Rechtsordnungen

Elusive Kate – Sky Lantern in den Falmouth Stakes demonstrierte sehr anschaulich, wie die Rennordnung in England funktioniert. Es wird gefragt, ob die Siegerin auch und trotz Behinderung der anderen gewonnen hätte, und nicht andersrum, wie bei uns. Bei uns wird gefragt, ob auszuschließen ist, daß die Behinderte ohne die Behinderung besser platziert gewesen sein könnte. England sieht das tendenziell freundlich für die Behinderer, Deutschland sieht den Opferschutz im Vordergrund. Insofern kann man Tee und Kaffee nicht miteinander vergleichen. Gestern gab es wieder eine solche Entscheidung in New Market. Oh So Sharp Stakes, Gruppe III. Gewonnen von Miss France Mickael Barzalona gegen Lightning Thunder mit Harry Bentley. Trotz deutlichem Bump kurz vor dem Ziel. Bei uns wäre die Siegerin disqualifiziert worden, bei denen nicht. Hatte mehr Schwung, die Zweite hätte wohl auch ohne Behinderung nicht gewonnen. Die Zitierung der einschlägigen §§ der Rennordnung erspare ich mir, denn meine Leser wissen selbst, wo das alles steht. 

 

In Frankreich wird auch sehr rigide disqualifiziert.

 

Aber das nur am Rande. Die Debatte über den Preis von Europa wird teilweise sehr emotional geführt, allerdings auch sehr unwissend, was die Bestimmungen der deutschen Rennordnung betrifft. Es gibt im Rennsport grenzwertige Situationen, und das zieht dann logischerweise grenzwertige Entscheidungen nach sich. Leider gibt die Rennverfilmung weder von der Seite noch von vorne eine  eindeutige Sicht der Dinge. Für mich ist entscheidend, wie weit Meandre vor Earl of Tinsdal war, als er den gekreuzt hat. Wenn das innerhalb der Gefahrenzone war, dann gab das zusammen mit dem Rempler von Empoli eine Gemengelage, die Earl of Tinsdal möglicherweise eine bessere Platzierung gekostet hat. Und Meandre kann dann nicht den Rempler von Empoli als Entschuldigung geltend machen. Aber, wie gesagt, das hängt vom Abstand ab, und den kann ich jedenfalls im Mäusekino schlecht beurteilen.

 

Heute, New Market, Sun Chariot Stakes Gruppe I. Elusive Kate gegen Sky Lantern.

 

 

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Kommentare: 132
  • #1

    HGTölke (Samstag, 28 September 2013 09:56)

    Sie haben wirklich keine Ahnung!
    Wenn es sich um die beiden Erstplatzierten handelt, gibt es gar keinen Unterschied!
    Treten Sie endlich aus diesem Gremium zurück, in das Sie durch Herrn Tiedtke gehievt worden sind!

  • #2

    Elusive Kate.. (Samstag, 28 September 2013 10:29)

    via Sky Lantern ist ja nun als Beispiel mal garnicht zu gebrauchen,auch ihre genannte Fragestellung ist in dem Fall völlig obskur.
    Elusive Kate hat behindert u.war Siegerin,insofern hat dieser Komiker "Tööölke" in diesem Fall recht.:-)

    Vadder

  • #3

    j.w. (Samstag, 28 September 2013 10:32)

    und wie reagieren die engländer auf diese ihre rennordnung? wahrscheinlich genauso, nur andersrumm :-)

  • #4

    Linksverkehr (Samstag, 28 September 2013 10:35)

    grüßt Outlaw j.w. mit Anhang :-)****

  • #5

    @* (Samstag, 28 September 2013 10:59)

    Ach Sternchen, das mit den Signatur-Fehlern geht schon klar! Vielleicht möchte man sogar erkennbar bleiben, ohne sich unbedingt gleich zu *be*kennen. Das sollte bei der Masse mehr oder weniger anonymer Beiträge legitim sein. Außer dem Gastgeber, dem Stinkedoktor, j.w., layman, donvito, nicht zu vergessen Herrn Tölke ist hier doch niemand namentlich bekannt. Da ist es doch schön, daß der Tews seinen Kommatick hat und ich imer Buchstaben auslassen muss ... ;-)

  • #6

    heere Worte... (Samstag, 28 September 2013 11:42)

    wie bspw."Opferschutz" sind hier doch völlig unangebracht,letztlich geht es um Fairness,das in vielen Fällen auch immer Befindlichkeiten tangiert werden ist auch normal.
    die Argumentation,das auf der Insel für den Wetter entschieden wird,ist auch eine Illusion,"für den Sieger" ist allerdings richtig.

    man kann diesbezüglich sicher eine andere Meinung haben,konsequent ist eine solche Sichtweise allemal.

    Vadder

  • #7

    di (Samstag, 28 September 2013 11:59)

    sie haben einiges nicht verstanden, vadder. england kuckt, ob elusive kate auch ohne die störung gewonnen hätte, oder ob sky lantern dann gewonnen hätte. deutschland kuckt, ob das ausgeschlossen werden kann. kann es natürlich in dem fall nicht. und opferschutz betrifft die rennordnung.

  • #8

    tut mir leid.. (Samstag, 28 September 2013 12:13)

    Herr Schmelz,nach ihrem jetzigen Einlass verstehe ich es noch weniger.

  • #9

    Elusive Kate.. (Samstag, 28 September 2013 13:47)

    hat in einem harten Endkampf "Sky Lantern" nach mehrheitlicher Auffassung behindert,die Fragestellung "hätte es für "SL" ohne dieses in die Quere kommen zum Sieg gereicht,wäre in diesem Fall hüben wie drüben u.wie weltweit auch,die Gleiche gewesen.

    in Deutschland hätte es seitens der Rennleitung u.wohl auch seitens der Eigner/Trainer einen Einspruch gegeben,in England weiß man aus Erfahrung wie schwierig eine Beurteilung in solchen Fällen schlußendlich ist und belässt es dabei.

    dies wird allgemein akzeptiert,in letzter Konsequenz finde ich eine solche Auffassung auch richtig.

    Vadder


  • #10

    di (Samstag, 28 September 2013 14:30)

    nein, da liegen sie leider falsch. bei uns reicht, daß nicht ausgeschlossen werden kann, daß sei ohne behinderung gewonnen hätte. das ist der fundamentale unterschied.

  • #11

    di (Samstag, 28 September 2013 14:51)

    herr richter hat offenbar mal wieder einen schub. unglaubliche dinge, die der mann vezapft. was geht in diesem kopf vor?

  • #12

    jetzt (Samstag, 28 September 2013 15:30)

    langsam kritisch mit ihm.

  • #13

    heute sky lantern (Samstag, 28 September 2013 16:26)

    aber weit vor ihrer rivalin. da brauchte es keiner rl.

  • #14

    layman (Samstag, 28 September 2013 16:45)

    M.E. ist im Beitrag oben zumindest ein Formulierungsfehler, der jedenfalls mein Verständnis erschwert.

    Wenn ich es richtig verstehe (eine englische Rennordnung habe ich nicht), dann wird dort gefragt, ob die Siegerin auch *ohne* (nicht "auch und trotz") Behinderung der anderen gewonnen hätte. Bei uns ist es umgekehrt will heißen was? Ist es wirklich umgekehrt? Hier wird gefragt, ob nicht ausgeschlossen werden kann, daß das behinderte Pferd ohne die Behinderung gewonnen hätte (oder je nach Fall eine bessere Plazierung erreicht hätte).

    Eines ist klar: Wenn das behinderte Pferd ohne die Behinderung gewonnen hätte, hätte der Sieger nicht gewonnen. Wenn man nicht ausschließen kann, daß das behinderte Pferd ohne die Behinderung gewonnen hätte, kann man nicht ausschließen, daß der Sieger ohne die Behinderung nicht gewonnen hätte. Nur wenn man dies allerdings ausschließen kann, kann man sicher sagen, daß der Sieger auch ohne die Behinderung des anderen gewonnen hätte.

    Insofern sind es doch nur Nuancen, die die vorgetragene englische von der hiesigen Rechtslage unterscheiden, eine andere Perspektive bei letztendlich gleichem Prinzip. Die Frage ist und bleibt, ob überhaupt jemals ausgeschlossen werden kann, daß ein wie/wann/wo auch immer behindertes Pferd unter anderen Umständen eine bessere Plazierung hätte erreichen können.

    Auf Köln bezogen, darf als sicher gelten, daß Meandre, Empoli und Vif Monsieur in genau der relativen Reihenfolge eingekommen wären, wie sie es auch sind. Es gibt keinen Grund anzunehmen, daß Empoli ohne die Behinderung des Earl Meandre noch überholt hätte oder hinter Vif Monsieur zurückgefallen wäre, erstrecht nicht, daß letzterer noch an Meandre vorbeigezogen wäre.

    Schwierig wird es nur beim Earl. Vor dem beanstandeten Geschehen sah er nicht so aus, als ob er noch eine Plazierung erreichen würde, es geschweige denn den zweiten Platz. Aber kann man dies ausschließen? Vielleicht hätte er ohne diese Behinderung den Turbo gezündet und wäre gar noch Sieger geworden. Jeder weiß, daß dieser Rolling Stone keinen Turbo hat, aber kann man ausschließen, daß er einen haben könnte?

    Realistisch (auch da sind sich fast alle einig) hätte der Earl bestenfalls eine geringe Chance gehabt, noch den dritten Platz zu erreichen. Aber nur, wenn er besser gelaufen wäre als Vif Monsieur, der nun zum Sieger erklärt wurde. Der einzig realistische Einlauf ohne die Behinderung wäre also gewesen:

    1. Meandre, 2. Empoli, 3. Earl of Tinsdal, 4. Vif Monsieur

    gegenüber dem tatsächlichen Einlauf

    1. Meandre, 2. Empoli, 3. Vif Monsieur, 4. Earl of Tinsdal

    eine geringfügige Verschiebung, die man ggf. auch durch einen Gewinnausgleich zugunsten von Earl of Tinsdal hätte korrigieren können. Am grünen Tisch wurde hingegen eine völlig (!) andere Kostellation beschlossen,

    1. Vif Monsieur, 2. Earl of Tinsdal, 3. Meandre, 4. Empoli.

    Diese Konstellation verkennt daß der Earl, wenn er überhaupt plaziert worden wäre, vor Vif Monsieur gelegen hätte, nimmt Empoli, der in jedem Falle plaziert worden wäre ganz aus der Plazierung und setzt den eigentlich unbestreitbaren Sieger auf den dritten Platz. Das ist natürlich kein irgendwie möglicher Ausgang des Rennens nach Lage der Dinge Mitte der Zielgeraden, sondern ein Strafe, die die tatsächlichen Verhältnisse ganz und gar umdreht. Ob Meandre überhaupt zu bestrafen war, läßt sich kaum ausmachen, eindeutig ist dies jedenfalls nicht und ein gar zwingendes Junktim zur Bestrafung Empolis (die in Ordnung geht) vermag ich nicht zu erkennen. Mit alleiniger Bestrafung Empolis

    1. Meandre, 2. Vif Monsieur, 3. Earl of Tinsdal, 4. Empoli

    hätte man dem Earl das gegeben, was er maximal hätte erreichen können wäre den tatsächlich gezeigten Leistungen etwas näher gekommen. Das wäre nach Gewinnausgleich die zweite vertretbare Lösung gewesen.

    Die gewählte Lösung mag mit der Rennordnung verträglich sein, stellt aber die Dinge auf den Kopf und verprellt nicht nur den ausländischen Gast sondern auch die Wetter. Ob das so überhaupt geht, hängt letztlich von der Bewertung ab, ob auch Meandre behindert hat. Zwingend, wie Dr. Tasch es vortrug, ist der Richterspruch m.E. auf gar keinen Fall. Es gibt einen Ermessensspielraum (der eben in den Worten "nicht ausgeschlossen werden kann" liegt) und der wurde hier - und in letzter Zeit wohl häufiger - sehr demonstrativ genutzt!

  • #15

    di (Samstag, 28 September 2013 18:05)

    die rennleitung hat immerhin fast ne halbe stunde gebraucht, da ist nichts übers knie gebrochen worden. aber nochmal, wenn die gewählte lösung mit der ro vereinbar war, dann ist es doch in ordnung. richter müssen sich an die gesetze halten. sie sollen keine machen. wie auch immer, ein sehr diffiziler und schwieriger fall, den man so oder auch anders sehen kann.

  • #16

    den Pkt..... (Samstag, 28 September 2013 20:23)

    mit dem "Wetter verprellen" erachte ich als absolut nicht relevant für irgendeine Entscheidung,zumal es nach jedem Rennen eine bestimmte Schnittmenge an Gewinnern/Verlierern gibt,Dinge dieser Art gleichen sich im Lauf des Jahres 'eh aus.

    die Art u.Weise wie das in England gehändelt u.allgemein akzeptiert wird kommt mir u.meiner Lebensauffasung aber doch sehr entgegen,der dt.Krampf in diesen Dingen nervt schon sehr.:-)

    einer generellen Kritik an der dt.Rennleitung schließe ich mich aber nicht an.

    Vadder

  • #17

    Ach Vader! (Samstag, 28 September 2013 22:13)

    Natürlich haben Sie recht, daß die Befindlichkeit der Wetter kein ausschlaggebendes Kriterium sein kann und darf! Wenn allerdings im speziellen Falle ganz offensichtlich ein erheblicher Ermessensspielraum bestand, mehrere Entscheidungsvarianten, die jeweils mit der Rennordnung verträglich wären, einschließlich solcher, über die sich kaum jemand hätte beklagen können ... Dann darf man wohl mit Fug fragen, ob es nötig war, wieder einmal eine Machtdemonstration dem 'weisen Urteil' vorzuziehen, oder? Vader?

  • #18

    #17... (Sonntag, 29 September 2013 00:49)

    Ihren Aussagen widerspreche ich keineswegs,offensichtlich haben Sie mich mißverstanden.
    Ich habe zu keiner Zeit irgendeinen Bezug zu dieser Europa Preis Angelegenheit genommen,-weder hat mich das Rennen interessiert noch habe ich es gesehen.
    habe eher grundsätzlich m.Meinung zu den offensichtlichen Unterschieden bei der Beurteilung der Renngerichtsbarkeit in bsw.GB geschrieben,-Anlass dazu war die Ausführung von H.Schmelz,der das Rennen in GB mit "Elusive Kate" u."Sky Lantern" als Beispiel unterschiedlicher Beurteilung anführte.

  • #19

    Das ganze... (Sonntag, 29 September 2013 09:10)

    Lamentieren nutzt nix mehr, ich treff die Ursprungsdreierwette mit über 30 Euro - Mund abputzen.... - wenn alle freie Bahn haben, läuft ja Empoli aussem Bild, der Earl war mit und ohne Behinderung und ohne Speedqualität so oder so kalt, zählt aber leider nich - hätte wenn und aber.... schlimm nur, dass das Hippenstechen Gr I-Status hatte.... weiter gehts...

  • #20

    ... (Sonntag, 29 September 2013 09:14)

    Wir müssen mal wieder ein paar Rennbahnen bauen. Wie damals vor und nach dem 1. Weltkrieg. Was haben wir da nicht alles aus dem Boden gestampft. Hier eine, da eine. Und dann kam schon die nächste. Rennbahn.

    Am besten - straight - 3000 Meter geradeaus.

    Das sind immer die schönsten Rennen, wenn die Galopper ganz langsam am Horizont auftauchen und man noch nicht realisiert, wo gerade welches Pferd sich befindet und positioniert ist.

  • #21

    darum liebe ich den curragh, (Sonntag, 29 September 2013 11:08)

    einfach nur grossartig die bahn.

  • #22

    jetzt dreht herr richter ganz ab! (Sonntag, 29 September 2013 14:58)

    danke, herr layman für die kritik an dem werten herren. mal sehen, was die heilige der türkischen hundekastrationen jetzt macht.

  • #23

    TT (Sonntag, 29 September 2013 16:32)

    manche haben bei der Tante Narrenfreiheit siehe Weller.
    Allerdings passiert es auch selten, dass die Tante von Experten zu Sanktionen aufgefordert wird.;-)

  • #24

    wenig wichtig.. (Sonntag, 29 September 2013 17:22)

    die ganzen alltäglichen Befindlichkeiten,-die Kasse u.die Gesundheit müssen stimmen,auch muss das Leben einen gewissen Spannungsbogen bieten,das passt dann schon.:-)

    Den curragh mag vadder auch !

  • #25

    was für ein ritt (Sonntag, 29 September 2013 17:24)

    auf der pantall-stute in hannover. hut ab!

  • #26

    ja Hut ab, (Sonntag, 29 September 2013 17:53)

    freie Sicht auf die Glatze lol

  • #27

    Ja Vadder ... (Sonntag, 29 September 2013 18:08)

    wissen wir doch alles! Wir wissen auch, daß Du unheimlich souverän und abgeklärt bist - das suggeriert ja schon Dein Name! Nur schreibt hier keiner über seine seine Kasse oder Gesundheit. Du sagst uns, daß Dir der Curragh gefällt, gut. Aber ob uns das nun mehr interessiert als die Zickereien bei Frau Amalie? Was den Herrn Dr. Richter betrifft, so sind jedenfalls ernste Sorgen angebracht. Es geht dabei um seine Gesundheit, die geistige. Da muß man mittlerweile von einer ausgewachsenen Psychose sprechen. Tragisch, denn eigentlich war das mal ganz netter Mann. Etwas wunderlich aber nicht verkehrt.

  • #28

    Dr. Dralle (Sonntag, 29 September 2013 18:19)

    Na, da sind die notorischen Rattenficker ja wieder zu ganz großer Form aufgelaufen! Munich meets Humbug? Was E. Roth über solche Charakterköpfe sagte, wissen wir ja. - falls nicht, den literarisch gebildeten @Rainer fragen.

    Ist immer ein Frage, wer mit dem Beleidigen angefangen hat und wer wen wie beleidigt, liebwerte Ehrenmänner. Aber kläfft ruhig weiter, könnt ja sonst nix. Was allerdings Eure vermeintlich große Potenz und Eure überragende Rennsport-Expertise ausmacht, ist hier noch nie offenbar geworden: an Euren weltbekannten, großen Rennsporterfolgen als Besitzer und Züchter wird es nicht liegen. Am Reitlehrer-Diplom auch nicht. An der großen praktischen Erfahrung beim Boxenausmisten bei H.-J. Koll & Co.? Immer schön bei der Wahrheit bleiben, daran ist bekanntlich schon der ein oder andere Humbuger im Hiesigen gescheitert.

    Wenn @Rainer den Anstand hätte, Klartext zu reden und nicht bayuwarisch-schwejkisch von unten nach oben herab zu hinterfotzen, dann ist die Sache doch ganz einfach. Dazu muss man nicht mal WiWo lesen können:

    Ackermann wird gesagt haben: "Ihr könnt mit Eurem Gestüt durchaus baw. weitermachen, aber wir finanzieren nicht Euer Luxushobby. Die Sache muss also für die Bank zumindest plus-minus-Null ausgehen. Die Dt. Bank braucht nämlich kein Gestüt. Wenn Ihr nicht zu unserer und zu unserer Aktionäre Zufriedenheit wirtschaftet, dann tun wir das für Euch."

    Folglich werden gute Pferde, die von guten Leuten gut vorbereitet sind, zu guten Preisen verkauft. Wie und an wen, geht Niemand was an. Es stehen genug Agenten aus Eigeninteresse Schlange, dass es eines Trainers von deutsch-russischer Abstammung als Verkäufer nicht bedarf.

    Ist ja keiner gehindert, dort selbst zu kaufen.

    Fährhof ist übrigens auch nur noch Verkaufsgestüt mit bescheidenstem eigenen Rennerfolg und wenig spektakulären Erfolgen der verkauften Pferde - wär' doch mal eine Analyse aus bayuwarischer Expertensicht wert, gelle.

  • #29

    #27.. (Sonntag, 29 September 2013 18:28)

    wenn dich das Thema "Dr.Richter" so umtreibt solltest Du ihm Hilfe anbieten,ansonsten lass ihn in Ruhe,der Bengel macht halt auch nur sein Ding. :-)

    ansonsten steht der Wald aktuell voller Pilze,-Stein'is und Maronenröhrlinge en masse,da heißt es zugreifen.
    in verschiedenen gut sortierten Märkten kosten die Steinpilze rd.17 € pro kg.

    vadder

  • #30

    Kriemhilde (Sonntag, 29 September 2013)

    Seit der Zeit des Russen-Gaus esse ich keine Waldpilze mehr. Man bedenke in Bayern muss das erlegte Schwarzwild noch auf Verstrahlung kontrolliert werden.

  • #31

    so verstrahlt, (Sonntag, 29 September 2013 21:01)

    wie sie von haus aus sind, reicht das nicht einmal um den jetzigen stand zu halten. :-)

  • #32

    Es heißt doch ... (Sonntag, 29 September 2013 21:51)

    ... Kriemhilde, nicht Krimhilde! Warum sollte die also verstrahlt sein? M.E. aber Quatsch mit dem Meiden von Pilzen. Die sammeln zwar tatsächlich Caesium und Strontium aber die Mengen, die der normale Mensch zu sich nimmt sind ja nun so gering, daß das nicht sehr ins Gewicht fallen dürfte.

  • #33

    Ja ja, Vadder (Sonntag, 29 September 2013 21:56)

    Iss ja schon gut! ;-)

  • #34

    Kriemhilde (Montag, 30 September 2013 08:46)

    Pilze und Wildbret im süddeutschen Raum noch immer mit Cäsium-137 belastet

    Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) weist darauf hin, dass bestimmte Pilzarten und Wild in einigen Gegenden Deutschlands durch die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl noch immer hoch belastet sind. In Deutschland ist es zwar nicht erlaubt, Lebensmittel mit einem Radiocäsiumgehalt von mehr als 600 Becquerel pro Kilogramm in den Handel zu bringen, für den Eigenverzehr gilt diese Beschränkung jedoch nicht.
    Die Aufnahme von 80.000 Becquerel Cäsium-137 mit der Nahrung entspricht einer Strahlenbelastung von etwa 1 Millisievert. Der Verzehr von 200 Gramm Pilzen mit 3.000 Becquerel Cäsium-137 pro Kilogramm hat beispielsweise eine Belastung von 0,008 Millisievert zur Folge. Dies lässt sich mit der Belastung durch Höhenstrahlung bei einem Flug von Frankfurt nach Gran Canaria vergleichen. Wenn Wildbret oder wild wachsende Speisepilze in üblichen Mengen verzehrt werden, ist die zusätzliche Strahlenbelastung zwar vergleichsweise gering, aber vermeidbar. Wer seine persönliche Belastung verringern möchte, sollte auf den Genuss selbst erlegten Wildes und selbst gesammelter Pilze verzichten.




  • #35

    @34 (Montag, 30 September 2013 11:04)

    als Flora-Laie würde mein Sammelkörbchen wohl eher ungeniessbare, gar giftige Exemplare, denn verstrahlte Pilze aufweisen ;)

  • #36

    @35 (Montag, 30 September 2013 11:37)

    Keine Angst, mit Schwammerln kannst Du eigentlich nicht viel verkehrt machen, nur die lamellenpilze sind schwer zu bestimmen. Schwamm erkennt jeder und da gibt es eigentlich nur Maronen und Steinpilze, alle anderen sind selten. Giftig (aber wohl nicht tödlich) sind nur Hexenröhrling und Satanspilz und die sind beide sehr auffällig. Einfach kurz im Web die Merkmale nachsehen und dann ab in den Wald!

  • #37

    lass das huhn vorkosten (Montag, 30 September 2013 11:49)

    und warte eine weile, dann kann nichts passieren.

  • #38

    kappes regt sich über fette pferde auf, (Montag, 30 September 2013 11:50)

    aber wir müssen den fettwanst doch auch ertragen.

  • #39

    vadder...., (Montag, 30 September 2013 12:15)

    der anarchistische Altrocker tanzt ja auf vielen Hochzeiten, ist mittlerweile auch ein Pilzspezi geworden, da muss ich leider sagen, mein lieber #36, bitte tu' allen einen Gefallen u.lösche deinen Beitrag bitte wieder, da stimmt leider kaum etwas.

    Lamellenpilze sind zwar schon ein wenig schwerer zu bestimmen, viele Merkmale geben aber hier die nötige Sicherheit,bei wirklichem Interesse ist die Bestimmung kein Problem.
    beschränkt man sich nur auf die bekannten ist die Sache langweilig und geschmacklich wirds dann öde.:-)
    der Hexenröhrling ist keineswegs giftig, sondern einer der geschmacklich besten Pilze überhpt., egal ob flocken-oder netzstielig.
    keine Angst vorm Satanspilz, in unseren Breitengraden findet man den nicht.

    Vadder empfiehlt: frische junge Schopftintlinge, sehr lecker zum Rührei, verwechseln kann man diese Sorte auch nicht.:-)

  • #40

    hallo.. (Montag, 30 September 2013 12:33)

    Ihr 69er,wann habt ihr zuletzt die alten "Krautrockbands" gehört, hmmmm ?
    Vadder hat gerade mal einige Perlen,-Raritäten verkauft,einige LP's hatte der alte Knochen doppelt, die Scheiben von Jane, Novalis u.Eloy haben richtig was gebracht, natürlich im Topzustand, wie alles von vadder.:-))

  • #41

    Vadder wieder! (Montag, 30 September 2013 12:42)

    Was heißt denn 'stimmt kaum etwas'? Daß Röhrenpilze (wegen der relativ wenigen verbreiteten Arten, die zudem recht eindeutige Merkmale haben, zumindest sofern man sich auf die häufigsten essbaren Arten beschränkt) einfacher zu bestimmen sind, als die doch sehr vielfältigen Lamellenpilze willst Du nicht ernsthaft bestreiten, Vadder! Ein Großteil der Pilzunfälle geht wohl auf den Knollenblätterpilz zurück, der sich doch recht vielfältig präsentiert und mit verschiedenen anderen Arten (nicht nur Champignons) verwechselt wird. Allein deshalb sollte man bei Lamellenpilzen schon wenigstens ein ordentliches Bestimmungsbuch haben *und auch konsultieren*! Schwammerln kann man m.E. nach kurzer Einweisung so sammeln und verzehren (aber nicht roh!).

    Was den Hexenröhrling betrifft, haben Sie recht. Da hat sich (gemäß kurzer Internetrecherche) die Einschätzung seit meinen anarchistischen Jugendtagen scheinds geändert. Allerdings wird er auch gern mit dem Satanspilz verwechselt.

    Wikipedia:
    Der Satans-Röhrling kommt in der gesamten gemäßigten Zone vor, doch weist er in Europa eine deutlich südliche Verbreitung auf. Er wächst in Laubwäldern, bevorzugt auf kalkhaltigen Böden.

    Der Satans-Röhrling ist giftig und verursacht schwere Magen- und Darmbeschwerden. Tödliche Vergiftungen durch Röhrlinge sind nicht bekannt geworden.
    --

    Südlich, nun gut. Er kommt jedenfalls in Deutschland vor, wenn auch selten, und der DI Blog wird m.E. mindestens bis Südtirol gelesen!

    Also Vadder, nicht immer gleich den Vadder rauskehren, der alles, alles besser weiß, diesen abgeklärten, souveränen ... Auch als Vadder kann man kooperativ und freundschaftlich mit den anderen umgehen, Fehler korrigieren, Lücken ergänzen. Da mußt Du - auch wenn Du schon ein Vadder bist - doch noch etwas an Dir arbeiten! ;-)

    Den Tipp mit den Schopftintlingen merk ich mir aber! Wo find ich die?

  • #42

    kassandro (Montag, 30 September 2013 12:51)

    Ein Jäger in meiner Nachbarschaft, der auch ein leidenschaftlicher Pilzsammler ist, hat mir heute erzählt, daß sie im letzten Jahr kein Harzer Schwarzwild (offiziell) verkaufen durften, weil es zu stark strahlenbelastet war. Heuer ist die Strahlenbelastung hingegen wieder unter dem Grenzwert und die Jäger dürfen wieder verkaufen.

  • #43

    Kriemhilde (Montag, 30 September 2013 13:27)

    Neben der Strahlenbelastung soll die bleihaltige Munition auch noch die Gesundheit der Menschen schaden.

  • #44

    ok #41, (Montag, 30 September 2013 14:21)

    werde es mir zu Herzen nehmen,die Schopftintlinge wachsen vornehmlich auf gut gedüngten Böden,durchaus auch gern in der Nähe von Mist,wir finden sie hier im Hildesheimer Bereich auch sehr häufig an den Wegrändern des Waldes.
    schmecken wirklich ausgezeichnet,allerdings nur jung,OK...kann man googeln u.nachlesen.

    in regionaler Küche findet dieser Pilz immer gern Verwendung.

  • #45

    Die Hilde von der Krim ... (Montag, 30 September 2013 14:22)

    ... rettet mit ihren Russenslang dem Dativ jedenfalls nicht!

  • #46

    TT (Montag, 30 September 2013 15:14)

    #25
    der Veron ist wirklich gut.
    Der reitet in jedem Rennen egal wo und welches immer Optimum.
    Inzwischen kennt der ja auch die Besonderheiten auf den deutschen Bahnen, was auch nicht unerheblich ist.
    Manch ein Spitzenjockey unterschätzt das ja zuweilen.
    Hannover, Baden, Hamburg oder Düsseldorf um nur einige Bahnen zu nennen haben so ihre Eigenheiten, wo sich schon so manche Jockeys gewundert haben hinterher.

  • #47

    Kriemhilde (Montag, 30 September 2013 16:06)

    #45 klingt doch niedlich : die Gesundheit der Menschen schaden

  • #48

    seltsam.. (Montag, 30 September 2013 16:24)

    wie unterschiedlich Entwicklungen so verlaufen.
    Kassandra u.ich sind wohl im gleichen Alter,während "Gustav Heinemann" der einzige Politiker war,den ich je akzeptierte,schwört der Dr.auf die CDU,ich steh auf Krautrock u.viele andere gute Sachen und der Radler auf bsw. Heino.

    Welten trennen uns.:-)

  • #49

    TT (Montag, 30 September 2013 16:46)

    ich steh auf die Toten Hosen und Pink.
    Andrea Berg ist mir ein Greuel ebenso Heino, dieser Vollarsch

  • #50

    TT (Montag, 30 September 2013 16:50)

    Heino macht neuerdings auf Rocker,
    das erinnert an die FDP,
    ich mach was ihr wollt,
    Hauptsache kauft/wählt mich

  • #51

    TT (Montag, 30 September 2013 16:55)

    Das man die Pfarrerstante wählt, war ja klar, von der Kanzel hat sie ja stets gepredigt und die Jünger haben sie dumm erhört, aber dass die Lobbypartei der Scheinliberalen abgestraft wurden, ist die freudige Überaschung der Wahl.

  • #52

    die Toten.. (Montag, 30 September 2013 17:45)

    Hosen mag ich auch,in dem Fall eher die etwas ruhigeren Stücke,der Campino ist sehr sympathisch u.hatt auch was auf dem Kästen,die ganze Gruppe kommt sehr authentisch rüber.

    aber im Fall Heino sieht man wie's läuft,da wird konsequent eine Idee vermarket u.die Leute fallen auf die Masche rein,weder Herz noch irgendein authentischer Hintergrund ist vorhanden,einfach nur Ramsch u.Trashmist.

  • #53

    TT (Montag, 30 September 2013 18:26)

    hier im Stall musste aufpassen, da ist aller sehr konservativ.
    Traditionelll, erbsenzählend, keinen Sinn für die Gegenwart oder Moderne, Mir san Mir oder so ähnlich,Tradition über alles

  • #54

    mag sein TT.. (Montag, 30 September 2013 18:35)

    besser als in dem Tantenforum ist es hier allemal !

  • #55

    Blüchow ... (Montag, 30 September 2013 20:56)

    ... schwadroniert im Tantenforum wieder über die herrlichen Zeiten des Herrenreiters. Officiers und ihre Chargen, heldenhafte Bewerbung des Onkels Blüchow auf eine Fähnrichstelle anno 1939, ... Die gute alte Zeit! Manche lernen einfach nicht.

  • #56

    Schlimmm (Montag, 30 September 2013 22:19)

    An Tagen wie diesen...man kanns nicht mehr hören...nachgegrölt von der CDU-Scheisse...primitiver Text.

  • #57

    kassandro (Dienstag, 01 Oktober 2013 05:18)

    Gegen die Toten Hosen ist allerdings parlo ne echte Spaßbombe. Die jämmerliche Entrüstung über den Gebrauch den eigenen Songs auf der CDU-Siegesfeier kann man nur als einfallslose Masche bezeichnen, um Publicity zu erheischen. Da ist Altrocker Heino wesentlich origineller und das mit einer Menge Augenzwinkern.

  • #58

    Kriemhilde (Dienstag, 01 Oktober 2013 05:54)

    Schade das es die Prof. Lucke Anti-Euro-Partei (wir sind die besseren Nazis) nicht geschafft hat. Die sprechen wenigsten Wahrheiten aus und schleimen nicht um d. heissen Brei herum.

  • #59

    Kassandra... (Dienstag, 01 Oktober 2013 10:20)

    Du bist echt ein Spinner,niemand hier ist süchtiger nach Publicity als du Vogel,-hingegen für eine Kultband wie die Toten Hosen das nichtstattfinden von Publicity der Clou ist.:-)

    Dieser Heino zwinkert nicht mit den Augen,der ist eine Figur die vermarktet wird,ohne Herz u.ohne Seele.
    seichte Konsumscheisse für Oberflächentypen wie dich.:-)

  • #60

    campino (Dienstag, 01 Oktober 2013 12:01)

    reagiert sehr aggressiv auf kölner

  • #61

    TT (Dienstag, 01 Oktober 2013 12:53)

    ne, nicht wirklich
    Wenn der zum Beispiel in Köln singt, ich bin froh, dass ich kein Kölner bin, dann singen die Kölner Altbier macht blöd,
    Das ist ein Spiel und das nehmen alle mit Humor. Die Hosen Fans sind da sehr gelassen.Die Kölner Konzerte der Hosen sind mit die besten.

  • #62

    "Altrocker" (Dienstag, 01 Oktober 2013 12:58)

    Heino,der Harzer hat ne Vollmacke !

  • #63

    TT (Dienstag, 01 Oktober 2013 13:06)

    da gabs ja die legendäre Geschichte um den wahren Heino.
    Der hat in Berlin ne Kneipe, die hab ich mal besucht und der steht da tatsächlich hinterm Tresen.;-)

  • #64

    kassandro (Dienstag, 01 Oktober 2013 13:08)

    @#59
    Was hat Schmeißfliegenbekämpfung mit Publicitysucht zu tun?

  • #65

    im Tantenforum (Dienstag, 01 Oktober 2013 15:58)

    postet @marle21 einen recht interessanten Sachverhalt bei racebets,-es geht konkret um Limitierungen u.Ausschluss von bestimmten Bonusaktionen,-scheint auch der Wahrheit zu entsprechen.

    schon sehr erstaunlich,der Kunde hat wohl offensichtlich mehrfach hoch einige Wetten getroffen,ansonsten kann ich mir das nicht erklären.

    da ich ausschließlich direkt,ohne zus.Gebühren,in den engl.Toto wette,habe ich mit solchen Ungereimtheiten allerdings keine Probs.

  • #66

    kassandro (Dienstag, 01 Oktober 2013 21:46)

    Die Geschichte im Galopperforum über Bonuswillkür bei Racebets ist für diesen Wettanbieter nicht gerade schmeichelhaft. Es erscheint offensichtlich, daß man erfolgreiche Wetter hinausmoppen möchte. Die Frage ist natürlich, ob eine solch elaktante Ungleichbehandlung von Kunden rechtens ist. Der Staat kassiert Wettsteuer und dafür sollte er auch etwas tun und für Gleichbehandlung sorgen.

  • #67

    irgendwie (Dienstag, 01 Oktober 2013 22:00)

    verstehe ich das nicht,wenn jemand mehrere Wetten mit höherem Einsatz gewinnt,bedeutet das doch zunächst nicht viel,Er wird sicher auch wieder verlieren,zum.ist das die Regel die ja auch die Grundlage des ganzen Buchmachergeschäfts bildet.

    es gibt ja auch noch andere Gründe,wenn ein bookie in solcher Form reagiert,Verdacht der Manipulation im weitesten Sinn könnte bsw.solch einer sein.

  • #68

    layman (Dienstag, 01 Oktober 2013 22:25)

    Kassandro, als Mathematiker sollten Sie doch - zumindest theoretisch - schon mal mit Glücksspiel in Berührung gekommen sein. Dann müssen Sie doch wissen, daß auch in Casinos ganz regelmäßig - und m.W. völlig legal - laufend erfolgreiche Spieler von der Teilnahme ausgeschlossen werden. Da es im Casino wirklich streng nach Zufall geht (wenn man einmal Manipulationen an den Kesseln oder gezinkte Blätter ausschließt), ist das eigentlich viel bemerkenswerter als im Falle der Pferdewette. Bei Pferdewetten gibt es ja nun in der Tat Insiderwissen sowie insgesamt vielfältige Manipulationsmöglichkeiten und professionelle Wetter schaffen es mitunter auch ohne besondere Maßnahmen erfolgreich zu sein. Da ist es doch eigentlich ein völlig normaler, wenn nicht zwingender Bestandteil des Geschäftsmodells eines jeden Buchmachers, solche überdurchschnittlich erfolgreichen Wetter möglichst aus dem Geschäft herauszuhalten.

    Natürlich sind die Methoden, mit denen man hier vorgeht nicht unbedingt werbewirksam. Hingegen kann zumindest ich als juristischer Layman nicht erkennen, worauf ein Rechtsanspruch auf Teilnahme an Glücksspielen oder auf diesbezügliche 'Gleichbehandlung' fußen sollte. Das Nichtbezahlen werbewirksam versprochener Boni scheint mir hingegen problematisch. Bei Tante Amalie wird aus einem Schreiben eines Wettanbieters zitiert, der sich dabei auf seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen herausredet. Ob das juristisch Bestand hat, scheint mir allerdings mindestens fraglich. Selbst wenn sich kein Rechtsanspruch des Kunden auf Bonuszahlung darstellen läßt, dürfte es hier schwierig sein den Vorwurf des unlauteren Wettbewerbs zu entkräften!

  • #69

    kassandro (Dienstag, 01 Oktober 2013 23:12)

    Das ist mir gänzlich neu, daß Casinos erfolgreiche Spieler aussperren. Macht auch überhaupt keinen Sinn, denn bei rein zufälligen Spielen kann es auf lange Sicht gar keine erfolgreichen Spieler geben. Es muß natürlich immer eine Einsatzbegrenzung geben. Bei Wettspielen die teilweise wissensbasiert sind, kann es dagegen durchaus erfolgreiche Spieler geben, obwohl der Abzug wesentlich höher als beim Roulette ist. Solange der Erfolg nur auf Wissen und nicht auf Manipulation des zu Grunde liegenden Spieles beruht, sind Geschäftsbedingungen die erfolgreiche Wetter diskriminieren meiner Meinung schlichtweg sittenwittrig und damit nichtig.

  • #70

    hat wittrig (Mittwoch, 02 Oktober 2013 07:30)

    etwas mit dem wetter zu tun? jetzt beginne ich zu verstehen was ich immer falsch mache.

  • #71

    #layman... (Mittwoch, 02 Oktober 2013 07:57)

    einiges dessen was Du hier mal wieder postet ist schlichtweg Quatsch,da grundsätzlich falsch.
    selbstverständlich gibt es Unterschiede zw..reinem Glückspiel u.bsw.Pferdewetten,die Möglichkeiten der Manipulation sind allerdings in beiden Fällen in ausreichend Maß gegeben.

    kein Casino wird einen Glücksspieler sperren,wenn Dieser eine offensichtliche Glückssträhne hat,eine solche wird sicherlich auch ihr Ende finden,darum geht es überhpt.nicht.
    es geht in diesen Fällen um die vielfältigen Möglichkeiten der ..Manipulation,

  • #72

    z.b. werden kartenzähler (Mittwoch, 02 Oktober 2013 08:02)

    beim black jack und kesselkucker beim roulette weltweit gesperrt. da hatten sich die casinos nach riesigen verlusten schnell zusammen getan.

  • #73

    hier gehts weiter... (Mittwoch, 02 Oktober 2013 08:08)

    um die vielfältigen Möglichkeiten der technischen Manipulation,allein ein Verdacht in dieser Richtung ist für ein Verbot maßgebend(selbst wenn nur vorgeschoben)
    Das sich Rennen in gewissem Umfang manipulieren lassen,ist bekannt,-wenn nun Jemand beim Buchmacher limitiert oder gesperrt wird,dann ist uns zunächst einmal der Konsens im Zusammenhang völlig unbekannt,der Bookie hat hier natürlich andere Erkenntnisse,-bezogen auf ungewöhnlich hohe Auszahlungen bestimmte Rennen betreffend.

    @layman,bist Du mittlerweile in Rente,ewig diese "Gedichte",die Du hier postest,zudem im Kern oftmals wenig durchdacht,schade eigentlich.:-))

    Vadder

  • #74

    #72,richtig.. (Mittwoch, 02 Oktober 2013 08:23)

    stellt sich die Frage ob bei Spielen u.in Fällen dieser Art,technische Manipulation stattfand oder einfach nur ein System angewandt wurde.

    Dem Casino dürfte dies in solchen Fällen "schnürte" sein,die Betrachtung ob denn reine Glücksspiele durch geschickte Anwendung eines Systems beeinflussbar sind,ist recht interessant.

    Vadder

  • #75

    guckst du (Mittwoch, 02 Oktober 2013)

    www.youtube.com/watch?v=M1rK7xD6WbQ

  • #76

    Vadder... (Mittwoch, 02 Oktober 2013 08:41)

    der alte Knochen liegt in der Koje u.toucht hier auf diesem beschissenen ipad rum,ewig haut mir eine Rechtschreibprüfung dazwischen und bevormundet mich.

    ein shit,finde in den Einstellungen keine Möglichkeiten der Abschaltung.
    dieser apple Mist geht heuer wieder über ebay in "die Bucht",100% !!

    hab ja noch das Note 10.1 tablet,das surface 2 ist auch geordert,diese apple Bevormundung ist nicht für nen alten Anarchisten der vor 100 Jahren in assembler auf MS-DOS Rechnern programmiert hat.:-))))

  • #77

    §§ hein (Mittwoch, 02 Oktober 2013 08:43)

    die agb von racebets wären nach deutschem recht teilweise ungültig. aber es gilt maltesisches recht. ende der diskussion.

    ansonsten dürfen die jederzeit alles ändern und stornieren. sollte man wissen, wenn man mit denen geschäfte macht. am besten, man wettet die eigenen, wenn sie gut drauf sind und lang stehen.

  • #78

    tjau @hein... (Mittwoch, 02 Oktober 2013 08:53)

    hast schon recht,die ganze Hype u.Spinnerei um die Festkurse ist eh Quark.
    Viele meinen damit den Fachmann/Freak herauskehren zu wollen,die bekommen garnicht mehr mit wie sie verarscht werden,aber das ist schon gut so ! :-)

    Vadder

  • #79

    jetzt hat.... (Mittwoch, 02 Oktober 2013 09:00)

    vadder den ganzen Automatismus beim ipad gecancelt,das Teil ist jetzt so doof wie ich es mir wünsche.....:-)

  • #80

    layman (Mittwoch, 02 Oktober 2013 09:04)

    Gott, was für eine Aufregung wieder! Es lag mir fern, zu behaupten, daß Casinos Spieler aufgrund einer 'Glückssträhne' sperren! Das wäre ja Blödsinn, sofern nicht der Verdacht besteht, daß diese Glückssträhne irgend einen Hintergrund hat. 'Kesselgucker und Kartenzähler' beschreibt das wohl richtig. Beweisen kann man soetwas aber kaum und des Beweises bedarf es auch nicht um einen Spieler - offensichtlich legal - auszuschließen. Der Verdacht wird vermutlich aufgrund verschiedener Beobachtungen aufkommen. Genau so wird es auch bei den Pferdewetten sein, man vermutet, daß da jemand 'mit System' gewinnt und schließt ihn aus. Was bitte gibt es für ein Gesetz, das dies verbietet und 'Gleichbehandlung' erzwingt? Warum ist das 'sittenwidrig', wenn es schon keine entsprechende explizite Regelung gibt?

    Was die AGB betrifft (in Sachen Nichtauszahlung versprochener Boni), frage ich mich allerdings, ob man sich so komplett auf Malta herausreden kann. Man ist doch in D tätig (sogar mit einer deutschen Gesellschaft) und bietet ganz explizit auf dem deutschen Markt an. Müssen sich ausländische Anbieter generell nicht an die hiesigen Regeln halten? Mir scheint hier wiegesagt 'unlauterer Wettbewerb' der am meisten erfolgversprechende Vorwurf zu sein. Damit erfasst man auch Werbeversprechen, die nicht eingehalten werden. Allerdings können auf dieser Basis nur Zwangsgelder etc. erwirkt werden, keine Entschädigung des geprellten Kunden.

  • #81

    wirklich.. (Mittwoch, 02 Oktober 2013 10:10)

    gut was die "Sophie Hunger" musikalisch so bietet.

  • #82

    ich erhalte die versprochenen bonivon rb (Mittwoch, 02 Oktober 2013 10:35)

    immer, hatte da noch niemals schwierigkeiten.

  • #83

    layman (Mittwoch, 02 Oktober 2013 11:21)

    Damit wir uns richtig verstehen: Meine Kommentare waren grundsätzlicher Natur und ich kann hinsichtlich der Vorwürfe gegen einzelne Anbieter absolut nichts konkretes sagen, da ich kaum wette und mich noch nie um einen Bonus bemüht habe. Die Klageführer bei Frau Amelie sind mir weder persönlich noch namentlich bekannt, insofern kann ich die Stichhaltigkeit der Vorwürfe gar nicht beurteilen. Man kann sich vorstellen, daß soetwas vorkommt, genausogut kann man sich vorstellen, daß jemand mittels solcher Vorwürfe versucht, z.B. Konkurenten zu diskreditieren. Ansonsten bin ich weiterhin der Meinung, daß das Ausschließen von Spielteilnehmern üblich und hinzunehmen ist, das Verweigern von Bonuszahlungen (sofern die Voraussetzungen vorliegen) hingegen nicht.

  • #84

    jedes Jahr... (Mittwoch, 02 Oktober 2013 12:01)

    drängen junge Talente im Galopprennsport in den Vordergrund,die Qualität einiger Jungspunte ist dies Jahr in England aber aussergewöhnlich hoch.
    Nachwuchsjockey's wie "Oisin Murphy",-Jason Hart u. Joey Haynes erzielen beachtenswerte Ergebnisse u.lassen mit beachtenswerten Ritten aufhorchen.

    in Interviews wirken sie selbstbewußt u.intelligent,auch diese Komponenten sind keineswegs unbedeutend und runden in späteren Jahren das Bild eines Spitzenjockeys ab.

    das Zeug dazu haben die Genannten mit Sicherheit,ich verfolge die engl.Galoppszene schon sehr lange und sehe hier eine Leistungskonstanz u.Nachhaltigkeit die beeindruckend ist.

    kurze Anm.: der Richard Hughes war vor kurzer Zeit in einem Formtief u.wirkte allgemein ziemlich frustriert.
    in Goodwood schwenkte die Kamera im Vorfeld der Berichterstattung auf ihn wie er sich 'ne Zigarette gönnte,-man hatte aber dann ein Einsehen u.konzentrierte sich wieder auf die Pferde. :-)))

    vadder

  • #85

    Aufhorchen im Sinne von ganz Ohr sein (Mittwoch, 02 Oktober 2013 12:46)

    In der Tat lasen sie

    aufhorchen.

  • #86

    heute (Mittwoch, 02 Oktober 2013 12:57)

    marschierte wieder nen trupp schwatter zur gemeinde und holte sich die monatlichen grundversorgungseuronen ab.
    insgesamt ein gar luschtiger haufen mit schicken sneakers,allgemein bunt u.luschtig angezogen.
    die sache iss jewollt u.läuft folgendermassen ab:

    die deutschen lande liefern waffen u.gute chemie in die krisengebiete der welt,die machen sich dann gegenseitig tot.
    die untoten,also die die nicht tot oder nicht richtig tot sind erregen das mitleid unserer polithirsche(oder nicht,-oder andere gründe) und holen diese wilden Horden auf die dt.Dörfer.
    die dt.Landbevölkerung staunt wie das so geht u.wird dann natürlich sofort als ausländerfeindlich eingestuft,alles geschickt eingefädelt und genauso gewollt.

    natürlich zieht sich die verantwortliche politprominenz zum abend hin und später auch als rentner in die umzäunten enklaven zurück.

    finde ich alles luschtig,ich hoffe ihr auch !!

  • #87

    layman (Mittwoch, 02 Oktober 2013 13:20)

    Das ist ja mal wieder ein ekelhafter Rassistenscheiß! Die berechtigten Hinweise hinsichtlich Waffenexporten ändern daran nichts! Die Leute holen ihre Grundversorgung in der Regel deshalb, weil sie nicht arbeiten dürfen. Sie leben dort, wo man sie einquartiert hat und tragen die Klamotten, die sie mitgebracht haben oder die man ihnen gegeben hat. manche mögen es bunt, na und? Das sollte heute auch für 'Dorfbewohner' kein allzu beängstigender Eindruck mehr sein! Der eine oder andere man schicke Sneakers dazu tragen - wie die Dorfjugend!

    Es handelt sich in aller Regel nicht um 'Wilde Horden' auch wenn speziell bei Ghettoisierung im 'Asylantenheim' durchaus unschöne Phänomene auftreten - wie überall, wo man Leute zusammenpfercht. Man muß auch keine Angst haben, abends. Bei uns um die Ecke gab es jahrelang so eine Einrichtung. Die wenigen Toten, die in dieser Zeit zu beklagen waren, gehen nicht auf das Konto der Bewohner dieser Einrichtung, auch sonst ist da nie etwas ruchbar geworden. Auch ist die lokale 'Politprominenz' nicht verantwortlich für diese Entwicklungen.

    Durchaus Anlaß zur Angst haben manchmal die Bewohner solcher Einrichtungen, denn sie werden dort ohne Ansehen ihres Hintergrunds und ihrer persönlichen Disposition mit Leuten verschiedenster Art zusammengepfercht, und das ist z.B. für junge Frauen nicht immer schön! Meine Ex-Frau wurde damals mit ca. 20 Jahren bei einem von den Behörden erzwungenen Aufenthalt im Asylantenheim (zwecks ärztlicher Untersuchung) die ganze Nacht von Männern, die an einen anderen Propheten glaubten und aus einer anderen Gegend stammten, für die eine 'schwatte' Christin wohl keinen Respekt verdient, bedrängt. Man hörte nicht auf, an ihre verschlossene Zimmertür zu ballern und auf dem Hof wurde man schon auch mal handgreiflich. Im Unterschied zu einem Gefängnis gibt es in so einem Asylantenheim keine laufende Aufsicht.

    Alles nicht schön, z.T schwere politisch gesteuerte (gewollte?) Fehlentwickungen aber kein Grund für solchen rassistischen Mist!

  • #88

    was bittschön (Mittwoch, 02 Oktober 2013)

    ist an der Schilderung von #86 rassistisch ?
    sind sie wirklich so dämlich und begreifen die Strukturen nicht ?

    gewollt und sehr bewußt rassistisch sind einzig die Verantwortlichen,es wird alles sehr geschickt gesteuert.
    eine Unverfrorenheit ist bsw.die Verkündung: "OK,wir haben Giftgas nach Syrien geliefert,aber können wir ahnen was die damit anstellen."

    aber solange solche Armleuchter wie bsw. die layman'er dieser Welt diese Typen wählen,solange wird sich nie etwas ändern.

  • #89

    layman (Mittwoch, 02 Oktober 2013 13:54)

    Beschimpfen Sie mich nur weiter, #88! Wenn Sie meinen, daß ich zu blöd bin und wenn Sie meinen zu wissen, wen ich wähle, ist das Ihr gutes Recht. Mein gutes Recht ist es hingegen, zunächst einmal die Gesamttendenz - auch zwischen den Zeilen - und auch die Wortwahl ihres Postings als 'rassistisch' bewerten! Man kann auch 'Neger' sagen (ich mach es jedenfalls), 'Schwatte' auch, aber es kommt schon auf den Zusammenhang an! Als rassistisch empfinde ich aber insbesondere "wilde Horden", das ist ja wohl keine Frage und die Art, wie sie suggerieren, diese Leute würden sich mit ihrer 'Grundversorgung' n netten Tag machen, bunt gekleidet mit schicken (teuren?) Turnschuhen, usw. usf.! Das hat leider im Duktus einen ziemlich eindeutigen Geschmack! Wenn Sie es anders sehen, können Sie das ja entsprechend richtigstellen!

  • #90

    @layman schrieb. (Mittwoch, 02 Oktober 2013 13:55)

    "Meine Ex-Frau wurde damals mit ca. 20 Jahren bei einem von den Behörden erzwungenen Aufenthalt im Asylantenheim (zwecks ärztlicher Untersuchung) die ganze Nacht von Männern, die an einen anderen Propheten glaubten und aus einer anderen Gegend stammten, für die eine 'schwatte' Christin wohl keinen Respekt verdient, bedrängt. Man hörte nicht auf, an ihre verschlossene Zimmertür zu ballern und auf dem Hof wurde man schon auch mal handgreiflich. "

    also rassistische Asylanten,gar schlimmer als wir Deutschen ? :-)

    ach @layman......,Du verstehts rein garnicht............

    Religionen sind das größte Übel der Menschheit

  • #91

    @layman.. (Mittwoch, 02 Oktober 2013 14:01)

    vermutlich sind wir garnicht soweit auseinander,m.E.denkst Du die Dinge nicht zuEnde,Du glaubst an das Gute im Menschen,-ich hingegen denke das die Verblödung den Zenith schon weit überschritten hat und uns geradewegs ins Verderben führt.

    nicht "Bedenke Plebas",sondern bedenke "Katar".:-((

  • #92

    kassandro (Mittwoch, 02 Oktober 2013 14:26)

    Es wurde mitnichten Giftgas nach Syrien geliefert. Es wurden vielmehr völlig harmlose Basischemikalien dorthin verkauft, die auf dem Weltmarkt ohnehin frei gehandelt werden. Würden man diesen freien Handel verbürokratisieren oder gar unterbinden, so wäre das das Ende der Chemischen Industrie in Deutschland. Das war auch nur eine reine Wahlkampfgeschichte und heute kräht danach kein Hahn mehr.

  • #93

    §§ hein (Mittwoch, 02 Oktober 2013 14:30)

    bedenke phlebas ist als anfang der culture serie ganz ok, aber die richtig guten kamen später. allerdinsg funktioniert das geschäft des buchmachers nur, wenn er gewinnt. wenn nicht, wenn er verliert, geht er pleite. wetter mit besserem wissen gewinnen manchmal, aber a la longue ist das sehr schwer.

  • #94

    layman (Mittwoch, 02 Oktober 2013 14:45)

    @#90/91:
    Rassismus ist in der Tat ein Phänomen, das weltweit vorkommt, ganz speziell auch in den Heimatländern vieler Asylanten, nicht selten snd sie deswegen hier. Gerade in Afrika, ist Rassismus, und zwar nicht nur der kolonial geprägte (!), ein alltägliches Problem. Das macht den Rassismus hierzulande aber nicht besser und rechtfertigt demagogische Äußerungen wie das Posting #86 keineswegs!

    Ein Kennzeichen dieser Art von Demagogie ist auch seit jeher, daß sie ganz unvermittelt ohne jeden Bezug irgendwo zum besten gegeben wird. Meist irgendwo, wo der Urheber sich sicher fühlt, weil unerkannt und/oder unter seinesgleichen. Letzteres ist hier nicht der Fall und schon um das zu zeigen, fühle ich mich genötigt zu entgegnen!

    Dem Satz "Religionen sind das größte Übel der Menschheit" kann ich hingegen weitgehend zustimmen und ich schäme mich auch nicht zu bekennen, daß mir derzeit (in anderen Zeiten war das sicher anders) die sog. 'Friedensreligion' ein besonders übler Exponent dieses ganzen religiösen Wahns ist, dem man hierzulande m.E. nicht immer mehr Raum zur Entfaltung geben sollte! Das rechtfertigt aber ebenfalls nicht, gegenüber Asylanten, auch wenn sie einer Religion angehören sollten, in der hier (#86, wobei dort von 'Schwatten', nicht von Anhängern irgendeiner Religion die Rede ist) gezeigten Art und Weise ausfällig zu werden!

    @Kassandro: Sei es, wie auch immer mit den Chemikalienexporten in diesem speziellen Fall. Generell ist da sicher einiges aufzuklären und Sie werden nicht bestreiten, daß der Export von Waffen und Kriegstechnologie auch und gerade aus Deutschland in Krisengebiete schon viel Schaden und großes Leid angerichtet hat! Wenn man das konsequent (!) unterbinden würde, dazu vielleicht noch die Zerstörung fremder Agrarstrukturen durch den Beglückungswahn von Nestlé, Monsanto und norddeutschen Hühnerzüchtern, würde man langfristig ganz möglicherweise mehr gutes tun, als mit Asyl und Entwicklungshilfe zusammen!

  • #95

    di (Mittwoch, 02 Oktober 2013 14:50)

    ich verweise im hinblick auf die religionen auf einen früheren blog eintrag zum thema "tag für tag - aus religion und gesellschaft" des deutschlandfunks. nach wie vor ein alltime favorite auf den touren von und nach witten.

  • #96

    kassandro (Mittwoch, 02 Oktober 2013)

    Als Agnostiker kann ich dem Satz "Religionen sind das größte Übel der Menschheit" nicht zustimmen. Es gibt eigentlich nur Probleme mit einer Religion, dem Islam, der sich recht aggressiv gebärdet. Natürlich gabesauch Zeiten, wo sich das Christentum recht aggressiv verhielt, hauptsächlich gegen den Islam, der auch damals der Angreifer war. Ansonsten sind Religionen sehr nützlich, weil sie den an sie glaubenden Menschen Richtung gibt. Die meisten Leute können ohne Religion überhaupt kein vernünftiges Leben führen. Das sieht man besonders gut in der heutigen Zeit an der innerlichen Verwahrlosung vieler Menschen. Hätten diese eine Religion, die ihnen sagen würde, wo es lang geht, dann bräuchten wir keine Sozialarbeiter, die ohnehin die Probleme nicht lösen können. Wirkliche Freiheit wäre für die meisten Leute eine sehr ungesunde Sache, die sie nur dadurch bewältigen positiv können, indem sie sich irgendwie durch Religion oder Ideologie von ihr befreien. Ich stimme ausnahmsweise Karl Marx zu wenn er sagt: Religion ist Opium fürs Volk, und füge dem noch hinzu "und braucht es auch, um gut zu leben".

  • #97

    ... (Mittwoch, 02 Oktober 2013 15:18)

    Es scheint, dass ich mir mein ganzes Leben nie ausgesucht habe. Immer haben mich die Umstände irgendwohin verschlagen.

  • #98

    Im Grunde (Mittwoch, 02 Oktober 2013 15:20)

    will man nicht auf die Autobahn. Will man nicht nach Witten.

    Aber die Umstände lassen einem keine andere Wahl.

  • #99

    Irgendwie (Mittwoch, 02 Oktober 2013 15:24)

    ist man immer in Umständen.

  • #100

    kassandro (Mittwoch, 02 Oktober 2013 15:25)

    In einer freien Wirtschaft, lässt sich die Waffenbeschaffung durch kriegslüsterne Menschen einfach nicht verhindern, solange sie Geld haben. Wenn wir es nicht tun, dann macht es irgendjemand anders. Das ist einfach der Nachteil einer freien Wirtschaft, mit dem wir leben müssen. Und wenn sie keine modernen Waffen bekommen, dann werden sie eben mit primitiven Waffen Krieg führen und die Schäden sind nicht geringer. Kein Krieg hat in Deutschland auch nur annähernd so viel Schaden angerichtet und die Bevölkerung dezimiert wie der Dreissigjährige Krieg und gegen die Grausamkeiten in diesem Krieg sind Chemiewaffen schlichtweg eine Erlösung.

  • #101

    ... (Mittwoch, 02 Oktober 2013 15:33)

    Auch Kassandro fand sich plötzlich im Oberharz wieder, obwohl er vielleicht ganz woanders hingewollt hätte. Im Oberharz gibt es auch viel Waffen, wird auch viel geschossen. Viel geschossen und viel Fahrrad gefahren. Weil im Oberharz alles sehr eben ist.

  • #102

    layman (Mittwoch, 02 Oktober 2013 15:34)

    Ich glaube auch nicht an das Gute im Menschen! Ich glaube aber ganz fest daran, daß die meisten Menschen durchaus mehr sinnvolles mit sich und der Welt anzufangen wissen, als der stets allwissend schwadronierende oberharzer Müßiggänger und Einsiedler, der glaubt daß alle Anderen blöd wären und daß ausgerechnet er dazu berufen sei, alle Welt aufzuklären! In dieser Hinsicht ähnelt er sehr den von DI in nämlichem Blog-Beitrag treffend beschriebenen Religions-Eunuchen jedweder Konfession!

    Der Beitrag ist in der Tat erste Sahne, literarisch nicht ganz so wertvoll wie der über den einsamen Schuh, dafür aber 'relevanter' und insgesamt kaum ergänzungsbedürftig. Die Musiklinks dazu zeugen von erstklassigem Geschmack!

    Danke auch für den anonymen Sophie Hunger Tip - hört sich aufs erste sehr passabel an - und irgendwie anders. macht Lust auf mehr!

  • #103

    kassandro (Mittwoch, 02 Oktober 2013 15:43)

    Mit dem Arsch kann man eben nur furzen, lieber layman. Das ist ihr und nicht mein Problem.

  • #104

    Schön (Mittwoch, 02 Oktober 2013 16:13)

    dass er sich hier von unnützem Wissen entlasten kann. Ansonsten würde er vielleicht noch platzen.

  • #105

    Da kann (Mittwoch, 02 Oktober 2013 16:31)

    man nur hinzufügen "und wenn sie nicht gestorben sind, dann furzen sie noch heute"!

  • #106

    Kriemhilde (Mittwoch, 02 Oktober 2013 19:54)

    Sollte Meandre jetzt im Arc nachgenannt werden, kann man zu recht sagen, der Besitzer hat einen Furz.

  • #107

    kassandro (Mittwoch, 02 Oktober 2013 20:21)

    Da ist das Direktorium richtig über seinen Schatten gesprungen, herzlichen Glückwunsch! Meandre wird eine durchaus realistische Chance haben. Man bekommt nicht viele solche Chancen, auch wenn sie nicht besonders groß sind. Zeitelhack hätte ihn sicherlich auch starten, wenngleich er eine teure Nachnennung, die es damals noch nicht gab, wohl vermieden hätte. Star Appeal startete deshalb auch schon vierjährig und lief unter fernerliefen ein. Auch der von Zeitelhack in Polen aufgegabelte Pawiment bekam Jahre nach Star Appeal seine Arc-Chance. Wie Meandre hatte er seinerzeit den Preis von Europa gewonnen, der damals allerdings einen wesentlich höheren Stellenwert hatte.

  • #108

    kassandro (Mittwoch, 02 Oktober 2013 20:39)

    Ich muß jetzt natürlich auch auf Wikipedia die Ergebnisliste des Preises von Europa entsprechend korrigieren, warte aber bis nächste Woche. Wenn tatsächlich Meandre den Arc gewinnt, wäre dann ein Zusatzkommentar fällig. Im Novellist-Artikel habe ich übrigens mittlerweile die Turf-Times-Werbung auf ein aktzeptables Maß reduziert.

  • #109

    Sind wieder die Dispatcher am Start, (Mittwoch, 02 Oktober 2013 20:50)

    die den Rennsport moderieren, kanalisieren,
    interpretieren und über Bande über sich
    laufen lassen möchten gegenüber Dritten.

  • #110

    Ihnen ist (Mittwoch, 02 Oktober 2013 20:53)

    ja nun wirklich zu danken, dass Sie soviel Zeit in die Pflege von Wikipedia investieren. Ob das von irgendjemand auch gelesen wird?

  • #111

    Preis von Europa ... (Mittwoch, 02 Oktober 2013 21:28)

    ... damals (1980) einen wesentlich höheren Stellenwert. Aha. In Deutschland vielleicht, aber als Vorprüfung für den Arc? Einfach abwegig! So schwafelt er daher, der Stinkedoktor und es nimmt nd nimmt kein Ende ...

  • #112

    kassandro (Mittwoch, 02 Oktober 2013 22:16)

    Lern mal lesen, dann klappt's vielleicht auch mit dem lästern, donvito. Wo hab ich dennn von einer Arc-Vorprüfung gesprochen? Der Preis von Europa fand damals übrigens NACH dem Arc statt, wenn ich mich recht entsinne.

  • #113

    you(Plural) have a problem (Donnerstag, 03 Oktober 2013 01:06)

    you don`t have girl-friend.

  • #114

    di (Donnerstag, 03 Oktober 2013 08:33)

    also war der abstand ausreichend, und alles ist in ordnung.

  • #115

    kassandro (Donnerstag, 03 Oktober 2013 10:17)

    Was ist denn eigentlich mit den Galopperforum los? Seit geraumer Zeit ist dort eine "vorübergehende Auszeit" angesagt. Hat es dort irgendwelchen Knatsch im nichtöffentlichen Bereich gegeben? Die Leute müssen ja unter Entzugserscheinungen leiden.

  • #116

    Da steht (Donnerstag, 03 Oktober 2013 10:27)

    "Auch der von Zeitelhack in Polen aufgegabelte Pawiment bekam Jahre nach Star Appeal seine Arc-Chance. Wie Meandre hatte er seinerzeit den Preis von Europa gewonnen, der damals allerdings einen wesentlich höheren Stellenwert hatte."

    Also Vorprüfung hin oder her, jedenfalls steht da VORHER. Auch wenn es ein Jahr vorher war (das guck ich jetzt nicht nach), ist es doch nun wirklich absolut schwachsinnig im Zusammenhang mit dem Arc zu behaupten, der Preis von Europa hätte damals einen WESENTLICH HÖHEREN STELLENWERT gehabt! Das ist einfach typisch Harzer Stinker! So wie der die Welt durch seine verpilzte Kassenbrille sieht, so ist sie. Das wird bei jeder Gelegenheit ohne Filter herausposaunt.

  • #117

    aussage amelie zum forum: (Donnerstag, 03 Oktober 2013 12:19)

    Das Forum habe ich erstmal (vorübergehend) abgeschaltet weil ich da einiges aufräumen will bzw. muss. Ich habe die Foren in den letzten Monaten sehr vernachlässigt bzw. einfach laufen lassen. Das kann man aber bei dieser Größe nicht machen.

  • #118

    es (Donnerstag, 03 Oktober 2013 12:24)

    ist eben nicht alles Traben Trabach und Bernkastel-Kues

    ...und in der 4. Kreisklasse wird halt auch Fußball gespielt

    ....und dass der Harzer Stinker nicht in die Bezirksklasse aufsteigen wird hat hier doch wohl jeder geschnallt .

  • #119

    kastrieren (Donnerstag, 03 Oktober 2013 12:24)

    geht über forieren, sozusagen.

  • #120

    kassandro (Donnerstag, 03 Oktober 2013 12:24)

    Also ich kann das Wort "vorher" nicht finden. Tauschen die mal ihre verfaulten Tomaten gegen ein verpilztes Kassenmodell aus. Vielleicht klappt's dann. Außerdem wäre es von "vorher" zu "Vorprüfung" natürlich ein weiter Schritt, insbesondere für eine so engstirnige Gestalt wie sie, lieber donvito.
    Der Preis von Europa war in den 60er und 70er Jahren eines der höchstdotierten Rennen in Europa. Der Stellenwert war um ein Vielfaches als heute, wo er nur noch ein ganz müder Abglanz ist. Der Arc war damals nicht einmal doppelt so hoch dotiert wie der Preis von Europa. Heute hat der Arc die dreissigfache Dotierung.

    Ich hab jetzt noch mal bei Pawiment nachgeschaut. Der lief fünfjährig beim Arc und erst mit 6 Jahren feierte er seine größten Erfolge, unter anderem den Preis von Europa. Da hat Zeitelhack das falsche Jahr erwischt. Damals gab es halt noch keine so großen Experten wie heute. Insgesamt darf ich aber konstatieren, daß ich als erster den Arc für Meandre nach dem Europa-Preis ins Spiel gebracht habe und das jetzt genau das eintreten wird.

  • #121

    di (Donnerstag, 03 Oktober 2013 14:24)

    dafür war ich bei pawiment dabei.

  • #122

    ja (Donnerstag, 03 Oktober 2013 16:18)

    sie waren bestimmt der erste, der das pferd des kriminellen mit den tiefen taschen und dem wohlwollen des kreml ins spiel gebracht hat. keine kunst, der läuft überall. gewinnen ist dann nochmal was anderes.

  • #123

    überall nicht, (Donnerstag, 03 Oktober 2013 16:45)

    in einigen ländern wollen sie ihn nicht haben.

  • #124

    ohrdrommel (Donnerstag, 03 Oktober 2013 16:48)

    der mann schwatzt unmäßig daher, wie gunther jauch. eminent kompetent, eminent engagiert, eminent katastrophal.

  • #125

    ein (Donnerstag, 03 Oktober 2013 16:53)

    plappermäulchen par excellence!

  • #126

    herbstlicher (Donnerstag, 03 Oktober 2013 17:12)

    sommerwein: christoffel 1999 graacher domprobst spätlese. hhmhmhmhmh.

  • #127

    der wein (Donnerstag, 03 Oktober 2013 17:22)

    verläßt das glas; herr obäääärrrrr, nachschenken, schmeckt schon nach glas!

  • #128

    okay (Donnerstag, 03 Oktober 2013 22:37)

    .

  • #129

    . (Donnerstag, 03 Oktober 2013 22:38)

    über fünf Stunden Sendepause

  • #130

    Kurhesse (Donnerstag, 03 Oktober 2013 23:05)

    Sky Lantern hin oder her. Sagace gegen Rainbow Quest im Arc war es nur eine Berührung und trotzdem wurde gedreht. Die Disq. von Empoli geht in Ordnung, die Disq von Meandre ist neben der Spur. Das war zu wenig, um den Ausgang des Rennens zu beinflussen!

  • #131

    kassandro (Mittwoch, 09 Oktober 2013 22:31)

    Also der Matjes ist nicht schlecht. Was sage ich doch gern über mich "Wer mich mobbt, der mobbt sich selber" und für ihn scheint derselbe zuzutreffen. An dem werdet ihr euch noch abärgern.
    Was nun Novellists Streichung angeht, so darf es da natürlich kein Diskussionsverbot geben und wie sage ich doch so gern: Es geht nichts über eine gute Verschwörungstheorie. "Feigheit vor dem Feinde" halte ich allerdings für Quatsch. Für denkbar aber nicht unbedingt wahrscheinlich hielte ich es, daß bei Novellist ein Medikament noch nachweisbar war, so wie es bei Seismos vor dem Preis von Europa offenbar gewesen ist. Die offizielle Begründung erscheint mir letztlich am plausibelsten: Er hat zumindest ein bißchen Fieber gehabt und dann kam noch die miserable Startbox hinzu. Da probiert man es dann doch lieber beim Japan Cup und warum soll Novellist nicht noch ein Jahr dranhängen? Im Hinblick auf Krankheit und Verletzung bin ich besonders kompromisslos und viele gute Pferde wie z.B. Birkhahn oder Neckar sind dadurch verheizt worden, weil man diesbezüglich nicht kompromisslos genug war. Die sportliche Leistungsfähigkeit sinkt bei mir rapide ab, sobald im Körper irgendetwas etwas nicht stimmt, und bei anderen Lebewesen dürfte es nicht viel anders sein. Für mich ist hohe sportliche Leistung sogar der ultimative Gesundheitstest, viel besser als eine Generaluntersuchung beim Arzt. Für solch einen Test benötigt man allerdings eine besondere Sensibilität für den eigenen Körper, die den meisten Menschen abgeht.

  • #132

    rosenpurpur (Donnerstag, 29 Juni 2017 23:23)

    derbysieger 2017...vielleicht