Erfolgsbilanz und ihre Väter

Es begann ja alles mit dieser Revolte gegen Herrn v. Gaertner, den sie 2004 gemeinschaftlich aus dem Amt gedrängt haben. Und dann ging es nahtlos weiter. Zuerst hatten sie die gute Idee, En Garde mit der Vermarktung zu betrauen. Das ging dann gleich mal schief, weil sie mit Herrn Wulff nicht konnten, weil der mehr vom Marketing versteht, als sie alle zusammen. Daraufhin holten sie Dame Friederike Beyer nebst Mutter, mit denen konnten sie es besonders gut, aber die beiden konnten es leider überhaupt nicht, ganz und gar nicht, weil sie genauso wenig vom Marketing verstanden, wie ihre Auftraggeber. Aber das verschlägt ja nichts, denn Herr Oettinger, Lebensgefährte kommt zu Besuch, und wir haben ja BMW. Aber leider auch nicht mehr lange, aber macht nichts, wir haben ja die Leute aus Quatar. Schade, auch nichts geworden, dafür super Kontakte nach Dubai – hört hört!

 

Vorstand Dr. Jacobs, auf Wiedersehen! Vorstand Dr. Jenckel – auf Wiedersehen! Vorstand Dr. Kleeberg – Tschühüüüßß! Vorstand Herr v. Rauchhaupt – hereinspaziert! Vorstand Herr Streithorst – hereinspaziert! Vorstand Herr Linde – willkommen, Sie lieber guter Mann!

 

DOPPELRENNBAHNDOPPELRENNBAHNDOPPELRENNBAHN

 

Hansa Preis war früher 2.200 Meter am Sonntag vor dem Derby Wochenende, heute ist es 2.400 Meter und am Dienstag nach dem Derby. Weil man Gruppe I daraus machen will, mit € 70.000 Gesamtdotierung, Gruppe I, weil es sonst keine Gruppe I Rennen über 2.400 in Deutschland gibt, und weil es einfach schick ist, am Dienstag das zweitwichtigste Rennen des Meetings zu veranstalten. Echt coole Nummer, gemütlich und familiär.

 

Wir hatten vor zwei drei Jahren mal ein gutes Geläuf. Heute haben die Maulwürfe tüchtig was zu graben.

 

Früher hatten wir fast nur 100.000 Leute während des Meetings, heute sind wir auf 40.000 stolz wie Bolle. Früher gab es Wimbledon, heute auch. Früher gab es Fußball, heute auch. Früher gab es besseres Wetter, z.B. 1980. Oder 1978, oder auch 1982. Besonders 1984 war ein tolles Wetter. Wie auch 1996 und 1998. Es war früher alles besser.

 

Die Duftmarken, die dieser Vorstand in den Jahren seit 2004 gesetzt hat, sind wahrlich eine schimmernde Perlenkette. Man lese dazu die unzähligen Interviews in Lokalpresse und Sportpresse, das macht den Fall noch würziger und delikater. Herr Wahler, Herr Darboven, und immer wieder Herr Matthiessen, der ewige und getreue Verwalter der Schatzmeisterei. Dazu das hanseatische Moment, diese besonders noble Note, diese spezielle Freude am Leben, der Schampus, der rasante Kaffee Genuß, die edlen Rösser, die schicken Damen. Und die Nationalhymne in echt und ohne Zettel gesungen, das gibt es sonst nirgendwo! Es ist eine Lust, zu leben.

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Kommentare: 46
  • #1

    donvito (Sonntag, 12 August 2012 22:41)

    die nationalhymne gab es heute morgen auch beim hockey. da war auch mehr los. ebenso gibt es sie bei youtube zu hauf und hat mehr klicks, als hamburg zuschauer. aber eines ist gewiss. kassander wird wieder kommen und steht wie stets am ausgang des führrings. da weht ein laues lüftchen. wie in hamburg allgemein, der sturmerprobten stadt.

  • #2

    kassandro (Montag, 13 August 2012 07:42)

    Letztes Wochenende war das Wetter so gut, daß ich lieber edlen Schweiß statt guter Kommentare produziert habe. Letzteres will ich jetzt nachholen.

    Ich wär so gerne Funktionär,
    dann wär mein Ego noch viel mehr, ...
    oder auch:
    Am Schmelzschen Wesen
    mag die Welt genesen.

    Sie wissen natürlich ganz genau, daß der hirnrissige Dienstagstermin für den Hansa-Preis nicht der Wunschtraum des HRC gewesen sondern ein Hinterlist der Derby-Diebe war. Das habe ich an dieser Stelle auch schon genauer ausgeführt. Zur Doppelrennbahn in meiner Antwort auf Vulkan auch schon geäußert.
    Das Geläuf kann nicht so schlecht sein, denn es hat die 5 Tage mit nur einen Ruhetag gut durchgehalten, ohne das etwas größeres passiert ist. In Münchden mit seinen wunderbaren Geläuf hat sich Atempo gestern das Bein gebrochen. Nicht auszudenken, wenn das in Hamburg passiert wäre. Wie würden Sie dann hier herumschreien und ihr Freund von Baden Racing würde die Bahn wohl sofort sperren, aber offenbar hat auch der Pferde-Gott etwas gegen die Derby-Diebe.

  • #3

    donvito (Montag, 13 August 2012 08:15)

    was ist das nur für ein zeugs, welches man ihnen verschrieben hat. das hätte ich auch gerne. überall rosarote elefanten.

  • #4

    donvito (Montag, 13 August 2012 08:18)

    erstaunlich auch, wenn man in diversen foren seitenlange beileidsbekundungen liest für ein pferd aber nich ein kommentar zu zwei schlimmen stürzen gestern von ryan moore und joseph o´brien, die gott sei dank beide glimpflich ausgegangen sind aber bei dem tempo ganz böse hätten enden können.

  • #5

    @Kassandro (Montag, 13 August 2012 08:19)

    Du scheinst ja gut Bescheid zu wissen. Was sind deine Lösungsvorschläge für das Derby?

  • #6

    Doc (Montag, 13 August 2012 08:37)

    es war ein schwarzer Tag auf den Rennbahnen. Atempo, Moore, Badel, Murtagh.

  • #7

    was ist mit Atempo gewesen? (Montag, 13 August 2012 09:01)

    Hab das nicht gesehen?
    Fatale Verletzung ?

  • #8

    ok habs gelesen :-( (Montag, 13 August 2012 09:06)

    +

  • #9

    kassandro (Montag, 13 August 2012 09:08)

    Zunächst muß der SchliGaZ (=schlimmster Geschäftsführer aller Zeiten) weg. Die rechtswidrige Ausschreibung des Derbys, mit der ein völlig unnötiger Krieg vom Zaun gebrochen wurde, rechtfertigt sogar eine fristlose Kündigung ohne Abfindung. Aber der Mann hat auch sonst allerhand verbrochen. Ich erinnere nur an den äußerst schädlichen Konfrontationskurs gegen Herrn Göhner. Das ist ein erfahrener Lobbyist und man hätte sich im vornherein mit ihm und den Trabern einigen sollen, damit man mit einer klaren Stimme besser den Glückspielvertrag verhandeln kann. Dann erinnere ich an die Sache, mit den Online-Videos, wo eine vortreffliche Privatiniative kaputtgemacht wurde. Es gab dann Versprechen, das German Racing alles besser machen wird. Sogar HD-Videos wurden versprochen. Was kam dann heraus? Jetzt haben wir nur noch von wenigen Rennen Online-Videos und die sind auch noch von deutlich schlechterer Qualität. Dann die unseeligen Sendungen auf Sport1, die im Grunde nur teuer eingekaufte Werbeblöcke mit unzuverlässigen Sendetermin sind. Der Potowski gibt sich ja alle Mühe und ist auch ein guter Mann, aber die Einblendung "Werbesendung" kommt beim Zuschauer verheerend an. Aus den einmaligen Danedream-Erfolgen wurde nichts gemacht. Dann die Geschichte mit Wasimah und Monami. In dieser Geschichte, wo es letztlich nur Verlierer gibt, hätte er bereits im Vorfeld massiv auf die Frau Dr. Dr. einwirken und ihr die verheerenden Konsequenzen ihrer Paragraphentricks klar machen müssen. Sie ist ja eine der wenigen noch einigermaßen jungen Züchterinnen, während die meisten schon über 70 Jahre alt sind (das ist eine besondere Zeitbombe). Jetzt ist die Frau Dr. Dr. quasi eine Persona Non Grata und ich kann mir nicht vorstellen, daß sie noch allzu lange im Galoppsport bleiben wird. Das alles ist nur die Spitze eines Eisberges. Der Mann muß auf jeden Fall weg.

    Natürlich löst Tiedtkes Entlassung nicht die strukturellen Probleme des Galoppsports, aber sie würde verhindern, daß die Situation nicht zusätzlich verschlimmbessert wird. Der Galoppsport wurde in der Vergangenheit durch die Wetter und die vermögenden Besitzer finanziert, die sich durch ihr Engagement persönlichen Glanz verschaffen konnten. Für den Verlust der Wettumsätze kann man keinen verantwortlich machen. Dieses Unheil kam von außen durch das Internet. Diese Gelder sind auch für immer verloren und müssen anderweitig ersetzt werden. Dazu braucht man in erster Linie gute Klinkenputzer, die bei den Medien und Sponsoren für mehr Präsenz sorgen. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Daß die Vermögenden sich zunehmend anderswo engagieren liegt einerseits an der gesunkenen Kostendeckung aber auch daran, daß in guten Zeiten zu wenig in die Modernisierung der Rennbahnen investiert wurde. Die sind mehr oder minder schmuddelig und strahlen mit ihrer Betonbunker-Architektur das Flair der 70er Jahre aus. Da fühlen sich die besseren Leute einfach nicht wohl. Die gehen da jetzt lieber in exklusiven VIP-Lounges der Fußballstadien. Einfache Patentrezepte gibt es also keine.

  • #10

    @Kassandro (Montag, 13 August 2012 09:20)

    feine Analyse. Ich meinte aber, was muß in Hamburg geschehen? Wie löst du das Problem? Mit dem Geläuf, mit den Zuschauern, mit der Werbung. Wie soll das bezahlt werden?

  • #11

    kassandro (Montag, 13 August 2012 09:37)

    Zunächst ist die Finanzierung in Hamburg gesichert. Man hat ja seit diesem Jahr sogar wieder einen Derby-Sieger. Sicherlich ist die Sparda-Bank, die ja eine Bank für die kleinen Leute wie mich ist, kein idealer Sponsor. Notfalls springt immer der Kaffeekönig ein. In Sachen Derby besteht also überhaupt kein akuter Handlungsbedarf. Ein solcher bestünde erst dann, wenn der HRC tatsächlich nicht mehr solvent wäre. Das Geläuf scheint auch nicht so schlecht zu sein. Am letzten Tag des Derby-Meetings gab es zwar eine Nichtstarter-Orgie und wahrscheinlich war dies nicht einmal eine Verschwörung. Die Rennen war jedoch einwandfrei. Beispielsweise kristallisierte sich Salomina als Diana-Favoriten im Hauptrennen. Die Hamburger Diana-Quali war wie so oft die aussagbefähigste Vorprüfung. Die Bahn als solche kann also nicht schlecht sein. Natürlich muß man etwas dagegen machen, daß sie nicht von Maulwürfen ausgehöhlt wird. Auf lange Sicht muß eine Lösung wie bei der Neuen Bult gesucht werden, im Nordwesten der Stadt auf Schleswigholsteinischen Gebiet mit guter Anbindung an den Nahverkehr. Die Stadt Hamburg sollte den Erlös aus dem Verkauf der Rennbahngeländes spendieren und auch aus Schleswig-Holstein sollte es Grund und Geld geben.

  • #12

    Galopprennsport interessiert keinen Menschen (Montag, 13 August 2012 09:47)

    Woe bitte ist der HRC denn solvent????? Welche Rennverein in Deutschland ist das denn überhaupt???

    Der HRC überlebte doch nur, weil er in der Vergangenheit städtische Subventionen erhalten hat. Und nun soll die Stadt einen Verkaufserlös, den man aus dem Rennbahngelände erzielen könnte, dem Verein schenken.

    Wie sinnlos ist das denn?? Auch wenn es öffentliche Gelder sind, so sollte man trotzdem nicht gutes Geld, schelchtem hinterherwerfen....dazu muss man nicht BWL studiert haben.

    PS:
    Selbst mit besseren TV-Bildern oder einem besseren Geläuf wird man nicht mehr Umsätze generieren....oder glauben sie ernsthaft, dass mehr Besucher auf die Bahn kommen oder mehr gewettet wird, wenn das Geläuf besser ist. Das ist doch totaler Humbug

  • #13

    Totaler Humburg ist das sicher nicht (Montag, 13 August 2012 10:51)

    Aber es gilt hier wie überall:
    Kritisieren ist immer leichter als bessermachen oder auch nur ein paar Verbesserungsvorschläge zu machen.
    Also @5 10
    Deine Frage wurde umfangreich beantwortet und sogar begründet. Nahezu alle Fakten sind genannt. Natürlich ist es leichter diese zu zerreden oder auch nur anzuführen, als die Ausführung.
    Die Bahn im Hamburg ist für mich nur eine letzter vorgeschobener Grund gewesen, um überhaupt etwas gegen HH zu sagen.
    Die Finanzierung ist gesichert gewesen, alle Rennpreise sind pünktlich ausgezahlt. Vor der nächsten Veranstaltung wird eine Finanzvorplanung verlangt und vorgelegt werden müssen.
    Ob dieses Geld von Sponsoren oder vom Vorstand oder von der Stadt kommt sollte ziemlich egal sein. Hauptsache, das Meeting ist finanziell abgesichert.

    Andere Leute stecken viel Geld in Ihre Yacht, in ihren Golf- oder Tennisclub. Warum nicht in einen Rennverein?

    Das Betreiben eines Rennvereins wird und sollte kein kaufmännischer Profitbetrieb sein. Irgendjemand muss eben zum Schluss bezahlen. Das ist in Hoppegarten, Baden Baden und in Hamburg so.

    Ganz schlimm der Tod von A Tempo. Eines unserer besten Gruppe I Pferde der 4jährigen Generation. Vielleicht der Wertvollste aus züchtertischer Sicht.
    Dass er ausgerechnet auf der "samtweichen Münchener Bahn" sich das Bein gebrochen hat, sollte allerdings tatsächlich einigen die Augen öffnen. Keine Bahn ist davor gefeit. Die meisten tödlichen Verletzungen gab es in den letzten Jahren in Baden Baden, die wenigsten in Hamburg (7 Jahre keine tödliche Verletzung, dieses Jahr dann hat der Turfteufel seinen harten linken Haken geschlagen).
    Niemand kann voraussagen, wie München nach 4 oder 6 Tagen aussieht.
    Eine Zusammenarbeit aller Verantwortlichen wäre der richtige Weg, Konfrontation schwächt alle, wie schon oben in der Sache Tiedke/Göhner vorgestellt wurde.

  • #14

    @#13 (Montag, 13 August 2012 11:39)

    Das Betreiben eines Rennvereins wird und sollte kein kaufmännischer Profitbetrieb sein. Irgendjemand muss eben zum Schluss bezahlen. Das ist in Hoppegarten, Baden Baden und in Hamburg so.

    Guter Hinweis. Kannst du bestätigen, daß die BV dieses und letztes Jahr jeweils 75.000 Euro zugeschossen hat? Bist du auch dabei gewesen, bist du in Zukunft dabei? Wenn ja, mit wie viel?

  • #15

    Warum nicht in einen Rennverein? (Montag, 13 August 2012 11:44)

    "Das Betreiben eines Rennvereins wird und sollte kein kaufmännischer Profitbetrieb sein. Irgendjemand muss eben zum Schluss bezahlen. Das ist in Hoppegarten, Baden Baden und in Hamburg so."

    Ich denke, die Zeiten des Mäzenatentums sind eindeutig vorbei. Rennvereine wie z.B. Baden-baden werden früher oder später aufgelöst, weil niemand bereit ist im sechs- bis siebenstelligen Bereich zu investieren, ohne dass da etwas zurückkommt. Oder meinen Sie ein tougher Geschäftsmann, wie es Dr. Jacobs ist, verschenkt sein Geld?? Ich denke nicht...

    Es ist ein Fehler, davon auszugehen, dass ein Rennverein nicht profitabel betrieben werden muss. Dann wird dieser Rennverein bzw. die Anlage nicht lange Bestand haben bzw. ist in seinem Fortbestand gefährdet, wenn einer der Gönner einmal ausfällt.

    Nur ganz wenige (wenn überhaupt) Meetings sind finanziell abgesichert. Fast alle Rennvereine schreiben Verluste....da nutzen auch die Gönner nichts. Bevor man nach frischem Geld und neuen Mäzenen schreit, sollte man erstmal alles auf den Prüfstand legen und untersuchen, ob das nicht auch anders geht. Das werden "Spender" sicherlich auch verlangen...selbst wenn sie davon ausgehen, dass ihr Geld niemals mehr zurückkommt.

  • #16

    @ #13 (Montag, 13 August 2012 12:41)

    In der Tat ist es sehr traurig, daß Atempo verunglückte.

    Allerdings kann man ihn nicht als 'eines unserer besten Gruppe I Pferde der 4jährigen Generation' bezeichnen, denn er kam gestern erstmals in Gruppe I an den Start.

  • #17

    kassandro (Montag, 13 August 2012 12:56)

    Das Problem bei Vereinen ist dasselbe wie in der Politik. Leute verwalten Geld, das ihnen nicht gehört. Mit solchen Geld geht man naturgemäß großzügiger um als mit dem eigenen. Vor allem will man kein Geld für seinen Nachfolger übriglassen und so viel wie möglich in seiner eigenen Amtszeit verprassen. Die Vorgänger haben es ja nicht anders gemacht. Ich spreche hier vom Prinzip der maximal möglichen Verschwendung. Bei Vereinen ist zudem die Kontrolle noch schlechter als in der Politik. Das fördert dann auch noch die Selbstbedienung. Bei unseren Rennvereinen gibt's nicht mehr viel zum versaubeuteln, weil denen das Wasser bis zum Hals steht. Deswegen wird dort praktisch überall viel, viel besser als gearbeitet als früher in den goldenen Zeiten. Wenn man früher so gut mit dem Geld umgegangen wäre wie heute, hätte man hohe Rücklagen und könnte die nötigen Investitionen aus eigener Kraft stemmen. Eine Ausnahme unter den Rennvereinen gibt es indes, den von München. Für den hat der Vollblutgeile Nazi Christian Weber großartig vorgesorgt. Dort hat man deshalb auch noch nicht gelernt, mit Geld richtig umzugehen. Das Prinzip der maximal möglichen Verschwendung feiert dort fröhliche Urstände. Diese Feier wird noch lustiger werden, wenn für die Trainingsanlage ein fairer Preis, d.h. eine deutlich dreistellige Millionensumme, erzielt wird. Dieser riesige Batzen wird die Begierde vieler zwielichtiger Gestalten wecken und den Rennverein zum Glückritterverein machen, der das Geld in gerade zu atemberaubenden Tempo durchbringt. Die einzige vernünftige Lösung für München wäre eine Erbpachtlösung, wie sie laut Fritz Rühl früher schon mal angedacht wurde. Der Rennverein hätte stetige, inflationsgeschützte Einnahmen, würde sein exorbitantes Vermögen behalten und es wäre vor den gierigen Schmeißfliegen geschützt.

  • #18

    kassandro (Montag, 13 August 2012 13:12)

    Atempo gehörte sicherlich zu beseeren Vierjährigen aber seinen triumphalen Auftritt im Gerling-Preis verdankt er wohl mehr einer sehr guten Frühform. Sein 3. Platz im Hansa-Preis gibt wohl sein Leistungsvermögen besser wieder. Züchterisch ist er für Schlenderhan sicherlich bedeutsamer, den er stammt aus einer sehr guten Familie, der Linie der Alpenlerche, deren bester Nachkomme kein geringerer als Alpenkönig war, von der Art her sehr ähnlich wie Danedream nur besser.

  • #19

    @Kassandro (Montag, 13 August 2012 13:45)

    Du weißt scheinbar gut über das Innenleben von Rennvereinen Bescheid. In welchem bist du Mitglied?

  • #20

    kassandro (Montag, 13 August 2012 14:39)

    Ich bin in keinem Rennverein Mitglied und habe auch kein diesbezügliches Insiderwissen. Ich kenne jedoch Vereinsmeier jedweder Couleur und da weiß man dann schon, wie die Dinge in etwa laufen.

  • #21

    @Kassandro (Montag, 13 August 2012 14:55)

    Kennst du Herrn Tiedtke näher? Du scheinst über ihn Bescheid zu wissen. Hast du schon mit ihm gesprochen, was sagt er so? Kennst du Herrn Schmelz näher, hast du schon mit ihm gesprochen, was sagt er so?

  • #22

    kassandro (Montag, 13 August 2012 16:03)

    Nein ich hab noch mit keinem der obigen Herren je ein persönliches Gespräch geführt. Von Herrn Schmelz habe ich natürlich ein schriftliches Charakterbild. Im persönlichen Umgang soll der Herr ja deutlich angenehmer sein, aber das darf hier keine Rolle spielen. Ich beurteile die Leute nach ihren Taten und mache mir darauf einen Reim.

  • #23

    @Kassandro (Montag, 13 August 2012 17:24)

    wie beurteilst du Herrn Tiedtkes Taten bei der Neuordnung des Glückspielrechts? Würdest du was anders machen/hättest du gemacht in dieser Angelegenheit, und wenn ja, was? Was sagst du dazu, daß die Ausschreibung des Derbys vom Präsidium des DVR veranlasst wurde, und nicht vom geschäftsführenden Vorstand, Herrn Tiedtke?

  • #24

    j-w- (Montag, 13 August 2012 20:18)

    also kassandro, wie man h.v. finck, den kölner baron, den herrn baum, oder auch den graf norman als 70-jährigen abtun kann, von herrn dr. jakobs auch abgesehen, das scheint nur in radlerbirnen zu funtionieren. und zum derby, köln, das direktorium vergibt gruppe 1 termine. abgestimmt mit der patternkommision. die vereine nennen dann die rennen wie sie wollen oder dürfen. nur hat hh kein anrecht auf den titel "deutsches derby". die können sich norddeutsches oder hamburger vorortderby nennen. so wie früher münchen mit dem "bayrischen derby". ned mehr aber a ned weniger ...

  • #25

    kassandro (Montag, 13 August 2012 21:26)

    @#23:
    Grundsätzlich verstehe ich nichts vom Glücksspielrecht und bezweifle, daß selbst die Spezialisten wissen, wie auf Grund des neuen Vertrages sich die verschiedenen Sparten des Glücksspiels entwickeln werden. Da muß man erst mal ein paar Jahre abwarten und dann kann auch ich beurteilen, ob die Sache gut oder schlecht war. Ich kann also das Ergebnis, den Glückspielvertrag, nicht bewerten. Bewerten kann ich allerdings, wie verhandelt wurde und wie ich verhandelt hätte. Man hat mit dem Herrn Göhner einen erfahrenen Lobbyisten in den eigenen Reihen, der genau weiß, wie Politikbetrieb tickt, Da ist dann nichts naheliegender, als sich dessen Dienste bbei diesen Verhandlungen zu sichern. Selbst der Traberverband soll sich ja die Dienste dieses Herrn gesichert haben, obwohl er aus dem Galopplager kommt. Ich hätte da versucht, den Herrn Göhner als gemeinsamen Interessenvertretern gegenüber den Politikern zu gewinnen, um mit einer klaren Stimme zu reden. Natürlich gibt es zwischen Galoppern und Trabern einen wesentlichen Interessenunterschied, die Buchmacherbeteiligung Racebets. Die Traber sind verständlicherweise wenig begeistert, weil Racebets bei ihnen wildert. In dieser Angelegenheit hätte es natürlich irgendwie einer Einigung bedurft. Stattdessen ist man vorschnell auf einen harten Konfrontationskurs gegangen und hat auch noch frech behauptet, daß Göhner und die Traber den Toto kaputtmachen würden. Das war insgesamt ein ziemlich dummes Verhalten, wodurch Einflußmöglichkeiten vertan wurden.

  • #26

    kassandro (Montag, 13 August 2012 21:50)

    @j-w-:
    Ich will nicht bestreiten, daß das Direktorium eine gewisse Kompetenz bei der Verteilung der Renntermine hat und auch haben muß. Daraus können allerdings keine Besitzansprüche auf die Rennen angemeldet werden. Die gehören ganz eindeutig den Rennvereinen, die auch das finanzielle Risiko zur Gänze tragen. Das Derby ist im Gegensatz zu den meisten anderen Rennen auch immer in Hamburg ausgetragen worden, schon in Zeiten wo es noch gar kein Direktorium gab. Nur in einigen ganz wenigen Jahren während und kurz nach dem 2. Weltkrieg wurde das Derby kriegsbedingt von Hamburg wahrscheinlich auf Antrag des HRC selber auf andere Standorte verlagert, die weniger unter dem Krieg litten. Auch bei den Rennen, die kürzlich von Köln nach München verlagert wurden, ist dies durch Verhandlungen zwischen den Rennvereinen in gegenseitigem Einvernehmen geschehen. Der Kölner Rennverein hat diese Rennen an den Münchner Rennverein abgegeben. Das Direktorium hat da nichts zu sagen und das ist auch gut so. Selbst wenn jetzt der HRC irgendwann nicht mehr insolvent sein sollte, hat er das alleinige Recht, das Rennen dorthin zu geben, wo er es hinhaben möchte. Das wäre wahrscheinlich weder München noch Baden Baden sondern Hoppegarten. Auch das müßte das Direktorium akzeptieren, weil eben der HRC das alleinige Verfügungsrecht über sein Eigentum hat.

  • #27

    meine Güte, (Montag, 13 August 2012 22:08)

    ist das ein dämliches Geblubbere

  • #28

    Suppen-Kaspar (Risiko-Anlageberatung) (Dienstag, 14 August 2012 07:10)

    DI schreibt nur Kappes.

    Mir wurden vom Direktorium die 2000 Guineas und der Aral-Pokal gestohlen.

    Wehret den Anfaengen!!!!!!!
    Kasparando for President!!!!!

  • #29

    @Kassandro (Dienstag, 14 August 2012 07:15)

    vielen Dank für deine Erläuterungen. Ich stimmer dir zu, daß du grundsätzlich nichts vom Glückspielrecht verstehst. Ich glaube dir auch, daß du mit keinem der Leute, deren Kompetenz du lauthals bezweifelst bzw. deren Rausschmiß du forderst, je gesprochen hast. Ich vermute, mit Herrn Dr. Göhner hast du auch noch nie gesprochen, oder ihm zugehört. Ich galube auch nicht, daß du Leute von den Trabern kennst oder aus dem Hause Winrace. Ich glaube, daß du die Positionen der Traber bzw. Dr. Göhners vis-a-vis der Politik nicht kennst. Ich glaube dir aber aufs Wort, daß du in keinem Rennverein Mitglied bist, und ich vermute sogar, daß du auch kein Pferd hast oder auch nur einen Anteil daran. Letztlich gebe ich dir Recht, wenn du erklärst, daß das Direktorium eine gewisse Kompetenz bei der Vergabe der Rennen hat. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, daß das DVR durch die Rennordnung gedeckt ist, wenn es Rennen ausschreibt. Bezweifeln tue ich allerdings deine Erklärung, daß der HRC das alleinige Verfügungsrecht über sein Eigentum hat. Beweis: Wahler - "Das Derby gehört keinem Rennverein", also auch nicht dem HRC.

    Ich habe mir schon oft gedacht, daß du ne Menge dummes Zeug von dir gibst. Danke für die Bestätigung. Der HRC wird sich freuen über so viel gelahrten Flankenschutz.

  • #30

    wer das gefasele (Dienstag, 14 August 2012 07:48)

    dieses trolls ernst nimmt, der ist selber schuld.

  • #31

    Block wart (Dienstag, 14 August 2012 08:15)

    Ein verdammt guter Block muss auch einen verdammt miserableness Vollidioten verkraften koennen

  • #32

    kassandro (Dienstag, 14 August 2012 08:39)

    Tja lieber #29, zuerst stellst du ewig Fragen und dann interessieren dich die Antworten nicht.

    Die Äußerung von Herrn Wahler war sehr törricht, aber du solltest ihn wenig korrekt zitieren: "Das Derby gehört keinen Personen und auch keinem Verein, es gehört nach Hamburg - und zwar seit 1869." Auch in seinem letztes GOL-Interview macht er gute Miene zum bösen, als es um das Termindesaster der diesjährigen Derby-Woche ging. Sein letzter Satz in diesem Interview zeugt von seiner Blauäugigkeit: "Nur eines ist gewiss: Das Derby-Meeting wird auch künftig in Hamburg stattfinden. ". In diesem Bug muß ich Schmelz recht geben: Dieser Mann taugt nicht einmal als Hilfslakai. Wenn man angegriffen wird, dann muß man sich wehren und zwar mit allem Nachdruck. Aus meiner Verschwörungstheorie wird unterdessen immer mehr Verschwörungspraxis. Mit der Ausschreibung des Derbys haben die Gegner endgültig ihre Maske fallen lassen und das macht sie auch verwundbar, da sie jetzt als Aggressor dastehen. So eine Gelegenheit kommt wahrscheinlich nicht wieder und man muß sie schnell und mit Wucht nutzen: Nicht das Derby sondern der Posten des DVR-Geschäftsführers muß neu ausgeschrieben werden. Das muß jetzt die Stoßrichtung sein. Natürlich ist der Tiedtke nicht das Drahtzieher dieses intriganten Spiels, auch nicht Dr. Andreas Jacobs, der eher ein entscheidungsschwacher Zauderer ist, sondern wohl das Trio Infernal von Baden Racing, Baumgarten, von Schubert und Weiss. Das sind hungrige Wölfe, denen ich ziemlich viel zutraue.

  • #33

    Area51 (Dienstag, 14 August 2012 09:04)

    Sie sind unter uns!

  • #34

    dieser Harzer Stinker (Dienstag, 14 August 2012 09:17)

    ist einfach selten dämlich,die Sucht sein Ego zu bestätigen ist so gewaltig,das er nicht im Ansatz merkt wie er verarscht wird.

  • #35

    Irmgard Adam (Dienstag, 14 August 2012 10:53)

    Einfach nur ein Schwaetzer mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom!

  • #36

    Dick Francis (Dienstag, 14 August 2012 12:33)

    Double Trouble

    Double Trouble came in 8th of 10 under minimum weight in the Gourmet-Cup, a minor claimer run on the first Sunday of the Derby Meeting. His owner, Gereon Sahm did not wait to watch the finish but turned and headed towards the unsaddling enclosure awaiting his defeated horse along with the rider (what a wimp!) and the trainer (what an idiot!). Even 5 minutes ago the trainer had reassured him that this was a sure thing, given the competition the horse would be more than likely to win and would most definitely be placed and no doubt he would be claimed subsequently based on his good looks, his moderate handicap (which would almost guarantee a number of further wins) and the very moderate price asked.

    Sahm had to suppress his feeling of disgrace and despair. He had promised Susanne, that the horse would be sold in due course. He had been looking forward to one more time on the winner’s podium, a few friendly words with the president, a nice dinner with Susanne after announcing the successful sale, thus an agreeable day at the races before the enforced hiatus of his career as a racehorse owner. Now he had to concentrate on maintaining the image of an affable sportsman who is used to both, victory and defeat, a man who can afford this expensive hobby even if no price money comes in, let alone attractive offers to sell a successful horse. To make things worse, he noted that his tie was way to short leaving two buttons uncovered between its tip and the belt (Sahm was a very substantial guy standing almost 7 feet). Conversely, his stepson Holger who trotted silently behind him had his tie knotted way too long with the tip covering the better part of his fly (what a useless idiot!). They had swapped their ties without noticing in the hectic moments of arriving at the track, hurrying to attend the preparation of their horse and heading back to the parade ring. Well, it could not be helped right now.

    Arriving at the unsaddling enclosure Sahm had assembled himself sufficiently to shout a casual word or two towards his trainer, a man of moderate success incidentally a namesake of Sahm named Gereon Fanselow. When the rider dismounted, Sahm gave him a patronizing pat on the shoulder and a raised eyebrow – no need for any further comments. A few minutes later the awards ceremony turned out to be another disgrace – fortunately not for Sahm himself but for another small-time owner, a Mr. Herbert Salzsieder from the small township of Uelzen in Northern Germany. Salzsieder, accompanied by a plump wife in an ungainly beige pant suit and a pair of peeptoes which Sahm rated absolutely beyond the pale, was ushered onto the pedestal and directed into a suitable position for the photograpers while jockey and trainer performed that duty without any need for directions. Because this was the Gourmet-Cup they received baskets with ‘Deliketessen’ from a local company named ‘Hühnerhof’, a major industrial producer of poultry who was regularly featured in the headlines in conjunction with cruelty to animals. Sahm, himself indeed a gourmet, a gifted paste-time chef and connoisseur of top restaurants despised not only of these products but also of the way the ceremony was conducted. Maybe after all he should be happy not to be the winner, indeed such small-time events were not for him. There must be a better way to participate in racing, a way that suited a man like Sahm, a ‘man of format’ as he used to see himself!

  • #37

    Lindner & Rumstich (Dienstag, 14 August 2012 15:56)

    mit Doppel-Sekretariat,sozusagen.

  • #38

    FB (Dienstag, 14 August 2012 19:42)

    Irre hier. Hamburg hat dieses Jahr gezeigt: Wir ziehen das Ding irgdenwie durch, mehr war nicht. Ende. Seit 4 Jahren ist das im Grunde eine lächerliche Veranstaltung. Also neu ausgeschrieben. Richtig!!!! Evt. kommen die mal in die Pötte. Seit Jahren auf Lorbeeren (?) ausruhen, so jedenfalls nicht! Und dieses Jahr war wirklich für den Arsch, das Geläuf unterste Kanone. Also, alles richtig!!! Warum haben die einen RA engagiert? Die sind noch mehr als bescheuert als ich bisher dachte. Die sollten ihre Energie mal lieber ins die Woche stecken. Ist doch genau geregelt. Wir blasen mal Luft raus, mehr ist da nicht. Irre der Verein. Meine Meinung: Eine Chance sollten sie noch haben, wenn es dann nicht geht, ab damit!!!!

  • #39

    kassandro (Dienstag, 14 August 2012)

    Die MUSSTEN das Ding irgendwie durchziehen, denn die Derby-Woche wurde doch ganz hinterfotzig sabotiert. Angeblich mußte die Derby-Woche auf ein Wochenende zusammengestaucht werden, weil sich England und Frankreich nicht einigen konnten. Das ist absurd. Keiner wollte den Hansa-Preis am Dienstag abhalten. Das ist unredlicher Humbug, den der Humbugtus weiter oben daherfaselt. Trotzdem war die Derby-Woche sportlich erstklassig. Da kann es überhaupt keine Zweifel geben.

  • #40

    j.w. (Dienstag, 14 August 2012)

    für 26. , es ist müßig immer alles zu wiederholen. im auftrag der rv*s kümmert sich köln um die vergabe der grupperennen bei der entsprechenden kommision. und dann vergibt köln die grupperennen an entsprechend interssierte rennvereine. falls die alle voraussetzungen erfüllen. wie die dann das ding nennen ist meist ihre sache. außer, sie erwecken den eindruck für alle anderen zu sprechen. wie im fall des "deutschen derbys". da wäre die zustimmung der anderen schon voraussetzung. in münchen hieß das ding ja auch lange zeit "bayrisches derby". ohne probleme ...

  • #41

    Rühl (Donnerstag, 16 August 2012 06:33)

    kassandro,
    Rettungsschirm "Frankreich " wir übertragen unsere
    Rechte und Pflichten - France Galop - die zeigen uns seit Jahren, wie man erfolgreich arbeitet, einzige Bedingung: keiner von den heutigen "Managern " wird übernommen.

  • #42

    sie scheinen (Donnerstag, 16 August 2012 07:27)

    in ihrem altersstarrsinn nicht zu begreifen, dass dort auf einer ganz anderen basis gearbeitet wurde. mit den französischen verhältnissen ginge es dem deutschen rennsport auch anders. leider hat das ihre generation versäbelt und nun können sie nur noch rumjaulen.

  • #43

    Rühl (Donnerstag, 16 August 2012 10:23)

    wer hat was versäbelt? Nennen Sie doch die Personen beim Namen , die das verursacht haben.
    Deutschland hatte bis 1990 gute Totoumsätze auf den Bahnen, Frankreich hat eine stetige Steigerung und liegt heute bei 10 Milliarden Euro,- und Deutschland? Wer hat diesen Einbruch in Deutschland zu verantworten ? Es lebe Malta usw.

  • #44

    nicht 1990 hat das angefangen, (Donnerstag, 16 August 2012 11:01)

    sondern als die alleinstellung des totos zu gunsten der lotterien aufgegeben wurde. aber das begreifen sie nicht, dass mehr geld dorthin verschwunden ist als je buchmacher absahnen können. wäre damals eine beteiligung des rennsportes an den gewinnen festgeschrieben worden, würde der rennsport heute nicht darben.

  • #45

    Rühl (Donnerstag, 16 August 2012 12:37)

    richtig, dies wurde bereits bei der Gründung von Toto und Lotto versäumt ( Direktorium ). Wer hat eigentlich nach dieser Aktion den Buchmachern genehmigt, dass diese, entgegen der Vereinbarung, Wetten unter 15 DM / € annehmen durften?
    Dieses Verbot gilt auch heute noch, nur wurde es nie eingehalten!!
    Wer, ist nun dafür verantwortlich ?
    Wer ,ersetzt den Rennvereinen den Schaden ?

  • #46

    Rühl (Donnerstag, 16 August 2012 13:07)

    hier ein Auszug aus dem Rennwett-und Lotteriegesetz!
    $4....(4) Auf Rennplätzen dürfen von Buchmachern nur Wetteinsätze im Betrag von mindestens fünfzehn Euros angenommen werden.
    §5(1) Wer ohne Erlaubnis ein Totalisatorunternehmen betreibt oder gewerbsmäßig Wetten abschließt oder
    vermittelt,wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft.
    §6
    81)Wer gewerbsmäßig zum Abschluß oder zur Vermittlung von Wetten auffordert oder sich erbietet oder Angebote zum Abschluß oder zur vermittlung solcher Wetten entgegennimmt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu einhundertachzig Tagessätze bestraft.Unter dieses Verbot fallen nicht Aufforderungen, Erbieten und Angebote der zugelassenen Wettunternehmer sowie Personen, deren sich die Wettunternehmer mit Genehmigung der nach Landesrecht zuständigen Behörden zum Abschluß und zur Vermittlung von Wetten bedienen,sowie diese Personen bei der Abwicklung von Wettgeschäften im Auftrag des Wettunternehmers handeln.