Vergleich

Nun ist dieser Fall also erledigt, durch Vergleich. Es bleibt bei Monami vor Wasimah in den Listen, aber die Parteien machen Halbe/Halbe bei den beiden Plätzen 1 und 2.

 

Damit hat die Vernunft gesiegt. Verloren hat Herr Fassbender, Richter der 1. Instanz, der die Kassation seines Urteils durch das Obere Renngericht nicht hinnehmen wollte, und in einem öffentlichen und monströsen Abschiedsbrief zur Überzeugung des Publikums darlegte, daß sein Rechtsgefühl im Laufe der Jahre umgekehrt proportional zu seiner Eitelkeit gelitten hat. Die Parallelen zum Herrn Hellwig sind ideal, die beiden Oldtimer könnten zweispännig gehen.

 

Was allerdings Frau Otto und ihren Trainer geritten hat, diese schmierige Kampagne zu inszenieren, weiß der Himmel. Es mag der Gerechtigkeit genüge getan sein, aber dem Ruf der Partei Wasimah ist nicht geholfen worden. Dazu war das zu abgekartet und unsportlich.

 

In der Nachbetrachtung  erscheint mal wieder das aufgeregte Diskutieren im www.galopper-forum.de als das Übliche; zuverlässig falsch analysiert, zuverlässig contram DVR eingestellt, und diesem Fernziel alles unterordnend, was so irgendwie nicht geht. Das Institut der Verwirkung eines Rechtsmittels analog § 242 schlicht nicht begriffen oder erkannt, den ganzen Tathergang nicht in seinen wesentlichen Punkten gesehen, und stattdessen die "Schuld" im Stil religiöser Eifere beim DVR festgemacht, wobei ein ganz besonders schlauer Schlaumeier gar die fristlose Entlassung des Mitarbeiters dorten als in der Wirtschaft sofort und unausweislich postulierte. Was da im DVR passiert ist, nennt man unter vernünftigen Menschen ein Büroversehen, welches zwar im Fall der Fälle krasse Folgen haben mag, aber eben auf der Schuldseite vernachläßigbar ist, und zudem überhaupt keine Rückschlüsse auf eine Systematik im System DVR erlaubt. Wenn man die Forumsdiskutanten für jeden Rechtschreibfehler abmelden würde, gäbe es dort keinen Schreiber mehr. Auch der Oberanalyst Racingman hat sich zuverlässig vergaloppiert, indem er in seinen sehr gelahrt daherkommenden Kommentaren die wichtigen Punkte schlicht nicht erörtert hat. Aber insofern ist es erfreulich, wenn diese Meute sich dann doch nicht durchsetzen kann mit ihrer Vendetta.

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Kommentare: 38
  • #1

    Bulter (Samstag, 15 Dezember 2012 10:33)

    Quatsch mit Soße.

  • #2

    Gloria Victoria (Samstag, 15 Dezember 2012 11:09)

    Wenn dem Schmelz der Hafer sticht.
    Leider sind Schwester Ammelieses Hausdeppen zu Blöd.

  • #3

    Schönes Wochenende, (Samstag, 15 Dezember 2012 11:20)

    dem Stall Tinsdal :-)

  • #4

    Die hiesigen Schmelz Jünger (Samstag, 15 Dezember 2012 11:56)

    sind aber auch keinesfalls gelahrter als bei Frau A. Bei manchen glaubt man nicht nur Lücken in der Orthographie feststellen zu können, sondern auch sonstwo!

  • #5

    "Büroversehen" finde ich einen sehr (Samstag, 15 Dezember 2012 12:24)

    bewußtseinshorizonterweiternddilatierenden Begriff,
    so wie "Rettungsroutine".

  • #6

    Frau Dr.Dr.Otto (Samstag, 15 Dezember 2012 12:38)

    es hat sich doch gelohnt,oder ?

  • #7

    Geschmacklos (Samstag, 15 Dezember 2012 18:47)

    die Hetze und Verunglimpfung gegen Herrn Hellwig.

  • #8

    #7, geschmacklos (Samstag, 15 Dezember 2012 20:43)

    würde ich als eine sehr milde Umschreibung bezeichnen!

  • #9

    Ich (Samstag, 15 Dezember 2012 21:32)

    bin so traurig,weiß nicht wo er abgeblieben ist.

  • #10

    Ornithologie (Samstag, 15 Dezember 2012 23:44)

    wer gibt mir eine Eule,nur eine Eule .

  • #11

    es (Sonntag, 16 Dezember 2012)

    hat etwas von St. Martin.

    St. Martin, der des Bettlers Mantel teilt.

  • #12

    2012 (Sonntag, 16 Dezember 2012 08:52)

    Befindlichkeit Galopprennsport in BRD:

    Es wäre besser, wenn es besser wäre.

  • #13

    Der kranke Brief des Herrn Hellwig, (Sonntag, 16 Dezember 2012 09:05)

    eine bittere Pille für das Jubileumsjahr.

  • #14

    kassandro (Sonntag, 16 Dezember 2012 13:11)

    Was soll denn das ständige reiten auf dem §242? Unabhängigen diesen Paragraphen muß es einen Schuldigen für das Desaster geben. Es ist wohl ein Fehler vom Direktorium begangen und die Frau Dr. Dr. hat diesen etwas spät gemeldet. Völlig unschuldig ist auf jeden Fall der Besitzer von Monami, also das Gestüt Etzean. Großzügigerweise hat jetzt das Gestüt Etzean jetzt einem Vergleich zugestimmt, der einen finanziellen Verlust bedeutet. Das muß man lobend anerkennen. Eigentlich hätte das Direktorium diesen Schaden übernehmen müssen, aber was tut man nicht für den lieben Frieden. Auch hätte der DVR-Geschäftsführer viel früher aktiv werden sollen, um eine gütliche Einigung herbeizuführen. Trotz sehr begrüßenwerten Vergleiches sollte man jetzt nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern die Rennordnung dahingehend geändert werden, daß 1. Ein Unschuldiger (im vorliegenden Fall das Gestüt Etzean) nicht für das Versagen anderer (im vorliegenden Fall das Direktorium) bestraft wird. 2. Das sportliche Ergebnis nicht durch rein formal Paragraphen auf den Kopf gestellt wird.

  • #15

    §§ Heini (Sonntag, 16 Dezember 2012 16:28)

    Sie sollen nicht immer so rumschimpfen, wenn sie mal wieder von den Dingen nichts verstehen. § 242 BGB regelt u.A. Fälle wie den hiesigen geradezu exemplarisch. Dazu sind Gesetze da. Der Rest Ihrer Ausführungen ist dann folgerichtig noch verquaster. Aber das kennt man ja.

  • #16

    Ich (Sonntag, 16 Dezember 2012 18:40)

    könnte dir ne Eule geben,wenns sein muss auch Uhu

  • #17

    ob Manto auch Kugelschreiber (Sonntag, 16 Dezember 2012 19:38)

    sammelt ?

  • #18

    die meisten werden ja einfach auf Knupfdruck (Montag, 17 Dezember 2012 13:07)

    länger :-)
    Bei manchen muß man halt drehen und schrauben.

  • #19

    Skandal im Sperrgebiet: (Montag, 17 Dezember 2012 15:45)

    Kettensägenkünstler Andreas Martin (55) hatte ihn 2004 exklusiv für Aue angefertigt: „Cottbus und Trainer Ede Geyer beanspruchten den Michl nach Veröffentlichung des Hits für sich. Das ging doch nicht. Der gehörte doch ins Erzgebirge, zu den emotionalen Fans, zu den richtig guten Kerlen dort.“

    2010 brach der Figur die Hand des linken Armes, der Holzmichl wartete unter einem Schuppenverschlag auf Reparatur.

    Martin: „Man hätte ihn mir für eine Sanierung nur nach Hause nach Mulda bringen müssen. Das hat aber keiner fertig gebracht. Ich bin sauer auf die Leute.“

    Und heute? Vom Holzmichl fehlt jede Spur. Keiner weiß, was aus der Figur geworden ist. Das Gerücht hält sich hartnäckig: der Holzmichl wurde zersägt!

  • #20

    Frau Arnold (Montag, 17 Dezember 2012 19:37)

    nimmt derzeit wieder verschärft Ihr Hausrecht in Anspruch :-)

  • #21

    untermieter (Montag, 17 Dezember 2012 19:41)

    wer sonst nix hat, hat das.

  • #22

    weine (Montag, 17 Dezember 2012 20:20)

    den beiden rausgeworfenen eine kleine träne nach.

  • #23

    ist immer so, wenn die Leute sich verschulden, (Montag, 17 Dezember 2012 20:38)

    dann werden Rennbahnverbote ausgesprochen,
    wetten der Briefeschreiber steht auch auf
    der Steuer-CD ?

  • #24

    Kurz vor dem Untergang wird dann (Montag, 17 Dezember 2012 20:44)

    nochmal mit Leuchtmunition SOS gefeuert.

  • #25

    Hoffentlich (Montag, 17 Dezember 2012 20:45)

    frieren Suwannee und Gioia nicht .
    Die böse Frau Arnold aber auch.

  • #26

    Hoffentlich hat die Susi einen von den (Montag, 17 Dezember 2012 20:50)

    teuren Heizpilzen draußen vor der
    Kneipe stehen...

  • #27

    Schleimscheisser (Montag, 17 Dezember 2012 21:03)

    werden nienich gesperrt.

  • #28

    Du hast vielleicht nichts gekauft (Montag, 17 Dezember 2012 21:08)

    von Amelies Hausstand bei Ebay ?

  • #29

    wer weiß ob die Alte was mit dem (Montag, 17 Dezember 2012 21:13)

    Manfred hat und zu ihm ziehen möchte ?

  • #30

    vielleicht brauchte der Mannfred (Montag, 17 Dezember 2012 21:16)

    einfach den Platz auf der Rennbahn ?

  • #31

    Herr Schmelz (Montag, 17 Dezember 2012 21:19)

    wird den Parlo Richter ersteigern:-)

  • #32

    für Frau Arnold reicht eigentlich auch (Montag, 17 Dezember 2012 21:19)

    ein aufgeschnittenes Pizzabrötchen,
    bon appetito !

  • #33

    der Sauren hat ja schon (Montag, 17 Dezember 2012 21:20)

    den Diplomat ersteigert. Viel Glück!

  • #34

    gender (Montag, 17 Dezember 2012 23:02)

    ist ein bischen wirr im Kopf.

  • #35

    Kurhesse (Montag, 17 Dezember 2012 23:43)

    Also was der 242 BGB regelt Fälle wie diesen exemplarisch? Das ist der größe Gummi-§ im BGB. Aber die Deutungshoheit liegt ja eh beim Schmelz. Und der läßt Meinungen neben seiner Meinung nur gelten, wenn sie seiner Meinung nicht widerspricht.

    Ach ja, das Büroversehen.... Der Fehler war ja mini aber es war eben ein Fehler. Und der Verein, bei dem so ein Büroversehen (hört sich eigentlich putzig an) passiert, der holt dann gleich die Strafbuchkeule raus, wenn ein Trainer die Starterangabe zu spät macht. Der darf sich dann nicht aufs Büroversehen berufen.

  • #36

    @2011 (Dienstag, 18 Dezember 2012 00:37)

    vieleicht wird sich die Dame von dem Deppen begatten lassen.Zumindest virtuell .

  • #37

    kassandro (Dienstag, 18 Dezember 2012 10:38)

    Ich bin mir völlig sicher, daß der Monami-Besitzer Gestüt Etzean volllständig recht bekommen hätte, wenn er vor Gericht gezogen wäre, denn er hat sich an die Ausschreibungsbedingungen gehalten, die wegen eines Versehens des Direktoriums aber der Rennordnung widersprachen. Da sich auch die Frau Dr. Dr. regelkonform verhalten hat, wäre beiden wohl die Siegprämie zuerkannt worden und das Direktorium hätte als Verursacher die Zeche zahlen müssen. Herr Schmelz wirft der Frau Dr. Dr. nun aber vor, daß sie den Regelverstoß früher hätte melden müssen. Da aber nicht beweisbar ist, daß Frau Dr. Dr. rechtzeitig vorher erkannt hat, läuft diese Argumentation ins Leere. Ihre Handlungsweise ist auch durchaus verständlich, denn durch die Teilnahme von Monami wurde das Rennen aufgewertet und ein Sieg wäre mehr wert gewesen. Außerdem bestanden Geschäftsbeziehungen zwischen dem Gestüt Etzean und der Frau Dr. Dr. (die Wasimah-Mutter ist momentan tragend vom Etzeaner Deckhengst Lord of England) und die hätten unter solch einer Meldung gelitten. Statt irgendwelchen Paragraphen genügt es also die Vernunft heranzuziehen und in der Regel führen dann beide zum selben Ergebnis.

  • #38

    §§ Heini (Dienstag, 18 Dezember 2012 11:32)

    Frau Dr. Dr. hatte den Schriftsatz bereits fertig zum Renntag mitgebracht, um ihn nach dem rennen rauszuholen. Fakten machen sich immer gut bei der Fall Betrachtung, Raten ist was für dümmliche Laien. Lassen Sie sein, Sie machen sich nur immer mehr lächerlich.