Sir Henry Cecil & Bobby Frankel

Rennsport ist ja nur gelebtes Märchen. Sir Henry Cecil ist gestorben, und das Märchen wird aktuell. Rennsport dient nichts anderem als der Erbauung; kein höherer Zweck wohnt ihm inne, als den Zuschauern und Beteiligten das schöne Gefühl von mindestens 75 Niederlagen und höchstens 25 Siegen zu bescheren, wenn es um die Besten geht und ihre Statistiken. Nur durch die Niederlagen werden die Siege zu dem, was sie sind, und bei Sir Henry addierten sich zu den Siegen und Niederlagen im Rennsport die anderweitigen des Lebens, welches auch noch gelebt werden musste. Und selbst da war der Mann inspirierend, in all seiner schillernden Ambiguität. Pferde, Getränke, Women, aber auch Rosen und skurrile Ticks gehörten zu diesem Mann, der so schön altmodisch und erfolgreich war, und dessen kunstvoll genuschelte Sprache dem allen beredten Ausdruck verlieh. Und dessen Krankheit fast zynisch zum Apoll Frankel passte, dessen Namensgeber zumal, der von ähnlichem Zuschnitt im Trainieren und Hinnehmen des Schicksals war. Zwei große Männer, die für Khalid Abdullah und vor allen Dingen das Publikum trainiert haben. Dafür muß man ihnen sehr dankbar sein, denn so lebt das Märchen weiter.

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Kommentare: 18
  • #1

    jetzt mal (Dienstag, 11 Juni 2013 18:26)

    dem 3jährigen von Hefter einen mitgeben.

  • #2

    meinte (Dienstag, 11 Juni 2013 18:50)

    natürlich Hickst,bringe wegen TT ja schon alles durcheinander

  • #3

    schöner Nachruf, (Dienstag, 11 Juni 2013 19:01)

    ein wenig an der Biographie gefeilt passt er in etwa 60 Jahren auch auf den Verfasser,den Sir Hubertus,lang möge er uns erhalten bleiben.

  • #4

    .... (Dienstag, 11 Juni 2013 19:01)

    Dann haben wir ja beide gewonnen.

  • #5

    Nenagh (Dienstag, 11 Juni 2013 19:06)

    Der Name könnte von mir sein.

    Nenagh.

  • #6

    .... (Dienstag, 11 Juni 2013 19:12)

    Ich würde mir keine Chemotherapie antun.

  • #7

    Nenaghs Mutter (Dienstag, 11 Juni 2013 19:25)

    Nonoalka war eine Halbschwester von Nicaron.

    Immerhin.

  • #8

    donvito (Dienstag, 11 Juni 2013 22:53)

    Sehr schön beschrieben, Herr Schmelz. Es gibt nur wenige Trainer, die Eigensinn so mit Teamarbeit verbinden können wie Henry Cecil das konnte. Dazu hat er für seine Pferde die Rennen meist perfekt ausgesucht und darauf hin gearbeitet. Einer der grössten aller Zeiten hat die Bühne verlassen.

  • #9

    kassandro (Mittwoch, 12 Juni 2013 06:36)

    Ja, der Humbugtus gäbe wirklich einen guten Friedhofsschwadroneur ab. Bei der momentanen Hochwasserlage müssen wir allerdings unsere Tränendrüsen im Zaum halten.

  • #10

    mit verlaub, kassandro, (Mittwoch, 12 Juni 2013 06:47)

    sie sind ein ekliges arschloch! zu so einem traurigen anlass so einen beschissenen kommentar, pfui.

  • #11

    kassandro (Mittwoch, 12 Juni 2013 09:12)

    Was soll dieses scheinheilige Gesülze? Vor so einer Person sollte man Respekt haben, aber Trauer sollte denen vorbehalten sein, die ihn näher kannten. Vor ein paar Monaten, als Margaret Thatcher starb, jubelte der Rote Mob sogar. Das war deplatziert.

  • #12

    schade, schade, (Mittwoch, 12 Juni 2013 09:45)

    ein wirklich gelungener Nachruf wird durch überflüssige Kommentare verunglimpft.
    An den Blog-Betreiber: Ich hätte mir gewünscht, dass Sie die "Kommentiermöglichkeit" ausnahmsweise unterbunden hätten.

  • #13

    donvito (Mittwoch, 12 Juni 2013 15:12)

    kassander at IT'S best. subversive,impertinente rotztiraden sind die liga dieses subjektes. kennt vom englischen rennsport genauso viel wie von den toiletten in harzburg muss jedoch sein mütchen irgendwie kühlen zu welchem thema auch immer. was ein hafensänger.

  • #14

    wohl wahr #13, (Mittwoch, 12 Juni 2013 17:53)

    sein ganzes Weltbild ist verquer,auch diese pauschale "rote Mop"Diffamierung einfach nur widerlich, dieser Wiedehopf ist verbohrt, rechthaberisch und nicht einen Deut lernfähig, zum kotzen diese Type.

  • #15

    während in (Mittwoch, 12 Juni 2013 23:01)

    dem galoppforum von Spenden für die abgesoffenen Bahnen im Osten gequakt wird,bin ich völlig anderer Meinung.
    die Bahnen bsw.in Halle und MD gehören mE.auch ohne diese selbstverursachten Schäden durch Hochwasser schon längst dichtgemacht.
    diese landesstaatlichen Subventionen sind eine Frechheit den Steuerzahlern gegenüber,zumal diese Basisrennen,die Zucht betreffend,überflüssiger als ein Kropf sind.
    natürlich mag man einen gewissen Freizeitwert in Rechnung stellen,auch die Argumentation der Steuerverschwendung für noch wesentlich sinnlosere Projekte sehe ich durchaus,trotzdem gehören hier Signale gesetzt.
    es wäre ja wohl die allergrößte Dummheit wenn das Direktorium für das Hobby von einem Herrn Baltus,der ja ständig mit seinen politischen Verbindungen prahlt,auch nur 1nen Cent locker machen würde.

    die Bahn gehört dicht gemacht und das Gelände sollte als kleines ruhiges Freizeitbiotop ausgebaut werden,-und zwar schnellstmöglichst.
    damit könnte man eine natürliche Hochwasserschutzzone schaffen und den Menschen wirklich etwas sinnvolles bieten.
    dieses anmaßende Geqauke von dem matjes und seinem Busenfreund @baltus geht mir ganz gewaltig auf den Keks.

  • #16

    um (Mittwoch, 12 Juni 2013 23:09)

    Mißverständnissen vorzubeugen;-mit "selbstberursacht" meine ich selbstverständl.nicht die Rennvereine,sondern uns Menschen im allgemeinen,mit der Wut alles zuzubauen und zu verglasen,während bsw. in vielen Städten grosse Wohn-u.Bürokomplexe vielfach leerstehen.

  • #17

    die genannten (Donnerstag, 13 Juni 2013 07:56)

    Bahnen gehörten schon längst plattgemacht,Spaßbäder und Rieseneinkaufscentren auf grüner Wiese haben die genug, da können sie den SoliOst verjubeln.

  • #18

    diplo...... (Donnerstag, 13 Juni 2013 08:02)

    bist Du's ??