Eine Pressekonferenz in der Hanse Lounge

Neues aus Waldhausen, diesmal aus der Hanse Lounge, einem pickfeinen Etablissement am Rathausmarkt mit Kleiderordnung und € 1.200 Eintrittsgeld. Dorten hatte der noble HRC zu seiner Pressekonferenz geladen, um die verfolgte Unschuld zu geben und sich zu entrüsten. Wir wissen von Nichts, man hat uns hintergangen, das Derby bleibt in Hamburg, basta!

 

Herrn Langmaack, der für Die Welt berichtete, hat Herr Wahler sogar eine private SMS gezeigt, die ihm Herr Woeste geschickt habe und in der er, Woeste, ihn, Wahler, angeblich "mal sehen möchte, wie er, Wahler, da wieder rauskommt". Oho! Das machen sie zu gerne, pikante Details an die Journaille geben. Das Abendblatt, Leib- und Magenblatt des HRC bei allfälligen Kampagnen, hatte diesmal nicht Herrn Meyer-Odewald geschickt, sondern eine Dame und einen Herrn, die abschließend folgendes schrieben:

 

Der Senat beobachtet die Entwicklung rund um das Galopper-Event genau, sieht derzeit aber keinen Handlungsbedarf. "Das Derby ist ein wichtiger Bestandteil des Sportangebots in Hamburg, und der Senat wird sich, falls es nötig wird, für den Erhalt der Veranstaltung einsetzen", sagte Senatssprecher Christoph Holstein, "momentan liegt aber nichts Konkretes vor. Insofern sieht der Senat derzeit keine Veranlassung einzugreifen."

 

Unterstützung für den auf dem Kriegspfad befindlichen Anwalt und Notar aus Bad Bevensen und seinen Kaffee König sieht eigentlich anders aus. Vielleicht dämmert auch in der Stadt langsam die Erkenntnis, daß das Derby zwar nach Hamburg gehört, möglicherweise aber nur mit neuem Personal. Es ist ja nicht so, daß die Situation rund um das Derby ausschließlich durch den Vorstand des HRC erklärt wird. Da gibt es auch andere Stimmen und andere Töne.

 

http://www.rtlregional.de/player.php?id=20738

 

 

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Kommentare: 88
  • #1

    KurfürstFW (Donnerstag, 16 August 2012 08:35)

    Was wäre denn, wen das alles ein abegekartetes Spiel ist um dem Hamburger Senat Druck zu machen? Wegen der zu erwartenden fehlenden Zuwendungen in Zukunft und um endlich Entscheidungen hinsichlich der Doppelrennbahn zu erzwingen?

  • #2

    Da hab ich doch gerade ... (Donnerstag, 16 August 2012 09:02)

    ... noch ein Posting gesehen ... ein ziemlich unflätiges, persönlich angreifendes, verächtlich machendes. War schlecht geschrieben und eigentlich wenig sachdinlich. Aber in Sacehn 'Gürtellinie' hätte es von DI sein können. War es aber nicht, denn es ging gegen DI. Nun sieht man: So leicht läßt sich der Spieß nicht umdrehen! Hier ist DI der Herr in Haus und solche Schmähungen erträgt er nicht. Dann lieber so eienen Quatsch wie Kommentar #1! Hoffentlich liest hier der Senat nicht mit, bzw. hoffentlich glaubt man sowas dort nicht. DI, wie wärs mit einer Geschlechtsumwandlung? Dann hätten wir 2 Amelien, 2 beleidigte P...nelken!

  • #3

    Wie (Donnerstag, 16 August 2012 09:05)

    sie richtig schreiben - unflätig. das geht hier nicht.

  • #4

    Doch ... (Donnerstag, 16 August 2012 09:11)

    ... das geht, aber nur wenn es aus Ihrer Feder stammt oder Ihnen und dem unflätigen Dortmundfan nach dem Munde geht!

  • #5

    Anruf aus Aschaffenburg (Donnerstag, 16 August 2012 09:18)

    Herr Schmelz, wir müssen reden! Das geht doch so nicht weiter, wir als Forumsbetreiber geben den anderen die Chance sich zu artikulieren und zur Belohnung werden wir als 'Pissnelken' bezeichnet! Das ist doch unflätig, das müssen Sie doch einsehen. Jetzt sehen Sie es, ich habe es Ihnen immer gesagt! Schon damals bei Meike wollten Sie es ja nicht einsehen ...
    Blablabla ...
    Blablabub ...
    ...
    [hours later ...]
    Ja, was nun? Einfach auflegen? Einfach weghören? Den Redeschwall ertragen?

    MAchen Sie das beste draus!

  • #6

    [Sunden später ...] (Donnerstag, 16 August 2012 10:21)

    blablabla ...
    blablablub ...
    unn der Herr B, der soll Krebbs ham ...
    des weiß noch keiner ...
    aber da muss man doch was mache ...
    soll man des jetzt poste?
    Weil, ...
    die leut, die müsse des doch wisse ...
    scho wegn der Pferde, die der do hat, ...
    Also raus kommt des ja sowieso.
    Was meine Sie herr Schmelz
    blablabla
    blablablub

  • #7

    lol (Donnerstag, 16 August 2012 11:03)

    :-)

  • #8

    experte (Donnerstag, 16 August 2012 11:14)

    > Herrn Langmaack, der für Die Welt berichtete, hat
    > Herr Wahler sogar eine private SMS gezeigt, die ihm
    > Herr Woeste geschickt habe und in der er, Woeste,
    > ihn, Wahler, angeblich "mal sehen möchte, wie er,
    > Wahler, da wieder rauskommt". Oho! Das machen sie zu
    > gerne, pikante Details an die Journaille geben.

    Ja, und? Finden Sie das nicht pikant? Da sehen wir nun, was der gute Opa Woeste für einer ist! Ein abgehalfterter Industriekapitän, der die Zügel nicht aus der Hand geben kann und der meint, daß er jede Kutsche nach seiner Facon fahren kann, egal ob einspänniger Doktorwagen oder achtspänniger Landauer in englischer Stadtanspanung: Der Wagen gehört mir, die Gäuler gehören mir und wenn hier einer aus der Reihe tanzt, dann knallts.

    Das ist die gute alte 'Industriekapitänsattitüde', die diesen Mann völlig ungeeignet macht, an der Spitze einer gemeinschaftlichen Unternehmung, gar eines Vereins oder eines Verbandes zu stehen! Diese Attitüde wurde bereits sichtbar, in der damaligen 'Ruck-Rede' in Hannover, die viele so begeistert aufnahmen, und noch mehr in dem Schreiben an die Trainer zwecks Beteiligung an der GmbH&Co Kg und in vielen weiteren größeren und kleineren Details. Diese Attitüde findet sich auch wieder, in der ganzen Art, wie der deutsche Rennsport nun geführt wird, in der Informationspolitik, die eher eine Propagandapolitik ist, in der immer weiteren Abriegelung gegen alles, was anders ist, irgendwie außen steht oder am Rande, im Ignorieren, Verhöhnen und Abstrafen von Bedenken jedweder Art (bzw. der entsprechenden Bedenkenträger), usw. usf.

    Was wir hier erleben ist sozusagen der Übergang der gewohnten 'Gutsherrenart', wie sie zuletzt noch von Herrn Ostermann repräsentiert wurde, der diesbezüglich seinen rustikalen Hintergrund nicht ganz verleugnen kann, zum Führungstil des modernen Industriezeitalters präglobaler (und 'vorinternetlicher') Prägung. In einer solchen Atmosphäre können sich nur schlichte Technokraten halten, die brav ihre Arbeit tun und die Klappe halten, neben dienstbereiten Dienstkräften, die sich nach belieben als Pappkameraden aufstellen lassen und Schergen fürs Grobe. Was man sich fragt ist, wo ein DI in dieser Gemengelage seine Nische finden will. Für den selbständig denkenden, manchmal querulierenden, manchmal überschäumenden aber eben immer originellen DI, wie wir ihn aus der guten alten Zeit kennen, ist dort kein Platz. Definitiv nicht. Auch deshalb muß diese Führungsriege weg 'mit Stumpf und Stiel' um ein altes geflügeltes Wort Ihres Männerfreundes zu bemühen!

    Man merkt ansonsten deutlich, daß DI nicht in Form ist: Nichteinmal mehr die Unterscheidung zwischen direkter und indirekter Rede hat dieser schreibende Gott (ich meine das ernst und stehe dazu!) richtig im Griff (siehe Zitat oben). Hoffentlich haben sich unsere beiden Schwergewichte nicht gemeinschaftlich verhoben!

  • #9

    Mönsch (Donnerstag, 16 August 2012 14:11)

    Experte, alter Klassenkämpfer, was sollen denn diese ollen Kamellen? Es geht doch wohl nur um die Frage, wie man das Derby besonders attraktiv gestalten kann. Das will Woeste rausfinden, nicht mehr. Wozu dieser Bombast?

  • #10

    amelie (Donnerstag, 16 August 2012 15:14)

    #5+#6 hat das der schmelz geträumt? Das ist bitter wenn ich den schon im schlaf verfolge. Armer Mann

  • #11

    Ach Amalie ... (Donnerstag, 16 August 2012 16:03)

    ... Sie sind halt leider nicht die Hellste!

  • #12

    kassandro (Donnerstag, 16 August 2012 17:01)

    Was der Kurfürst oben sagt, entspricht genau meiner Verschwörungstheorie Nr.2, die ich im Kommentar #9 des "Joint Venture" Threads gebracht habe. Letztlich habe ich nie an diese geglaubt, weil Verschwörungstheorie Nr.1 einfach viel verschworener ist, aber lieber in einen Abgrund zu viel als in einen zu wenig blicken. Es gibt ein sehr stichhaltiges Argument gegen die Verschwörungstheorie Nr.2: Herr Darboven kann sich so eine Verschwörung überhaupt nicht leisten, weil sie sein sorgsam aufgebautes Image des Gentleman Entrepreneur völlig ruinieren würde, wenn da was rauskommt. Das hätte dann auch für sein Unternehmen negative Konsequenzen, weil er mit seiner Persönlichkeit eben für dieses wirbt.

    Mit den experten stimme ich eigentlich in der Bewertung der Neuauschreibung völlig überein. Allerdings sollte man Herrn Woeste außen vorlassen. Man würde dadurch möglicherweise den einzigen, echten Sponsor des Galoppsports vergraulen. Nicht hart genug kann man hingegen den DVR-Geschäftsgeführer attackieren. Dieser hat auch anderweitig auf breiter Front versagt. Sein Kopf muß rollen.

  • #13

    Eleonore (Donnerstag, 16 August 2012 17:29)

    CIA wollte Castro mit vergifteten Cigarren umbringen. Kiesinger war Kinese. Störtebeker lief noch 261 Meter ohne Kopf.

  • #14

    kassandro (Donnerstag, 16 August 2012 17:46)

    Hier mein kleines Loblied auf die Horner Bahn:
    http://www.reitforum.de/hamburger-derby-vor-dem-aus-eure-meinungen-dazu-599117-4.html#post10175875

  • #15

    @Kassandro (Donnerstag, 16 August 2012 17:59)

    Netter Beitrag, du scheinst gut Bescheid zu wissen. Warst du schon mal in Ascot und Longchamp am Führring?

  • #16

    führring der beste der welt! (Donnerstag, 16 August 2012 18:00)

    hahaha, sie sind und bleiben eben ein trottel. wieviele führinge in der welt haben sie denn schon gesehen, dass sie das beurteilen können?

  • #17

    experte (Donnerstag, 16 August 2012 18:02)

    In Bezug auf die Herren Woeste und Tiedtke gilt doch ganz klar der bekannte Lehrsatz: Wie der Herr so das Gscherr.

    Die Vorstellungen und Vorgehensweisen von Herrn Andreas Tiedtke waren doch allseits hinreichend bekannt, als er in seine jetzige Position gerufen wurde. Genau diesen Mann wollte Woeste dort haben!

    Das ist nicht die erste Verfehlung sondern reiht sich systematisch ein in eine ganze Kette vergleichbarer Vorgänge:

    Als die Strukturreform noch auf ein 'Joint Venture' zusteuerte, führte Woeste für das Direktorium die Verhandlungen, zusammen mit Paul v. Schubert. Über die Verhandlungspartner wurde auch im Nachhinein nie umfassend informiert, angeblich waren es mehrere, darunter vermutlich auch seriöse. Woeste konzentrierte sich auf genau einen: Herrn Berri Schroeder, einen weltweit bekannten Jongleur mit zweifelhaften Referenzen, der selber nichts in der Hand hielt. Wie Woeste noch letztes Jahr auf der GR Gesellschafterversammlung einräumte, war er begeistert von den Visionen dieses 'phantastischen Menschen' und erkannte zu spät, daß dahinter eben nichts war.

    Kritik an der Verhandlungsführung, die Bitte, wenigstens über die grobe Marschrichtung, nötigenfalls im Nachinein informiert zu werden, all das wurde von Woeste überhaupt nicht gehört! Während Ostermann immerhin noch antwortete, und leere Versprechungen machte, tat Woeste einfach nichts - es entsprach nicht seiner Einstellung, seinem Selbstbild, irgendjemandem Rechenschaft ablegen zu müssen.

    Dann glaubte man, vielleicht in Herrn Borchert einen Schuldigen gefunden zu haben, für die Stagnation des Sports. In der Tat, der Mann hatte nicht viel bewegt. War aber auch nicht seine Aufgabe, denn vor der Satzungsänderung war der Präsident eigentlich nur Grüßaugust und Türöffner bei Politik und Wirtschaft. Für diese Rolle hätte es sicher bessere gegeben aber auch viele schlechtere. Egal, Borchert wollte ohnehin nicht mehr, und es gab mit Herrn Woeste einen Interessenten, der seine Chefetage schmerzlich vermisste und nach neuen Wirkungsfeldern suchte. Verdienste hatte er bis dato keine im Sport! Geeignet war er auch nicht, denn anscheinend ist seine Vernetzung in Politik und Wirtschaft eher übersichtlich. Er war Ingenieur, Technokrat, kein charismatischer Redner, kein politisch denkender Mensch, kein Türöffner! Allein sein Einfluß im Familienunternehmen Henkel ließ hoffen, daß aus dieser Richtung vielleicht zukünftig mehr kommt.

    Zu seinen ersten Amtshandlungen gehörte die öffentliche Belobigung des völlig überflüssigen und völlig gescheiterten Geschäftsführers Halm nebst zugehöriger Gehaltserhöhung.

    Dann machte Woeste sich daran, eine Nachfolgelösung für das gescheiterte Joint-Venture-Konzept konzipieren und umsetzen zu lassen. Das Ergebnis 'German Racing' ist bekannt und wurde hinreichend diskutiert. Schön ist diese Lösung nicht und bisher ist sie auch noch kein Erfolg. Vielleicht ist sie besser als gar nichts - abwarten.

    Aber auch hier unterliefen Woeste schwere ja schwerste Fehler. So beispielsweise die voreilige Bestallung eines Geschäftsführers (P.Hofer), der dann, nachdem man sich mit RaceBets geeinigt hatte, eilig wieder abgestoßen werden mußte - die Schadenssumme (Abfindung) ist 6-stellig. Auf der letzte Gesellschafterversammlung räumte Woeste auch diesen Fehler großmütig ein - er wolle das "auf seine Kappe nehmen". Vielleicht muß er sich dieses Jahr fragen lassen, ob er das nun auf seine Kappe genommen und die Schadenssumme überwiesen hat.

    Auch die Verhandlungen mit RaceBets wurden m.E. schlecht geführt, der Kaufpreis war zu hoch und könnte sich im Zusammenhang mit der neuen Rechtslage - gegen die man vermutlich aus eben diesem Grunde so erbittert gekämpft hat - als eine veritable Fehlinvestition erweisen.

    Wie es weiter gehen soll, ob zB. noch weitere 11 Prozent übernommen werden sollen, um bei RaceBets wenigstens Herr im haus zu sein - man weiß es nicht, man erfährt nichts, die ganze Bude wird geführt wie ein Familienunternehmen.

    Letzteres mit gewissem Recht, denn Woeste gehört neben der Familie Bischoff-Lafrenz zu den größten Investoren in die GmbH&Co Kg und damit auch zu den größten Verlierern, wenn das Kind in den Brunnen fällt.

    Dann Tiedtke, jetzt Hamburg.

    Ich erkenne da eigentlich nur Versagen auf der ganzen Linie!

    Ach ja: Zwischendurch wurde noch die Satzung angepaßt, so daß Sie dem Herrn Woeste besser steht. Unter Federführung unseres virtuellen Gastgebers hier hat man die Position des Präsidenten quasi um 180 Grad gedreht, statt Grüßaugust ist er jetzt oberstes Exekutivorgan und damit ist Herr Woeste zwar völlig überfordert aber dafür ganz in seiner Rolle. Fürs Grobe sorgt wiegesagt Herr Andreas Tiedtke als geschäftsführendes Präsidiumsmitglied.

  • #18

    experte (Donnerstag, 16 August 2012 21:48)

    Natürlich kenne ich, was die Vernetzung von Herrn Albrecht Woeste betrifft keinerlei Einzelheiten sondern kann nur versuchen, im Internet zu recherchieren. Gibt man dort die Namen von Eigentümern, Vorständen, Aufsichtsräten vergleichbarer Unternehmen ein, findet man oft Hinweise auf eine erstaunliche Breite von Aktivitäten.

    Bei Woeste praktisch Fehlanzeige. Relativ Zeitgleich mit seinem Eintritt in den beruflichen Ruhestand ist er im Rennsport und bei Fortuna Düsseldorf tätig geworden. Ansonsten: nichts. Auf der von unserem Kassandro liebevoll zusammengestellten Facebook-Seite: nichts. Einzig ein Verweis auf Woestes Engagement im 'Industrie-Club Düsseldorf'. Dort war er bis Juni dieses Jahres im Vorstand. Aber man blättere ein wenig herum auf diesen Seiten und man findet viele Hinweise auf Aktivitäten, Veranstaltungen, Engagement aber über Woeste praktisch: nichts!

    Das alles spricht nicht gegen Woeste als Mensch oder Manager. Möglicherweise hat der Mann sich sein Leben lang wichtigen Sachfragen im Seifen- und Armaturengeschäft gewidmet. Möglicherweise war er darüberhinaus ein treusorgender Familienvater.

    Aber: Der Rennsport ist nicht die richtige Adresse, die helfen kann und soll, wenn so einen Mann mit 75 nach dem Übergang in der Ruhestand plötzlich die große Leere, die große Einsamkeit überkommt. Der Rennsport ist nicht dafür da, solch einem Manne nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst im familieneigenen Unternehmen die Fortsetung seiner Allmachsphantasien zu ermöglichen. Auch nicht gegen Bezahlung!

  • #19

    kassandro (Donnerstag, 16 August 2012 22:11)

    Sie meinen wahrscheinlich Wikipedia, lieber experte. Auf Facebook bin ich überhaupt nicht aktiv. Ich würde beim Konkurrenten Google+ aktiv werden, wenn ich das Konto dort mit meinem Internetnamen statt mit dem echten Namen führen könnte.
    Bei Woeste muß man bedenken, daß er eigentlich mittelständischer Unternehmer war und so nebenher den Gesellschafterausschuß und den Aufsichtsrat von Henkel führte. Da ist man dann eigentlich schon genug beschäftigt, zumal die Führung eines Metallverarbeitenden Betriebes in der Steinkühlerära gewiss kein Zuckerschlecken war. Woestes Betrieb ist auch in dieser Zeit deutlich geschrumpft und das ehemalige Firmengelände in Düsseldorf ist heute ein Einkaufszentrum.

  • #20

    experte (Donnerstag, 16 August 2012 22:15)

    Wiki, klar, blöd!

    Wie gesagt, ich habe nichts gegen den Mann aber er ist eine Fehlbesetzung und hat - im Rennsport - auf der ganzen Linie versagt! Über seine beruflichen Erfolge in der Steinkühler-Ära ist damit nicht das Geringste ausgesagt, interessiert mich aber auch gar nicht.

  • #21

    donvito (Donnerstag, 16 August 2012 22:29)

    Aus der Reihe: Tatort DVR

    " Zwei Zinnsoldaten rechnen ab"

    starring: the clown and the expert

  • #22

    Also starring: Big don (Donnerstag, 16 August 2012 22:47)

    Wie immer ohne sinnvollen kommentar

  • #23

    experte (Donnerstag, 16 August 2012)

    Auch Herrn Albert Darboven kenne ich nicht und beurteile ihn auf Basis derselben Informationsquellen wie den ein Jahr älteren Albrecht Woeste.

    Dabei fällt allerdings auf, daß wir es bei Darboven mit einem Manne zutun haben, der neben seiner erfolgreichen unternehmerischen Tätigkeit so manches auf die Beine gestellt hat. Er war lange Jahre aktiver Polospieler, hat bereits vor Jahrzehnten ein Gestüt gegründet und kann auf eine Reihe bemerkenswerter Erfolge als Züchter und Besitzer zurückblicken.

    Dazu hat er sich vereinzelt um Kunst, Kultur und Mildtätigkeit gekümmert, hat eine hervorragende Medienpräsenz nicht nur in Hamburg und ist bestens mit der Politik vernetzt und zwar nicht nur über die Arbeitgeberverbände!

    Vielleicht gibt er sich manchmal einen Tick zu sehr als 'Lebemann' - aber ist das nicht sein gutes Recht? Als Sympathieträger für den Galopprennsport ist er dem trockenen Technokraten Woeste allemal um Klassen überlegen, was Kontakte betrifft mit Sicherheit auch. Dazu ist er dem Sport wirklich seit Jahrzehnten verbunden und benutzt ihn nicht nur wie Woeste als Ersatzbefriedigung.

    Daß Woeste mehr oder weniger notgedrungen einen wesentlichen Teil der GR-Anteilsscheine gekauft hat, um sein Konzept vor dem Scheitern zu retten, wird ihm als Großtat angerechnet. Es ist vielleicht gut, daß er dies getan hat, es ist aber auch ein Beweis für das Scheitern dieses Konzepts bereits im Vorfeld!

    Wenn Darboven sein Geld lieber ausgibt, um für 'seinen' Verein, den HRC wichtige Rennen zu sponsorn, gibt esw keinen Grund, ihm oder dem HRC dies vorzuwerfen. Alle Vereine stehen unter Druck, alle Rennen sind schwer zu finanzieren, immer mehr Veranstaltungen müssen aufgegeben werden.

    Falls es eine Chance gibt, die Satzung noch einmal zu ändern, den Präsidenten wieder aus der Verantwortung für das Tagesgeschäft zu entlassen und einen (wie auch immer beschaffenen) Vorstand, an den ein Geschäftsführer berichtet, in die Verantwortung einzusetzen - ich wüßte dann einen Mann, der das Amt bestens ausfüllen könnte, in das Herr Woeste gewählt wurde, ohne es ausfüllen zu können oder auch nur ausfüllen zu wollen.

    Der deutsche Rennsport hätte dann wieder ein Gesicht!

  • #24

    der unterschied war, (Freitag, 17 August 2012 07:27)

    dass der eine sein privatvermögen benutzte, der andere das geld seiner firma.

  • #25

    @Experte (Freitag, 17 August 2012 07:35)

    sehr interessante Sicht der Personen. Die Frage: Wie schätzt du die Situation des Derbys ein, wie ist deine Beurteilung hinsichtlich des Ausrichters und seiner Arbeit? Sind Alternativen per Gesetz ausgeschlossen, wie Hamburg vorträgt?

  • #26

    kassandro (Freitag, 17 August 2012 09:58)

    Alternativen sind sicherlich nicht ausgeschlossen, aber einfach klauen kann man das Derby nicht. Der von Schmelz gebrachte § 12a, Abs. 4e erscheint mir hierzu auf jeden Fall völlig ungeeignet. Die Aktion Derby-Neuausschreibung war ein schwerer Fehler von Baden-Racing und ich nehme an, daß man mittlerweile sich schon um einen geordneten Rückzug bemüht. Genau den sollte man aber nicht zulassen, sondern hart nachsetzen und Tiedtke nicht mit erhobenen Haupt herauskommen lassen. Das muß runter. Dann können auch die von Tiedtke schon nach Baden Baden verlegten Championatsehrungen wieder an ihren angestammten Platz zurückgebracht werden.

  • #27

    experte (Freitag, 17 August 2012 10:15)

    Die Championatsehrungen sind in der Tat Sache des DVR und insofern hat das DVR dass Recht, diese abzuhalten, wo es beliebt. Daß man dem HRC damit kräftig in die Suppe gespuckt hat, hatte man sich doch bemüht, den Hamburger Senat in dieses gesellschaftliche Event einzubinden und mußte dann die Zusage des Senats kleinlaut zurückweisen, ist eine andere Sache.

    Veranstalter der Rennen, und zwar aller Rennen, nicht nur des Derbys sind hingegen die Rennvereine. Das Direktorium führt satzungsgemäß die Aufsicht und koordiniert die Termine. Nicht mehr und nicht weniger. Soweit ein Rennverein ein Rennen nicht mehr abhalten will oder kann bzw. keine genehmigungsfähigen Voraussetzungen schaffen kann, obliegt es den Rennvereinen, sich ggf. als neue Veranstalter um ein solches Rennen zu bemühen und sich mit dem bisherigen Veranstalter zu einigen. Bei Grupperennen fließen hier immer wieder nicht unerhebliche Summen zum 'Ankauf' einer solchen Veranstaltung. Das Direktorium kann hier allenfalls vermittelnd tätig werden.

    Als Ausrichter kämpft der HRC mit denselben Problemen wie alle anderen Rennvereine. Zusätzlich liegen hier ganz spezielle Verhältnisse vor, weil eben nur einmal im Jahr, dann aber für ca. 7 fast lückenlos aufeinanderfolgende Tage veranstaltet wird. Der HRC hat über viele Jahre bewiesen, daß er dieses Format beherrscht. Natürlich gab es auch immer wieder kleinere und größere Probleme, um deren Behebung man sich bemühen mußte und bemüht hat.

    Allein an den Rahmenbedingungen des Rennsports kann man auch in Hamburg wenig ändern, schon lange nicht mit einem Direktorium, das nach jahrelanger Untätigkeit nun plötzlich meint, nach Jung-Siegfried-Art wüten zu müssen!

  • #28

    der harzer trottel (Freitag, 17 August 2012 10:16)

    wirft ja alles durcheinander, baden-baden hat das derby ausgeschrieben?... tiedtke hat die championatsehrung abgesagt damit sie nach baden-baden kommt ?... mann, machen sie sich doch erst mal schlau, ehe sie solchen mist erzählen

  • #29

    @Kassandro (Freitag, 17 August 2012 10:22)

    Das DVR hat nichts geklaut, sondern ein Auswahlverfahren mit Prüfung der Alternativen in Gang gesetzt. Es ist nichts entschieden. Wenn das nicht gestattet ist (Alternativen sind sicherlich nicht ausgeschlossen), was dann? Wie sollen die evaluiert werden, wenn nicht im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens?

  • #30

    was soll das Derby in Baden-Baden (Freitag, 17 August 2012 10:23)

    ....das wäre der frühzeitige wirtschaftlische Kollaps von Baden Racing, der sowieso in den nächsten 2-3 jahren eintritt.

    Jeder Rennverein, der die Ausschreibung übernehmen würde, nimmt sich auch erstmal einen defizitären Event dazu, wir reden hier nicht von Kostendeckung oder leichtem Minus, sondern von einem mittleren sechstelligen Betrag.

    das Derby alleine mag attraktiv sein, der anderen Renntage sind nicht gewinnbringend zu veranstalten...schon gar nicht nach den Vorstellungen der vielen "Fantasten" im Galopprennsport.

  • #31

    @Experte (Freitag, 17 August 2012 10:25)

    Waren Sie letzthin beim Derby? Wenn ja, wann?

  • #32

    experte (Freitag, 17 August 2012 10:30)

    Ich war beim letzten Derby-Meeting und zwar am Freitag und am Sonntag (mehr war leider nicht drin). Ich hatte am Derby Tag auch das Vergnügen mit meiner Besitzergemeinschaft an einer (unbedeutenden) Siegerehrung teilzunehmen und fand diese (gerade auch im Lichte anderer ähnlicher Anlässe, bei denen ich zugegen war) keinesewegs lieblos abgespult. Ich habe mir an beiden Tagen auch ausführlich das Geläuf angesehen und hatte die Gelegenheit mich beim Vorstand über die (teilweise sichtbaren) Schäden zu informieren.

  • #33

    kassandro (Freitag, 17 August 2012 10:33)

    Natürlich gehören die Championate und damit auch die dazugehörenden Ehrungen dem DVR, das hab ich auch weiter oben nicht bestritten. Die Verlagerung der Ehrungen nach Baden Baden waren deshalb sicherlich legal aber deswegen noch lange nicht gerechtfertigt. Das war nur ein kleiner Vorläufer der Derby-Neuauschreibung. Wenn Tiedtke noch 10 Jahre im Amt bleibt, wird sicherlich auch irgendwann das Direktorium von Köln nach Baden Baden verlegt. Das wäre dann auch gerechtfertigt, denn die übrigen Bahnen würden dann eh nur als Resteverwerter gebraucht. Deshalb muß sein Kopf unbedingt rollen. Ich werde langsam aber sicher zum Galopp-Cato: Ceterum censeo SchliGaZem esse delendam.

  • #34

    @Experte (Freitag, 17 August 2012 10:45)

    wie schätzen Sie die Zuschauerzahl am Derbysonntag ein?

  • #35

    kassandro (Freitag, 17 August 2012 10:51)

    @#29:
    Alternativen sollte man in der Tat nicht ausschließen, aber sie machen wegen der klaren Eigentumsverhältnisse nur im Einvernehmen mit dem HRC Sinn. Dieses Einvernehmen liegt ganz offenbar nicht vor.

    Selbst wenn das DVR das Recht zur Neuausschreibung hätte, wäre diese keineswegs im Sinne des Galoppsports. Wenn Hamburg das Derby verliert, wird es dort überhaupt keinen Galoppsport mehr geben. So etwas kann sich dieser Sport überhaupt nicht leisten. Er muß in Hamburg präsent bleiben, selbst wenn dort vieles nicht gerade optimal ist.

  • #36

    experte (Freitag, 17 August 2012 11:02)

    Zur Zuschauerzahl am Derby-Sonntag kann ich leider nichts sagen, weil mir jede Erfahrung fehlt, soetwas einzuschätzen. Rein subjektiv und im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren empfand ich es nicht als 'leer'. Dies fand ich besonders im Lichte des selbigen Tags stattfindenden EM-Endspiels erfreulich.

    Das Direktorium war vom HRC gebeten worden, wegen der EM bei der pattern commission eine Terminverschiebung durchzusetzen. Es ist nicht einsichtig, warum dies nicht möglich gewesen sein sollte und mir sind glaubwürdige Berichte teilnehmender Personen bekannt, denen zufolge Tiedtke als Vertreter des DVR nicht einmal versucht hat, dieses Ansinnen zur Sprache zu bringen.

  • #37

    donvito (Freitag, 17 August 2012 11:06)

    nochmals: wo steht, dass das derby dem hrc gehört? kassander, sie labern sich um kopf und kragen. selbst wenn und hätte und würde und sollte. ob etwas im sinne des sports ist, steht auf einem anderen blatt. sagen sie mir bitte, wo manifestiert ist, dass das derby(meeting) hamburg gehört. wo ?

  • #38

    experte (Freitag, 17 August 2012 11:16)

    @donvito, nun lassen Sie doch mal den Kassander! Hat er behauptet, daß das irgendwo geschrieben steht?

    Man darf wohl die Rechtsauffassung vertreten, daß eine Sportveranstaltung nebst Vermarktungsrechten, Namensrechten, usw. usf. im allgemeinen dem Ausrichter gehört. Ausrichter ist im vorliegenden Fall seit ca. 150 jahren der HRC. Die juristische Gemengelage ist destotrotz komplex, denn gerade im Falle des Galopprennsports hat der Dachverband ohne Zweifel gewisse Rechte, die ihm auch nicht nur von den Mitgliedsverbänden übertragen wurden, sondern teils vom Staat (Wahrnehmung von hoheitlichen Aufgaben im Zusammenhang mit der Durchführung von Zuchtleistungsprüfungen). Ob diese Rechte soweit gehen, daß man in völliger Abkehr von der bisherigen Verfahrensweise, entgegen schriflicher Vereinbarungen und ohne Ankündigung einfach nach Belieben über ein bestimmtes Rennen verfügen darf, werden im Zweifelsfalle die Gerichte prüfen müssen.

  • #39

    kassandro (Freitag, 17 August 2012 11:18)

    Wem soll das Derby sonst gehören? Dem Direktorium kann es nicht gehören, denn das Derby ist viel älter. Das Derby ist unzweifelhaft eine Schöpfung des HRC, und wenn ein Schöpfer sein Werk nicht verkauft, dann ist er auch der Besitzer. So ist es nun mal in unserer Gesellschaft, deren zentraler Eckpfeiler das Eigentum ist.

  • #40

    donvito (Freitag, 17 August 2012 11:40)

    auf welcher rechtsgrundlage ist das berby eigentum des hrc. weil er es ausrichtet seit 150 jahren?

  • #41

    donvito (Freitag, 17 August 2012 11:40)

    derby--sorry

  • #42

    Longa Consuetudo (Freitag, 17 August 2012 11:47)

    http://opinioiuris.de/artikel/293

  • #43

    experte (Freitag, 17 August 2012 11:56)

    @donvito: Sie werden mich nicht dazu bringen, mich hier als Rechtsexperte aufzuspielen! Wie so oft, wird es hier verschiedene Blickwinkel geben, die auch jeweils ihre Berechtigung haben mögen. Unser Gastgeber verfügt wenigstens über das erste juristische Staatsexamen, genauso wie sein Männerfreund Tiedtke, und hat die dortige Rechtsauffassung hier bereits dargelegt. Nach meinem laienhaften Eindruck sind die dargelegten Gründe unzureichend auf gar keinen Fall zwingend. Die Gegenpartei hat, wie sie einschlägigen Medienberichten entnehmen können juristischen Beistand angerufen und kommt zu einer anderen Auffassung. Welche Argumente man im Einzelnen vortragen wird, möchte im Vorfeld sicher niemand mit Ihnen erörtern und erstrecht nicht mit mir und auch nicht mit Herrn Kassandro, dessen juristische Laienmeinung hier genauso unerheblich ist, wie die Ihre und die meine.

    Deshalb heißt die Parole im Moment: Abwarten und teetrinken, vor allem: Ruhe bewahren!

    P.S. Nachdem Herr A.T. seit längerer Zeit als 'Lawman' (v. Invincible Spirit) firmiert, passend zu seiner (wenn auch nicht ganz abgeschlossenen) Ausbildung, überlege ich, meinen angestammten Nick umzudrehen und künftig als 'Layman' (v. Sunday Silence) aufzutreten, nicht zuletzt um damit wenigstens einen Anlaß für Ihr Gespött aus der Welt zu räumen. Wie finden Sie diese Idee?

  • #44

    kassandro (Freitag, 17 August 2012 11:58)

    Das ist schlichtweg das Schöpfungsrecht, lieber donvito. Das Derby wurde vom HRC erschaffen. Daran kann es einfach keinen Zweifel geben. Abgetreten hat er seine Schöpfung auch nicht, also gehört es ihm noch immer. Selbst wenn der HRC das Rennen nur von einem anderen Veranstalter übernommen hätte, wäre es sein Eigentum und bislang hat das Direktorium dieses Recht auch immer respektiert. Ich sehe da nicht geringsten Chancen. Selbst bei der Terminfestsetzung darf das Direktorium nur eingreifen, wenn sich die anderen Rennvereine nicht einig werden können. So steht es jedenfalls in § 12a, Abs. 4e.

  • #45

    aha, dann gehört das derby (Freitag, 17 August 2012 12:05)

    wohl den engländern. nach dem schöpfungsrecht, sozusagen.

  • #46

    j.w. (Freitag, 17 August 2012 12:11)

    nachdem das derby ja seit ca. 150 gelaufen wird, das deutsche reich aber erst 1871 gegründet wurde, paßt das irgendwie nicht richtig. es muß damals also andersnamig "gegründet" und erst päter zu seinem schönen namen gekommen sein. so ab 1933 wurde vieles gerne mit "deutsch" geadelt ...

  • #47

    kassandro (Freitag, 17 August 2012 12:25)

    Richtig, es hieß ursprünglich "Norddeutsche Derby". Es gab damals noch Konkurrenzveranstaltungen in Wien und Hoppegarten (das heutige Union-Rennen), aber das Hamburger Rennen hat sich durchgesetzt.

  • #48

    @ Experte (Freitag, 17 August 2012 12:36)

    nach Aussagen eines Vorstandsmitglieds des HRC von gestern Abend hat man etwa 14.000 Leute am Derbysonntag 2012 gezählt. Nehmen wir das mal so hin.

    Es war bis vor kurzem so, daß der Derbysonntag mit weitem Abstand und unangefochten die besten Zuschauerzahlen in Deutschland hatte. Selbst wenn man diese 14.000 als korrekt unterstellt, so weiß ich aus persönlichem Erleben, vermehrt um veröffentlichte Korrespondenzzahlen, daß mittlerweile Baden Baden, Hoppegarten, Köln, München und Hannover bessere Zahlen haben, möglicherweise auch mal Düsseldorf; nicht immer, aber alle zusammen durchaus öfter mal.

    Der HRC unterstellt in seiner Veröffentlichung pauschal, andere Zahlen seien getürkt. Das glaube ich nicht, zumal es unbewiesen ist. Ich habe in Hannover und Hoppegarten Renntage mit mehr Zuschauern als letztes Jahr und dieses Jahr in Hamburg erlebt, und sogar München Dallmayer letztes Jahr war besser besucht als das Derby 2012.

    Können Sie akzeptieren, daß dieser Schverhalt so richtig ist?

  • #49

    ewig das gleiche (Freitag, 17 August 2012 12:37)

    belang-und sinnlose Geschwafel,meine Güte,seid Ihr es nicht endlich leid euch in eurem kleinen Mikrokosmos endlos um euch selbst zu kreisen. :-)

  • #50

    layman (Freitag, 17 August 2012 12:48)

    @#48: Guten Tag Herr Schmelz! Warum nehmen Sie mich so wichtig? Es ist doch völlig unerheblich, was ich über die Zuschauerzahlen glaube. Jeder hätte gern mehr Zuschauer gesehen und jeder wird einräumen, daß bei anderen Gelegenheiten bisweilen auch mehr Zuschauer zugegen waren. Der Rennsport kämpft - übrigens nicht nur in Deutschland - mit sinkenden Zuschauerzahlen. Dafür einen einzelnen Rennverein bestrafen (und effektiv aus dem Rennsport verbannen) zu wollen ist absurd! Dies besonders im Lichte der von mir bereits dargelegten Vorgänge im Vorfeld (bezüglich EM und der gewünschten Verschiebung des diesjährigen Derby-Meetings).

  • #51

    donvito (Freitag, 17 August 2012 13:16)

    also der blogger erwähnte doch oben, dass das derby nach hamburg gehört eben aber anderes personal in den hrc. wieso nicht einfach ein doppelrenntag wie es epsom auch macht oder curragh?

  • #52

    eines sollte nicht unerwähnt bleiben: (Freitag, 17 August 2012 14:07)

    hamburg ist die einzige neutrale bahn, da dort kein pferd heimvorteil hat. wie gesagt, es muss sich einiges im management ändern dann ist gegen den standort nichts einzuwenden. ich glaube auch nicht, dass andere veranstalter so erpicht auf dieses meeting sind, da, wie oben schon geschrieben, eine kostendeckung sehr schwer zu schaffen ist. diese ganzen verschwörungstheorien sind doch unsinn.

  • #53

    @layman (Freitag, 17 August 2012 14:55)

    je nun, während woanders die Zuschauerzahlen sogar steigen, sinken sie in Hamburg seit Jahren. Das läßt doch nur den Schluß zu, daß die Arbeit der Vereine unterschiedlich ist.

    Die Frage der Terminierung stellt sich jedes Jahr, und irgendwas ist in einer Millionenstadt wie Hamburg immer. Fußball gab es auch immer. Nur früher gab es Werbung um die lokalen Zuschauer, wie in Hannover heute. Die sehen sie nicht mehr nennenswert in der Stadt. Sie können das gerne ausblenden aus ihren Betrachtungen und sich Herrn Woeste und Herrn Darbovens Qualitäten außerhalb des Rennsports widmen, aber dann macht es keinen Sinn, über dieses Thema Derby Hamburg weiter zu diskutieren.

    Im übrigen sei Ihnen gesagt, daß sogar der Schatzmeister des HRC den Termin auschließlich auf die Haltung von France Galop in der Pattern Commission zurück geführt hat. Ihre Verschwörungstheorie haben Sie und ihr mutmaßlicher Konfident ganz allein.

  • #54

    laumann (Freitag, 17 August 2012 14:58)

    wäre wohl besser gewesen.

  • #55

    layman (Freitag, 17 August 2012 15:05)

    @#52: na, da wird jetzt aber sehr eilig die weiße Fahne herbeigeschafft! Gestern war es noch das Waagedach und das Dickicht, zwischendurch wieder die Zuschauerzahlen und natürlich immer wieder das Geläuf. Nun muß sich nur noch unspezifisch "einiges im management ändern dann ist gegen den standort nichts einzuwenden"!

    Ohne Zweifel, im Management muß sich einiges ändern, so mancherorts! Bei uns in Bremen ist es dafür wahrscheinlich schon zu spät. In Köln, an der Rennbahnstraße ist der Handlungsbedarf am dringlichsten. Auch sollten dort nicht weiter hinter verschlossenen Türen Satzungsänderungen durch Außenstehende, die dort eigentlich nichts zu suchen haben und nur dürftigst mandatiert sind, vorgenommen werden. Auch in Hamburg wird sich einiges ändern müssen - man ist ja schon dabei!

    Die ganze Posse bekommt immer mehr den Beigschmack einer persönlichen Fehde! Was muß sich denn nach Ihrer (@DI) Auffassung am dringendsten ändern? Berufung von Herrn Hubertus Schmelz in den Vorstand? Oder reicht es, wenn Herr Darboven auch bei Ihnen zukünftig brav den Hut lüftet. Und Herr Wahler das Toupet?

  • #56

    layman (Freitag, 17 August 2012 15:16)

    Nun hab ich wieder gedrechselt während Sie nochmal nachgelegt haben. Wesentlich Neues sehe ich aber nicht! Natürlich gibt es immer Termine, auch konkurierende. Aber natürlich versucht man den schlimmsten Konflikten auch immer schon aus dem Weg zu gehen, und hier war nicht 2. Bundesliga sondern EM! Das sieht selbst meine Mutter, die sonst nie Fußball guckt. Was in der Pattern Kommission wirklich war, weden wir beide immer nur (anscheinend widersprüchlichen) Berichten erfahren- lassen wir das.

    Herr Woeste ist ungeeignet, das Direktorium duch das augenblickliche, schwere Fahrwasser zu lotsen und Herr Darboven interessiert mich eigentlich nur am Rande. Ganz schlimm ist Herr Andreas Tiedtke - ein Unglücksfall für den Galopprennsport, schlimmer als Borchert, Halm und Ostermann zusammen! Keiner hat in so kurzer Zeit so viel Porzellan zerschlagen. Das dämmert aber inzwischen vielen und auch Sie werden früher oder später auf Distanz gehen - wetten daß?

  • #57

    jedem ein Derby (Freitag, 17 August 2012 15:19)

    Das Problem ließe sich auch anders lösen. Hamburg könnte, wie in den ersten Jahren des Rennens, das Norddeutsche Derby austragen. Wenn die Münchener unbedingt wollen, können sie ein Rennen als Bayerisches Derby ausschreiben. Das wäre so neu nicht, denn 1947 gab es schon mal ein Bayerisches Derby, zusätzlich zum damals in Köln gelaufenen Deutschen Derby. Dies ließe sich beliebig fortsetzen. Für Baden Racing hätten wir das Badener Derby, das Brandenburger Derby gäb‘s für Hoppegarten.

    In den USA gibt es doch auch mehrere Derbys, von denen das Kentucky Derby das Bedeutendste ist. Außerdem haben die noch das Arkansas Derby, Florida Derby, Illinois Derby, Indiana Derby, Louisiana Derby etc. und sogar noch ein American Derby. Selbst im Mutterland des Rennsports gibt es neben den in Epsom gelaufenen Oaks noch die Cheshire Oaks, Lancashire Oaks oder die Yorkshire Oaks.

    Also wo ist das Problem?

  • #58

    @ Experte (Freitag, 17 August 2012 15:42)

    welche weiße Fahne wird herbeigeschafft? Sie machen es sich sehr einfach, indem sie den Startpunkt "Was hat Köln am Derby auszusetzen" willkürlich ignorieren bzw. umschiffen, und stattdessen andere Fässer aufmachen. Wenn Sie mit dem Derby zufrieden sind, wenn Sie wie der HRC Vorstand alles in Butter finden, wenn Sie keinen Bedarf für Verbesserung sehen und keinen Bedarf für alternative Pläne, wenn Sie völlig überrascht sind wie der Vorstand des HRC angeblich, dann haben Sie natürlich Recht.

  • #59

    solange der herr und meister (Freitag, 17 August 2012 16:22)

    des gestütes seiner wahl im hrc-vorstand sitzt, solange wird da immer eine voreingenommenheit bestehen. ist doch ganz logisch.

  • #60

    layman (Freitag, 17 August 2012 16:46)

    Solange andererseits *er* auf dem Gestüt *seiner* Wahl nichteinmal erscheinen darf, während ein anderes Mitglied des HRC-Vorstands dort weilt, wird andersherum ebenso eine Voreingenommenheit bestehen. Ebenfalls ganz logisch!

  • #61

    "er" züchtet doch wohl nicht, (Freitag, 17 August 2012 17:19)

    sondern hat doch wohl nur kontakt über die gekauften rennpferde, die man dort gut kaufen kann. die produkte der anderen zuchtstätte sollte man allerdings lieber meiden, auch die dort aufgewachsenen, ausnahmen bestätigen die regel.

  • #62

    Herbert Heine (Freitag, 17 August 2012 19:10)

    Herr Woeste ist mit Herzblut dabei,hingegen
    Andreas Tiedtke der Reinfall schlechthin.

  • #63

    Dick Francis (Freitag, 17 August 2012 19:14)

    Lawman

    Lawman, a dark brown colt by Invincible Spirit had won the French Derby earlier that year in an impressive manner. It was only to be expected, that some anonymous would sooner or later assume this glorious name as a nick in the hope that maybe the faintest gleam of that glory would shine on the occasional piece of opinion contributed in one of the internet forums that dealt with racing in Germany.

    Hence, when Gereon read the latest messages in his beloved and hated Turf-Forum, he was little surprised to find a new contributor (or maybe one, who had burnt a previous nick with undue, unqualified or ridiculous comments) using the nick ‘Lawman’. The first and so far only posting of ‘Lawman’ was a fierce and very opinionated statement against the continuing subsidies granted to East-German race tracks by the national thoroughbred-racing authority. The style of that posting was indeed a little rough not at all reminiscent on the carefully considered educated wording Gereon usually applied to his own postings using his nick ‘Double Trouble’. ‘Lawman’ sounded rather like a hooligan in a football stadium, not like a distinguished race-horse owner, nor like a taciturn trainer or a clumsy (when it comes to writing) rider. However, what he wrote was to the point and Gereon was especially satisfied to note, that it also included a swipe at his special friend Seifenbusch, Otto Wilhelm Seifenbusch, who posted in the Turf-Forum using the nick ‘Oheim’.

    Oheim (obsolete for ‘uncle’), what an idiotic word, what a ridiculous nick! This man was obviously living in the past: The grand old times when Kaiser Wilhelm was dreaming-up war ships to aggressively enhance his naval firepower while his chancellor Otto von Bismarck undermined one diplomatic initiative to integrate the newly built Deutsches Reich into a peaceful coexistence of European nations after the other. The grand old times, when German mothers gave birth to ten thousands of Wilhelms and Ottos (as well as some Friedrichs, Augusts, Siegberts and Ernsts) only to have them perish in Flandrian trenches along with ten thousands of Jeans, Francoises, Pierres and Gustaves some 20 years later!

    Oheim was obviously also meant to be reminiscent of the letters OHM for Ost-Harz Meeting. The Ost-Harz Meeting was a new yearly racing event that had been started after the German re-unification. In Gereon’s eyes a minor event of no significance for German racing, however it was heavily subsidized by the racing authorities and to make things worse, Seifenbusch was one of the organizers. Well if one just read his postings one could come to believe that he was in fact the only organizer of that event. Gereon was therefore quite happy that with ‘Lawman’ a new ally in fighting the ridiculous ‘Oheim’ and his ridiculous meeting had turned-up. “Ausrotten mit Stumpf und Stiel” (eradicate with stump and stick) was Lawman’s recommendation which meandered through Gereon’s convolutions for a while.

  • #64

    Dick Francis (Freitag, 17 August 2012 19:15)

    Lawman – what a horse! Gereon looked him up and found that he had been sold for 50.000 at the Arqana yearling auction in Deauville 2 years earlier. Would he ever be in a position to afford such a horse? Even if he could provide such an amount, would there be any way to guarantee that he had a group winner let alone a Derby winner? Susanne had agreed to provide 30.000 to replace the old Saab. He had refused to drive Susanne’s Mercedes Benz but she had insisted on a safe family car along with the Mazda two-seater that she used when driving somewhere on her own. If they had the means to maintain a race horse and to keep wine bottles that cost as much as a weekend’s groceries in the cellar, then her children had to be chauffeured in a safe car. Eventually they had settled for the Saab. It was 6 years old now but actually it was running quite well and it was as safe as before. Holger had his own little car now and Anika was rarely chauffeured these days. So why not keep the Saab for another 5 years and spend the money on a new horse?

    Would it be one horse then for 30.000 or should he rather buy two for 15.000 each? How would he maintain two horses (and pay for Double Trouble’s retirement as well)? All this needed a little thinking and unfortunately also some unpleasant discussions with Susanne. Meanwhile the racing authorities instead of making sure that the price money would cover at least part of the costs for an average owner invested the available funds into hopeless events like the Ost-Harz Meeting. Ausrotten mit Stumpf und Stiel!

    Gereon noted that there was another new character posting in the Turf-Forum. That one was using the nick ‘Gockel’ (cock) which sounded almost as ridiculous as ‘Oheim’. Like ‘Lawman’, ‘Gockel’ had only contributed a single posting so far in the miscellaneous section:

    Salzsieder!
    You will receive a package tomorrow. Further instructions will be given here.
    Gockel

  • #65

    Münte (Freitag, 17 August 2012 19:48)

    Splendid. Jolly good. Carry on!

  • #66

    Rote Karte (Freitag, 17 August 2012 21:22)

    Egal wie nun die Geschichte ums Deutsche Derby ausgeht, erhoff ich mir nur eines: Sollte das Derby in Hamburg bleiben, wünsch ich mir von Herzen, dass sowohl Herr Tiedke, als auch Herr Schmelz Hausverbot bekommen. Sollte das nicht passieren, versprech ich hochheilig, alle die ich kenne dazu zu bewegen, diese beiden Herren dort jedesmal öffentlich auszupfeifen. Und entsprechende Leibchen werde ich auch jede Menge kaufen und jedem schenken der es anziehen mag.

  • #67

    j.w. (Freitag, 17 August 2012 21:45)

    hoffentlich lesen da ein paar tommys den blödsinn und kopieren den zum vergnügen der giunessbruderschaft ins multikultikingdomforum. oder in sowas halt. mehr ist das ja eigentlich nicht wert ...

  • #68

    Rennpferdweisheit des Tages -20- (Freitag, 17 August 2012 22:14)

    Ist der Diplo wieder da,
    singen die Rennpferde Hurra!

  • #69

    Red Card (Samstag, 18 August 2012 07:16)

    Level how now the story around the german derby goes out, hope i do only one: should the derby remain in hamburg, wish i me from heart that so well mr. tiedke and also mr schmelz become house forbid. should that not happen, i swear high holy all i know to move therefore, these two misters there everytime to publicly out whistle. and corresponding shirts will i also every amount buy and give everyone who wants it wear.

  • #70

    @69 (Samstag, 18 August 2012 12:23)

    well done mate!

  • #71

    The weather wird besser (Samstag, 18 August 2012 12:39)

    !

  • #72

    lucifer (Samstag, 18 August 2012 13:24)

    and then the experts took over. first, it was the little guy from the outskirts who had all his life dreamt about being a very important person, and when he spotted his chance because the air was clean he snapped shut. although in rank below, he was reigned in by his superior of old fame, a self claimed nobleman with 2,500 bottles of sparkler each and every year plus lots of visits to the red light district where his fame was even greater and thy call hurrying him in advance. those were the initial gang bang plus some poor chaps who happened to be lured into the job with sweet and greasy talking only to find out pretty soon what a lousy proposition that had been. never mind, the lady is well connected to the house of the lord least the landlord himself, what qualifies her automaticcaly to run the greater business realms of prosperity and fun at large. and fun they had, boy oh boy. until the bills kept pilling up in the drawers and the accounts and on a rainy day it was time to draw a line and sign the bill of collateral damage as the bank manager pleased. anyhow, life is getting on, who really cares, busienss is sprightfull as always has been and always will be, amen. praise the lord, they sang, and the chapel concurred wholeheartedly. praise the lord, oh lord!

  • #73

    belzeboob (Samstag, 18 August 2012 13:46)

    even from bremen praise was spoiled over this lordly gentleman in gushes galore. a fine representative he was, oh dear, this most flamboyant champagne bottle twirler of d`em all, this great pretender of old and lavish richmonds with trilby and einstecktuch plus gold rimmed shoes. and manners simply to die for! no lady unattended, no chance missed to connect and make private friends on a very special basis for all to see but discreetly relished with champagne (again) and courtship of the old school, i.e. in case of doubt let the money do the talking. what a pleasure to rub elbows with this plush and posh atmosphere, little man can sing a tune about this! thy lord is adored plenty in bremen and the whole hinterland. mostly from hinterländers who are simply overturned and cannot hold on to themselves for so much divineness.

  • #74

    buzzemän (Samstag, 18 August 2012 14:03)

    boobsize does matter, but so do age and blondness. the old conaisseur of eclectic pleasures knows his game, and carefully is the entourage selected according to wheather and mood alike. one female companion each side, the perfect fit as anyone can see. helga, hand me the camera, will you please. behind come the minor staff, to round up the picture and this delicate composition of might and beauty. sometimes, special individuals are treated to a chopper ride. the tool kit does not stop anywhere, and is made of plenty use skillfully. tv people sink to their knees, old commercial men open the windows, and everyone sane in their minds leave the premises as they realize that the shadow cast by this magnificent individual is unbearable for people like them or you. me, i am simply at a loss how this fairytale can be confused with reality. but as it happens, the public likes to be fooled in these times of hardship. dream on!

  • #75

    Messenger (Samstag, 18 August 2012 15:06)

    Little Chief, bowing to the throne, approaching at carpet level.

    "Sire?..... Sire, if you please, Sire, folk are complaining, Sire"

    "What`s that fuss `bout complainin, what folk are you talking `bout, chancellor?"

    "Sire, if you please Sire, people are complaining they cannot not see properly into the track, Sire, watch the Royal races, Sire!"

    ???????????????????????????????????????????????????

    "They humbly suggest that some buildings obstruct their proper view, Sire, of what I am of course telling them to keep their minds off business which is not of their business at all, Sire! However, we might think of maybe pushing some of the tents maybe a little bit farther away so that any illfounded complaints might be quashed anyyway, Sire!"

    "What are you whining `bout, chancellor, are you party to this unruly riot, eh?"

    "No Sire, no, sorry, no by no means, as I already said, totally unwarranted fuss `bout nothing, Sire!"

    "All right, then, chancellor. Tell them to by specs, or better, tell them to see their ophtalmologist, ha ha, that`s a good one, their opatalomologtis, what a fucking word, ho ho!"

    "YesSire, thank you Sire, very much Sire. That will put that right Sire, no doubt, brilliant idea Sire, if I may say so!"

    Chancellor turns over backwards and leaves the Royal premises. "Uphtolmoloigst" he mumbles on his way out, what the fuck.

  • #76

    To good to be true (Samstag, 18 August 2012 15:13)

    Sacked together,
    hanged together

  • #77

    Schrecklich (Samstag, 18 August 2012 15:35)

    mit anzusehen, wie Arrigo unter die Räder gekommen ist. Ein Schatten seit dem Derby. War ein sehr gutes und versprechendes Pferd, geschlachtet für Hamburg.

  • #78

    Schrecklich (Samstag, 18 August 2012 16:21)

    mit anzusehen wie mein Laptop wegen
    der Hitze "einfriert" :-(

  • #79

    kassandro (Samstag, 18 August 2012 20:36)

    Zurück zur Verschwörungstheorie Nr.1. Ein Punkt auf der Mängelliste von Baden Racing pardon Direktorium war die mangelnde Medienpräsenz. Die hat in der Tat beträchtlich nachgelassen. Bis einschließlich 2010 gab's am Derby-Abend wenigstens die 30 Minuten lange Sendung "Rivalen der Rennbahn". 2011 gab's diese Sendung nicht mehr, dafür aber längere Reportagen von NDR und SAT1. 2012 war dann totale Fehlanzeige. Da gab's dann nur noch den Werbeblock auf Sport1. Aber die in Baden Baden haben doch auch nicht mehr zu bieten. Was also soll dieser Mangel-Punkt, wenn Baden Racing das auch nicht besser kann? Aber dann heute die Sensationsmeldung auf GÖL: http://www.galopponline.de/service/news/news.php?PHPSESSID=d48fd871ca6976ecb678c96f67735221&id=24944
    Der Große Preis von Baden wird also ganz groß live übertragen und dann auch noch im Ersten. Ich mußte da unwillkürlich an Jürgen Emig, Hagen Bosdorf und Wilfried Mohren denken. Und vielleicht steckt hinter dem Niedergang der TV Präsenz des Derbys in Hamburg auch so ein Emig, ein umgekehrter Emig sozusagen.

  • #80

    Palio in Siena (Samstag, 18 August 2012 23:50)

    Massensturz beim härtesten Pferderennen der Welt

    In 90 Sekunden wird alles entschieden:
    Um Triumph und Schande kämpfen Ross und Reiter beim historischen Palio in Siena - in diesem Jahr mit unglaublicher Brutalität.


    http://www.stern.de/reise/europa/palio-in-siena-massensturz-beim-haertesten-pferderennen-der-welt-1879646.html#utm_source=sternde&utm_medium=zhp&utm_campaign=reise&utm_content=snippet-aufmacher

  • #81

    Modernist (Sonntag, 19 August 2012 08:42)

    Durch einige gute neue Ideen und Ansätze lässt sich die Spirale umdrehen. Wir dürfen nicht nur in althergebrachten Formen und Kategorien denken, sondern müssen Neuerungen und Innovationen gegenüber aufgeschlossen sein. Wir müssen im Turf moderner werden und die Jugend mehr ansprechen. Vor allem müssen wir all diejenigen ansprechen, die das erste Mal auf eine Rennbahn kommen. Wir müssen versuchen, die Faszination des Turfes diesen Leuten nahe zu bringen.

  • #82

    FAZ (Sonntag, 19 August 2012 09:29)

    Für den Hamburger Rennverein war es ein ausgesprochen schwieriges Meeting. Die Wettumsatzzahlen gingen an den ersten sechs Renntagen in den Keller und die zum Teil tropischen Temperaturen in Kombination mit den Hamburger Sommerferien ließen die Zuschauerzahlen drastisch einbrechen. Dabei stimmte die sportliche Qualität. Rennvereins-Präsident Eugen-Andreas Wahler hatte vor der Veranstaltung von der "Derby-Woche der Superlative" gesprochen hatte. Erstmals wurde an jedem Tag ein Gruppe-Rennen angeboten und erstmals gab es neben dem Derby ein Rennen der höchsten Kategorie. Es wurde nicht vom Publikum honoriert.

  • #83

    kassandro (Sonntag, 19 August 2012 09:51)

    Der FAZ-Bericht betrifft die Derby-Woche 2010. Damals klotzte man wirklich und veranstaltete die Größte Woche aller Zeiten. Der Hansa-Preis wurde als Gruppe I Rennen ausgetragen, allerdings nur mit 6 Startern und einem doch etwas langweiligen Rennverlauf. Das Diana-Trial wurde in einer Hitzeschlacht von einer drittklassigen Engländerin gewonnen, die weder vor noch nachher irgendwie in die Nähe eines solchen Erfolges gekommen ist. Auch heute beim Gruppe-Rennen in Düsseldorf könnte es ein sehr überraschendes Ergebnis geben. Die Hitze wird noch brutaler sein als damals in Hamburg und gewinnen wird, werd ie Hitze am besten verträgt. Die Formen werden kaum eine Rolle spielen. Wer heute auf Favoriten wettet, ist selber schuld.

  • #84

    volles rohr daneben (Sonntag, 19 August 2012 10:21)


    http://www.galopp-hamburg.de/bild/so-voll-wird-es-am-derby-tag-kein-rennen-zieht-mehr-zuschauer-wwwgaloppfotode


    unter diesem link findet sich die selbstauskunft des hamburger rennclubs - "So voll wird es am Derby-Tag - kein Rennen zieht mehr Zuschauer an."

    wenn es einen beweis gibt für die realitätsferne dieses vorstands, dann diesen. sie machen es ihren kritikern fast schon zu leicht. und sie wollen mit diesen seiten ja auch sponsoren werben,nicht nur fans bedienen. es geht eben schon gleich am anfang los mit dem quatsch, und frißt sich dann durch die ganze chose weiter. was da steht, steht auch in den köpfen, und wird auch in dieser grotesken posse vertreten. zuschauerrückgang? wie das?

  • #85

    Richard Franzius (Sonntag, 19 August 2012 10:23)

    Das wird ein showdown! Der etwas simple aber immer lebensnahe Dick Francis auf der einen Seite und ja wer auf der anderen, Elmore Leonhard?

    Klar, das entspricht dem gehobenen intellektuellen Anspruch unseres Gastgebers. Ob es intellektuell ist oder nur so wirkt (weil man nur die Hälfte versteht), was macht das schon für einen Unterschied? Hut ab, der Duktus ist gut getroffen, der Rhythmus der Sprache, die spielerischen Elemente in Wortwahl und Grammatik. Auch der deutsche Akzent (oder das Unvermögen auf Englisch alles richtig hinzukriegen) wurde spielerisch (und teils grotesk überzeichnet) eingebaut. Der Autor hat etwas Leichtes, etwas Sebstironisches aber - wie das Original - auch etwas Unbarmherziges, etwas Brutales.

  • #86

    Hallo Kassandro, (Sonntag, 19 August 2012 19:37)

    wie liefen die Favoriten heute, kannst du mal ne Statistik einstellen? Danke!

  • #87

    kassandro (Sonntag, 19 August 2012 22:48)

    In Düsseldorf hatten die Sieger folgende Toto-Ränge:
    2 2 1 3 2 2 1 1 1
    Außenseiter konnten sich also nicht durchsetzen. Es siegte entweder der 1. oder 2. Favorit mit einer Ausnahme. Der 2. Favorit gewann auch das Hauptrennen.

  • #88

    Danke Kassandro (Montag, 20 August 2012 07:11)

    gut, wer nicht auf deine Ansage vertraut hat. Zahlen in Bremen und Doberan waren ähnlich. Tag der Favoriten.