Platz die Wette der Wahl.

 

Meine #1 der hiesigen Derby Bahnen ist und bleibt Hamburg bzw. der rührige Veranstalter, der Hamburger Rennclub. Es geht deutlich bergauf in Hamburg, wie man der stets topaktuell gepflegten Web Seite entnehmen kann. Während ich in den vergangenen Jahren sagen wir mal so um und bei 30.-40.000 Zuschauer beim Meeting vermutete, war es in Wirklichkeit ganz anders, nämlich so:

 

Das Derby-Meeting in Hamburg-Horn ist das bedeutendste und größte Galoppsport-Ereignis in Deutschland. 90 000 bis 120 000 Besucher stellen sich auf der Galopprennbahn ein, die Medien berichten in TV, Radio, Internet und Print ausführlich über dieses sportlich hochrangige Ereignis. Auch gesellschaftlich ist das Derby hoch angesiedelt. Für Pferdekenner und -liebhaber ist es ein „Muss“ - ebenso für die Hamburger Gesellschaft wie auch für Familien, Wettfreunde und Newcomer.“

 

Tja, da kann man mal sehen, wie einen die eigenen Augen täuschen können, trotz Brille. Und wie ich den Vorstand des Clubs kenne, typisch Hanseatisches Understatement, denn wahrscheinlich waren es noch ein wenig mehr. Und wenn alles gut geht, können sie dieses Jahr an den Drehkreuzen möglicherweise – toitoitoi - evtl. 150.-250.000 Zuschauer auf der Bahn in Horn begrüßen. So erklärt sich auch die beruhigende Finanzsituation des Clubs, bei so vielen Zuschauern.

 

Ach Gott, fast ganz vergessen über diese tollen Zahlen die 2000 Guineas morgen in Newmarket. Kingman ist das Ding, aber ich sehe auch ein paar andere interessante, Toormore z.B. und die beiden O’Brien Pferde Australia und War Command. Und einen aus Gran Canaria mit dem unauslotbaren Namen Noozhoh Canarias. Am schönsten wäre natürlich ein Sieg von Frankie, mit dem ungeschlagenen Shifting Power von Richard Hannon. Aber das wäre dann eine sehr überraschende Sensation.

 

 

 

Hals&Bein!

 

Eine intensivere Beschäftigung mit den Guineas hat ergeben, was befürchtet wurde. Das Rennen ist wide open, wenn man Kingman mal außen vor läßt. Und zwar auch wegen des Bodens, der zwischen gut und fest tendiert, und Gosden wollte eigentlich auf solchem Untergrund nicht laufen. Also Kingman weckt wegen des Bodens Zweifel, und da fallen in dem Zusammenhang zwei Pferde ein, die den können sollten: Outstrip und War Command. Outstrip hat in Santa Anita on very firm turf den Breeders Cup Juvenile Turf gewonnen, und zwar mit massenhaft Schwung zum Beschluß. Das sah sehr eindrucksvoll aus, wenn auch die Gegner nicht unbedingt erstklassig waren. Und War Command von War Front hat die Dewhurst Stakes gewonnen, und sollte den Boden können und die Klasse haben. Dazu Ryan Moore an Bord. Was nun aus all dem machen? Ryan Moore, War Command.

 

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Kommentare: 209
  • #1

    Müssen (Freitag, 02 Mai 2014 19:39)

    denn nun aufgrund der aktuellen (Ver)-wicklungen die Hanseaten gar die Dortmunder fürchten????

  • #2

    international business (Freitag, 02 Mai 2014 20:10)

    Daniel Kruger of GTM, commented: “German Thoroughbred Marketing is delighted to join Destination Europe. We are looking forward to being part of a great team and we are very excited about putting German racing on the International stage where it belongs.”

    http://www.paulickreport.com/news/the-biz/destination-europe-grows-with-addition-of-ebf-german-thoroughbred-marketing/

  • #3

    kassandro (Freitag, 02 Mai 2014 20:30)

    Unter einer "rasiermesserscharfe Analyse" verstehe ich eigentlich, daß man einen und nicht zehn Favoriten benennt.

  • #4

    vielleicht sind sie ja sehbehindert, (Freitag, 02 Mai 2014 21:07)

    aber ich sehe nur einen starter fett gedruckt.

  • #5

    kassandro (Freitag, 02 Mai 2014 22:34)

    Aha, nur die Blacktype-Namen gelten als getippt, aber was sollen dann die vielen vielleichts? Ich kann ja verstehen, daß man in einem Rennen mit 20 Teilnehmern mehr als einen Favoriten hat, dann soll man die aber auch klipp und klar so benennen und nicht herumdrucksen.

  • #6

    Frau Arnold, nicht die Echte (Freitag, 02 Mai 2014 22:41)

    Herr Schmelz hat den Sieger auch schon mehrfach
    korrigiert noch bevor das Rennen überhaupt gelaufen
    wurde.

  • #7

    Parlo, der parvo (Freitag, 02 Mai 2014 22:42)

    Webpups ist teuer !

  • #8

    kassandro (Freitag, 02 Mai 2014 22:52)

    Hab mich jetzt auch mal ein bißchen informiert: http://www.racingpost.com/news/live.sd?event_id=1152272&category=0
    Die Besitzer von California Chrome sind mir auf jeden Fall außerordentlich sympathisch. Von den können sich die Dr. Berglars dieser Welt viele Scheiben abschneiden. Die wissen, warum sie dieses Hobby betreiben und deshalb drücken ich diesen Underdogs die Daumen. Mehr kann ich dazu aber nicht sagen.

  • #9

    ROSALIND (Broken Vow) (Freitag, 02 Mai 2014 23:24)

    Meine Oaks-Favoritin

  • #10

    Frage (Freitag, 02 Mai 2014 23:44)

    Kann mir mal einer dieses schwachsinnige Posting mit der #3 näherbringen?

    Im Blog sind für das Kentucky Derby zwei Empfehlungen genannt, wovon eine lediglich kurz als Platzwette annonciert wird.

    Manche können vor lauter persönlicher Antipathie nicht mehr geradeaus gucken. Was ist das nur für eine bekloppte Welt bevölkert von armseligen Kreaturen.

  • #11

    ROSALIND, wo warst du?! (Samstag, 03 Mai 2014 00:12)

    Na ja, auf Fav's setzen bringt nichts ...

  • #12

    MoFu (Samstag, 03 Mai 2014 01:39)

    .. ihr tut Euch sehr leicht, mit Eurer Kritik. Ich finde, das Posting von DI enthält viele Fundamentials und kann als fundierte Meinung durchgehen .. .
    Enttäuscht war ich heute über die Oaks. Hatte vor dem Rennen mindestesten 3 Gegner für Untabable ausgemacht, aber die marschiert dann von Startplatz 13 über die Dörfer, als ob kein anderer da gewesen wäre und ist bereits eingangs der Zielgerade hochgezogen. - Den Eindruck eines Überpferdes hat sie mir trotzdem nicht vermittelt. Schwacher Stuten-Jahrgang, wenn da nicht noch einige "Schläfer" auftauchen sollten.

    P.S.: Morgen eine schöne Joel-Schiebe ansetzen. Der war heute ziemlich verseucht. Abdecke auf C. Borel natürlich inklusive. Der Gott von Churchill Downs kennt die Herkunft jedes Sandkorns auf diesem Kurs. Hoffentlich wirds wieder "sloppy", denn dann zählt der Vorteil des Masters doppelt.

  • #13

    di (Samstag, 03 Mai 2014 07:40)

    schön, daß es eine interessante diskussion gibt. besonders gefällt mir der eingangsbeitrag von kassandro. untapable ging sehr leicht, die ist sehr gut. man konnte sehen, wie wichtig ein ungestörtes rennen ist. gleich mit vorne, leicht versetzt wegen dem dreck, und schon geht alles wie geschmiert. oder wir von selbst, wie das hb männchen immer wieder verblüfft feststellte. frohen herzens genießen!

  • #14

    ist schon eine sehr gute stute, (Samstag, 03 Mai 2014 07:44)

    die von rosie mit viel vertrauen, immer aussen herum, geritten wurde. gegen die älteren pferde werden wir ja dann ja eine elle bekommen, was das wert ist.

  • #15

    kassandro (Samstag, 03 Mai 2014 08:01)

    Glückwunsch zum völlig korrekten Oakstreffer.
    Meine Bemerkung über das stumpfe Rasiermesser bezog sich aber auf die Analyse des Kentucky-Derbys. Die war so fundiert, daß sie selbst die Racing Post gleich abgeschrieben hat (siehe obigen Link). Abgeschrieben hat der DI auch die Geschichte über den HRC und die vielen Derby-Zuschauer, allerdings bei sich selber und er wird das wohl noch öfter tun, denn es ist einfach untragbar, daß der Linde da ganz oben im Vorstand thront und der Mann, der die Wende bringen könnte, im Keller darben muß. Es gibt eben keine Gerechtigkeit mehr in dieser Welt. Auch im schönen Tinsdal ist sie nicht mehr in Ordnung. Die Earthly Paradise hat sich ein neues gesucht. Sie residiert jetzt im Fährhof und wird dort heuer nicht einmal gedeckt, was nicht gerade für einen wertgemäßen Kaufpreis spricht. Es kann nicht gut stehen um das Gestüt Kerbella. Hätte man sich doch bloß nicht mit dem Schmelz eingelassen!

  • #16

    di (Samstag, 03 Mai 2014 08:20)

    "Unter einer "rasiermesserscharfe Analyse" verstehe ich eigentlich, daß man einen und nicht zehn Favoriten benennt."

    möglicherweise der sinnfreieste beitrag der letzten zeit, und das will was heißen. favorit ist, wer am toto am kürzesten steht. favoriten demnach die, die am kürzesten stehen. favorit ist also california chrome, danach wicked strong, danza etc. was ich mache, ist der versuch, den rennausgang zu antizipieren, und nicht die favoriten aus der morning line abzuschreiben. das könte sogar kassandro, wenn man ihm sagte, wie.

    bei 19 pferden komme ich am ende zu einem, den ich aus den dargelegten gründen favorisiere: Samraat. in fett. zu california chrome und wicked strong schreibe ich auch was. in nicht fett.

    dann habe ich untapable geschrieben, in fett. die hat gewonnen. das reicht doch eigentlich aus.

    und kingman in fett, trotz einiger anderer, die ach auch gut finde. aber am ende kingman. dazu nachher mehr, weil die guineas sportlich besser aussehen als das derby.

  • #17

    Ruhig Blut (Samstag, 03 Mai 2014 08:52)

    Jeder blamiert sich eben so gut er kann.

    kassandro kann es besonders gut und noch dazu auf allerhöchstem Niveau.

  • #18

    #17 (Samstag, 03 Mai 2014 10:53)

    Ihr Beitrag spricht für sich und die Feststellung wird von (fast) jedem User auch eifrig befolgt!!!

  • #19

    Happy 25th Marathon TT ! (Samstag, 03 Mai 2014 11:22)

    Guten Lauf morgen in Hamburg

  • #20

    zahlmeister piepenbrink (Samstag, 03 Mai 2014 11:52)

    90.-120.000 zuschauer beim derby meeting. die welt der gaukler und seifensieder, noch vor dem adac und bild zeitung. eine kollaboration von hrc und dequia medien, düsseldorf. hanseatische kaufmannsleute mit handschlag seriösität und ehernen grundsätzen. wahrheit und klarheit, ein mann ein wort. einfach einmalig. 90.-120.000.

  • #21

    kassandro (Samstag, 03 Mai 2014 12:57)

    Wenn es darum geht, einen Favoriten zu benennen, dann geht es da nicht um den Toto-Favoriten, sondern das Pferd, das man SELBER favorisiert. Das ist doch klar. Und wenn man dann gleich mehrere von der Sorte benennt, dann mag das sachlich gerechtfertigt sein, aber rasiermesserschaf ist das dann nicht mehr.
    Jetzt ist aber alles klar: Samraat im Kentucky Derby und Kingman in den 2000 Guineas - das sind die DI-Favoriten. Mir sind die Besitzer von California Chrome besonders sympathisch. Das sind kleine Besitzer, die das große Los gezogen haben, und jetzt primär Geschichte schreiben wollen statt Kasse zu machen wie Dr. Berglar. Denen halte ich die Daumen. Die letzten 4 Formen von California Chrome sind ziemlich furchterregend und auch im Santa Anita Derby schaut er sehr stark aus, ohne wirklich ausgeritten zu werden. Saamrat schaut in den Gotham Stakes auch sehr gut aus. Zwar ist der Ausgang dort sehr knapp, aber im Gegensatz zu seinen Konkurrenten wurde er nur mit den Händen geritten. Ganz anders schaut Saamrat im Wood Memorial aus. Hier muß er schon im Schlußbogen kräftig aufgefordert werden und er kassiert eine Menge Prügel, um dann noch ganz knapp Zweiter zu werden. Dieses Pferd hat seinen Zenit bereits überschritten und ich sehe heute Abend für Saamrat keine Chance. Wicked Strong machte hingegen in diesem Rennen seinem Namen alle Ehre und wurde auch nicht so stark vermöbelt. Der ist also im Gegensatz zu Saamrat sicherlich ein ernstzunehmder Gegner für California Chrome, der jedoch nicht nur mein Favorit des Herzens sondern auch des Verstandes bleibt. Es ist rätselhaft, wie man ein Pferd, das offensichtlich hinüber ist, auf den Favoritenschild heben kann. Wenn der gewinnt, dann zieh ich wirklich meinen Helm vor DI.

  • #22

    TOORMORE (Arakan) (Samstag, 03 Mai 2014 13:15)

    Mein 2000 Guineas Favorit. Oder AUSTRALIA, O'Brien's bestes Pferd ever?! Oder etwa doch KINGMAN?! Das ist jetzt mein Einlauf! Auch ein "Experte" hat's eben nicht leicht. Oder sollte man besser ...

  • #23

    di (Samstag, 03 Mai 2014 13:59)

    das rätselhafte wird teilweise in dem beitrag am anfang erklärt; ein bauchgefühl. es gab mar vor ein paar jahren ein pferd mit dem namen bellamy road. der hat das wood memorial mit weile gewonnen. im derby war der ganz weg. ich kann mir hingegen vorstellen, daß samraat aufgetankt hat, und im letzten rennen nicht 100% war. wozu auch, wenn man das derby im auge hat. er hat die klasse, und mit die besten formen. und wicked strong startet aus der #19. kann natürlich sein, daß ich mich fürchterlich täusche. das ist rennsport.

  • #24

    ryan moore (Samstag, 03 Mai 2014 16:29)

    in grosser form, die ersten beiden grupperennen schon gewonnen.

  • #25

    night of thunder (Samstag, 03 Mai 2014 17:07)

    dreht das ergebnis gegen kingman. für mich, nachdem er nur dieses eine rennen verloren hatte, nicht so ungewöhnlich, die quote allerdings schon. australia guter dritter. auf das nächste aufeinandetreffen der drei bin ich sehr gespannt.

  • #26

    Kentucky (Samstag, 03 Mai 2014 17:59)

    Danza-Intense Holiday-Wicked strong

  • #27

    kentucky (Samstag, 03 Mai 2014 18:14)

    fried chicken

  • #28

    di (Samstag, 03 Mai 2014 20:46)

    War Command lief lau, Kingman ok. aber keine chance gegen den sieger.

  • #29

    Kentucky (Sonntag, 04 Mai 2014 00:38)

    Sollte nicht sein

  • #30

    Viva (Sonntag, 04 Mai 2014 00:43)

    California

  • #31

    di (Sonntag, 04 Mai 2014 08:10)

    der sieger california chrome steht einsam über dem jahrgang. er hatte einen 1A rennverlauf. wie auch mein tip samraat. bis mitte der geraden gab es hoffnung auf platz, aber dann ging das licht langsam aus. trotzdem gut gelaufen und diesmal nur nase von wicked strong geschlagen. besser kann ich solche rennen nicht handicapen, dazu ist das zu schwer. aber das macht ja schließlich auch den reiz der sache aus.

  • #32

    Rick Violette, trainer of Samraat, fifth (Sonntag, 04 Mai 2014 09:03)

    “I thought he his ran eyeballs out. He laid it out on the line. The kid (Jose Ortiz) rode a terrific race. No second guessing, my horse ran a great race. The winner was just better. We looked him in the eye and he just pulled away. My horse came out of the race good. So far so good. I feel bad for a horse that ran so well and so hard and only got fifth place.”

  • #33

    listen to the music (Sonntag, 04 Mai 2014 09:29)

    http://www.nbcnews.com/storyline/kentucky-derby/derby-winner-exile-trainer-rick-dutrow-fights-his-racing-life-n95636

  • #34

    Pünktlich (Sonntag, 04 Mai 2014 14:00)

    zum ersten Rennen in Köln hängt der Stream. Wer diesen Kram zu verantworten hat, ist ein Totengräber. Offenbar interessiert dies bei den hohen Herren keine Sau!!

  • #35

    Kriemhilde (Sonntag, 04 Mai 2014 14:12)

    Dass ist auch eine Art Verlässlichkeit.

  • #36

    vielleicht mal (Sonntag, 04 Mai 2014 14:34)

    bessere technik zulegen, dann hängt es nicht.

  • #37

    Kriemhilde (Sonntag, 04 Mai 2014 15:51)

    Gibt es noch bessere Technik als die IP Box von "German Tote" ?

  • #38

    sicher, (Sonntag, 04 Mai 2014 15:56)

    sonst würde es ja nicht bei anderen übertragungsformen ( computer) reibungslos funktionieren.

  • #39

    Kriemhilde (Sonntag, 04 Mai 2014 16:12)

    eigenartig ist aber, dass GBI Racing , Racing international und German Trot über die Box in sehr guter Qualität laufen, nur die Bilder von German Racing sind Schei... .

  • #40

    einfach bei der richtigen stelle (Sonntag, 04 Mai 2014 16:15)

    beschweren, denn hier wird ihnen sicher nicht geholfen. rummaulen hier also sinnlos, oder glauben sie, dass di ihnen hilft?

  • #41

    Kriemhilde, (Sonntag, 04 Mai 2014 16:19)

    natürlich nicht !

  • #42

    Ich schau die Rennen auch nicht mehr, (Sonntag, 04 Mai 2014 16:28)

    Sky funktioniert immer.
    Ich verfolge den deutschen Rennsport nicht mehr,
    weil die Übertragung nicht funktioniert.

  • #43

    ja gut, (Sonntag, 04 Mai 2014 17:10)

    was soll di auch machen? vielleicht hilft rumstich computer service, düsseldorf. der mann hat doch alle technischen möglichkeiten.

  • #44

    vielleicht ist der Rennsport (Sonntag, 04 Mai 2014 20:01)

    in Deutschland wie das Hinterzimmer einer Kneipe.
    Ein paar Leute pokern, kaufen und verkaufen und
    ab und zu kommen vorne auch ein paar Gäste für
    einen Teller gutbürgerliche Erbsensuppe.
    Aber eine ernsthafte Sportart für die Allgemeinheit
    ist es in Deutschland nicht. Das schließt große
    internationale Erfolge ja nicht aus.
    Das Pascha hat sicher in ein paar Tagen mehr Publikumsverkehr
    wie der gesamtdeutsche Rennsport im Jahr. Ist ja nicht schlimm.

  • #45

    Ich sage mal: (Sonntag, 04 Mai 2014 20:06)

    Wenn die Leute wieder zu Karstadt gehen,
    dann gehts auch wieder mit dem Rennsport
    Rolltreppe aufwärts.

  • #46

    kassandro (Montag, 05 Mai 2014 11:45)

    Ich stimme im wesentlich mit der DI-Analyse #31 überein. Samraat hat eine gute Leistung gezeigt, was ich trotz guter Trainingsleistungen eigentlich nicht erwartet habe. Gute Trainingsleistungen im unmittelbaren Vorfeld eines solchen Bewerbes sind eine zwiespältige Sache. Zum einen zeigen sie, daß das Pferd physisch gut drauf ist, zum anderen zeugen sie von mangelndem Selbstbewußtsein des Trainers, denn sonst würde er sein Pferd kurz vor dem Rennen nicht so stark belasten. California Chrome soll hingegen auf der Derby-Bahn überhaupt nicht trainiert haben, was wiederum zum ganzen Auftritt des Pferdes passt. Der Jockey hat das Pferd nicht nur vor dem Ziel auscantern lassen sondern ist auch noch im Sattel aufgestanden. Es hat nur noch gefehlt, daß er den Züchtern aus Kentucky den Stinkefinger gezeigt hätte. Für die ist dieses Pferd ein absoluter Albtraum, der noch lange nicht zu Ende ist. Die beiden Cowboys aus dem Wilden Westen wollen nicht nach den Sternen greifen sondern gleich die ganze Milchstraße herunterholen. Die US-Triple Crown ist mit drei schweren Rennen in 5 Wochen in erster Linie ein Substanztest und weniger ein Vielseitigkeitstest wie die von England. Mit seiner Substanz ist man bei Chrome aber bislang sehr sparsam umgegangen. Die Chancen die Triple Crown auch zu holen, stehen deshalb so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Wenn er das schafft, wird Chrome auch noch mit einem Wiki-Artikel von mir gekrönt.

  • #47

    sie sind einfach nur bescheuert, kassandro, (Montag, 05 Mai 2014 12:00)

    was sie mit ihrem heutigen beitrag im tantenforum, in dem sie dabirsim als " zweijährigen rohrkrepierer " bezeichnen, deutlich nachweisen.

  • #48

    wieso, (Montag, 05 Mai 2014 19:16)

    ist das ein guter vererber? kann man das schon bei den esten tragenden erkennen? vielleicht ein bluegrass native ingroß

  • #49

    kassandro (Dienstag, 06 Mai 2014 07:40)

    Hier möchte ein Mädel aus der Umgebung sich mal das Gestüt Kerbella anschauen:
    http://www.pferd.de/threads/614000-meine-annaeherung-an-den-rennsport/page27?p=11729899&viewfull=1#post11729899

  • #50

    #46 (Dienstag, 06 Mai 2014 08:43)

    samraat hat in louisville überhaupt nicht mehr gearbeitet. letzte arbeit war in aqueduct.

  • #51

    us- (Dienstag, 06 Mai 2014 09:24)

    fachleute unter sich. vielleicht auch unter drogen

  • #52

    drogenbaroon (Dienstag, 06 Mai 2014 09:33)

    dann halten sie sich am besten da raus.

  • #53

    di (Dienstag, 06 Mai 2014 09:38)

    "Seine absolute Klasse liegt nicht höher als 91-92"

    schreibt ein rennexperte zu dabirsim. sieger im lagadere am arc tag 2011, gruppe I. vor meinen augen. wie man sich täuschen kann.

  • #54

    Ich lese bei allem heraus, (Dienstag, 06 Mai 2014 10:17)

    daß Herr Di nichts weniger wie einen Starter
    im Kentucky Derby plant. Go West.

  • #55

    werter di, (Dienstag, 06 Mai 2014 11:12)

    wer das geschwafel von kassandro für voll nimmt, der ist selbst schuld. dass dieser mann eine macke hat ist doch aus jedem seiner postings zu vollblutthemen zu entnehmen. die postings zu dabirsim sind natürlich noch mal ein spitzenprodukt. er lebt eben in einer anderen welt und diese macht er sich so wie sie ihm gefällt.

  • #56

    kassandro (Dienstag, 06 Mai 2014 12:44)

    Wenn sie einen vierjährigen Flieger mit GAG 91-92 im lagadere am arc tag 2011, gruppe I gegen Dabirsim hätten antreten lassen, hätte er nicht gewonnen. Dabirsim hätte niemals in seiner Karriere einen vierjährigen Flieger mit GAG 91-92 bei gleichem Gewicht geschlagen, vorausgesetzt daß dieser seine GAG-Form erbringt. Genau das verstehe ich unter absoluter Klasse. Dabirsim war zweijährig seiner Zeit, aber schon dreijährig sind viele an ihm vorbeigerauscht. Soumillon war wohl der erste, der erkannte, daß dieses Pferd völlig überschätzt wurde. Als auch Besitzer und Trainer dies erkannten, hat man so getan, daß das Pferd wegen Verletzung seine Karriere beenden mußte. In Wirklichkeit mußte es diese wegen fehlender Klasse beenden.

  • #57

    er ist einfach nur dämlich. (Dienstag, 06 Mai 2014 13:11)

    abstruse theorien, die mit der realität nichts zu tun haben. internationale handicapper, die den hengst zum europachampion machten, sind für ihn nur doof und haben nicht die klasse des auskenners kassandro. so ist es.

  • #58

    kassandro (Dienstag, 06 Mai 2014 13:22)

    Diese internationalen Handicapper bewerten Pferde immer nur im Vergleich zu ihren Altersgenossen. Da schneidet Dabirsim gut ab, weil er seiner Zeit aber nicht seiner Klasse voraus war. Das mag so einem Einfaltspinsel nicht ins Hirn gehen, aber das nicht mein Problem.

  • #59

    passen sie mal im sommer gut auf, (Dienstag, 06 Mai 2014 13:42)

    das" einfaltspinsel " nicht näher erklärt.

  • #60

    sorry, da fehlt ein stück. (Dienstag, 06 Mai 2014 13:45)

    dass ihnen das " der einfaltspinsel" nicht näher erklärt.

  • #61

    erfrischend und prickelnd (Dienstag, 06 Mai 2014 15:29)

    wie die habe- und taugenichtse sich über qualitäten von vererbern und mutterstuten prospektiv verbreiten. ganz vorzüglich, zumal nun einer der ihren eine schwester eines guten hengstes gekauft hat, und somit quasi im vorwege bestätigt, wie hellsichtig sie doch alle zuchtmäßig zugange sind, also brüder im züchterischen geiste. und damit den richtigen züchtern und den etablierten meilenweit voraus. jedenfalls theoretisch. die praxis kommt dann schon noch dazu, später. wenn das alles im orkus des unsinngeschreibsels verschwunden ist.

  • #62

    noch sone schote (Dienstag, 06 Mai 2014 16:26)

    ist das geklingel und getute von galopponline.de über das pferd sea the moon. der hat ein maidenrennen im september in gutem stil gewonnen. das wars. udn wird seitdem als heißester der heißen derbypferde annonciert und als ratespiel und als kreuzworträtsel und gutes ding der welt thematisiert. wahrscheinlich eine collaboration von herrn weiß und herrn görlsdorf, den zwei marketing genies bzw. wizzards resp. gurus. gruselig.

  • #63

    @59/60 (Dienstag, 06 Mai 2014 16:34)

    donvito kontra kassandro.

  • #64

    kassandro (Dienstag, 06 Mai 2014 19:16)

    Zu Sea The Moon hat der Meister schon im Januar einen Artikel geschrieben:
    http://harz-photo.de/t61f19-Sea-The-Moon-Verkaufen-oder-nicht.html
    Am Sonntag kommt der Tag der Wahrheit für ihm. Ich halte dem Heide-Galopper Abendwind die Daumen, bin aber sehr skeptisch, weil er von dem für ihn eigentlich besser geeigneten Busch-Memorial gestrichen wurde und danach eigentlich ins Mehl-Mülhens-Rennen gehen sollte.

  • #65

    Ich glaube nur Schimmel (Dienstag, 06 Mai 2014 21:27)

    verkaufen sich gut. Zur Zeit laufen
    die adligen Blutnachfahren des blonden Santiago
    am besten und härtesten und beschleunigen
    voll im Endspurt. Santiago wird auch den Derbysieger
    stellen. Dann wird er zum Vollstempelhengst.

  • #66

    j.w. (Dienstag, 06 Mai 2014 22:52)

    es ist halt so, werter kassandro, das ausgleicher 2-jährige leistungsmäßig nur mit zweijährigen vergleichen können. das allerdingss liegt immer an den jeweilig zweijährigen mitbewerbern und nicht an irgendeiner zeit. nicht mal einer sog. "mathematischen". verstsanden ???

  • #67

    kassandro (Mittwoch, 07 Mai 2014 00:39)

    Das ist schon klar. Diese Marken sind in erster relativ und absolute Marken sind einfach nicht praktikabel, obwohl es immer wieder versucht wird, hauptsächlich um wieder einmal ein bestes Pferd aller Zeiten zu küren. Da werden dann die Marken der früheren besten Pferde aller Zeiten reduziert, damit man nicht irgendwann bei einem GAG von 1000 herauskommt. Das ist ein unseriöses Gewerbe.
    Im Falle Dabirsim ging es mir auch nur darum aufzuzeigen, daß er seine hohe Marke nur deshalb erhalten hat, weil er seiner Zeit voraus war. Wenn ein mittelmäßiges Pferd seinen Leistungshöhepunkt schon sehr früh erreicht, dann bekommt es eine viel höhere Marke als wenn es denselben Leistungshöhepunkt zu einem späteren Zeitpunkt erreicht, wo dies auch das Gros der Altersgenossen macht. Das ist grundsätzliche Problem, das es hier zu bedenken gilt.

  • #68

    er ist und bleibt ein spinner. (Mittwoch, 07 Mai 2014 07:46)

    ein über lange zeit recht gut funktionierendes handicapsystem hat bei ihm keinerlei bedeutung, da es ja, wie oben angeführt, vollkommen absurde werte ergibt.

  • #69

    layman (Mittwoch, 07 Mai 2014 10:05)

    Er kann aber auch sagen, was er will, es ist Einigen nie recht! Sein Problem ist, daß er oft mit einer extremen Wortwahl und apodiktischen Urteilen vom Katheder (das er im richtigen Leben leider genausowenig erreicht hat, wie das 'hohe Roß') jeden Kredit verspielt. Die folgenede Bemerkung ist aber m.E. im Wesentlichen richtig:

    "Wenn ein mittelmäßiges Pferd seinen Leistungshöhepunkt schon sehr früh erreicht, dann bekommt es eine viel höhere Marke als wenn es denselben Leistungshöhepunkt zu einem späteren Zeitpunkt erreicht, wo dies auch das Gros der Altersgenossen macht."

    Diese Beobachtung ist nun auch weißgott nicht neu und das ganze wird - speziell auch im Hinblick auf Pferde mittleren und geringeren Leistungsvermögens - immer wieder diskutiert. Daran ändert sich auch nichts, wenn man wie #68 (und ich auch) der Meinung ist, daß das Handicapsystem insgesamt recht gut funktioniert! Niemand wird behaupten, daß eine zwei-, oder früh dreijährig erreichte Marke mit einer später erreichten (oder bestätigten) Marke direkt vergleichbar ist!

    Was man daraus für DABIRSIM schließen darf, möchte ich nicht beurteilen. Daß er zweijährig im Vergleich mit seinen damaligen Altersgenossen sehr gut war, ist doch unstrittig. Es ist nicht absurd, aufgrunddessen zu erhoffen, daß er Frühreife vererbt. Daß er dreijährig an diese Leistungen nicht so recht anknüpfen konnte, ist ebenfalls unstrittig, ebenso, daß er insgesamt nach seiner Zweijährigensaison nicht mehr wirklich geprüft wurde. Es ist eigentlich müßig, darüber zu mutmaßen, was er als älteres Pferd gekonnt hätte, zumal dies auch nur bedingte Rückschlüsse auf seine mögliche Leistung als Vererber zuläßt. Insofern heißt es abwarten, Tee trinken und vielleicht einfach mal runterkommen!

  • #70

    Das muß man mal sagen: (Mittwoch, 07 Mai 2014 11:23)

    Herr Schmelz ist wirklich intelligent und hat
    ruck zuck den Fettdruck in seine rasiermesserscharfe
    Analyse übernommen.
    Manche Wettanbieter nutzen auch diesen einfachen
    Hinguckereffekt in ihren Aufsätzen.

    Vielleicht schafft es Guido Göbel ja auch mal in seinen
    Aufsätzen, daß nicht nur sein Name, sondern auch die
    Pferde, um die es geht, mal etwas hervorgehoben werden
    und etwas Struktur auf den Teller kommt.
    Denn das Auge ißt ja mit!

    Komm wir zählen mal, wieviele Hinweise er braucht,
    um das umzusetzen. Das wäre jetzt der Zweite.

    Herr Layman ist auch nicht doof und hat die Großschrift benutzt.
    Ein Poster mit 4Streifen-Ärmeln.

  • #71

    kassandro (Mittwoch, 07 Mai 2014 11:43)

    Den Katheder, lieber layman, den hätte ich schon erreicht und auch die bessere Gesellschaft hätte sich gerne mit mir geadelt, wenn ich etwas beugsamer, also ein bißchen wie sie, gewesen wäre. Aber letztlich war wie bei Herakles am Scheideweg der unbequeme, aufrechte Weg die richtige Wahl. Dann legt man natürlich auch keinen Wert darauf, es den Leuten recht zu machen und verspielt auch den Kredit bei Leuten wie ihnen, die es anderen recht machen müssen.

  • #72

    Dabirsim (Mittwoch, 07 Mai 2014 12:21)

    hat ja nun unbeschadet aller GAG Diskussionen, seine Rennen als Zweijähriger mit einem phänomenalen Speed gewonnen. Dies macht ihn für die fanzösischen Züchter sicherlich sehr interessant, wenn auch ich seine Decktaxe für deutsche Verhältnisse sehr ambitioniert halte!

  • #73

    Markus Klug (Mittwoch, 07 Mai 2014 17:11)

    ist aber auch nicht doof.
    Der kaut immer noch Nägel,
    obwohl sein 30:1 Sieger schon
    ungeduldig auf die Heimfahrt drängt.
    Martin Seidl hat sich seine 5 Sterne
    heute redlich verdient für seinen Split,
    und damit meine ich kein Eis!

  • #74

    Herr Seidl (Mittwoch, 07 Mai 2014 17:59)

    bitte zur Urinprobe !!! :-)
    Zweiter Sieg beim zweiten Start.

  • #75

    Turf-Alchimist (Mittwoch, 07 Mai 2014 20:05)

    Als Züchter hat man schlechte Karten, sofern DABIRSIM die Vererbungsqualität seines Vaters besitzt. Wie auch die 14-f Mutterlinie keine Vollblutherzen höher schlagen lässt. Auch wenn die zweite Mutter als Champion 3-yo Filly in Italy, 2nd. in Moyglare Stud Stakes (IRE-G1), Long Island Hcp. (USA-G2) recht ordentlich abgeliefert hat. Blacktype-Pluspunkte bringt sie jedenfalls mit als Tochter von RAINBOW QUEST, der aus der gleichen Familie abstammt. So muss man schon richtig fest an die Damsires glauben.

    So wird sich dann auch frühestens in drei Jahren zeigen, ob die € 9.000-Decktaxe gut angelegt war. Für Besitzer und Hengsthalter zum Einstieg ein gewiss schon mal lohnendes Geschäft … bei genügend Stuten. Der Markt regelt dies schnell mit ausreichend Spielraum nach oben oder eben umgekehrt.

    Man wünscht DABIRSIM mit seinem SUNDAY SILENCE-Blut jedenfalls nachhaltigen Erfolg. Unnötige Diskussionen über Frühreife und etwaige Leistungsgrenze interessieren dann wirklich niemanden mehr.



  • #76

    +++ Hattrick Alarm +++ (Mittwoch, 07 Mai 2014 20:35)

    Alexandra die Große
    heute mit 3 Siegen in Folge in Deliusdorf !
    bitte zur Haarprobe !!! :-)

  • #77

    $$$ (Mittwoch, 07 Mai 2014 21:45)

    theoretisch geht alles wie von selbst. theoretisch haben sogar solche nullen wie rumstich oder kassandro geld, wenn auch nur monopoly geld.

  • #78

    Die roten Vollkugelerythrozyten (Mittwoch, 07 Mai 2014 22:53)

    der Straight-Santiago-Line sind einfach
    kompetitiver in der O2-CanDo-Aufnahme.
    Das macht den einzigen Linksfüßler unter
    den Pedegree-Beschälern überlegen gegenüber
    den klassischen Stechern mit nur braunem Fell.
    14.000 Euro für eine Hochzeitsnacht mit
    Picknickpaket für die Stutenbesitzer sind deswegen
    wohlinvestiertes Handgeld.

  • #79

    Schlenderhahn (Mittwoch, 07 Mai 2014 22:57)

    Pedigree. Meine Güte, da ist man so auf Doppel-E
    focussiert und dann hat man zwei paar davon und eins zuviel zuviel.

  • #80

    j.w. (Mittwoch, 07 Mai 2014 23:22)

    Du?

  • #81

    Scheinst eher (Donnerstag, 08 Mai 2014 00:29)

    ein Gockelhan zu sein #79 mit Eier richtig bös' gequetscht.

  • #82

    di (Donnerstag, 08 Mai 2014 08:02)

    das geschwafel über dabirsim ist erschreckend. der vater hat trick hat 4j. zwei meilenrennen gruppe 1 gewonnen, eins in japan, eins in hong kong. eins in 1.34+, eins in 1.32+. damit hätte er jedes meilenrennen in europa gewonnen. ob rumstich das in seinem register abbildet, ist schnuppe. das ist eine zusammenstellung von tatsachen, keine analyse von qualität. und was kassandro sich da zusammen faselt, ist nichemal komisch, sondern nur ohne jede vernunft. man merkt speziell diesen beiden schrottdiskutanten deutlich an, daß sie im richtigen rennsport nicht dabei sind.

  • #83

    di (Donnerstag, 08 Mai 2014 08:13)

    noch eine kleine zusatzaufgabe für solche experten. abstammungen der pferde in den beiden 2j. rennen in longchamp und chester heute. wer kennt alle väter?

  • #84

    einige, (Donnerstag, 08 Mai 2014 09:11)

    und ich auch.muss aber nicht sein.sind diverse flops dabei,vor allem aus japan,wie so oft

  • #85

    layman (Donnerstag, 08 Mai 2014 09:13)

    Also sorry, DI, aber dieses ständige Abqualifizieren Anderer geht mir wirklich auf den Sack! Was haben denn bitte die Zeiten von HAT TRICK über die Meile, dazu unter überhaupt nicht vergleichbaren Rennbedingungen mit DABIRSIM zu tun? Daß HAT TRICK ein Guter war, ist doch vollkommen unstrittig! Meinen Sie, daß damit nun alle sein Söhne automatisch für die Zucht qualifiziert wären? Ich habe mich auch über die Art geärgert, wie DABIRSIM wieder und wieder von Kassandro 'runtergemacht' wurde. Trotzdem sind seine Bedenken im Kern nachvollziehbar, Ihre Ausführungen hingegen nicht. Mit der Erfassung irgendwelcher Hengste in Blüchers Datenbank hat das alles schon gar ichts zu tun und das wurde auch nirgends behauptet! Blüchers Datenbank ist ein sehr wertvoller Beitrag und erleichtert viele Recherchen.

    Daß nach Ihrer Meinung nur Besitzer (neuerdings vielleicht auch Züchter und/oder Hengsthalter) im richtigen Rennsport 'dabei' sind, ist doch nun hinlänglich bekannt! Ich frage mich manchmal, wie lange Sie diese Gebetsmühle noch drehen wollen.

  • #86

    di (Donnerstag, 08 Mai 2014 09:18)

    papperlapapp. alles heiße luft mit knochensplittern, parlo im anderen gewande.

  • #87

    Wo er recht hat hat er recht (Donnerstag, 08 Mai 2014 09:21)

    Der layman

  • #88

    di (Donnerstag, 08 Mai 2014 09:23)

    und wenn sie schon dabei sind, herr experte, dann legen sie mir mal dar, warum die leistungen von hat trick nicht prima facie gut, sehr gut waren. was ist an denen obskur, außer, daß sie wahrscheinlich kein japanisch können? ich kann wenigstens mit stäbchen essen. und ihr einwand, daß damit automatisch alle söhne von hat trick für die zucht qualifiziert wären, ist großes leeres geschwätz. wenn einer lagardere gewinnt, dann ist er für die zucht qualifiziert. sie müssen am ball bleiben.

  • #89

    layman (Donnerstag, 08 Mai 2014 09:47)

    Ich habe überhaupt nicht gesagt, daß die Leistungen von HAT TRICK nicht prima facie sehr gut gewesen wären! Natürlich waren sie das, daß er mit seinen Zeiten jedes Meilenrennen in Europa gewonnen hätte, ist allerdings wenig einschlägig, weil man diese Zeiten aus verschiedensten Gründen nicht vergleichen kann.

    Es geht aber eben gar nicht um HAT TRICK sondern um DABIRSIM. Natürlich spricht auch sein Vater sicher nicht gegen ihn aber ein sehr guter Vater ist sicher nicht geeignet, Bedenken bezüglich seiner Eigenleistung zu entkräften! Diese Bedenken bestehen eben *trotz* anerkannt guter Leistungen, da diese ausschließlich zweijährig erbracht wurden und dreijährig nicht daran angeknüpft werden konnte.

    Natürlich besteht an seiner grundsätzlichen Qualifikation für die Zucht überhaupt kein Zweifel. Ob ich für einen solchen Hengst 9.000 Euro Decktaxe hinblättern würde (wenn ich die denn hätte), ist eine andere Frage.

    Das SUNDAY SILENCE Blut ist sicher willkommen und die Frühreife ist eine Notwendigkeit des Marktes. Insofern wünsche ich mir, daß der Hengst sich gut vererbt und die zahlreichen Züchter, die das Risiko eingegangen sind, dafür belohnt werden. Es muß aber erlaubt bleiben, daran zu zweifeln.

  • #90

    wobei, (Donnerstag, 08 Mai 2014 10:36)

    di das gegenteil macht,indem er mit einem ganz spätreifen durban thunder züchtet.wenn sie hoffentlich tragend wird,bei dem aufwand.vllt sind ihm auch 9000 zuviel

  • #91

    wer mingun, (Donnerstag, 08 Mai 2014 11:25)

    nur wegen der abstammung, gut findet, sollte nicht in zuchtfragen mitreden.

  • #92

    di (Donnerstag, 08 Mai 2014 11:42)

    es geht immer wieder darum, daß sich leute sehr abschätzig über einzelne hengste, stuten, und züchter verbreiten. vornehmlich die sogenannten großen. als wolle man denen ständig unter die nase reiben, man verstünde mehr davon als die. das ist natürlich großer quatsch. oder man verstünde was vom züchten, weil man register führt. das kann jeder rechenknecht, wenn man ihm sagt, was er alles abpinnen soll.

  • #93

    layman (Donnerstag, 08 Mai 2014 13:20)

    Na, dann lassen Sie (@#91) doch mal hören, was Sie so qualifiziert, sich hier 'einzubringen'! MINGUN kann in der Tat keine erstklassige Rennleistung vorweisen, es reicht mal gerade so für die Züchterprämienberechtigung. Immerhin hat er diese Leistungen auf Turf und in Europa gezeigt.

    Er verfügt über ein tolles Exterieur und hat in der Tat eine Top-Abstammung: Über seinen Vater muß man wohl nicht viele Worte verlieren und seine Mutter ist nicht nur eine der besten Rennstuten aller Zeiten sondern hat bereits zwei in Europa erfolgreiche Beschäler gebracht, von denen einer zweifellos in die erste Garnitur gehört. Ich finde, daß das einen gewissen Optimismus im Hinblick auf MINGUN durchaus erlaubt. 9.000 Euro hätte ich dafür allerdings beim allerbesten Willen nicht ausgegeben!

  • #94

    @di (Donnerstag, 08 Mai 2014)

    "es geht immer wieder darum, daß sich leute sehr abschätzig über einzelne hengste, stuten, und züchter verbreiten. vornehmlich die sogenannten großen."

    In Ihrem Blog verbreitet man sich vornemlich immer wieder und in widerlichster, penetranter Weise gegen einen Hengst und seinen Halter, der sicher nicht zu den sogenannten Großen gehört! Ich habe bisher weder feststellen können, daß Si gegen diese, teils an Rufmord grenzende Kampagne in Ihrem BLOG irgendwelche Maßnahmen ergriffen hätten, noch, daß sie mit entsprechenden Beiträgen ihrerseits dagegen eingeschritten wären!

    Ich habe bereits gesagt, daß auch mir der Duktus der Ausführungen des Herrn Dr. W. gegen DABIRSIM nicht gefallen hat. Von Herrn R. kenne ich derartige abschätzige Äußerungen eigentlich nicht. Wenn er teilweise die mangelnde gezeigte Härte einzelner Hengste bemängelt, so tut er dies zumeist in angemessener Form. Es muß doch wohl auch einem Nicht-Besitzer und Nicht-Züchter, der sich von kindesbeien intensiv mit dem Thema 'Vollblut' beschäftigt, erlaubt sein, zu solchen Dingen eine Meinung zu äußern!

    M.T.

  • #95

    wem gehört denn (Donnerstag, 08 Mai 2014 13:52)

    Dabiersim ?

  • #96

    der layman (Donnerstag, 08 Mai 2014 14:03)

    ist schon ein dubioser Vogel, irgendwie hat der Typ Prob's mit seiner Identität, einmal sieht er sich als @layman u. @experte, wenn das alles nicht reicht, mutiert er zum M.T.......der Er dann offensichtlich auch ist, hoffen wir das es nicht die ersten Anfänge sind.....:-))))))

  • #97

    demnächst (Donnerstag, 08 Mai 2014 14:11)

    zeichnet M.T. mit B.P.
    steht dann für Beistellpferd und nix British Petrol:-)

  • #98

    #97 (Donnerstag, 08 Mai 2014 14:28)

    lol

  • #99

    also Dabiersim (Donnerstag, 08 Mai 2014 14:37)

    gehört Stall Karlshof
    und wer hat jetzt von seinem Samen genommen,
    daß er so diskutiert wird ?

  • #100

    Wer hat Samen genommen, (Donnerstag, 08 Mai 2014 14:39)

    von DABIRSIM ? Finger hoch !

  • #101

    Kölner (Donnerstag, 08 Mai 2014 14:42)

    Mief.

  • #102

    wer, (Donnerstag, 08 Mai 2014)

    von den vielen fachleuten hier,weiss denn jetzt schon ob der hengst D sich nicht genauso schlecht vererbt wie der hengst L ? wir sollten doch abwarten,und bei gelegenheit die verluste beweinen

  • #103

    Turf-Alchimist (Donnerstag, 08 Mai 2014 15:38)

    Fakt ist: DABIRSIM ist HAT TRICK’s bisheriges „One-Hit Wonder“aus den ersten drei Jahrgängen. Ein guter Einstieg, aber nicht mehr! Weitere „Bang’s“ möchte man daher nicht nur als Besitzer gerne erwarten. Mit einem Vater als „The most successful sire in the world by progeny earnings, $713,124,822“ im Gepäck eigentlich kein Problem, oder etwa doch?!

    Fakt ist aber auch: Bei Vater wie bei Sohn, eine Top-Rennleistung ist noch keine Gewähr auf Top-Vererbungskraft! Man wird also sehen, abwarten müssen. Geduld heißt die Devise, aber wie lange. Da sind schon ganz andere Senkrechtstarter schnell in der kommerziellen Versenkung abgetaucht und einfach auf Nimmerwiedersehen in der Pampa verschwunden.

    Kapital regiert des Züchters Welt. So legt man doch locker mal $ 15.000 für den Vater auf den Tisch. Für einen Champion Miler aus Japan und Sohn einer Vererberlegende bisher eigentlich zu viel. Oder man investiert doch gerne mal € 9.000 für einen vielversprechenden Cartier Award - Champion 2-Year-Old in Europe.

    Für einen kleinen wie ernsthaften Züchter hängen diese Trauben einfach zu hoch. Nur wenn sie preiswerter angeboten werden und sie eigentlich von den Großen niemand mehr will. Wenn der Ausverkauf wegen stagnierender Nachfrage, sprich Erfolglosigkeit, beginnt.

    Wie z.B. Dänemarks Vollblutzucht mit MINGUN in 2010 einen höchst prominent gezogenen neuen Deckhengst bekam. Mit allerdings geringer Rennleistung trotz A.P. INDY-MISQUE.

    Denn noch, die Hoffnung sollte man gewiss nie aufgeben, dass aus einem Schnäppchen eine Zuchtperle wird!

    DABIRSIM aber steht nun erst am Anfang seiner zweiten Karriere, für die deutsche Zucht in jedem Fall eine Bereicherung … Good Luck!


  • #104

    mingun kam ja nicht ungeprüft (Donnerstag, 08 Mai 2014 16:25)

    nach skandinavien, sondern mit unterirdischen zuchtleistungen. ist eben etwas für pfennigfuchser, die auf ein grosses wunder hoffen.

  • #105

    Profi (Donnerstag, 08 Mai 2014 16:25)

    Wenn ich den John Magnier im Interview richtig verstanden habe - und der Mann ist ja nun mal ein Profi - dann interessieren sich Coolmore bei der Frage, ob ein Hengst aufgestellt wird, hauptsächlich für seine Formen als Zweijähriger. Die müssen nicht top sein, aber doch so, dass Potiential offenbar wird. Außerdem: die richtig Guten von Monsun waren auch zweijährig schon dabei. Außer Shirocco, wenn ich mich richtig erinnere.

  • #106

    Am Mittwoch (Donnerstag, 08 Mai 2014 16:37)

    in Düsseldorf konnte man erahnen wie sich ein Herr DI und seine Jünger Rennveranstaltungen wünschen. Besitzer und Trainer waren unter sich. Man hatte nicht den Eindruck, dass sich Leute die nicht zu diesen Spezies gehören, dort verlaufen haben! Nur Besitzer, evtl. auch begnadete Züchter haben das Sagen, immer und immer wieder schallt das Mantra durch den Blog!!!

  • #107

    Das Geld war einfach alle (Donnerstag, 08 Mai 2014 16:53)

    nach Fabio, das reichte dann nicht mehr für ne Wurst.

  • #108

    dank der wetter aus dem nachbarland (Donnerstag, 08 Mai 2014 16:57)

    sind solche veranstaltungen trotzdem finanziell attraktiv für die rennvereine. die leute von jenseits der grenze haben nämlich ein anderes verhältnis zu ihrem sport. hier wird von den meisten nur geschwatzt und schlau getan, sind leider aber meist die, die, nach eigenen angaben, keinen cent wetten.

  • #109

    di (Donnerstag, 08 Mai 2014 17:31)

    " In Ihrem Blog verbreitet man sich vornemlich immer wieder und in widerlichster, penetranter Weise gegen einen Hengst und seinen Halter, der sicher nicht zu den sogenannten Großen gehört! Ich habe bisher weder feststellen können, daß Si gegen diese, teils an Rufmord grenzende Kampagne in Ihrem BLOG irgendwelche Maßnahmen ergriffen hätten, noch, daß sie mit entsprechenden Beiträgen ihrerseits dagegen eingeschritten wären! "

    um wen geht es konkret, herr tamrat?

  • #110

    kassandro (Donnerstag, 08 Mai 2014 17:54)

    Um mich, den Rufmörder Dr. W. geht es hier natürlich.

  • #111

    um den (Donnerstag, 08 Mai 2014)

    Lindenhofer vielleicht?

  • #112

    der gehört doch (Donnerstag, 08 Mai 2014 18:01)

    zu den sogenannten Großen !

  • #113

    vor 3 Wochen war Herrn T. (Donnerstag, 08 Mai 2014 18:04)

    der Blog noch gut genug um die Polizei Bremen
    anzuprangern.

  • #114

    kassandro (Donnerstag, 08 Mai 2014 18:09)

    Die Klasse von Hat Trick, dem Vater von Dabirsim, als Rennpferd bezweifelt doch keiner, auch in meinem Artikel Deckhengste 2014 nicht. Auch habe ich nichts dagegen, daß man Dabirsim als Deckhengst aufstellt. Zum Preis von 9000€ halte ich ihn allerdings für überteuert und daß er dann noch 130 Stuten bekommt, habe ich als irre bezeichnet. Er ist meiner Meinung nach ein Rohrkrepierer von zweifelhafter Klasse und dann ist es für die Qualität der Zucht zumindest riskant, wenn solch ein Hengst in solch starker Weise verwandt wird. Ich hoffe deshalb, daß der Spuk in 3,5 Jahren wieder vorbei ist, wenn sein erster Jahrgang zweijährig die deutschen Bahnen verunsichert. Die diesbezüglichen Erwartungen sind so hoch gesteckt, daß er eigentlich daran scheitern muß. Genau zu dem Zeitpunkt steht aber sein zweiter Jahrgang zur Auktion an. Bei diesem Hengst kann also schon der zweite und nicht erst der dritte Jahrgang voll in die Hose gehen.

  • #115

    layman (Donnerstag, 08 Mai 2014 18:16)

    Natürlich ging es nicht um Dr. W, den ich auch nie als 'Rufmörder' gebrandmarkt habe. Die betreffenden Beiträge sind immer anonym verfaßt und suchen einen bestimmten, eher wenig erfolgreichen Hengst sowie seinen Halter bzw. sein Standortgestüt in vielfältiger Weise verächtlich zu machen. Auch über ander Zuchtprodukte aus jenem Gestüt 'verbreitert' man sich hier immer wieder ausführlichst, und Sie (@DI) wissen GANZ SICHER, um wen es konkret geht, ich habe Sie auch schon in einem userer Gespräche darauf angesprochen, ggf. können wir das gerne vertiefen, aber nicht hier unter anonymen Zwischenrufen!

  • #116

    kassandro (Donnerstag, 08 Mai 2014 18:19)

    Hätte Mingun das Pedigree von California Chrome so würde ich auch sagen, daß er in der Zucht nichts verloren hat. In Kombination mit seiner vorzüglichen Abstammung hat er natürlich einen Platz in der Zucht verdient. Der Fall Mingun ist ähnlich wie der von Tertullian. Tertullian hat denselben Vater wie die legendäre Urban Sea und seine Großmutter Allegretta ist die Mutter der Urban Sea, insgesamt also ein 3/4 Bruder zu Urban Sea. In seiner Rennleistung fehlt es an wirklichen Spitzenleitungen, aber er hat über lange Zeit gute Leistungen gezeigt. In Kombination mit seiner brillanten Abstammung qualifiziert ihn das in jedem Fall als Deckhengst und er hat diese Qualifikation auch längst bestätigt,

  • #117

    kassandro (Donnerstag, 08 Mai 2014 18:44)

    @layman:
    OK, jetzt weiß ich, wenn sie meinen. Vom Deckhengst ist allerdings bei dieser üblen Kampagne nur selten die Rede.

  • #118

    di (Donnerstag, 08 Mai 2014 18:57)

    na, dann lassen sie doch mal den namen raus! es geht ja nicht darum, daß die großen die kleinen publizistisch anmachen, sondern umgekehrt. es werden zuchten kommentiert, und am liebsten sucht und vermeintlich findet der basis mann haare in der zuchtsuppe, und breitet die dann genüßlich aus. grundtenor, wie kann der so blöd sein, mit dem material so schlecht zu züchten. grundtenor zwo, ich könnte das viel besser. das ist der basso continuo dieser ewigen zuchtdiskussionen, die aber alle eines gemeinsam haben, nämlich die aufforderung an diese fachleute hic rhodos, hic salata.

  • #119

    layman (Donnerstag, 08 Mai 2014 19:08)

    Warum soll ich denn da irgendwelche Namen "rauslassen"? Kann doch jeder lesen hier in Ihrem Blog, und ich finde das reicht für Google & Co! Falls Sie hier wirklich weitere Fragen haben, gerne privat!

    @kassandro: Insgesamt sind hier in den letzte Jahren -zig, wenn nicht hunderte von Schmähpostings bezüglich dieses Gestüts, seiner Zuchtprodukte sowie des dort aufgestellten Hengstes erschienen, ohne daß der Blog-Betreiber dazu je einen Kommentar abgegeben hätte. Anscheinend stören ihn nur Schmähungen, die gegen die 'Großen' gerichtet sind. Wie oft nun genau der Hengst zur Sprache kam, kann ich natürlich nicht sagen, jedenfalls wiederholt und eben oft in widerlichster Weise. M.E. in der Tat eine gezielte Rufmordkampagne, die m.E. erhebliche Schaden angerichtet hat, auch für die Kunden jenes Gestüts! Wer sich dahinter verbirgt, habe ich leider bisher nicht herausfinden können, auch nicht worauf dieser Haß gegen den Gestütseigner beruht.

  • #120

    di (Donnerstag, 08 Mai 2014 19:16)

    ich sage mal, herr tamrat, sie sollten roß und reiter nennen, was diese angebliche rufmordkampagne angeht. ich sage, sie sehen gespenster. ich habe auch keine weiteren fragen, sondern nur diese eine. wenn sie die nicht da beantworten, wo sie das ganze thematisieren, ist es ein popanz, den sie aufbauen.

  • #121

    heisse Luft (Donnerstag, 08 Mai 2014 19:28)

    von layman.

  • #122

    sehr (Donnerstag, 08 Mai 2014 19:30)

    komisch, beim polizisten hatte er keine hemmung, namen zu nennen.

  • #123

    ne, den wollte er sogar (Donnerstag, 08 Mai 2014 19:32)

    zum Sozialfall machen. Vielleicht hat der Advokat
    kein Mandat oder er tritt in eigener Sache vor ?

  • #124

    layman (Donnerstag, 08 Mai 2014 19:38)

    Ich werde ein paar Kostproben heraussuchen und Ihnen direkt zusenden. Mir jedenfalls ist kein vergleichbarer Vorgang in Ihrem BLOG bekannt, wo ein Gestüt bzw. mit diesem in Verbindung stehende Menschen und Tiere über einen langen Zeitraum dermaßen massiv geschmäht wurden. Sie wissen, um wen es sich handelt und jeder, der hier regelmäßig liest, weiß das auch, es steht auch oben bereits zu lesen. Ich werde den angerichteten Schaden nicht noch vergrößern, indem ich hier abermals Namen nenne!

    Ich frage mich einfach, warum Sie das anscheinend ok finden aber sich immer wieder echauffieren, wenn mal jemand kritische Anmerkungen gegenüber die 'Großen' zum Besten gibt. Von der Kritik des Pöbels lebt am Ende der Fortschritt! Kaiser Wilhelm war auch nicht ganz so blöd, wie er aussah und trotzdem war es mehr als richtig, ihn zu kritisieren!

    Daß man kritische Einschätzungen im Einzelfall nicht immer teilt, steht auf einem völlig anderen Blatt. Was mir gegen den Strich geht ist Ihre immer wieder aufkeimende Tendenz, dem größeren Teil der Interessierten pauschal den Mund verbiten zu wollen. Dabei fände ich es letztlich angenehmer, wenn Sie das einfach täten, d.h. hier in Ihrem BLOG das Rederecht verteilen und redaktionell betreuen würden. Was aber einfach nur nervt ist diese eeeeeeeewige Leier von den Bystandern, die alle nichts wissen, nichts können, nichts haben und erstrecht nichts zu sagen haben und doch nun bitte endlich den Mund halten sollen! Damit erheben Sie sich in einer Weise über die Anderen, die Ihnen einfach nicht zusteht und die - entschuldigen Sie bitte den Vergleich - bisweilen an kassandro gemahnt!

  • #125

    an layman gerichtet (Donnerstag, 08 Mai 2014 19:42)

    schlafende hunde sollte man nicht wecken.

  • #126

    ich fühle mich gut (Donnerstag, 08 Mai 2014 19:43)

    unterhalten. Weiter so ...

  • #127

    layman (Donnerstag, 08 Mai 2014 19:50)

    hat Sie der Lindenhofer als Beistand und Agressor engagiert?

  • #128

    di (Donnerstag, 08 Mai 2014 19:59)

    die mär vom mund verbieten ist der running gag ihrer und anderer leute rede. wer wenn nicht ich biete jedermann die gelegenheit, sich hieramts mit dem größten blödsinn zu präsentieren. niemandem wurde, wird, und wird in zukunft der mund verboten. ich nehme mir allerdings das recht raus, alles zu kommentieren, wonach mir der sinn steht, und vor allen dingen repliken auf das zu verteilen, was andere so von sich geben. geht mir ja auch so. mich hat man jahrelang im verein angekläfft, einige sind in der versenkung verschwunden, andere rumoren emsig weiter. aber niemals habe ich versucht oder gar erreicht, jemandem den mund zu verbieten. sie müssen mir mal erklären, wieso sie trotzdem immer dieses bild bemühen. unklarer kopf, unklare denke?

  • #129

    ist vermutlich günstiger (Donnerstag, 08 Mai 2014 19:59)

    wie das Engagement von Herrn Delius.

  • #130

    na, jetzt aber, (Donnerstag, 08 Mai 2014 20:12)

    ich denke dieser blog ist eine echte werbeplattform für ein hamburger gestüt.
    erfolgreich, egal mit welchem eigenen deckhengst, sind die eigner ja. da kann man nur gratulieren. recht haben sie, layman. die zuchterfolge beweisen es.

  • #131

    layman (Donnerstag, 08 Mai 2014 20:18)

    scheint mit seiner Zucht ebenso erfolgreich zu sein.
    Gratulation.

  • #132

    Dem Blogisten (Donnerstag, 08 Mai 2014 20:28)

    muss man deshalb mit Vorsicht begegnen, da er keinerlei Probleme hatte vom Saulus zum Paulus zu mutieren. Er wurde auf jener denkwürdigen a.o. Versammlung der BV in Bremen von den "Grossen", mit denen er heute zu Tische sitzen darf, regelrecht vorgeführt, wobei die sich des Herrn Dr. G. als Speersitze bedienten.

    Später wütete er gegen das Race Bets Engagement, um dann einen Anteil zu zeichnen. Vor solchen Leuten, die gehörig Purzelbäume schlagen können, um dann immer wieder die richtige Seite zu finden, habe ich einen gehörigen Respekt!!

  • #133

    Falsch (Donnerstag, 08 Mai 2014 20:38)

    das mit der Speerspitze.

  • #134

    Aber über Schuhe schreiben (Donnerstag, 08 Mai 2014 23:22)

    Hab mir alles noch mal durchgelesen.
    Herr Layman hat keine 9.000 Euro wie er
    mehrmals betont.

  • #135

    di (Freitag, 09 Mai 2014 08:07)

    angebracht ist die bewertung einer zucht, wenn ergebnisse vorliegen und für den markt gezüchtet wird. das geht einfach so, daß die leistungen der produkte untersucht wird. das ist am ende das einzige, was zählt. es zählt auch der preis in relation dazu, aber da spielen persönliche aspekte des käufers eine rolle. am ende steht die frage, können die laufen, und wenn ja, wie schnell. und wenn sich z.b herausstellt, daß einige züchter besonders viele schnelle pferde für kleines geld verkaufen, dann ist das einen positiven hinweis wert. und wenn sich herausstellt, daß einige züchter besonders langsame pferde verkaufen, die wenig bis gar nichts verdienen, dann ist das einen negativen hinweis wert. der besonders deutlich ausfällt, wenn der anbieter besonders auffällig seine produkte tutet. der kontrast soll heraus gearbeitet werden. das ganze ist eine retrospektive begutachtung.

    davon zu unterscheiden ist die prospektive herangehensweise. das ist einschlägig, wenn bereits vor der karriere der zuchttiere urteile gefällt werden. das hat dann was mit spökenkiekerei zu tun, besonders, wenn sich leute damit beschäftigen, die selbst keine mark in die hand nehmen, um entweder zu züchten oder zu kaufen. das sind mir die liebsten. deren urteile sind doppelt wertlos; zum einen, weil niemand eine karriere als deckhengst oder als mutterstute vorhersagen kann, zum anderen, weil sie anderen den kostspieligen test der praxis überlassen. ich lese das immer sehr gern, weil es gelegenheit bietet, sich damit zu beschäftigen.

    insofern bin ich denen auch ein stück weit dankbar und weit entfernt davon, denen den mund zu verbieten zu wollen. vom können ganz zu schweigen.

  • #136

    di (Freitag, 09 Mai 2014 08:21)

    ein anderer aspekt, der sich letzthin wieder in die debatte eingeschlichen hat, ist der der konsequenten nennung von roß und reiter, bzw. die absenz einer solchen übung. nichts ist leichter, als pauschale urteile öffentlich zu machen, ohne die akteure und die angeblichen sachverhalte aufzuklären. weiter oben gibt es wieder eine einschlägige sentenz, nämlich die vom Dr. G.. was denkt sich der autor dabei, oder warum traut er sich nicht, göhner auszuschreiben? fürchtet er repressalien? wahrscheinlich.

    ähnlich die durchgängige weigerung von herrn tamrat, das angebliche opfer einer angeblichen diffamierungskampagne zu nennen. die identifizierung gehört dahin, wo der damit zusammenhängegende vorwurf erhoben wird.

    im kontrast dazu wiederum die öffentliche anprangerung von herrn martin durch herrn tamrat, die in zwei teile zerfällt. der eine ist die legitime bewertung seiner tätigkeit als gf des bremer rv, der andere ist die betrachtung seiner beamtentätigkeit nebst thematisierung einer nach herrn tamrats ansicht verdientendienstaufsichtsbeschwerde. das finde ich höchst problematisch, weil es den herrn tamrat, der diese überlegungen öffentlich anstellt, als rennvereinsmitglied eigentlich nichts angeht, was herr martin außerhalb seines verhältnisses zum bremer rv treibt. er mag einwenden, daß ihn als steuerzahler der hansestadt bremen auch deren mittelverwendung hinsichtlich ihrer beamten was angeht, aber das ist ein weit hergeholtes hilfsargument. in wahrheit treiben herrn tamrat persönliche aspekte um, und die sollten aus dem öffentlichen raum herausgehalten werden. der bezug zum rennsport ist der hier interessierende aspekt, nicht diemöglichen feinheiten des beamtenrechts.

  • #137

    layman (Freitag, 09 Mai 2014 09:01)

    Das mit dem 'Mund vebieten' ist so eine Sache. In der Tat räumen Sie ja hier allen die Möglichkeit ein, sich zu äußern. Andererseits zerfallen Ihre dazu nach Laune angebrachten Kommentare immer wieder in zwei Teile: Zum einen die Anmerkungen zur Sache, die in ihrer Stichhaltigkeit höchst heterogen sind, was aber bei mir nicht anders sein wird. Zum anderen *massive* persönliche Angriffe, die Sie über Jahre hinweg an Personen wie z.B. den von Ihnen so getauften Herrn Blüchow richten, die letztlich darauf hinauslaufen, diese Leute, denen Sie in der Sache meist keine schlagenden Argumente entgegenhalten können, dadurch zu erledigen, daß sie ihnen die Berechtigung, sich überhaupt zur Sache äußern zu dürfen *absprechen*, freilich ohne ihnen dieses Recht tatsächlich zu beschneiden. Das ist eine pikante Dialektik, die ich ja in meinem Beitrag #124 auch durchaus adressiert habe. Insofern läuft Ihr Beitrag #128 irgendwie ins Leere! Warum Sie es nötig haben, dieses Totschlägerargument vom Geld, das bestimmte Leute nicht in die Hand nehmen wieder und wieder vorzutragen, bleibt wohl Ihr Geheimnis.

    Manchmal werden dann noch andere Kompetenzen, jahrelange Erfahrung usf. ins Feld geführt. Tatsache ist aber, daß eben bei den meisten Themen, die uns umtreiben, vom Euro über den Fußball bis zur Pferdezucht alle möglichen Leute mitreden und daß eben oft genug auch diejenigen recht behalten haben, die nicht mit jahrelanger Erfahrung ausgestattet an den Schaltstellen sitzen!

    Was Tiraden auf Personen betrifft (aus was für Motiven auch immer), muß ich mir also von Ihnen ganz sicher keine Vorhaltungen machen lassen. Zu meinen Tiraden auf Herrn Martin stehe ich! Ich finde es keineswegs weit hergeholt, wenn man als Bürger erwartet, daß ein Polizeibeamter seine Arbeit macht und nicht ausufernde Nebentätigkeiten ausübt! Ebenso fordert der Staat zu recht, daß seine Beamten den größeren Teil ihres Erwerbseinkommens aus ihrer hauptberuflichen Tätigkeit als Beamter beziehen. Was hier stört ist die Attitüde, mit der nach dem Motto 'mir kann keiner' glasklare Regelungen (und keineswegs 'Feinheiten des Beamtenrechts') igoriert werden! Ein rennsportliches Interesse ist damit nicht berührt, wohl aber ein öffentliches!

    Das rennsportliche Interesse ist aber *von demselben Sachverhalt* (wenn auch nicht von seiner beamtenrechtlichen Seite) ebenso berührt, wenn etwa ein teuer bezahlter Geschäftsführer immer wieder gar nicht zur Verfügung steht, Arbeiten liegen bleiben oder gegen Bezahlung an Dritte vergeben werden müssen, weil der Herr Geschäftsführer zur Abwechslung seine Dienstmütze aufsetzt und seinen hauptberuflichen Verpflichtungen nachkommt! Wie ich bereits ausgeführt habe, waren mir bis zur Trennung meines Vereins von Herrn Martin insofern die Hände gebunden, als ich es vermeiden wollte, dem Vorstand 'in die Parade zu fahren'. Als diese Geschichten im Zusammenhang mit der Trennung in den Foren wieder zur Sprache gebracht wurden (nicht von mir!) habe ich allerdings keinerlei Anlaß mehr gesehen, die Sachverhalte nicht - soweit mir bekannt - darzulegen!

  • #138

    man mag ihr Psychobla (Freitag, 09 Mai 2014 09:08)

    schon nicht mehr lesen.
    Sie haben irgendwas - das merkt man.
    Dafür auch mein Mitgefühl.

  • #139

    Versauen Sie sich doch (Freitag, 09 Mai 2014 09:11)

    nicht ihren guten Ruf durch das
    Verteilen von Kinderpflastern.
    Sie schreiben sich um Kopf und Kragen.
    Bleiben Sie doch Philosoph.

  • #140

    Vielleicht mal wieder einen (Freitag, 09 Mai 2014 09:13)

    netten Reisebericht oder was vom Pferd ?

  • #141

    dat janze (Freitag, 09 Mai 2014 09:53)

    amerikanische jedrisse kann mir gestohlen bleiben:

    Whichever horse wins this Saturday's Kentucky Derby will never suffer the fate of Ferdinand. The winner of the 1986 race – a long shot at 17-to-1 – Ferdinand was sold as a stud to a Japanese breeder, then sent to a slaughterhouse when he failed to sire speedy offspring. Now, sales of expensive stallions often include a "Ferdinand clause", ensuring sellers can buy them back after their breeding careers end, so their lives don't.
    For lesser racehorses, though, there are no such protections. Unless you were betting on horse races in Florida in the mid-2000s, you've probably never heard of a nine-year-old mare named Proud Mover. A daughter of Proud Citizen, the runner-up in the 2002 Kentucky Derby, Proud Mover raced only five times. She never won. After her retirement from the racetrack, Proud Mover gave birth to three foals. Then she went barren.
    A thoroughbred who can't race and can't breed isn't worth much, so on Good Friday this year, Proud Mover's owner put her up for bid at the Shipshewana Auction. A weekly sale in Indiana's Amish country, the auction attracts Amish looking for buggy horses, riders looking for trail horses ... and slaughterhouse agents, looking for meat.
    There are actually two auctions in Shipshewana. There's the main event, which takes place in an amphitheater where horses are led in on halters and described admiringly as "sound" and "good for riding". Then there's the loose horse auction, which takes place behind the barn, in the morning, before most of the crowd shows up. The loose horses, considered unfit for work or riding, are prodded or frightened out of their pens by wranglers, who slam the gates in the snouts of any animals attempting to follow. They sell for as little as $10, mostly to "kill buyers", who load them into semi-sized trucks for their final journey, to Canadian or Mexican slaughterhouses, where they will be sliced up into steaks for Europeans with a taste for horsemeat.
    Proud Mover was put up for bid in the loose horse auction, where a gabbling auctioneer pronounced her sold to a kill buyer, for $550. The old racemare was led away to a dim barn behind the auction hall, where she was penned up with dozens of other horses bound for the knacker's.
    In the United States, horses have not been killed for human consumption since 2007, when Congress withdrew funding for slaughterhouse inspectors. But last year, over 150,000 American horses were shipped across the border to slaughterhouses in Canada or Mexico. An estimated 10,000 were thoroughbreds.

  • #142

    usa (Freitag, 09 Mai 2014 09:57)



    To end that inhumane practice, Louisiana Senator Mary Landrieu and South Carolina Senator Lindsey Graham introduced a bill, the Safeguard American Food Exports (Safe) Act of 2013, which would ban the export of horses for slaughter. The legislation still hasn't made it out of committee, and it's likely to stay there as long as Nevada's Harry Reid is running the Senate. (Last year, more than 300 wild horses were rounded up on federal and tribal grazing lands in his state, and sold to kill buyers.)

    "Harry wants to get rid of the mustangs," charges Janine Starykowicz, an anti-slaughter advocate who successfully lobbied for an Illinois law that shut down the state's only horse slaughterhouse. "That's why a lot of cattlemen are pro-slaughter. They want to get rid of the mustangs."


    While Europeans enjoy horsemeat – Belgians, Italians and Dutch eat a kilo per year, on average – its sale for human consumption is banned in the US, and many Americans are appalled by the idea of eating an animal that has played such a large role in the nation's folkways, from the settling of the West to the exploits of Seabiscuit and Secretariat.

    The horse racing industry has taken steps to prevent the slaughter of retired thoroughbreds: many tracks now threaten to ban trainers who sell to kill buyers.

    That policy didn't help Proud Mover, who passed through several owners before winding up at Shipshewana. The mare's life was saved by Beyond the Roses Equine, a racehorse rescue group whose members walk through the pens at auctions, flipping the lips of horses, in search of the tattoos – a series of letters and number inked on the soft sublabial flesh – applied to all thoroughbreds. After Proud Mover was identified, she was purchased from the kill buyer, and delivered to the organization's farm in Emmett, Michigan, where she'll remain until she's adopted out to a family who will treat her as a pet, not an investment.

    "She's trying to acclimate to being a horse again," said Gail Hirt, who owns and operates the farm. "She's afraid of everything. We had her out in the pasture, and she wouldn't even come to us."

    An avid racing fan – her first rescue was Top Bunk, an 11-year-old gelding who was still running – Hirt is an equally avid opponent of slaughter. She believes the horse slaughter pipeline begins on breeding farms, where ambitious horsemen churn out foals, hoping for a Derby winner. Even though the foal crop has been declining, due to a poor economy, fewer than half the thoroughbreds born each year will ever win a race: "They're all trying to get the next Secretariat, and it doesn't matter what happens to the ones that don't work out. They just get rid of them."

  • #143

    #138139 (Freitag, 09 Mai 2014 11:53)

    früher hatten gestalten wie sie den rat gehnnse mal zum nervendoctor parat oder ich kenn da einen guten irrenarzt. oder, auf allen rennbahnen deutschlands lacht man über sie. das waren noch zeiten.

  • #144

    nun tritt der Experte (Freitag, 09 Mai 2014 12:31)

    erstmals nach Jahren als moderner Robin Hood auf.
    Vielleicht mit der Absicht seine Zucht zurück aus
    Frankreich nach Deutschland zu verlegen ?
    In den Lindenhof !

  • #145

    Hinter (Freitag, 09 Mai 2014 14:43)

    einer Abkürzung von Dr. G. noch Weiteres, Verborgenes, Geheimnisvolles zu vermuten, muss man erst einmal kommen. Das steht doch alles schwarz auf weiss in den (genehmigten) Protokollen von Frau Weidenfeld, wer soll da etwas befürchten???

    Auch Ihre höchst artige Bewerbungsrede vom letzten Jahr ist da nachzulesen. Zur besseren Illustration hätten Sie allerdings noch einige Beiträge von Ihren Blog-Jüngern beifügen können!

  • #146

    hinter (Freitag, 09 Mai 2014 17:09)

    nicht jedem anonymem beitrag verbirgt sich ein kluger kopf. sondern oft ein einfaltspinsel. aber es beruhigt, daß alle schlauen füchse und finger-in-die-wunden leger dann doch gierig alles lesen, was der blog betreiber und die kommentatoren an die öffentlichkeit tragen. wohingegen frau weidenfelds protokolle nur einem eingeschränkten leserkreis zugänglich sind.

  • #147

    jetzt (Freitag, 09 Mai 2014 17:20)

    hat sich auch der unsägliche matjes in das geschehen eingeklingt, und schwafelt besinnungslos von gepamperten pferden, die nur laufen, wenn der besitzer keinen verqueren pups hat, wie er schelmisch und vergeblich satirisch schalmeit. er meint die guten, also die besseren, als sein bock. tja, warum nur sind immer die anderen pferde besser, das eigene aber schlechter? vielleicht weil diese besseren pferde fachmännischer betreut werden, besser beschlagen, besser gemanaged. weil seiner zwar ein draussenschläfer sein mag, der auch bei unpassendem boden einfach mal nur pferd sein darf und angespannt wird, aber leider leider seine leistungen bäuerlich grundehrlich langsam sind? frühreife ist das schreckgespenst, weil echte männer aus echtem schrot und korn wie er und rumstich und lindi mögens gerne kratzig unterm kinn und als vollbart nach jahrelanger reife, nicht wahr. dann ist aber der zug möglicherweise aus dem bahnhof lang lang schon fort. und wenn er meint, alle 14 tage anspannen wie im ausgl. IV sei gesund, dann nur zu. es gibt ja genug von diesen kalten bauern rennen. gag + 14!

  • #148

    Nur (Freitag, 09 Mai 2014 17:41)

    gibt es immer mehr von diesen Rennen, denn andere Pferde sind nun einfach zu wenige da, um in den hiesigen Rennen zu laufen. Beobachten sie doch einmal das Ausschreibungsverhalten der Veranstalter. Gibt es nicht genügend Nennungen, dann wird sofort ein Agl.4 mit mindestens plus 10 nachgeschoben.

    Aber das wird sich ja, bei der ständigen Aufwärtsentwicklung im deutschen Rennsport schnell ändern!!

  • #149

    Sieh einer an! (Freitag, 09 Mai 2014 18:12)

    "Auf der größeren Ebene laufen die Cracks ihre maximal 5 perfekt ausgetüftelten Rennen. Da wird jeder Pups überwacht und wie mit Samthandschuhe passende Rennen präsentiert. Ist ein Grupperennen wirklich so viel anstrengender als ein Ausgleich IV auf einem Kartoffelacker, oder vielleicht auch nicht, sondern im Endeffekt nur schneller? Gelten lassen würde ich die längere Erholungszeit wegen den Reisen. Vielleicht ist die Auswahl der Rennen auch geringer, es beginnt aber im Kopf. Je höher das GAG um so größer die vermeintliche Sorgfaltspflicht der Menschen. Rhein theoretisch könnte so ein Grupperacer auch 10 Rennen im Jahr laufen. Daran scheitert es aber schon an der übersensibelen Angst vor Überforderung."

  • #150

    Selbst (Freitag, 09 Mai 2014 18:14)

    die aller nobelsten Adressen der RVen wie BB, Kln, HH u.ä. haben mittlerweile solche Rennen im Programm. Man muss sich einmal vorstellen, ein Kandidat mit 60 kg Renngewicht, hat aktuell 50 kg GAG vorzuweisen!! Die älteren Herrschaften hätten sich angewidert abgewandt und sich mit 4711 beträufelt!!

  • #151

    lol (Freitag, 09 Mai 2014 18:24)

    :-)

  • #152

    Freund Ananova (Freitag, 09 Mai 2014 18:25)

    könnte doch wieder was ausbandeln.Wie z.B.,GAG komplett weglassen
    und nach der Gewinnsumme einteilen/ausrechnen.
    Verstärkt Stuten und Hengste/Wallache getrennt laufen lassen.
    Herr auf Schallern,es gibt was zu tun,packen wir es an.

  • #153

    eine kleine Hilfe (Freitag, 09 Mai 2014 19:42)

    zur Beurteilung eines für den Markt züchtenden Gestüts anhand seiner Renn- und Verkaufsergebnisse der letzten Jahre:

    41 lebende Fohlen der 5 Jahrgänge 2006 bis incl. 2010.

    Rennergebnisse:

    16 Pferde bis dato nicht gelaufen.
    4 x keine Rennergebnisse gefunden (Papyrus Arrogance/NewMan/ Ruanda/Nobel Runner).
    9 Pferde unplatziert gelaufen (nicht Erster bis Dritter).
    1 Pferd platziert gelaufen: 2 dritte Plätze in CZ, drei- und vierjährig.
    11 Sieger

    Details zu den Siegern:

    Im Ausland:

    Ein zweijähriger Sieger mit 1 Sieg, UNG (?)
    Zwei dreijährige Sieger mit je 2 Siegen, CZ/UNG.
    Ein Sieger mit 4 Siegen, 2 x flach, 2 x JR, vier- bis siebenjährig, CZ
    Ein Sieger mit 5 Siegen drei- bis sechsjährig, UNG/Slowakei.
    Ein Sieger mit 1 Sieg 4j., Kat. G, FRA.

    In Deutschland:

    Ein Sieger mit 1 Sieg 4j., Agl.IV, GAG 60 kg
    Ein Sieger mit 2 Siegen 4j., Agl. IV, GAG 52,5 kg.
    Ein Sieger mit 1 Sieg 5j., Agl.IV, GAG 52 kg.
    Ein Sieger mit 2 Siegen 7j., Agl. IV, GAG 55 kg.
    Ein Sieger mit 7 Siegen, 5- bis 8j., sämtlich Agl.IV, GAG 57 kg.

    Verkaufsergebnisse:

    2008 bis 2013 insgesamt 50 Jährlinge auf BBAG-Auktionen.
    Gestüts-Jahrgänge 2007 bis 2012: 59 lebende Fohlen.

    6 x Jährlingsauktion, 5 verkauft, Durchschnittspreis Euro 3.900
    44 x Herbstauktion, 30 verkauft, Durchschnittspreis Euro 2.257

    Gesamt: 35 Jährlingsverkäufe, Durchschnittspreis Euro 2.491

  • #154

    gute (Freitag, 09 Mai 2014 19:55)

    recherche,burli.

  • #155

    Der Züchter ist doch so arrogant (Freitag, 09 Mai 2014 20:02)

    wie sein Deckhengst. Nase hoch, Füße
    eingegraben. So laufen die Tiere auch.
    Wenn Herr Linde hier was geschrieben hatte
    seltenst hab ich drei Tage nichts geäußert,
    damit er hier auch Raum einnehmen kann.
    Er verdient es nicht hier wieder thematisiert
    zu werden.
    Herr Layman den Umgang mit Herrn
    Linde auch nur als Vorwand benutzt, um Herrn
    Di vorzuwerfen, daß er nicht strenger moderiert
    und den Leuten hier das Wort abschneidet,
    wie es Herr Linde, Herr Rumstich und Herr Tamrat machen,
    den hellsten Lichtern in der Geschäftemacherei.
    Mit Sport hat das weniger zu tun.
    So ich fahr jetzt boarden.

  • #156

    Ein Käufer kauft auch (Freitag, 09 Mai 2014 20:06)

    immer den Züchter mit oder er möchte
    sparen und ihm ist alles egal.

  • #157

    Nun dann, wenn dies Spaß macht! (Freitag, 09 Mai 2014 20:10)

    Halt, aber da fehlt doch noch was, wo sind denn sämtliche Nebenkosten wie Aufzuchtkosten, Tierarzt, Auktionsgebühren, Transporte etc.?! Also unterm Strich nixx!

  • #158

    Weil Campino von den Toten Hosen (Freitag, 09 Mai 2014 20:41)

    nie zum FC Bayern gehen würde,
    deswegen haben sie dieses Jahr
    vermutlich auch ausnahmsweise
    mal wieder nicht den Einzug ins
    Finale geschafft.

  • #159

    #153 (Samstag, 10 Mai 2014 06:52)

    sehr gute einschätzung, aber das geht schon 20 jahre so. einfach nur grottig, das ganze.

  • #160

    erbsen zähler (Samstag, 10 Mai 2014 07:20)


    56

    Gestüt Lindenhof

    1

    2

    1

    2

    0

    15

    6.050

    6.67

  • #161

    norbert r. (Samstag, 10 Mai 2014 07:43)

    schwelgt in früheren zeiten, zusammen mit hering, als alles viel besser war und nearco gesund!!! ins gestüt wechselte. ach wie schön, da war der kleine norbert gerade mal eine vage aussicht des weltgefüges, als nearco ins gestüt wechselte, eine möglichkeit unter trillionen möglichkeiten, letztlich aber wohl unausweichlich. und königstuhl, immerhin, den hat er erlebt, wie auch ich. der lief auch immer mal wieder als dreijähriger, korrekt. aber heute, heute wird alles in watte gepackt, weil die leute nicht verlieren wollen, und die japaner sind sowieso ne ganz harte nummer, oh mei! jedoch, norbert r. weiß, daß heute auch mal ein grasbahngalopp mehr eingeschoben wird, weil man sich vom leistungsvermögen des pferdes ein bild machen möchte. ich möchte addieren, auch weil man sich davon was verspricht, was die leistungsfähigkeit ansich betrifft, nicht nur deren abbild. ach gott, norbert und matjes, die beiden top pferde analysten und kenner. beide nie näher als aussen am führring an solchen pferden dran, wobei norbert r. wahrscheinlich empört einwenden wird, daß er bei seinem oheim dazumal den x oder y in der arbeit beobachten durfte oder striegeln oder so ähnlich. frankel war wohl auch kaum gesund am ende seiner karriere, wie nörbert r. mutmaßt, gemessen am heros nearco, dessen strahlkraft bis in das zeitgenössische literarische schaffen von nobby r. hineinreicht. wie auch der andere säulenheilige, der immer dann bemüht wird, wenn es um besonders pfiffige argumente pro damals und contra heute geht, herrn tesio, der nicht nur nearco gezüchtet hat, sondern auch viele viele andere gute pferde, und italiäner war. der wird auch gern in diesen zusammenhängen herangeholt und zitiert, obzwar dessen erfolgsgeheimnis zu recht eines war und ist. vielleicht war es der chianti wein?

  • #162

    kamerad weißt du noch (Samstag, 10 Mai 2014 07:56)

    wenn man länger über diese hellsichtigen analysen nachdenkt, die ja auch vom algorithmengott palo vorgetragen werden unter dem deckmantel der angeblichen wissenschaftlichkeit, wenn man also mal unterstellt, daß die züchter (denn die sind es, nicht eine sogenannte zucht) mehrheitlich falschen zielen nachzüchten und schlechtere pferde als damals züchten, weil sie weniger aushalten, was unbesehen so sein mag oder auch nit, wenn man also mal unterstellt, daß diese analyse im kern richtig ist, dann stellt man sich doch irgendwann mal die frage, warum in aller herrgottsnamen diese situation nicht von den analysten gandenlos ausgenutzt wird, zum eigenen vorteil und erfolg? was läge näher, als heimlich still und leise, um den wettbewerbsvorteil nicht vor der zeit preiszugeben, als also heimlich still und leise auf der eigenen scholle qualitätspferde aus echtem schrot und korn zu züchten, kleine nearcos, die auch mal einen ausgl.IV mehr aushalten in der woche. das wundert mich oft, wenn ich diese sentenzen so lese in den vergangenen jahren, und mir vorstelle, wie es war mit nearco und oleander und all den anderen eisenharten jungs aus alter chianti zucht oder war es mehr der valpolicella resp. der amarone, wegen der nähe zu dormello?

  • #163

    dr. fager (Samstag, 10 Mai 2014 08:17)

    eine seriöse analyse sollte damit beginnen festzustellen, daß früher möglicherweise die pferde besser waren, aber ganz sicher alles andere anders. früher, also im fall von nearco in den dreissiger jahren des vergangenen jahrhunderts, haben die reichen und verrückten für sich selbst gezüchtet, nicht für märkte und auktionen. deckhengste waren nur für ihre stuten, und ein marketing für junge pferde gab es nicht. man war angtre nu, um es mal poliglott auszudrücken, nes pa. folglich war auch mehr raum für allerlei versuche, und ich möchte mal behaupten, daß es auch eine unzahl von pferden gab, die nix konnten, aber eben in den analen auch nie erschienen. wozu auch.

    weil es keine veranlassung gab, neue leute an den sport zu führen, keine reichen und schönen, die ihre kohle im sport abliefern sollten, hat man diesen potentiellen markt nicht bedient. aber irgendwann war auch bei der gentry die kohle alle, und dann kam dieser markt in die hufe, und die magnaten und bosse wollten naturgemäß rather sooner than later ihre jungen pferde laufen lassen, und wenns geht bitte um viel viel geld und presto. tattersalls oder goffs million? nie gehört, herr tesio.

    es gab auch kein internet mit all den statistiken weltumspannend, den bunten bildern mit den üppigen hengsten, und all den anderen parerga und paraliponema, die den sport heute so all überall erlebbar machen. in wahrheit nennt man diese entwicklung fortschritt, den man ja nicht mögen muß, aber der in der person des rulers seinen exquisiten und höchstpersönlichen repräsentanten hat. rennsport hat was mit schnelligkeit zu tun, nicht mit zähigkeit, soweit der unbefangene beobachter betroffen ist, zumal der, der neues geld ins system pumpen soll, damit die alteingesessenen was zu züchten haben und was zu sehen. wie norbert r. und hering.

  • #164

    di (Samstag, 10 Mai 2014 09:18)

    der 4. satz dieser kleinen morgendlichen rhapsodie soll den kreis schließen in dieser hochspannenden debatte. warum nur, mein ewiges rätsel und enigma, warum nur diskutieren diese experten und meinungsstarken herren eigentlich nicht über das wirkliche problem der qualität, nämlich die vielen schlechten pferde, und die notabene züchter dieser langsamen +14 böcke? warum wird nicht beklagt, daß die felder voll sind mit diesen pferden, und stattdessen die fehlenden guten pferde angeprangert? ich habe eine antwort, aber die paßt solchen leuten nicht: weil die schlechten züchter keine besseren pferde züchten, darum gibt es so wenig spitzenpferde. und weil es kategorien im unteren bereich der leistungsskala gibt, die nach meiner ansicht viel zu hoch dotiert sind, und man es sich in diesem kellersegment augenscheinlich ganz gemütlich machen kann. dazu hat auch die aktion skalenverschiebung von herrn woeste massiv beigetragen, die ich ganz schlimm finde. aber was will man machen. jedenfalls, dieser aspekt der sogenannten deutschen zucht wird nicht problematisiert. oben, bei danedream und novellist und altano etc. stimmt die qualität. unten stimmt sie nicht.

    und es wird auch nicht über solche zuchten kritisch gesprochen, jedenfalls in diesen hochkritischen basiskreisen, weil eine krähe hackt in dieser thematik keiner anderen ein äuglein aus, und mir basisforumsler halten zusammen durch dick und dünn. und insofern ist diese debatte auch nicht an objektiven dingen interessiert, sondern am allgemeinen ablästern über die da oben. die da unten werden konsequent ausgeblendet, wenn es um hochmögende kritik an vollblutzucht und rennen geht. jedoch, ein blick in die ranglisten sagt mehr als jahrelanges schweigen.

  • #165

    Leider Herr DI (Samstag, 10 Mai 2014 12:33)

    beleuchten Sie nur eine Seite der Medaille. Wenn es diese Plus-Böcke mit den dazugehörigen Rennen nicht mehr gibt, dann kann die Masse der RVen völlig einpacken. Die Dotierung eines solchen Rennens kann der RV noch vlt. stemmen, die Dotierung eines "guten" Rennens, ohne fremde Hilfe nicht. Fragen Sie bei den Vereinen nach, die können Ihnen das bestätigen, sogar der Herr Dr. Jacobs weiss dies.

    Nun können Sie mit Ihrer altbewährten Leier kommen, dass ein Hobby Geld kostet, was stimmt, aber die die Chose nicht erklärt. Die Croux liegt daran, dass die Herrschaften zugelassen haben, dass die Wettumsätze in fremden Kanälen verschwinden und kaum etwas zurückkommt. Aber daran, darf man die Leute, mit denen Sie jetzt am Tisch sitzen dürfen, nicht erinnern.

    Gewinnen Sie doch Herrn Ostermann für den Vorschlag, Rennen mit einer Plus Skala nur auf den kleinen Bahnen laufen zu lassen, dort gibt es in aller Regel nicht die Probleme der A-Bahnen bzgl. mangelndem Zuschauerinteresse und Finanzen.

    Deshalb sollten Sie so ehrlich sein, dass Ihre Verdammung der schlechten Pferde, letzten Endes zur Abschaffung eines flächendeckenden Rennsportes in der BRD führt! Wohlan ich habe damit keine Probleme.

  • #166

    j.w (Samstag, 10 Mai 2014 13:10)

    dazu #165, bedürfte es nur der wiedereinführung der b-rennen. mit allen regionalen besonderheiten ...

  • #167

    ohne (Samstag, 10 Mai 2014 13:16)

    parlo,von blüchow,dermatjes,manto,rainer,j.w.,experte,lindenhof,
    lindi,layman,lawman,fortunaking,palastpage,ammelie und
    konsorten ,könntet ihr alle einpacken und hättet kein spectrum mehr.
    dann bliebe nur noch berichterstattung über superlover's buhlschaft
    und die verzweifelte suche nach liebe der marion s.
    das war es dann auch schon.

  • #168

    layman (Samstag, 10 Mai 2014 13:18)

    Die Rennvereine sind doch nur dehalb auf die 'Plus-Böcke' angewiesen, weil es davon zuviele, hingegen zuwenige Minus-Böcke gibt!

    Zweifellos läßt sich diese Situation nicht von heute auf morgen ändern. Man kann und sollte aber *Anreize* für Besitzer und Züchter schaffen, die in dieser Richtung wirken! In diesem Sinne wäre es sinnvoll, die Verteilung der Gewinngelder und Prämien so vorzunehmen, daß der Besitzer eines 'Minus-Bocks' einen Anreiz hat, diesen, nachdem seine Leistungsschwäche erwiesen ist, außerdienst zu stellen und einen neuen 'Bock' anzuschaffen, der auf bessere Leistungen hoffen läßt. Das belebt zugleich den Handel mit Jährlingen bzw. jüngeren Rennpferden und motiviert die Züchter in bessere Elterntiere zu investieren.

    Daß es dabei kontraproduktiv und auch gegenüber der betroffenen Klientel unfair wäre, die Sieggelder in den unteren Schublade weiter zu kürzen, steht außerfrage. Das stand auch nie zur Debatte, vielmehr sind sich alle einig, daß es auf Sicht auch 'unten' bessere Gelder geben muß, wobei ich davon älltere Pferde der untersten Kategorie (44-50 Kg GAG) ausnehmen würde.

    Daß nun aber die verfügbaren Gelder ganz massiv in den leistungsschwächeren Regionen angelegt werden, und zwar nicht offen (indem man Ausgleiche III und IV besser dotiert) sondern auf dem Wege eines veritablen Etikettenschwindels (indem man die Ausgleiche IV zum Agl III und die Ausgleiche III zum Agl II *umetikettiert*), das ist schon ein echter Skandal!

    Von wem und auf welchem Wege ist diese Sache eigentlich beschlossen worden? Transparenz gibt es da weiterhin nicht! Diesmal ist die Entscheidung aus dem Hinterstübl allerdings definitiv keine Entscheidung zugunsten der 'Großen'. Ein wie auch immer verhaltener Jubel des 'Pöbels' ist indes bisher nicht zu vernehmen.

  • #169

    das ist (Samstag, 10 Mai 2014 13:19)

    mal ein guter vorschlag von j.w.

  • #170

    di (Samstag, 10 Mai 2014 13:53)

    "Die Croux liegt daran, dass die Herrschaften zugelassen haben, dass die Wettumsätze in fremden Kanälen verschwinden und kaum etwas zurückkommt. Aber daran, darf man die Leute, mit denen Sie jetzt am Tisch sitzen dürfen, nicht erinnern."

    das ist so, als wenn man frau merkel vorwerfen wollte, sie habe putin die krim annektieren lassen.

    es hat jahrelang an den nötigen gesetzen gefehlt, aber die macht nicht der rennsport, die machen die parlamente. man kann den damals handelnden personen höchstens vorwerfen, sie hätten keine erfolgreiche lobbyarbeit zugunsten einer solchen gesetzgebung gemacht, aber da kommen dann schon sehr viele imponderabilien mit ins spiel. hättste und wennste. von den heute handelnden - woeste,vogel - hat das keiner zu vertreten.

  • #171

    werter herr layman, (Samstag, 10 Mai 2014 14:20)

    wenn die aktiven besitzer endlich begreifen würden, dass dieser sport ein hobby ist, gebe es auch nicht dieses gejammere um dotierungen. fragen sie mal in anderen sportarten, wie z.b. motorrad-oder autorennsport, golf u-ä., wer da das geld wiederbekommt, das ihm das hobby kostet. wer nicht genügend geld hat, kann auch in keiner anderen sportart mitmachen. nur im galopprennsport gibt es das dauergejammere. es kann ja jeder auch in kleinem massstab aktiv mit machen, z.b. in besitzergemeinschaften. da bleibt der verlust klein und der spass gross. bei so einem herangehen, dass übrigens auch in grossen rennsportländern wie gb und irl. üblich ist, gibt es auch nicht so viele diskussionen. in d ist es allerdings so, dass alles alimentiert werden soll.

  • #172

    Sicher (Samstag, 10 Mai 2014 14:26)

    hat Frau Merkel durch ihre grottenfalsche Politik Herrn Putin ermuntert, so zu handeln wie er es tat. Diesen Fehler haben die Macher des Sports nicht getan, die taten gar nichts bezüglich Lobbyarbeit. Der einzige aus dem Sport, Dr. Göhner, der Zugang zu Entscheidungsträgern hatte, lag nicht auf der Welle des DVR, trotzdem hat er in vielen Punkten recht behalten.

    Herr DI sollte auch zur Kenntnis nehmen, dass der Sport auf der Ebene der tätigen RVen (noch) über erstaunliche Reputation in der Politik verfügt, obwohl er in vielen Fällen sich als reiner kommunaler Kostgänger darstellt. Dieses Wohlverhalten sollte man nicht dadurch aufs Spiel setzen, dass man den Grosskotz mit dem dicken Geldbeutel, der sich am besten nicht mit der Basis abgibt, heraushängt, denn das könnte, in einem dem Rennsport zunehmend kritisch gegenüberstehenden Umfeld, schnell ins Gegenteil umschlagen.

    @Layman sei gesagt, dass man vorsichtig sein sollte mit dem Wort Etikettenschwindel im Zusammenhang mit der Neugestaltung. Wenn meine Informationen stimmen, war es allein Herr Woeste, der dafür gesorgt hat, dass in den unteren Klassen überhaupt etwas ankommt. Herr Ostermann wollte, soweit mir zugetragen wurde, nur die Gruppen- und Listenrennen international salonfähig machen. Der kleine Seitenhieb des Blogisten in Bezug zu Herrn Woeste, scheint ja meine Infos zu bestätigen.

  • #173

    #171 (Samstag, 10 Mai 2014 14:32)

    Sie müssten sich ja gerade zu pathetischer Mission aufschwingen, den vielen aktiven Besitzern klarzumachen, nicht nach Frankreich lastzugweise zu fahren, sondern hier für einen Appel und ein Ei zu laufen. Offenbar sind die viel zu dumm, um Ihre Ansichten zu begreifen. Dabei rede ich nur von guten Durchschnittspferden!

  • #174

    di (Samstag, 10 Mai 2014 14:51)

    worin hat denn herr göhner recht behalten? was hat denn herr göhner gemacht, außer ohne mandat überall rumzuhängen, um sein eigenes horn zu tuten? herr göhner ist der allergrößte schwätzer, der im sport und sonstwo rumläuft, der ewige lobbyist in eigenen angelegenheiten. ein katastrophenmann von vorne bis hinten. zum glück er hat ja fans wie sie, da kann er sich um amt und würden bewerben, und bei erfolg die dinge nach seinem und seiner wähler gusto gestalten. aber da schweigt die trompete dann ganz schnell. seine, und die seiner fans abenso.

  • #175

    Recht (Samstag, 10 Mai 2014 15:21)

    behalten hat er in der Frage der Beurteilung des Vertrages durch die EU, ebenso wie, dass das RWLG geöffnet werden kann. Da können seine Widersacher noch so langatmige Reden führen, wie sie wollen, sie brachten wenig zustande, trotz der teuren Berater.

    Das ist aber ja auch alles nicht wichtig, das Hobby kostet viel Geld, oder man lässt es bleiben. Für Rennbahnen gibt es Gott sei Dank, auch andere Verwendungsmöglichkeiten, siehe F!

  • #176

    Völlig (Samstag, 10 Mai 2014 15:46)

    neu ist mir, dass man als Bürger dieses Landes, bei einem Gesetzgebungsverfahren ein "Mandat" eines Lobbyistenvereins braucht? Wer hat denn das erfunden?

  • #177

    DI (Samstag, 10 Mai 2014 16:04)

    ist doch auch nichts weiter als ein Lobbyist.
    Daher Kontra Dr.Göhner.
    Allerdings hat er sich das hart erarbeitet.

  • #178

    Turf-Alchimist (Samstag, 10 Mai 2014 17:25)

    Bei allem Respekt, di #164, aber Ihre Wertschätzung gegenüber den „langsamen Böcken“ lässt schon sehr zu wünschen übrig! In diese finstere Ecke gestellt zu werden hat nun wirklich kein einziges edles Vollblut verdient, genauso wenig deren „schlechte Züchter“.

    Ausdehnen könnte man dies dann noch auf schlechte Bedingungen gepaart mit fehlender Sachkenntnis bei Aufzucht wie im Rennstall. Bei Trainer, Bereiter und Jockeys, eigentlich bei allen Menschen die ein Rennpferd formen. An erster Stelle trägt natürlich stets das Pferd die Schuld. Oder der Bock, um bei „Ihrem Sprachschatz“ zu bleiben. Erhebliche Defizite bei der Selbsteinschätzung, so ist leider nun mal der Mensch.

    Ohne schlechte bzw. jene Pferde mit geringem Leistungsvermögen würde die traditionsreiche altehrwürdige Vollblutzucht überhaupt nicht existieren. Wie auch die Besseren nicht wüssten wie gut sie sind! So ist dann unter den Guten im Rennen auch jeweils ein Schlechter (Bock), eben der Letzte.

    Denn kein einziges noch so renommiertes Gestüt hat nur Stuten mit Top-GAG in der Herde. Jedes züchtet auch mit Pferden geringerer Leistung oder sogar ungeprüften, also mit „schlechten Böcken?!“ Nun, alles eben eine Art der Betrachtung.

    So werden Mutterstuten aussortiert oder deren Nachzucht mit bescheidener Rennleistung auf Auktionen verscherbelt. Dass der Schuss auch gewaltig nach hinten losgehen kann, hat eine gewisse DANEDREAM höchst eindrucksvoll bewiesen. Scham und stiller Hohn für den Züchter, damit lässt es sich trotzdem gut werben: „Züchter einer ARC-Siegerin!“

    Der abgegebenen INDIGO GIRL wünscht man deshalb auch gerne noch viele weitere Spitzenpferde! Speziell aber dem neuen Besitzer, der sich wahrlich mal so richtig dicke Erfolge redlich verdient hat!

    Insbesondere als sogenannter „kleiner Züchter oder Hengstbesitzer“ muss man ganz einfach nur an seine Pferde und seine Ideen glauben, den oftmals beschwerlichen Weg der Hoffnung gehen und sich nicht beirren lassen! Wen juckt das dumm Geschwätz …

    So wird dann auf den Rennbahnen der Welt weiter gelaufen was „das Zeug“ hält. Und so wird gewiss noch so manch verstoßener „Bock“ den Züchter oder Besitzer zum Bock degradieren!


  • #179

    Allein (Samstag, 10 Mai 2014 17:57)

    der Name Dr. Göhner bringt scheinbar die BV Protagonisten kräftig zum schäumen. Dabei züchtet der Mann noch sehr ordentliche Pferde, die soweit mir bekannt, durchaus preiswert abgegeben werden.

  • #180

    weiter so (Samstag, 10 Mai 2014 18:00)

    Volker.

  • #181

    eigentlich, (Samstag, 10 Mai 2014 18:09)

    war der blogist auch besitzer eines schlechen bockes. ist einfach sieglos abgetreten und wird jetzt mit nem hindernisdeckhengst gekreuzt um später als großartige siegermutter den deutschen rennsport zu verbessern. hoffentlich im plus-handicap

  • #182

    Mal schätzen (Samstag, 10 Mai 2014 19:25)

    wieviel Trainer ihren Job quittieren müssen, wenn die "schlechten Böcke" aus dem Stall verschwinden. Wahrscheinlich so ca. 99%.

  • #183

    Vorweg (Samstag, 10 Mai 2014 19:41)

    muss ich sagen, dass ich keinesfalls ein Anhänger des Umstandes bin, dass das Niveau der startenden Pferde, auf den deutschen Bahnen immer weiter nach unten gezogen wird. Insofern hat der Blogist nicht unrecht, wenn er darauf hinweist, dass man sich mittlerweile mit diesen Tierchen ganz bequem einrichten kann.

    Ich werfe ihm aber vor, dass er die Umstände die zu diesem Erstarken der schlechten Sorte geführt nicht beim Namen nennt, sondern, leider nur in eine Richtung stichelt. Die BV kann doch bei den RVen Erkundigungen einziehen, warum man denn so viele Rennen Not gegen Elend ausschreibt? Ich bin mir da ganz sicher, auch Herr DI wird Antworten bekommen!

  • #184

    dr. buerlethzitin jun. (Samstag, 10 Mai 2014 19:54)

    es ist eine fatale sucht, für alles einen verantwortlichen zu suchen. typisch deutsch. die meisten dinge entwickeln sich aus sich heraus. ansonsten weiß auch di, wie der hase läuft. erst kommt die zucht, dann die ausschreibung. er selbst hat sich dieser zwickmühle durch beteiligung an besseren pferden entzogen. mögen die 44 kilo böcke lange leben!

  • #185

    Zitat Turf-Alchimist #178 (Samstag, 10 Mai 2014 21:07)

    "schlechte Bedingungen gepaart mit fehlender Sachkenntnis bei Aufzucht, Trainer, Bereiter und Jockeys .."
    C'est ca, echte Pferdeleute sterben aus, unsere Wegwerfgesellschaft schreit nach schnellem Erfolg. Manch höher veranlagtes Pferd landet dank Brechstange/grottiger Arbeitsreiter in Kat. F oder betritt nie eine Bahn.
    Umso erfreulicher dass wenige hiesige "Aktive mit Pferdeverstand" dann Erfolge à la Novellist oder heute in GB einfahren.

  • #186

    Schadenersatz (Samstag, 10 Mai 2014 21:44)

    Möchte ich verlangen.
    Heute habe ich in Frankreich nach Lesen dieses Blocs Powerman in einem 19000er Rennen in Strassbourg aus meiner Wette gelassen.
    Guter Zweiter ist der LIQUIDO Sohn geworden, nachdem er vor zwei Wochen ein 18000er in Frankreich gewonnen hatte.
    Frankreich hatte ich auch in der Aufstellung Von Ihnen, 153 oder gleich Herr Tiedtke, nicht gefunden.
    Und nun.? Weg die Wette.

  • #187

    j.w. (Samstag, 10 Mai 2014 22:24)

    #170, das stimmt so nicht, di. . so ca. 10 jahre hat man trotz entsprechender gesetze zugesehen wie sich die buchmacherbande steuerlich vom acker machte. die politiker hielten sich da nur so ein komisch riechendes eu-feigenblatt vor die nase. perversion allerorten ...

  • #188

    Verkaufspreise BBAG (Samstag, 10 Mai 2014 22:31)

    immer wieder schön zu lesen, dass es noch welche gibt, die daran glauben:

    hohe auktionspreise •= guter züchter
    kleine preise = schlechter züchter

    spätestens nachdem karlshof bester verkäufer wurde indem er an sich selber verkauft hatte, dürfte auch der letzte aufgeklärt sein.
    oder herr Ostermann. hohe auktionspreise = guter züchter
    sein bester kunde zahlte richtig hohe preise: BIGAPPLE BLOODSTOCKS
    komisch nur: heute laufen alle verkauften pferde wieder auf ittlingen

    gute preise = guter züchter

    der hat sogar den derbysieger gezüchtet. den hat er allerdings wirklich verkauft

  • #189

    Dem Blogbetreiber ... (Samstag, 10 Mai 2014 23:10)

    ... ist es wohl ein wenig zu Kopf gestiegen zu 25 % an einem Pferd beteiligt gewesen zu sein, das er weder gezüchtet noch teuer bezahlt hat ... auch ihn wird der Alltag wieder einholen ... Hochmut kommt vor dem Fall!

  • #190

    #181... (Sonntag, 11 Mai 2014 07:44)

    ist zu dämlich plus u. minus bei Handicappern richtig einzuordnen, damit steht er aber nicht allein, auch daran krankt der Rennsport.:-)))))

  • #191

    in den richtigen rennsportländern ist unser sport ein volkssport, (Sonntag, 11 Mai 2014 08:12)

    hier nur noch der sport eines häufleins irrer. das ist der grund des untergangs. leider wollen das einige nicht kapieren.

  • #192

    di (Sonntag, 11 Mai 2014 08:25)


    Ein wesentlicher Bestandteil des Wettgeschäftes war in der Vergangenheit in der Vermittlungstätigkeit der Buchmacher begründet. Weiterhin finanzierten die Buchmacher mittels fixer monatlicher Gebühren die Satellitenübermittlung der Bild-, Ton- und Datenreportage vom wesentlichen Teil der Rennen, welche ja auch eine wesentliche Grundlage für die erfolgreiche Vermittlung von Außenwetten darstellte.

    Als betriebswirtschaftlich auf Gewinn ausgerichtete Unternehmer haben die Buchmacher jedoch das Wettgeschäft ihrer Kunden langsam aber sicher von der Totalisatorwette hin zur Buchmacherwette und in der jüngsten Vergangenheit hin zur Auslandswette (hier ist der Buchmacher nur noch Vermittler, welcher die Wette an einen im Ausland angesiedelten Buchmacher, meistens vom gleichen Unternehmer weiterleitet) verlagert.

    Die Gewinnmarge ist bei diesem Geschäft erheblich höher als bei der vermittelten Totalisatorwette, da der Buchmacher bei der eigenen Wette die gesamte Differenz zwischen Einsatz und Quote, manchmal noch nebst „Bearbeitungsgebühr“, erhält und nicht nur die normale, rund zehnprozentige Totalisator-Vermittlungsprovision. Diese Verhalten der Buchmacher ist durchaus verständlich und als solches kein Anlass zur Kritik. Es führt dazu, dass der Buchmacher auch den Anteil am Wettaufkommen des Kunden erhält, welches bisher für die Rennvereine zur Finanzierung ihrer Veranstaltungen bestimmt war.

    Die Rennvereine sind natürlich nicht in der Lage, dieses Verhalten zu verhindern, da es keine gesetzliche Grundlage gibt, nach welcher sie an jedem Wettgeschäft partizipieren könnten. Zudem treten die Buchmacher immer häufiger bei den Rennvereinen als Sponsor auf und erzeugen somit eine Abhängigkeit der Rennvereine von ihnen.

    Aufgrund der oben dargestellten Gründe ist das Außenwettaufkommen durch die Buchmacher in den letzten Jahren drastisch gesunken. Während in den 90er Jahren ein Außenwettanteil von 50 bis 70 Prozent am gesamten Wettaufkommen keine Seltenheit, sondern eher die Regel darstellte, so erzielen wir heute einen Außenwettanteil von ca. 45 Prozent, (beim Harzburger Meeting 2004 sogar nur 25 Prozent), wovon die beiden Buchmacherverbände wiederum nur ca. 55 Prozent beisteuern.

    Der Rückgang des Deckungsbeitrages aufgrund der sinkenden Wettumsätze lässt sich zur Zeit durch Sponsoring, Eintrittsgelder und Nenngelder nicht kompensieren. Die Rennvereine sind also zwingend darauf angewiesen, das Wettaufkommen wieder zu beleben. Die Rennvereine müssten sich, ähnlich wie die Buchmacher, dem Markt stellen und marktgerechte Möglichkeiten zur Steigerung des Totalisatorumsatzes analysieren und umsetzen.

  • #193

    di (Sonntag, 11 Mai 2014 08:47)

    das vorgehende ist eine darstellung der verhältnisse aus dem august 2004. autor der frisch gewählte beiratsvorsitzende der BGG, herr zimmermann. im dvr gab es damals keinen geschäftsführer, nachdem meimann im herbst 2003 abgesetzt wurde.

    es war die zeit der drei männer - sundermann, zimmermann, zellmann. alle drei waren rennvereinsleute, die sich mit dem dvr resp. borchert anlegten, und eigene wege gingen. betbull war das zauberwort. die achse münchen baden baden. das ist heute geschichte.

    der fehler des dvr war 1. meimann, 2. vakanz, 3. halm. das waren drei sehr falsche personalentscheidungen, wovon engelbert halm mit abstand die katastrophalste war. ein mann ohne jede erfahrung mit dem rennsport, der sich das thema mit dem betrachten von videos anschaffen wollte. diese personalien haben den rennsport gut zehn jahre gekostet - vom herbst 2003 bis zum herbst 2010. in der zeit war entweder gar keiner zuständig, oder die BGG, oder der unfähige engelbert halm. plus der wenig charismatische jochen borchert.

    diese personalentscheidungen wurden von der versammlung des dvr getroffen, unter paritätischer mitwirkung der deutschen rennvereine. das hat mit der operativen organisation des dvr erstmal überhaupt nichts zu tun. die exekutiert nur, was der verband beschließt.

    gegen meimann haben sich früh und berechtigt viele warnende stimmen erhoben, nachdem die düsseldorfer geschichten mit der wettannahme ruchbar wurden. die weglobung nach köln war nicht nur ein großer fehler, sondern auch ein affront gegenüber dem guten geschmack.

    gegen halm haben sich erstmal wenige stimmen erhoben, weil man dem mann eine chance geben wollte. dann hat einer sehr deutlich seine demission gefordert, nachdem er ihn mehrmals bei veranstaltungen erlebt hat, und damit seine offenkundige völlige ahnungslosigkeit. höhepunkt war bremen im frühjahr 2008. aber die bv wollte den mann unbedingt halten, und so kam seine abberufung viel zu spät.

    halm war niemals in der lage, den sport strategisch zu positionieren, weil er mit niemandem auf augenhöhe parlieren konnte. nicht mit der politik, nicht mit der verwaltung, nicht mit dem wettbewerb. und nicht mit den eigenen leuten, besitzern, züchtern, trainern und jockeys. a blind man in a dark room looking for a black hat that isn't there.

  • #194

    di (Sonntag, 11 Mai 2014 09:07)

    kommen wir mal zu herrn göhner. wie ein vorredner richtig bemerkt, hat herr göhner auf dieser veranstaltung in bremen prominent vorgetragen, explizit gegen meinen antrag, im dvr für eine abberufung von herrn halm zu votieren. das hat herr göhner geradezu leidenschaftlich bekämpft, man habe dazu kein mandat (also die bv könne sich dazu gar nicht äussern), und warum überhaupt, der mann leiste tadellose arbeit etc. das war deutlich ein vortrag, der vom vorstand der bv so bestellt war. weil herr ostermann und herr göhner da noch buddies waren, und kein blatt papier zwischen die herren paßte. herr göhner und der vorstand waren mit dieser politik höchst erfolgreich, insofern mein antrag kilometerhoch abgeschmettert wurde. und herr halm zweieinhalb jahre weiter segensreich vor sich hin wirkte.

    warum herr göhner heute so dramatisch die seiten gewechselt hat und seinen ehemaligen weggefährten und herrn tiedtke und herrn woeste unisono und wirr beschimpfte, das weiß nur herr göhner. sein auftritt in baden baden war monströs, und auf meine frage, was er denn konkret anders machen würde, war völliges stillschweigen von herrn göhner zu hören. desgleichen meine aufforderung an ihn, doch selbst zu kandidieren, um sich entsprechend legitimiert ans werk zu machen. kein wort dazu.

    auch aus diesen gründen halte ich herrn göhner für die größte luftpumpe, die an einigermaßen sichtbarer stelle im sport rumort.

  • #195

    Wobei (Sonntag, 11 Mai 2014 09:11)

    die ganzen personellen Fehlentscheidungen noch übertroffen wurden, von dem bühnenreifen Satirestück mit dem Barry Schroeder, für das wohl auch dieser Herr Ostermann mit die Hauptverantwortung trug!

  • #196

    Galoppsport-Basis.de (Sonntag, 11 Mai 2014 09:16)

    Von dort an begann eine Handlungs-Starre. Niemand tat etwas. Niemand berichtete von den Nicht-Taten. In der Breite der Sportbeteiligten bereitete sich eine unheimliche Angst aus, dass unser Sport belgische Verhältnisse erlangt.
    Dann kam der Schock: ein offener Brief!

    Den würde ich heute noch einmal unterschreiben. Interessant auch noch einmal nachzulesen, wie breit die Basis war und ist. Da sind nicht nur die "schlechten Böcke" (Anm: Unwort des Jahres) und die kleinen Züchter vertreten .

  • #197

    #188 (Sonntag, 11 Mai 2014 09:19)

    danke für diesen Beitrag. Bedauerlicherweise haben sich diese Dinge bei der BBAG breitgemacht. Dies mahnt einen potentiellen Käufer, wie mich zur Vorsicht, d.h. erst einmal den Katalog unten lassen und sehen wie der Stecken schwimmt. Damit verspielt eine Auktionsgesellschaft jedes Renommee und verkommt zur Spielwiese der Pferdehändler. In grossem Stil begann das ja bereits vor vielen Jahren mit der Lufnummer von Ammerland!
    Auch sollte man dringend überdenken, den zurück gekauften Tieren eine Berechtigung in den Auktionsrennen zu geben!

  • #198

    di (Sonntag, 11 Mai 2014 09:19)

    da haben sie recht, barry schroeder war die große nummer in bremen. aber ich glaube, barry schroeder war eine entdeckung von engelbert halm, die er geschickt bei herrn ostermann u.a. instrumentalisiert hat. jdenfalls waren alle ganz besoffen von der aussicht, irgendwie mit big money verbandelt zu werden. halm hatte auch korrespondierende contessen und royals zur hand, die sich in das geflecht einbinden ließen. hoppegarten erlebte so ein event, mit engelbert mittenmang, wenn ich das richtig memoriere.

  • #199

    di (Sonntag, 11 Mai 2014 09:30)

    und was des herrn göhners positionen noch deutlicher und fragwürdiger erscheinen läßt, ist die in bremen bereits manifestierte haltung der bv, sich mit wem auch immer selbst ins wettgeschäft zu begeben. ob der nun barry schroeder heißt oder racebets, spielt da überhaupt keine mandoline. und auch das hat herr göhner vehement vertreten, so daß seine nachfolgende suada gegen racebets ein umkehr im prinzip darstellt. es ist so gekommen, wie von ihm gewünscht und angepriesen, aber auf einmal, nach dem fest, hat er bedenken der grundsätzlichen art. aber da gilt, train has left station. vermutlich ist herr göhner einfach nur enttäuscht, nicht persönlich partizipieren zu können.

  • #200

    190 (Sonntag, 11 Mai 2014 09:42)

    der sport krankt vor allem an den mangelhaften einschätzungen 3jähriger leistungen. so bekommen sgl schwach gelaufene pferde 62 kg,fuer die andere 3 rennen gewinnen müssen. und normale 3jährige sieger stehen plötzlich über 80,und können ihre spätere nachzucht mit diesem argument später gut verkaufen. und noch eine frage,wird auf die hier so verdammten böcke so wenig gewettet,dass sie unbedingt weg müssen?und sind diese rennen der schlechten böcke vllt sogar segensreich für die rennvereine,weil viele starter billige rennen und dazu noch recht undurchsichtig

  • #201

    dr.fager (Sonntag, 11 Mai 2014 10:00)

    die hohe einschätzung der 3j. ist politisch gewollt.

  • #202

    Für (Sonntag, 11 Mai 2014)

    mich stellt sich die Frage wohin die Reise mit dem deutschen Rennsport gehen wird? Denn momentan scheinen alle daran beteiligten Gruppen, mehr oder weniger nicht an einem Strang zu ziehen um zukünftige Handlungsmaximen einzuleiten.

    Dabei steht für mich ausser Frage, dass der Rennsport ein Produkt anbietet, das auch nachgefragt wird. Weniger schön ist, dass alle Bestrebungen, auch nur im Ansatz, einer Reform sofort nieder gemacht werden.

    Gewünscht hätte ich mir, dass A.T. der Administration als GF erhalten geblieben wäre, denn er kennt das Szenario Rennsport mit allen Facetten ganz genau und weiss wo der Schuh drückt. Aber leider kam es anders!

  • #203

    #200 (Sonntag, 11 Mai 2014 10:31)

    denke manchmal sind für den geübten Wetter diese Rennen zu undurchsichtig. Was soll man sagen, wenn da in BB ein siegloser Fünfjähriger, plötzlich mit mehr als fünf Längen auf und davon geht? Da staunt der Wetter und der Laie wundert sich!!!

  • #204

    Cruise Control (Sonntag, 11 Mai 2014 10:57)

    Steffi mach ihn rein heute !
    Viele Gruesse ausm Hotel. Grand Prix leider wieder verschlafen nach Lied 6 oder so. Wetter mal gut, mal Regen. Nun zur Meisterschaftsfeier, falls es eine wird.

  • #205

    wie gesagt, (Sonntag, 11 Mai 2014 12:35)

    der deutsche rennsport bietet ein produkt an, das in deutschland kaum gebraucht wird, da es genug andere sportwetten gibt, die für die breite masse leichter zu händeln sind.

  • #206

    herr (Sonntag, 11 Mai 2014 16:18)

    bahrt muß einfach immer was verzählen oder verschwörerisch wispern. ununterbroch- chen.

  • #207

    einfach mal den namen lernen, (Sonntag, 11 Mai 2014 17:14)

    dann geht es auch mit dem posting.

  • #208

    herr bhart (Sonntag, 11 Mai 2014 17:39)

    macht immer weiter.

  • #209

    Danke Steffi (Montag, 12 Mai 2014 03:40)

    !