Der Gastbeitrag. Heute: Herr Tamrat

Ach, Herr Schmelz!

 

Eigentlich weiß ich gar nicht so recht, ob ich Ihnen antworten soll, denn Kommentator #6 hat natürlich vollkommen Recht! Zudem fehlt Ihrem an mich persönlich gerichteten Beitrag so ziemlich alles, was manchen Ihrer sonstigen Beiträge auszeichnet; ich jedenfalls kann darin nichts Neues, nichts Eminentes, nichteinmal etwas Kurzweiliges ausmachen, nichts als das ewige Hick-Hack, mit dem wir uns nun schon seit einiger Zeit das Leben schwer machen. Wenn ich mich nun doch anschicke, Ihnen zu antworten, dann geschieht das zum Einen aus einem gewissen verbleibenden Respekt Ihnen gegenüber, der es mir verbietet, Sie einfach so stehen zu lassen, zum Anderen weil Sie einige Dinge anführen, die einer Richtigstellung bedürfen und schließlich, weil es vielleicht Gelegenheit zu einer Klärung und damit einer Verbesserung der Atmosphäre bietet.

 

Zunächst zum Rattenfänger: Diese beiläufige Anmerkung von mir erhebt sicher nicht den Anspruch eines vollständig aufgehenden Gleichnisses. Es ist nett von Ihnen, daß Sie nicht so weit gehen wollen, mir in diesem Gleichnis den Platz der Ratte zuzuweisen. Immerhin bieten sich in dem Grimmschen Märchen ja noch andere denkbare Anknüpfungspunkte, so etwa die Bürger der Stadt Hameln, die den Rattenfänger um seinen verdienten Lohn prellten und die Kinder der Stadt, die er aus Rache in die Weser und damit ins Verderben führte. Der einzige Punkt an den ich anzuknüpfen beabsichtigt hatte, ist hingegen das süße Flötenspiel, welches mir als ein Gleichnis dienen sollte, zu Ihren Wortbeiträgen mit denen Sie Ihre Leser in verschiedenen Internetforen über viele Jahre hinweg immer wieder erfreut und beglückt, bisweilen auch aufgerüttelt, angefochten, aber am Ende doch oft eingefangen haben. Ihre Beiträge wurden getragen von einem klaren Flötenton, der an Brillianz, gar gezielter Schärfe wenig vermissen ließ, dem aber auch ein emotionales, ein begeisterndes, mitreißendes, bisweilen sogar warmes wenn auch selten freundliches Timbre innewohnte.

 

Soweit ich Sie mit dem Rattenfänger-Diktum dennoch getroffen haben sollte, entschuldige ich mich hiermit in aller Form dafür!

 

Ihre 'Hervorbringungen' waren in der Tat auch oft "korrekt in der Analyse", gleichwohl war dies aus meiner Sicht keineswegs durchgängig der Fall. Das war auch gar nicht nötig, denn die Internetforen leben ja von der Diskussion, vom Aufeinandertreffen ganz unterschiedlicher Grundhaltungen, Einschätzungen und Analysen. Das erste direkte Aufeinandertreffen unserer Diskussionsbeiträge ereignete sich nach meiner Erinnerung ca. 2006 im alten GoL Forum in dem fast schon legendären 'Preußenthread'. Auch dort waren wir keineswegs derselben Meinung auch wenn unsere Grundtendenzen wohl einigermaßen kompatibel waren. Ähnlich verhielt es sich dann über viele Jahre, in denen insbesondere um Fragen der 'Strukturreform' gerungen wurde aber auch manch randständige Themen zum Gegenstand eines durchaus angenehmen und meist respektvollen Austauschs (zumindest was Sie und mich betrifft) wurden.

 

Zum eigentlichen Kernthema 'Galopprennsport' war dabei aus Ihrer Feder über lange Zeit kaum etwas zu lesen, was meinerseits Diskussionsbedarf ausgelöst hätte. Zum Einen gaben Sie bisweilen glänzende Berichte, die ich stets genüßlich verschlungen habe, zum Anderen waren kritische Anmerkungen zu einzelnen Vorgängen ('Hinterhermachen' u.a.) zu lesen, denen aus meiner Sicht wenig hinzuzufügen war. Allein Ihre Ansichten zu einigen Grundprinzipien unseres Sports - etwa zu dem Umstand, daß Preisgelder nicht immer analog zur Leistung vergeben werden, Ihr generelles Befremden darüber, daß es so etwas gibt wie Handicaps - schienen mir teilweise etwas an der Sache vorbeizugehen aber ich empfand es nicht als lohnend, darüber längere Debatten zu führen.

 

Zu Fragen der Zucht war lange Zeit ebenfalls eher wenig von Ihnen zu lesen. Das änderte sich allerdings im Laufe der Jahre gravierend und es kam eine Zeit, als Sie sich ständig auf außerordentlich unqualifizierte - ja, wenn ich es so sagen darf, 'ungezogene' - Weise, zu Wort meldeten, wenn ich mich zu Fragen der Zucht oder der Statistik ausgelassen habe. Es hat Ihnen Freude gemacht, meine Beiträge durch Ihre Einwürfe lächerlich zu machen, ihne jedwede Relevanz und mir jedwede Qualifikation abzusprechen. Ähnlich ging es auch anderen Schreibern, die sich in diesen Themenbereichen zu Wort gemeldet haben. Ihrem wenig erbaulichen Flötenspiel in diesen Rubriken schlossen sich dann bald weitere Zeitgenossen an, so daß schnell ein ganzer Flötenchor entstand, einige dessen exponiertester Solisten sich heute anscheinend hier in Ihrem Blog wieder eingefunden haben. Inhaltlich lohnten diese Beiträge von Ihnen nur selten eine Stellungnahme, gleichwohl haben sie zu einer erheblichen Zermürbung beigetragen (wohl nicht nur bei mir), so daß die ehemals lebhaften Forumsdiskussionen zu Zuchtstrategien, statistischen Methoden, usf. schließlich weitgehend im Sande verliefen.

 

Erstaunlicherweise entdeckten Sie just in diesem Moment, als die Forumsdiskussionen zu den besagten Themen praktisch verstummt waren Ihr eigenes Interesse daran! Kaum zu fassen, aber nach und nach wagten Sie sich mit eigenen Aussagen auf das dünne Eis, die zwar nicht originell, aber nichts destoweniger im Duktus des erfahrenen Fachmanns daherkamen. So erfuhren wir von der wichtigen Rolle, die MR. PROSPECTOR als Speed-Vererber spielt, wurden über die Bedeutung von Gewinnsummenstatistiken aufgeklärt und über das MoR Konzept. Sie gaben sich als intimer Kenner der amerikanischen Fachliteratur und vorausschauender Analytiker wie auch gestrenger Richter der hiesigen Zucht. Mit den Erfolgen Ihrer Starter wurden diese Beiträge immer häufiger, bis man im Herbst des vergangenen Jahres manchmal den Eindruck gewinnen konnte, daß Sie auf eine Karriere als 'Zuchtberater' aspirieren. Da all dies in einem Ton daherkam, der keinen Widerspruch zu dulden schien und ein solcher überdies selten gelohnt hätte, weil Sie kaum darüberhinauskamen, das Offensichtliche zu konstatieren, ist diese Linie von Beiträgen - gottseidank möchte man sagen - mittlerweile wieder eingeschlafen.

 

Was das Datum meines Sinneswandels betrifft, so liegen Sie in mehrfacher Hinsicht daneben, und ich muß mich schon sehr wundern, über Ihr anscheinend lückenhaftes Gedächtnis! Zunächst fand sich unsere Initiative 'Galoppsport-Basis' nicht im Frühjahr 2008 zusammen, sondern erst gegen Ende des selbigen Jahres! Die ersten Mails, die ich bezüglich dieser - anfangs durchaus fruchtbaren - Zusammenarbeit von Ihnen noch in meinem Archiv finde, datieren von November 2008, davor mag es bereits einige Telefongespräche gegeben haben. Ihre zugesagte Teilnahme an einer Arbeitssitzung am 12.12. mußten Sie dann kurzfristig wegen eines familiären Trauerfalls absagen. Gleichwohl hatten Sie an der Erarbeitung des offenen Briefs vom 28.12. erheblichen Anteil, und (wie ich meine wesentliche) Teile dieses Briefes stammen aus Ihrer Feder. Der diesbezügliche Schriftwechsel liegt noch vollständig vor.

 

Die Arbeit unserer Initiative war generell geprägt vom Ringen um das richtige Vorgehen und um die Identifizierung der entscheidenden Punkte und deren Formulierung. Die Meinungsverschiedenheiten, die dabei etwa zwischen Ihnen und mir bestanden haben, waren ganz sicher nicht gravierender als die Meinungsverschiedenheiten zwischen zwei beliebigen anderen Teilnehmer der Runde. Schon deshalb ist es vollkommen abwegig, wenn Sie heute nicht müde werden mich mit meinen 'Freunden' Linde, Lindner, Richter, Rumstich (Frau Körner wird dabei gern geflissentlich übersehen) in die eine und sich selber in eine ganz andere Ecke zu stellen! Ich möchte dazu ein für alle Mal festhalten, daß mich lediglich mit zwei der genannten Personen eine persönliche Freundschaft verbindet, die übrigen sind Personen aus dem Rennsport, mit denen ich in diesem Zusammenhang zusammengearbeitet habe, denen ich wohlwollend gegenübestehe, mit denen ich aber keineswegs immer gleicher Meinung bin (wobei letzteres natürlich auch für meine Freunde gilt).

 

Allerding haben sich die ganannten 6 Personen (mich selber eingeschlossen) kurz vor Weihnachten zu einem gemeinsamen Vorgehen durchgerungen während Sie es (nach Ihrem eigenen Bekunden wegen inhaltlicher Differenzen, die ich allerdings nie wirklich verstanden habe) vorgezogen haben, den offenen Brief nicht mitzutragen. Das war Ihr gutes Recht und jeder von uns wird dafür Verständnis gehabt haben, denn niemand war mit dem Ergebnis 100% zufrieden! Eine gewisse Enttäuschung, Sie als wichtigen Mitstreiter nicht gewonnen zu haben, mag es gegeben haben, mein persönliches Verhältnis zu Ihnen wurde dadurch hingegen keineswegs getrübt. Im Vorfeld der außerordentlichen Mitgliederversammlung der BV vom 28.2.2009 in Bremen bestand ein wohlwollender Kontakt und die jeweiligen Anträge wurden gegenseitig zur Kenntnis gebracht. Der Versuch einer Abstimmung mißlang zwar insofern, als Sie und Herr Rumstich teilweise sehr ähnliche Anträge vorlegten, auch dies wurde jedoch von niemandem als ein Konflikt betrachtet - warum auch? Zur Auffrischung Ihrer Erinnerung möchte ich zwei Ihrer im Anschluß an die MV entstandenen Beiträge aus dem Galopperforum zitieren:

 

dailyimpact, Sa Feb 28, 2009 20:38:

tapfer und verdienstvoll die herren linde und rumstich, der rest nicht existent.

 

dailyimpact, So März 01, 2009 17:47:

besonders unerfreulich ist die behandlung, die einem engagiertem und bestwilligen und couragiertem mann wie herrn linde von beiden seiten widerfahren ist; seine knapp 100 mitstreiter lassen ihn schnöde im stich, und der vorstand bügelt ihn als rudelleistung erbarmungslos ab. darüber dürfen sich alle schämen, die in eine der beiden kategorien fallen.

 

Also Friede-Freude-Eierkuchen, nichtmal der Anflug eines Zerwürfnisses, wie Sie es nunmehr darzustellen versuchen! Das ging im gesamten Jahr 2009 auch so weiter und zwar ganz speziell auch (so auch im Forum umfänglich nachzulesen) was unsere jeweilige Einschätzungen zu der nunmehr geplanten GmbH&Co KG betrifft, einschließlich "ruchloser eigener Teilnahme", die ich letztlich genauso vollzogen habe, wie Sie! Noch auf der Informationsveranstaltung am 1.11.2009 in Hannover klopften Sie mir auf die Schulter und lobten meine dort vorgebrachten kritischen Fragen, wobei wir uns beide (Sie bereits durch SportWelt-Anzeige aktenkundig, 'meine' Anzeige erschien wenige Tage später) bereits entschieden hatten, trotz erheblicher Bedenken an dieser Unternehmung teilzunehmen - wofür wir im Forum auch gleichermaßen Prügel bezogen.

 

Noch im Frühjahr 2010 haben wir uns freundschaftlich spontan zu einem kleinen Treffen auf der Trainingsanlage in Bremen-Mahndorf verabredet. An dieses Treffen erinnern auch Sie sich genau, befanden Sie es doch kürzlich als notwendig, unser Gespräch bezüglich der von manchen Arbeitsreitern beklagten, vielleicht etwas niedrig geratenen Dachkonstruktion des Trabrings durch den Kakao zu ziehen! Ich erinnere mich auch an andere Gesprächsinhalte, so etwa Ihre sehr farbige Schilderung (nicht nur was die wechselnde Färbung der Kopfhaut Ihres Gesprächspartners betrifft) Ihres Zusammentreffens mit Herrn Ostermann im Chefbüro seines Möbelhauses im Jahre 2008.

 

Auch nach diesem Zusammentreffen haben wir noch ein oder zwei Mal telefoniert, es ging u.a. um die (immernoch sehr unbefriedigende) Besetzung des Beirats der GmbH&Co KG. Rückblickend muß ich allerdings sagen, daß nunmehr ein neuer Ton mitschwang, der sich darin äußerte, daß Sie im Gespräch mit mir andere Teilnehmer unserer Basis-Initiative verächtlich zu machen suchten, etwa in der Weise, daß dieser oder jener doch gänzlich ungeeignet sei für eine Aufgabe (etwa im Beirat) und überhaupt keine Person, mit der man in diesen Zusammenhängen weiterhin zusammenarbeiten solle. Leider gawann ich aus verschiedenen Gesprächen den Eindruck, daß es um Ihre Darstellung meiner Person im Gespräch mit Dritten auch nicht viel besser bestellt sei und hier, genau bei dieser zunächst nur unterschwellig wahrzunehmenden Note und etwa um diese Zeit (Mitte 2010 - also mindestens 2 volle Jahre nach dem von Ihnen vermuteten Zeitpunkt) setzte mein von Ihnen nun beklagter Sinneswandel ein!

 

Damals war ich zunächst überrascht und tat mich schwer, mich von dem Bilde eines integeren, manchmal im Ton etwas ungehobelten, in der Sache jedoch scharf erkennenden, und vor allem unabhängigen, allein der Sache verpflichteten Mannes guten Geschmacks und angenehmer Manieren zu verabschieden.

 

Rückblickend erscheint mir die Sache etwas deutlicher, sogar in einem ziemlich grellen Licht: Nachdem Sie einige Jahre wie ein wilder Pistolenmann herumgeballert hatten, ohne freilich irgendetwas zu erreichen, hatten Sie während der Nachwehen unseres offenen Briefes anscheinend doch Zugang zu den entscheidenden Kreisen gewonnen. Eine wesentliche Rolle wird dabei Ihr Freund Andreas Tiedtke gespielt haben, mit dem Sie befremdlicherweise wohl schon länger eine Art Seelenverwandtschaft verband und dessen Rolle im Kreise der hilflosen Vorstände von BV und DVR nun zunehmend an Bedeutung gewann, dem dabei wohl auch eine gewisse Emanzipation von seinem Ziehvater Ostermann gelang.

 

Als Solist versprach Ihnen nun das zu gelingen, was Ihnen wohl im Konzert mit den Mitstreitern von damals kaum gelungen wäre: Bald schon durften Sie in der Satzungskommission mitreden und haben dort Ihre Bewährungsprobe gegeben, inform einer neuen Satzung, die zwar weder Stellung und Einfluß der einfachen Teilnehmer unserer Veranstaltung auch nur im Geringsten verbessert, noch mehr Transparenz schafft, die aber der Organisation ein agileres Handeln ermöglichen soll, und zwar im Wesentlichen dadurch, daß die Position des Geschäftsführers und damit die Rolle Ihres 'Männerfreundes' Andreas Tiedtke gestärkt wird. Eine öffentliche Debatte über die Satzung fand nicht statt, mein einziger Kommentar dazu wurde von Ihnen abgebügelt und es hatte wohl niemand Lust noch Kraft, sich hier in fruchtlose Grabenkämpfe zu verlieren. Ein Rest Hoffnung blieb (und bleibt?) bestehen, mit Ihnen einen Mann in die inneren Zirkel gebracht zu haben, der am Ende doch klüger und integerer sein könnte als der Rest.

 

Indes ist nicht zu erkennen, daß sich, wie von Ihnen behauptet, das Personal geändert habe. Halm ist weg, aber der hatte ohnehin nie etwas zu sagen, kostete nur Geld und mag mit seiner Unkenntnis die Operationen behindert haben. Der unseelige Herr Ostermann ist immernoch da, und sein ehemaliger Adlatus Tiedtke sitzt nun an der Schaltstelle. Was dort wirklich geschaltet wird entzieht sich weiterhin unserer Kenntnis, weil es mit der damals geforderten und zugesicherte Transparenz bis heute nicht einen Deut weiter gekommen ist. Ein paar Nebenrollen wurden neu besetzt und - das ist vielleicht immernoch die bemerkenswerteste Veränderung: Herr Hubertus Schmelz ist nun dabei, zunächst im Ordnungsausschuß, aber das Leben geht ja weiter ...

 

Die 'Feinde' der Herrschaften in Köln (wenn wir den ganzen widerlichen Klüngel allein der Einfachheit halber mal dort verorten, wohlwissend, daß er sich im Grunde genommen über weite Teile unserer Republik und teilweise bis nach Malta erstreckt) sind nun auch Ihre Feinde. Sie haben es sich anscheinend ganz besonders auf Ihre Fahne geschrieben, hier nichts unversucht zu lassen um diese 'Feinde', seien das nun Rennvereine bzw. deren Vorstände oder auch nur einfache Privatpersonen, die es gelegentlich mal wagen, ihren Mund aufzumachen, öffentlich durch den Dreck zu ziehen. Zum HRC will ich gar nichts weiter sagen, es ist hier alles Nötige gesagt und die Sache geht mich ja - wie Sie richtig bemerken - nur am Rande an. Daß mir allerdings Ihr Herumgehacke auf mir und anderen Personen aus dem Kreise der damaligen Initiative (egal ob es im einzelnen meine Feunde sind) nicht gefällt, dafür werden Sie Verständnis haben! Solange Sie damit nicht aufhören, dabei auch nicht davor zurückschrecken, angebliche Verfehlungen im Geschäftsgebaren dieser Leute öffentlich und bei jeder sich bietenden Gelegenheit anzuprangern, die Sie ebensowenig angehen, wie mich Ihre Geschäfte etwas angehen, werde auch ich mich nicht von meinen gelegentliche Sticheleien abbringen lassen. Wenn Sie daran etwas ändern möchten, lassen Sie es mich wissen!

 

In diesem Sinne, Hals & Bein,

Matthias Tamrat

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Kommentare: 23
  • #1

    di (Montag, 09 Januar 2012 17:15)

    also, herr tamrath, mit dem jahr 2009 haben sie natürlich recht, da habe ich mich offenbar geirrt. macht aber nichts. ansonsten vielen dank für ihre ausführliche erwiderung.

  • #2

    nicht alles Gold was glänzt (Montag, 09 Januar 2012 17:50)

    Das Lektorat hat fast den ganzen Tag mit überwiegend
    sinnvollem zugebracht.

  • #3

    ist doch nett der Experte (Montag, 09 Januar 2012 18:47)

    auch wenn ich noch nicht alle
    Absätze geschafft habe :-)

  • #4

    Frau Amelie1 (Montag, 09 Januar 2012 20:06)

    sollte lieber ihren Kopf im Sand stecken lassen.
    Wie immer :Viel Lärm um nichts.Hauptsache sie konnte
    ihren Senf mal wieder dazugeben.

  • #5

    Einigkeit (Montag, 09 Januar 2012 20:23)

    Schreiben können beide wirklich gut. Schön zu lesen. Vielleicht trägt es dazu bei, dass irgendwann einmal alle an einem Strang ziehen, wenn schon nicht in einem Boot fahren. Irgendwie wollen wir doch alle das Vollblut. Naja, fast alle

  • #6

    dackelblick (Montag, 09 Januar 2012 20:46)

    Ob Herr Ostermann und Dr.Richter jemals an einem Strang
    ziehen können/werden.Wohl eher nicht.

  • #7

    donvito (Dienstag, 10 Januar 2012 12:11)

    Ganz oben thront züchterin, besitzerin, mitglied der bv, rv mitglied und ihreszeichens dorfschulzuchtmeisterin frau amelie1. die denkerin und lenkerin, das herz und die seele in einem. immer der guten sache verschrieben, deckt sie schonungslos alles auf, was ihrer holden meinung nach nicht auf eine rennbahn gehört. ganz besonders hat sie sich dem tierschutz zugewandt und ihre kampagnen zum schutz der tiere suchen ihresgleichen. in frankfurt wird öffentlich ein jockey an den pranger gestellt, jeder peitschenhieb wird gezählt in england und die dinger sollen ganz weg, denn die braucht man nicht und überhaupt alles tierqüälerei. und sogar vor der fussball europameisterschaft macht sie nicht halt. selbstredend immer im sinne der guten sache. natürlich wird nicht erwähnt, dass man lechzend abends vor dem pc sitzt und die vollgepumpten amerikaner mit freuden wettet. a gewinn ist a gewinn und da sind dann die tiere nicht sooo wichtig, wenn´s im beutel klingelt. des weiteren ist sie die meisterin im aufwärmen oller kammellen. wenn es nichts neues zu lästern gibt über gewisse personen, dann wird eben in der alten scheisse gerührt die hauptsache ist, dass man etwas zu bieten hat und den gierigen mäulern etwas zum fraß vorwerfen kann, denn die wollen schliesslich unterhalten werden und nichts ist frau amelie1 wichtiger, als im gespräch zu bleiben, geht es doch nur auf kosten von „pissern“. aber auch sportpolitisch hat frau amelie1 einiges zu bieten. angeblich hat herr tiedtke fertige konzepte zur rettung des von uns allen geliebten sports in der schublade liegen, konzipiert von den wahren rennsportfreunden und der regie von frau amelie1. leider ist nirgendwo auch nur ansatzweise nachzulesen, um welche art konzept es sich handelt. aber fertig ist es und da der tiedtke es nicht will, wird er von frau amelie1 und ihrem spielmannszug tagtäglich diskreditiert. gegenstimmen werden nicht geduldet im chor der auserwählten und die ach so tolerante amelie1 sperrt unangenehme leute lieber aus, natürlich nur im sinne des guten umgangs und der guten sache,. denn darum geht es ja schliesslich. ihr zur seite die pressesprecherin der ganzen chose, frau gabriele suhr aka lady onyx aka „ich sitze vor dem pc und drücke mir die nase platt, so spannend ist das alles“. diese dame ist für die öffentlichkeitsarbeit zuständig im trauten basiskreis. alles, was auf youtube und sonst irgendwo zu finden ist, wird gepostet und wehe, wenn jemand es wagt, kritik zu üben an frau onyx, weil ein doppelpost stattgefunden hat. au weia, dann poltert die ganze horde los und gemeinsames echauffieren ist angesagt und der feind wird öffentlich sturmreif geschossen während frau onyx sich nur beleidigt zurückzieht und dann einige zeit nichts mehr von ihr zu hören ist aus der youtube welt. kommen wir nun zum kislar aga von frau amelie1´ harem, herrn jürgen weller. eigentlich ist alles gesagt über den kollegen schnürschuh. er führt, ganz nach münchener art, die abteilung attacke an. es gibt niemanden, der vor ihm sicher ist. jeder bekommt sein fett weg, wie es sich gehört für einen haremswächter. selbst gegenüber der ober haremsdame wird er manchmal aufmüpfig. droht diese mit konsequenzen, wird aber schnell reumütig zurückgerudert und schnell der schnuller in den mund gesteckt und ab geht´s, tief hinein in scheffins hintern. dort ist er und er kann nicht anders, wie er selbst einmal gesagt hat. welch tiefe selbtserkenntnis des wohl charakterlosesten figuranten in diesem satirischen volksschauspiel.

  • #8

    donvito (Dienstag, 10 Januar 2012 12:13)

    indes versucht ein emporkömmling mit dem nom de guerre fortunaking die forumskarriereleiter schnell nach oben zu klettern. als sachkundiger bescheidwisser zu allen themen, die der galopprennsport zu bieten hat, versucht er durch biederen witz und nahezu unendlicher klugscheisserei schnell zu herrn weller aufzuschliessen. aber da hat er die rechnung ohne den wirt gemacht. ein weller lässt sich nicht verdrängen, da kann er noch 100 mal seinen abschied ankündigen und sich selbst redeverbot geben, so was lässt er sich dann doch nicht gefallen und zwischendurch wird selbst innerparteilich an allen fronten gekämpft. da muss fortunatoking noch schwerere geschütze auffahren aber bislang langt es ihm, dass schlaubi schlumpf image zu tragen. im zeugnis würde stehen: hat sich stets bemüht. dieses tut auch frank lindner. redlich sogar, nur will es ihm einfach nicht gelingen. selbst dort, wo für die schlichtesten gemüter ein platz ist, wird er immer als letzter in die mannschaft gewählt und trotzdem er seine texte teils von anderen schreiben lässt, kann man ihm einfach keine guten noten geben. dafür wird einfach zu auffällig gespickt. setzen 6. was er allerdings mittlerweile in perfektion beherrscht ist, angebliche mißstände aufzudecken, ohne jemals einen beweis dafür zu führen, ob dem nun wirklich so ist und ohne jemals roß und reiter oder von mir aus auch hinz und kunz zu benennen. das will er nicht bzw. das kann er nicht .was er aber kann ist besitzer als ekelhaft zu bezeichnen, die ein pferd besitzen, was er nicht besessen oder gar gezüchtet hat. kommen wir zur marketing abteilung: herr vollblutgestüt lindenhof. zu bestimmten jahreszeiten immer besonders aktiv. marketing. da war doch was. ach ja, die zucht, die eigene. die muss vermarktet werden und wenn nicht bei den wellers, king of fortunas, queen amelies und dem pagen lindi, wo dann? natürlich dienen nickname und postings ausschliesslich der information. ist doch ehrensache. wenn man von page lindi spricht fällt einem automatisch der palastpage ein. ja was ist den mit dem los? der ist ja wegrationalisiert von frau amelie1 und sein alter ego feldmarschall von und zu rumpelstielzchen macht sich nach dieser blamage ziemlich rar. da soll wohl gras über die sache wachsen, denn der aufrechte blüüchoovv als u-boot ist keine gute werbung für das forum der aufrechten. aufrecht geht auch wieder dr. richter. allerdings erst seitdem hschmelz inaktiv gesetzt wurde. da fragt sich der geneigte leser: warum? scheut da jemand das offene wort, obwohl er es literarisch durchaus mit dem vorgenannten aufnehmen könnte? oder ist es einfacher, wenn man die übriggebliebenen alle von oben herab als dümmlich bezeichnen kann? man weiss es nicht aber man weiss, dass just in dem moment, als der eine suspendiert wurde, der andere zurück auf die showbühne kam. auf dieser tummelt sich schon lange topo, ein charmanter plauderer mit dem hang, alles zu wissen. das kann man nicht von netroyal behaupten oder besser gesagt net-loyal. der klopft sich ob seiner eigenen mehr als schlechten kalauer immer selbst auf die schenkel, na gut, wenn´s weiter nichts ist. nicht weiter erwähnenswert. dies ist allerdings der maitre, der nur zu genau weiss, wer schädlich für das ansehen des rennsports ist. leider weiss er dies nur anonym obwohl er doch so ein prominenter ist, laut amelie1. aber aus dem sicheren versteck lässt es sich leichter unter die gürtellinie schiessen. hingegen frau glomba kein problem hat, öffentlich kollegenschelte zu betreiben. selbst meist nur feldfüller reitend, weiss sie aber nur zu genau, wie viele schläge danedream in baden gebraucht hätte. dass diese in paris genauso viele bekommen hat, wurde wegen des sieges unter den tisch gekehrt denn dann hätte selbst frau glomba schelte bekommen, wenn sie einen arc siegritt kritisiert hätte. ach ja, wir sind arc war im forum zu lesen. alle haben es gewusst, welch tolles pferd danedream ist. natürlich, wie immer hinterher. was wäre die welt des sports ohne alle diese leute? wenn es sie nicht geben würde, würde alles in rauchenden trümmern liegen. der einzige, ausser kassandro natürlich, aber der wurde schon genug gewürdigt, der in dieser posse noch fehlt ist herr adolf friedrich schleifenbaum nebst der reizenden hilstar. dann wäre das starensemble perfekt und es könnte wahrhaftig wieder heiter werden, denn momentan ist es tief bewölkt. hals und bein und die hände immer schön unter der decke lassen manto; haben sie gehört?

  • #9

    Hast Du auch ganz schön geschrieben (Dienstag, 10 Januar 2012 12:56)

    es liest sich ohne Absatz
    wie aus einem Guß.
    Ein Stück Wertarbeit.
    Wie eine Kirchenglocke.
    Sie läutet: "Jetzt schlägts 13".
    Aber das doch schon lange.

    Bravo Donvito!
    Ein literarisches Meisterstück.
    Inhaltlich genug Stoff für diese Woche!

  • #10

    amelie (Dienstag, 10 Januar 2012 16:59)

    So schön. So schade, dass solche literarischen Ergüsse nicht mehr bei mir im Forum erscheinen. Was habe ich nur getan als ich diese Schreibgötter aus meinem Paradies getrieben habe ? Kann ich und vor allen Dingen die verbliebenen Forumsteilnehmer mir das je verzeihen ? Bitte kommt zurück in meinen Schoß ich verspreche Euch ihr müsst mir auch nicht in den Hintern kriechen. Der Platz ist wegen meiner Größe doch arg begrenzt.

  • #11

    Den Platz (Dienstag, 10 Januar 2012 18:01)

    hat Manto "voll"für sich beansprucht und reserviert.

  • #12

    da manto ja auch (Dienstag, 10 Januar 2012 18:08)

    kein fettnäpfchen auslässt, hat er ja auch die nötigen schmiermittel für enge stellen.

  • #13

    amelie1 (Dienstag, 10 Januar 2012 18:52)

    Die kann er doch mal ausleihen

  • #14

    King of Fortune (Dienstag, 10 Januar 2012 18:59)

    und Konsorten wird es freuen.

  • #15

    Buntspecht ißt einsam am Dienstag (Dienstag, 10 Januar 2012)

    Lady D. empfängt heute
    wieder seine böse Buben
    bei Käsekuchen und Musik.

  • #16

    kassandro (Dienstag, 10 Januar 2012 20:35)

    Na da hat er sich mal angestrengt, unser donvito. Setzen 1, möchte man fast sagen. Die Verbannung hat ihm offenbar gut getan.
    Was nun den von der Forumchefin in der Rubrik "Oldies but Goodies" gebrachten Beitrag von MQ angeht, so ist dessen Informationswert in der Tat gleich null, weil jeder mit eigenständigem Denkvermögen ausgestattete Kenner der darin abgehandelten Person zu denselben Ergebnissen kommt. Gut, ich kann selber nicht bestätigen, daß der arme Tropf am finanziellen Tropf seiner Frau hängt, aber man liest es doch immer wieder recht gerne. Wenn Frau Schmelz hier mitliest, dann möchte man ihr gleich Ratschlag geben, ihren Hubsi doch etwas kürzer zu halten, damit er hier nicht dauernd so über die Stränge schlägt.

  • #17

    Wenn Frau Hubsi hier mitliest, (Dienstag, 10 Januar 2012 20:37)

    dann möchte man ihr aber auch
    zu Ihrem Prachtexpemplar gratulieren !

  • #18

    verschrieben, heul (Dienstag, 10 Januar 2012 20:38)

    :-(

  • #19

    Frau heult (Dienstag, 10 Januar 2012 20:41)

    Mann flennt.

  • #20

    ich hab hier noch McDonalds Gutscheine (Dienstag, 10 Januar 2012 20:44)

    falls Du Hunger hast Hubsi
    Wir müssen was zu Essen schicken!

  • #21

    köstliche antwort von tiedcottage (Mittwoch, 11 Januar 2012 08:51)

    auf eine völlige schwachsinnsleistung des grossen fortunaking. hahahahaha

  • #22

    Ich find Dich ganz ok, Experte (Mittwoch, 11 Januar 2012 10:49)

    bin zwar neu im Rennsport und
    weiß nicht wer grad wen haßt

  • #23

    Oh (Mittwoch, 11 Januar 2012 10:57)

    Da hab ich es besser,ich wieß,welche mich am meisten haßt.