Lerne rechnen mit Dr. Richter

Herr Dr. Richter macht sich Gedanken zu den Handicaps, die bei uns ausgeschrieben werden, und die dann oft mangels Startern nicht zustande kommen. Er macht sich auch Gedanken zu Herrn Delius`Kommentar zu diesem Thema, und zwar wie folgt:

 

„Warum funktioniert so etwas in Deutschland nicht? Dazu leider nur das abgedroschene geht-immer-Argument („zu wenig Pferde im relevanten GAG-Bereich“). Selbst keine Verbesserungsvorschläge, sondern nur das branchen-übliche Lamentieren. Schade, Sie sollten mit Ihrer Erfahrung mehr können!
So einfach ist es natürlich nicht. Hier wird leider wieder eine gute Idee durch einen unkoordinierten Hauruck-Dilettantismus kaputtgemacht. Wo ist das DVR? Solche konzeptionellen Fragen müssten dort entwickelt und gesteuert werden, wenn man vernünftige Strukturen hätte.
Einige Anregungen - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - wie man diese gute Idee in eine funktionsfähige Konzeption weiterentwickeln könnte:“

 

Herr Dr. Richter nimmt für sich in Anspruch, als Mann der Zahlen und der Statistiken Bescheid zu wissen im Rennsport und in der Zucht, und seine ausgeklügelten Überlegungen fußen stets auf Zahlen und Algorithmen, die er in mühsamer Kleinarbeit zusammen trägt und kompiliert. Er bemängelt nicht gehört zu werden, und macht das regelmäßig an der Zentrale in Köln und deren Personal fest, welches seine Talente nicht erkenne. Und dann kommt die folgende Behauptung, mit der er seine Anregungen zum Bessermachen u.A. untermauert:

 

„In den USA sind die meisten Gruppe-Rennen Handicaps.“

 

Das ist interessant. In den USA gibt es 2011 insgesamt 474 Graded Stakes, davon Grade I 112, Grade II 153, und Grade III 209. Von diesen Graded Stakes sind Handicaps Grade I 22, Grade II 59, und Grade III 64, insgesamt 145. Das sind mit anderen Worten um und bei 30% der Graded Stakes. Das sind also nicht die meisten, auch nicht fast, sondern weniger als ein Drittel, und somit die deutliche Minderheit.

 

Es ist müßig, sich weiter mit Dr. Richters Abhandlung zu beschäftigen, die auch sonst nichts Substanzielles hervorbringt, aber es zeigt, auf was für tönernen Füßen diese als Fachbeitrag daherkommenden Artikel des Dr. Richter stehen. Annahmen ohne Grundlage, Zahlen ohne Wert, Kritik ohne Substanz.

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Kommentare: 31
  • #1

    Es fehlte nur noch (Dienstag, 19 Juli 2011 15:04)

    sein üblicher Vorschlag das Ganze als Serie über das Jahr auszutragen und damit ungeahnte PR-Wirkung zu erzielen.

  • #2

    CR (Dienstag, 19 Juli 2011 15:21)

    Das DVR hat rechtzeitig erkannt,welch geistiger
    Tiefflieger der Mann ist.

  • #3

    stelzfuß (Dienstag, 19 Juli 2011 15:48)

    Für seine 7-8 Jünger im Forum bleibt er aber der Ober-Guru:-)

  • #4

    ... (Dienstag, 19 Juli 2011 15:49)

    Dr. Richters Zeit kommt noch.

  • #5

    pro Richter (Dienstag, 19 Juli 2011 15:53)

    Ich meine auch, dass Dr.Richter unterschätzt und verkannt wird.

  • #6

    leider nein (Dienstag, 19 Juli 2011 16:00)

    Ein Prophet gilt nichts im eigenen Land.

  • #7

    Ach so, ich dachte der (Dienstag, 19 Juli 2011 16:50)

    Richterspruch ist immer massgebend.

  • #8

    gibts auch noch (Dienstag, 19 Juli 2011 17:00)

    Schiedsrichter

  • #9

    herrlich (Dienstag, 19 Juli 2011 17:24)

    So lange er denn auch des prophetierens mächtig ist.

  • #10

    In der Hinterhand (Dienstag, 19 Juli 2011 17:33)

    Wenn alle Stricke beim DVR reißen, haben wir immer noch Dr.Richter.

  • #11

    bloß nicht (Dienstag, 19 Juli 2011 17:34)

    Dann wird es noch weniger Besitzer geben.

  • #12

    Gott schütze uns vor Sturm und Wind (Dienstag, 19 Juli 2011 17:52)

    und Funktionären, die wie Richter sind.

  • #13

    Was will man mehr (Dienstag, 19 Juli 2011 17:57)

    Dr.Richter kann gut rechnen. Dr.Richter kann gut kombinieren.

  • #14

    Er kombiniert (Dienstag, 19 Juli 2011 18:26)

    Statistikliebe mit Erfolgslosigkeit.

  • #15

    schwippschwager (Dienstag, 19 Juli 2011 19:25)

    er macht sich vor allen dingen gedanken um dinge, die ihn überhaupt nicht betreffen. was hat er mit handicaps zu tun, mit pferden der skala -36? überhaupt nichts, genauso wenig wie rumstich mit gruppe I pferden. das sind alles sachen, die diese sportsfreunde nur vom hörensagen kennen. ewige schwätzer, ewige rumschwaller und schulterklopfer. fehlt noch der ofensetzer aus bremen, der seine rechnungen nicht bezahlt, aber besser weiß, wie es geht. lindimann, der minusmann.

  • #16

    i am free (Dienstag, 19 Juli 2011 19:46)

    Eher ein Dummschwätzer,der immer versucht 1-2 lacher
    auf seine Seite zu ziehen.
    Aus einem Oberlehrer wird jedoch nie eine Führungskraft,
    geschweige denn ein Manager,o.ä.,beim DVR .

  • #17

    hobo (Dienstag, 19 Juli 2011 20:16)

    Die Erfolgslosigkeit ist seine treibende Kraft.

  • #18

    Parlo ist (Dienstag, 19 Juli 2011 20:35)

    alt,dynamisch aber erfolglos .schade um das talent.

  • #19

    Böter (Dienstag, 19 Juli 2011 22:30)

    von Dr. Richter lernen heißt verlieren lernen.

  • #20

    Herr Flöter (Mittwoch, 20 Juli 2011 07:54)

    Einige gewinnen aber dazu.

  • #21

    Verstehe nicht (Mittwoch, 20 Juli 2011 08:19)

    wieso in diesem Blog dieser armselige, von Neid zerfressene Doktor mit seinen wirren Ideen und Zahlen immer wieder erwähnt wird. es geht ihm doch sicher einer ab, hier beachtet zu werden! Also, lasst ihn doch mit dem anderen Ritter der traurigen Gestalt in Amelieses Forum seine Zahlen und Statistiken verbreiten. Das reicht doch vollkommen aus!

  • #22

    Emma (Mittwoch, 20 Juli 2011 09:22)

    Man ersetze die Meisten durch eine Vielzahl und schon stimmt die Chose wieder. In USA sind Handicaps auch Greuppe-Rennen, in Europa nicht. Das ist der unterschied, um den es geht.
    Aber Erbesenzäghler merken das ja nicht, weil sie es nicth merken wollen.

  • #23

    sozusagen greuppe-erbesenzäghler, (Mittwoch, 20 Juli 2011 12:31)

    da braucht man nicht lange rätseln, von wem das stammt :-)

  • #24

    etwa (Mittwoch, 20 Juli 2011 12:51)

    von Herrn *umstich???

  • #25

    Kalle (Mittwoch, 20 Juli 2011 15:19)

    Rhum, stich den Buben!

  • #26

    Godophin (Mittwoch, 20 Juli 2011 16:09)

    Aus Wicki, Vuklanisation, das Verfahren:
    Hierdurch gehen die plastischen Eigenschaften des Kautschuks bzw. der Kautschukmischung verloren, der Stoff wird mittels des Verfahrens der Vulkanisation vom plastischen in einen elastischen Zustand überführt

    Der bei diesem Verfahren entstehende Gummi hat gegenüber dem Ausgangsprodukt dauerelastische Eigenschaften, kehrt bei mechanischer Beanspruchung jeweils wieder in seine Ursprungslage zurück, hat eine höhere Reißfestigkeit, Dehnung und Beständigkeit gegenüber Alterung und Witterungseinflüssen.

  • #27

    hilft beim anschmiegen (Mittwoch, 20 Juli 2011 16:52)

    an seine geliebte vorgesetzte, in verbindung mit dem geschleime unschlagbare mischung.

  • #28

    Hallo, Willkommen Nasenbohrer! (Mittwoch, 20 Juli 2011 17:38)

    Jetzt haste aber Dein Fett weg! Er ist ein gewaltiger Konterer, denkt er zumindest.

  • #29

    der Plagiathor (Mittwoch, 20 Juli 2011 19:16)

    wenn Prozentrechnen schon zu schwierig ist, wie kommt man dennoch an einen Doktor? Oder meint Dr. in Wahrheit Detlev-Richard?

  • #30

    Herrrrrrrlisch, (Samstag, 23 Juli 2011 14:52)

    wie der Parlo so die verschiedenen Championatsausgänge errechnet! Er ist eben ein absolutes Genie.

  • #31

    Auch die Umrechnung der Rennzeiten (Dienstag, 26 Juli 2011 15:12)

    in Sekunden, einfach nur brilliant! Wer könnte das so wie er?