Kritische Masse

Das Phänomen kann man seit Jahren beobachten, nämlich den festen Glauben oder zumindest den festen Vortrag, man müsse nur die richtigen Dinge tun, und alles würde besser. Das sublimiert sich dann in Richters esoterischen Vorträgen genau so wie in Kassandros Analysen – immer machen Leute was falsch, immer gäbe es eine Lösung. Für den Rennsport.

 

Das glaube ich nicht, weil es den Rennsport so gar nicht gibt. Es gibt natürliche Personen und es gibt juristische Personen, die von natürlichen Personen geleitet werden, und alle haben ihr eigenes Schicksal im Auge, weil ihnen wie auch sonst das Hemd näher als die Hose sitzt, und der Stoff nicht ausreicht, um alle warm anzuziehen. Jeder Besitzer muß seine Rechnungen bezahlen, jeder Trainer, jeder Jockey, und so geht das durch die ganze Veranstaltung. Jeder muß seine Rechnungen bezahlen. Die Rennvereine müssen Rechnungen bezahlen, und die einzigen, die per se einnehmen, nämlich die Verbände, geben es wieder zurück. Da sind nur Clearing Stellen, die mehr oder weniger Service leisten. Mehrwert wird so gut wie nicht geschaffen.

 

Was fehlt, und zwar seit Jahren, ist eine kritische Masse, mit der sich ein wirkliches Marketingkonzept realistisch umsetzen ließe. Die Töpfe, von denen immer wieder in kritischer Rede unterstellt wird, sie seien da und nur schlecht verwaltet, sind gähnend leer. Man lebt von der Hand in den Mund, alle miteinander. Niemand macht sich die berühmten Taschen voll, niemand räumt still und heimlich ab, und es gibt keine Verschwörung zulasten der Basis. Jedenfalls ist mir keine bekannt. Der Mangel wird verwaltet, und es gibt keinen finanziellen Spielraum für echte Gestaltung. Racebets ist ein Versuch, zusätzliche Mittel zu akquirieren, und mindestens kommt zusätzlich auch was dazu. Aber auch damit lassen sich keine großen Sprünge machen, höchstens die Leiden mindern. Gilt auch für German Tote. Ohne diese beiden gäbe es noch mehr Mangel. Bei Tom&Jerry stellt der Küchenschrank mit den Spinnweben und der leeren Cookie Packung symbolhaft die entsprechende Kassenlage dar.

 

Besitzer haben nur die Möglichkeit der Flucht nach vorne, oder besser nach Westen, und nutzen die auch weidlich aus. Während in Baden Baden ein Ausgl. IV + 10 Festival abgehalten wird, laufen in Straßbourg zur gleichen Zeit 20 deutsche Pferde für die dreifache Löhnung. Besitzer mit besseren Pferden sind die einzigen, die sich diesem schlimmen Status einigermaßen Spaß bringend entziehen können; der Rest vergammelt immer mehr im Sub-Basis Sport der Amateure und Araber. Basis ist schön und gut, aber Geld läßt sich so nicht verdienen. Die Musik spielt in diesem Sport vorne, denn nur da gibts Geld. 

 

Gegen diese Umstände ist kein bekanntes Kraut gewachsen, wie man auch bei den Trabern sehen kann, die von einem Mäzen mit ganz tiefen Taschen ausgehalten werden, aber außer Brioni nichts Reelles mehr auf die wenigen Beine stellen können. Bei denen ist zwar ein Geld da, aber keine Zucht mehr.

 

Der gute Sport wird sich zunehmend außer Landes abspielen, während man hier versuchen wird, für ATG oder PMU Lückenfüller Rennen abzuhalten. Das immerhin sollte aber auch genutzt werden. Bahrenfeld hatte neulich einen Renntag mit einem Weltrekordler aus Finnland am Start, der natürlich als 1-10 Chance geballert war. Aber da haben die Finnen 80.000 in den deutschen Toto gespielt. In diesem einen Rennen. Früher gab es skandinavische Renntage in Horn. Ich sage nur Heavenly Boss gegen Garzer. Das sollte man versuchen, wieder beleben, mit ATG, und Konzept eines Themen Programms. Deutsche Wetter sind abgewandert und zerstreut, aber in anderen Ländern gibt es noch Pferdeverrückte.

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 86
  • #1

    prima analyse (Dienstag, 30 Oktober 2012 09:54)

    und nur die forumsdoofen begreifen das nicht und faseln weiter von der schlechten führung.

  • #2

    Rennsport Publikum (Dienstag, 30 Oktober 2012 10:34)

    Eher kritsche Klasse.

  • #3

    . (Dienstag, 30 Oktober 2012 10:38)

    kritische Klasse

  • #4

    so (Dienstag, 30 Oktober 2012 10:55)

    isset

  • #5

    kassandro (Dienstag, 30 Oktober 2012 11:19)

    Zunächst muß man sagen, daß die obige Analyse viel wahres enthält. Es gibt keinen Wunderweg zur Gesundung des Sports. Es geht ums Überleben, um irgendwann wieder bessere Zeiten zu erleben. Es wird jetzt in den Rennvereinen und auch anderswo viel besser gearbeitet, als früher, wo einem die Tauben in den Mund geflogen sind. Trotzdem werden immer noch Fehler begangen und die müssen auch kritisiert werden dürfen. Der Bremer Rennverein hat einfach im Gegensatz zu den meisten anderen Rennvereinen viel zu wenig auf der Ausgabenseite getan und ist mit Vollgas gegen die Wand gefahren. Bremen ist, wenn nicht ein Wunder geschieht, nicht mehr zu retten, aber die Kritik muß anderen als Warnung dienen und darin liegt ihr Nutzen. Katastrophal für die Außendarstellung war auch die völlig unnötige und letztlich auch völlig aussichtslose Derby-Neuausschreibung. Das muß kritisiert werden und da muß es auch Konsequenzen geben. In so einer Krisesituation ist kein Platz für Intrigen. Im übrigen sind es natürlich sie, lieber Schmelz, der am meisten herumkritisiert, meistens sogar weniger aus sachlichen als aus persönlichen Gründen.

  • #6

    Wenn sich niemand die Taschen vollmacht, (Dienstag, 30 Oktober 2012 11:28)

    wo ist dann das Erbe von Frau Arnold geblieben ?

  • #7

    in den taschen der bookies, (Dienstag, 30 Oktober 2012 12:15)

    denen sie schöne stunden bereitet hat. allerdings trifft sie ja, nach den rennen, fast immer.

  • #8

    #1 (Dienstag, 30 Oktober 2012 12:31)

    Wenn Sie bei den Forumsdoofen regelmäßig lesen würden, hätten Sie mitbekommen, dass dieses hier Geschriebene vor ca. zwei Wochen Gegenstand einer Diskussion war, und fast 1:1 , zumindest 1: 0,8 dort nachzulesen ist. Dazu muss man es aber lesen wollen. Eine Hürde,sicherlich für einige, aus den verschiedensten Gründen schwer zu umkliffen. Ganz meine Meinung, Herr DI und ich behaupte, auch Sie werden nicht umherkommen, die Verschwörung gegenüber Teile der Basis (manche RVs) zu erkennen. Sie sind ein gebildeter Mann, und daher behaupte ich, Sie haben es längst erkannt, nur, wie Sie schon richtig beschrieben, manchmal ist das Hemd eben näher als die Hose. Liegt in der Natur, dass es verdeckt - und dann sollte man es wechseln, bevor es so steif wird und jede notwendige Bewegungsfreiheit einschränkt.

  • #9

    Ich glaub Du hast Dir die Augen verdorben (Dienstag, 30 Oktober 2012 12:45)

    bei den Forumsdoofen #8 :-)

  • #10

    Drehzahl (Dienstag, 30 Oktober 2012 14:00)

    Durban Thunder hat heute morgen unter Jürgen
    Klopp am Morgentrainig der Fußballprofis
    von Borussia Dortmund teilgenommen und wird
    nun zu Fuß nach Rom galoppieren.

  • #11

    schon (Dienstag, 30 Oktober 2012 14:09)

    2000 habe ich im alten Forum das Deutsche Derby in Richtung Longchamp gedacht
    manchmal ist es einfach angebracht, aus Nöten Tugenden zu machen

  • #12

    schau (Dienstag, 30 Oktober 2012 14:21)

    und nun brauchst Du eine Lesebrille vor lauter AltersWeitsichtigkeit :-)

  • #13

    rühl (Dienstag, 30 Oktober 2012 19:31)

    Einzige Lösung für den Galoppsport in Deutschland :
    Wettumsätze zu 100% in die Kassen des Staates und daraus 35% Steuer- Rückerstattung an die Rennvereine.
    Siehe Frankreich.

  • #14

    auch (Dienstag, 30 Oktober 2012 21:03)

    die Holländer bauen keine PKWs mehr

  • #15

    und wer soll dann noch wetten, (Dienstag, 30 Oktober 2012 21:06)

    herr rühl? wo kommen denn dann die gewinne her?

  • #16

    werter (Dienstag, 30 Oktober 2012 21:07)

    Herr Rühl, 100 % der Wettumsätze in die Kassen des Staates bedeutet schlicht und einfach, dass der Wetter mit 0 % leer ausgeht
    es lässt mich an der Seriosität Ihres Beitrages zweifeln, um es einmal höflich auszudrücken

  • #17

    rühl (Dienstag, 30 Oktober 2012 21:23)

    Also zum Mitschreiben:
    Frankreich hat 10 Milliarden Wettumsatz im Pferdesport.
    Davon holt sich der Staat ca. 3 Milliarden an Wettsteuern. Etwa 2 Milliarden gibt der Staat an den Galopp/Trabersport zurück.
    Das Wettmonopol hat der Staat und keine Ltd.mit Sitz in Malta und sonstige Gebilde, wie sie in Deutschland erlaubt sind.
    Deshalb es gibt nur die eine Möglichkeit zum Überleben, die Wetten gehören in die Hände des Staates, wie in Frankreich.

  • #18

    .... (Dienstag, 30 Oktober 2012 21:52)

    Die Wetten verstaatlichen. Dann brauchen wir aber noch einen Generalsekretär.

  • #19

    der (Dienstag, 30 Oktober 2012 21:56)

    Staat läßt die Banken zocken, wie diese halt zocken wollen, nahezu abseits jeder Kontrolle.

    Warum sollte der Wetter zurück in die Unmündigkeit?
    Sein versteuertes Geld sollte dahin gehen, wo die besten Konditionen sind, ansonsten sollte er ganz lange Nasen machen.

    Der Staat hat im Ehebett nichts zu suchen, wenn der Vati die Mutti beglückt und ebensowenig hat er sich in das Verhalten eines Wetters einzuklinken.

    Wenn ich im Internet mit einem Australier über den Ausgang eines Sportereignisses in China wette, geht das den Staat einen Scheißdreck an.

    Mündigkeit und Wettmonopol vertragen sich nicht.

  • #20

    .... (Dienstag, 30 Oktober 2012 21:57)

    Herr Schmelz könnte das vielleicht machen.

  • #21

    der (Dienstag, 30 Oktober 2012 22:13)

    Rennsport ist nicht in Abhängigkeit von Wettumsätzen zu bemessen.

    Wenn diese Form der Leistungsprüfung am Tropf der Wetter hängt, dann hat diese Veranstaltung ihre Existenzberechtigung verloren.

    Es wird morgen noch Fußball, Handball, Tennis, und, und, und geben, ungeachtet von Wetteinsätzen, ob im Profi- oder Amateurbereich.

    Selbst die nächsten olympischen Spiele werden stattfinden, egal ob da nun gewettet wird oder nicht.




  • #22

    zunächst (Dienstag, 30 Oktober 2012 22:55)

    sollte alles daran gesetzt werden, daß nicht nur die 5% Spieleinsatzsteuer auf deutsche Rennen dem Sport zugute kommt, sondern auch die 5% die auf ausländische Rennen gezahlt werden müssen. Dann wird es doch auch höchste Zeit, daß aus dem Ausland in den deutschen Toto gewettet werden kann, wie ja di richtig festgestellt hat,einmalig es aus Finnland der Fall war. Dazu brauchen wir auch eine einfache und interessante Wette ,die zur Sportwette in Konkurrenz treten kann.
    Ansonsten können wir unseren Rennsport in Deutschland in die Gruft entlassen.

  • #23

    rühl (Mittwoch, 31 Oktober 2012 06:48)

    ..so wird es sein , Förderung der Vollblutzucht, demnächst nur in Frankreich. Deutschland hat die Rennvereine beerdigt. Die Vereine haben die Kosten und die Parasiten die Kohle, tolles deutsches System. Es lebe die Wettfreiheit.!

  • #24

    tiedecottage (Mittwoch, 31 Oktober 2012 07:34)

    jeder vernünftig denkende galoppsportanhänger muss
    mit herrn rühl übereinstimmen.
    das war schon immer so und wird auch so bleiben!

  • #25

    warum geht es dann in uk und ire (Mittwoch, 31 Oktober 2012 07:55)

    wo der toto doch nur eine untergeordnete rolle spielt?

  • #26

    rühl (Mittwoch, 31 Oktober 2012 08:08)

    Rennpreise ? Züchterprämien ? Transportkosten ?
    Wie kann UK und Irland mit Frankreich vergleichen !

  • #27

    warum geht es dann in uk und ire (Mittwoch, 31 Oktober 2012 08:32)

    es geht eben nicht gut in gb und ire

  • #28

    Ball verkehrt (Mittwoch, 31 Oktober 2012 09:39)

    der Wetter, der nach Herrn Rühls Auffassung den Rennsport zu alimentieren hat, sollte sich gegen die Bezeichnung 'Parasit' zur Wehr setzen.

    Wenn der Deutsche Rennsport nicht mehr in der Lage ist, auf eigenen Beinen zu stehen, hat er in der Sportwelt nichts mehr verloren.

    Ich habe neulich in alten Rennzeitungen geblättert. Wenn ich das Programm einer Rennwoche im Herbst mit mindestens drei Renntagen, Mittwoch, Samstag, Sonntag, in den 70ern mit dem Programm heute vergleiche, kommen mir die Tränen.

    Herr Rühl, allen Ernstes, worauf soll der Wetter denn da noch wetten.

    Die Lachnummer kann er sich sparen!!!!

  • #29

    woher (Mittwoch, 31 Oktober 2012 09:44)

    soll z.B. der Wetter heute auch wissen, welchen Deal der Trainer K. mit seinem Besitzer hat, oder ob der Unterparifavorit vom Trainer H. heutw wirklich ankommt.

    Denn Trainer und Besitzer müssen ja auch teilweisenicht wahr Herr Rühl, vom Parasiten Wetter mit alimentiert werden.

  • #30

    Aus Erfahrung (Mittwoch, 31 Oktober 2012 10:14)

    meine ich zu wissen, dass, wenn Herr Rühl von Parasiten spricht, nicht den Wetter meint, sondern die Buchmacher.

    Zuletzt gebrauchte Herr Rühl den Begriff 'Wettpublikum'. Ich finde, ein schöner Begriff.

  • #31

    wo (Mittwoch, 31 Oktober 2012 10:18)

    hat denn der Rühl geschrieben, daß die Wetter die "Parasiten" sind?
    Damit sind doch diejenigen gemeint, die das Wettgeschäft auf Kosten des Sportes betreiben.
    Das ist doch nur eine böswillige Verdrehung der Wirklichkeit....

  • #32

    kassandro (Mittwoch, 31 Oktober 2012 10:49)

    Die Einnahmen aus der Pferdewette werden nie mehr auch nur annähernd das Volumen frühere Jahre erreichen. Die Wetter haben schlichtweg andere Sportwetten, insbesondere den Fußball, entdeckt. Auch bei den Buchmachern ist die Lage keineswegs rosig, wenn sie sich auf die Pferdewette konzentriert haben. Buchmacher Albers hat nicht aus Lust an der Pleite Insolvenz angemeldet. Wir können noch so viele Staatsmonopole einrichten, Verhältnisse wie in Frankreich wird's bei uns nicht geben und auch in Frankreich kann es in 20 Jahren ganz anders aussehen. Wie wir bei uns gesehen, laufen solche Prozesse sehr schnell ab. Statt neuer staatsmonopole müssen neue Einnahmen her und der Schlüssel dazu ist eine deutliche verbesserte Popularität. Der Galoppsport hat gegenüber anderen Sportarten den fundamentalen Vorteil, daß der Mäzen, in unserem Fall der Besitzer also, eine viel bedeutendere Rolle spielt als in anderen Sportarten. Ein Mann, der in seinem Leben viel Geld verdient hat, und noch eine Herausforderung hat im Galoppsort eigentlich viel bessere Möglichkeiten als im Fußball, wenn nur der Galoppsport wieder das frühere Ansehen hätte. Im Fußball werden große Mäzene wie Dietmar Hopp oder der VW-Konzern zunehmend durch die großen Vereine berkämpft, weil sie den fairen Wettbewerb verzerren würden. Gegen den VW-Konzern hat der große FC Bayern in Sachen Finanzkraft eben nur Schuhputzer-Niveau.

  • #33

    Wir haben die ie so spielen (Mittwoch, 31 Oktober 2012 11:00)

    Zuweilen bricht das geneigte Wettpublikum in Tränen aus, mit deutlich zu hörenden Selbstvorwürfen: ich wollte die Dreierwette doch so spielen...

    oder läuft mit dicker Zigarre, laut schreiend, über die Rennbahn: ich habe die Dreierwette, ich habe die Dreierwette...

  • #34

    Das Wettpublikum (Mittwoch, 31 Oktober 2012 11:03)

    Au, da ist mir eins während der Korrektur abgegangen.

  • #35

    der (Mittwoch, 31 Oktober 2012 11:10)

    unfreiwillige PMU-Lobbyist hat sich mehrfach in der Beziehung wie folgt geäussert, dass sowohl diejenigen welchen, die nicht in den Toto wetten, als auch die alternativen Anbieter sich parasitär verhalten.

    Dagegen wehre ich mich.

    Ich fühle mich genötigt, im Feinkostgeschäft bei miesester Qualität einkaufen zu müssen, obwohl es das qualitaiv deutlich bessere Produkt beim Discounter gibt.

    Die Exchange-Wettbörse ist ein Produkt unserer Zeit, die vor allen Dingen Ohne die Albersse dieser Welt funktioniert. Ein legitmes Produkt, das ich mir auch nicht von Herrn Rühl verteufeln lasse.



  • #36

    Godolphin (Mittwoch, 31 Oktober 2012 11:25)

    Herr Rühl,
    der dt. Staat hat Lotto mit 50% Abzügen, von denen die Lottofürsten in jedem Land ihr Gehalt nehmen, die Länderhaushalte die Lotteriesteuer, und der Rest für Aufgaben die sonst noch aus der Länderkasse bezahlt werden müssten.
    Welches Interesse sollten die Länder haben sich für etwas einzusetzen, wenn die 35% Steuereinnahmen wieder komplett abgeben sollten.
    Welche Lobby wird sowas haben.
    Gucken sie sich die gutbezahlten Posten bei Lotto an, welche ehemaligen Hinterbänkler da sitzen, wer soll ihren Lösungsvorschlag unterstützen?
    In den guten Zeiten wurden alle Einnahmen aus der Rennwettsteuer fast komplett an den Sport der Könige rückerstattet im Gegensatz zur Melkkuh Lotto.
    Nun gibts die 5% Spieleinsatzsteuer aus Sportwetten, die der Staat bekommt.
    Ihr Vorschlag mit 35% Rennwettsteuer die dem Sport zugute kommen sollen ist auch an der Realität vorbei. 35% Abzüge sind in keiner Sport oder anderer Wettart mehr konkurrenzfähig, oder sie müssen demnächst 9 für 10 auf Platz auszahlen.

  • #37

    Godolphin (Mittwoch, 31 Oktober 2012 11:36)

    Herr Rühl,
    wie hoch sind bei der PMU die Abzüge ind der Sieg u. Platzwette?
    Wie hoch in den Glückswetten Tierce mit Zusatzzahl, die Wetten die nur durch Lotto ähnlichen Pötte funktionieren?

  • #38

    nehmen sie den wahlspruch unseres (Mittwoch, 31 Oktober 2012 11:43)

    guten kanzlers: wichtich iss wass hinne raus kummt.
    und für den galoppsport gibt es nur den toto, exclusiv und solitär.

  • #39

    alle (Mittwoch, 31 Oktober 2012 11:56)

    Abzüge über 10 %, sei es an den Bookie oder an den Staat sind unsittlich.

  • #40

    Rühl (Mittwoch, 31 Oktober 2012 13:06)

    Abzüge in Frankreich 15% - 18,5% Rückführung an die Wetter 85%
    FDJ ca 10 Mrd. Umsatz ,PMU ca 10 Mrd. Umsatz,andere 150 Millionen (100% der Wettsteuer bleibt in Frankreich und nicht in Malta!!!

  • #41

    pierre (Mittwoch, 31 Oktober 2012 13:24)

    und der besitzer ist froh über preisgelder, tranportbeihilfen und zuschüsse,
    der jockey über gutes reitgeld und die stallleute über guten lohn
    #39,gucken sie mal wo sie bleiben, egoist!

  • #42

    rühl (Mittwoch, 31 Oktober 2012 14:16)

    pierre, so ist es, leider.

  • #43

    Kurzes Intermezzo (Mittwoch, 31 Oktober 2012 14:46)

    Galopprennsport sollte, wie vor 150 Jahren, nur etwas für Leute mit entsprechendem finanziellem Hintergrund sein. Aga Khan, Oppenheim und Oppenheimer, Wildenstein, Rothschild, Elizabeth II.
    Ostermann, Ullmann, oder vergleichbare Kapitaleigner in D könnten mit Wohlwollen auch mitmachen dürfen.
    Mitte des 19 Jh. hat diese Klientel die wichtigen Rennen selbst finanziert und würde das jetzt und heute auch hinkriegen.

    Aktive mit ihren mickrigen vier bzw. fünfstelligen Investitionen sind dann allerdings außen vor und werden dann wohl mit ihren ewigen, besserwisserischen, Vorhaltungen ins Leere laufen.

  • #44

    fdj? (Mittwoch, 31 Oktober 2012 14:52)

    waren das beitragseinnahmen zu ostzeiten?

  • #45

    wenn (Mittwoch, 31 Oktober 2012 15:21)

    sich Besitzer mit dem Preisgeld und Transportbeihilfen, Jockeys mit dem Reitgeld und die Stallleute mit dem Lohn begnügen würden, wären ja kaum noch Wetter beim Bookie zu finden, werte Vertreter der unreinen Lehre!!!!

  • #46

    Godolphin (Mittwoch, 31 Oktober 2012 15:42)

    Hr. Rühl,
    stimmt nicht so ganz ihre Zahlen. In der Quinte Plus sind wesentl. höhere Abzüge. Aber egal, wenn wie heute 6,5 mio im Pott sind. Aber auch bei ihren Zahlen kommen sie nicht auf 85% Rückführung. Wie wollen sie denn nun hier auf 35% Abzüge kommen ohne das jeder Wetter sofort nach Fr. wettet? GT dichtmachen? Von allen anderen erwähnten Details abgesehen, die in D einen PMU Zustand, so wünschens und erträumenswert der wäre, nie zulassen. Aber hört sich immer gut an.

  • #47

    marcel (Mittwoch, 31 Oktober 2012 15:49)

    #45, bookies werden nicht gebraucht,
    besitzer,trainer u. stallleute gehen auch gerne in eine
    wettannahmestelle eines rennvereins, wo ist der unteschied?

  • #48

    Godolphin (Mittwoch, 31 Oktober 2012 15:52)

    Hr. Rühl,
    vorher schreiben sie richtig, über 10 Milliarden Wettumsatz.
    Dann...3 Millarden holt sich der Staat davon und gibt 2 Milliarden an den Sport.
    Nun schreiben sie was von 85% Rückführung an den Wetter??

  • #49

    Traeumen sie weirder (Mittwoch, 31 Oktober 2012 16:51)

    Ich kenne einige Besitzer, die mit der Kraft wetten.
    Keiner wettet gegen das eigene Geld, die wetten alle am Toto vorbei.

  • #50

    Rühl (Mittwoch, 31 Oktober 2012 16:53)

    Goldophin,
    ich ging davon aus, dass von der Wettsteuer in Deutschland 35% an die Vereine gehen soll.(sollte das Model Frankreich eingeführt werden.)
    Die Zahlen aus Frankreich habe ich aus dem Paris Turf, hier
    wurden die Gesamtzahlungen an Franc Galop u.Traber von ca. 2 Milliarden € aufgeführt.Aus welchen Töpfen noch Gelder kommen ist mir nicht bekannt.

  • #51

    Godolphin (Mittwoch, 31 Oktober 2012 17:37)

    Aus keinen anderen Töpfen,
    von FdJ gibtś nichts.Die ist m. Wissens nach auch nur zu 72% in Staatshand.Und hat seit 08 47% Abzüge ähnlich unserem Lotto.

    Ihre Abzüge bei der PMU sind schon verkehrt.
    Und warum nur 35% aus der Wettsteueraus an die Vereine
    wenn es vorher immer über 90% der Rennwettsteuer für den Sport per Rückerstattung gab, wohlgemerkt von der Wettsteuer wie sie es vorschlagen, nicht vom Umsatz.
    Wieviel soll den dann nun vom Umsatz abgezogen werden, und wie dem Wetter noch eine konkurrenzfähige Ausschüttung vom Umsatz geben,damit der Sport jetzt nur mit 35% von der Rennwettsteuer auskommen soll. Ich kapiers noch nicht.

  • #52

    Rühl (Mittwoch, 31 Oktober 2012 18:25)

    Also sagen wir 23% vom Wettumsatz wird abgezogen,Rest wird ausbezahlt.100%davon bleiben in der Kasse des Bundesfinanzministers/Landwirtschaftministerium, (muss noch von den Ländern genehmigt werden). Davon erhalten die Rennvereine35 % für die Erhaltung der Rennbahn. 60% geht an.... (z B.german Galopp)für die Rennpreise,Besitzer/Züchterprämien,
    Nur ein zentrales Konzept kann die Lösung sein.
    Sicher schwer zu erreichen aber einen Versuch ist es wert.

  • #53

    Kleines (Mittwoch, 31 Oktober 2012 19:04)

    Zwischenfazit des Blokkbetreibers: Alle meinen es gut, aber es funktioniert nicht. Es fehlt kritische Masse.

  • #54

    Godolphin (Mittwoch, 31 Oktober 2012 19:51)

    Gut, jetzt bleiben 5% von 23% des Umsatzes für den Staat.
    Damit einen finden, der außer dem Zentralen wie in Frankreich die Bookis verbietet und das Internet gegen ausländische Rennen blockiert. Sonst stimmt zwar der Verteiler Schlüssel vom Topf, aber größer wird der dadurch nicht.
    Bei uns hat der Staat und dessen Vertreter andere Interessen. Der hat jetzt seine neue Oddset Schiene erstmal von den gemeinnützigen Lotto Verpflichtungen befreit. Damit die unter den neuen Lizenzen ab Jan. mit besseren Odds mit ihren 4000 Annahmestellen was eindrehen. Und die Lizenzen für die anderen verknappen. Was interessiert die der Pferdesport, Kulturgut oder andere Gemeinunnützigkeiten, wenns ums Staatssäckel geht.
    Mag sein daß es den Versuch wert ist, aber ich pers. glaub nicht nicht dran, bei 5% von 23% eines mageren Knochens. Nichts anderes kann man präsentieren. Ich glaub nicht das Türen auffliegen werden, erst recht nicht für so einfache Forderungen wie Blockade und Verbote.
    PMU draußen dranschreiben reicht nicht.

  • #55

    wenn ich sehe (Mittwoch, 31 Oktober 2012 20:29)

    wie viele leute die petition für bremen unterzeichnet haben, dann hat man einen ungefähren überblick über die treuen anhänger des galoppsports. warum für so ein paar hansel noch den aufwand? die aktiven sind doch am uninteressiertesten.

  • #56

    Rühl (Mittwoch, 31 Oktober 2012 20:55)


    Goldophin,
    Erster Schritt müsste das Verbot ,wie in Frankreich sein,Wetten steuerfrei in das Ausland zu vermitteln. Dies, dürfte auch im Interesse für den Staat sein.
    Zweiter Schritt, man sollte den Politikern klar machen, dass in Frankreich, 120 000 Arbeitsplätze im Galopp und Trabersport vorhanden sind.
    Dritter Schritt, Zucht /Leistungsprüfungen für alle Tierrassen ,sind Aufgaben des Staates.
    Sollten die Lichter in Deutschalnd ausgehen, dann
    bleibt noch Frankreich für unseren Sport.Einige deutsche Züchter und Besitzer haben dies schon realisiert.

  • #57

    Godolphin (Mittwoch, 31 Oktober 2012 21:43)

    1.
    Wir haben jetzt die 5% Spieleinsatzsteuer.
    Hört sich vl. nicht dolle an, aber wird auf den Einsatz erhoben, nicht auf den Bruttogewinn. Bei jedem Mal den Einsatz drehen werden 5% abgezogen. Denken sie an die Sportwette.
    2.
    in Fr. sind die Arbeitsplätze vorhanden. Hier nicht. Sie schreiben selber von 2 Milliarden die in den Sport fliessen für das Gesamtpaket. Da müsste hier erstmal ein Milliardenschweres Konjunkturprogramm aufgelegt werden um die Arbeitsplätze zu schaffen. Werden die Bürger sich freuen, wenn sich das Züchten für Baron XY. wieder lohnt.
    3.
    Staatl. Aufgaben. Aber nirgens ist definiert ob die Aufgabe mit 1000 oder 20.000 Mutterstuten wahrgenommen werden muss

    Wer da drüben gewinnt nehme ich auch war. Auch wenn bei einigen die dt. Fahne nicht mehr weht. Damit die Züchter u. Besitzer die Prämien bekommen.

  • #58

    imagin (Donnerstag, 01 November 2012 00:11)

    diese französische Rechnung ist eine tolle, weil 10 Milliarden ist schon mal ein Wort, da lässt sichs gut hin und her und rüber schieben, allerdings verstehe ich nicht den Sinn diese Zahlen als Hausnummer für den deutschen Galopprennsport herzunehmen, 10 Milliarden mit Verlaub gabs hier nie und wirds nie und nimmer geben, nicht mal eine einzige, machen sie also mal gleich zwei Nullen weg und teilen das duch 2 so sind wir bei realistischen 50 Millionen Umsatz, gesamt, also alle, Bookies auf Malta, die in der Fressgass und die paar Flocken auf der Bahn, das Reitgeld in Frankreich beträgt übrigens knapp 15 Euro, sozusagen

  • #59

    rühl (Donnerstag, 01 November 2012 07:53)

    Hoffentlich erhalten Sie auch von den X Online Parasiten die 5% ,ich denke es wurde zu lange alles schöngeredet und nun naht das Ende.Mir tun nur die Trainer und das Personal leid, denn die haben letztlich die Zeche bezahlt,
    Hier einige Abzüge ,die in Frankreich die Besitzer von ihrem Gewinn an den Sport zahlen.
    Gewinnsumme zB. 7.700 €
    Trainer 840.-€
    Jockey 420.-€
    Transpotbegl. Pferdeführen-52.-€
    Sozialkasse Angestellte im Turf 5,84 €
    Rentenkasse Angestellte im Turf0,74€
    Stallpersonal Trainer 30.--€
    Jockey Unterstützungskasse 90.--€
    So macht die Zucht und die Leistungsprüfung der Pferde Spaß, die Infrastruktur stimmt und Profis führen das Unternehmen "Galoppsport"

  • #60

    Salut le copains (Donnerstag, 01 November 2012 08:45)

    Masse satt, PMU wuerde sogar die Arbeit machen, die Drecksarbeit, sozusagen.
    Die Zeit ist reif.

  • #61

    Godolphin (Donnerstag, 01 November 2012 09:01)

    Wobei sie nur die Gewinnsumme aufführen, nicht die im Einzelfall bis zu fast 80% Prämien, wenn man Züchter u. Besitzer ist. Seine Stute bis Datum x eingeführt hat, vom Hengst y decken lassen, etc.
    Manchmal stelle ich mir aber auch die Frage, wieviel billiger es für die PMU ist, Rennen von Iffze bis Südafrika einzukaufen. Für die mageren Prozente. Aber wir müssen froh sein, wenn wir drankommen. PMU Sportif hat keine Produktionskosten für den Sport.Und höhere Ausschüttung.

  • #62

    Godolphin (Donnerstag, 01 November 2012 09:11)

    PS
    Herr Rühl,
    mit "Wir haben jetzt die Spieleinsatzsteuer"
    meinte ich nur den gesetzl. Zustand, als Replik auf ihr gefordertes Verbot der steuerfreien Auslandsvermittlung.
    Für den dt. Rennsport wird dabei nur das rumkommen, was er selber veranstalltet. Mehr nicht, wie auch.

  • #63

    Eine weitere Option (Donnerstag, 01 November 2012 09:38)

    Die Zelte hier abbrechen und sie in Frankreich aufschlagen.

    Herr Rühl könnte dann mit dem einen oder anderen Tipp aushelfen.

  • #64

    Manto, (Donnerstag, 01 November 2012 09:52)

    was soll ich heute wetten in München ?
    2 Stunden hast Du noch...

  • #65

    Durban Thunder twittert: (Donnerstag, 01 November 2012 10:03)

    Hüüü, habe beim Reiten über den Brenner Feuer gefangen und nach Mailand einen Kondensstreifen heißen Pferdeatems hinter mir hergezogen. Ziehe jetzt auf der linken Spur durch bis Rom. CU-HüU.

  • #66

    vermutlich liegt der Manto noch (Donnerstag, 01 November 2012 10:05)

    bis halb zwei mit Amelie1 in den Federn...

  • #67

    veranstalten (Donnerstag, 01 November 2012 11:01)

    hat aber nur im weitesten sinne mit stall zu tun.

  • #68

    Godolphin (Donnerstag, 01 November 2012 11:58)

    Danke, passsiert mir öfter, weil ich meine schreipe nicht vorher durch das Rechtschreipgrogam laufen lasse. Wenns drauvankommt mach ich das, oder lasse . Hier ist mir das nicht wichtig genug.
    Dafür stimmen aber die Zahlen.

  • #69

    Eine Prämie in Rom im Premio Roma ? (Donnerstag, 01 November 2012 12:06)

    Dicht Kunst

  • #70

    rühl (Donnerstag, 01 November 2012 12:36)

    Godolphin,vergessen Sie nicht die Bildübertragungen im Fernsehen 24 Std. (Equidia),dies bringt der PMU Umsatz ganz zu schweigen von den 12.000 Annahmestellen in Frankreich.
    Ein Vergleich" Paris Turf gegen die Sport Welt " sagt alles.

  • #71

    rühl (Donnerstag, 01 November 2012 12:41)

    verbessere 1.200 Annahmestellen

  • #72

    rühl, (Donnerstag, 01 November 2012 13:26)

    leider sind wir hier nicht bei " wünsch dir was" sondern im realen leben. bei uns geht die zahl der galoppsportanhänger in diese richtung.

  • #73

    g (Donnerstag, 01 November 2012 13:50)

    Hr. Rühl, alles bekannt, aber nicht mehr kopierbar in D.
    Die einzigen die es kopiert haben, hatten das Glück das ihr Sport schon damals pleite war. Dann 75 die von Di erwähnte ATG gegründet haben.Heute wetten die Schweden mehr als die Franzosen.
    Aber 75 ist nicht mehr zu kopieren, die Welt hat wie PMU und HkJC
    oder unser Lotto... die Sportwette.

  • #74

    ich (Donnerstag, 01 November 2012 14:40)

    glaube es kaum, dass man einen modernen Supermarkt, der zwar hinten und vorne nichts taugt, mit einem vertrotteltem Tante-Emma-laden vergleichen kann

  • #75

    Money talks (Donnerstag, 01 November 2012 18:41)

    Man muß immer schauen, wo die Rennbahnen liegen. Krefeld liegt im Wald, Düsseldorf oben abseits auf dem Berg. Da sind die Begehrlichkeiten ziemlich gering. Köln oder Dortmund dagegen werden auf Dauer Opfer der stadtpolitischen Spekulanten werden.

  • #76

    weiß nicht, die Stadt Köln lebt gut von den Knöllchen (Donnerstag, 01 November 2012 19:03)

    an der Rennbahn :-)

  • #77

    Money talks (Freitag, 02 November 2012 08:35)

    Geld sprach auf der Rennbahn eigentlich von Anfang an zu mir. Wollte mir, wie Kassandro in diesem Blog, immer etwas erzählen.

    Meistens in den letzten zwei, drei Minuten vor dem Start.

  • #78

    .... (Freitag, 02 November 2012 08:47)

    Die Macht des späten Geldes.

  • #79

    kassandro (Freitag, 02 November 2012 09:08)

    Die Krönung des mit Abstand schlimmsten Jahres der deutschen Turfgeschichte: Das Gestüt Zoppenbroich macht dicht. Die Webseite http://www.gestuet-zoppenbroich.de/ war heute schon down. Wenn man den Nachruf auf Turf-Times so liest, dann haben die Leute dort ihre eigene Geschichte vergessen. Der von Graditz gekommene Stammvater des Gestüts, Arjaman, der und auch für andere Züchter eine Menge leistete wird komplett vergessen und war auch nie auf der Webseite des Gestüts zu finden. Als der legendäre Athenagoras zum ersten mal das Derby für Zoppenbroich gewann, ging es im Grunde mit den Stutenherde schon bergab. Jetzt fehlt nur noch ein Käufer für die Immobilie.

  • #80

    di (Freitag, 02 November 2012 09:35)

    na ja, wenn man Königstuhl und Ordos und Orofino außer acht läßt, um nur mal drei weitere Derbysieger nach Athenagoras zu nennen. Im Grunde sind wir am Ende alle mausetot, insofern macht Ihre Aussage fast Sinn. Aber nur fast.

  • #81

    wenn man (Freitag, 02 November 2012 09:59)

    deren grundstück in hoppegarten kennt, weis man wie dort mit tradition umgegangen wird. diese ruine ist beschämend.

  • #82

    kassandro (Freitag, 02 November 2012 10:14)

    Die lasse ich natürlich nicht außer Acht. In den 70er und 80er Jahren hatte man auf der Rennbahn eben das Glück, was vorher so fehlte. Auch der wohl beste deutsche Kurz- und Mitteldistanzler aller Zeiten, Kronenkranich, stammtaus dieser Zeit und wurde im TT-Nachruf vergessen. Aber schon vor Athenagoras hatte man schon Pferde, die knapp am Derby-Sieg scheiterten. Man sieht es des öfteren - nicht nur in der Pferdezucht: Wenn der große Erfolg mal da, dann denken die Leute, daß künftig die Tauben in den Mund fliegen und man vernachlässigt die Anstrengungen für die fernere Zukunft.

  • #83

    di (Freitag, 02 November 2012 11:46)

    "Als der legendäre Athenagoras zum ersten mal das Derby für Zoppenbroich gewann, ging es im Grunde mit den Stutenherde schon bergab."

    das ist völliger blödsinn angesichts der genannten derbysieger nach athenagoras.

  • #84

    di (Freitag, 02 November 2012 19:44)

    abgesehen davon ist zoppenbroich schon länger perdu. ewiglang kein gutes pferd in hellblau/weiß. schlenderhan ist momentan ganz heftig auf dem weg nach unten, die deutsche bank hat keine ahnung und keinen bock. zerbröselt alles zu staub und krümeln. schade, aber so ist das ohne geld.

  • #85

    die ausgedienten Schlenderhaner (Freitag, 02 November 2012 23:36)

    wie beispielsweise Tahini gehen neuerdings nicht mehr in den britischen, sondern in den tschechischen Hindernissport.

  • #86

    @Wildpfad (Samstag, 03 November 2012 09:11)

    Dein Lieblingspferd startet heute
    im BCTurf.