Royal Ascot I&II

Alles wird gut, wie der Volksmund angeblich weiß, und also wird auch diese schreckliche Kulturschande, die am Anfang der Reise stand, am Ende des Tages irgendwie kompensiert werden. Verdi, eine geschmacklose Annektierung eines edlen Namens, Verdi also hatte zum Streik des Flughafen Sicherheitspersonals aufgerufen, von 6:00 bis 8:00 am Dienstag, und daher konnten einige hunderte Leute in Hamburg nicht wie geplant fliegen, sondern mussten erdulden, wie der Tag und die Kasse dahin schmolzen, und wie Frankel ohne direkte Beteiligung dieses einen Zuschauers aus Hamburg das Rennen der Rennen lief. Einige hundert quid waren im Arsch, Tickets der teureren Sorte, einfach so. Aber wenn ich diesen Kulturschaffenden irgendwann mal in die Suppe spucken kann, oder Knüppel zwischen die Beine werfen, oder sonst wie ans Bein pinkeln, dann werde ich auch noch als Greis diese Gelegenheit lustvoll ergreifen.

 

In Richmond gibt es einen ganz hervorragenden Käseladen, www.teddingtoncheese.co.uk Das ist ein kleiner Laden von sagen wir mal 35 m2, und drinnen halten sie ein ganz tolles Programm an fremden und einheimischen Sorten parat. Alles in einer Vitrine, die von hinten klimatisiert wird, mittels eines Lochblechs, durch welches temperierte und befeuchtete Luft quillt. Das haben die Käse sehr gern. Zur Abreise habe ich ein kleines Sortiment gekauft, Spenwood aus Berkshire und Lord of the Hundreds aus East Sussex, beides sehr einprägsame Käse aus Schafsmilch und durchaus schon fest. Der dritte im Bunde heißt Cornish Blue, und geht ab wie sonst was. Richmond hat auch einen ganz phantastischen Inder, wo sie für kleines Geld großes Essen servieren, dazu das unvergleichliche Cobra Bier eisgekühlt in dem Maß 0,66 Liter. Auf dem Richmond Hill hat schon William Turner gesessen und gemalt, was der Blick gen Südwesten hergab – die Themse in 300 Meter Entfernung, die sich gemütlich durch die Wiesen und Waldlandschaft windet, mit der Insel mittendrin. Das Hotel www.petershamhotel.co.uk bietet diesen Blick sogar vom Frühstücksraum aus, so daß man hier sehr gut absteigen kann.

 

Von Richmond geht es in 15 Minuten mit der Eisenbahn nach Waterloo Station, oder in gut 45 Minuten über die M3 und kleinere Straßen nach Ascot. Von Waterloo Station geht man über die Hungerford Bridge zum Embankment, Strand, Temple und zu den Royal Courts of Justice. Wenn man auf der Brücke nach rechts über die Themse blickt, eröffnet sich eine dramatische Skyline nach Osten hin mit St. Paul und allerhand neuen Gebäuden, die den Albtraum eines Scherenschnitt Akrobaten darstellen. In Mayfair ist der Japaner beheimatet, wo sie drei verschiedene Sorten Tuna offerieren und Riesling von Georg Breuer. Die Taxis wenden auf einem Bierdeckel, schwarze DJ`s fahren Porsche Turbo S, und ganz London bebt und wummert, eine imperiale Kapitale der Ersten Ordnung. Entweder, man findet das schön, oder nicht. Ich finde das sogar großartig.

 

Aber wie gesagt Ascot. Das liegt im Südwesten, in Surrey, und man durchfährt königliche Eichenwaldtunnel und manikürte Parklandschaften mit Golfplätzen der ganz teuren Sorte, wo nur völlig verarmte Lords oder stinkreiche Russen Zutritt haben. Spielen können beide nicht. Die Eichen lassen das Sonnenlicht nur spärlich durch, so daß sich eine gesprenkelte Tarnfärbung einstellt, ein kleinteilig gelblichgrünlich und auch ockerfarben gepunktetes Raster, Polka Dots fast. Das ist gemütlich, und die Automobile und Insassen möchten sich reinkuscheln in das ganze Ensemble. Dann tauchen die Wegweiser Ascot Public Parking 1-8 auf, auf einmal geht rechts oder links die Swinley Road ab, zweidrei Roundabouts noch, und dann fährt man auf gewundenen Pfaden unter dem Geläuf hindurch in den Innenraum der Bahn. Parken auf einem Semi Rough, vermutlich spielen sie hier tatsächlich an rennfreien Tagen etwas Golf zur Entspannung. Die Hindernisbahn ist gepflegt wie ein Fairway, die Flachbahn ebenso, und im Führring kann man den Putter unbesorgt benutzen. Aber der Reihe nach.

 

Royal Ascot ist voller Besucher, knapp fuffzich Tausend, und frühes Erscheinen erspart stundenlanges Ruckeln in der Schlange. Aber das bedeutet, daß die Zeit bis zu den Rennen totgeschlagen werden muß, und erfahrene Gäste haben dazu im Kofferraum Möbel und Getränke mitgebracht und Krawatten und Hüte und Sakkos, und auf dem Parkplatz entfaltet sich dann also eine Freilicht Gastwirtschaft mit Garderobe und Umkleide. Herrlich. Wir sind nach Anlegen der Krawatte und des Huts dann aber rein gegangen durch den Tunnel zum Haupteingang Grandstand, wo sie eine Kleiderordnung haben und überprüfen, ob die auch eingehalten wird. Keine Turnschuhe und shorts, keine Spaghetti Kleidchen, nur Hüte und keine Käseraspeln auf dem Kopf. Na ja, wenn alle Herren in Minelle gewandet sind, dann ist das ganz in Ordnung, aber die Damen in Großbritannien haben einen ganz eigenen Geschmack, der oft die Figur und die weißen Beine deutlich betont, und manche Betonungen sind sagen wir mal unvorteilhaft, eigentlich fast alle, wie man leider sagen muß. Es gibt einige spindeldürre Mädels, die in schmale Schläuche eingewickelt sind, die können das tragen, aber ansonsten ist das Wurstpellen Modell nicht passend. Aber es gibt schlimmeres.

 

Am Eingang, also dicht dahinter, stand ein elderly Gentleman und verkaufte Programme, das Stück für 5 Pfund Sterling. Ich habe ihm dann vertrauensvoll die Geschichte vom Tag zuvor mit dem verpassten Flug und dem verpassten Frankel erzählt, und höflich gebeten, ob es nicht noch ein Programm von gestern gäbe, ein Memento, und da entblößte er warm seine reparaturbedürftigen Zähne, holte ein Telephon aus der Tasche, und unterhielt sich gedämpft mit einem Kollegen im Back Office. Eine Stunde später hatte ich auch das Programm mit Frankel für 5 Pfund Sterling.

 

Der Rennplatz Ascot ist während des Royal Meetings in Kasten Territorien unterteilt; es geht Top Down mit der Royal Enclosure los, wo die Herren Top und Tails tragen müssen, dann folgt der Grandstand mit den bereits erwähnten Vorschriften, und innerhalb dieser Abteilung gibt es noch The Furlong Club, der gegen happiges Aufgeld eine abgeteilte Tribüne mit Infrastruktur bietet. Da waren wir. Dann folgen weiter die Gerade hinunter und im Innenraum weitgehend unregulierte Bereiche mit Beatband und Schunkeln. Die Tribüne folgt diesem Schema; Royal Enclosure im Zielbereich, dahinter Grandstand, dann der Rest. Der Führring ist gleichfalls in zwei Bereiche unterteilt, Royal Enclosure und Grandstand. Die anderen haben keinen Zugang zum Führring.

 

Die Tribüne ist vermutlich von Norman Foster entworfen, denn der hat auch Terminal 2 in Hamburg gebaut, und da sieht es genauso aus. Glas und graue Streben, eine technische Eiger Nordwand nach hinten raus, nach vorne extrabreit und mit unzähligen Logen und Appartments und Balkonen und Einzelzimmern ausgerüstet. Da drunter Stehplätze mit Haltegestellen zum Auflehnen, davor ein Gang, davor der Sattelplatz mit Rasen nach unserem Verständnis. Man findet immer Platz und kann überall gut sehen. Unsere Tribüne war so etwa an der 200 Meter Marke, also ziemlich weit vom Ziel entfernt. Die Foster Tribüne ist innen eine hohle Angelegenheit mit Rolltreppen nach oben und Aufzügen, dazwischen viel Luft und Concession Stands. Der Führring liegt direkt hinter der Foster Tribüne, ist manikürt, und dient gleichzeitig als Absattelplatz und Sieger Ehrung Forum. Dort spielt die Musik, dort versammeln sich die monarchischen Damen und Herren. Die Königin eröffnet jeden Renntag durch ihr Defilee im Landauer die Gerade runter und dann in den Führring, und sie ist etwa drei Meter entfernt an uns vorbei gefahren. Die Leute wurden unruhig erst, dann enthusiastisch, es gab ein dreifaches Hoooraaayyy!!!, und ich wurde für den Moment auch Royalist. Sie hat nichts zu sagen, aber die Leute hören auf sie, und sie gibt dem United Kingdom Halt und Struktur.

 

3 Frankel

b.c. Galileo (IRE) 134 – Kind (IRE) 112 (Danehill USA 126) strong well-made colt: exceptional racehorse unbeaten in 10 races, 5 in 2011 and all Group 1s after reappearance , namely 2000 Guineas at Newmarket, St James`s Palace Stakes at Royal Ascot, Sussex Stakes at Goodwood and Queen Elisabeth II Stakes at Ascot: off 7 months, 7/2 on, returned in top form to win 6-runner JLT Lockinge Stakes at Newbury by 5 lengths from Excelebration, leading 2f out and quickening clear without being subjected to maximum pressure, impressive: will stay 1¼: acts on soft and good to firm going: usually travels strongly. Entered in Eclipse and Sussex Stakes. Horse in Focus.

 

Sir Henry Cecil                                                                        Tom Queally Drawn 8

Green, pink sash and cap, white sleeves (Mr K.Abdullah)

 

So steht es im Rennprogramm, und alles andere ist bekannt und gesagt über Frankel. 

 

 

Das alle und Alles verbindende Element von Royal Ascot, sämtliche Kasten- und Geschlechtszugehörigkeiten lässig ausbügelnd und ungeschehen machend, war der Alkohol. An jeder Ecke, in jedem Gebäude, hinter Hecken und vor Mauern und an Gängen und Treppen waren Alkoholausschanksstände aufgebaut, im Schnitt würde ich mal sagen alle 25 Meter. Angeführt wurde das Sortiment eindeutig von drei Favoriten: Champagne, Bier, Pimm`s. Dazu gab es auch schärfere Sachen und Cocktails und eine Winebar, aber die drei erstgenannten waren quasi als Durstlöscher konzipiert, und wurden auch so vom durstigen Publikum angenommen. Ich habe schon oft und gern getrunken in meinem Leben, aber solche Mengen und derart standfeste Leute sind mir noch niemals begegnet. Ich erinnere mich gerne an Longchamp 2006, als die vier Musketiere aus GB an beiden Tagen zusammen um und bei 20-25 Flaschen Moet Rose platt gemacht haben; hier waren alle 50.000 damit beschäftigt. Ununterbrochen eine Prozession vom Tisch zur Theke, große Pitcher mit randvoll Pimm`s, halbe Champagne oder ganze, weiß oder rose, Pints mit schaumlosem Bier. Einer holt, 4 trinken. Dann geht der nächste los, und auch die Damen zechen gekonnt mit und gehen holen, völlig paritätisch. Dazu sticht die Sonne scharf vom Himmel, aber keiner geht aus dem Leim. Einmalig, unglaublich, unfaßbar. Man muß das als eine kollektive Kulturleistung anerkennen.

 

Der Platz war festlich geschmückt, und der Geschmack der Garderobe fand sich auch im Schmuck des Platzes wieder; Union Jack Fähnchen wie beim Autohöcker in Salzwedel, knallgelbe Buttons und Sticker, giftgrüne Schilder und Applikationen. Es ist definitiv anders als in Longchamp, es ist very british. Fish&Chips gab`s auch, mit Malzessig, aber ohne Zeitungstüte und Geschmack.

 

Der Sport in Ascot war an dem Tag, dem Mittwoch, von erlesener Güte. Frankel ist ein aus jeder Zeit gefallenes Phänomen, eine Einmaligkeit, aber daher auch kein Maßstab. Maßstab war hingegen So You Think, der eine Leistung ablieferte, die in Deutschland seit langer langer Zeit nicht zu sehen war. Das offizielle Rating ist 125, also 102,5 GAG, aber mein privates Rating gibt ihm für den Sieg 128-130. Jedenfalls war das eine Weltklasse Leistung, und so sah er auch aus im Führring. Ein athletischer Brocken von Pferd, fast schwarz und glänzend, und unterwegs ging er immer mit der Autorität, die am Ende sichtbar wurde. Carlton House war für die Schirmherrin unterwegs, the sentimental favorite, und man mochte es Sir Michael Stoute gönnen, der keine besonders guten Zeiten durchmacht, und als Ryan Moore ihn an der Innenseite für einen kurzen Moment in Front hatte, da bebte das Haus, aber dann half alle tapfere Gegenwehr nichts mehr, und das bessere Pferd machte sich frei und war nicht zu schlagen. Carlton House war ein würdiger Zweiter, und als drittbester im Führring war Farhh auch im Rennen auf diesem Platz. Farhh ist aus der Gonbarda, auf der Filip Minarik sein bestes Finish geritten ist, damals, in Köln, gegen Simonas, im Preis von Europa.

 

Der Kurs von Ascot ist ein Naturkurs von Alter, also onduliert und krumm und unegal, wie meine Mutter zu sagen pflegte. Er erinnert etwas an Düsseldorf, ein ähnlicher Diamant in der grünen Landschaft. Das bedeutet, daß die Pferde damit zu recht kommen müssen, und die Reiter ebenso. Es gibt Felder von über 30 Pferden, Handicaps von rasiermesserscharfem Zuschnitt, wo sie in einer Linie auf das Ziel bergan steuern, und alle irgendwie noch prominent sind, bis auf die zwei drei, die was haben. Es wird geritten wie ums Leben, besonders aus dem Stutzen rechts am Anfang der Geraden raus, von wo alle kurzen Distanzen bis zur Meile abgelassen werden. Die Pferde sehen sämtlich fit aus, mittelgroße in der großen Überzahl, abzeichenlos und braun. Fit nicht wie bei uns am Rande der Magersucht, sondern mit was auf den Rippen und am Hintern. Es ist nicht leicht für Auswärtige, in diesem Ambiente zu punkten, und umso mehr muß man die Leistung von Indomito am ersten Tag loben, den William Buick gekonnt am Schluß produziert hat, und vor allen die von Energizer, vom Team Hirschberger ganz excellent präpariert und von de Vries genauso excellent vorgetragen. An Landsleuten habe ich Herrn Sorge sen. getroffen und Herrn Gollmann nebst Gattin, der stolz wie Bolle den Button der Royal Enclosure trug sowie Schwalbenschwanz und Zylinder. Sah bombig aus, der nette Herr Gollmann.

 

9 SO YOU THINK

b.h. High Chaparral (IRE) 132 – Triassic (NZ) (Tights(USA)) strong well-made horse: top-class performer: multiple Group 1 winner in Australia for Bart Cummings: successful 4 times in 2011, including Coral Eclipse Stakes at Sandown (beat Workforce by ½ length) and Irish Champion Stakes at Leopardstown (by ½ lenght from Snow Fairy): off 9 weeks, 2/11, as good as ever when winning 5-runner Tattersalls Gold Cup at the Curragh last time by 6 lengths from Famous Name, travelling strongly and eased clear: best at 1¼ 1 ½m: acts on soft and good to firm going: has worn blinkers. Entered in Eclipse and Sussex Stakes. HORSE IN FOCUS.

 

AIDANO`BRIEN,IRELAND                                               JOSEPH O`BRIEN Drawn 7

Purple,white seams,stripedsleeves,purple cap (Smith/Magnier/Tabor/DatoTan/TunkuYahaga)

 

Das ging fast daneben eben. Wenn Nolan das geblasen hätte, wäre es das größte Desaster gewesen, welches ich in über 40 Jahren gesehen hätte. Aber Black Caviar ging nicht richtig stramm unterwegs, oder Nolan wußte nicht, wo er war oder was um ihn herum vorging. Das war der 22. in Folge, aber es hätte auch das Ende der Geschichte sein können. Rennsport hat immer was Neues parat. Das macht ihn so spannend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kommentare: 32
  • #1

    kassandro (Samstag, 23 Juni 2012)

    Ich weiß nicht was sie wollen, lieber Schmelz. Sie haben sich vor längerer Zeit als Grünalternativer geoutet und Herr Bsirske, der Vorsitzende von ver.di, gehört demselben Verein an. Mit ihm teilen sie auch einen Hang zum Mondänen. Sie fahren nach Ascot, wo ich nie hinfahren würde, weil man dort statt im feschen Radlerdress wie ein Schornsteinfeger rumlaufen muß, und Herr Bsirske fliegt während des letzten Lufthansa-Streiks mit derselben in die Südsee - selbstverständlich First Class und umsonst: http://www.informelles.de/2008/08/01/verdi-chef-fliegt-kostenlos-mit-lufthansa-first-class-in-urlaub/
    So kennen wir sie halt, unsere Salonsozis: Wasser predigen und im Wein baden. Wenn man mal von einigen kleinen Randgewerkschaften wie der GEW absieht, so ist ver.di in der Tat Deutschlands schlimmste Gewerkschaft. Während die IG Metall nach der Ära Steinkühler, die ihr mehr als die Hälfte der Mitglieder gekostet hat, erkannt hat, daß es einen internationalen Wettbewerb gibt, füllt ver.di diese dadurch freigewordene Lücke der Roten Unvernunft blendend aus, und fordert dreist, daß der Steuerzahler immer mehr für die in ihr organisierten Faulpelze ausgibt. Vor einigen Jahren inszenierte ver.di in Hamburg erfolgreich ein Volksbegehren gegen die Privatisierung der hochdefizitären städischen Kliniken. Ich wette, daß sie damals ver.di voll unterstützt haben, und so ist es nur recht und billig, wenn sie selbst auch mal in den Genuß solcher Heldentaten gelangen.

  • #2

    man könnte so ein Di-vangelium (Samstag, 23 Juni 2012 10:55)

    noch mit Zahlen und Unterpunkten
    durchnummerieren. Aber ich werde
    mich von Absatz zu Absatz durchkämpfen.
    Am Anfang war das Wort und das Pferd
    war bei Di...

  • #3

    es erstaunt mich (Samstag, 23 Juni 2012 10:58)

    garnicht,das ich als Bewunderer und Anhänger von Frau
    Jutta Ditfurth diesem Beitrag von @kassandro volle Zustimmung gewähre !!

  • #4

    Zu Absatz 1) (Samstag, 23 Juni 2012 11:01)

    Vielleicht doch am Vorabend
    anreisen oder am Vortag sogar,
    wenn möglich. Wenns nicht Verdi
    ist, dann spuckt bei der nächsten
    Reise wieder ein Vulkan Feuer oder
    Schnee legt den Flugbetrieb lahm.
    Also England just in time zu bereisen
    ist riskant. Mein Mitgefühl zu Ihrem
    durchkreuztem Coup. Shit happens...

  • #5

    der harzer dummkopf (Samstag, 23 Juni 2012 11:03)

    kann einfach keinen bericht, sei er auch noch so schön gemacht, wie der obige, ohne seine blödsinnigen kommentare stehen lassen. da ist er ganz eigen. natürlich würde er ascot aussschlagen, weil er da ja nicht mit dem radl anreisen kann und seinen üblen geruch würden sie da sicher auch nicht mögen. also sollte er sich doch auf bad harzburg und gelegentliche ausflüge zu anderen deutschen bahnen beschränken und leute, die mal etwas anderes wagen , gefälligst in ruhe lassen. mir hat der bericht ausgesprochen gut gefallen, vor allem, weil da auch angenehme erinnerungen geweckt wurde. danke, di.

  • #6

    so nach Absatz 3) (Samstag, 23 Juni 2012 11:06)

    brauche ich erstmal eine Pause
    und muß wir was zur Stärkung
    holen...dann hab ich auch das
    ganze Wochenende was vom Blog :-)
    Aber so ist das halt bei Samstagsausgaben,
    die sind immer so prall gefüllt.

  • #7

    @5 (Samstag, 23 Juni 2012 11:08)

    non placet :-(

  • #8

    Heute kochen wir: (Samstag, 23 Juni 2012 11:46)

    "Oncorhynchus mykiss"
    das ist Forelle aus Frankreich,
    leider aus Aquakultur...,
    also ein Festagsessen, wenn man
    den untersten 10.000 angehört :-)

  • #9

    Forelle aus Aquakultur (Samstag, 23 Juni 2012 12:23)

    bringts leider gar nicht.
    Der Fisch hat nie den Atlantik
    gesehen. Also da kann auch Salz,
    Zitrone und Weisswein nichts mehr
    retten. Aber für 9,99 Euro das Kilo
    muß es ein erträgliches Geschäft sein.
    Was für ein Fischplagiat :-(

  • #10

    nach dem Happy End mit dem Frankel-Programm (Samstag, 23 Juni 2012 12:29)

    ein bißchen Pause und Hausarbeit :-)

  • #11

    TT (Samstag, 23 Juni 2012 12:37)

    Als Rennsportfan gilt es nicht unbedingt dem Harzer Käse oder Woche mal beigewohnt zu haben, sondern viel mehr mal beim ARC oder in Epsom oder eben in Ascot beigewohnt zu haben. ARC und Epsom hab ich auch schon erlebt, Ascot wäre mit Sicherheit auch für mich ein Erlebnis auch wenn ich es nicht so mit der Garderobe dort so habe.
    Aber letztendlich macht dies Ascot ja auch aus und auf Hochzeiten tanzt man auch nicht in zerissenen Jeans und Schlapphut auf und in Radlertrikots schon mal gar nicht. Selbst in Weidenpesch wo man ja in jedem Karnevalskostüm erscheinen kann, hab ich noch nie einen in Radlertrikot gesehen.

  • #12

    donvito (Samstag, 23 Juni 2012 16:52)

    Uiuiui. Da hat Herr Nolen aber ein wenig zu zuversichtlich geritten. Gewonnen ist gewonnen allerdings ist das never ever vergleichbar mit Frankel.

  • #13

    donvito (Samstag, 23 Juni 2012 16:55)

    Obwohl der Jock wohl die winning post zu früh gesehen hat. Der hört 30 m vor dem Ziel auf zu reiten. Wenn das in die Hose gegangen wäre, mein lieber Scholli.

  • #14

    di (Samstag, 23 Juni 2012 17:02)

    gerade noch mal davon gekommen. aber er hat wohl wirklich das ziel vorher ausgemacht, und sie ging dann auch sofort wieder los. egal, frankel ist andere ware.

  • #15

    donvito (Samstag, 23 Juni 2012 17:06)

    Auch ein sehr lässiger Ritt meiner Meinung nach. Über Moonlight Cloud hat man nun über Dream Ahead und Wotton Basset auch ein Elle zu Frankel. Natürlich muss man die Reise und und und berücksichtigen allerdings hat Frankel mehr als zurecht das höhere Rating. 7f und Franke would blow her away.

  • #16

    di (Samstag, 23 Juni 2012 17:43)

    sie hat was, sagt moody. na ja, es sah unterwegs nicht richtig prickelnd aus. sie hatte etwas winterfell, die reise, das klima. da kommt einiges zusammen. gleichwohl, gruppe 1 gewonnen, ungeschlagen. klasse stute.

  • #17

    donvito (Samstag, 23 Juni 2012 18:58)

    An der Klasse gibt es sowieso keine Zweifel. Es wurde nur vorher gesagt, die Europäer würden etwas sehen, was man zuvor noch nie gesehen hätte. Das war es definitiv nicht. Gewonnen ist gewonnen und wenn Nolen sich nicht zu früh im Ziel gewähnt hätte, wäre es wohl auch ne halbe länge gewesen.

  • #18

    donvito (Samstag, 23 Juni 2012 23:29)

    Auch wenn Frau A. Glomba wieder schwadroniert ist es Fakt, das Peter Moody heute im Interview folgendes gesagt hat:

    "I think I saw the finest performance I’ve ever seen on a racecourse on Tuesday" ...

    Wer ist da noch gleich gelaufen?

  • #19

    bitte auch noch weiter recherchieren, (Samstag, 23 Juni 2012 23:35)

    weswegen Herr Schu wegen
    Schädigung des Ansehens des Rennsports
    verurteilt wurde?
    Hat er gegen den Eid des Equukrates
    verstoßen ?

  • #20

    donvito (Samstag, 23 Juni 2012 23:43)

    da fragen sie frau a. glomba oder hernn j. weller, vielleicht auch den fortunatoking oder den harzer schwätzer? die wissen es ALLE ALLE ALLE.

  • #21

    darf ich auch Sie fragen ? (Sonntag, 24 Juni 2012 00:04)

    da ich zu den oben aufgeführten
    Personen keinen Kontakt habe,
    wäre die Info hier interessant,
    wenn es nicht etwas ganz schlimmes
    war. Wenns nur so eine Kinderkacke
    war ist es auch unwichtig.

  • #22

    lindi (Sonntag, 24 Juni 2012 00:10)

    hat sein 400€ Sekretariat wieder mobiliert.

  • #23

    meinen sie "demoliert", (Sonntag, 24 Juni 2012 00:42)

    @lindi ? Also hat er randaliert ?
    Sachbeschädigung ?

  • #24

    Tiedcottage (Sonntag, 24 Juni 2012 13:06)

    200 miters from the wire is a long way from heaven!

  • #25

    Nur so nebenbei: (Sonntag, 24 Juni 2012 15:19)

    Ich finde es erfreulich,
    daß sich die sportliche Leistung
    von Herrn Minarik wieder auf
    gewohnt erfolgreichem Niveau
    eingependelt hat und möchte das
    anerkennen.

  • #26

    hoffentlich (Sonntag, 24 Juni 2012 16:49)

    pendelt sich Herr Lindi auch wieder ein.

  • #27

    wogegen Herr Weller (Sonntag, 24 Juni 2012 23:01)

    so langsam am auspendeln ist .

  • #28

    Cassano und (Montag, 25 Juni 2012 00:29)

    Bolitelli haben das Zeug zum Deckhengst .

  • #29

    von Nammen (Montag, 25 Juni 2012 07:12)

    Ich gelief 4 mal mit dem Wind
    schon war ich ein Samariter

  • #30

    Ballastpage (Montag, 25 Juni 2012 08:01)

    und ab sofort darfst du dich v.blüchow nennen.

  • #31

    Die Queen ist sowas wie Amelie1 (Montag, 25 Juni 2012 10:27)

    in UK :-)

  • #32

    Wow, der Absatz mit der Kulturleistung (Montag, 25 Juni 2012 10:30)

    der Briten ist wieder so lustig,
    daß ich jetzt wieder eine Pause beim
    Lesen einlege, sonst käme es einem
    Wegsaufen des Blogs gleich :-)