Herr Eugen-Andreas Wahler:

Dachverband DVR gibt klein bei

Albrecht Woeste, Präsident des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen

(DVR), hat gestern Abend in einer Presseerklärung die in Galoppsportkreisen

äußerst umstrittene Ausschreibung des Deutschen Derby ab dem Jahr 2013

widerrufen.

Im Gegensatz zur DVR-Darstellung erfolgte dieser Schritt jedoch nicht

freiwillig, sondern war die Reaktion auf eine drohende gerichtliche

Auseinandersetzung mit dem Hamburger Renn-Club (HRC).

Ursprünglich hatten der HRC und das DVR, „im Interesse des inneren

Friedens“, vereinbart, im Anschluss an die außergerichtliche Einigung - auf der

nur noch die Unterschrift des DVR-Präsidiums fehlte - eine gemeinsame

Presseerklärung abzugeben, deren Wortlaut bereits abgestimmt worden war.

Vorgestern hatte dann DVR-Anwalt und –Präsidiumsmitglied Jan-Anthony

Vogel im Namen von Woeste per Email um Fristverlängerung bis gestern

Nachmittag gebeten - mit den Worten: „Der Unterzeichner versichert, dass es

nur terminliche Gründe sind, die für die Verschiebung der zugesagten Erklärung

verantwortlich sind.“

Eugen-Andreas Wahler, Erster Vorsitzender des HRC: „Eigentlich war damit

alles schon in den vielzitierten ‚trocknen Tüchern‘.“

Der Hamburger Renn-Club hält es für seine Pflicht, die Interessen des

Rennsports und auch besonders die seiner Mitglieder und der Hansestadt

Hamburg, welche gerade die Errichtung der neuen Doppelrennbahn für Trab

und Galopp plant, mit Nachdruck zu vertreten.

Er besteht daher auf der Einhaltung von Verträgen, welche bereits in den Jahren

2007 und 2008 zwischen dem HRC und dem DVR getroffen wurden. Hierin ist

vereinbart worden, dass das Deutsche Derby mindestens bis zum Jahr 2028 in

Hamburg-Horn ausgetragen werden wird.

Im Namen des Vorstands

Eugen-Andreas Wahler

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Kommentare: 43
  • #1

    a) (Freitag, 07 September 2012 17:10)

    21.51 Uhr: Schettino scheint den Ernst der Lage zu erfassen, als er im bereits unter Wasser stehenden Maschinenraum nachfragt: „Also verstehe ich das richtig, wir gehen praktisch unter?“

  • #2

    b) (Freitag, 07 September 2012 17:11)

    Sofort nach der Kollision übernimmt Sullenberger das Steuer. Zu seinem Co-Piloten sagt er: „Es ist mein Flieger.“ Kurz darauf meldet er dem Tower „doppelten Vogelschlag“.

  • #3

    c²) (Freitag, 07 September 2012 17:13)

    Sullenberger entscheidet sich: Ich lande in der Nähe des Fähr-Terminals von Manhattan.

    „Fertigmachen zum Aufprall", sagte der Kapitän. „Brace! Brace! Head Down!“ rufen die Flugbegleiter den Passagieren zu, die ihre Köpfe zwischen die Knie nehmen sollen.

    Dann setzt Sullenberger US-Airways-Flug 1549 auf dem Hudson River auf.

  • #4

    jetzt baut doch mal los in Hamburg!!! (Freitag, 07 September 2012 17:22)

    oder so wie bei Eisern Union,
    die Mitglieder rücken mit Hacke und Schaufel an
    und helfen mit.

  • #5

    masterofthehounds (Freitag, 07 September 2012 17:37)

    Was für Dilettanten! Jetzt tauchen auf einmal Verträge auf mit der Derbyzusage bis 2028 - und da wusste keiner von. Wer ist da in den Keller gekrabbelt, Computer besitzen die Herrschaften offenbar nicht.

  • #6

    layman (Freitag, 07 September 2012 18:09)

    Es war allgemein bekannt, daß das Direktorium im Zuge der Abtretung der Bildrechte dem HRC 'Bestandsschutz' für das Derby bis 2018 zugesichert hatte - schriftlich! Schon deshalb ist es Unfug, wenn immer wieder behauptet wird, es habe bereits im Vorfeld einen 'Beschluß' zur Wegnahme oder Ausschreibung des Derbys gegeben, von dem Herr Wahler auch Kenntnis gehabt habe. Dieser ominöse Geheimbeschluß bezog sich (soweit darüber etwas bekannt geworden ist) auf den Fall, daß HH das Derby finanziell nicht mehr wuppen kann und die Segel streicht.

    Völlig unabhängig von der schriftlichen Zusicherung, die nach Auffassung der Juristen wohl auch eine bindende Wirkung hat, bleibt die Frage bestehen, ob und woher das Direktorium überhaupt das Recht hat, einem Veranstalter seine Veranstaltung wegzunehhmen und anderweitig zu vergeben! Unbestritten hat das Direktorium die Aufgabe zu kontrollieren, ob jeder Veranstalter seine Veranstaltungen ordnungsgemäß durchführt und kann widrigenfalls die Genehmigung versagen. Die Ordnungsgemäße Durchführung des Derbys 2012 (wie auch aller vorherigen) hat das Direktorium insofern bestätigt, als weder im Vorfeld, noch während der Veranstaltung (seitens der RL) noch danach (etwa hinsichtlich der Abrechnung) Beanstandungen vorgebracht wurden. Das Erreichen einer bestimmten Zuschauerzahl gehört nicht zu den vorgeschriebenen Bestandteilen einer ordnungsgemäßen Durchführung!

    Aus dieser Kontrollfunktion dürfte jedoch keinesfalls ein 'Eigentumsrecht' seitens des Direktoriums an der Veranstaltung und damit verbundenen Markenrechten etc. folgen. Bisher hat es einen solchen Fall auch nicht gegeben. Daß man hier versucht hat, in einer Nacht- und Nebelaktion die Regeln zu verbiegen und eine Art Präzendenzfall zu etablieren, hätte im Erfolgsfall auch allen anderen Rennvereinen geschadet.

  • #7

    Katerstimmung (Freitag, 07 September 2012 18:19)

    wird das vorherrschende thema in den kommenden zeiten beim hrc sein. der siegesrausch verdeckt, dass sie wie immer keine kohle haben. es wird kaum welche aus köln mehr geben. man nennt das pyrrhus sieg. er sei gegönnt.

  • #8

    Ein Schmierenstück (Freitag, 07 September 2012 18:23)

    allerfeinster Machart wurde da gegeben. Man weiss wirklich nicht mehr ob da noch Steigerungsmöglichkeiten möglich sind.
    Verloren hat in toto der Rennsport, als ob die Zeiten da nicht schon lausig genug wären!!!

  • #9

    Schmiere (Freitag, 07 September 2012 18:55)

    standen Andreas Tiedtke sowie Manfred Ostermann .
    Bin mir nicht so sicher,ob die noch in ihren
    Positionen tragbar sind.

  • #10

    $€ (Freitag, 07 September 2012 19:43)

    bald kommen sie wieder angedackelt, wegen geld. weil, sie haben es für pressekonferenzen und einstweilige verfügungen verballert. da habn sie immer was für übrig. denn sie kämpfen für ihre private kohle. ob papa woeste nochmal aushilft, oder der möbelmann? ich würde denen keinen piaster mehr geben, keine sesterze, keinen louisdor. garantien von borchert, man lacht sich schlapp, wenn es nicht so zum heulen wäre. garantie für leute, die vom garanten geld brauchen, um überhaupt tätig werden zu können. ein schmierentheater mit hansa theater qualität, untenrum rasierte pudel mit frauchen in gebrochenen nylons.

    jetzt freut sich die basis diebisch, weil denen in köln mal wieder gezeigt wurde, wo der hammer hängt, und wenn die kohle wieder nicht da ist, wird sie wieder frech von denen gefordert, die genug haben, um anderen das vergnügen zu spendieren. aber die abstimmung findet seit jahren über die grenzen statt, gotha hin, horn her. das sind die realitäten, verehrte anwesende.

    empty faces, soggy shoes, rotten installations all over the place. you name it. sir, you are here on the holy premises of the hamburger rennclub, sir! behave!

    sollense veranstalten, kommen evtl. nächstes mal fast 10.000, wenn das wetter mitspielt. hanseatisch vornehme veranstaltung, ganz ohne krach und aufhebens, angtre nu.

    ein erbe ist verscherbelt worden, eine tradition mit füßen getreten worden. das ist die bittere wahrheit.

  • #11

    das Erbe (Freitag, 07 September 2012 20:07)

    wurde doch schon bei der Strukturreform verjubelt,
    nich wahr ,Herr Hoppeditz ?
    Wie kann man sich nur so einkaufen lassen.
    Schande über Ihr Haupt.

  • #12

    @Layman (Freitag, 07 September 2012 20:10)

    du bringst es auf den Punkt: Es gab Bestandsschutz seit Jahren, daher gab es auch immer Anspruch auf Alimente, denn das geht natürlich Hand in Hand, wie denn sonst! Ich würde dem Vorredner auch insofern widersprechen, als es in Zukunft nichts gibt, denn aus dem Vorhergesagten ergibt sich zwangsläufig auch eine Verpflichtung des Rennsports, das Hamburger Deutsche Derby nach Maßgabe des jeweiligen Deltas zu bezuschussen. Notfalls wird man eine neue Zwangsabgabe wie die Ostabgabe machen. Kein Problem, möchte ich meinen. Und richtig, wenn Ostermann und Wöste da nicht mitmachen wollen, dann gehören sie nach Hause geschickt. Es gibt genug kompetente Leute, die den Saustall Köln mal ausmisten, überall. Neulich hat sich Dr. Göhner recht eindrucksvoll zu Wort gemeldet, man könnte sagen mit einer programmatischen Bewerbungsrede, wie sich fast prophetisch im Nachhinein rausgestellt hat. Das ist genau ein Mann wie er sein soll - integer, durchsetzungsstark, charmant. Dazu gäbe es mindestens eine handvoll guter Frauen und Männer, die die Zukunft des Rennsports einläuten könnten, glaubhafte Männer und Frauen mit Qualitäten und tiefen Taschen. Man muß sie nur suchen, finden geht von ganz allein. Als Generalmanager schwebt mir Hanns-Ludolff Matthiessen vor, ein seit Jahren mit allen Wassern gewaschener Manager, dessen eindrucksvolle Lebensleistung bei Trabern und Galoppern für sich selbst spricht. Das wären dann schon mal zwei. Dazu Frau Mäder als Vertreterin der Trainer und Jockeys, die es immerhin geschafft hat, Hamburg die Stange zu halten, weil ihre Kollegen am letzten Tag nur 17 Pferde wegen des Geläufs abgemeldet haben. Chapeau! Amateure ist klar, Generalissimo Rumstich, der macht den Verbindungsoffizier zu den Amateuren im HRC.

    Diese kleine Auswahl zeigt, wo die Zukunft des Deutschen Galopprennsports liegt. Mitten unter uns.

  • #13

    In Wahrheit (Freitag, 07 September 2012 20:22)

    bricht der Rennsport gerade ganz auseinander. Wer glaubt, dass sich Herr Wöste nochmal mit solchen Leuten seriös beschäftigt, liegt glaube ich ganz falsch. Am Ende regiert das Geld, und keine angestammten Besitztümer und Borchert Garantien von anno dunnemals können daran was ändern. Der HRC hat nach seinem martialischen Verständnis eine Schlacht gewonnen, aber ich glaube, dieser Krieg wird am Ende alle besiegen. Wer kann, geht außer Landes mit seinem Pferd, wer das nicht kann, wird aufhören. Dann ist endlich Ruhe, dann kann die Basis sich einen neuen Rennsport nach ihren Vorstellungen zimmern, mit neuen Leuten und frischem Mut. Der HRC wird veranstalten, es werden nur noch 8-12 Pferde um das Blaue Band laufen, aber das macht dann nichts, weil man kann sich zur Erholung an alte Zeiten erinnern.

  • #14

    olaf (Freitag, 07 September 2012 20:30)

    aber scheen wars

  • #15

    kassandro (Freitag, 07 September 2012 20:36)

    Auseinanderbrechen ist eine grobe Übertreibung. Es findet seit Jahren ein langsamer Schrumpfungsprozess statt. Die letzten Jahre verlangsamt sich die Schrumpfungsgeschwindigkeit sogar. Ein Ende ist überhaupt nicht in Sicht. Allerdings ist auch ein Ende der Agonie nicht in Sicht.

  • #16

    j.w. (Freitag, 07 September 2012 21:35)

    also darf man dem seifenopi demenz zuschreiben um ihn von schadenersatzforderungen freizustellen und dem dicken demenzunwissenheit zuschreiben. oder einfach nur unwissenheit. eigentlich ja eine voraussetzung für das ostermannsche postengeeschiebchen. toller verband. gibt es dazu auch hilfen über die pflegekasse ?

  • #17

    wollt ihr Herrn Ostermann (Freitag, 07 September 2012 21:49)

    vermöbeln ?

  • #18

    Dämmerung … Dunkelheit … tiefstes Schwarz für immer ! (Freitag, 07 September 2012 22:46)

    Turf-Cop
    Turf-Satirisches, im Hand-Galopp verloren . . .

    Galopper-Spuk . . . immer mal wieder zum Lachen ;)))
    Endzeit-Szenario . . . ab sofort nix mehr mit Lachen :(((

    Als letzter Turf-Cop sitze ich nun hier, undercover.
    Und komme mir vor wie der letzte Mohikaner der sein abhanden gekommenes Volk sucht.

    Auf der obersten Sitzreihe der Zuschauertribüne einer verwaisten Galopp-Rennbahn, die Farbe blättert zusehends ab, wie überall im Lande . . .

    Den Parkplatz für die Gäste kann man nur noch im zugewachsenen weiten Areal vermuten . . .

    keine bulligen Gefährte einzuweisen mit aufgemotzten Gefährtinnen, hochhackig beschuht, breitkrempig behutet.

    Kein dezentes Understatement. Keine Zuschauer mehr mit ihren Familien!

    Das großangelegte Oval der Rennbahn wie auch das Geläuf selbst ist nur noch Erinnerung und von Gewächsen wild überwuchert . . .

    kein Scharren, kein Trommeln der Hufe vor und nach dem Start!

    Ein scharfer Windzug weht das knarrende Geräusch einer offenstehenden Tür aus dem Gastboxen-Trakt herüber . . .

    keine Gäste mehr mit ihren Pferden, kein Wiehern, kein Rufen!

    Auch der Trainer-Bereich steht leer . . . keine Menschen, keine Pferde, keine Hoffnung, kein Leben mehr!

    Auch nicht in Blog oder Forum, keiner mehr da, auch nicht mit offenem Visier. Dem man, vorwiegend und bevorzugt als Anonymus, die befindliche Meinung geigt, kurz Aufmerksamkeit erhascht.

    Das Kuriositäten-Kabinett, unfreiwillig geschlossen, hat nun fertig, Flasche leer!


    Die Hausspatzen haben hier überall nun das Kommando übernommen, ein neues Domizil erobert. Sie haben „es“ schon lange von den Dächern gepfiffen, doch keiner hat ihrem Zwitschern zugehört.

    Ja, die aufziehende Gewitterfront war nicht mehr aufzuhalten, das drohende Unwetter hat Turf-Deutschland schweren Schaden zugefügt, eleminiert !!!

    Das schlingernde Schiff gekentert, in schwerer See gesunken, Wind aus den Segeln.
    Wird es je vermisst . . . wen interessiert‘s?


    Pressewirksam inzeniert damals . . . an sich die einzige Meldung die seit sehr langer Zeit von der deutschen Galopper-Front wieder für Schlagzeilen und reichlich Aufregung sorgte.

    Allerdings im negativen Sinne, über den nationalen wie sogar internationalen Live-Ticker.
    Bad News are Good News . . .

    Die Botschaft der obersten Unwetter-Zentrale war eindeutig. Und nicht als Sturm im Wasserglas zu interpretieren.

    Dunkle Wolken umhüllten schon eine gefühlte Ewigkeit den altehrwürdigen schützenswerten Galopper-Himmel.

    Ein Regentief nach dem anderen, keinerlei auch nur kurzzeitige Entspannung, wenig Auflockerung in Sichtweite. Stürmische Zeiten also und alles andere als hochsommerlich zu werten.

    Tiefe Täler wurden durchschritten, genügend Wunden geleckt, und doch alles verloren am Tag X in Raum und Zeit!

    Könnte man diese nun fragen nach dem Warum . . . sie fände gewiss keine Antwort!

    Wer trug die Schuld an diesem doch vorhersehbaren schnellen Ende, diesem Dilemma?
    Wem hätte man die Verantwortung in die wohl oftmals zu flachen Eisen schieben können?

    Lag es am Führungsstil allseits, entscheidendem Antrieb mit mangelnder Motivation und fehlenden Impulsen zur Kehrtwende? Eher wohl nicht, wer aber weiß es? Zweifler und Nörgler sollten es zuerst einmal besser machen, pro Galopp!


    Die Sonnenstrahlen fallen mir ins blinzelnde Auge mitten auf der grünen Weide . . .
    wo bin ich nur, wo schwebten meine Gedanken, war dies alles nur ein böser Traum?

    Ein vertrautes Schnauben ist zu hören, fühle weiche warme Nüstern an meiner Wange.
    Bin wieder zurück in der Wirklichkeit und alles scheint viel schöner als es vorher war!

    Die Spuren und Gene von Dschingis Khan, Königsstuhl und Monsun sind spürbar noch nicht vom Winde verweht !!!

    Eigentlich habe ich nie gezweifelt, immer daran geglaubt, gehofft . . .
    denn Vollblutzucht und Galopprennsport sind der einzige wahre Sinn meines Lebens!


  • #19

    wie heisst der Rauch.... (Freitag, 07 September 2012 23:18)

    ...her damit, sofort, sozusagen

  • #20

    layman (Freitag, 07 September 2012 23:23)

    #18 - traurig schön! Eine neue Stimme? Gute Nacht

  • #21

    flosshilde (Freitag, 07 September 2012 23:37)

    traulich und treu ists nur in der tiefe.
    falsch und feig ist, was dort oben sich freut.

  • #22

    Wozu (Samstag, 08 September 2012 08:29)

    braucht HRC Garantie, wenn es sowieso nach Hamburg gehört? Habe nicht verstanden. Kann mir jemand das erklären, bitte!

  • #23

    layman (Samstag, 08 September 2012 10:34)

    #22: Aber gern! Es gibt schon seit langer Zeit immer wieder mal Begehrlichkeiten bezüglich des Derbys. Daß viele finden, es gehöre nach HH ist keine Garantie, wie man sie braucht, wenn man langfristig planen will und muß, gar möchte, daß die Stadt eine neue Rennbahn bauen läßt. Auch das Eigentum an dieser Veranstaltung seitens des HRC (das m.E. zweifelsfrei besteht) reicht nicht aus, um sich effektiv und kurzfristig gegen Attacken, wie jetzt die des DVR zu wehren. Eine gerichtliche Klärung dauert u.U. Monate und ist bei dem vermutlichen Streitwert überdies sehr teuer.

    Weil das alles so ist, hat man sich vom DVR eine entsprechende Garantie geben lassen, zuletzt im Gegenzug zur Übertragung der Bildrechte bis 2028. Auch zu diesem Zeitpunkt (2008) hatte bereits Herr Ostermann mit seinem Ziehsohn Tiedtke (damals GF der BV) das Ruder beim DVR fest in der Hand, beide wissen also mit Sicherheit davon. Ob nun damals Borchert in seiner damaligen Eigenschaft als Präsident unterschrieben hat oder wer sonst noch, tut überhaupt nichts zur Sache!

  • #24

    Was (Samstag, 08 September 2012 11:01)

    passieren, wenn HRC kann nicht ausrichten weil fehlt Geld, muss DVR bezahlen? Was ist mit § 323 BGB, ist einschlägig dann? Bitte mir erklären!

  • #25

    Was (Samstag, 08 September 2012 11:04)

    passiert, wann Besitzer sagt laufte nicht meine Pferd wegen die scheiße Boden, kann HRC zwingen Besitzer zu laufe? Bitte erklären!

  • #26

    Was passieren wenn Osten sagen, (Samstag, 08 September 2012 11:10)

    diese scheiße Bonsen in Baden-Baden ?

  • #27

    und Westen bekommen Wissen davon (Samstag, 08 September 2012 11:12)

    und dann Boykott ?

  • #28

    Wann (Samstag, 08 September 2012 11:14)

    sagen Westen scheiße Osten, dann Osten ist in die Arsche.

  • #29

    Bonzen (Samstag, 08 September 2012 11:15)

    so viele Zeite musse sein!

  • #30

    Ende 2013 Bundestagswahl, (Samstag, 08 September 2012 11:28)

    dann paar Wochen, dann 2014.
    Bis dahin wird politisch nichts in Sachen
    Rennbahn laufen.
    Pferderennen dann so E10 Image, wenn Leute
    unklug auftreten.

  • #31

    Politisch ist der status quo die nächsten 3 Jahre (Samstag, 08 September 2012 11:32)

    minimum garantiert.
    Freundliches köcheln lassen ist da zu erwarten
    und das ist schon großzügig oder seh ich das
    falsch ?
    Also jetzt 3 oder 4 Jahre Selbstzermürbung,
    dann verdaut sich der Sport ja selbst.

  • #32

    Wer die Protagonisten (Samstag, 08 September 2012 11:52)

    dieses Sport "verdauen" will, bekommt schlimme Magenbeschwerden!!!!

  • #33

    layman (Samstag, 08 September 2012 11:58)

    Apropos Katerstimmung (#7) und 'Alimente' (#10 und #12):

    Katerstimmung gibt es nur, wenn man ein rauschendes Fest gefeiert hat. Ich fürchte, davon kann beim HRC keine Rede sein, denn dazu gibt es überhaupt keinen Anlaß! Man hat sich ersteinmal durchgesetzt, aber gelöst sind weder die Probleme, die es in HH (wie wohl bei jedem deutschen Rennverein) zweifellos gibt, noch der Konflikt mit dem DVR (wie man ja bereits aus den Presseerklärungen entnehmen kann). Es gilt nun also die Ärmel hochzukrempeln und das Beste daraus zu machen!

    Was die immer wieder hervorgekramte 'Alimentierung' des Derby Meetings und die angebliche diesbezügliche 'Bettelei' betrifft, so kann man die Wortführer dieser Richtung nur wiederum auffordern, endlich einmal Fakten auf den Tisch zu legen und die wenigen allgemein bekannten Fakten zu würdigen:

    Die Rennvereine erhalten Gelder von DVR und BV, mit denen die Rennveranstaltungen bezuschußt werden. Gleichzeitig führen die Rennvereine nicht nur Rennpreise und Prämien an Besitzer und Züchter ab, sondern sie führen auch Gelder an das DVR ab. Beides in höchst unterschiedlicher Höhe, je nach Bedeutung und Umsatz der Veranstaltungen. So hat z.B. der HRC für das diesjährige Derbymeeting zur Durchführung eines zusätzlichen Renntags (gegenüber der ursprünglichen Planung auf dringenden Wunsch der BV) einen hohen 5-stelligen Betrag erhalten. Der HRC hat aber auch einen niedrigen 6-stelligen Betrag aus den Erträgen des Meetings an das DVR abgeführt! Ein kleinerer Verein wird für eine kleinere Veranstaltung im Zweifelsfalle deulich weniger Zuschüsse erhalten aber auch deutlich weniger abführen.

    Es gehört seit jeher zu den Kernpunkten meiner Kritik an den herrschenden Verhältnissen, daß diese Mittelflüsse nicht transparent sind und sich zu einem guten Teil auch nicht aus festen Regeln ergeben. Letzteres gilt insbesondere für die Zuschüsse, die immer wieder individuell neu verhandelt werden müssen, wobei der Empfänger automatisch in die Rolle eines Bittstellers gerät, so daß man je nach Laune auch von 'betteln' sprechen kann, obwohl der Empfänger direkt (durch Abführung von Erträgen) wie indirekt (weil er für die Pferde Besitzer und Züchter die Gelegenheit schafft, an Rennen teilzunehmen und damit Preise und Prämien zu erwirtschaften) ganz wesentlich dazu beiträgt, die Mittel, aus denen diese Zuschüsse gezahlt werden, zu erwirtschaften.

    Es wäre sicher interessant, diese Mittelflüsse genauer zu analysieren! Wenn die entsprechenden Zahlen vorlägen, hätten z.B. auch Debatten, wie die jetzt von Herrn Dr. Jacobs angezettelte Diskussion um die Schließung von Rennbahnen speziell im Osten, eine sachliche Grundlage. Zu den Ostvereinen (mit Ausnahme von Berlin) läßt sich sagen, daß die Zuschüsse lächerlich sind, insgesamt dürfte es sich kaum um mehr handeln als jährlich € 50k, die unter den Vereinen Dresden, Leipzig, Halle und Magdeburg aufgeteilt wird (Gotha und Doberan lasse ich einmal außen vor).

    Für den Fall Hamburg ist keineswegs erkennbar, daß hier eine besonders großzügige Alimentierung stattfände oder gefordert würde. Wenn das jemand behauptet, dan sollte er Zahlen auf den Tisch legen und zum Vergleich dann bitte entsprechende Zahlen zu vergleichbaren Fällen, etwa Baden Baden oder Berlin! Selbstverständlich haben die Zuschüsse auch nichts mit der 'Bestandsgarantie' zu tun, das sind zwei völlig verschiedene Themen.

  • #34

    layman (Samstag, 08 September 2012 11:58)

    Schlussendlich abermals zur Finanzsituation des HRC: Hier werden hahnebüchene Behauptungen in den Raum gestellt, die m.E. so nicht der Wahrheit entsprechen. Das ganze gipfelt in Aussagen wie (#10):

    > denn sie kämpfen für ihre private kohle.
    > ob papa woeste nochmal aushilft, oder der möbelmann?

    Warum kämpfen sie für private Kohle? Gibt es irgendeinen Weg, wie Seifenopi oder Möbelmann ihne privat aus der Patsche helfen kann (jenseits einer privaten Schenkung z.B. von Möbelmann an Kaffeekönig, die letzterer ganz sicher nicht annehmen würde und ersterer vermutlich derzeit nicht leisten kann)? Stecken die überhaupt in der Patsche? Um welche private Kohle geht es?

    Richtig ist zunächst, daß zahlreiche Mitglieder des HRC (nicht nur aus dem Vorstand), den Verein immer wieder weit über ihre normalen Beiträge hinaus unterstützen. Auf solche Spenden sind viele Veeine angewiesen und ich wüßte nichts, was dagegen einzuwenden wäre. Rückzahlbar sind solche Spenden nicht und m.W. hat das auch noch nie jemand verlangt.

    Richtig ist auch, daß der HRC (wie viele Rennvereine) jedes Jahr ein gewisses Defizit 'erwirtschaftet', welches insbesondere aus den oben angesprochenen Zuwendungen seiner Mitglieder immer wieder ausgeglichen wird. Vom DVR oder der BV gibt es hingegen keine Zuwendungen, mit denen diese Defizite ausgeglichen werden könnten! Die Zuwendungen von DVR und BV sind immer zweckgebunden für ein Meeting und helfen, das Defizit dieses Meetings zu reduzieren.

    Richtig ist weiterhin, daß der HRC im Vorfeld eines jeden Meetings über das ganze Jahr nicht unerhebliche Kosten hat, mit anderen Worten: Jedes Meeting muß vom HRC vorfinanziert werden. Dies ist (für alle Rennvereine) insbesondere dadurch sehr viel schwieriger geworden, daß die Nenngelder seit einigen Jahren an das DVR abgeführt werden müssen. Es kann damit also nicht gewirtschaftet werden, sondern es wird lediglich ein geringer Zins (ich glaube 1,5%) vom DVR darauf gezahlt und das DVR kann mit diesem Geld wirtschaften. Der Rennverein hingegen muß sich diese, zur Vorbereitung des Meetings nötigen Mittel zu marktüblichen Zinsen leihen. Das geht nicht ohne Bürgen, die sich bisher im Kreise des HRC-Vorstands auch immer bereitwillig gefunden haben. Hier und nur hier geht es um 'private Kohle', denn wenn z.B. ein Meeting platzt oder stärker als erwartet ins Defizit läuft, müßten diese Bürgen zweifellos aus ihrer Privatschatulle draufzahlen! So läuft es bei vielen Rennvereinen und ich denke, daß diejenigen, die da bürgen schon jeweils überlegen werden, ob und in welcher Höhe sie sich an den zweifellos existenten Risiken ihres Vereins beteiligen wollen. Wenn nicht, Pech gehabt! Mit der Diskussion un den Derby-Standort hat das Ganze so oder so nichts zu tun.

  • #35

    Für einen Milliardär sind 50.000 Euro (Samstag, 08 September 2012 12:13)

    wie für einen Angestellten 10 Cent.
    Und selbst ein Angestellter bekommt
    mehr Zinsen für sein Guthaben als 10 Cent.

  • #36

    kassandro (Samstag, 08 September 2012 13:31)

    Die Spenden, von denen sie weiter oben sprechen, lieber layman, sind meist keine Spenden sondern nur Darlehen. Der Spender glaubt sicherlich nicht, daß er das Geld jemals wieder zurückbekommt, aber dadurch daß der Verein ihn immer mehr Geld schuldet, gerät er in ein immer größeres Abhängigkeitsverhältnis von seinem Mäzen. Keiner kann den Hopp in Hoppenheim mehr rausschmeißen, weil der Verein sonst sofort zum Insolvenzrichter gehen müßte. Darboven hat sicherlich solche Methoden nicht notwendig, denn außer Schmelz würde wohl kaum jemand dort auf die Idee kommen, seinen Einfluß zu mindern. Als besonders angesehener Bürger der Hansestadt wäre er auch ohne Geld ein wertvolles Aushängeschild für den Verein.

  • #37

    layman (Samstag, 08 September 2012 14:13)

    Nun, lieber Kassandro, wenn Sie wissen, daß es sich meist so verhält, dann will ich Ihnen das glauben, scheint plausibel. Beim HRC verhält es sich meines Wissens nicht so. Haben Sie da andere Informationen?

  • #38

    jetzt (Samstag, 08 September 2012 14:23)

    wissen schon zwei nichts. gar nicht so einfach der fall.

  • #39

    Wir haben ja DI (Samstag, 08 September 2012)

    Der weiß alles, kann alles und manchmal läßt er einen kleinen Strahl seines unendlichen Lichts auf uns scheinen, beleuchtet damit jenachdem unangenehme Details oder hüllt die ganze Sache in ein gleißendes oder schummeriges Licht, so daß sie jenachdem ganz anders aussieht als sie uns vorher schien ...

  • #40

    ja, Herr Schmelz verwöhnt uns mit (Samstag, 08 September 2012 14:45)

    seinen pieces !!!

  • #41

    Bücherhalle (Samstag, 08 September 2012 14:59)

    daher lesen auch so viele hier, und so wenige woanders!

  • #42

    Aus diesem guten Grunde (Samstag, 08 September 2012 16:37)

    ist es doch völlig egal wo die "Vielen" oder aber auch die "Wenigen" lesen, belogen werden sie überall!!!

  • #43

    na an der Küste ist jeder geangelte Hecht halt (Samstag, 08 September 2012 16:47)

    sooooooooooooooooooo groooooooooooooß