Schlechtes Gewissen

Die Leute aus Quatar machen viel Wind derzeit, und zwar mit harter Münze. Das wird gerne gesehen in internationalen Auktionsringen und auf den Rennbahnen des Abendlandes, und man sieht sie nun auch auf dem Geläuf in Longchamp nach dem Arc, stolz mit großer Entourage und quasi im Ringtausch der Gelder mit sich selbst. Auch der Herrscher von Tschetschenien, Herr Kadyrow, macht auf kleinerer Flamme mit, wie schon vor ihm allerlei Leute aus allen Bereich des Lebens, from all walks of life. Der Rennsport bietet die Bühne, und alle alle drängen nach vorne. Das Churchill Bonmot kennt ja nun jeder.

 

Der Sport wird seit Jahren prominent vom Herrscher aus Dubai subventioniert, in Rennställen wie Gestüten und auf Auktionen. Der Betrag dürfte sich im mittleren > 20 Milliardenbereich bewegen, die seit über 20 Jahren zusammen gekommen sein dürften. Das ist kein Pappenstiel.

 

Neulich haben sie Al Zarooni geschaßt, nach der peinlichen Doping Sache. Dann haben sie den Privatjet seiner Hoheit gefilzt, der wiederum ganze Jetladungen von Medikamenten enthielt, angeblich nur für die Freizeitreiterei. Seine Hoheit war natürlich total ahnungslos, obzwar er nach Eigenauskunft seine wachsamen Argusaugen mit Pferdeverstand über alles schweifen läßt, was sich in seinem Reich in equiner Hinsicht tut. Daher ist Al Zarooni auch sofort außer Landes geschafft worden, und schweigt seither an unbekanntem Orte. Vermutlich gut versorgt von The Ruler.

 

Der Handel ist international wie die UNO auch, und man kann sich seine Kumpane auf höherer Ebene nicht immer aussuchen. Aber manche Akteure geben schwer zu denken. Quatar ist eine Feudaldiktatur, wie auch Dubai, und Herr Kadyrow läuft unter dem Verdacht der staatlichen Gewalt Diktatur nach Art des burlesken Räuberhauptmanns. Alle beziehen ihre tiefen Taschen aus dem Staatssäckel, welches sie nach Gutdünken ausbeuten. Das alles ist schwer mit unseren Vorstellungen einer verfaßten Demokratie vereinbar, nein, es ist damit ganz sicher nicht vereinbar. Daß Leute wie Blatter sich mit denen gemein machen, ist auch kein gutes Zeichen und spricht nicht für Quatar, sondern gegen Blatter.  Es ist schwierig, dieses Thema zu behandeln, weil alle im Rennsport dieses dulden und am Ende davon profitieren. Man sollte den Leuten aber zumindest zu verstehen geben, was man von ihren Staatskünsten und der Praxis der Geldbeschaffung hält.  

 

Wie zur Abrundung heute morgen die Schlagzeile bei Spiegel Online: 800.000 Sklavenarbeiter in Europa. Man sieht, Quatar und Dubai sind überall. Was soll man tun – man verdrängt und arrangiert sich. Ich auch.

 

 

http://www.sueddeutsche.de/medien/recherche-zu-wm-baustellen-verhaftet-in-katar-1.1793962

 

http://www.theguardian.com/world/2013/sep/25/revealed-qatars-world-cup-slaves

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Kommentare: 111
  • #1

    al zarooni (Sonntag, 13 Oktober 2013 10:03)

    so nicht ganz richtig, denn der klopft weiter grosse sprüche.

    https://www.facebook.com/mahmood.alzarooni?fref=ts

  • #2

    vieles.... (Sonntag, 13 Oktober 2013 11:03)

    befindet sich in Schieflage zu meinem Verständnis von wahrer Demokratie,die genannten Punkte lassen sich ungezählt ergänzen,"Lampedusa",auch "Snowden" seien hier einmal wahllos hinzugefügt.
    in aller Deutlichkeit sei auch festgestellt,das wir gern bereit sind unsere Menschlichkeit u.Moral über Bord zu werfen,wenn denn die politisch Verantwortlichen Entscheidungen treffen,die unsere Bequemlichkeit u.scheinbare Sicherheit schützen,dies wird dann selbst in den linken Bereichen unseres öffentlichen Spektrums nur leise u.seicht kritisiert.

    vadder

  • #3

    layman (Sonntag, 13 Oktober 2013 11:26)

    Endlich mal einer, der das ausspricht, auch wenn es in der Tat nicht leicht ist, dieses Thema zu behandeln und auch wenn die vefasste Demokratie wohl derzeit kein gangbares Alternativmodell für die Arabische Halbinsel sein dürfte.

    Ich möche hier aber dann bitte auch an den Besuch von Herrn Darboven in Qatar erinnern dürfen. Der ging schief. An die genauen Umstände kann ich mich nicht erinnern und weiß auch nicht, wie verläßlich die Berichte darüber seinerzeit waren. Jedenfalls fühlte Herr Darboven sich nicht korrekt behandelt (man ließ ihn warten oder was auch immer) und reiste infolgedessen unverrichteter Dinge wieder ab. Wieder zuhause angekommen, mußte er sich dann einiges anhören, von Frau Silvia und anderen intimen Kennern der Verhältnisse. Er sei nicht in der Lage sich auf die Gepflogenheiten fremder Kulturen einzustellen usw. usf. Ich hingegen fand und finde die damalige Reaktion von Herrn Darboven mutig. Während nicht nur das einfache Volk, sondern auch Politiker und Wirtschaftskapitäne bishin zu den Mächtigsten, diesen Herrschaften reihenweise in den Allerwertesten kriechen, nimmt Herr Darboven einfach seinen Hut und geht. Einfach so.

    Natürlich wäre es schön, wenn der HRC einen starken neuen Sponsor fände aber irgendwie bin ich ganz froh, daß nicht die Qatar-Fahne über dem Hamburger Derby weht. Wir werden lernen müssen, uns gegenüber diesen Leten zu behaupten. Notfalls auch von Onkel Atti, egal was amn ansonsten von dem halten mag!

    Weil ich schon weiß, daß ich gleich wieder als Idiot beschimpft werde, möchte ich nun auch die Chance nutzen, eine versöhnliche Dreingabe zu liefern - auch wenn der Sommer vorbei ist:

    http://www.youtube.com/watch?v=LktPcwEovfQ

    Der Mann wird vorgestellt und jeder kennt ihn, auch wenn es ihm nicht bewußt ist. Für mich ist er ein Vorbild, als Gitarrist und als Mensch. Es lohnt sich, auf Youtube nach weiteren Aufnahmen zu forschen, mit denen er zutun hat. Man durchstreift dabei die ganze Geschichte der populären Musik seit den 60er Jahren. Nirgends sticht dieser Mann hervor. Er hat den Dingen nur einen 'touch' verliehen, bescheiden aus dem Hintergrund, als Produzent und an der Rhythmusgitarre.

    Bei all dem muß man wissen, daß dieser Mann in Memphis aufgewachsen ist. Memphis, Tennessee, im tiefsten Zeitalter der Rassentrennung. Das alles hat ihn sicher geprägt, aber nicht im geringsten von seinem Weg abgebracht. Ihm gefiel die Musik der schwarzen Nachbarn besser als die seiner weißen Umgebung. Er begann mit ein paar weißen Freunden, diese Musik zu spielen, und hat nie wieder damit aufgehort. Irgendwann gesellten sich schwarze Freunde dazu, der Rest ist History.

  • #4

    di (Sonntag, 13 Oktober 2013 12:04)

    vieoen dank, grandios. hier ne kleine replik:

    http://www.youtube.com/watch?v=n0NvDUta38k

  • #5

    @layman.... (Sonntag, 13 Oktober 2013 12:20)

    warum sollte man dich als Idiot bezeichnen,ist doch 'nen super Statement und 'ne tolle Blues Empfehlung !

    anbei Stan Webbs Chicken Shack

    http://www.youtube.com/watch?v=ZDcOwhUPtT4

  • #6

    Assoziations Blaster zur verlinkten Musik (Sonntag, 13 Oktober 2013 13:11)

    Das Tagwerk ist vollbracht.

    Raus aus den öligen Klamotten und rein in den Club!

    Irgendwie sehen hier alle gleich aus. Manche auch mit buntem Stirnband. Okay , die mit Bart werden wohl Jungs sein...

    Musik für den Sundowner

  • #7

    kassandro (Sonntag, 13 Oktober 2013 14:38)

    Immer wieder diese Pharisäerei! Wenn wir den Kataris mit guten Gewissen ihr Öl abkaufen, dann müssen wir ihnen auch mit gutem Gewissen dafür etwas verkaufen. Pferde und Sponsoring für Galoppsportevents sind absolut harmlose Dinge. Die könnten mit dem Geld viel schlimmere Sachen kaufen. So gesehen tut der Galoppsport sogar etwas für Weltfrieden, wenn solchen etwas anrüchigen Personen das Geld abnimmt. Wenn man überhaupt ein schlechtes Gewissen haben soll, dann beim tanken, denn durch die Tankerei kommen diese Leute erst zu ihrem Geld. Bevor ihr euch also wieder als moralische Saubermänner beweihräuchert, macht es lieber mir nach und steigt um auf's Rad.

  • #8

    Zweierlei (Sonntag, 13 Oktober 2013 14:42)

    sei zu sagen. 1. sollte man sich hüten sogenannte westliche Demokratien als das non-plus-ultra für die Welt dazustellen. Auch diese Akteure haben weite Taschen und ein sich wandelndes Gewissen.

    2. Bezogen auf den Rennsport muss man sagen, wenn weltweit diese Leute ihre Kohle wo anders lassen, dann ist der Sport mausetot. Auch dies nur der Vollständigkeit halber.

  • #9

    zu #8... (Sonntag, 13 Oktober 2013 15:10)

    insbesonders deinen ersten Absatz betreffend hast Du natürlich völlig recht,dies bestreitet allerdings sicherlich auch niemand.

    der Begriff "westliche Demokratien" ist mE. auch derart inhaltsleer,das man sich schämen muss.

  • #10

    Velka Pardubice (Sonntag, 13 Oktober 2013 16:18)

    gleich auf Racing UK

  • #11

    #10... (Sonntag, 13 Oktober 2013 16:24)

    tjau,da kann ich ja für die Dauer der Übertragung gepflegt kotzen gehen.

  • #12

    orphee des blins (Sonntag, 13 Oktober 2013 16:59)

    gewinnt überlegen, springt unglaublich sicher.

  • #13

    heissa; (Sonntag, 13 Oktober 2013 17:24)

    ein "Klaus" ist ja in pardubice auch mitgelaufen,hätte ich mich dafür interessiert,wärs geld jetzt wechhhhhh.

  • #14

    nein, klaus war dritter (Sonntag, 13 Oktober 2013 17:30)

    und somit wäre das geld nicht weg gewesen. :-)

  • #15

    #14,ja (Sonntag, 13 Oktober 2013 18:03)

    tatsächlich,-nun gut.
    in dem Fall hätte ich just for fun wohl 10€ gesetzt und mir das Rennen angeschaut.:-)

    aber den Burschen werde ich mal weiter beobachten,evtl.läuft er ja noch einmal im Jahr,aber die Saison dürfte da wohl auch gelaufen sein,kenne mich allerdings dort überhpt.nicht aus.
    denke die Pferde in diesem Rennen dürften wohl auch recht hoch im Handicap stehen,da findet sich für meinen Namensvetter wohl auch nicht wöchentlich ein passendes Rennen,aber ich bin hier wirklich ein "weisses Blatt Papier".

  • #16

    randy newman (Sonntag, 13 Oktober 2013 22:09)

    http://www.youtube.com/watch?v=5rcSb8LgPQc

  • #17

    Franz-Peter (Montag, 14 Oktober 2013 08:45)

    Tebartz-van Elst. Wenn einer mit so einem Namen ins Rennen geschickt wird, hat er es schwer. Ohne das Katholische an sich wäre das alles keinen Pfifferling wert.

  • #18

    höhness (Montag, 14 Oktober 2013 10:17)

    ist nicht katholisch und das grinsen hat er nicht verlernt,-mir persönlich sind Religionen jeglicher couleur zutiefst zuwider,die jetzige hexenjagd der Medien ist aber infam u.verlogen.
    da gehören ganz andere an den Pranger,obwohl ich davon nichts halte.

  • #19

    Matjes aufgepaßt! (Montag, 14 Oktober 2013 11:14)

    http://www.effilee.de/rezept/fleisch/schwein/jagerschnitzel-ddr-mit-tomatensauce-und-spirellinudeln-129000

  • #20

    um nochmal auf (Montag, 14 Oktober 2013 17:48)

    den Blogeintrag zurückzukommen:
    Natürlich kommt zunächst das Fressen und dann die Moral. Aber das Traurige an der Sache ist, dass es denjenigen, die im Westen die Geschäfte mit diesen Herrschaften machen, am Fressen gar nicht gebricht. Dafür aber umso mehr an der Moral. Was schlimm ist, vor allem für diese Führungskräfte selbst.

  • #21

    #20,ich denke (Montag, 14 Oktober 2013 20:44)

    kaum das die Gemeinten sich Gedanken über diese Dinge machen,Geld u.Macht sind die entscheidenden Kriterien.

  • #22

    Musik.... (Montag, 14 Oktober 2013 20:58)

    einmal anders......
    http://www.youtube.com/watch?v=U_j6q6GB0ZI

    als ich damals die LP's kaufte,da war die Combo ziemlich unbekannt u.die etwas eigenartige Musik eher etwas für Freaks,heute ist der Gründer der Band auch ein durchaus erfolgreicher Schriftsteller u.Drehbuchautor.
    hatte bis dato leider nur einmal Gelegenheit ein Konzert zu besuchen,-habe allerdings alle LP's im Topzustand,haben durchaus einen gewissen Wert. (unter Freaks) :-))

  • #23

    Geld & Macht (Montag, 14 Oktober 2013 22:24)

    sind wie harte Drogen - man giert nach mehr davon

  • #24

    TT (Dienstag, 15 Oktober 2013 09:47)

    #22
    Die höre ich schon seit über 20 Jahren. Der Bruder meiner früheren Freundin brachte mich dazu. Damals sangen die noch englische Texte. Habe einige LPs und Cds und Konzertmitschnitte.
    Live habe ich die in Köln, Berlin und Bremen gesehen.Sehr empfehlenswert. Immer wenn ich mal nach Bremen fahre, schieb ich kurz vor Delmenhorst den Klassiker in den CD Schacht;-)

  • #25

    TT (Dienstag, 15 Oktober 2013 09:51)

    Gestern war Sven Regener bei TV Total. Habe aber nur noch kurz den Schluß gesehen, im Herbst 2014 soll wohl ein neues Album rauskommen.

  • #26

    layman (Dienstag, 15 Oktober 2013 11:01)

    Man möchte halt als 'Global Player' dabei sein. Wer bei Scheich Mo ein- und ausgeht, muß sich ja auch nicht um die Probleme der einfachen Leute kümmern. Der wird ja dann dort z.B. nicht vergewaltigt und muß sich nicht infolgedessen vor einem dortigen Gericht wg. unzüchtiger Handlungen verurteilen lassen. Am 'Unternehmertisch' sitzt man immer unter seinesgleichen, heute auch gern global. Hier zuhause ist sowieso alles zu 'piefig' - so sagt es ein bekannter Besitzer und Züchter, der sich mittlerweile weitgehend ins Ausland verabschiedet hat, laut glaubwürdiger Schilderung einer ebenfalls bekannten Kennerin der Szene.

    Lokale Probleme interessieren diese Leute überhaupt gar nicht mehr. Wenn der Sport hier so wie er ist keinen Spaß mehr macht, muß man daran nichts ändern, man kauft sich einfach woanders ne Farm und bringt seinen Hengst dahin. Dasselbe gilt leider auch für drängendere Probleme als die des Rennsports. Väterlicher Rat aus der Ferne wird stets gern erteilt, z.B. das Bildungssystem betreffend, die Lohnstückkosten, das Kreditwesen usf. Aber anziehen muß man sich das alles schon lange nicht mehr: Die eigenen Kinder gehen auf Privatschulen in CH oder USA und produziert wird in Pakistan, Bangladesh oder China und über die Vergabe benötigter Kredite wird auch nicht hierzulande entschieden.

    Man hat schon immer mit Tyrannen und Despoten in aller Welt Geschäfte gemacht, hat sie hofiert und sich dabei nicht geniert. Man denke nur zurück, an die Zeit des seligen Schah Reza Pahlavi. Auch Mobuto und derartige Figuren gingen damals bei deutschen Unternehmerfamilien ein und aus! Das alles ist also nicht neu aber es hat im im Zeitalter der Globalisierung und mit der Abkehr vom Nationalgedanken (die ich anundfürsich sehr begrüße!) eine neue Dimension erhalten: Der Unternehmer von heute ist weder geschäftlich noch emotional an seine Heimat gebunden. Seine Heimat ist - mehr noch als für 'normalsterbliche' - das 'Global Village'. Weil aber keiner ohne Heimat leben kann, braucht der Unternehmer dieses Global Village so wie wir unser kleines Heimatdorf brauchen. Wenn dann im Dorfrestaurant dieses 'Global Village' zwei Herren aus dem Morgenlande am Nachbartische sitzen, dann kann man sich nicht einfach wegsetzen. Also macht man gute Mine zum bösen Spiel.

    Daß Herr Darboven eben das nicht getan hat, beweist, daß er im Global Village noch nicht angekommen ist, vermutlich auch nicht mehr ankommen wird. Er wohnt immernoch in Hamburg. Halsstarrigkeit ist manchmal auch etwas Positives.

    Als Lowell George noch spielte, hat man manchmal gar nicht an die Zukunft geglaubt, weil einen des Nächtens düstere nukleare Albträume befielen. Da brauchte man Blumenkinder und Soul Men um irgendwie eine Perspektive zu finden. Oder symphatische und begabte Zyniker wie Randy Newman, um das alles zu ertragen. In welche Richtung die Reise dann wirklich ging war m.E. schwer vorherzusehen. Hinterher ist man immer schlauer.

    Chicken Shack (@Vadder) hatte ich längst vergessen. Zu unrecht eigentlich, denn sie geben doch ein ganz schönes Bild von dieser Zeit, das mit dem 'Assoziations Blaster' gut getroffen wird. Die Frontfrau Christine Perfect hat vielleicht später zum Ruhm dieser Gruppe beigetragen oder auch nicht. Als Christine McVie wurde sie zu einer der definierenden Figuren von Fleetwood Mac - einer Gruppe, die zwar immer mal wieder nette Beiträge lieferte ('Don't Stop'), aber vor allem durch scheinbare Abwesenheit jedweder Geschmacks- oder Stilsicherheit auffiel (die grauenhafte Stimme von Stevie Nicks ist da nur die Spitze des Eisbergs) ... Das bringt mich zurück zu John Mayall, den auch unser Gastgeber schätzt. Das ist einer, der fast alles gemacht, mit fast jedem gespielt hat (einschl. John Mc. Vie und Mick Fleetwood) und der nach einigen Irrungen und Wirrungen zu den Wurzeln zurückgefunden hat:

    http://www.youtube.com/watch?v=n2ojpyM378w

  • #27

    Och Layman, (Dienstag, 15 Oktober 2013 12:06)

    HolzMichl und Di:
    Das "h" sitzt bei sympathisch zu Tisch!
    Wie in der Wissenschaft. Einer machts falsch und
    alle Lemminge machens nach.

  • #28

    @26 (Dienstag, 15 Oktober 2013 12:37)

    Bin sicher, zu Zeiten des Schahs lebten die Iraner aber um einiges besser als jetzt!

  • #29

    kassandro (Dienstag, 15 Oktober 2013 12:37)

    Nun auch Herr Darboven ist bei der Ausbeutung und systematischen Vergiftung durch extrem aggressive Pestizide der Arbeiter auf den Kaffeeplantagen voll mit dabei, ja er muß dabei sein, weil er sonst einfach nicht mehr konkurrenzfähig wäre. Fairtrade ist eben letztlich doch nur billige Heuchelei von geltungssüchtigen Weltverbesserern. Als notorischer Antipharisäer bekämpfe ich sogar Fairtrade nicht nur weil ich die Mehrausgaben scheue sondern vor allem weil ich Bevormundern jedweder Coleur, wo immer es geht, das Wasser abgrabe. Der freie Markt ist letztlich immer der fairste. Ähnlich äußerte sich Ludwig Erhardt, der das Wort von der sozialen Marktwirtschaft überhaupt nicht mochte, aber dennoch zu deren Vater gemacht wurde, indem er immer entgegnete, daß eine freie Marktwirtschaft von sich aus sozial sei.

  • #30

    layman (Dienstag, 15 Oktober 2013 12:42)

    #27: autsch!
    #28: No doubt, auch dort wurde der Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben.
    #29: Ich hatte nicht beabsichtigt, Herr Darboven eine Generalabsolution zu erteilen. Sicher nicht bezüglich seiner Kaffeegeschäfte, zu dnen ich nichts genaueres weiß, noch nichtmal bezüglich seines Wirkens beim HRC.

  • #31

    #24,das.... (Dienstag, 15 Oktober 2013 13:13)

    freut mich sehr TT,hätte nicht erwartet hier jemanden zu treffen der ähnliches gut u.hörenswert findet.

    Galopprennsport u.Liebe zu guter Musik (natürlich subjektiv),das passt dann schon. :-)

    ein Unterschied ist allerdings vorhanden,während ich in der Hauptsache die englischen Rennen bevorzuge,liegen deine Vorlieben eher im franz.Nachbarländle,habe es dank einiger guter Links (wohl u.a.auch von dir) auch schon ab u.an versucht,so ganz warm bin ich allerdings noch nicht geworden.

    mal schaun.................

  • #32

    kassandra.... (Dienstag, 15 Oktober 2013 13:21)

    wenn ich das unter #29 geschriebene wieder lese bleibt mir wirklich mal wieder nur die Feststellung,das Du ein armer geistloser Irrer bist !

    bei dir erübrigen sich sämtliche Argumente,einzig die Fäkalsprache ist angebracht,oder noch besser;völlig ignorieren oder löschen diesen hirnrissigen Unsinn.

  • #33

    kassandro (Dienstag, 15 Oktober 2013 13:30)

    Herr Darboven ist auch sonst nicht ohne. Mit den anderen Großen der Branche hat er jahrelang ein Kartell betrieben und dann, als dieses Kartell ins Visier der Ermittler geriet, seine "Freunde" knallhart verpfiffen. Er ging dadurch weitgehend straffrei aus, während die anderen vom Kartellamt brutal geschröpft wurden. Auch der knallharte Machtkampf mit seinem Onkel um die Herrschaft in der eigenen Firma war spielfilmtauglich und als sein Sohn frech wurde, hat er in eiskalt hinausgeschmissen. Ein Heiliger ist also Darboven ganz gewiss nicht, aber ich mag solche Leute und zolle ihnen gerne Respekt ganz im Gegensatz zu dem Weltverbesserungsabschaum. der sein ganzes Leben auf Staatskosten schmarotzt und anderen standig die Moral lehren will. Diese Moral ist aber selber höchst unmoralisch.

  • #34

    ein notorischer querulant, (Dienstag, 15 Oktober 2013 13:30)

    der automatisch immer gegen den strom schwimmt.

  • #35

    einfach (Dienstag, 15 Oktober 2013 14:06)

    labern lassen,diesen kranken Spinner,man nimmt ihn eh nirgendwo ernst.

  • #36

    Der Verbitterte steuert immer (Mittwoch, 16 Oktober 2013 08:21)

    seine Alkoholiker-Zeile bei...

    Ein bißchen aufgebauschter, ein bißchen herbststürmischer,
    aber sachlich sind die Umstände so wie von Kassandro aufgeführt.

    Aber auch hier wieder Dispatcher im Rennsport,
    die es gerne wünschen, daß man sich von Ihnen verzollen läßt,
    die gerne wünschen, daß man ihrem Passierschein A38 nachjagt.

  • #37

    Vielleicht sollte man dann (Mittwoch, 16 Oktober 2013 13:14)

    sein nächstes Pferd auch nicht pixie nennen,
    sondern vielleicht Peace for the indische Unterkaste oder
    Protest against Hungerlohn ?
    Oder Paractamol not for horses ?

  • #38

    im Tantenforum (Mittwoch, 16 Oktober 2013 14:18)

    käme turkish dog vermutlich gut an.

  • #39

    queen of castration, (Mittwoch, 16 Oktober 2013 14:53)

    wäre auch eine variante.

  • #40

    Pixie (Mittwoch, 16 Oktober 2013 18:56)

    nicht aktiv. Winterruhe oder Karriere beendet?

  • #41

    #37,#38,#39,#40 (Mittwoch, 16 Oktober 2013 20:04)

    muss ja echt spannend sein mit sich selbst zu quasseln,man bist du eine Hohlbirne.

  • #42

    und du bis dumm: (Mittwoch, 16 Oktober 2013 20:58)

    schau: 37 berücksichtigte den Anfangsbuchstaben der Mutterstute -
    38 und 39 nicht. Dann wünsche ich noch einen schönen Abend mit
    der Bierflasche :-)

  • #43

    Pixie (Donnerstag, 17 Oktober 2013 07:30)

    macht ferien auf dem reiterhof, aber mehr auf der koppel.

  • #44

    Danke (Donnerstag, 17 Oktober 2013 10:31)

    für die Info und schöne Ferien für die Stute!

  • #45

    di (Freitag, 18 Oktober 2013 07:42)

    was für schöne und zuverlässig die erwartung in jeder hinscht bedienende kommentare zum verkauf von novellist. wichtig, ja am alllerwichtigsten, ist und bleibt der moralische impetus derjenigen, die mit pferd und connections nichts zu tun hatten, haben, und haben werden. je entfernter, desto BILD mässiger. verschwörungstheorien, eh-scho-gewußt haben, zukunftsblicker, abkanzler. das ganze bestiarium an schwachköpfen und pappkameraden, vorzüglich der mann aus magdeburg, den eine eigenwilligen interpretation seine spinnerten ansichten zum milde genießenden rechthaber ex post empor tragen.

  • #46

    vor allem (Freitag, 18 Oktober 2013 08:17)

    können diese leute noch nicht einmal lesen. dr. berglar hatte seinen aussage über den verkauf von novellist nämlich nur auf den start im arc bezogen, einen verkauf als deckhengst aber nicht ausgeschlossen. bei der zu vermutenden kaufsumme, shadai ist da ja nicht kleinlich, gab es dann wohl kein zögern. selbst hätte er den hengst ja wohl kaum aufgestellt.

  • #47

    #45 u.#46..... (Freitag, 18 Oktober 2013 08:54)

    alles schon richtig beschrieben,aber es lohnt einfach nicht sich über diese armen Irren aufzuregen.
    grenzenlose Dummheit u.Dämlichkeit kann schon sehr erzürnen,sich darüber aufregen
    ist menschlich,insbesondere ich fahre bei diesem Gelaber auch oftmals kpl.aus der Haut.
    nicht fähig auch mal die Freuden des Lebens zu genießen,bsw.gute Musik hören,wird dieses Thema aufgegriffen um die Langeweile zu bekämpfen u.die Zeit mausetot zu schlagen.
    einfach ignorieren,auch wenn's zuweilen schwer fällt.:-)

  • #48

    Warum muß sich am Flughafen (Freitag, 18 Oktober 2013 08:55)

    jeder Greis, jedes Kind, jede Blondine
    einer Sicherheitskontrolle - einer Inspektion unterziehen ?
    Weil von außen und von Dritten ... Druck auf vermeintlich
    unscheinbare Personen ausgeübt werden kann ... Druck
    in krimineller Absicht oder Druck aus wirtschaftlichen Interessen.

    Mir ging es darum, daß man mit genügender Energie einen Starter
    zum Knock-Out-Horse machen kann. Egal von welcher Seite aus.
    Beim Arc werden weltweit Milliarden Euro umgesetzt.
    Bei der Staatsanwaltschaft Bochum liegen ca. 2000 Aktenordner
    von Fußballspielen, die verdächtigt sind, verschoben worden zu sein.

    Und dann ist es auch mal interessant genauer zu hinterfragen,
    warum ein Pferd nicht startet anstatt alles hinzunehmen, was
    man vorgesetzt bekommt. (vergl. Höhlengleichnis von Plato ).

  • #49

    kassandro (Freitag, 18 Oktober 2013 09:12)

    Die Verschwörungstheoretiker haben doch voll Recht gehabt. Lindi ist jetzt nicht nur ein Gruppe I Züchter sondern auch ein Gruppe I Prophet.

    Herr Dr. Berglar wollte vor dem Arc den ganz großen Besitzer Und Züchter rauskehren und hat diese Anzeige in der Turf-Times aufgegeben:
    http://abload.de/img/berglar1ou3z.jpg
    Ich erinnere auch an dieses GOL-Interview:
    http://www.galopponline.de/sonstiges/interview/index.php?PHPSESSID=c6c9e765111dc96cf8d9b0ee1da30691&id=599&rubrik=iv
    In Anbetracht seines kurzfristigen Umfallens sollte man sich insbesondere den folgenden Satz auf der Zunge zergehen lassen; "Danedream war für seinen Besitzer ein unglaublicher Lottogewinn. Novellist ist das Ergebnis über zwanzigjährigen Bemühens in der Vollblutzucht" Nicht zu übersehen ist hier ein Seitenhieb gegen die Danedream-Besitzer, die allerdings mit ihrem Glück viel besser umgehen konnten als er selbst. Die Burgherren derer von Eberstein haben sich ihren Platz in der Vollblutgeschichte verdient, Herr Dr. Berglar nicht und wird ihn trotz massloser Geltungssucht wohl auch nie bekommen. Wenn wir Novellist im nächsten Jahr zum Galopper des Jahres wählen sollten wir seinen ehemaligen Besitzer gleichzeitig zur Witzfigur des Jahres wählen.

  • #50

    ich heb'e.... (Freitag, 18 Oktober 2013 09:18)

    mein Glas und salutier Dir Universum. :-))))

  • #51

    layman (Freitag, 18 Oktober 2013 09:28)

    Daß die ganze Sache einen etwas schalen Beigeschmack hinterläßt, darf man aber doch wohl sagen? Nicht nur der Fußball, auch der Galopprennsport braucht das Publikum und so sprechen eben auch Leute ohne 'Connections' sich gelegentlich aus, ach unqualifiziert. Für manch hochwohlgeborenen Besitzer oder Züchter ist das unangenehm, denn das unterscheidet den Rennsport sehr wohl vom Fußbal: Das manchmal schon ziemlich dick aufgetragene Oberschichtsgetue einiger Protagonisten.

    Leider haben aber auch diese Protagonsiten manchmal den Hang, sich in der Publikumsgunst zu sonnen. So auch Dr. Berglar, der im übrigen seit Jahren vorwiegend durch seine wiederholten Vorstöße zur Abschaffung der Züchterprämie aufgefallen ist. Mit dem Verkauf von NOVELLST hat er sich (auch wenn niemand ernsthaft hoffen durfte, daß er ihn in Deutschland aufstellt) ein Stück weter von der hiesigen Zucht entfernt und wird nun hoffentlich auch keine weiteren Versuche unternehmen, sich hier mit seinen Ideen einzubringen.

    Schade ist, daß NOVELLIST nun nicht mehr laufen soll. Sein Sieg in Ascot bleibt insofern als Einzelleistung stehen. Man hätte gerne gewußt, daß dieses Niveau tatsächlich regulär abrufbar ist. Davon - soviel darf man doch nun zumindest anmerken - scheinen seine neuen Besitzer wohl nicht überzeugt zu sein.

    Ich bin und bleibe davon überzeugt!

  • #52

    ja, der gr1-sieg (Freitag, 18 Oktober 2013 09:46)

    in frankreich war sicher keine leistung. so einen müll haben sie lange nicht geschrieben. züchten sie doch erst einmal in grössenordnungen wie dr.berglar und bringen sie diese erfolge. dann unterhalten wir uns über evtl verkäufe,

  • #53

    layman (Freitag, 18 Oktober 2013 10:00)

    Hat keiner gesagt, daß der G1-Sieg in F. 'keine Leistung' war. Auch der 2. im Derby hatte seinen Wert. Vieleicht kann man irgendwo noch nachvollzeihen, wie die Formen von NOVELLIST vor dem Sieg in Ascot bewertet wurden. Ich denke IC um die 120. Das waren somit nach Ansicht der Fachleute von der IC auf internationalem Niveau sehr gute aber eben nicht 'herausragende' Leistungen. Die herausragende Leistung in Ascot bleibt leider alleine stehen. Und wenn alle, die sich über Verkäufe unterhalten wollen (was ich übrigens gar nicht wollte) deshalb selber auf entsprechendem Niveau Erfog haben müssen ... Naja, dann dürfen da wohl nur noch sehr wenige was sagen. Hatten wir schon das Thema, ich halt mich eben nicht dran. Und?

  • #54

    kassandro (Freitag, 18 Oktober 2013 10:02)

    Die Bilanz importierter Deckhengste in Japan ist katastrophal. Eigentlich konnte sich nur zwei durchsetzen: Der Northern Dancer Sohn Northern Taste und vor allem Sunday Silence. Letzterer hätte sich wohl auch durchgesetzt, wenn man ihn auf dem Mond aufgestellt hätte und das wäre wahrscheinlich besser für ihn gewesen. So blieb sein Wirken strikt auf Japan begrenzt. Von 2000 Stuten kamen nicht mal eine Hand voll aus dem Ausland. Die anderen Hengste sind nach ein paar Jahren in Hengsthospizen verschwunden. Der Meiler A Magicman soll noch heute in so einem Hospiz nicht weit von Fukushima sein armseeliges Dasein fristen. Nicht anders erging es Nijinskis bestem Sohn, dem ungeschlagenen Lammtara, der als bislang einziger Epsom Derby, King George und Arc gemeinsam gewann. Scheich Mohammed konnte das Schicksal seines besten Pferdes nicht ansehen und kaufte ihn schließlich frei. Wenigstens solch ein Rückkaufrecht im Falle des wahrscheinlichen Scheiterns hätte sich Herr Dr. Berglar ausbedingen sollen. In Tesio-Manier hat er sich ein paar Freisprünge pro Jahr reservieren lassen. In Anbetracht der exorbitanten Nebenkosten wird er diese aber mit Sicherheit kaum nutzen können.
    Eigentlich mache ich bei solchen Shitstorms nicht mit, aber jetzt ist Berglar Bashing das Gebot der Stunde. Sein im grotesken Widerspruch zu seinem Anspruch stehendes Verhalten läßt keine andere Belohnung zu.

  • #55

    man kann sprünge auch verkaufen. (Freitag, 18 Oktober 2013 10:10)

    also doch wohl schon nutzen.

  • #56

    freelancer (Freitag, 18 Oktober 2013 14:10)

    @ kassandro

    Ich hab' mir das alles auch nochmal auf der "Zunge zergehen lassen" wie Sie so schön schreiben, schmecke aber überhaupt keine "bitteren Noten" heraus.
    Dr. Berglar hat doch Recht! Es ist doch was ganz anderes ein Pferd selber zu züchten als eins auf der BBAG-Auktion käuflich zu erwerben! Und als "Seitenhieb" würd' ich das auch nicht bezeichnen.
    Danedream war der wahr gewordene Traum eines jeden Besitzers. Eine Rakete im Stall, einen vierbeinigen Tresor und das für billig Geld!

    20 Jahre nach Narola bringt Dr. Berglar Novellist auf die Bahn...

    Und Sie erlauben sich zu stänkern?

  • #57

    im galopper-forum (Freitag, 18 Oktober 2013 16:02)

    gibt es einige, die bereits jetzt schon wissen, dass Novellist in der Zucht ein Flop wird.
    Da kommt einer "gehoppelt", der meint u.a.:
    "Laesst man mal die Emotionen ausser acht, frage ich mich aber, ob er ein so grosser Verlust ist. Bei der Bewertung des Hengstpotentials zieht man bekanntermassen die Mutterlinie zu Rate. Sicher sehr alt, aber in letzter Zeit nicht gerade mit berauschenden Ergebnissen in der Breite, und was erfolgreiche Hengste aus der Linie angeht, lange Zeit gar nichts."
    Diese Aussagen treffen genauso auf Monsun zu - und nu ...

  • #58

    Zufall.... (Freitag, 18 Oktober 2013 16:06)

    ist der einzig immer relevante Faktor im Bereich der Zucht,derRest ist gequirlte Scheisse,das ganze Gelaber in diesemZusammenhang ist Stuss.

  • #59

    kassandro (Freitag, 18 Oktober 2013 17:43)

    Im Ausland ist sicher die Schwarzgold-Linie stärker, aber im Inland ist Novellist's Mutterlinie, die Erlenhofer N-Linie, klar die stärkste deutsche Linie. Praktisch jedes Jahr kommen aus dieser Linie Spitzenpferde, zuletzt Novellist und Nymphea, Nordvulkan, Night Magic. Allerdings ist diese Linie mittlerweile so breit, daß die Verwandtschaft untereinander nur noch sehr entfernt ist.
    Die grundsätzliche Frage ist, wer hat mehr Glück gehabt? Berglar bei der Zucht von Novellist oder Eberstein mit dem Kauf von Danedream? Ich würde zwar durchaus sagen, daß Eberstein etwas mehr Glück gehabt hat, aber daß der Unterschied recht gering ist. Völlig abwegig ist jedoch der Vergleich von "zwanzigjährigen Bemühens in der Vollblutzucht" einerseits und einem Lottogewinn andererseits, denn ich kann in der Berglarschen Zucht keine klaren Gedankenlinie erkennen. Kein klar denkender Züchter hätte eine junge Stute drei mal hintereinander zum selben Hengst geschickt, wenn es nicht vorher schon einmal ein positives Ergebnis gegeben hätte. Aber gerade diese Dummheit hat bei Novellist zum Erfolg geführt. Die dümmsten Bauer haben oft die größten Kartoffeln. Dieses Sprichwort trifft in der Vollblutzucht erstaunlich oft zu und zeigt, daß intelligentes Vorgehen dort herzlich wenig bringt. Im Fall Novellist hätte sie sich sogar negativ ausgewirkt.

    Ein intelligenter Züchter hätte sich angeschaut, mit wem sich die Mutter Nenuphar und mit wem sich die Töchter des Vaters Lagunas sonst noch gut vererbt haben. Bei der Mutter ist die Antwort klar: Sie hat sich mit Acatenango am besten vererbt, Night Tango der Derby-Zweite von 2005. Acatenango stand leider für Night Lagoon nicht mehr zur Verfügung. Also hätte ich seinen besten Sohn Lando genommen. Er wäre für mich die erste Wahl gewesen, wobei Acatenango auch mit den Lagunas-Töchters besser harmonierte als Monsun, Novellist natürlich ausgenommen. Es gibt allerdings keine erwähnenswerten Erfolge von Lando mit Lagunas-Töchtern. Der beste gegenwärtige Nick der Vollblutzucht ist jedoch der zwischen Lagunas und Big Shuffle, der sich offenbar auch recht gut auf dessen Söhne fortpflanzt. Das habe ich hier ausgeführt:
    http://harz-photo.de/t12f19-Kalatos-Deckhengst-auf-Gestuet-Harzburg.html
    Die Mutter Nenuphar hat mit Night Shuffle zwar nur ein Agl3 Pferd, daß sich allerdings sehr lang auf der Bahn hielt und über 43000€ eingaloppierte. Ich hätte vor ein paar Jahren ruhig mal den damals billig erreichbaren Pomelatto ausprobiert, dessen kleiner erster Jahrgang mittlerweile zweijährig tolle Leistungen zeigt. Leider hat ihm Herr Ostermann nicht die geringste Chance gegeben und ihn noch während seines zweiten Deckjahres kurzfristig in den Iran verscherbelt. Setzen 6, kann man zu dieser züchterischen Glanztat nur sagen. Gerade für die auf Auktionsrennen fixierte deutsche Zucht hätte dieser Hengst ein große Bereicherung werden können. Pomellato stand natürlich bei Night Lagoons Zuchteintritt noch nicht zur Verfügung. Auch die exzellenten Ergebnisse von Areion und Kalatos mit Lagunas-Töchtern gab es damals noch nicht. Deshalb hätte ich mich für Big Shuffle als zweiten oder dritten Hengst entschieden. Auch mit Dashing Blade hat Nenuphar einen respektablen Agl3 Wallach gehabt und Dashing Blade harmoniert auch sehr gut mit den Lagunas-Töchtern. Deshalb hat Etzean wohl auch Novellists Vollschwester für Dashing Blades Sohn Lord of England gekauft und heuer bei der BBAG-Auktion einen sechsstelligen Preis erzielt. Monsun kann man natürlich auch mal ausprobieren, aber nicht drei mal hintereinander. Auch bei der Nenuphar, für die sich Royal Academy als Partner reglelrecht aufgedrängt hätte, hat Berglar solche einfache Gedankengänge stets ignoriert. Ich kann in seinem "zwanzigjährigen Bemühens in der Vollblutzucht" wirklich keine klaren Gedanken erkennen. Er ist einfach den jeweiligen Hengstmoden gefolgt und hat irgendwann mal großes Glück gehabt.

  • #60

    TT (Freitag, 18 Oktober 2013 17:51)

    Als Kind hab ich mal Kaninchen gezüchtet. Je länger der Rammler zugange war, desto besser was das Zuchtergebnis.

  • #61

    Homepage (Freitag, 18 Oktober 2013 17:56)

    Hüben wie drüben nur Experten, alles wissen, alles können, jeden kennen,! Was für armseelige Würstchen und der Anwalt aus Hannover mittendrin im Affenhaus.

  • #62

    TT (Freitag, 18 Oktober 2013 18:03)

    @Moin Freelancer,
    hast Dich ja ziemlich rar gemacht.
    Alles klar auf der Andrea Doria?;-)

  • #63

    Kurhesse (Freitag, 18 Oktober 2013 19:09)

    Der Blücher hat ja heute mal wieder mächtig einen losgelassen. Säbel raus und feste druff, ist ja gerade 200 Jahre Völkerschlacht, paßt doch bestens für den alten Knochen...

  • #64

    #63.... (Freitag, 18 Oktober 2013 19:58)

    wobei der @blücher im Vergleich zu mir keineswegs ein alter Knochen ist,allerdings ist
    die Type offensichtlich bereits vergreist geboren worden,das er mit seinem Avatar seine Gesinnung zum Ausdruck bringen möchte,disqualifiziert ihn auch aus meiner Sicht,albern u.kindisch.
    ein komischer Vogel,irgendwie. :-)

  • #65

    freelancer (Freitag, 18 Oktober 2013 22:14)

    Moin Baroon
    Alles klar und morgen nach den Champion Stakes hoffentlich noch klarer!

  • #66

    UBoote aus Hubbäätshafen-Rattenfick und deren Beiflotte. (Freitag, 18 Oktober 2013 22:49)

    so nennt der honorige dr.richter die user dieses blogs. der ist so etwas von niveaulos.

  • #67

    freelancer (Freitag, 18 Oktober 2013 23:50)

    ein sehr einsamer blogger
    er hat 319 beiträge geschrieben, die 9257mal angeklickt wurden.
    im durchschnitt also 29 klicks pro beitrag. ich tippe auf 4-7 echte leute

  • #68

    @parlo.... (Samstag, 19 Oktober 2013 09:19)

    vermag ich nicht zu beurteilen,seine "Wanderungen" kann ich nicht lesen,da der thread
    gesperrt,ist auch egal.
    allgemein ist allerdings anzumerken,das vieles wirklich nur hirnloser,belangloser Schwachsinn ist,was dort gepostet wird,mal so dahingestammelt nur um die Anzahl der Beiträge zu pushen.
    Priorität hast eh das "niedermachen" von Personen,diese reagieren intelligenterweise nie,das zeigt welchen Stellenwert dieses Scheissforum hat.:-)

    das ist alles derart primitiv geworden,echt unglaublich.
    viele haben sich mit Grauen abgewandt u.einige von denen posten ab u.an hier,-wenn man dann allerdings die Ergüsse dieser Harzer Pfeife hier liest,möchte man das Buch auch gleich wieder zuklappen !

  • #69

    Büschel (Samstag, 19 Oktober 2013 11:21)

    ist des Stammtischs hohlste Birne

  • #70

    Wieso (Samstag, 19 Oktober 2013 13:39)

    läuft der Earl morgen im ITY- G1, obwohl es dort keinen Euro gibt?

  • #71

    "Büschel".... (Samstag, 19 Oktober 2013 13:52)

    sagt mir erstmal nichts ?

    in Italien soll sich doch einiges gebessert haben,oder wie oder was ?

  • #72

    Brauchen (Samstag, 19 Oktober 2013 20:41)

    denn die Leute um Vana kein Geld, wenn die munter in Meran anspannen??

  • #73

    Sonntagmorgengedanken (Sonntag, 20 Oktober 2013 09:25)

    di : kurz, prägnant und einprägsam

    Lady Diana : schon zu ausschweifend

    Lady Di : genau richtig in der Abgewogenheit


    di : sollte man sich patentieren lassen



    bevor es jemand anders

    einem

    wegschnappt

  • #74

    68 (Sonntag, 20 Oktober 2013 10:43)

    was haben sie denn für ein Stellenwert in der Welt, bestimmt erschrecken sie sich jeden Tag wenn sie in den Spiegel gucken, weil ihnen so viel Dummheit entgegenblickt. Sie beschweren sich darüber, dass im Forum so viel Mist geschrieben wird und behaupten das dort nur gestammelt wird, schauen sie sich noch einmal ihr Posting an und behaupten dann, andere würden stammeln. Eigentlich lohnt es sich nicht auf ihre Verbalattacken zu reagieren, aber sie sind so erbärmlich, dass ich es mir nicht verkneifen konnte.

  • #75

    #75 (Sonntag, 20 Oktober 2013)

    es heisst "einen" Stellenwert.

  • #76

    galoppforum? (Sonntag, 20 Oktober 2013 12:00)

    kaum noch interessante beiträge, dafür kastrationsbettelaktionen und seitenlange beiträge von deppen in der vorstellungsbox.

  • #77

    freelancer (Sonntag, 20 Oktober 2013 12:35)

    heute "tag des sumpfhuhns" in iffezheim
    so ein durchwärmendes getränk in der art von "the naked grouse" passt gut zum tag

  • #78

    man kann's..... (Sonntag, 20 Oktober 2013 14:04)

    auch übertreiben werter @freelancer,das Getränk würde ich mir allerdings zu Beginn der Wintersaison auf den Premiumbahnen aufsparen,da kommt die Basis wieder stark in's rollen.:-)
    was ist bloß mit unsAmelie los,.aktuell hat die ja 'nen gewaltigen "Schub",sie postet wie besessen,-1Jahr kaum etwas und dann muss der ganze aufgestaute Müll wohl raus,naja OK,wenn's die Birne freimacht. :-)

    insgesamt aber eine doch recht skurrile Person !

  • #79

    TT (Sonntag, 20 Oktober 2013 14:27)

    wenn ich die Birne frei machen will, geh ich joggen, täte der Tante auch besser

  • #80

    4R Longchamp (Sonntag, 20 Oktober 2013 14:59)

    bis jetzt Umsatz Platz 7,5 Mio Euro.

    Wir versuchen es mit Turtle Green. Auf Platzz.

  • #81

    Geld weg (Sonntag, 20 Oktober 2013 15:13)

    Pferd falsch eingeschätzt. Sowas kann passieren.

  • #82

    Glückwunsch (Sonntag, 20 Oktober 2013 19:02)

    an das Team um den "EARL" zum G1-Sieg in Italy!!! Das Pedigree wurde somit aufgewertet, hoffentlich dann bald auch die Geldbörse?!

  • #83

    da sind wohl erst einmal (Sonntag, 20 Oktober 2013 19:21)

    die gelder von 2012 zu zahlen. versprechungen zu zahlungen in diesem jahr wurden wieder einmal nicht eingehalten.

  • #84

    ... (Sonntag, 20 Oktober 2013 21:15)

    Für die Krawallmacher und Trasher gibt es immer noch ein Asylum im virtuellen Tinsdal.

  • #85

    Morgen 3R Verano in Clairefontaine Mario Hofer (Sonntag, 20 Oktober 2013 22:48)

    Die Form vom 29.8. in BB dürfte für dieses Rennen reichen.

  • #86

    76 (Montag, 21 Oktober 2013 09:30)

    Au Backe, das muss ja weh tun. Verbessern und dann auch noch falsch.
    Ihr heisst, wird immer heißt geschrieben.

  • #87

    TT (Montag, 21 Oktober 2013 11:09)

    Was ich nicht weiß,
    macht mich nicht heiß,
    außer die Platte ist heiß,
    wat fürn Scheiß

  • #88

    Ausreichend Platz (Montag, 21 Oktober 2013 12:18)

    Wir brauchen hier weniger jemanden, der die Richtung vorgibt

    Keinen Führer

    der uns die Themen serviert


    Wir brauchen hier einfach nur etwas

    Platz


    zum posten

  • #89

    kassandro (Montag, 21 Oktober 2013 13:14)

    Hoffen wir mal, daß es für das Mailänder Rennen eines schönen Tages mal ein bißchen Geld gibt. Verglichen mit den deutschen Rennen war das bestenfalls Gruppe III Niveau und mehr hat der Earl heuer auch nicht gezeigt. Damit ihm ein Schicksal in der National Hunt erspart bleibt, sollte er noch mindestens Jahre im Training bleiben. Dann kann man ihn als harten Hund verkaufen und im Schnitt sind die Hengste, die über lange Zeit gute Leistungen gezeigt haben, bessere Vererber als die, die 1-2 mal eine absolute Spitzenleistung gezeigt haben. Und ich traue dem Earl sogar zu, daß er sich wieder steigert und vielleicht liegt seine beste Lebensleistung sogar in der Zukunft.
    Die National Hunt für Hengste ein Art schwarzes Loch. Die meisten verschwinden dort auf Nimmerwiedersehen. Einer, den man unbedingt wiedersehen sollte, ist auf jeden Fall Doyen. Wir haben zwar hier schon jede Menge Sadler's Wells Blut, auf die Qualitätszahlen seiner beiden deutschen Jahrgänge sind wirklich ausgezeichnet. 15000€ Gewinn pro Starter jetzt schon zum zweiten mal hintereinander, wobei letztes Jahr nur Zweijährige am Start waren, spricht für sich. Aus seiner jetzt zweijährige Tochter Oriental Magic hat das Zeug zum Japan Export. Wenn Auenquelle züchterischen Sachverstand besitzt, dann holt es Doyen aus dem schwarzen Loch zurück und besetzt mit ihm den von Areion freigemachten Platz. Beim Direktorium ist Auenquelle sogar als Besitzer eingetragen.

  • #90

    layman (Montag, 21 Oktober 2013 17:05)

    Zum Earl möchte ich mir kein Urteil erlauben. In Köln sah er nicht wie ein G1 plazierter aus.

    Die Rennen Italien sind in diesem Jahr nun wirklich so besetzt, daß eine Herabstufung durch die IC unabwendbar scheint. Da hilft auch kein gleitender Durchschnitt und auch kein Earl, der ja auf dem Papier derzeit auch mit 'nur' 94,5 Kg (also G III Niveau) an den Start gegangen ist.

    Doyen hat aus 48 in D gezogenen, gelaufenen Nachkommen (da sind auch einige aus den Jahrgängen 2007-2009 dabei) 9 BT, davon 2 Gruppesieger. Das ist sehr ordentlich aber doch noch ein gutes Stück entfernt von Soldier Hollow, der aus 53 in D gezogenen und gelaufenen Produkten 13 BT und 4 GS gebracht hat. Da beide dieselbe Hengstlinie vertreten, spricht erstmal nicht so viel für eine Empfehlung an Herrn Ellerbracke, Doyen aus dem 'schwarzen Loch' zu retten (was für ein Unfug übrigens, man soll doch froh sein, daß es eine gute Verwendung für Hengste gibt, die in der regulären Vollblutzucht nicht unzureichend performen). Big Shuffle-Stuten haben übrigens weder mit Doyen noch mit Soldier Hollow einen nennenswerten Anteil am Erfolg, auch wenn es mit beiden ein paar gute Produkte gibt (Oriental Magic, Piana, Dessau).

    Auf den ersten Blick völlig unverständlich ist die geringe Zahl der Starter von Doyen aus den Auenqeller Jahrgängen! Im jetzt 3-jährigen Jahrgang 2010 sind in D 38 Nachkommen registriert, davon waren bisher erst 11 in D am Ablauf. Bei den vierjährigen aus 2009 sind es 46 Nachkommen und 16 Starter. Es gab da wohl mal eine größere 'Entsorgungsaktion' gen Osten, die der hier im DI-Blog so beliebte Herr K organisiert haben soll. Zur Belohnung durfte er letztes Jahr in BB auf dem Auktionsgelände (!) Werbezettelchen für seine Konkurenzveranstaltung verteilen und konnte den dort durch den Ring gelaufenen Kandidaten sogar eine Teilnahmeberechtigung an den BBAG-Auktionsrennen mitgeben ...

  • #91

    kassandro (Montag, 21 Oktober 2013 20:52)

    Das wir schon genug Sadler's Wells in Deutschland haben, habe ich nie bestritten, aber Qualität geht vor Vielfalt. Wenn man sich auf Galopp-Sieger.de das Wirken von Doyen anschaut, dann fällt auf, daß er bereits mehrfach sehr gute Nachkommen mit Big Shuffle und Dashing Blade gebracht hat und er auch gut zu unserem Surumu-Blut passt, wobei sich Big Shuffle bislang als Mutterstutenvater noch nicht mit großem Ruhm besudelt hat. Doyen passt meiner Meinung nach mindestens so gut in die hiesige Landschaft wie Soldier Hollow und sollte natürlich in einem niedrigeren Preissegment angesiedelt werden. Ohne Pastorius hätte Doyen Soldier Hollow sowohl 2012 als auch 2013 bei den entscheidenden Qualitätskennziffern, Gewinn pro Starter und Gewinn pro Start, geschlagen. In meinem Deckhengstbewertungsmodell, das die Stutenqualität berücksichtigt und das ich hier schon einmal vorgestellt habe, würde Doyen wahrscheinlich noch besser gegenüber SH abschneiden. Leider erfordert mein Modell einen umfangreichen Datenpool, auf den ich keinen Zugriff habe. Auch bei der Starterzahl schauen die objektive Zahlen gar nicht so schlecht aus; Doyen hat 2013 bislang 30 Starte auf der Bahn, Soldier Hollow auch nur 41, obwohl er sicherlich deutlich mehr Bedeckungen hatte und die Stutenqualität deutlich höher war. Bei SH habe ich auch schon wiederholt von Fruchtbarkeitsproblemen gehört.

  • #92

    Mutterstutenvater (Montag, 21 Oktober 2013 22:28)

    Wie ist es mit Kassandro's Fruchtbarkeit? Habe auch da wiederholt von Problemen gehört.

  • #93

    gucke,kucke; (Montag, 21 Oktober 2013 22:57)

    unser Wiedehopf,was der so alles in der Birne hat,wertlosen Plunder den Er nie verwerten kann,auch als Berater ist der Vogel nicht aktiv,wofür bloß der ganze nutzlose Ballast.
    der Bengel gehört echt auf die Couch,nebenbei kreiert er auch noch Wortschöpfungen wie "mit Ruhm besudelt",-toll,wie passend.:-)

    neulich habe ich doch tatsächlich von dem "Behelmten" geträumt,der flog doch tatsächlich übers Kuckucksnest,-ich schrie noch: "bist Du's Kassandra".......zu spät,Er krachte gegen nen Baum u.ich erwachte schweißgebadet.:-)

  • #94

    Herr Richter (Dienstag, 22 Oktober 2013 14:04)

    züchtet in diesem Leben auch nicht mehr, und macht sich trotzdem fortwährend einen Kopf über die Vollblutzucht.

    Da ist Kassandro kein Einzelfall.

  • #95

    layman (Dienstag, 22 Oktober 2013 15:45)

    Ach je, Vadder und Mitstreiter, es wird aber doch irgendwie langweilig! Eeeewig die gleiche Leier, daß dieser und jener, der sich zu Wort meldet, nicht als Züchter und/oder Besitzer aktiv ist. Was soll das? Ich schätze die Beiträge von parlo und kassandro auch nur selten. Das hat aber mit deren fehlendem Aktivenstatus einfach nichts zutun, Blödsinn schreiben auch Aktive des öfteren! Es gibt doch in vielen Lebensbereichen Leute, die sich - durchaus auch kompetent - zu etwas äußern, an dem sie nicht aktiv beteiligt sind. Ich will hier aber gar nicht alle schon vorgebrachten Argumente wiederholen, sondern einfach mal die simple Frage stellen, warum das immer wieder so spannend zu sein scheint, auf diesem Punkt herumzureiten. Gibt es denn zu den Beiträgen von parlo und kassandro nichts anderes zu sagen? Wäre es dann nicht besser, den Mantel des Schweigens über diesen Unfug zu hüllen?

    Bist Du denn selber eigentlich als Züchter aktiv, Vadder? Ich hatte bisher nur verstanden, daß Du (professionell?) wettest. Wenn dem so sein sollte, warum äußerst Du Dich dann zu kassandros Zuchtbeiträgen? Widerspricht das nicht Deiner eigenen Linie, derzufolge (wenn ich es denn recht verstehe) nur aktive Züchter oder gefragte Zuchtberater hier das Wort haben sollten?

    Fragen über Fragen.

  • #96

    Ist denn (Dienstag, 22 Oktober 2013 17:41)

    das von Kassi gepriesene "Deckhengstbewertungsmodell" irgendwo einsehbar? Aber bitte nur wenn es nicht vollgepackt ist mit mathematischem & statistischem Zeug, das man als normaler Mensch nicht versteht. Diese Dinge habe ich nach mühevollem Scheinerwerb im Studium beiseite gelegt und nie mehr angerührt.

    Es hat zu allen Zeiten und in allen rennsporttreibenden Ländern Zuchttheoretiker gegeben, mit teilw. skurillen und Vorschägen. Nur, warum sollte man darüber nicht sprechen dürfen. Hier und auch woanders werden die Leute sofort verteufelt und ihnen das Recht abgesprochen darüber zu fabulieren. Wen es nicht interessiert, der braucht es nicht zur Kenntnis zu nehmen!

  • #97

    Buchempfehlung: (Dienstag, 22 Oktober 2013 17:59)

    Richard Dawkins, The God Delusion, 2006 Bantam Press

    extra für die gottsucher bei frau amlie1

  • #98

    kassandro (Dienstag, 22 Oktober 2013 19:28)

    Das Bewertungsmodell habe ich in diesem Blog auf Anfrage von layman vorgestellt, der dann natürlich, wie es nun mal seine Art ist, abgetaucht ist, aber das ist nicht weiter schlimm. Ich kann den Text jederzeit hier wieder hereinkopieren, wenn ich am PC bin. Mathematische Formeln sind nicht enthalten, da ich diese hier sowieso nicht darstellen kann. Außerdem habe ich es nicht nötig, Leute mit irgenwelchem möglichst unverständlichen, komplitzierten Zeug zu beeindrucken. Die ganze Sache bleibt allerdings weitgehend Theorie, da mir einfach der dazu notwendige Datenpool fehlt.

  • #99

    di (Dienstag, 22 Oktober 2013 19:53)

    alles was hilft, ist willkommen. jedoch hilft nicht viel. es muß nur passen.

  • #100

    Dekonstruktivistisches Wetten (Dienstag, 22 Oktober 2013 20:15)

    Über den Dekonstruktivismus habe ich mich noch nicht schlau gemacht.

    Wenn ich richtig verstanden hatte, soll man das Unmögliche versuchen möglich zu machen.

    Wie damals in der Krimi-Serie: Mission Impossible.

    Gestern im 4R Clairefontaine die Monsun Stute Harbour of Hope vor so einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Die sie dann mit Leichtigkeit bewältigte. Siegquote 116 bei sechs Startern.

    Oder am Sonntag Starvava in Longchamp. Vor dem Start scheinbar aussichtslos. Siegquote 290. Überlegener Sieg mit 4 Längen.

    Die Pferde mit drei, vier Fragezeichen sind besser zu spielen als die mit den Ausrufezeichen.

  • #101

    #100 (Dienstag, 22 Oktober 2013 21:08)

    hilft allen und ist deshalb willkommen. Oben drein passt es noch, weil es nicht, nicht viel hilft.

  • #102

    di (Mittwoch, 23 Oktober 2013 09:04)

    lieber layman, die ewige leier habe ich wenn ich mal so sagen darf vor langer langer zeit in die debatte eingeführt, bzw. diese erstmal in gang gesetzt. denn damals war man sich in diesen verschiedenen foren stets einig; der autor weiß es besser, und er behauptet auch, daß er es besser kann. vor allen dingen wußten die kritischen leutchen von forum town immer gut, wie andere leute ihr geld auszugeben haben. vorzüglicher vertreter dieser klasse ist freund rumstich. der hat entweder kein geld, oder gibt es nicht her (wahrscheinlich beides), ist aber stets ganz vorne dabei, die wirtschaftlichen entscheidungen anderer altklug zu kommentieren. das ging und geht mächtig auf den sack, wennsie mir das herbe bild verzeihen. aus dem gleichen horn tutet der unvergleichliche dr. richter - keine müde mark, aber hochnäsige und rotzfreche kommentare über die, die ihr geld in den sport stecken. es gilt die alte regel des steuerrechts - wer bezahlt, darf mitbestimmen. wir deutsche dürfen doch auch nicht in luxemburg mitbestimmen, wenn es um die verwendung von deren steuereinnahmen geht. wenn wetter, die auch in den topf einzahlen, sich gedanken über rennverläufe machen, ist das was anderes. wenn auch nach meiner ansicht auch hier viel unsinn blüht und geschrieben wird.

  • #103

    Turf-Observer (Mittwoch, 23 Oktober 2013 13:31)

    Eines ist doch sicher …
    ob mit Vollblutzucht oder Galopprennsport …

    Aus einem großen Vermögen gelingt es leicht, ein Kleines zu erreichen !
    Auch umgekehrt kann dies gelingen, ist aber gewiss leider sehr selten.

    So ist über das richtige Zuchtrezept nicht nur viel geschrieben worden,
    sogar käuflich kann man es erwerben.

    Nick hin, Nick her …
    fachliche Diskussionen regen an …
    müssen aber doch keineswegs so ausarten wie in manch Forum oder Blog !

    Leben und leben lassen scheint irgendwie nicht einfach zu sein …

    Mit einer einheitlichen Meinung ist daher kaum zu rechnen, so bleibt jeder
    für sich Einzelkämpfer an der Vollblutfront oder notgedrungen am Rechner.

    Letztendlich zählt doch der persönliche Spaß an der Sache,
    egal, wie hoch der Erfolg oder Misserfolg eingekauft wurde !

    Doch bei aller Liebe zum Vollblüter wird stets der finanzielle Aspekt
    des Geldvermehrens im Vordergrund stehen … stetiger Antrieb sein !

    In allen Geschäftsfeldern und dies ohne Ausnahme …


  • #104

    Rein subjektiv (Mittwoch, 23 Oktober 2013)

    Der Züchter züchtet Pferde, der Besitzer kauft sie, damit der Wetter wetten kann. Züchter und Besitzer sind Mittel zum Zweck.

  • #105

    kassandro (Mittwoch, 23 Oktober 2013 20:55)

    Mitreden darf jeder, mitbestimmen natürlich nicht, zumindest nicht direkt. Der Galoppsport ist nun mal ein Ball der Eitelkeit und Geltungssucht und dafür muß man bezahlen. Wer mit Galoppsport Geld hingegen verdienen will, ist schlichtweg ein Vollidiot. Ein Problem entsteht dann, wenn man mal einen sehr unwahrscheinlichen Volltreffer landet. Dann vergessen die meisten Leute, warum sie diesen Sport betreiben und werden furchtbar nervös, wenn die Turfagenten bei ihnen anklopfen. Ein großer Besitzer wie Waldemar Zeitelhack hätte aus Novellist vielleicht ein Jahrhundertpferd gemacht, weil er sich des einmaligen Glück bewußt gewesen wäre. Ein Besitzer wie Dr. Berglar glaubt hingegen Novellist sei die Ernte eines "zwanzigjährigen Bemühens in der Vollblutzucht" gewesen und ist offenbar der Überzeugung, daß er noch mehr Champions dieses Kalibers hervorbringen wird, insbesondere wo er jetzt zu diesem Zweck eine Menge zusätzliches Geld zur Verfügung hat. Aber die Wahrscheinlichkeit hierfür ist sehr gering, denn auch er hat immer nur Lotto gespielt, wenn auch länger und mit höheren Einsatz als die Ebersteiner. Auch wenn er jetzt mit noch mehr Einsatz spielt, bleibt die Wahrscheinlichkeit eines zweiten Sechsers sehr gering. Während Herr Dr. Berglar in der Geschichte der Vollbutzucht bestenfalls eine Platz als Reinkarnation von "Hans im Glück" bekommen kann, muß man den Ebersteinern bescheinigen, daß sie mit ihrem Glück gut umgegangen sind und einen verdienten Platz in der Vollbutgeschichte bekommen werden, obwohl sie keine Zeitelhacks waren.

  • #106

    Apropos Berglar ab 5:30 (Mittwoch, 23 Oktober 2013 22:27)

    http://www.youtube.com/watch?v=j24YU02HaD4

  • #107

    Eine einfache, komplizierte, Sache (Donnerstag, 24 Oktober 2013 08:59)

    Ich möchte wetten

    Auf Pferde

    Was braucht man dazu

    1. Züchter

    2. Besitzer, die für den Unterhalt der Pferde sorgen

    Danach käme noch der ganze Rattenschwanz von, an, Funktionären, Rennbahnbetreibern etc.

  • #108

    wenn (Donnerstag, 24 Oktober 2013 10:50)

    einer hans im glück und im pech ist,ist es dirk eisele,der hat nämlich danedream gekauft und weiter gegeben. wenn er was gewußt hätte,waere das nicht passiert. wenn das alles nicht zufall und glück gewesen waere,wäre f. minarik nicht unterbieter gewesen. und danedream irgendwo in tschechien. und minarik nicht in der klink. glück all over.

  • #109

    ... (Donnerstag, 24 Oktober 2013 11:17)

    Dirk im Glück und im Pech...

  • #110

    Herr Richter und Herr Rumstich (Donnerstag, 24 Oktober 2013 14:34)

    sind nach ihren Minusgeschäften schlau geworden und denken jetzt vielleicht:

    Sollen andere doch Galopper kaufen.

  • #111

    @108 (Freitag, 25 Oktober 2013 06:50)

    und er hat ja auch schon die mutter,danedrop,gekauft