Die Erlösung

Aber er geht natürlich auch weit über den Horizont des Zwergenlandes hinaus, versöhnlicher sogar, und in dem Fall in die weite Welt der Trends, von denen der Volksspruch weiß „The monotone trend is your daily friend“. Denn wo das Grauen haust, da wohnt oft auch die Erlösung am Horizont, und insofern macht Dr. Richter Mut, wo sonst kein Mut wachsen will. Erhöht die Rennpreise! Präsentiert den Rennsport attraktiv! Gewinnt neues und altes Wettpublikum zurück! Laßt Sponsoren aufspringen!

 

Seit geraumer Zeit fordere ich von Experten, sie mögen Konzepte vorlegen, wie es denn nun besser werden könne, nicht immer nur kritteln und nörgeln, sondern auch mal sagen, wie es denn gehen soll mit dem Rennsport in eine neue, glückhafte Zukunft, und was muß ich da beschämt lesen? Es gibt dieses neuheitliche und ganzheitliche Konzept, es ist stringent durchformuliert und konzise beschrieben, in sich verblüffend simpel, durchdacht und formal brilliant vorgetragen:

 

„Der monotone Abwärtstrend kann durchbrochen werden, indem Rennpreise erst wieder erhöht werden können, wenn Wetteinsätze wieder stärker zur Refinanzierung dienen (- also neues und verlorenes Wettpublikum mit attraktiven Gewinnchancen (zurück-) gewinnen) und der Rennsport so präsentiert wird, dass er so interessant für Zuschauer wird, dass auch Sponsoren auf die attraktive Werbeplattform Galopprennen aufspringen.

Konstruktive Ansätze dazu, die nicht einmal teuer in der Umsetzung sind, wurden hier schon wiederholt beschrieben
.“

 

So schreibt es Dr. Richter bereits am 25.11.2011, einem trüben Novembertag, bescheiden in einem Forum der Gutwilligen und Engagierten, und niemand außerhalb dieses Kreises von Gleichgesinnten nimmt Notiz. Das macht zunächst zutiefst betroffen, das fordert Abbitte von ihm und allen anderen, die seines Geistes Jünger sind in diesem verzweifelten Kampf um den Sport. Was hat man denen nicht alles vorgeworfen – mea culpa, mea culpa – und dann liegt da die Lösung strahlend vor aller Augen, die sehen wollen, ersonnen und erdacht von einem einzigen Manne kraft der Kraft seines Geistes allein! (Und, wie ich bescheiden anmerken möchte, bestimmt unter Zuhilfenahme seines geliebten Algorithmus profanis). Er merkt, ebenfalls bescheiden, an, deutet quasi nur hauchzart an, man habe ihm zugearbeitet, aber was verschlägt das schon angesichts der Leistung.

 

Am Ende muß man sagen, Herr Dr.Richter, der Deutsche Rennsport ist ihnen zu tiefem Dank verpflichtet!

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Kommentare: 21
  • #1

    fringsen (Freitag, 28 September 2012 09:20)

    Da hat die Alte mal wieder auf das falsche Pferd
    gesetzt und sich selbst angepinkelt.

  • #2

    kassandro (Freitag, 28 September 2012 09:53)

    Haben sie vor kurzem einen Intensivkurs in Ironie besucht? Ich bin echt überrascht über den neuen Schmelz.

  • #3

    Das Galopperforum (Freitag, 28 September 2012 10:24)

    liegt nicht in Turfdeutschland, aber Turfdeutschland in diesem Galopperforum da nieder

  • #4

    ohne Dr. Richter (Freitag, 28 September 2012 10:32)

    wäre der Galopprennsport nur halb so viel Wert

  • #5

    man sollte (Freitag, 28 September 2012 10:36)

    Parlo auch lesen können,nicht nur labern .

  • #6

    Richter Spruch (Freitag, 28 September 2012 10:41)

    Dr.Richter plus Galopprennsport ist nicht alles, aber ohne Dr.Richter plus Galopprennsport wäre alles nichts.

  • #7

    Auf der Rennbahn (Freitag, 28 September 2012 10:50)

    Herr Sch., wie geht es eigentlich Herrn Göntzsche?

    Keine Antwort.

    Haben Sie mal wieder etwas von Herrn Schleifenbaum gehört?

    Erneut keine Antwort.

    Grüßen Sie auf jeden Fall Herrn Rumstich und Herrn Dr.Richter!

    Recht schön.

  • #8

    warum (Freitag, 28 September 2012 12:18)

    soll der von allen geliebte Hubertus auf solch einen
    Schwachsinn antworten?

  • #9

    rühl (Freitag, 28 September 2012 12:50)

    Herr Dr. Richter hätte noch fragen sollen. ob man nicht mit der FDP sprechen sollte, dass auch diese Partei sich für die Rückvergütung der Rennwett u. Lotteriesteuer einsetzt! Wie es aussieht, ist diese Partei an dem lückenhaften Steuergesetz für Glückspiele, nicht ganz Unschuldig.--..." wenn Wetteinsätze wieder stärker zur Refinanzierung dienen (- also neues und verlorenes Wettpublikum mit attraktiven Gewinnchancen (zurück-) gewinnen "

  • #10

    ohne Dr.Göhner (Freitag, 28 September 2012 13:54)

    läuft nichts,aber mit Dr.Richter geht überhaupt nichts.

  • #11

    Johann ohne Gang von hier (Freitag, 28 September 2012 18:25)

    Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
    Es ist der Parlo mit seinem Rind.
    Er hat den Bullen wohl in dem Arm,
    Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.

  • #12

    Johanna von Gutfried ist gut für mich (Freitag, 28 September 2012 18:58)

    Ich lieb dich, mich reizt dein schönes Vokabular
    Und schließt Frau Arnold auch zu, so komm ich im U-Boot!
    Herr Schmelz, Herr Schmelz, jetzt laabert er mich zu,
    Parlo hat mir ein Posting getan.

  • #13

    Dumm gelaufen (Freitag, 28 September 2012 19:12)

    Den Wildpfad grauset's, er reitet geschwind,
    Er hält in den Händen den Schlüssel vom Trabant,
    Erreicht den Hof mit Mühe und Not,
    In seinem Rennkurier die DDR war fort.

  • #14

    Herr Rühl (Freitag, 28 September 2012 21:38)

    und das Wettpublikum.

  • #15

    Kurz, prägnant und bündig. (Samstag, 29 September 2012 08:36)

    Pferdenamen müssen kurz und prägnant sein. Monsun, Lando, Nebos, Manduro, Orsini, Ticino, Neckar, Nearco, Hyperion, Authi, Surumu.

    Acatenango, Nijinskij, Sassafras, Danedream geht auch noch.

    Ein Wort! - Und keine Wortkonstrukte.

    Welche Namen hatten die, die nie ein Rennen verloren?

    Kurz und bündige. Ribot, Kincsem, Zarkava, Frankel.

  • #16

    Lindi (Samstag, 29 September 2012 08:59)

    so egwahtelrtvoo.l sin d saidf ei9n sachemedlszecnasmc ergrüsse aucvhse cjith

  • #17

    liNdi (Samstag, 29 September 2012 09:01)

    ichb isns bvrmnewenr sr, jacisbs ist hambrugrwebr und tuittege ist nichstsichb

  • #18

    kassandro (Samstag, 29 September 2012 09:39)

    Deutschlands älteste Boulevardzeitung - immerhin 93 Jahre alt - erscheint heute zum letzten mal. Währungsreform, Weltwirtschaftskrise und Tausendjähriges Reich, alles hat sie überstanden, die Nürnberger Abendzeitung, aber das Internet hat ihr den Rest gegeben. Da ich seit dem 15.9 in Nürnberg verweile, werde ich mir heute mal die letzte Ausgabe besorgen.

  • #19

    wer sich die kauft (Samstag, 29 September 2012 10:41)

    hat selbst Schuld.

  • #20

    der sucht doch (Samstag, 29 September 2012 11:34)

    bis er eine liegengelassene findet, der alte knauser!

  • #21

    Salvation Army (Samstag, 29 September 2012 12:11)

    Los Gotha, Renntag einreichen noch schnell !