Eine Mitgliederversammlung mit Pfiff

Höhepunkt der gut 4 Stunden waren zwei Auftritte von Herrn Göhner, Ostwestfalen. Leider konnte ich letztes Jahr nicht dabei sein, da soll es ähnlich burlesk zugegangen sein. Von allen Aspekten dieser schillernden Auftritte beeindruckte am meisten die unglaubliche Routine, mit der Herr Göhner seine Generalabrechnung mit den Vorständen und Präsiden der BV und des DVR vortrug; zweifellos ein Mann, dem es vor gar nichts graust. Spielbein Standbein im Duett, gesalbter Vortrag, untermalendes Gefuchtel der Hände. Ein Mann, der vor Kulisse sprechen kann. Wenn es nur nicht so völlig substanzlos wäre, so ohne jede Kohärenz, so ganz und gar konfus und losgelöst von den Realitäten. Seine Generalaussage läßt sich wie folgt zusammen fassen: Alles, was Vorstand und Präsidium machen – Glückspieländerungsstaatsvertrag, Hamburg – ist Scheiße und ohne Wert, niemand hat Ahnung, Eugen-Andreas Wahler ist weit über Bad Bevensen hinaus ein Hoch geachteter Anwalt und Notar, seine Familie international hoch angesehene Dressurleute, Herr Atti Darboven ein Mann, von dem es viel zu wenige gäbe. Es fehlte nur noch die Forderung, den HRC zur Monarchie auszurufen.

 

Hinweise, er möge doch mal Anträge zur Versammlung vorlegen – man wolle beschließen, alles so und so zu machen, er möge als neuer Macher gewählt werden – blieben unbeantwortet. Ein Krawallbruder ohne weitere Agenda, ein Mann, dem die Politik doch sehr fehlt. Aber, er hat Strahlkraft auf durchaus nicht wenige Leute, das ist so. Das Demagogische zieht immer wieder Leute an, wie stets, wenn die Dinge kompliziert sind, und einfache Lösungen nicht in Sicht.

 

Zur Sache mit dem Glückspiel hat Herr Tiedtke umfassend vorgetragen; es mag sein, daß der Rennsport am Ende dieses Malwerks aus Ländern, politischen Parteien, dem Bund, Europa, der Verfassung, und unzähligen Verbänden und Gutachtern und vor allen Dingen Mitspielern auf diesem Milliardenmarkt einigermaßen glimpflich davon kommt, keine 1.000 Euro Beschränkung im Internet, Rückgewähr aller 5% Steuern auf alle Pferdewetten in Deutschland egal von wem und worauf. Ich glaube, sowohl Herr Tietdke als auch Herr Woeste haben sich um diese Dinge sehr verdient gemacht. Herr Göhner hat sich um die Destruktion verdient gemacht.

 

Hamburg ist ebenfalls ein großes Thema gewesen. Und bei aller verbalen Zurückhaltung muß folgendes beachtet werden: Der HRC wußte seit letztem Jahr, daß es nicht mehr so weiter gehen kann. Der Vorstand des DVR hat im November entsprechende Politik beschlossen, das Protokoll dazu ist manifest. Herr Wahler ist im Vorstand. Da gab es also keine Überraschung. Wenn er anderes behauptet, hat er ein Glaubwürdigkeitsproblem.

 

Die Gründe sind ebenfalls bekannt und offenkundig – mangelnde Zuschauerzahlen, mangelnde Medienpräsenz, schlechtes Geläuf. Die Aussage von Herrn Wahler, man wisse nicht, worum es ginge, ist nicht nachvollziehbar. Es wurde durch die BV auch das Thema Subvention dargelegt; der HRC hat insofern durchaus um Zuschüsse gebeten (man kann auch sagen, gebettelt), weil man sonst seinen Verpflichtungen nicht nachkommen könne. Das war vorher. Mit dem Geld aus Köln ging es dann. Und das waren Gelder, die andere nicht bekommen haben. So Herr Tiedtke.

 

Mein Eindruck ist, daß Köln durchaus in Hamburg bleiben würde, aber eben nur, wenn sich nachhaltig und belastbar was zum Positiven ändert. Der HRC hat durch ein Vorstandsmitglied erklärt, man bewerbe sich nicht. Man reiche ein Konzept ein. Egal, wie man das nennt, es muß dringend was passieren. Es muß Kooperation her, aber dazu muß sich der HRC auch kooperationsbereit zeigen. Das scheint mir der schwerste Teil.

 

 

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Kommentare: 33
  • #1

    "Pfiff" (Dienstag, 28 August 2012 09:02)

    schönes blumiges Key-Word mit
    umgangssprachlicher Nebenbedeutung.

  • #2

    Linderhof Reutte (Dienstag, 28 August 2012)

    So,so ,Herr Tiedtke und Herr Woeste haben sich also
    verdient gemacht.
    Bei letzterem wohl ehrenrührig,aber bei A.T. kommen
    mir doch schon einige Zweifel.

  • #3

    kassandro (Dienstag, 28 August 2012 12:00)

    Wer kooperiert schon mit Dieben? Das wäre das dümmste, was man machen könnte. Man würde dadurch faktisch sein Eigentumsrecht aufgeben. Das Derby gehört nicht dem Direktorium, diese Rechtslage scheint mehr als eindeutig zu sein. Da können die noch so viele Protokolle schreiben. Das Direktorium hat lediglich einen gewissen Einfluß bei der Terminvergabe und der wurde ziemlich übel mißbraucht, um Hamburg zu schaden. Mit guten Terminen kommen auch wieder mehr Zuschauer und dann gibt es auch wieder mehr Ruhetage, wo sich das Geläuf erholen kann.

    Nicht das Derby sondern die Stelle des Geschäftsführers muß neu ausgeschrieben werden.

  • #4

    Unsinn (Dienstag, 28 August 2012 13:43)

    das Geläuf kennt keinen Ladenschluß, es ist ganjährig geöffnet

  • #5

    layman (Dienstag, 28 August 2012 13:53)

    Werter DI,

    erstmal danke für Ihren Bericht. Was Dr. Göhner betrifft, drängt sich tatsächlich der Eindruck auf, daß wir es hier mit einem Querulanten allererster Ordnung zutun haben, der sagen wir unbekannte Interessen vertritt und die Sachlage mindestens so einseitig darstellt, wie die Gegenseite. Hinzu kommt, daß der Zug ja nun den Bahnhof bereits verlassen hat und es eigentlich gar nicht mehr interessiert, ob man auch anders hätte darangehen können. Es gilt nun, aus der neuen Rechtslage das Beste zu machen und ich habe durchaus den Eindruck, daß Tiedtke und Co. da ordentliche Arbeit leisten.

    Trotzdem ist zu beklagen, daß Ihrem Bericht nichts zu dem ebenso unmöglichen Verhalten von Herrn Ostermann zu entnehmen ist, wie es in den Pausen kolportiert wurde. Droht der Mann allen Ernstes mit Rücktritt, wenn die Gegenstimmen nicht verstummen? So sehr ich mir wünschen würde, daß Herr Dr. Göhner den Mund hält, so wenig kann ich so ein Verhalten wie das von Herrn Ostermann in seiner Rolle als gewählter Vertreter akzeptieren. Dies umso mehr, als er diese Gutsherrenattitüde ja nicht nur Herrn Dr. Göhner gegenüber zur Schau trägt, sondern auch anderen gegenüber, die berechtigte Anliegen vortragen. Sie selbst wissen das am allerbesten (nämlich aus eigener Erfahrung)! Ich frage mich, warum er nicht einfach geht. Dann ist er sein Problem los, und der Sport hat ebenfalls ein Problem weniger!

    Abermals zu Hamburg:

    > Der HRC wußte seit letztem Jahr, daß es nicht mehr
    > so weiter gehen kann. Der Vorstand des DVR hat im
    > November entsprechende Politik beschlossen, das
    > Protokoll dazu ist manifest.

    Das Protokoll ist vertraulich. Haben Sie es gelesen? Was denkt sich eigentlich das DVR Präsidium, beliebig aus einem solchen vertraulichen Protokoll vorzutragen, ohne dann auch für jeden nachprüfbar Wortlaut und Kontext vorzulegen (ggf. in Absprache mit der Gegenseite)? Ich habe das Protokoll nicht gelesen aber ich weiß, daß die Gegenseite es anders interpretiert und dazu auch sehr plausible Gründe liefert. Insofern bleiben wir beide im Bereich der Spekulation - mit dem Unterschied, daß Sie Ihre Spekulation als *die* Wahrheit ausgeben.

    > Die Gründe sind ebenfalls bekannt und offenkundig –
    > mangelnde Zuschauerzahlen, mangelnde Medienpräsenz, > schlechtes Geläuf.

    Nun wieder andere (bzw. mehr) Gründe? Offiziell war ja bisher nur die Klage zu den Zuschauerzahlen (unterschwellig vielleicht auch zur Medienpräsenz) vorgetragen worden. Mit dem Geläuft tut sich das DVR *natürlich* schwer, denn es wurde von der seitens des DVR bestellten Rennleitung laufend begutachtet! Herr Dr. Tasch, der dieser Rennleitung vorsteht, wird sich vermutlich herzlich bedanken, wenn man sein fachmännisches Votum dermaßen konterkariert!

    > Es wurde durch die BV auch das Thema Subvention
    > dargelegt; der HRC hat insofern durchaus um
    > Zuschüsse gebeten (man kann auch sagen, gebettelt),
    > weil man sonst seinen Verpflichtungen nicht
    > nachkommen könne. Das war vorher. Mit dem Geld aus
    > Köln ging es dann. Und das waren Gelder, die andere
    > nicht bekommen haben. So Herr Tiedtke.

    So Herr Tiedtke. Stimmt aber nicht! Vielmehr wollte die BV einen zusätzlichen Renntag unter Beibehaltung der ungewöhnlich hohen Rennpreise. Dieser zusätzliche (gegenüber den Planunge des HRC) Renntag gehörte nicht zu den Verpflichtungen des HRC, ebensowenig die hohen Rennpreise. Man hat dann signalisiert, daß man diesen zusätzlichen Renntag mit entsprechenden Zuschüssen gerne veranstaltet, sonst wäre der eben weggefallen. Im übrigen ist es natürlich nicht so, daß nicht auch in anderen Fällen vergleichbare Zuschüsse gezahlt würden!

    Selbstverständlich wäre es Wahnsinn (nicht nur für den HRV), wenn man sich tatsächlich im Sinne der Ausschreibung bewerben würde. Damit würde man Fakten schaffen, mit denen sich dann auch alle anderen Vereine in Zukunft herumschlagen müßten, nämlich daß das Direktorium nach seinem eigenen Gutdünken Rennen wegnehmen und ausschreiben kann. Dann könnte kein Rennverein mehr langfristig planen und investieren!

  • #6

    und der einweisungsbescheid (Dienstag, 28 August 2012 15:39)

    für kassandro ist auch dringend auszuschreiben.

  • #7

    @d.i. (Dienstag, 28 August 2012 15:40)

    Bravo Layman, Sie entlarven den Herrn D.I. schon wieder einaml als "Wahrheitsverdreher" pro Tiedke und Anhang. Wenn sich D.I. nur nicht täuscht und auf den falschen Zug aufgesprungen ist. Aber auch da wird er zur rechten Zeit sein Fähnchen wieder drehen.
    P.S. ich hätte mir von Ihnen zumindest einen kleinen Komment zum Laufen von DT und seinem ach so mitdenkenden (Ihre Worte) Trainer gewünscht; und wenns nur eine "Watschn" an Delius, welcher das Pferd im Führring nicht grade als "wunderschön" bezeichnet hat, gewesen wäre.
    Naja, Rückgrat ist halt hinten und nicht vorne wo das Licht ist.

  • #8

    Widerspruch nicht erwünscht (Dienstag, 28 August 2012 16:47)

    Um Entscheidungen gegen ihre Interessen zu verhindern, werden vom DVR-Vorstand gleich beide Ellbogen ausgefahren. Dr. Heinz Faßbender in seinen abschließenden Worten zum Rücktritt von seinen DVR-Ämtern.

    „… Hingabe kennt Grenzen und die sind definitiv da, wo das (vermeintliche) Verbandsinteresse über die Rennordnung gestellt wird. Der den Verantwortlichen bei der Zulassung von Monami zum Diana-Trial unterlaufene Fehler ist verzeihlich, die Art und Weise, wie er aus der Welt geschafft werden soll, nicht.“

  • #9

    #7 (Dienstag, 28 August 2012 17:00)

    Los,pack aus .Zeig dem DI wo der Bartel den Most holt.

  • #10

    krawallbruder (Dienstag, 28 August 2012 17:35)

    ohne weitere Agenda....verwechseln Sie da jemanden?
    Schauen Sie doch mal in den Spiegel , Herrrrrr Schmelz...

  • #11

    @experte (Dienstag, 28 August 2012 18:26)

    herr ostermann war nach/am ende der versammlung geplättet. was er genau zum ausdruck gebracht hat, weiß ich nicht. aber er hat sich vehement gegen diese pauschalen und völlig unsubstantiierten agriffe des herrn göhner zur wehr gesetzt. hätt ich wahrscheinlich drastischer getan. macht jeder anders. aber eines steht fest, herr göhner ist ein hanswurst, der niemals irgendwelche lösungen anbietet, schon gar nicht im hinblick auf die spannende frage, wer löhnt. es ist auch schade, daß die engagierte arbeit von vielen leuten in bausch und bogen verunglimpft wird, herr woeste an der spitze. ich fand die art und wiese seiner inthronisierung auch fragwürdig, ab er seither hat er meinen vollen respekt

  • #12

    @#7 (Dienstag, 28 August 2012 18:29)

    sie sind der prototyp des anonymen schwätzers und kaspers. sie sollen trotzdem asyl hier haben. gelebte barmherzigkeit.

  • #13

    kassandro (Dienstag, 28 August 2012 19:17)

    Der Göhner ist zunächst mal ein erfolgreicher Züchter und politischen Einfluß hat er mit Sicherheit auch. Wenn man vernünftig denkt, dann versucht man so einen Mann irgendwie einzubinden, auch wenn dazu Kompromisse nötig sind. Stattdessen geht man knallhart auf Konfrontation und dann gilt eben das alte Sprichwort: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Daß der Schmelz ein unverbesserlicher Radaubruder ist, da können mir nichts machen, aber ein DVR-Geschäftsführer sollte andere Manieren haben. Deshalb muß er weg.

    Auch im Fall Monami/Wasimah hat er auf ganzer Linie versagt. Da die Frau Dr. Dr. offenbar selber nicht gescheit genug war, hätte er sie eindringlichst darauf aufmerksam machen sollen, daß ihre Paragraphenspielchen kein gutes Ende haben können. Jedes gibt es in dieser Sache nur Verlierer, der größte ist der Sport selber. Auch muß als Konsequenz die Rennordnung geändert werden, um der Integrität des sportlichen Ergebnisses mehr Gewicht zu verschaffen, so wie das in anderen Sportarten der Fall ist. Auch hier bleibt Herr Tiedtke untätig. Deshalb müssen jetzt die Verantwortlichen tätig werden und ihn von seinen Aufgaben entbinden.

  • #14

    So untätig (Dienstag, 28 August 2012 20:02)

    war Hr. Tiedtke doch gar nicht in diesem Fall:

    "Das gesamte Vorgehen der Geschäftsleitung des DVR nach der Entscheidung des Renngerichts vom 20. Juni 2012 in Sachen MONAMI – Diana-Trial am 27. Mai 2012 in Hoppegarten sowie die Entscheidung des Oberen Renngerichts vom 22. August 2012 widersprechen in jeder Hinsicht den eindeutigen Revisionsvorschriften der Rennordnung.

    [...]

    Der den Verantwortlichen bei der Zulassung von Monami zum Diana-Trial unterlaufene Fehler ist verzeihlich, die Art und Weise, wie er aus der Welt geschafft werden soll, nicht."

  • #15

    a-hörnchen (Dienstag, 28 August 2012 20:03)

    babytalk

  • #16

    @kassandro (Dienstag, 28 August 2012 20:12)

    du scheinst gut bescheid zu wissen. bist du jurist? kannst du uns den fall des rücktritts des herrn faßbender mal erklären? worum geht es bei der sache überhaupt? ich verstehe immer nur bahnhof. danke für deine erläuterungen!

  • #17

    hallöchen (Dienstag, 28 August 2012 20:17)

    kassandro, kannst du mal diese versammlung aus deiner sicht schildern? was hat dr. göhner gemeint, was herr tiedtke? wie siehst du den glückspieländerungsstaatsvertrag in seiner jetzigen fassung, was würdest du anders machen? wie interpretierst du die politik des dvr bei den politikern in brüssel und magdeburg, in der staatskanzlei? würde mich mal interessieren. du machst einen gescheiten eindruck!

  • #18

    Heuchlmeister (Dienstag, 28 August 2012 20:22)

    Seine Enttäuschung kann Eugen-Andreas Wahler nicht verbergen. Und er will es auch nicht. Immer wieder greift der Präsident des Hamburger Renn-Clubs (HRC) beim Gespräch in der Hansa Lounge zu Zeitungsartikeln und ausgedruckten E-Mails. Er zitiert daraus, analysiert die Schreiben und findet doch keine Erklärungen dafür, warum der nationale Dachverband, das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen (DVR), die Austragung des prestigeträchtigen Galopp-Derbys am 18. Juli bundesweit ausgeschrieben hat - "ohne den Renn-Club vorher darüber zu informieren", wie Wahler betont.

    Man greift sich an den Kopf!

  • #19

    Dorfrichter Silberlocke (Dienstag, 28 August 2012 20:30)

    verblüfft: Landgericht kassiert seine Entscheidung!

  • #20

    kassandro (Dienstag, 28 August 2012 20:58)

    Ich möchte mich fast schon als Antijurist bezeichnen und vertrete landauf landab die Meinung, daß die Juristen bei uns viel zu viel Einfluß haben und daß das sehr schlecht für unser Land ist. Juristen sollten auf die Rechtspflege beschränkt bleiben. In Politik und Wirtschaft haben sie sich zu einem üblen Krebsgeschwür entwickelt. Ich hab schon einmal gesagt, daß ich nichts zum Glückspielvertrag sagen kann, sondern erst mal dessen praktische Auswirkungen abwarte. Wie die aussehen, wissen wohl auch die Juristen nicht. In den Verhandlungen wäre es allerdings sicherlich besser gewesen, wenn Galopper und Traber mit einer Stimme gesprochen hätten und Herr Göhner wäre als erfahrener Lobbyist dafür geradezu prädestiniert gewesen. Bei der Versammlung war ich nicht anwesend. Also kann ich auch dazu nichts sagen, aber es ist natürlich verständlich, daß Göhner dort nicht zum Anhänger des Direktoriums mutiert. Das wird wohl auch in der näheren Zukunft so bleiben. In punkto Darboven hat er natürlich recht: Der Galoppsport bräuchte mehr davon. Der Schmelz hat von Darboven die Rote Karte erhalten und darf sich nicht mehr im Tinsdal blicken lassen, wenn der Kaffeekönig dort verweilt. Das kann der Humbugtus einfach nicht verkraften und deswegen randaliert er hier die ganze Zeit herum wie ein HB-Männchen. Daß dann der Linde statt ihm in den HRC-Vorstand berufen wird, hat ihm schließlich den Rest gegeben. Für mich ist das allerdings auch sachlich eine sehr gute Entscheidung.

  • #21

    kassandro,bitte (Dienstag, 28 August 2012 21:03)

    bleiben Sie dran und nehmen Kontakt zu R.Göhner auf.
    Dann kommt zusammen,was zusammen gehört.

  • #22

    donvito (Mittwoch, 29 August 2012 00:03)

    merkt der radelclown eigentlich nicht, dass er verarscht wird?

  • #23

    @donvito (Mittwoch, 29 August 2012)

    Sie auch ?

  • #24

    @kassandro (Mittwoch, 29 August 2012 07:16)

    das wußte ich gar nicht, daß der schmelz hausverbot im tinsdal hat. woher weißt du das, was geht da im einzelnen vor? darf er nicht aufs gestüt idee, oder kerbella, oder beide? bitte kurze info, damit wir auch bescheid wissen.

  • #25

    @kassdandro (Mittwoch, 29 August 2012 07:28)

    aber ein guter vorschlag von dir bzw. eine gute beobachtung, daß nämlich der herr linde und der herr göhner gut zusammen passen. das finde ich auch, obwohl ich beide wie du nicht kenne, und göhner sogar jurist ist, was du vielleicht gar nicht wußtest! aber herr linde ist jedenfalls kein jurist, sondern züchter, wie auch herr göhner zusätzlich, und damit haben beide die vollqualifikation für eine koalition der fähigen und willigen. beide erweisen dem hrc bzw. hamburg bzw. dem rennsport auch unschätzbare dienste, weil sie die gute und gerechte sache überzeugend und formvollendet repräsentieren. herr göhners vortrag in baden baden pro hamburg hat vorstand und präsidium der bv sowie herrn woeste und herrn tiedtke garantiert zum nachdenken gebracht, ob es wirklich richtig ist, alternativen zum standort hamburg und zum austragungsmodus zu ventilieren. ich glaube vielmehr, daß da dank dieses flammenden appels und vortrages ein umdenken stattgefunden hat. ich würde sogar soweit gehen und behaupten, daß herr göhner und herr linde das neue duo an der spitze des hrc sind, sozusagen die schattenmacher, die nur auf den ruf warten, auf die rampe zu steigen. man wird sie im rathaus mit offenen armen empfangen, wie auch in der wirtschaft der freien und hansestadt. man wird sagen, endlich adequate gesprächspartner, die wissen, worum es geht, und die das herz auf dem rechten fleck haben statt in der hose.

  • #26

    linde ist aber (Mittwoch, 29 August 2012)

    nur dem namen nach züchter, er wird es leider nie lernen.

  • #27

    kassandro (Mittwoch, 29 August 2012 08:39)

    Natürlich weiß ich das Herr Göhner Jurist ist - wie die meisten auf seinem Gebiet. Beim Glücksspielstaatsvertrag braucht man auch Juristen aber auch realitätsnäherer Sachverstand wäre nicht schlecht.
    Daß Göhner und Linde zusammenpassen, habe ich nicht gesagt. Für den HRC-Vorstand braucht man in erster Linie Rechtschaffenheit und Horsemanship und beides kann ich seinen Beiträgen im alten Galopperforum zur Genüge entnehmen.

  • #28

    Linde war so rechtschaffend, (Mittwoch, 29 August 2012 09:35)

    Dich rauszuekeln, lieber Kassandro.
    Er ist ein Looser, der noch nicht mal
    Geld für Werbung hat, sondern die auf
    über Posten und Postings erschleicht.

  • #29

    kassandro (Mittwoch, 29 August 2012 10:29)

    Mich kann keiner rausekeln, ich wurde einfach rausgeschmissen. Herr Linde hat ein einziges mal gegen mich Partei ergriffen, wogegen ich mich entschieden gewehrt haben. Das war's es dann. Im übrigen kann ich natürlich nicht jeden die Rechtschaffenheit absprechen, der gegen mich war oder ist. Dann stünde es sehr schlecht um meine Mitmenschen, denn ich mache es ihnen nicht leicht, für mich zu sein.

  • #30

    Den Rest hat er hintenrum gemacht, (Mittwoch, 29 August 2012 10:36)

    so ist das bei falschen Menschen.

  • #31

    kassandro (Mittwoch, 29 August 2012 10:54)

    Natürlich gab es damals eine Menge Aktivitäten hiner meinem Rücken. Die lustigste war wohl eine Absprache, mich einfach zu ignorieren, aber wer mich mobben will, der mobbt sich letzten Endes selber. Die Forumschefin wurde mit PNs, SMS, Emails und Anrufen überschüttet, mich endlich rauszuschmeißen. Ich nehme allerdings an, daß Linde daran sich kaum beteiligt hat. Die Forumschefin kann dazu ja hier mal Stellung nehmen.

  • #32

    Diese Werbung (Mittwoch, 29 August 2012 11:11)

    via Postings ist mittlerweile Geschichte.
    Wer sich vielleicht aufgrund der Postings für die Zuchtstätte zu interessieren begann und sich daraufhin einmal Zuchtergebnisse und Rennleistung näher anschaute, verlor das Interesse wohl schnell wieder.

  • #33

    die tante erzählt viel, (Mittwoch, 29 August 2012 11:22)

    wenn der tag lang ist. alles ist aber leider nicht immer die wahrheit.