Zwischenbilanz

„Nicht nur sind in den Jahren 2010 und 2011 jeweils € 190.000 direkt in die Finanzierung des Rennsports geflossen, sondern sind durch die Übernahme von Marketingkosten, durch die stärkere Einbindung von German Tote, durch neue unter der Ägide von German Racing abgeschlossene Verträge und insbesondere struktureller Verbesserungen im Jahr 2010 ca. € 750.000 in den Rennsport zurück geflossen. Eine gleiche Summe ist über die verschiedenen Kanäle auch in diesem Jahr geflossen.

 

Es sind dies während der Meetings in Baden-Baden und Hamburg insgesamt 8 Renntage mit jeweils 6 Rennen die übertragen werden. Auf diesem Weg kommen ca. zwischen € 300.000 und € 400.000 an deutsche Rennvereine zurück, die sie re-investieren können.

 

(Man kann sagen), daß das Ergebnis unserer Beteiligungsgesellschaft racebets.com im Berichtsjahr 2010 deutlich besser als in den Plänen angedacht verlaufen ist. Das Geschäftsjahr 2011 beinhaltet nochmals eine große Steigerung. Diese Gelder sind im Business Plan eingeplant und zum Teil direkt an die Rennsport Unterstützung, an die Rennvereine und in Maßnahmen geflossen.

 

So haben wir es mittlerweile aus den Ministerien schwarz auf weiß, daß die Pferdewette ausdrücklich und ausschließlich auf Wunsch des Hauptverbands für Traberzucht und Rennen in den Glückspielstaatsvertrag eingebunden wurde…. Zusammen würde ein Verlust der Rennwettsteuer-Rückerstattung und der Vertriebserlöse über € 10 Mio. pro Jahr ausmachen. Bei einem Rennpreis-Volumen von € 12 Mio. ist klar, daß dies negative Auswirkungen hat.“

 

Das sind Ausführungen der BV aus dem Geschäftsbericht 2010/2011, der zur Vorbereitung der Jahresversammlung verschickt wurde. Was auch immer man davon hält, es ist besser, als in die hohle Hand geschissen, und man fragt sich, was die Alternative angesichts der Entscheidungen des DVR sind, diese Wege zu beschreiten. Immer wieder muß darauf hingewiesen werden, daß das DVR föderal besetzt ist, und daß Beteiligungen und Strategien durch die Mitglieder des DVR mit großen Mehrheiten getroffen wurden. Kritik müssen die Einzelpersonen daher an ihre Vereinsvorstände richten, also einzelne Rennvereine und BV. Aber was soll kritisiert werden? Die Ausführungen zum Glückspielstaatsvertrag (die ich nicht alle abschreiben wollte und die hier oft thematisiert wurden) machen nochmals deutlich, wohin der Hase auf Betreiben von Herz und Göhner laufen soll. Man muß schon mit dem nassen Schwamm gepudert sein, um diese lebensgefährlichen Aktivitäten gut zu heißen. Im Gegenteil, diese Leute haben gewiss nicht das Beste für den Galopprennsport im Herzen.

 

Wie immer herrscht mehr Schweigen im Walde, wenn es um konkrete Dinge geht, in dem Fall Zahlen und Konzepte. Nur bei gutem Wetter wird an jeden einschlägigen Baum gepinkelt, aber jetzt ist der Harndrang der Rasselbande von der Basis merkwürdig gedämpft.  Man stelle sich mal vor, die Zahlen gäbe es nicht veröffentlicht, ui je, das gäbe ein Gepinkel! So aber muß man endlich auch mal konkret zur Sache argumentieren, und das fällt den Damen und Herren seit jeher schwer. Göhner hat selbstredend  Recht gehabt, claro, aber warum denn nur? Racebets war eine Scheißidee, jedoch, will man das liebe Geld nicht haben? Offenkundig merken Rumstich Linde Richter Tamrat und Co, daß es nicht so einfach ist, gegen diese Tatsachen ideologisch anzustinken. Man nennt das die normative Kraft des Faktischen.

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Kommentare: 34
  • #1

    HGTölke (Montag, 22 August 2011 09:14)

    "...durch neue unter der Ägide von German Racing abgeschlossene Verträge und insbesondere struktureller Verbesserungen im Jahr 2010 ca. € 750.000 in den Rennsport zurück geflossen. Eine gleiche Summe ist über die verschiedenen Kanäle auch in diesem Jahr geflossen."
    Damit dürften die Buchmachergelder (nach Abzug diverser Kosten) gemeint sein.

  • #2

    #1 (Montag, 22 August 2011 10:30)

    Zahlen Geplänkel

  • #3

    (Montag, 22 August 2011 11:02)

    gute Pferde im Stall = in steter Sorge, auch bezüglich des ganz großen

  • #4

    Herzenssache (Montag, 22 August 2011 15:11)

    „So haben wir es mittlerweile aus den Ministerien schwarz auf weiß, daß die Pferdewette ausdrücklich und ausschließlich auf Wunsch des Hauptverbands für Traberzucht und Rennen in den Glückspielstaatsvertrag eingebunden wurde….“

    Somit hatten die das größere Durchsetzungsvermögen und/oder die besseren Argumente.

  • #5

    139 Sieg 39 Platz (Montag, 22 August 2011 15:56)

    Schiergen ließ heute Lijang bis fast an die Antlantikküste fahren.

    Und wir spielen ihn nicht, gucken nur zu.

  • #6

    Herr Richter wird es bestätigen können (Montag, 22 August 2011 17:33)

    139 : 39 = 3,56

    Ein Quotient von 3,5 riecht immer nach Sieg.

  • #7

    Sieg 14 Platz 11 (Montag, 22 August 2011 18:29)

    14 : 11 = 1,27

    Gerade mal 1,2 sowas kann man vergessen

  • #8

    Verklärung (Montag, 22 August 2011 23:54)

    ... der Tatsachen..... dance with the Devil... aber einfach
    weitermachen auf Messers Schneide.

  • #9

    K. Göntzsche, Conférencier (Dienstag, 23 August 2011 10:10)

    Brigitte fragte mich, was der Mann, der den Leuten auf der Rennbahn zwischen den Rennen immer etwas erzählte, denn von Beruf sei. Davon allein könne er doch wohl nicht leben.

    Ich sagte ihr: Der ist Conférencier.

  • #10

    Früher machte sowas auch (Dienstag, 23 August 2011 20:21)

    Lou van Burg

  • #11

    Hofer in Deauville (Dienstag, 23 August 2011 20:32)

    Ein erfolgreicher Tag neigt sich langsam seinem Ende zu.

  • #12

    Lock Vögel, vermehrt auf Rennbahnen (Mittwoch, 24 August 2011 10:12)

    Die komparativ Glücklichen sind es meistens nur scheinbar, oder aber sie sind, wie die Langlebenden, seltene Ausnahmnen, zu denen eine Möglichkeit übrig bleiben mußte, - als Lockvogel.


    Auf den Rennbahnen gibt es mehr dieser Lock Vögel als, sagen wir mal, im Aldi-Laden um die Ecke. Insbesondere wenn man auf der Rennbahn mal einen Blick in den Führring wirft.

  • #13

    kassandro (Mittwoch, 24 August 2011 10:30)

    Eine wirre Bilanz, die unser tapferer DVR-Verteidiger da präsentiert. Da sind "2010 und 2011 jeweils € 190.000 direkt in die Finanzierung des Rennsports geflossen". "Durch neue unter der Ägide von German Racing abgeschlossene Verträge und insbesondere struktureller Verbesserungen im Jahr 2010 ca. € 750.000 in den Rennsport zurück geflossen. Eine gleiche Summe ist über die verschiedenen Kanäle auch in diesem Jahr geflossen." Man ist also Stolz das Ergebnis von 2010 auch 2011 wiederholen zu können. Letztlich ist das ganze eine unfreiwillige Lobeshymne auf Engelbert Halm, denn der hat diese phantastischen Leistungen sogar trotz Ausfalls des Iffezheimer Frühjahrsmeetings geschafft.

  • #14

    Engel Bert (Mittwoch, 24 August 2011 13:24)

    Halm


    was macht er jetzt, wie geht's ihm?

  • #15

    HGTölke (Mittwoch, 24 August 2011 13:26)

    Das hat mit dem verzockten Frühjahrsmeeting nix zu tun. Die Buchmacher zahlen für jede Galopprennveranstaltung.
    Egal ob Samstag in Gotha oder Sonntag in Iffezheim. Deshalb war der Ausfall des Meetings auch kein Verlust für die anderen Rennvereine, wohl aber für das DVR. 2% vom Bahnumsatz, das ist schon was.

  • #16

    Blendwerk (Mittwoch, 24 August 2011 14:04)

    Da werden viele Zahlen genannt, Gelder, die in den Rennsport geflossen sind, vorzugsweise sechsstellige. Dies ist noch ansatzweise präzise. Doch dann kommt die (leidige) Beteiligung an racebets.com. Da ist auch Geld geflossen, doch nun wird es unpräzise. Warum nun keine Zahlen? Das Geschäft bei racebets.com ist deutlich besser als gedacht verlaufen. Das heißt alles und gar nichts.

    Als für die Beteiligung an „German Racing“ geworben wurde, hieß es, das ist unsere letzte Chance. Doch jetzt sprudelt das Geld anscheinend auch so. Was heißt sprudelt, es schießt geradezu in Fontänen.

  • #17

    Das Geld schießt in Fontänen (Mittwoch, 24 August 2011 14:28)

    Sehr schön, wir freuen uns sehr.

  • #18

    Man sollte nicht vergessen, (Mittwoch, 24 August 2011 17:15)

    dass das Eine die BV und das Andere diese Beteiligungsgesellschaft ist.

  • #19

    Mein Geschenk an Euch: (Mittwoch, 24 August 2011 22:13)

    Ich möchte Euch gerne diesen Artikel aus
    dem Rhein-Main-Teil der FAZ schenken.
    Ich weiß, daß das vom Copyright her nicht ok
    ist. Wenn der Text vielleicht dann morgen abend
    wieder verschwindet wie der große Gewinn
    von Bekleidungsstücken von einem Kollegen
    neulich nacht, dann wärs ja ok, so wie eine
    Seifenblase auch nicht ewig hält :-)

    Wenig zu gewinnen, aber viel zu verlieren
    Wegen fehlender Perspektiven kehrt Trainer David Richardson der Frankfurter Galopprennbahn und seiner Wahlheimat den Rücken / Von Steffen Schneider


    FRANKFURT. Hier sitzt er am liebsten. Auf der Terrasse eines Bistros in Niederrad, im Schatten eines großen Sonnenschirms. Nur wenige Meter entfernt von der Galopprennbahn und dem Golfplatz, in der Ferne ragen die Türme der Banken gen Himmel. „Für mich gibt es in ganz Frankfurt keinen schöneren Platz“, sagt David Richardson. Nur noch wenige Stunden wird der Galopptrainer hier verbringen können, am 31. August beendet er nicht nur seine Laufbahn, sondern kehrt auch seiner Wahlheimat Frankfurt den Rücken.

    Allerdings, und das schmerzt Richardson, nicht ganz freiwillig. „Es ist an der Zeit zu gehen“, sagt der 67-Jährige, denn „bevor ich Schulden mache, höre ich lieber auf“. Auch Richardson ist ein Opfer des gesunkenen Pferdebestands in Deutschland, aktuell hat er noch fünf Pferde – Luebecker, Notario, Lord of Africa, Indian Lovesong sowie Navaja. „Nichts“ sei das, schließlich brauche er zwanzig Tiere, damit sich seine Arbeit finanziell rentiere. Zu Spitzenzeiten, in den neunziger Jahren, hatte er mehr als dreißig.

    Am 15. November 1991 übernahm Richardson in Niederrad den Stall des verstorbenen Andreas Hecker. 314 Siege hat der Brite als Trainer seither gesammelt – mit dem Höhepunkt des Gruppe-I-Erfolgs mit Anzillero beim Deutschland-Preis 2001. Ein 315. Sieg blieb ihm indes versagt. „Ich wollte das Deutsche Derby gewinnen“, sagt Richardson, „leider ist mir das nicht gelungen.“ Als Trainer, versteht sich. Als Jockey eroberte er das Blaue Band 1971 auf Lauscher, 1980 auf Navarino und 1986 auf Philipo. 980 Rennen gewann der Brite, zwanzig Jahre zählte er zu den Top-Jockeys der Bundesrepublik, in die ihn ein zufälliges Treffen mit Herbert Eversfield gebracht hatte. Der Besitzer des Gestüts Langenberg hatte Richardson in England beobachtet und ihm angeboten, nach Deutschland zu kommen.

    Seinerzeit stand er vor der Wahl, trotz allen Talents weiter in der zweiten Reihe zu stehen oder es im Ausland als erster Jockey zu versuchen. 1971 fasste Richardson seinen Entschluss und ritt fortan für Herbert Crohn in Krefeld, für Arthur-Paul Schlaefke (Köln), Theo Grieper (Röttgen) und Jutta Schultheis (Warendorf). Mehr als zwei Jahrzehnte war das Rheinland Richardsons neue Heimat, ab September wird er auch wieder in Krefeld wohnen. „Back to the roots“, sagt der Brite, der Deutschland längst als „Heimat“ betrachtet. An seine Herkunft erinnert sein Spitzname: „Sparks“ – zu Deutsch Funken – wird der in Cornwall geborene, aber im walisischen Ort Flint-Feuerstein – aufgewachsene Richardson genannt.

    „Er hinterlässt bei uns sportlich wie menschlich eine große Lücke, schließlich hat er die Frankfurter Trainerszene jahrelang geprägt“, sagt Christiane Weil-Daßbach. Die Präsidentin des Frankfurter Renn-Klubs will Richardson bei einem Renntag im September gebührend verabschieden. Seine Pferde werden bis dahin allerdings längst verkauft oder in andere Ställe gewechselt sein, Notario und Lord of Africa beispielsweise zu seinem Frankfurter Kollegen Wilfried Kujath. „Wenn ich mich von ihnen verabschiede, werden Tränen fließen“, sagt Richardson, der eine innige Beziehung zu seinen „treuen Wegbegleitern“ führt. An zwei von ihnen hat er ganz besondere Erinnerungen: Anzillero und Touch Down. „Das“, sagt Richardson, „waren die besten Pferde, mit denen ich je arbeiten durfte.“ Ersterer sei im Umgang zwar schwierig gewesen, aber „ein Rennpferd, wie es im Buche steht“. Hengst Touch Down habe ein gewisses Phlegma besessen, „auf der Rennstrecke ist er aber explodiert, das war der Wahnsinn“.

    Die Augen des schmächtigen Briten leuchten, wenn er von Anzillero und Touch Down erzählt, immer wieder schweift sein Blick dabei über die Rennbahn. So ganz mag man sich ihn nicht als Golf spielenden, den Ruhestand genießenden Rentner vorstellen, auch wenn Richardson betont, die Krefelder Rennbahn nur noch als Zuschauer betreten zu wollen. Seinen Nachfolger will der Frankfurter Renn-Klub in den nächsten drei Wochen präsentieren. Noch gibt es also keinen Kollegen, dem Richardson einen guten Rat mit auf den Weg geben könnte: „Gewinne stets, so viel du kannst“, dies sei sein Motto in all den Jahren gewesen. David Richardson verlässt Frankfurt nun, weil es für ihn nicht mehr viel zu gewinnen, wohl aber viel zu verlieren gibt.


    Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24.08.2011 Seite 46

  • #20

    Oma Duck (Mittwoch, 24 August 2011 22:32)

    @Genschenk an euch
    *Ironie*Das ist alles wegen der tollen Perspektiven, die es demnächst geben wird. Bloß der Dave hat das noch nicht begriffen.*Ironie aus*

  • #21

    Jockeys wollen reiten (Donnerstag, 25 August 2011 10:25)

    Häufig wissen die Leute nicht, was sie wollen, bis du es ihnen zeigst...war die Antwort des gestern zurückgetretenen Apple-Chef auf die Frage nach seinem Erfolg.

    Das scheint das Grundproblem des deutschen Galopprennsports zu sein. Die Leute, bis in die letzten Winkel des DVR hinein, wissen nicht was sie wollen. Mal wollen sie das, ca. ein Jahr später wollen sie dann das genaue Gegenteil.

    100.000 Euro Handicaps z.B., wollen die Leute das wirklich?...ja, okay, da gibt es zwischen den diversen Gruppen Rivalitäten. Der eine Wetter will das Geld vom anderen Wetter. Die Besitzer wollen vom Wetter ausschließlich dessen Geld, und nicht nur dieses, auch noch Teile von dem, und diesem und jenem Geld.

    Dann gibt es da noch die Züchter, die Funktionäre, die Aktiven, die Bratwurstverkäufer, und, und, und... Vielleicht bedarf, vielleicht bedürfte es, eines Duce, eines Maximo Leaders, der diese verschiedenen Interessengruppen unter einen Hut bringt, von denen nur die Jockeys zu wissen scheinen, was sie wollen: nämlich reiten.

  • #22

    Frauk, (Donnerstag, 25 August 2011 21:52)

    Du hast das "e" vergessen bei Hengst"_"

  • #23

    #9 (Freitag, 26 August 2011 18:24)

    Herausgeber einer Postille .
    Auch gelbes Blatt genannt.

  • #24

    wo kann ich diese gelbe Seiten beziehen ? (Freitag, 26 August 2011 19:49)

    Steht der irgendwo mit seime Gelbturm
    vorm Kaufhaus. Ich höre immer nur
    die Lästerer über den herziehen ?

  • #25

    galopp intern (Freitag, 26 August 2011 20:07)

    Internet !Parlo fragen,der kennt sich dort aus.
    Aber nur mit Ärmelschoner.

  • #26

    Personenkarussell (Freitag, 26 August 2011 20:35)

    und wer ist der Erzfeind vom
    Herausgeber der gelben Seiten ?

  • #27

    gi kann man sehr leicht (Freitag, 26 August 2011 20:39)

    im internet bestellen.

  • #28

    dann schick mir mal die Anschrift rein, der Di wirds mal nachsehen im Sinne der Unterhaltung (Freitag, 26 August 2011 20:45)

    ...

  • #29

    nein lass bleiben (Freitag, 26 August 2011 20:48)

    ich hab grad an Larry und Sergey gedacht und
    werds selber suchen.
    Tiere im Zoo oder Menschen hinter Computern
    brauchen Aufgaben die sie fordern.

  • #30

    wenn ichs mir überlege (Freitag, 26 August 2011 21:11)

    entweder es trifft mich oder nicht.
    Hier ist Stoff genug zu allem

  • #31

    Parsifal (Freitag, 26 August 2011 21:14)

    Treffer .

  • #32

    Penthouse Mouse, Pferde Mekka, aus dem Lehnstuhl heraus (Samstag, 27 August 2011 10:21)

    Wenn das Wetter schön war, studierte ich schon mittags im Wassergarten des Gelsenkirchener Stadtparks die Formen der abendlichen Trabrennveranstaltung. Viel trug ich damals nicht zum deutschen Bruttosozialprodukt bei. Mein Traum war ein Leben in Paris, inklusive der Rennbahnen von Vincennes, Longchamp, Chantilly.

    Heute, 2011, hat sich dieser Traum vom Pferde-Mekka durch das Internet mehr als erfüllt. Aus dem Lehnstuhl heraus, kann ich nun die Pferderennen auf allen fünf Kontinenten verfolgen.

    Schön, dass mich Brigitte dabei etwas unterstützt. Wie vor zwei Tagen, als Penthouse Mouse in Südafrika lief:

    Kannst Du bitte für mich im 5R in Clairwood Penthouse Mouse mit 100 Euro Platz spielen. Ich habe gerade fettige Finger.

  • #33

    finger food (Samstag, 27 August 2011 10:55)

    nun, mit fat finger soll man keine tastatur bedienen, das gibt dann oft verschiebungen der skala - wette 10, schreib 1000. fat finger syndrom.

  • #34

    Schöne Geschichte mit Brigitte (Samstag, 27 August 2011 11:12)

    Bei uns wird auch grad die Gattin
    zur Wettgehilfin weitergebildet.
    Selber Entscheidungen zu treffen,
    nehm ich ihr zur Sicherheit noch ab.
    Und so floriert das Business :-)