Ein Gastbeitrag von Herrn Tamrat

Außer Spesen nichts gewesen!

Dieses Resumé gilt sowohl für die diesjährige Gesellschafterversammlung
der DG Deutsche Galopprennsport Beteiligungs GmbH & Co KG als auch für
die ganze Unternehmung selber.

Den Vorsitz führte in diesem Jahr mit gewinnendem Lächeln Herr Dr. Paul
- wohl in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Beirats. Zur Rolle der
Geschäftsführung habe ich mich bereits verschiedentlich geäußert, es
lohnen hier kaum weitere Ausführungen. Bestehen bleibt der Eindruck, daß
die Geschäftsführung die ordentliche Abwicklung des Tagesgeschäfts
sicherstellt, daß die eigentlichen Entscheidungen hingegen seitens des
Beirats vorbereitet, getroffen und soweit erforderlich auch umgesetzt
werden. Diese Verfahrensweise bleibt fragwürdig, denn im Falle eines
Falles möchte man nicht in der (haftenden) Haut der Geschäftsführerin
stecken. Der charmante Vorteil dieser Lösung ist, daß sie so gut wie
nichts kostet, dafür gebührt allen Beteiligten Lob und Dank!

Die üblichen Tagesordnungspunkte, Bericht über das laufende
Geschäftsjahr, Jahresabschluß, Entlastungen usf. wurden schnell
durchgewunken. Auf ein aufwendiges Abstimmungsverfahren mit Stimmkarten
usf. wurde dieses Jahr erstmals verzichtet. Insofern sinnvoll, als
ohnehin alle Beschlüsse einstimmig gefällt werden konnten. Allein: Wie
soll das gehen, wenn sich doch eines Tages mal nennenswerte Differenzen
zeigen? Dann müssen die Parteien offen Farbe bekennen! Angesichts der
insgesamt klaren Mehrheitsverhältnisse hat die ganze Verfahrensweise
einen Hauch von Kulturrevolution. Erfreulich, daß heutzutage Kräfte, die
sicher nicht dem maoistischen Spektrum zuzuordnen sind, ohne
Kopfschmerzen so arbeiten können!

Herr Tiedtke berichtete recht ausführlich und erfreulich kompetent und
souverän in Sachen Glücksspielstaatsvertrag und RWLG. Die aktuelle Lage
wird als schwierig betrachtet. Sie beinhaltet aber, wie man einräumt,
Chancen und Risiken für den Rennsport. Im Idealfall würde man über die
Rennwettsteuer-Rückerstattung aus Buchmacher- und Internet-Wetten ca. 4
Mio. Euro zusätzliche Zuflüsse an den Rennsport erhalten (neben der
weiterhin gültigen Rückerstattung der Totalisatorsteuer). Wenn dies
allerdings bei der EU nicht durchsetzbar ist, wird es eng, und zwar
sowohl für das Totalisator- als auch für das Buchmachergeschäft.
Insgesamt - soviel räume ich als erklärter Tiedtke-Gegner gerne ein -
wird hier seitens des DVR weitaus kompetentere Arbeit geleistet, als
Herr Dr. Göhner es glauben machen will. Wer hier in der Sache die
strategisch bessere Position vertritt, können m.E. nur wirkliche
Fachleute beurteilen. Nachdem die großen Weichen nunmehr gestellt sind
und die spannenden Fragen in der konkreten Ausgestaltung der neuen
Rechtslage liegen, scheint es jedenfalls so, daß Toto, Buchmacher und
der Sport gemeinsam stehen und fallen.

In diesem Zusammenhang gab es eine Wortmeldung von Herrn Dr. Albers, der
sich bitter über die agressive Werbung von RaceBets beschwerte, die wie
im übrigen das ganze Geschäft unserer (indirekten) Tochter illegal sei.
Harte Worte, die Andreas Tiedtke souverän parieren konnte. Das ist schon
sehr interessant, daß nun auch Buchmacher als Gesellschafter der
Buchmachertochter des Rennsports Einblick in die Geschäfte nehmen können
und sogar versuchen, diese zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Das so gern
bemühte Bild vom Buchmacher als Partner des Rennsports wird hier auf
eine harte Probe gestellt!

Zu den eigentlichen Geschäften gibt es nur eine positive Meldung: Die
Ertragslage von RaceBets ist bisher gut; dementsprechend fließen aus der
40%igen Beteiligung durchaus üppig Mittel zurück an die DVR Wettbetriebs
GmbH (an der unsere GmbH & Co KG mit 12,33% beteiligt ist). Die Rendite
dürfte mehr oder weniger deutlich oberhalb von 25% liegen - da kann man
wirklich nicht meckern. Auch der Vorwurf, die Anteile an RaceBets seien
zu teuer erworben worden (den ich selber seinerzeit auch erhoben habe)
muß in diesem Lichte zumindest relativiert werden. Ebenso darf natürlich
gefragt werden, welche faktische Grundlage das Gejammer der
Buchmacherzunft über die wirtschaftlich schweren Zeiten hat.

Ein interessantes Detail ergab sich aus der Beantwortung einer Frage aus
dem Kreise der Kommanditisten: Da die gesamten Einlagen bei RaceBets,
wie auch alle anderen Investitionen in das Wettgeschäft der DVR
Wettbetriebs GmbH allein von unserer GmbH & Co KG finanziert wurden,
stand ja schon immer die Frage im Raume, warum man hierfür lediglich
12,33% an dieser Gesellschaft erhalten hat und was etwa für den Fall
eines Verkaufs ihrer Beteiligungen für die Investoren bleibt. Hier wurde
berichtet, daß für diesen Fall in der Tat spezielle vertragliche
Vorkehrungen getroffen wurden. Eigentlich kein Wunder, schließlich
wurden gerade aus dem Kreise der Protagonisten des Projekts German
Racing erhebliche Summen investiert. Einen schalen Geschmack hinterläßt
lediglich die Tatsache, daß nicht von vornherein umfassend über die
vertraglichen Einzelheiten der Konstruktion informiert wurde und bis
heute viele ähnliche Fragen im Raume stehen bleiben!

Ansonsten gibt es leider nichts Positives zu berichten von dem Projekt
German Racing und zwar weder aus Sicht des Sports noch aus der (für mein
persönliches Interesse zweitrangigen) Sicht der Investoren! Trotz des
guten Ergebnisses der Beteiligung an RaceBets ist das Geschäft der DVR
Wettbetriebs GmbH insgesamt weiterhin defizitär und wird wohl auch im
laufenden Geschäftsjahr defizitär bleiben. Im kommenden Geschäftsjahr
hofft man erstmals ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen; in den
nachfolgenden Jahren möchte man dann Gewinne erzielen. Dies wird
allerdings in erheblichem Maße von der oben angesprochenen politischen
Ausgestaltung der Rahmenbedingungen des Wettgeschäfts abhängen!

Wie ist das nun möglich, daß RaceBets ungeahnte Renditen erwirtschaftet
aber das Gesamtergebnis gleichwohl negativ bleibt? Verantwortlich sind
hier im wesentlichen zwei Faktoren:

1. die defizitären XXL Shops in Köln und Krefeld (letzterer soll deshalb
wieder geschlossen werden, weitere XXL-Shops wird es wohl vorerst nicht
geben, also ein Auslaufmodell),

2. (in unbekanntem Umfang) die Verwaltungskosten der DVR Wettbetriebs
GmbH. Daß diese Kosten nicht unerheblich sind läßt sich einerseits aus
dem Ergebnis schließen, andererseits aus den ebenfalls erheblichen
Verwaltungskosten unserer GmbH & Co KG. Da man ja insgesamt schon
mehrere Millionen bewegt, fallen natürlich erhebliche Bilanzierungs-
sowie Prüfungs-, Beratungs-, und sonstige Verwaltungskosten an.

Für die GmbH & Co KG liegen diese Kosten, auch wenn sie gegenüber dem
Vorjahr deutlich geringer ausfallen, immernoch so hoch, daß man auf
diesem Niveau aus den derzeitigen Reserven nur noch ein weiteres
Geschäftsjahr bestreiten kann. Wenn ab 2013 nicht der erwartete
Rückfluss einsetzt, wird man an die Substanz gehen müssen, sprich, Teile
der 12,33%igen Beteiligung verkaufen?

Diese Lage ist insgesamt sehr unbefriedigend, wie auch die
Verantwortlichen einräumen. Man versteht es offenbar nicht, ein
funktionierendes stationäres Wettgeschäft auf die Beine zu stellen,
warum bleibt völlig offen. Außerdem hat man ein sehr aufwendiges,
Beteiligungsgeflecht geschaffen, welches viel zu hohe Verwaltungskosten
erzeugt. Zumindest letzteres hätte man vorher wissen müssen: Ein
einfacheres Konstrukt hätte nicht nur mehr Transparenz gebracht, sondern
auch weniger laufende Kosten!

In dieser Lage, die man im wesentlichen bereits den öffentlich
zugänglichen Informationen entnehmen kann, gab es bis gestern ein
Mysterium, zu dem niemand Auskunft geben konnte oder wollte - vielleicht
hat auch einfach niemand gefragt:

Wenn doch die DVR Wettbetriebs GmbH bisher defizitär war und weiterhin
ist, woher stammt der immer wieder beschworene mittlere 6-stellige
Betrag, der angeblich bereits von Anfang an jährlich aus unserer
Unternehmung in den Sport fließt, und der in jedem Falle die einzige
Daseinsberechtigung des ganzen Konstrukts darstellt? Ich habe mir
erlaubt, diese Frage zu stellen und Herr Woeste - Ehre, wem Ehre gebührt
- hat sie offen, knapp und wie mir scheint korrekt beantwortet: Der
Betrag setzt sich zusammen aus den Mieteinnahmen von den XXL Läden in
Köln und Krefeld sowie einer von vornherein vereinbarten
Ausgleichszahlung an German Tote, mit der die Rennvereine hinsichtlich
der Totalisatorerträge und Sponsoringeinnahmen aus Buchmacherverträgen
so gestellt werden sollen, wie sie vor dem Start von German Racing
gestanden haben.

Diese Auskunft ist nun in der Tat sehr ernüchternd, denn sie ist
Ausdruck von nichts anderem als der traurigen Wahrheit, daß das ganze
Projekt Strukturreform und dessen letztendliches Ergebnis 'Einsammeln
von Investorengeldern aus dem Sport und Investition in ein eigenes
Buchmachergeschäft' den Sport keinen Schritt vorangebracht und keinen
roten Heller bessergestellt hat! Die Miete für die Buchmacherläden müßte
ein privat auf eigene Rechnung tätiger Buchmacher genauso zahlen und hat
dies in der Vergangenheit auch getan. Die Ausgleichszahlung, die ohnehin
weniger als die Hälfte des Gesamtbetrags ausmacht, ist der vereinbarte
und den Rennvereinen zustehende Ausgleich für Einnahmequellen, die
aufgrund bestimmter Abtretungen entfallen, seit German Racing auf den
Plan getreten ist. Plus-Minus hunderttausend Euro haben also die ganzen
jahrelangen Debatten nullkommanichts eingebracht - außer Spesen nichts
gewesen, entgegen bisher anderslautender Beteuerungen, gegenseitigen
Schulterklopfens und seit Jahr und Tag öffentlich inszenierter Hurra-Rufe!

Ob das in Zukunft besser wird? Wenn man das defizitäre Geschäft mit den
stationären Läden in den Griff bekommt oder einstellt und die
Verwaltungskosten deutlich reduziert, dürfte mittelfristig die Aussicht
bestehen, Erträge in der jährlichen Größenordnung von ca. € 1 Mio an den
Sport abführen zu können. Das ist nicht genug, gemessen an der
Investitionssumme ist es aber schon eine ganze Menge. Ob sich der ganze
Aufwand dafür gelohnt hat, ist schwer zu bewerten, zumal unklar bleibt,
welche langfristigen Folgen das damit verbundene klare Bekenntnis des
Sports zum Buchmacherwesen hat.

Was die nach Verlängerung immernoch offene Option auf weitere 11
Prozent von RaceBets betrifft, so wird man diese vermutlich nicht
ausüben. Zu unsicher scheinen die Ertragsaussichten und - immerhin ein
erfreuliches bisher ebenfalls nicht bekanntgewordenes Faktum - die
Verträge mit Racebets wurden anscheinend so gestaltet, daß der Sport
auch als Mindeheitsgesellschafter dem Mehrheitsgesellschafter
gleichgestellt ist und vice versa.

Im Ergebnis freue ich mich auf zukünftig immerhin denkbare Erträge für
den Sport, lege das Thema als strategische Initiative, die es ja
ursprünglich sein sollte, gleichwohl zu den Akten - hier ist nichts
weiter zu erwarten!

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Kommentare: 77
  • #1

    di (Mittwoch, 29 August 2012 07:46)

    sehr geehrter herr tamrat, vielen dank für ihre ausführungen, wie üblich sehr analytisch und detailliert. ich glaube in teilen eine gewisse annäherung an standpunkte zu erkennen, die ihnen bisher eher fremd waren. andersrum gibt es nach wie vor schwachpunkte in diesem konstrukt, die ich ebenfalls seit anbeginn sehe. die sich natürlich auch nicht geändert haben.

    am wichtigsten erscheint mir das ende der dämonisierung der dramatis personae. ich glaube, daß da engagement und sachverstand walten. fehler wurden und werden immer gemacht. aber das ist überall im leben so.

  • #2

    layman (Mittwoch, 29 August 2012 08:16)

    Nun denn, werter DI, die von Ihnen erkannte gewisse Annäherung ist einerseits zunächst der Versuch, auf eine sachliche Ebene zurückzukehren, zum anderen ist diese Annäherung keineswegs neu: Wie Sie selber habe auch ich dem Investitionsmodell von Anfang an sehr skeptisch gegenübergestanden (das ist nachlesbar) dann aber kurz vor Ultimo - nachdem dieser Weg nun unumkehrbar eingeschlagen war - versucht, das Beste daraus zu machen und auch andere ermutigt, sich dieser Sache anzuschließen (einschließlich Sportweltanzeige mit Bild). Wir beide sind dafür schwer gescholten worden und leider haben wir mit unserer (wenn auch widerwilligen) Kehrtwende tatsächlich nichts unterstützt, was dem Sport bis heute irgendwie geholfen hätte. Diese bittere Erkenntnis kommt in meiner Überschrift aber auch im Inhalt meines Berichts wie ich meine ausreichend deutlich zum Ausdruck!

    Man muß kein Genie sein und nichteinmal so tief in dieser Sache stecken wie Sie und ich, um zu erkennen, daß der Sport von diesem Modell nicht profitiert hat und auch zukünftig nur in geringem Umfang profitieren wird - trotz unbestreitbaren Engagements der dramatis personae teile ich Ihre positive Einschätzung des Sachverstands dieser Personen nur partiell. Sie selber halten dem HRC eine propagandamäßige Falschdarstellung der Zuschauerzahlen vor (wobei eigentlich nur Zuschauerzahlen der vergangenen Jahre wahrheitsgemäß angegeben werden und man *bisher* die zweifellos beklagenswerten Zahlen von 2012 nicht veröffentlicht hat). Wie hält man es denn dann mit den angeblichen Ausschüttungen oder Rückflüssen von German Racing an den Sport in 6-stelliger Höhe? 'Rechnen mit Zahlen' wäre hier eine passende Überschrift! Dies umsomehr, als ja auch die 6-stelligen Verluste der DVR-Wettbetriebs GmbH zu 87,67% vom Sport zu tragen sind und zusätzlich der Sport selber in nicht ganz unerheblichem Maße auch als Kommanditist an der GmbH & Co KG beteiligt ist (worüber man auch gerne den Mantel des Schweigens hüllt). Eine ordentliche Abrechnung über diese Geschäfte ist den Nettozahlern jedenfalls nie auch nur in Umrissen vorgelegt worden. Woraus der Sport diese Investitionen und Verluste finanziert, kann man bestenfals erraten, z.B. steht m.W. auch eine Abrechnung über die Mittelverwendung aus dem Zukunftsfond weiterhin aus.

  • #3

    di (Mittwoch, 29 August 2012 08:45)

    also, sponsorship durch racebets ist schwer darstellbar, weil es sich hier um kennzahlen einer gesellschaft handelt, die nicht publizitätspflichtig ist. das macht der laden, in dem ich zugange bin, auch nicht en detail. hat was mit wettbewerb zu tun. kann man bedauern, ist aber allgemein so. hat auch wa smit dem hybridmodell zu tun - dividende irgendwann mal für die kommanditisten, dividende für den sport über direkte zuwendungen. das war aber von anfang an kommuniziert und gewollt. ob und wieviel also tatsächlich in dieser oder jener form im sport ankommt, bleibt für dritte, zu denen auch wir kommanditisten zählen, ungewiss. finde ich auch nicht gut, aber so war und ist es bei diesem modell.

  • #4

    layman (Mittwoch, 29 August 2012 09:17)

    Nun gut, ein eventuelles, über das normale auch von anderen Buchmachern praktizierte Maß hinausgehendes Sponsoring seitens RaceBets habe ich in meinen Überlegungen nicht berücksichtigt. Klar, daß man hier keine genauen Zahlen erhalten kann, hat ja auch niemand verlangt. Ob dieses Sponsoring allerdings so enorme Ausmaße hat, daß es die von mir geschilderte Ertragslage der Unternehmung in ein völlig neues Licht stellt, darf zunächst mit Fug bezweifelt werden. Im wesentlichen wird beim Sponsoring durchaus eine Leistung dem Sponsor gegenüber erbracht, die dieser ordnungsgemäß bezahlt. Ich glaube gerne, daß RB als Wettpartner des Sports diese Leistungen großzügiger bezahlt als jeder x-beliebige andere Sponsor. Aber wieviel soll dabei herauskommen? Zusätzlich 100k, 200k, 500k? Mal so aus der kalten Hose. Ich glaube nicht, daß diese Betrachtung einen entscheidenden Einwand gegen die allfällige Erkenntnis bringt, daß das Investitionsmodell ein Schuß in den Ofen war, ist und bleibt!

  • #5

    ist RaceBets wichtiger? (Mittwoch, 29 August 2012 11:53)

    Wenn der Sport bei RaceBets auch als Minderheitsgesellschafter dem Mehrheitsgesellschafter gleichgestellt ist, wie kann er es dann zulassen, dass dort Aktionen gegen den Toto laufen. Die aktuell mal wieder für Baden-Baden laufende Aktion „Nase Zweiter - Geld zurück“ gilt nur für getätigte Buchmacherwetten und zieht Gelder vom Toto ab.

  • #6

    layman (Mittwoch, 29 August 2012 12:38)

    Ich weiß nicht, welche Kenntnisse und Erfahrungen Sie #5 im Gesellschaftsrecht haben. Jedenfalls hat der Gesellschafter einer GmbH in seiner Rolle als Gesellschafter kaum Möglichkeiten, direkten Einfluß auf das operative Geschäft der Gesellschaft erstrecht nicht ihrer Töchter zu nehmen. Leider hat man es versäumt, auch in der Geschäftsführung einen Vertreter des Sports zu plazieren. Selbst wenn dort einer säße, müßte dieser aber in erster Linie die Interessen der Gesellschaft und nicht die Interessen eines Gesellschafters wahrnehmen.

    RaceBets ist und bleibt in erster Linie Buchmacher, die Vermittlung in den Toto ist dort nicht das Kerngeschäft. Soweit man dort weiterhin gute Erlöse erzielen will, werden diese weiterhin zu einem wesentlichen Teil aus dem Buchmachergeschäft generiert werden müssen. Insofern besteht durchaus auch seitens des Sports ein Interesse, daß dieses Geschäft läuft und das Racebets ganz speziell in Konkurenz zu anderen Buchmachern gut abschneidet. Dazu bedarf es ggf. auch marketingmäßiger Maßnahmen, die speziell auf die Stärkung des Buchmachergeschäfts von RaceBets abzielen. Der Sport profitiert dabei genauso (vielleicht sogar mehr) wie bei Vermittlung der entsprechenden Wetten in den Toto. Insofern sind die ständigen Klagen bezüglich des Buchmachergeschäfts von Racebets, der Voreinstellungen usf. m.E. fehl am Platze!

    Ein Wermutstropfen ist und bleibt, daß der Sport nur zu 40% an den Gewinnen dieses Geschäfts beteiligt ist. Den Rest streichen die anderen Gesellschafter ein, fairerweise muß hinzugefügt werden, daß sich natürlich auch die geschäftlichen Risiken in diesem Verhältnis aufteilen.

    Sollte die Rückerstattung der nun 5%igen Rennwettsteuer an den Sport sich zukünftig auch auf Buchmacherwetten erstrecken, wird der Sport endlich und erstmals auch am Buchmachergeschäft profitieren - über den eigenen Buchmacher Racebets dann doppelt. Das ist derzeit die einzige sichtbare Zukunftsperspektive. Natürlich ist zu beklagen, daß man andere Optionen (z.B. engere Zusammenarbeit mit PMU) seinerzeit anscheinend nicht umfassend geprüft hat. Nun ist es aber eben, wie es ist!

    Sehr zu beklagen ist derzeit hingegen noch immer, daß einzelne Rennvereine auch Werbung für andere Buchmacher machen, und zwar teilweise in ganz erheblichem Umfang. Dies läuft den Interessen des Sports in zweifacher Weise entgegen, und zwar zum einen weil es den Toto schwächt, zum anderen weil es das sporteigene Buchmachergeschäft (via RaceBets und XXL) schwächt. Herr Dr. Albers findet das natürlich gut und würde am liebsten sehen, wenn RaceBets überhaupt nicht mehr werben dürfte, er hingegen seine Fahne auf jedem Rennplatz ganz oben aufhängen könnte. Zum Glück ist es nicht so. Der Sport hat seinen eigenen Buchmacher und es ist - so meineswissens das Ergebnis der Prüfung durch die Kartellbehörde - auch durchaus zulässig, wenn der Sport im Sinne seines Geschäftsinteresse seinen eigenen Buchmacher anders behandelt als den Rest!

  • #7

    Mag sein (Mittwoch, 29 August 2012 13:24)

    (oder auch nicht), dass der Sport insgesamt von den racebets Umsätzen profitiert. Für die einzelnen Rennvereine wirken sich diese Umsätze jedoch ganz unterschiedlich aus. Wenn ein Wetter beispielsweise ein Rennen in Krefeld nicht über den Toto sondern als Buchmacherwette bei racebets tätigt sind die Umsätze (bzw. der Ertrag hieraus) für den Krefelder Rennverein erst einmal verloren. Wenn racebets anschließend mit den Erträgen ein Rennen in Köln unterstützt bringt das Krefeld eher wenig. Die eigentlich spannende Frage ist deshalb, nach welchen Kriterien die racebets Erträge an den Sport bzw. die einzelnen Rennvereinen verteilt werden.

  • #8

    layman (Mittwoch, 29 August 2012 14:18)

    Da haben Sie (@ #7) natürlich vollkommen recht! Die Abtretung verschiedener Rechte, auch finanzieller Ansprüche von den Rennvereinen an das Direktorium wurde mit der 'Strukturreform' vorangetrieben - leider bisher keineswegs zum Vorteil des Sports, schon lange nicht der Rennvereine. Es obliegt nunmehr in weiten Bereichen dem Direktorium, über die Verteilung der eingesammelten Gelder zu befinden. Feste Regeln existieren dafür bisher nicht. Vielmehr muß sich ein Rennverein wie der HRC, der auf Wunsch der BV einen zusätzlichen Renntag abhält, zugunsten der Besitzer besonders hohe Rennpreise auszahlt und dafür vom Direktorium (das effektiv von der BV kontrolliert wird) einen Zuschuß erhält, eben diesen Zuschuß bei der nächsten passenden Gelegenheit aufs Butterbrot schmieren lassen!

    So weht in der Tat der Wind in der Ära Ostermann/Tiedtke/Woeste: Entmachtung der Rennvereine, Verteilung der attraktiven Bröckchen, die noch vorhanden sind nach Gutdünken dieses Triumvirats!

    Besonders würzig finde ich in dieser Hinsicht das 'großzügige' Angebot von Herrn Tiedtke (wie auf GOL berichtet), ggf. ein Derby-Meeting in Iffze mit seiner eigenen Gesellschaft CNS durchzuführen. Hier wollen also Personen aus der Führung des Direktoriums - des Dachverbands der Rennvereine - auf eigene Rechnung zu den Rennvereinen (und auch zu den privaten Veranstaltern in Berlin und Baden-Baden) in Konkrenz treten. Wohl bekomms!

    Wenn nun die teils etwas schlafmützigen Rennvereine nicht endlich aufwachen, dann bleiben nur noch die Privaten als Retter. Herr Schönigh hat sich klar geäußert, auch von Baden Racing gab es mehr oder weniger deutliche Signale. Ob man dort bereit ist, Herrn Tiedtke, nachdem man ihn glücklich (?) wieder losgeworden ist, nun zum Impressario einer eigenen Konkrenzveranstaltung zu machen, ist zu bezweifeln. Man muß dabei bedenken: Baden Baden ist wie Hamburg eine Meeting-Bahn. Das lokale Publikum trägt diese Veranstaltungen nur zum Teil. Das anreisende Publikum, gerade im 'Premium' Segment kommt einmal im Jahr, vielleicht zwei Mal. Man wird aber kaum seinen gesamten Jahresurlaub mit Meetings-Aufenthalten in Baden Baden verplanen wollen. Das Potential für zusätzliche Meeting-Beranstaltungen ist daher natürlich begrenzt, jenseits dieser Grenze kannibalisiert man sich selber. Daß es ohnehin kaum an das Hamburger Potential (auch nicht an das derzeit realisierte) heranreicht, zeigen die Zuschauerzahlen des aktuellen Meetings.

  • #9

    @Herr Tamrat (Mittwoch, 29 August 2012 14:20)

    Herzlichen Dank für Ihr
    kommentiertes Protokoll.
    Gut gemacht !

  • #10

    erbsenzähler (Mittwoch, 29 August 2012 14:25)

    also was die propagandamäßige falschdarstellung der zuschauerzahlen anlangt, so teile ich ihre nonchalante beurteilung durchaus nicht, herr tamrat. wann waren es 90.-120.000 - vor zehn jahren, vor 15, vor 20? bestimmt nicht, seit der jetzige vorstand am ruder ist. 40.000 derby, 20.000 hansa preis, plus 4 x 10.000? das hat es vor urzeiten vielleicht mal gegeben, aber nicht seit ende der neunziger anfang 2000er. die zahlen stimmten also schon bei erstellung der wunderschönen und top-aktuellen seite nicht, noch viel weniger heute. und wann war das derby, ich glaube anfang juli. seitdem war keine zeit, die zahlen zu aktualisieren? zumal man ja schon wieder eifrig auf sponsoren suche ist.

    "§ 263
    Betrug.(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    (2) Der Versuch ist strafbar."

    man beachte den absatz (2)

  • #11

    @ Herr Tamrat (Mittwoch, 29 August 2012 14:31)

    Auch von mir herzlichen Dank. Sachlich gut durchdachte Kommentare, denen man auch als nicht Anwesender folgen kann.

  • #12

    @ 10, den Erbsenzähler (Mittwoch, 29 August 2012 14:36)

    Die Erteilung von Rechtsauskünften ohne das geringste Rechtswissen ist erst recht strafbar, @no 10, den Erbsenzähler

  • #13

    Respect (Mittwoch, 29 August 2012 15:02)

    So gut ist Herr Tamrath noch nie rüber gekommen.

  • #14

    erbsenzähler (Mittwoch, 29 August 2012 15:50)

    ja das stimmt, rechtsauskunft umsonst ist nicht gut. daher auch nur das zitat des § 263 stgb. das ist wahrscheinlich nicht strafbar. was meinen sie?

  • #15

    @erbsenzähler (Mittwoch, 29 August 2012 15:54)

    Dann dürfen Sie uns ja leider auch nicht erzählen, ob nach Ihrer fachkundigen Einschätzung der Tatbestand des Betrugs tatsächlich erfüllt ist, wenn jemand eine möglicherweise übertriebene Werbeaussage macht. Und ebensowenig darf ich Ihnen sagen, ob der Tatbestand der Verleumdung oder Üblen Nachrede vorliegt, wenn man so jemanden einen Betrüger nennt! Da abtippen der entsprechenden Paragraphen erspare ich mir auch.

  • #16

    Beim Berufsrennreiten, (Mittwoch, 29 August 2012 16:08)

    nennen wir doch absichtliches
    Verlieren jetzt "Tierschutz".

    Das ist doch wie Chuzpe.

    Dann nennt das hier halt "Dyskalkulie" :-)

  • #17

    oder "Schönfärberei" (Mittwoch, 29 August 2012 16:11)

    oder "Buntmalerei".

    Denn nichts haßt der ernste verbitterte
    Pferdemann mehr wie Farbe im Sport.

  • #18

    SCHÖNFÄRBEREI (Mittwoch, 29 August 2012 16:47)

    ist ein schöner euphemismus aus der werbung. die wahrscheinlich längste praline der welt. statt plus 10% faktor drei; schönfärberei. neue welten der semantik.

  • #19

    sehr geehrter (Mittwoch, 29 August 2012 17:08)

    herr tamrat: sie kämpfen ja schon lang für eine stärkung der rennvereine zugunsten der bv resp. besitzer. ich behaupte hingegen seit jahr und tag, daß die besitzer die rste geige spielen sollen. warum? weil zuerst die besitzer da waren, und dann die rennbahnen. besitzer konttenn und sínd oam anfang ohne rennbahnen ausgekommen, andersrum geht es jedoch nicht. man kann auf einem acker laufen, auf einem abgesteckten feld, bei ebbe im watt entlang von stangen. aber was machen sie mit einer rennbahn ohne pferde? rennbahnen bzw. rennvereine waren immer vereinigungen von besitzern, die eine wettkampfstätte unterhalten haben. heute sind rennvereine mehrheitlich - z.b. hamburg - gesellschaftliche clubs, in denen die besitzer in der minderheit sind. in der krassen sogar. sie sollten sich das mal in ruhe überlegen.

  • #20

    oder, (Mittwoch, 29 August 2012 17:19)

    andersrum: wer sitzt wohl am längeren hebel, die besitzer der pferde, oder die betreiber der rennbahn? kommen die pferde zur rennbahn, oder kommt die rennbahn zu den pferden? wer ist mobil, und wer ist die immobilie? wie will ein rennverein die besitzer zwingen, auf seiner rennbahn zu laufen, zu seinen konditionen und keinen anderen? was glauben sie denn, wie lange sowas gut geht? meinen sie, die besitzer sind dazu da, den hrc zu entschulden? diese überlegungen zeigen doch sehr simpel, daß das so bestimmt nicht geht. die besitzer wollen gerne weiter in hamburg laufen, aber nur, wenn sich die dinge belastbar bessern.

  • #21

    und (Mittwoch, 29 August 2012 17:24)

    wenn sie dann die aktuellen statements der parteien vergleichen, dann ist sehr schwer vorstellbar, wie das in hamburg gehen soll. abseits gerade ein sensationsritt von alexander pietsch.

  • #22

    layman (Mittwoch, 29 August 2012 17:43)

    @ #19
    Da geht wieder einiges durcheinander!

    1. Ich kämpfe nicht, dazu fehlt mir das nötige Kampfgewicht. Ich sage lediglich meine Meinung, dies z.T. auch engagiert.

    2. Ich bin keineswegs der Meinung, daß die BV nichts zu sagen haben soll und alles von den Rennvereinen zu bestimmen sei! Noch bin ich mit der Politik der Rennvereine durchweg oder auch nur im Wesentlichen einverstanden.

    3. Allerdings bin ich der Meinung, daß ein Dachverband, in dem ein Mitgliedsverband ein dermaßen massives Übergewicht an Stimmen hat und in dem außerdem zahlreiche personelle Verflechtungen mit anderen Mitgliedsverbänden (namentlich Rennvereinen!) bestehen, fast zwangsweise erhebliche Defizite in Sachen Demokratie und Transparenz ausbilden wird! Dies zumal in kaum einem der Mitgliedsverbände (insbesondere nicht in der BV) eine Weisungsbindung oder umfassene Berichtspflicht der in das DVR entsendeten Vertreter besteht! Dies führt dazu, daß im DVR hinter verschlossenen Türen beschlossen wird und die Mitglieder in den einzelnen Vereinen (einschließlich BV) weder umfassend unterrichtet werden, noch eine direkte Einflußmöglichkeit haben.

    4. Wenn man also alles den Besitzern überlassen wollte, dann wäre die Sache dringlich so umzuorganisieren, daß das DVR in seiner bisherigen Form abgeschafft und seine Aufgaben einer (entsprechend umzugestaltenden) BV übertragen werden, deren Vorstand dann direkt von den Mitgliedern kontrolliert würde. Wie man dann die Organisation der Rennen bzw. die Zusammenarbeit mit den Rennvereinen (die ja nach bisheriger Rechtslage alleinig Rennen durchführen dürfen) bewerkstelligt, müßte man sehen. Ggf. müßten die Rennvereine ihren eigenen Dachverband gründen. Ebenfalls offen wäre zunächst die Frage, wie Trainer, Reiter und sonstige Aktive gehört werden. Schließlich müßte man bei einer solchen Konstellation die Zuchtleitung m.E. einem eigenen Züchterverband übertragen, etwa so, wie es in Frankreich der Fall ist.

    5. All das (in 4 vorgetragene) ist rein theoretisch, aber man sieht, in welcher Richtung eventuelle Lösungen denkbar sind. Ich denke, eine gewisse Reduzierung des Stimmgewichts der BV oder eine Aufspaltung der BV in einen Besitzer- und einen Züchterverband (jeweils unter Beibehaltung des DVR als Dachverband) wären die praktikabelsten Lösungen. Auch dies ist aber blanke Theorie, man wird mit der bisherigen Konstellation vorerst weiterleben müssen. Dabei hoffe ich allerdings, daß die Rennvereine aufwachen und zwecks Wiederherstellung halbwegs demokratischer Verhältnisse ihre Rolle als Gegengewicht zur BV wahrnehmen, so wie es jetzt und schon manches Mal in der Vergangenheit der Trainer- und Jockeyverband vorgemacht hat!

    6. Die Verhältnisse in den Rennvereinen sind vielerorts nicht so, wie Sie es schildern. Vielmehr sind dort engagierte Aktive tätig, die sehr vieles zur Durchführung der Rennveranstaltungen beitragen und sehr oft (wie in den von Ihnen beschworenen goldenen Zeiten) eben jene Besitzer sind, die wenn man so will in ihrem eigenen Interesse als Besitzer die Durchführung von Rennveranstaltungen organisieren! Der Vortstand des HRC ist hier doch das beste Beispiel. Die von ihnen am häufigsten kritisierten Vorstandsmitglieder sind:
    - E. A. Wahler, früher aktiver besitzer und Besitzertrainer aus einer Familie von Pferdezüchtern
    - A. Darboven, einer der erfolgreichsten kleineren besitzer und Züchter, die wir in Deutschland haben
    - V. Linde Besitzer und Züchter

    Daß daneben auch andere Personen den Rennvereinen beitreten dürfen und hier ggf. auch Sitz und Stimme erhalten können, dient insbesondere der breiteren Verankerung des Rennsports in der Bevölkerung! Das ist in anderen Sportvereinen nicht anders.

  • #23

    wie gesagt, (Mittwoch, 29 August 2012 18:11)

    ein ehemaliger aktiver und besitzertrainer, der sich seiner verantwortung für dopingvergehen dahingehend entzog, dass er freiwillig seine lizenz zurück gab.

  • #24

    j.w. (Mittwoch, 29 August 2012 21:30)

    und dagegen der schwer übergewichtige "rennsport" pseudovortänzer, der mit seiner telefonklitsche cns oder so das derby auf eigene (seifen)rechnung nach iffeze leasen will. ohne die seifenoper wird das allerdings auch nicht gehen. werden sie dafür, werter d. i. auch honorar nehmen ?
    der sport, oder was man da so draus ableiten will, wird immer blöder.

  • #25

    j.w. (Mittwoch, 29 August 2012 21:38)

    "CSA" heißt das ding. nicht das sich noch einer "csn"-mäßig beleidigt fühlt ...

  • #26

    Liquido und Areias (Mittwoch, 29 August 2012 22:43)

    beherrschen die Zuchtstatistik.

  • #27

    Lindi (Donnerstag, 30 August 2012 08:15)

    ih fidids haptr überhazot keienahsnung. wahlkwere dabroerbe udnn linede sidn absoluete könnenr im fach.

  • #28

    warum bietet Linde seine besten Pferde zum Verkauf an (Donnerstag, 30 August 2012 08:31)

    ?

  • #29

    und die nicht so guten behält er selber (Donnerstag, 30 August 2012 08:52)

    ?

  • #30

    Weil (Donnerstag, 30 August 2012 08:52)

    erfolgreiche züchter verkaufen müssen .

  • #31

    Kassandro hat doch sicher auch was gespart, (Donnerstag, 30 August 2012 08:54)

    er könnte einfach die nächseten 10 Jahrgänge
    von Linde einkaufen und hoffen, daß mal ein
    Knaller dabei ist.

  • #32

    als Rennfarbe stelle ich mir ein weißes Trikot vor, (Donnerstag, 30 August 2012 08:55)

    mit blauem runden Verkehrszeichen:
    "Fahradfahrer frei"

  • #33

    oh mist, wenn Linde das liest, (Donnerstag, 30 August 2012 08:57)

    sendet er gleich einen Gourmetkorb mit
    Schinken und Salami aus eigener Zucht an Kassandro.

  • #34

    der kann sicher zu jeder Salami (Donnerstag, 30 August 2012 08:59)

    das Pedigree bis zur 3ten Generation aufzählen.

  • #35

    "...diese Salami war 6ter von 7 (Donnerstag, 30 August 2012 09:03)

    in Bremen, nur 24 Längen geschlagen, hat sich nicht
    viel bewegt, deswegen ist das Fleisch so reich an
    Fettaugen."

  • #36

    ja,ja,ja ist ja schon gut... (Donnerstag, 30 August 2012 09:03)

    ...also bis später...

  • #37

    naja Pastorius sollte ja auch erst (Donnerstag, 30 August 2012 09:07)

    in die Wurst, laut Besitzer...

  • #38

    Schinken-Otto hat erst vor ein paar Tagen (Donnerstag, 30 August 2012 09:10)

    ein Rennen in England gewonnen...

  • #39

    Schinken-Otto ist der Name eines Rennpferdes, (Donnerstag, 30 August 2012 09:11)

    nicht Frau Dr.Dr. Otto...

  • #40

    layman (Donnerstag, 30 August 2012 09:20)

    Die Krönung der Transparenz- und Demokratieverhinderung in dem ganzen Konstrukt brachte allerdings erst die neue Satzung:

    - Eine Weisungsbindung der Delegierten ist nicht nur nicht in der Satzung verankert, sondern ausgeschlossen (§11.1).

    - Die völlig indiskutable Größe des Vorstands (jetzt 18 Mitglieder) wurde beibehalten. Der seit langem bestehende Einwand, daß ein Gremium dieser Größe nur selten zusammenkommen kann, noch seltener vollständig ist und dort nicht 'agil' gearbeitet werden kann, bleibt bestehen. Statt dieses Problem zu adressieren, gefällt sich einer der Väter der neuen Satzung darin, einzelne, berufstätige Vorstandsmitglieder anzuzählen, wenn sie gelegentlich bei einer Vorstandssitzung fehlen.

    - Handlungsfähigkeit versucht man stattdessen durch das Präsidium herzustellen. Der Präsident und seine beiden Stellvertreter und das geschäftsführende Vorstandsmitglied (s.u.) sind auch 'Vorstand' im Sinne des BGB. Der sogenannte 'Vorstand' ist also gar kein Vorstand. Das Präsidium wird nur teilweise direkt durch Wahl der Delegierten, anderenteils durch den sog. 'Vorstand' besetzt - komplizierter und indirekter geht es kaum!

    - Das Tagesgeschäft obliegt nun einem 'geschäftsführenden Vorstandsmitglied', das typischerweise nicht selbst Delegierter sondern bezahlter Angestellter ist. Dieser Geschäftsführer wird vom sog. 'Vorstand' bestellt und muß nicht durch die Delegierten bestätigt werden. Eine Weisungsbindung dieses Geschäftsführers hinsichtlich des Tagesgeschäfts besteht nicht; er kann schalten und walten, wie es ihm beliebt bis er (vom Vorstand) abberufen wird. Lediglich eine kleine Anzahl von explizit aufgeführten Entscheidungen obliegt zwingend dem Präsidium. Ansonsten ist der GF dem Präsidium gegenüber (aber laut §12.2 ausdrücklich nicht dem 'Vorstand' gegenüber, obwohl dieser ihn einsetzt und abberuft) lediglich berichtspflichtig und *kann* ihm Angelegenheiten zur Entscheidung vorlegen.

    Insbesondere dieser letztere Punkt ist in Gänze eine Katastrophe und es bleibt mir ganz und gar unverständlich, wie ein Mann, der gegen den früheren Geschäftsführer Halm allerschwerste Bedenken (zu recht!) immer wieder vorgetragen hat, eine solche Satzung (mit) entwerfen konnte - nur weil der nunmehr berufene Geschäftsführer ihm genehm ist?

    Aufgrund dieser Satzung ist das ganze Direktorium derzeit im wesentlichen ein Tiedtke-Verein, in dem dieser eine Mann fröhlich nach belieben schalten und walten oder auch herumwüten kann. Nur ein einiger Vorstand kann ihm das Handwerk legen und man kann nur hoffen, daß diese Voraussetzung nunmehr bald gegeben ist!

    Klar, daß das DVR diese Satzung nicht öffentlich auf seiner Website zur Verfügung stellt, sondern man sie umständlich über das Registergericht oder auf anderen Wegen besorgen muß.

    Nichts hat mein Vertrauen in Herrn Schmelz so sehr erschüttert, wie diese Satzung! Zum Glück ist der Satzungsentwurf offenbar nicht so durchgewunken worden, wie er ursprünglich dastand. Schreib- und Grammatikfehler an markanten Stellen belegen hektische Änderungen in letzter Minute. Insofern konnte die komplette Inkompetenz und Schlafmützigkeit der Vertreter insbesondere der Rennvereine nicht bewiesen werden (wohl aber deren Gutgläubigkeit, sonst hätte man die ganze Sache komplett neu aufrollen müssen). Vermutlich wäre bei unveränderter Übernahme des ursprünglichen Entwurfs auch die Wegnahme des Derbys satzungsgemäß. So ist sie es nicht!

  • #41

    kassandro (Donnerstag, 30 August 2012 10:00)

    Dann ist also diese Satzung eine Art Ermächtigungsgesetz für den Großen Freund.

  • #42

    den besten Kommentar (Donnerstag, 30 August 2012 10:17)

    schrieb #9 !!!
    mehr braucht es nicht :))

  • #43

    jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, (Donnerstag, 30 August 2012 10:28)

    der war von mir!

  • #44

    50 Di-Taler für die am besten herausgebrachten (Donnerstag, 30 August 2012 10:32)

    und durchstrukturierten Artikel gehen an "Layman".

    Drumherum halt ein bißchen Efeu von mir.
    Viele würden es auch Unkraut nennen.

  • #45

    aber auch @42 ist ein guter (Donnerstag, 30 August 2012 10:34)

    Typ!!!

  • #46

    Zuschuss bewilligt! (Donnerstag, 30 August 2012 12:57)

    „Andreas Tiedtke jedenfalls bot vom Rednerpult an, die Rennbahn in Iffezheim gegebenenfalls mit seiner Gesellschaft CNS zu mieten und versprach in diesem Zusammenhang im dritten Jahr Gewinne zu schreiben.“

    Bei dieser Meldung von GOL muss man auch zwischen den Zeilen lesen können. In dem Tiedtke erst im dritten Jahr Gewinne erwartet, heißt dies – durch die Blume – für die ersten beiden Jahre möchte ich einen Risikoausgleich. Sollten dann im dritten Jahr immer noch keine Gewinne anfallen, hat man sich leider verkalkuliert (wird wahrscheinlich aber jede Menge Gründe aufzählen, warum der Erfolg nicht eingetreten ist).

    Mit Kalkulationen hat man im Rennsport so seine Probleme. Erinnert sei nur an die Geldsammelaktion zu German Racing. 15 Millionen Euro waren als Ziel gesetzt worden, letzten Endes kam noch nicht einmal die Mindestsumme von 4 Millionen zusammen. Ein bisschen Größenwahn ist halt immer mit im Spiel.

  • #47

    er sagte aber auch, (Donnerstag, 30 August 2012 13:31)

    dass hamburg im sechsstelligen bereich bezuschusst wurde, damit dort das derbymeeting überhaupt stattfinden konnte. warum spricht davon eigentlich niemand?

  • #48

    layman (Donnerstag, 30 August 2012 13:37)

    Davon spricht mancher aber immer nur in abgehackten Sätzen weil es so (wie ich nunmehr auch schon mehrfach dargelegt habe) nicht stimmt!

    Richtig ist, daß der HRC eine Planung vorgelegt hatte, die ohne besondere Zuschüsse auskommt. Allerdings wurde gegenüber dieser Planung seitens der BV dringend ein weiterer Renntag gewünscht. Der HRC bot an, diesen Renntag bei entsprechender Bezuschussung durchzuführen, und so wurde es gemacht - zum Wohle der Besitzer!

  • #49

    kassandro (Donnerstag, 30 August 2012 14:36)

    Heute startet Wasimah im Darley-Öttingen-Rennen. Obwohl man ihr den Gr2-Sieg in Hoppegarten wieder abgenommen hat, hat man ihr trotzdem 1,5 Kg für einen Gr2-Sieg aufgebrummt.

  • #50

    ich hoffe, daß ein guter Jockey draufsitzt, (Donnerstag, 30 August 2012 15:01)

    damit das Tier geschützt ist.

  • #51

    man die Tante braucht scheinbar echt Kohle, oder ? (Donnerstag, 30 August 2012 15:08)

    Wladimir Panov wird das Tier beschützen...

  • #52

    nur gut, dass wir einen layman (Donnerstag, 30 August 2012 15:31)

    haben, der alles im rennsport versteht und kennt.

  • #53

    jahaaaaaaaaaaaaaaa, (Donnerstag, 30 August 2012 15:52)

    alle basis ist genervt, weil rennsport nicht mehr umme ist. wer wegbleibt, kann nicht mehr löhnen. ist wie bei champus und hummer. braucht man auch nicht, wird auch nicht demokratisch gefressen. nur von denen, die kohle raustun. wer demokratie wagen will, soll mitmachen und abstimmen und sich wählen lassen. demokratie pur, haha. läuft der zosse auch nicht schneller von. rennsport und demokratie, zum ablachen!

  • #54

    @jahaaaaaaaaaaaaaaa (Donnerstag, 30 August 2012 16:23)

    Es geht nicht um 'Demokratie pur', sondern um die Einhaltung gewisser 'demokratischer' Grundprinzipien, die in aufgeklärten, postfeudalen Gesellschaften, zumal in Friedenszeiten für gemeinschaftliche Unternehmungen ganz gleich welcher Art Gültigkeit haben sollten.

  • #55

    aha, (Donnerstag, 30 August 2012 16:37)

    lt. kassandro wurde Wasimah also der Hoppegartener Sieg wieder abgenommen.
    Dabei ist es so einfach zu festzustellen, daß dem nicht so ist.

  • #56

    @Kassandro (Donnerstag, 30 August 2012 16:47)

    da bin ich jetzt auch echt überrascht. woher weißt du das, daß wasimah der sieg aberkannt wurde? bitte kurzen hinweis. danke.

  • #57

    kassandro lebt eben (Donnerstag, 30 August 2012 16:50)

    in seiner eigenen welt und die macht er sich wie sie ihm gefällt,

  • #58

    di (Donnerstag, 30 August 2012 17:34)

    lieber herr tamrat, leider sind sie doch wieder dem rausch der ideologie verfallen. nach einem anachaulichen bericht über eine gmbh&co kg und über hamburg wieder ihre unstillbare leidenschaft, denen da oben was von unten von wegen demokratie zu erzählen. und ich mittendrin. ihr vertrauen in mich ist erschüttert! aber welches vertrauen provoziere ich ihnen gegenüber? schulde ich ihnen erfüllung ihrer erwartungen? einer ihrer epigonen greift zum anschaulichen beispiel ermächtigungsgesetz, und wenn der auch völlig bekloppt ist zeigt das doch, was für gebiete ihre rede streift.

    wissen sie, ich kann ganz gut über diese dinge diskutieren, z.b. warum der geschäftsführer die geschäfte führt, und nicht ein 18er gremium, aber ich kann schlecht mit diesen vorwürfen des undemokratie umgehen. das geht universenweit am ziel vorbei, nach meiner ansicht.

    zurück zu der satzung. mein ziel war ausdrücklich stärkung des jeweiligen gf, weil ich die defizite eines 18er entscheidungsgremiums gesehen habe, welches jahrelang wie ein arsch auf dem abluß gesessen hat. da haben sie insofern völlig recht. weil ich auch der ansicht war und bin, daß die geschäfte möglichst von profis geführt werden sollten, für geld, und nicht von einer heerschar von amateuren für glück glanz ruhm. sie selbst fordern andernorts, weiter oben, modell a la hoppegarten. glauben sie, da entscheiden 18 amateure mit? wenn sie moderne strukturen wollen, und nicht nur gesellige abende am kamin, dann brauchen sie nach meiner ansicht einen mann oder eine frau, die das geschäft eigenverantwortlich führt. und das hat nichts mit demokratiedefizit zu tun, sondern mit vernunft und konsequenz.

    sie selbst haben erklärt, herr tiedtke habe sachverständig und strukturiert zum thema staatsvertrag vorgetragen. das soll auch so sein, dafür hat er mein votum, und das ist genau seine aufgabe. da sollen nicht 18 leute rumhopsen, sondern in dem fall zwei mit dem thema versierte.

  • #59

    layman (Donnerstag, 30 August 2012 18:00)

    Lieber Herr Schmelz,

    lesen Sie meinen Kommentar doch bitte mal sorgfältig Punkt für Punkt! Dem Rausch welcher Ideologie soll ich denn bitte verfallen sein, nur weil ich unseren Sport nicht von einem einzelnen Wüterich am Gängelband geführt sehen möchte? Auch dann nicht, wenn dieser Mann in einigen bereichen durchaus Kompetenz zeigt. Das soll er doch, das darf er auch!

    Natürlich schulden Sie mir keinerlei Erfüllung irgendwelcher Erwartungen! Sollte ich mich dahingehend mißverständlich geäußert haben, bitte ich das zu entschuldigen. Aber enttäuscht sein darf ich doch? Z.B. weil ich eben glaubte, daß Sie wie ich die "'demokratische[n]' Grundprinzipien, die in aufgeklärten, postfeudalen Gesellschaften, zumal in Friedenszeiten für gemeinschaftliche Unternehmungen ganz gleich welcher Art Gültigkeit haben sollten" nicht nur respektieren sondern wenn möglich aktiv fördern? Und weil ich mich hinsichtlich eben dieser Erwartung mit Ihren Ergebnissen nicht zufrieden geben kann?

  • #60

    di (Donnerstag, 30 August 2012 18:06)

    wer wütet denn wie? das ist doch bereits eine tendenziöse darstellung, und kommen sie mir jetzt nicht mit diesem blödsinn mit den dressurpferden. der mann ist durchaus ruppig, na und? lieber so als schleimige sülzler, die sich viel mehr im sport breitmachen. messen sie ihn an seinen kenntnisssen und fähigkeiten, und wie er die für den sport einsetzt. wer kann denn diese ganzen sachen außer ihm, wer macht denn seit zwei jahren diesen ganzen circus mit mit des herrn göhners kollegen? würden sie sich diesen tort antun, magdeburg brüssel düsseldorf etc. oder hätte halm das gekonnt, oder meimann? würden sie sich öffentlich von göhner so anpissen lassen? ich nicht, so viel steht fest.

  • #61

    Wir sollten mal mehr (Donnerstag, 30 August 2012 18:17)

    im Galopperforum lesen.

  • #62

    Wildpfad guck schnell nach wer in (Donnerstag, 30 August 2012 18:57)

    Killarney das Rennen 18:50 deutscher
    Zeit gewonnen hat.
    Ich muß jetzt schnell Koffer packen LOL
    Dann gratuliere ich natürlich auch
    dem Gestüt Röttgen zu Lot 169.

  • #63

    Wladimir Panov (Donnerstag, 30 August 2012 19:20)

    hat das Otto-Pferd scheinbar
    wieder sicher nach Hause geritten...

  • #64

    Rennfan (Donnerstag, 30 August 2012 19:53)

    kurzer Hinweis: Derzeit die beste Adresse im Netz, um sich über die die Probleme des Rennsports zu informieren und zu diskutieren. Dank auch an Experte. Weiter so!

  • #65

    pius 10 (Donnerstag, 30 August 2012 21:02)

    schaffte einst unter androhung der exkommunikation das vetorecht weltlicher mächte bei der papstwahl ab. ziemlich clever so ein heiliger

  • #66

    Clever von Smart (Donnerstag, 30 August 2012 23:13)

    Sind doch wiesowieso alles Blindfische hier.
    Layman wird das Niveau auch nicht mehr anheben.

  • #67

    j.w. (Donnerstag, 30 August 2012 23:18)

    hat schon wieder einen an der Hacke.

  • #68

    und stinken (Donnerstag, 30 August 2012 23:28)

    soll er fürchterlich .

  • #69

    j.w. (Freitag, 31 August 2012 00:17)

    mein gott, d. i. der dicke ist derzeit ihr favorit. nur wofür? als geschäftsführungsdarsteller in mannigfachster form? die eigene bude scheint nicht so richtig zu gehen, trotz aller soziologiekontakte zum alternden exmanegement der seifendynastie. nur gut das da heute zwangsarbeit nicht mehr möglich und zulässig ist. die kiste mit seiner beabsichtigten derbyanhaltung in iffeze ist schon lustig. aber auch schlüssig. mit dem seifengeld gibts halt dann den großen henkelpreis von bb, oder den großen bb-preis vom henkel. egal, endlich ein richtiges gruppe 1-rennen für die firma (es sei gegönnt), anstatt so ein damenkränzchen in dd ...

  • #70

    Galopper-Forum (Freitag, 31 August 2012 08:15)

    Einfach widerlich,wie sich dort die User manto und
    donvito111 begegnen.
    Eine schande für den Galopprennsport.

  • #71

    Pulvermanns Grab (Freitag, 31 August 2012 08:55)

    Pack schlägt sich ,Pack verträgt sich .

  • #72

    donvito (Freitag, 31 August 2012 12:03)

    #70

    stimmt, der Sport braucht anonyme, hochbegabte Autoren wie Sie und den nachstehenden. Dann und nur dann gesundet er.

  • #73

    Mümmelmannsberg (Freitag, 31 August 2012 14:52)

    und die davor

  • #74

    #72 nur soviel (Freitag, 31 August 2012 15:19)

    habe manto auf ignore gesetzt und nun auch noch donvito111.

  • #75

    Oh, wie wichtig ... (Freitag, 31 August 2012 15:45)

    ... ob das Himpelchen das Pimpelchen in Frau Amelies Tieschutzforum ignoriert und ob Frau Glomba weiterhin glaubt, von einem Tier geliebt zu werden - das sind doch die wahrhaft wichtigen Nachrichten des Turfs. Das wird der Grund sein, warum es mit der Sportwelt nicht mehr so läuft, die Auflage zurückgeht: Dort ist nichts über diese wichtigen Entwicklungen zu lesen! Stattdessen Hamburg, Baden Baden, Herr Woeste, Herr Tiedtke, Herr Ostermann beide ohne Toupet und Herr Wahler mit, der Herr Darboven gar mit Hut - wen interessiert das?

  • #76

    und die sw (Freitag, 31 August 2012 16:01)

    ist ja auch nicht für umme, so eine frechheit.

  • #77

    monadjeha@yahoo.de (Montag, 03 September 2012 16:35)

    Eine exakte Darstellung der aktuellen Lage, was die Strukturreform des deutschen Galoppsports anbelangt.Ob DVR, BV und GERMAN RACING wissen, dass das letzte Wort in dieser Angelegenheit die EU-Kommission hat? Das ist zu hoffen, ändert aber auch nichts an der momentan sehr schwierigen Lage der kleinen Besitzer und Züchter.
    Das kann keinem Rennverein, keinem Trainer, keinem Rennstall, keinem Agenten egal sein. Und ist es ja zum Glück auch nicht. 4 Mio. sind ja immerhin noch vorhanden. Damit sollte man etwas Brauchbares auf die Beine stellen können. Nur was, das muss die Basis entscheiden. An Ideen mangelt es gewiss nicht, denn diese liegen DVR und BV vor!