Der Gastkommentar. Heute: Herr Delius

„Die Durchführung von Rennveranstaltungen ist

ein ständiger Kampf und er wird vor Ort entschieden.

Von Hamburg über Hannover und Köln bis nach

München wird durchweg gute Arbeit geleistet. Vom

Kopf, vom Verband, kommt wenig, niemand erwartet

es inzwischen. Kritisiert wird immer, gelobt nie.“

 

 

Eine bittere Klage, die Herr Daniel Delius da anstimmt. Die Arbeit wird vor Ort gemacht, in Köln wird geschlafen. Ja, die Veranstaltungen sind mehrheitlich Sache der Vereine, weil sie sich von niemandem in ihre hoheitliche Platzregie reinregieren lassen mögen, am allerwenigsten München, wo die Uhren in jeder Hinsicht anders gehen. Daher kommt es auch, daß jeder Verein uneinsichtig seine Termine nicht mit den Nachbarn abstimmt, und schon gar nicht mit einer Zentrale. Allerdings nimmt man bereitwillig das Geld, welches aus Köln an alle Vereine im letzten Jahr gezahlt wurde, satt fünfstellig, und es macht als Antwort auf den Deliusschen Klagereim wenig Unterschied, ob das nun vom DVR, von German Tote, von einer Betriebs- GmbH und/oder der BV stammt. Es ist am Ende in Köln erwirtschaftet worden, und sei es durch Einwerbungsleistung von z.B. Kommanditgeldern. Immerhin sah sich sogar der Vorstand des HRC gelegentlich seiner Mitgliederversammlung genötigt, auf diesen Umstand gesondert und dankbar hinzuweisen. Diese Gelder tragen ganz erheblich zu den Budgets der Rennvereine bei. Des Weiteren macht sich die Zentrale durchaus emsig in Sachen Glückspielstaatsvertrag zu schaffen, einer Herkulesaufgabe angesichts der Kräfte, die an diesem Thema zerren und hantieren. Herr Delius macht seine Arbeit bei TT gut. Aus der Politik sollte er sich raushalten. Da ist er befangen.

 

Leider hat es mit der Olympia Bewerbung von München nicht geklappt, genauso unerfreulich wie die Niederlage der Damen beim Fußball. Immerhin gaben diese Ereignisse vielen aufgebrachten Leuten Gelegenheit, sich über das Schlechte in der Welt zu beklagen, und die männlichen Redakteure in den Zeitungen konnten großmütig ihre Unvoreingenommenheit demonstrieren. Als wenn es darum ginge! Fußball ist eine Kunst, die aus dem Fußballspiel an sich besteht, sowie der Jahrhunderte alten Rezeption durch das männliche Publikum. Punktum. Es ist wie Synchronschwimmen umgekehrt, das machen auch nur Mädchen. Oder rhythmische Sportgymnastik. Hat man jemals einen Herrn die Keule rhythmisch schwingen sehen, oder das Bänzl? Oder Füßchen in die Höh, bzw. Schwänzchen? Manche Dinge sind monochrom, nicht schwarz/weiß, sondern einfach nur schwarz. Das sollte auch so bleiben. Und Gott bewahre uns vor neuerlichen Münchner Spielen, und dem unweigerlich hinzutretenden Dauergefasel von der heimlichsten aller Welthauptstädte der Herzen mit dem allerbesten Wetter unter dem Himmelszelt und den charmantesten Bayern unter der Sonne und allem Drum und Dran, an der Spitze der unsägliche Tunichtgut „Franzl“ Suppenkaspar Beckenbauer. Nicht auszuhalten, zumal der Münchner Rennverein e.V. dann wieder Gelegenheit hätte, überflüssige Latifundien an die Rodelleute zu verhökern oder die Sommerschihasen, so daß Herr Weller weiter behaupten könnte, dieser Verein sei als einziger schuldenfrei und einzigartig. Danke insofern an das olympische Komitee, welches diesen bittersten Kelch verhindert hat. Sollen die Koreaner das aussaufen, geht auch nicht mit Ginseng oder Stäbchen (Staberl).

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Kommentare: 48
  • #1

    Da freue ich mich (Montag, 11 Juli 2011 20:38)

    aber schon auf die Reaktion aus dem Süden! :-)

  • #2

    Herzkasper (Montag, 11 Juli 2011 20:39)

    ist vorprogrammiert.

  • #3

    j.w. (Montag, 11 Juli 2011 20:47)

    kaum. den elogen eines mietjuristen an sein neues zentrale-hobby wird bewußt nicht widersprochen ...

  • #4

    aber in bezug auf münchen (Montag, 11 Juli 2011 20:52)

    hat er doch recht, oder?

  • #5

    Der Herr aus M. (Montag, 11 Juli 2011 21:56)

    scheint aber nun ein ganz eifriger Konsument von D.I.'s Schnellschüssen zu sein. Offenbar kann man es gar nicht erwarten die Neuigkeiten aufzunehmen........

  • #6

    Die Benützung der Rolltreppe auf eigene Gefahr (Montag, 11 Juli 2011 22:30)

    Das ist von München hängen geblieben. Jeden Abend dieser Satz auf dem nach Hauseweg.

  • #7

    kassandro (Montag, 11 Juli 2011 22:53)

    Was den Kommentar von Herrn Delius angeht, so muß ich Herrn Schmelz rechtgeben. Herr Delius ist in dieser Sache befangen, denn er steht offensichtlich auf der Gehaltsliste von winrace und diese Firma scheint dem Konkurs des Deutschen Galoppsports nicht negativ gegenüberzustehen, um ihn dann preiswert zu übernehmen. Das ergäbe sehr schöne Synergieeffekte, die dann allerdings auch die Rennvereine spüren würden. Für mich war der Renntag in München der schönste seit Jahren, aber es ist ganz offensichtlich, daß es dort nicht gut läuft und die Delius-Bemerkung auch inhaltlich falsch ist. Wenn Herr Delius solche Sachen kommentiert, sollte er seine Abhängigkeit von Winrace deutlich machen. Insgesamt macht Herr Delius eine gute Arbeit, das sollte man bei dieser Kritik vergessen.

    Die Schadenfreude über die Ablehnung der Münchner Olympia-Bewerbung ist wieder einmal typisch Schmelz. Schadenfreude mag die schönste Freude sein, jedoch nur für Primitivlinge. Was haben wir vom Scheitern der Münchner? Nichts! Im Gegenteil, von Olympia würde das ganze Land profitieren, Oberbayern vielleicht ein bißchen mehr, aber was soll's. Ich war bei Olympia 72 vor Ort und es waren sehr gute Spiele mit tatsächlich phantastischem Wetter. Das Olympia-Attentat war der einzige Vermuthstropfen. Das IOC hat klar gemacht,daß auch Winterspiele nur mehr an große Metropolen vergeben werden. Also kommt für uns nur München als Veranstalter für Olympische Winterspiele in Frage. München sollte sich für die Spiele 2022 wieder bewerben. Irgendwann wird es schon klappen. Auch bei Pjöng Jang klappte es nicht beim ersten mal.

  • #8

    Plötzlich sah ich Licht in der Dunkelheit (Dienstag, 12 Juli 2011 00:41)

    Es gibt tausend Möglichkeiten, sein Geld auszugeben, aber nur zwei, es zu erwerben: Entweder wir arbeiten für Geld - oder das Geld arbeitet für uns.

  • #9

    Klingt hart, ich weiß (Dienstag, 12 Juli 2011 00:47)

    Auch heute gehe ich noch manchmal zur Rennbahn. Nirgendwo sonst kann ich so viele Dummköpfe pro Quadratmeter antreffen wie dort.

  • #10

    #9 (Dienstag, 12 Juli 2011 00:51)

    ist sehr grenzwertig, vielleicht muß #9 sogar gelöscht werden.

  • #11

    donvito (Dienstag, 12 Juli 2011 07:09)

    vielleicht grenzwertig aber nicht ganz unwahr, wenn man #7 liest. ich hoffe, dass dieser herr es sich sich nicht nehmen lässt, während der olympischen spiele 2018 nach pjönjang (wie er selbst schrieb, dieser stets irrende komiker) zu reisen. mit dem gepflogenheiten dort kennt er sich ja bestens aus und genau dort gehört er wohl hin.

  • #12

    Rainer Wittmann (Dienstag, 12 Juli 2011 08:17)

    Wieder schlecht geschlafen, donvito? Nach Pjöngjang kann ich schon ihnen zuliebe nicht reisen, denn was würden sie nur ohne mich machen?

  • #13

    kim il sung II (Dienstag, 12 Juli 2011 08:23)

    herr weller ist ein treuer weggefährte, so viel steht fest. ich hoffe jedes jahr, er kommt nach hamburg, aber leider verhindern nähere umstände seine reise in den norden. kein visum? pjöngjang ist eine interessante alternative, ein husarenstück des lieben führers, mit welchem auf einen schlag alle probleme des gebeutelten landes am yalu hin und weg wären. immerhin hat der liebe führer II bereits eine der größten riedel gläser sammlungen der welt zusammen getragen, dazu eine schöne cognac sammlung zum selbertrinken, so daß insofern bereits eine affinität zum westlichen lebensstil vorhanden ist. ein tiger staat mit panther qualität.

    zumal der W!!!ermuthstropfen nach münchner art nicht zu erwarten ist. überhaupt die schönste und betörendste nutzung dieses alkoholischen bildes, die ich in meinem leben lesen durfte. ein wermuthstropfen, genau, das war es damals in münchen. ein wemuthstropfen.

  • #14

    kurfürstfw (Dienstag, 12 Juli 2011 09:19)

    Wintersport interessiert den Turffreund wenig, deshalb wunderts es auch nicht wenn man den Austragungsort 2018 "Pyeongchang" in Südkorea mit der Hauptstadt Nordkoreas "Pjöngjang" verwechselt.

  • #15

    - (Dienstag, 12 Juli 2011 09:44)

    Mein Sekretär ist wieder nicht zu erreichen

  • #16

    Rennbahnen machen aggressiv (Dienstag, 12 Juli 2011)

    Ich habe Angst, wütend zu werden, deshalb bin ich so nett und friedfertig.

    Wenn ich den Kopf verliere, was mir nur auf einer Rennbahn passieren kann, werde ich fürchterlich rabiat.

  • #17

    rühl (Dienstag, 12 Juli 2011 14:08)

    München, macht seinen Weg,auch wenn es einige nicht so gerne sehen.Der heutige Vorstand hat in 12 Monaten mehr bewegt, als der vorherige Vorstand in 15 Jahren.
    Wie sagt man in Bayern:, pack mas oh.

  • #18

    kassandro (Dienstag, 12 Juli 2011 20:38)

    Ihr Bayern leidet unter argen Verfolgungswahn. Ihr denkt offenbar ständig, daß euch die Preißn irgendwie austricksen wollen. Es wird nur wenige Leute geben, die den Münchner Mißerfolg wünschen. Ein Ende des Galoppsports in Münschen wäre für den gesamten deutschen Galoppsport sehr schädlich. Dort muß man eigentlich um jeden Preis die Stellung halten. Die Anlage in Riem hat zwar wie alle deutschen Bahnen den Charme der 70er Jahre, gefällt mir aber trotzdem sehr gut. Es wird auch viel für die Kinder getan. Was allerdings im Vergleich zu Hannover und Harzburg auffällt. ist, daß der Galoppsport im Bewußtsein der Münchner Bevölkerung überhaupt nicht mehr präsent ist. Ich war ja schon den ganzen Vormittag in München und hab dort nirgendwo einen Hinweis gefunden, daß in Riem am selben Tag einer der wichtigsten Renntage stattfindet. Nicht einmal an der S-Bahn nahe der Bahn war auch nur der geringste Spur von Galoppsport zu sehen. Hier kann dieser sagenumwobene neue Vorstand schon einmal überhaupt nichts getan haben oder hat gar negative Arbeit geleistet. Trotz deutlich schlechterem Programm waren beim Eroffnungsrenntag in Hannover etwa 10 mal so viele Zuschauer wie in Riem beim Bavarian Classic Renntag. Beim letzten Agl4 waren vielleicht noch hundert Leute auf der Bahn und die saßen zum größten Teil beim Buchmacher, der sich schon im Hauptgebäude breit gemacht hat. Ich konnte in Riem nicht die geringsten Anzeichen von Aufbruchstimmung erkennen. Scharf kritisieren muß ich den Highroller Wettbewerb, wo die Leute zu sehr hohen Wetteinsätzen verführt werden. Wenn das in der breiten Öffentlichkeit bekannt wird, wird der Galoppsport einen schweren Imageschaden erleiden. Von solchen verheerenden Neuerungen sollte man auf jeden Fall die Finger lassen. Ich hoffe im nächsten Jahr beim selben Renntag wieder dabei zu sein und bin mal gespannt, was sich dann alles geändert hat.

  • #19

    High Roller-Wettbewerb (Dienstag, 12 Juli 2011 21:05)

    ist auch nicht für Sie geeignet, eher Hohlroller-Wettkampf!

  • #20

    donvito (Dienstag, 12 Juli 2011 21:53)

    CSI- Turf schaut, wie in Harzburg, auf allen Rennbahnen mal nach dem Rechten. Nun auch in den Städten und allen anderen Etablissements. What a clown.

  • #21

    rühl (Mittwoch, 13 Juli 2011 06:53)

    wenn der MRV 20000 Zusachauer auf der Bahn hat, ist das nicht schlecht. Heute schreibt die Presse wieder über die Rennen im Gegensatz zu früher.
    Der Renntag am 10.7. spricht eine klare Sprache Herr Kassandro -
    Beim UAE Festival Day Munich - Hohe arabische Gäste in Riem
    Die Galopprennbahn Riem präsentierte sich zum 1. UAE Festival Day in seinem schönsten Gewand: Das Geläuf in gewohnter 1A-Qualität, die Anlage gepflegt und geschmückt.
    Die beiden oberen Etagen der Clubtribüne empfingen die hohen arabischen Gäste mit einem wohl noch nie erlebten Ambiente. Mit Hilfe der Rennbahngastronomen und der Künstler Christine G. Schübel und Mladen Simunovic wurden zwei Räume kreiert, die alle Erwartungen übertrafen. Nicht nur der Botschafter der UAE, Mohammed Ahmed Al-Mahmood und der Generalkonsul Mohammed A. Al Romaithi fühlten sich wohl, sondern die gesamte Delegation mit dem für H.H. Scheich Hamdan bin Rashid Al Maktoum aus Dubai angereisten Mirza Al Sayegh an der Spitze genossen den Nachmittag. Obwohl schon zur Mittagszeit angekommen, blieben alle honorigen Vertreter der Vereinigten Arabischen Emirate bis zum letzten Rennen und überreichten die geschmackvollen Ehrenpreise.
    Der Große Bavaria-Preis, gelaufen unter dem Patronat der Shadwell Farm Kentucky/USA, wurde eine sichere Beute des 3jährigen Sinnermann, der unter Filip Minarik Start-Ziel immer wieder neue Reserven entwickelte. Der erst dreimal gelaufene Schlenderhaner scheint vor einer guten Zukunft zu stehen, denn die älteren Lyssio, Wheredreamsare und Toughness Danon müssen erst einmal geschlagen werden.
    Startete Sinnermann sogar als 33:10-Favorit, so gewann das Shadwell Estate Co. UK – BBAG Sprint-Auktionsrennen, mit Dancing Dynamite einer der längsten Außenseiter. In einem Klasseendkampf zwischen Andreas Suborics und Robert Winston, hielt der Gast aus Alpen den nie nachlassenden Bolero knapp auf Distanz. Die weiteren Platzgelder verdienten Soul’n Jazz und Postillon, während die stark beachteten Darnell und Dschahan konnten keine Akzente setzen.
    Herr Kassandro in Bayern gibt es einen alten Spruch:"
    Extra Bavariam nulla vita est,et si est,nulla est."
    Das heißt:Außerhalb Bayerns gibt es kein Leben,und wenn ,dann ist es kein Leben.
    Kein schlechter Renntag finde ich !

  • #22

    kassandro (Mittwoch, 13 Juli 2011 08:34)

    Na na Herr Rühl, bitte erzählen sie doch die ganze Wahrheit über diesen Renntag. Die vielen Zuschauer sind nur deswegen gekommen, weil sie durch allerlei Präsente bestochen wurden ähnlich wie bald beim Dallmayr-Renntag. Wegen der Galopprennen sind dort keine 20000 Zuschauer hingekomnmen. Das "echte" Publikum hat man am Bavarian-Classic-Renntag gesehen, wo das Wetter und das sportliche Programm besser waren. Durch solche Bestechungsaktionen vergrätzt man die wirklichen Fans, die lieber Eintritt zahlen, dafür aber nicht dauernd über desinteressierte Kaffeetrinker stolpern müssen. Auch um neue Fans zu gewinnen sind solche Bestechungsaktionen ungeeignet. Warum soll ich zu anderen Renntagen kommen, wenn der Top-Renntag, der Dallmayr-Preis, umsonst ist und man sogar noch Geschenke bekommt? Und dann gibt da auch noch diese Geschichte (wie die obigen Infos aufgesammelt im Galopper-Forum):
    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.pferdesport-krawatten-affaere-in-riem.d4d34c0a-7bc8-4b16-ae39-62f6a7dc8238.html
    Das war die einzige überregionale Berichterstattung. Ansonsten gab es nur Berichterstattung im Lokalteil (möglicherweise wurden da auch die Redakteure bestochen). Zu der Geschichte in der AZ muß man natürlich hinzufügen, daß das ganze von den Scheichs bezahlt wurde, aber wir leben hier Deutschland und da ist es eine Zumutung, wenn wir uns den Gästen anpassen müssen, statt umgekehrt. Wenn das so weiter geht, wird eine Islam-konforme Kleidung nicht nur im VIP-Bereich sondern auch im allgemeinen Zuschauerbereich gefordert.

  • #23

    rühl (Mittwoch, 13 Juli 2011 09:15)

    kassandro, bleiben Sie im Norden, das hilft den anderen Rennvereinen mehr.

  • #24

    ... (Mittwoch, 13 Juli 2011 10:56)

    Dummheit, ein Mangel an Urteilskraft, dem, wie Kassandro so schön zeigt, nicht abzuhelfen ist.

  • #25

    kassandro (Mittwoch, 13 Juli 2011 11:04)

    Tja, lieber Rühl, wenn ihnen die Fakten nicht passen, dann klinken sie sich einfach aus und machen die Augen zu. Ich werde dem DesPothen auch weiterhin auf die Finger schauen, wenn es ihm im nächsten Jahr überhaupt noch gibt. Ich kann mir durchaus vorstellen, daß mittlerweile viele MRV-Mitglieder die Wahl von Poth bereut haben und nach einem Ende der Schreckensherrschaft suchen. Ich persönlich glaube allerdings, daß diese noch ein paar Jahre andauern wird, weil Herr Dr. Poth die Wettumsätze in 2010 nah unten getrieben und in 2011 künstlich nach oben getrieben hat. Spätestens 2013 oder 2014, möglicherweise auch schon 2012, wird der praxiserprobte BWL-Professor allerdings mit seinen Tricks am Ende sein.

  • #26

    rühl (Mittwoch, 13 Juli 2011 11:24)

    wenn Sie es schaffen, nur 30% der Sponsorengelder von Dr.Poth zu holen ,dann können sie sich wieder melden.

  • #27

    donvito (Mittwoch, 13 Juli 2011 11:26)

    wo ist der off knopf bei diesem völlig verwirrten figuranten? ich finde ihn einfach nicht.

  • #28

    kassandro (Mittwoch, 13 Juli 2011 11:32)

    Ich könnte überhaupt keine Sponsoren-Gelder aquirieren, weil das nun mal nicht mein Metier ist. Auf der Sponsoren-Seite schaut es ja nicht schlecht aus in München. Diesbezüglich habe ich auch keine Kritik geübt. Aber auf Dauer wollen die Sponsoren einen Gegenwert haben, und den haben sie bei einem Produkt, das keinem interessiert nicht.

  • #29

    donvito (Mittwoch, 13 Juli 2011 11:41)

    kassandro,

    so wie sich sich gebärden, müssen sie der heiland sein, der messias, der auserwählte um ihn finsteren und rauen zeiten dass schiff galoppsport wieder in ruhigere fahrwasser zu führen. wieso ist nur noch nie jemand auf sie aufmerksam geworden? wenn sie in köln sitzen würden, dann wären wir alle schon so viele schritte weiter. und glauben sie mir, die sind da sehr lieb und pragmatisch in köln. die könnten sie dort eine zeitlang ertragen. ja sie meine ich. turfgott erhöre die prophezeihungen aus diesem gesalbten munde. huldigt ihm denn er ist zu uns fußvolk hinabgestiegen aus seiner eigenen, völlig irren welt und will uns heil bringen.

  • #30

    kassandro (Mittwoch, 13 Juli 2011 11:55)

    Schau mal an, unser Wauwau hat einen Ironie-Kurs belegt und will gleich damit angeben.

  • #31

    donvito (Mittwoch, 13 Juli 2011 12:05)

    wuff wuff

  • #32

    Der Leser (Mittwoch, 13 Juli 2011 13:23)

    Als Leser dieser vorgegebenen gut geschriebenen Texte von Herrn Schmelz macht man sich natürlich Gedanken. War Herr Schmelz früher auf der "Gegenseite" mit seinen vernünftigen Anträgen und hat die Schwachstellen der Systemführung gut aufzeigen können, so hat er sich nun um 180 Grad gedreht und verteidigt nicht nur jeden Sinn und Unsinn, der seitens unserer Vorturner verzapft wird, er versucht auch die vermeintliche Opposition Mundtot zu machen, indem er je nach Laune den einen oder anderen veralbert oder niedermacht.
    Insbesondere scheint dabei die Forumsbetreiberin in den Fokus gerückt zu sein. Nur in den Di-Fokus oder ist das Forum insgesamt unerwünscht von den Entscheidern.?
    Hier tummeln sich dann meist einige Mitfreuer, die die Sache selber gar nicht verstehen.
    In den Bemerkungen von kassandro ist viel Sinn und Wahrheit. Die Bestätigung findet sich darin, dass die Antworten am Thema vorbeigehen, das kassandro kritisiert wird von Schreibern, die keine sachlichen Argumente finden.
    Statt zu polarisieren wäre es zweckdienlicher sachlich zu diskutieren.
    Einem Daniel Delius das Heraushalten aus der Politik zu empfehlen sagt genügend aus.
    Wer will hier mit Wem und Weshalb?

  • #33

    Zwei Blinde sitzen auf einer Parkbank (Mittwoch, 13 Juli 2011 14:04)

    Da muß der eine nießen 'tschi'

    Sagt der andere: Wenn Du schon dabei bist, mach' mir doch auch ein Bier auf.

  • #34

    donvito (Mittwoch, 13 Juli 2011 14:17)

    da der leser ja scheinbar auch im forum liest oder vielleicht sogar schreibt, wäre es dienlich, dass er sich mal zu erkennen gibt, wer er denn ist. dann könnte man in die sachliche diskussion einsteigen. weiterhin sollte der leser dann vielleicht aufführen, welche ausführungen von kassandro sinn haben und der wahrheit entsprechen, so dass auch hier eine sachdiskussion entstehen kann. aber vielleicht ist der leser auch nur ein widergänger oder kassandro eine gespaltene blog persönlichkeit. sachliche aufklärung wäre dahingehend sehr sinvoll.

  • #35

    Wir sind hier nicht so (Mittwoch, 13 Juli 2011 15:03)

    Von Blücher nötigte die Forumsbetreiberin durch Absenz Kassandro rauszuwerfen.

    So rigide sind wir hier nicht.

  • #36

    kassandro (Mittwoch, 13 Juli 2011 15:19)

    donvito, bildest du dir im Ernst ein, daß ich deine Methoden kopiere. Der Server-Betreiber könnte sehr leicht feststellen, daß die heute mit kassandro unterschriebenen Beiträge alle mit derselben IP-Nummer gemacht wurden, die von "der Leser" aber mit einer anderen. Ich hab selbst im Forum niemals eine Zweit-ID zum mitlesen gehabt und hab deshalb im geschlossen Bereichen nur mittels Google-Cache einige ganz wenige male mitgelesen.

  • #37

    rühl (Mittwoch, 13 Juli 2011 16:05)

    Wenn man eine Meinung vertritt, kann man es auch unter seinem richtigen Namen machen,es sei denn, man ist feige.

  • #38

    donvito (Mittwoch, 13 Juli 2011 16:07)

    wir wissen auch alle nicht, dass es proxys gibt....

  • #39

    kassandro (Mittwoch, 13 Juli 2011 16:44)

    donvito, jetzt mach ich mir aber doch langsam Sorgen um dich. Jede Person, die dir irgendwie widerspricht, verdächtigst du sofort eine Reinkarnation von mir zu sein, z.B. hier:
    http://www.galopper-forum.de/viewtopic.php?f=65&t=1685&start=48
    Ich diagnostiziere eine schwere Kassandrophobie.

  • #40

    donvito (Mittwoch, 13 Juli 2011 18:24)

    polemik gutester. so unterste schublade wie dieser autor im forum sind sie dann doch nicht. immerhin.

  • #41

    aber der weiss wenigsten, (Mittwoch, 13 Juli 2011 18:27)

    das für speedpferde laues tempo gift ist! der harzer roller ist da schon noch unbeleckter und vor allem ohne ahnung sehr streitsüchtig.

  • #42

    Frage, (Mittwoch, 13 Juli 2011 19:57)

    buchen Sie denn an allen Tagen in Harzburg, Kassandro?? Oder sind Sie nur sporadisch da?

  • #43

    Nur ein wenig Kurzweil (Mittwoch, 13 Juli 2011 20:07)

    Man sollte das alles nicht so auf die Gold Waage legen... Dr. Richter möchte uns etwas von seiner QuickTipp-Maschine erzählen...Herrn Rühl liegt München immer noch am Herzen...Kassandro möchte auch die Anerkennung der Experten bekommen...letztendlich ist doch alles hier nur Kurzweil...die die unterschiedlichen Akteure ein wenig vom tristen Alltag ablenken soll...will.

  • #44

    kassandro (Mittwoch, 13 Juli 2011 21:12)

    Wenn Wetter und Gesundheit passt, dann bin ich an allen 5 Tagen und bei der Gestütsführung mit dabei. Ein großes Fragezeichen steht allerdings hinter meiner Fahrradform. Die ist einfach nicht ausreichend um 6 mal die Steigung von Harzburg hinauf nach Torfhaus zu schaffen. Das sind immerhin 600m Höhenunterschied und im Oberharz leppern sich dann auch noch mal etliche Meter Höhenunterschied zusammen. Bis zum Pfingstmontag war ich in absoluter Glockner-Form, aber auf dem Treffen des Oberharzer Heimatbundes merkte ich wie wieder einmal die Streptokokken-Bande, die sich vor über 45 Jahren in meinen Mandeln einnisteten, die Gelegenheit nutzten, aus ihren Löchern hervorzukommen. In 70% der Fälle kann ich die Brüder zurückschlagen, bevor größerer Schaden entsteht. Am Pfingstmontag machte ich aber den schweren Fehler, daß ich noch mit dem Fahrrad nach hause gefahren bin und da geht es immerhin die Steile-Wand-Straße von Altenau nach Torfhaus hinauf. Das ging auch noch recht gut, aber die verdammten Streptokokken nutzten diese günstige Gelegenheit, um sich viel besser als sonst im Körper auszubreiten. Die Folge war ein besonders schwerer Ausbruch dieser alle paar Jahre mal wiederkehrenden Krankheit, die die ganze Glockner-Form zerstörte.

  • #45

    donvito (Mittwoch, 13 Juli 2011 22:07)

    kassandro, kennen sie wayne?

  • #46

    kassandro (Mittwoch, 13 Juli 2011 22:57)

    Welchen Wayne soll ich denn kennen? John Wayne kenn ich wie jeder von ein paar Filmen, aber der war wohl nicht gemeint.

  • #47

    Hals und Bein Bruch (Donnerstag, 14 Juli 2011 00:24)

    Morgen ist französischer Nationalfeiertag. Die einen gehen dann zur Parade, die anderen auf die Rennbahn. Nach Longchamp. Der Grand Prix de Paris findet, wie der Name schon sagt, nicht weit vom Eiffel Turm, nicht weit vom Arc de Triomphe, in einem kleinen Bois, genannt nach dem Pariser Vorort Boulogne-Billancourt, statt.

    Auch einige deutsche Starter haben sich morgen auf der Pariser Nobelbahn angesagt. Herr Ostmann, Herr Hofer, Herr Carvalho haben offensichtlich keine Angst, gegen ihre französischen Kollegen anzutreten.

    Wird ihnen wieder der ein oder andere Coup gelingen, zumal sie noch Unterstützung von Herrn Hickst bekommen, den wir beinahe vergessen hätten? Wie immer steht alles auf Messers Schneide. Die Besitzer, werden, wie immer, aufgeregter als ihre Pferde sein.

  • #48

    TT (Donnerstag, 14 Juli 2011 21:22)

    GW Schmitz´s Primera Vista siegte im 7. in Longchamp in einem Claimer. Der Rest der deutschen Besitzer war zwar wahrscheinlich aufgeregt, aber hatte weniger Grund zur Freude.