Praktischer Tip

Leider fehlt mir jetzt ganz dringend, was die Zuchtexperten des Forums zu diesem Derby sagen, speziell Herr Dr. Richter, der sich immer so umfangreich und en detail geäussert hat. Der sogar eine Rechenmaschine erfunden hat, die den Ausgang des Rennens vorhersagen kann, oder jedenfalls so ähnlich bzw. angenähert. Immerhin haben es mehrere Shirocco Söhne ins Derby Feld geschafft, das ist ja schon mal eine Lanze für die deutsche Zucht. Leider hat es kein Shirocco Sohn aufs Treppchen geschafft, was dieses Kunststück wiederum relativiert. Was mag da schief gegangen sein? Konnte die Rechenmaschine Dubawi korrekt als Vererber eines Derby Siegers identifizieren, oder Earthly Paradise als des Derby Zweiten Mutter? Steht nicht alles in den Genen für den, der rechnen und lesen kann? Hat Herr Dr. Richter vielleicht sogar den Ausgang des Rennens richtig berechnet, und ich weiß es nur nicht? Ich wäre dankbar, wenn man mich aufklärte, denn mir ist nur der Zweite eingefallen (allerdings bereits im letzten Herbst), und ich würde meine Performance gerne verbessern, wenn es denn möglich wäre.

 

Es kann natürlich auch so sein, daß die Rechenmaschine kaputt war, irgendein blöder technischer Defekt bei der Berechnung oder ein Kurzschluß der Software. In dem Fall wüsste ich Rath, nämlich, sich die Pferde lebendig anzusehen, möglichst schon vor den Rennen, bestimmt aber während der Rennen zuvor. Das mag manchem als anachronistische Methode erscheinen im Zeitalter der Rechenmaschinen und Doktorhüte, aber zur Not frisst der Teufel auch Fliegen. Man sollte tendenziell auf Pferde achten, die schnell laufen, und die auch so aussehen. Und auf welche, die sich schnell benehmen, also die wie man so sagt den Kopf zum Schnelllaufen haben. Damit hat man schon mal was in der Hand. Es ersetzt natürlich nicht die Rechenmaschine, aber besser als`n dreckiger Stock im Auge ist schon, nicht wahr.

 

Was sich auch ganz gut bewährt hat als Hilfsmittel, wenn die Pedigreerennausgangsstatistikrechenmaschine mal ausgefallen ist, also wenn es auch so mal auf die Schnelle gehen muß, ist die möglichst selektive Bewertung von Informationsschnitzeln hier und da am Wegesrand. Abgetretene Eisen, Reiterauswahl (auch als Kontraindikator), oder ebenfalls als beliebter Kontraindikator die Festkurse der Buchmacher, die umso fragwürdiger werden, je fester die Buchmacher daran festhalten. Das ist auch so ein legitimes Hilfsmittel aus guter alter Zeit, welches leider und zu Unrecht etwas in Vergessenheit geraten ist.

 

Zum Beschluß noch der Hinweis auf den Indikator Kontostand beim Buchmacher; wenn der nach dem Derby höher ist als vorher, hat man richtig gewettet. Wenn er niedriger ist, war der Stecker der Maschine nicht richtig in der Steckdose.

 

 

 

 

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Kommentare: 83
  • #1

    kassandro (Donnerstag, 07 Juli 2011 08:41)

    Und was schrieb der ewig Ahnungslose am 17. April um 11.00 im Tippspielforum:
    "Waldpark (von Dubawi aus der Wurftaube) ist ein vom Pedigree her außerordentlich interessantes Pferd. Da bin ich mal sehr gespannt."
    Das war unmittelbar vor dessen Debut in Hoppegarten. Da hab ich mich mal kräftig blamiert.

  • #2

    di (Donnerstag, 07 Juli 2011 08:49)

    tippspielforum? wo treiben sie sich denn überall rum.

  • #3

    kassandro (Donnerstag, 07 Juli 2011 08:58)

    Das Tippspielforum ist unbestritten das seriöseste Forum des Galoppsports. Die Insider-Informationen, wie man sie gelegentlich im Galopper-Forum bekommt, fehlen dort zwar, dafür geht es aber dort meist friedlich und sachlich zu. Das liegt auch daran, daß dort fast nur Fans und außer A Magicman kaum Besitzer oder Züchter aktiv sind.

  • #4

    Algorithmen lassen noch sehr zu wünschen übrig (Donnerstag, 07 Juli 2011 09:07)

    Im Grundsatz hat Herr Dr. Richter schon recht, dass man alles und jedes ausrechnen kann. Das Problem ist, dass die Algorithmen noch nicht taugen.

  • #5

    So hat richtig (Donnerstag, 07 Juli 2011 09:13)

    Die Algorithmen lassen noch sehr zum Wünschen übrig.

  • #6

    di (Donnerstag, 07 Juli 2011 09:18)

    ja, es muß eigentlich nur funktionieren. so sehe ich das auch. alles andere ist eine frage der ingenieur kunst. mehr nicht.

  • #7

    Charakter Zug (Donnerstag, 07 Juli 2011 09:20)

    Nur derjenige, der eingebildet ist und sich sagt, die sogenannten Experten sind alles Idioten, nur ich weiß bescheid, kann sich der Stimmung widersetzen. Einbildung ist kein schöner Charakter Zug, auf der Rennbahn ist sie aber überlebenswichtig.

  • #8

    kassandro (Donnerstag, 07 Juli 2011 09:31)

    Man muß natürlich ehrlich sein und sagen, daß sich mit wissenschaftlichen Methoden im Galoppsport wenig ausrichten lässt, aber immerhin ein kleines bißchen, worüber sich der Hinterherkluge Schmelz überhaupt nicht lustig zu machen braucht. Waldpark war eines der beiden Pferde mit dem besten Pedigree, wie ich auch zutreffend schon vor seinem Debut festgestellt habe. Silvaner war das andere Pferd. Den habe ich aber bereits nach seinem ersten Dreijährigen-Start in Frankfurt aufgegeben.
    Letztlich ist es redlicher vorher dumm als hinterher klug zu sein. Warum hat uns der allwissende Experte nicht schon vorher gesagt, daß über Schlenderhan in Leuchtbuchstaben drüber stand: zu viel zu schnell zu früh. Und dann hat er auch noch den schlimmsten Schlenderhan-Versager, nämlich Ibicenco, die ganze Zeit vorher gepuscht und auch auf seinen Tippzettel gesetzt.

  • #9

    ... (Donnerstag, 07 Juli 2011 09:46)

    ...wenn sich erst einmal eine ausgeprägte Tendenz entwickelt hat, ist diese nicht so leicht umzukehren. Einige wenige mögen ihre Meinung ändern, doch die Masse drängt in ein und dieselbe Richtung...

  • #10

    di (Donnerstag, 07 Juli 2011 09:49)

    da haben sie ausnahmsweise mal etwas recht, man soll das vorher sagen. insofern möchte ich auf das folgende vom 29. juni verweisen:

    "Ansonsten mag man nicht so recht glauben, daß die Schlenderhaner Dominanz immer noch anhält. Die sind seit dem zeitigen Frühjahr alle auf den Beinen, mit teilweise schweren Rennen und ohne viel Verschnaufpause. Irgendwann ist auch da mal Feierabend. Mag sein, am Sonntag."

  • #11

    donvito (Donnerstag, 07 Juli 2011 10:35)

    mensch da hat er ja einen rausgehauen, der kassandro. in hoppegarten war es, beim debut vom derbysieger. schon damals, also vor dem debut, wusste er, wie interessant dieses pferd doch ist und welch grandiose abstammung er doch hat. das war natürlich auch total schwer gegen die granaten, gegen die waldpark dort gelaufen ist, eine chance für das pferd zu sehen. wie recht er doch hatte, der kassandro, wissen wir alle miteinander seit sonntag. fähigkeiten hat dieser mann, es ist schier unglaublich.

  • #12

    guttenberg strudel (Donnerstag, 07 Juli 2011 10:42)

    wir wollen nicht hoffen, daß dr.richter auch noch in den guttenberg strudel gerät

  • #13

    Judge (Donnerstag, 07 Juli 2011 11:03)

    @ kassandro

    "Waldpark (von Dubawi aus der Wurftaube) ist ein vom Pedigree her außerordentlich interessantes Pferd. Da bin ich mal sehr gespannt."

    Um sowas vor dem ersten Rennen festzustellen, bedarf es keines ausgesprochen profunden Wissens und auch keines extrem feinen Expertennäschens.

    Wer diesen Blog aufmerksam verfolgt findet in DI's Analysen zu diversen Rennen allemal sehr viel mehr richtige als falsche Tipps!

    Der Mann ist was das Beurteilen und Lesen von Rennen angeht auf alle Fälle ein Experte. Das sollte man auch mal neidlos anerkennen können.

    Genauso wie es einigen anderen Herrschaften gut zu Gesichte stehen würde eigenes Un- bzw. Halbwissen hinzunehmen und nicht immer das Gegenteil vorgaukeln zu wollen.

    Der Rennsport ist in sich sehr komplex und es braucht erwiesenermaßen sehr viele Jahre und noch mehr beobachtete Rennen um ihn einigermaßen zu durchblicken. Jahre und Rennen die DI mit Sicherheit auf dem Buckel hat.

    Andere haben dies noch nicht, glauben aber dennoch die Weisheit mit dem Messbecher gefressen zu haben. Damit jedoch nicht genug wird das auch noch laut in die Welt hinausposaunt. Die Frage ist, ob das sein muss.

    Sie haben sich ganz bestimmt schon viel Galoppwissen angelesen. Trotzdem fehlt es vielen ihrer Thesen an der Substanz. Die Verve und Chuzpe mit der sie dies dann vortragen provoziert. Manchmal wäre weniger sicherlich mehr, aber dann bestünde die Gefahr, dass Sie niemand mehr wahrnimmt.

    Fazit:
    Nehmen Sie sich weniger wichtig und sorgen Sie damit für eine bessere Welt!

    Dieter Nuhr z.B. hat für solche Fälle ein ganz probates Mittel:
    "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!"

  • #14

    TT (Donnerstag, 07 Juli 2011 11:17)

    so isses, volle Zustimmung

  • #15

    @#12 & friends (Donnerstag, 07 Juli 2011 14:20)

    da braucht ihr euch absolut keine sorge zu machen! und jedes verlogen-dünkelnde spekulieren wird fiesbezüglich ins leere führen, also da wo euer natürliches habitat ist. bei empirischen arbeiten mit aktuellem datenmaterial ist schwer abschreiben. wo denn? ist doch trotz munterem geschwubbel allüberall nur gähnende leere und eisiges schweigen im weiten turfrund, wenn es um sachliche fragen geht.

    zudem kommt er aus einem umfeld, wo eigenleistung selbstverständlichkeit und das delegieren nicht schon vom windelnwechseln an standesgemässe pflicht bedeutet. das ärgert wiederum manchen grafen, earl und sonstigen granden. aber wenn solche nicht auf dem geraden weg gewinnen können, dann machen sie’s halt mit ein paar schlägen unter die gürtellinie - denn das zumindest können sie perfekt. „scum of the turf“ wie der Herzog von Wellington hier solches geschmeiss zu benennen pflegt.


    hingegen ist Schmelzens ignoranz in sachen mathematik und informatik hinlänglich bekannt und mit manchem forumsthread belegt, mehr noch als seine opportunistische fabulierfreude, mit der er seit jahren turfdeutschland nolens volens beschenkt wie sonst nur an hohen tagen der weihnachtsmann.

    wie peinlich echauffierte sich Schmelz noch im frühjahr, als bei ammeliesens zu lesen war 'der trend geht zum derbysieger, der 2j. ungeprüft blieb'. scheids pitter machte wenig später dazu einen artikel in der vb. dazu schwieg Schmelz dann, trotz der schwächen jenes textchens, das manche kritik verdient gehabt hätte.

    prompt traf’s nun ein und ein solcher putzte 'sein vierbeiniges patenkind' locker vom erträumten siegerpodest. und dann war’s sogar der stallgefährte, der vom ersten mann am stall so arg verschmähte! wo dieses manöverchen doch nur dazu diente, dem stets doofen turfvolk sand in die augen zu streuen. so machen’s die wahren cleverlies! Schmelz weis dies natürlich und lächelt fein: „nehmt einfach immer die, denen im trial das eisen abgeht.“

    aber was sagte nun das ominöse maschinchen, dem heute Schmelzens focus zuneigt, zum offensten derby seit jahren laut allen expertenvorschauen und bei der stets dräuenden glorious uncertainty of the turf?

    im quotenmodus trifft dieser quickpick-generator, der wie kann es anders sein, nicht wabernde latrinenparolen, sondern nur allgemein verfügbare daten und fakten berücksichtigen kann, „12-11-7“ mit der 1228. reihe bei "guter" dw-quote von 21.079.

  • #16

    ... (Donnerstag, 07 Juli 2011 14:22)


    aber was heißt schon „allgemein verfügbare daten“, wenn offensichtlich schweres geläuf vom hauptamt als „4,2 - gut“ für die nachwelt dokumentiert werden wird?

    solche spielchen sind natürlich nichts für intimi turfisti wie Schmelz, die seit jahren die derby-wette immer geradeaus mit einem fuffi spielen und wundersamerweise stets richtig liegen - wie zumindest hinterher der anschein gepflegt wird.

    so wie vor jahren mit BOLIVIA, die schon im mai zu hoppelgarten den ton der musik vorgab wie in diesem jahr der braune panther in ascot. so wie RUSSIAN TANGO im letzten jahr. stets sagte parlo damals dazu - und jeder kann's nachlesen: das wird nienix werden! und stets sollte er recht bekommen. und so auch in diesem jahr in fast schon bewährter tradition: der earl of t. ist vll. ein netter, doch gewinnen wird dieser kaum.

    doch kümmerte Schmelz jemals seine worte von gestern - heuer nun sagt er ein ploddertrio an - wie stets frei raus und im ultimativen ductus wie es sich für kings of the turf geziemet:

    Earl of Tinsdal - Ibicenco - Gereon

    doch letztlich ohne den “charmant“ bezeichneten außenseiter Waldpark.

    hört, hört! „charmant“!

    wo dieses liebenswürdige wörtchen, wohl dem französischen entlehnt, in turfkreisen just von his grace’s intimfeind engelbertus halmus diskreditiert wurde. egal, wenn’s ihm gerade kommodiert, nimmt Schmelz selbst von solchen. da kennt er nix und ist ihm nix fies - dem schmelzigen hamburger, den viele turffreunde so gern zum fressen haben.

    aber bitte mit riesling, wg. (jetzt merk’ auf, hamburgische Pippie Langstrumpf, damit du es endlich lernest was andere spätestens seit der 7. klasse wissen: genitiv ist hier unter gebildeten menschen üblich!) DES bekömmlichen abgangES (und nicht „dem abgang“ wie du meinst. solcher findet vll. beim verlassen des darmtraktes statt - aber sicher ist das nicht).


    doch zurück zu WALDPARK!

    natürlich der, der mit der makellosen form, dem noch nicht erfassten und der die beste rennstute aller mitbewerber zur mutter hat. der mit seinem sieg alle zuchtorientierten theoretiker (igitt und pfuideibel!) in der ihnen eigenen sicht der dinge bestätigte.

    als se’ drin waren, registrierte es auch Schmelz. aber ob er begriff? auch dies wird erst die zukunft weisen ...

    Waldpark hieß er, der anonymus, der wie von Schmelz korrekt vorausgesagt, „die gerade heranrauschte“. war dabei völlig überlegene ware, bedurfte keines zweikampfes, schon gar nicht mit dem earl, der wacker weiterstiefelte nach kaum merklichen gegenhalten und so den besitzern justament den ehrenpreis bescherte, den, mal ehrlich, niemand haben will. (entschuldigung, ich habe nichts persönlich gegen diese leute, warum auch?)


    Übrigens, parlo, seit frühesten turf-kindertagen und lombards zeiten eher schlenderhan-fan, soll als seine erste Reihe

    Brown Panther - Tahini - Arrigo

    gespielt haben. alle aus diesjährigen gewinnen mit jenen pferden gespielt, da kann er diese pleite locker wegdrücken. eine verlorene schlacht ist bekanntlich kein verlorener krieg und letztlich siegt immer noch das gute, wahre und schöne. das wusste schon der Olle Fritz.

    allein, was ist der vielen worte? letztlich lagen sie beide daneben. der eine mehr, der andere etwas weniger.

    that’s racing und nächstes jahr ist wieder derby!

    ob in hamburg? - auch darüber lässt sich trefflich spekulieren … ist ja lange hin bis juli 2012.

  • #17

    ? (Donnerstag, 07 Juli 2011 14:34)

    was heißt denn eigentlich judge auf deutsch

  • #18

    . (Donnerstag, 07 Juli 2011 14:36)

    sachverständiger, im weiteren sinn auch jurymitglied

  • #19

    di (Donnerstag, 07 Juli 2011 15:14)

    ## 15+16 sind offenbar zwei echte dr.richter, das kann nicht anders sein. ich tät sie gerne prominent veröffentlichen, tue mich aber mit dem urheberrecht schwer. bitte, dr.richter, darf ich die texte unter meine kopieren?

  • #20

    di (Donnerstag, 07 Juli 2011 15:16)

    aber schon jetzt ein einwand: der bodenwert ist durchweg richtig angegeben worden, am derby tag mit 4,9. sie verwechseln schwer mit aufgewühlt. macht nix, kann einem theoretiker schon mal passieren.

  • #21

    ... (Donnerstag, 07 Juli 2011 15:19)

    Herr Schmelz und Herr Richter könnten sich ja evtl. bei den Prognosen zusammentun?

  • #22

    Umgekehrt ginge auch (Donnerstag, 07 Juli 2011 15:56)

    Man sollte sich jetzt absprechen. Durban Thunder Großer Preis von Baden, Earl of Tinsdal Preis von Europa.

  • #23

    kassandro (Donnerstag, 07 Juli 2011 19:09)

    Das Zitat
    "Ansonsten mag man nicht so recht glauben, daß die Schlenderhaner Dominanz immer noch anhält. Die sind seit dem zeitigen Frühjahr alle auf den Beinen, mit teilweise schweren Rennen und ohne viel Verschnaufpause. Irgendwann ist auch da mal Feierabend. Mag sein, am Sonntag."
    ist korrekt. Ihnen zuliebe vergisst man so etwas mal gern. Aber nach Leuchtbuchstaben sieht mir das dann auch wieder nicht aus, eher nach FJS-Prophetismus. Franz-Josef der I. war Kurfürst von Bayern bis anno 1988. Dieser FJS wollte sich als besonders weitsichtiger Politiker profilieren und sagte praktisch alle bedeutenden politischen Entwicklungen voraus. Wie machte man das? Antwort: Man sagt einfach alle möglichen Alternativen voraus, natürlich zu verschiedenen Zeitpunkten und an verschiedenen Orten, damit es nicht gleich auffällt. Wenn dann eine der Alternativen eintritt, dann kramt man eben das passende Zitat hervor und fertig ist der Superprophet. Genau diese Methode haben sie hier auch angewandt. Sie geben ein lauwarmes mit vielen vielleichts durchsetztes Statement ab, das Schlenderhan versagen könnte, puschen aber gleichzeitig einen der Schlenderhaner und setzen ihn auf ihre Tippliste. So geht's nicht. Abgesehen davon ist die Begründung, daß die Schlenderhaner überstrapaziert wurden, ziemlicher Quatsch, 3 Rennen sind in der Derby-Vorbereitung normal und Waldpark hatte ebenfalls drei Rennen, sicherlich einfachere als Arrigo, aber der Königsweg zum Derby, den viele Derby-Sieger beschritten haben, nämlich Busch-Memorial, Mehl-Mülhens-Rennen, Union-Rennen ist noch wesentlich härter.

  • #24

    kassandro (Donnerstag, 07 Juli 2011 19:40)

    @Judge:
    Natürlich ist es kein großes Kunststück zu erkennen, daß Waldpark ein exzellentes Pedigree hat. Aber das habe ich auch nie behauptet. Ich wollte damit nur den Schmelzschen Häme-Beitrag widerlegen, daß Pedigree-Analyss nichts bringt. Gerade in diesem Derby hätte sie sehr viel gebracht. Kein vernünftiger Pedigree-Analytiker würde je behaupten, daß ein exzellentes Pedigree eine Garantie für ein exzellentes Pferd ist. Jeder weiß, wie extrem die Unterschiede zwischen Vollbrüder sein können und die haben natürlich beide dasselbe Pedigree. Ein gutes Pedigree erhöht lediglich die Wahrscheinlichkeit für ein gutes Pferd, mehr nicht. Ich würde sogar sagen, daß diese erhöhte Wahrscheinlichkeit völlig überbezahlt wird. Es wurden schon unzählige Stuten zum superteueren Galileo geschickt und gebracht hat das dieser teure Tourismus fast nichts, wenn man Ammerland mal ausnimmt, wo eine ziemlich undeutsche Zucht betrieben wird. Der Galileo produziert wie jeder andere Deckhengst auch eine Unmenge Nieten, in seinem Fall sehr teure Nieten. Lange Rede kurzer Sinn: Eine gute Pedigree-Analyse beinhaltet auch deren faire Bewertung, so daß ein gutes Pedigree nicht überbezahlt wird. Es geht hier immer nur um Wahrscheinlichkeiten und deren angemessene Bewertung, niemals aber um Gewissheiten.

  • #25

    Fief Stücken (Donnerstag, 07 Juli 2011 20:04)

    das obige mußte mal gesagt werden. Galileo und Judge, aufgepaßt!

  • #26

    donvito (Donnerstag, 07 Juli 2011 21:17)

    sehen sie kassandro, es geht nicht um wahrscheinlichkeiten im rennsport. im rennsport geht es darum, wer als erster oder erste das ziel passiert. ist wie beim fussball. wichtig ist auf´m platz. das dann noch faktoren wie rennverlauf, boden und jockey dazu kommen, sollte auch einem superanalysten von hohen gnaden wie ihnen auffallen. was noch mehr zu beobachten ist bei ihnen, ist allerdings, dass sie nur zu genau über alles und jeden im rennsport bescheid wissen (wollen). manchmal liegen sie intuitiv richtig, oft knapp daneben und meistens falsch. dies aber mit grosser beständigkeit. das passendste beispiel dafür ist, dass sie wirklich meinen, bummelrennen werden von speedpferden gewonnen. allein diese annahme bezeugt glaubhaft und beyond a reasonable doubt, dass sie nicht annähernd auch nur halb so viel ahnung haben, wie sie durch ihr geschreibsel vorgeben. an der aussenseite kommt xy angeflogen und kassandro kann sich, analytisch wie immer, überhaupt nicht erklären, wie das wieder passieren konnte. aber immerhin sind die ein hochkomischer zeitgenosse und ein charmanter plauderer und das allein ist schon von hohem unterhaltungswert. weiter so. es erheitert und tut nicht weh.

  • #27

    kassandro (Donnerstag, 07 Juli 2011 22:28)

    Was soll dieser Schmarrn mit den Speed-Pferden, wo sie jetzt schon die ganze zeit darauf rumreiten. Wer soll die Bummelrennen sonst gewinnen, etwa die Frontrenner? Natürlich kommt das auch mal vor, aber viel seltener als bei schnellen Rennen. Die Stärke von Speedpferden liegt eben auf den letzten 400m. Deswegen steigt ihre Siegchance, wenn das Tempo niedrig ist. Die Klasse eines Pferde spielt selbstverständlich auch eine Rolle. Da Speedpferde von hinten kommen, können sie leichter am Rennverlauf scheitern, also irgendwie stecken bleiben. Das passiert in Bummelrennen vielleicht etwas häufiger, an der Grundaussage ändert das aber nichts.

  • #28

    Basalt (Donnerstag, 07 Juli 2011 23:01)

    Was für ein Unsinn! In einem langsamen Rennen können alle Pferde die letzten 400-500m schnell rennen. Das ist der absolute Supergau für Speedpferde. Wer das nicht weiss, dass dann der Speed der Pferde nichts nützt, der sollte sich sein Turflehrgeld zurückgeben lassen. Warum meinen Sie schicken grosse Ställe Pacemaker in die Rennen?

  • #29

    donvito (Donnerstag, 07 Juli 2011 23:49)

    wie man sich doch selbst ins abseits schreiben kann ist schon erstaunlich, vor allem dann, wenn man absolut unbelehrbar und aufklärungsresistent ist. ein comedystar der ersten güte unser kassandro. er lebe hoch.

  • #30

    hoppeditz (Freitag, 08 Juli 2011 08:30)

    ein guter blog, ein gutes forum kann 'dümmer als brot' durchaus ertragen

  • #31

    hoppeditz (Freitag, 08 Juli 2011 08:32)

    ... und 'dümmer als brot' ist nun wirklich kein aufreger, eher ein komischer selbstdarsteller, der zur totalen lachnummer mutiert

  • #32

    Neu im Rennsport (Freitag, 08 Juli 2011 09:11)

    Warum sollte es denn im Rennsport keine Komiker geben, es ist doch toll, wenn es etwas zu lachen gibt.

  • #33

    Turfweisheit 7f (Freitag, 08 Juli 2011 09:13)

    Denn für ein gutes Auktionsergebnis ist die Qualität der Käufer wichtiger als die Qualität der Pferde selbst.

  • #34

    di (Freitag, 08 Juli 2011 09:17)

    das meine ich aber wohl auch! das komische kommt viel zu kurz heutzutage, denn es schafft allein trost und linderung in diesen unsägliche zeiten des mangels und der dürre. leute wie wellern, parlo und blüchovv und kassandro machen wett, was anderen fehlt. manchmal geradezu hochkomisch.

  • #35

    Turfweisheit 8b (Freitag, 08 Juli 2011 09:21)

    Langfristig gesehen verlieren vermutlich diejenigen Wetter mehr Geld, die bemüht sind, ihre Einsätze logisch und vernünftig, dafür aber mehr oder weniger unbedarft, zu platzieren; die unbekümmerten Spieler verlieren letztlich weniger Geld.

  • #36

    Turfweisheit 9d (Freitag, 08 Juli 2011 09:24)

    Das größte Problem der Spieler - und ihr schlimmster Feind - sind wahrscheinlich sie selbst.

  • #37

    Turfweisheit 1b (Freitag, 08 Juli 2011 09:28)

    1. Verliere niemals Geld!
    2. Vergesse niemals Regel Nr.1

  • #38

    Nein (Freitag, 08 Juli 2011 09:30)

    Sie sollten nicht spielen, wenn Sie nicht sicher sind, was Sie tun.

  • #39

    kassandro (Freitag, 08 Juli 2011 10:52)

    Es ist wohl der Kontrast zwischen eurer Fadheit und meiner Originalität, die euch solche geistige Klimmzüge bereitet. Komik nennt ihr sie und könnt dabeiüberhaupt nicht lachen. Aber was tut man nicht alles, um seine eigene minderwertig nicht wahrnehmen zu müssen? Was wäre das Leben ohne Selbsttäuschung?
    Und klärt den Ewig Ahnungslosen doch mal über die Speedpferde auf, ihr großen Komikkenner.

  • #40

    donvito (Freitag, 08 Juli 2011 11:24)

    haben wir versucht, guter mann, aber sie sind entweder nicht in der lage oder nicht willens, dies nachzuvollziehen. ich vermute beides. aber originell sind ihre ergüsse, da gebe ich ihnen recht. für die kleinkunstbühne reicht es hin und wieder, für den sport weniger.

  • #41

    di (Freitag, 08 Juli 2011 11:24)

    speed = geschwindigkeit ist ein englisches wort. es bezeichnet im rennsport die geschwindigkeit (eines rennens, eines pferdes). es bezeichnet nicht die fähigkeit, am ende zu kacken. damit geht das falsche verständnis bereits los. was hierzulande so bezeichnet wird, ist eine mischung aus zwei dingen, nämlich einem pferd, welches am ende schneller läuft, und den anderen pferden, die langsamer werden. aus diesem doppelten ergibt sich der effekt. insofern gibt es keine speedsiege, wenn die vorne nicht langsamer werden, sondern u.u. sogar schneller. je langsamer die vorne das rennen angehen, desto länger halten sie stand, oder sie beschleunigen selbst. nur wenn das tempo vorne zu hoch ist, kommen die deutlich zurück. daher wird auf gutem boden oft von vorne gewonnen, weil es leichter ist, ein gutes tempo durch zu halten. ein tip für den rathsuchenden: versuchen sie mal, die begriffe falsches tempo oder stole the race zu verstehen. wann wird letzteres gebraucht? tip: suchen sie nach War Emblem

  • #42

    Joachim Fuchsberger (Freitag, 08 Juli 2011 11:36)

    schon lang, lang ist es her, da war bei mir auch einmal ein plumpes, ungelenkes Mädel in der Show, die allen Ernstes behauptete, sie könne steppen....
    ....ich konnte damals nicht über meinen Schatten springen und habe sie so charmant, wie nur möglich verabschiedet, wobei mir mein "Das war die erste Stunde Elefanten-Tanzschule!" bei einigen Gutmenschen auch nicht der Sache angemessene Kritik bescherte...
    ....in Bezug zu diesem 'Möchte-gern-Experten' und 'Dünnstbrettbohrer', der sich hier ständig entblödet, war sie, stampfend steppend, aber durchaus talentiert...

  • #43

    Basalt (Freitag, 08 Juli 2011 11:40)

    Wenn der gute Kassandro nicht nur in der Theorie leben, sondern auch mal mit Aktiven über Training und Rennen sprechen würde, dann wäre es nicht so schwer, ihm diese Tatsachen zu erklären. Die einzige Lösung wird es sein, einen Artikel über dieses Problem bei Wikipedia einzustellen. Vielleicht glaubt er es ja dann, allerdings besteht dann die Gefahr,dass er Änderungen in seinem Sinne vornimmt!

  • #44

    kassandro (Freitag, 08 Juli 2011 11:53)

    Jetzt bitte nicht ausweichen, lieber Schmelz. Speedpferde sind unumstritten die Pferde, denen die letzten 400m gehören. Typische Beispiele Mawingo in München (langsames Rennen), Arrigo beim Union-Rennen (mittelschnell) oer bei seinem Debut in Hannover (langsam). Das sind ganz typische Speedpferde in ganz typischen Situationen. Das Derby war überhaupt kein Speedrennen. Der einzige der auf der Zielgerade noch einen richtigen Speed-Angriff zeigen konnte war Tahini. Bei solch schweren Bodenverhältnissen sind Speed-Siege viel seltener als bei guten. Sicher hat Adlerflug bei seinem Derby die Konkurrenz distanziert, aber nur weil er wie Waldpark noch die besten Reserven hatte. Adlerflug ist auch nicht von hinten gekommen, sondern vom vorderen Mittelfeld (6-8. Platz). Das sind mal ganz typische Beispiele von Speed- und von Kraftpferden. Da gibt es natürlich auch immer fließende Übergänge zwischen beiden. Speedpferde heißt also nicht, daß sie eine hohe Geschwindigkeit auf der Gesamtstrecke sondern nur eine hohe Geschwindigkeit auf den letzten 400m laufen können. Genau da läuft der Unterschied zwischen Pferden wie Durban Thunder, Earl of Tinsdal und Night Magic auf der einen und Mawingo, Arrigo und Scalo auf der anderen Seite.

  • #45

    donvito (Freitag, 08 Juli 2011 12:00)

    unfassbar. wirklich unfassbar.

  • #46

    kassandro (Freitag, 08 Juli 2011 12:06)

    Lieber Basalt,
    der liebe donvito hat sich jetzt offenbar beim Tippspielforum angemeldet. Er hat wohl mich auch dort ständig anzustänkern. Er hat ja hier noch keinen einzigen Sachbeitrag abgeliefert, sondern sich ständig über meine ewige Ahnungslosigkeit und grandiose Komik ausgelosen, obwohl wir ja das alles schon lange wissen. Den Armen fällt eben nicht anderes ein. Einen Vorteil hat die Anmeldung allerdings doch. Er kann sich beispielsweise diese Zwischenbilanz http://rennbahn.plusboard.de/punktestand-zusatzspiel-t5422.html#100586
    des Vorhersagespiels für die Saison 2011 anschauen. Ein schönes Zeugnis von ewiger Ahnunglosigkeit, insbesondere wenn man bedenkt, daß der Komiker an den Vorhersagen für ausländische Pferde und den blödsinnigen Fragen (Ist Adlerflugs erster Fohlen ein Hengst oder eine Stute) gar nicht teilgenommen hat.

  • #47

    donvito (Freitag, 08 Juli 2011 12:19)

    werter herr,

    di hat ihnen das richtig erklärt aber ich werde es ein letztes mal versuchen, ohne bezug auf ein bestimmtes pferd zu nehmen. pferderennen sind ein sport bei dem es viele überraschungen und unabwägbarkeiten gibt. wenn ein rennen überpaced ist, dann kommen ,wie di schon sagte, die pferde vorne oftmals zurück. natürlich nicht immer, denn manchmal stehen sie eine klasse drüber aber doch sehr oft. in diesem falle kommen dann pferde von hinten angerauscht und dies nennt man dann speedsieg. wenn ein rennen jedoch verbummelt ist, dann können die pferde, die sich im vorderteil des feldes befinden, irgendwann einen satz machen und abspringen und da sie vorne wenig kräfte gelassen haben, ist es sehr schwer, diese noch zu passieren. das hat andrasch starke nahezu in perfektion beherrscht. vorne das tempo verschleppen, mit einem satz eingangs der gerade 4- 5 längen vor das feld und vom vorsprung gezehrt. ist die argumentation jetzt nachvollziehbar für sie?

  • #48

    donvito (Freitag, 08 Juli 2011 12:24)

    was das andere forum angeht ist es richtig, was sie sagen. allerdings werde ich mich dort nicht mit ihnen streiten. das sie resistent gegenüber aufklärungsversuchen verschiedener leute sind und meinen, sie wären eine koryphäe der weisheit, ist hinlänglich bewiesen. das sie eben diese koryphäe nicht sind, ebenso. ich werde mich nur persönlich an ihren ausführungen dort erfreuen und wie sie sehen, halte ich nicht hinterm berg, denn ich habe mich mit dem gleichen namen angemeldet, wie im forum und unter dem ich hier schreibe. also ist dies keine sensation, die sie da verbreiten. der meister der vorhersagen soll doch schliesslich die aufmerksamkeit bekommen, die er verdient.

  • #49

    donvito (Freitag, 08 Juli 2011 12:28)

    drüben gibt es auch einen thread aber nochmal hier für sie, werter herr kassandro.

    http://www.youtube.com/watch?v=FT_YxcoDhtY

    sowas nennt man speed. noch fragen? nein? wegtreten.

  • #50

    Kassandro null Urteilskraft (Freitag, 08 Juli 2011 13:00)

    Kassandro's Urteil, dass Bummelrennen in erster Linie von Speedpferden gewonnen werden, war doch sehr ernüchternd.

    Was soll man ihm denn jetzt noch glauben?

  • #51

    Schierker Bube (Freitag, 08 Juli 2011 13:22)

    der harz lebt!

  • #52

    kassandro (Freitag, 08 Juli 2011 15:09)

    Na also,lieber donvito, jetzt haben sie endlich mal einen konstruktiven Beitrag gebracht. Das Video ist recht nett und ich habe es mir gleich mal für mein Provatarchiv heruntergeladen, aber widersprechen tut es natürlich meiner Ansicht über Speedpferde nicht im geringsten.
    Im übrigen habe ich nicht behauptet, "dass Bummelrennen in erster Linie von Speedpferden gewonnen werden" sondern langsame Rennen Speedpferde begünstigen. Reine Speedpferde sind ja sehr selten. Die meisten liegen irgendwo zwischen Galoppiermaschine und Speedpferd, das eine Pferd mehr auf der einen und das andere mehr auf der anderen Seite.

  • #53

    di (Freitag, 08 Juli 2011 15:35)

    langsame rennen begünstigen frontrenner.

  • #54

    gott hab sie selig (Freitag, 08 Juli 2011 16:00)

    Bummelrennen machen Speedpferden nichts, so, als ob jemand Fuball mit Schalke05 verkaufen will.

  • #55

    Cenaro (Freitag, 08 Juli 2011 16:18)

    Was isse Fuball?

  • #56

    donvito (Freitag, 08 Juli 2011 16:29)

    ich sagte doch, wertester, sie sind ein mensch von hohen gnaden leider nur von eigenen. da können 500 leute sagen, der himmel ist blau, wenn sie meinen, er ist grün, dann ist er für sie grün.

  • #57

    donvito (Freitag, 08 Juli 2011 16:35)

    kassandro, langsame rennen begünstigen niemals speedpferde. ein anderes beispiel für sie, damit sie es endlich kapieren. bei der tour de france wird das tempo bei einem massensprint auf den letzten kilometern so dermaßen hoch gehalten, dass keiner vorne wegfahren kann und die, die das tempo machen, haben im eigentlichen sprint nichts zu sagen. sollen sie auch nicht. wenn aber kein tempo ist im feld, dann können außreisser eine etappe gewinnen. Capiche?

  • #58

    und überhaupt (Freitag, 08 Juli 2011 16:48)

    von so einem Zabel, dem Erik,
    könnten die Jockeys eine Menge lernen
    der blieb immer solange wie möglich im Windschatten
    erst kurz vorm Ziel rausgezogen, drin das Ding

    und die Jockeys, alle miteinander
    gehen schon weit vorm Ziel auf freie Spuren
    von den Frontrennern gar nicht zu reden
    die kämpfen ständig gegen den Wind an

  • #59

    donvito (Freitag, 08 Juli 2011 16:56)

    "Frank" Spencer versucht das immer aber leider ist er zu oft kk zweiter....

  • #60

    Durch den Wind (Freitag, 08 Juli 2011 16:57)

    Kassandro fährt immer allein im Wind.

  • #61

    hoppeditz (Freitag, 08 Juli 2011 17:16)

    im uralten galopperforum trollte sich auch so ein drolliges, nulliges früchtchen, gab vor, richtig vollakademisch unterwegs zu sein, trötete, er wäre aktueller wirtschftsweise, verwies stetig auf seine ungeheure kompetenz, niedergeschlagen in unzähligen veröffentlichungen, die demnächst der allgemeinheit zugängig seien, oder ja, oder nur vielleicht

    wirtschaftswaise, v.blücher und hans-wurst für arme in personalunion

    ... als es dann, im laufe der erregten diskussion, um den verkauf von brötchen ging, den er der versammelten halben turfwelt zum besten geben wollte, versagte er am klitzekleinen einmaleins, am einfachsten bimbes-dreisatz

    das schenkelklopfen rundum war riesengroß, häme in strömen

    .... heute, gefühlte jahrzehnte später, wird die realität auch ihn eingeholt haben, member of the outer-acadamic-opposition, überall getitscht, without main-school-abschluss, so bitter, says pitter, indeed

  • #62

    kassandro (Freitag, 08 Juli 2011 17:19)

    "langsame rennen begünstigen frontrenner."
    Blicken wir doch einmal in die Geschichte zurück und fangen bei Nereide an. Sie stellte viele Rekorde auf. Schon als Zweijährige lief sie Rennen mit Durchschnitt über 60 Km/h. Als Dreijährige brach sie beim Derby und Preis der Diana jeweils die Rekorde. Sie war ein klassischer Frontrenner. Einzig beim Derby, das erbitterte Duell zweier Frontrenner, lief sie von der 2. Position. Schwarzgold, die Frontrennerin aller Frontrenner, brach beim Preis der Diana den Rekord von Nereide. Niederländer war zwar kein Frontrenner aber ein großer Galoppierer. Asterios, eher ein Speedpferd, lieferte sich über 3 Jahre ein Dauerduell mit Niederländer. Die langsamen Rennen gewann Asterios, die schnellen, unter anderem das Derby, Niederländer. Dort hatte Niederländer den Pacemaker Fuchstanz, der das Tempo so hochhielt, das Asterios nicht mehr den Turbo zünden konnte. Das war die erste zweite Derby-zeit unter 2:30. Beim großen Frontrenner Lombard kann man keine eindeutige Tendenz erkennen. Sowohl bei seinen Siegen als auch bei seinen berühmten Niederlagen gegen Alpenkönig und Cortez waren die Zeiten eher mittelmäßig. In seinem besten Rennen, ich war selber dabei, lief er beim Olympia-Preis in München seine mit Abstand beste Zeit über 2400m. Eindeutiger ist die Sache wiederum bei Lirung. Der lief einfach phantastische Zeiten. 1400m als Zweijähriger mit einem Durchschnitt von 61,39. Er bezog allerdings auch seine Niederlagen, etwa gegen gegen Grauer Wicht bei hohen Geschwindigkeiten. Insgesamt ist die Tendenz nicht einheitlich. Ich würde aber bei den schnellen Rennen ein leichtes Übergewicht der Frontrenner und bei langsameren Rennen der speedigeren Pferde sehen.

  • #63

    donvito (Freitag, 08 Juli 2011 17:23)

    ich gebe auf. aber eine frage hätte ich noch: was nehmen sie so? davon möchte ich auch mal etwas haben. muss die welt schön sein....

  • #64

    donvito (Freitag, 08 Juli 2011 17:24)

    "Ich würde aber bei den schnellen Rennen ein leichtes Übergewicht der Frontrenner und bei langsameren Rennen der speedigeren Pferde sehen. "

    Was sie würden ist irrelevant. Es ist und bleibt Nonsens, was sie da verzählen. Nonstop Nonsens.

  • #65

    kassandro (Freitag, 08 Juli 2011 17:39)

    Man kann den Radsport nun wirklich nicht mit dem Galoppsport vergleichen. Das liegt einfach daran, daß sich Pferde nicht so einfach steuern lassen wie Fahrrädern. Solch extremes Windschattenfahren ist beim Pferd deshalb nicht möglich. Genaue Daten kenne ich nicht, aber das Verhältnis von Gewicht und Luftwiderstand dürfte beim Pferd etwas höher als beim Radfahrer sein. Die Luftwiderstand dürfte also im Galoppsport nicht so bedeutend wie im Radsport sein. Auch im Radsport ist es allerdings so, daß Rouleure bei schwereren Rennen gegenüber Sprintern die besseren Karten haben. Da es bei Galopprennen kaum Berge bemißt sich die Schwere eines Rennens nach der Geschwindigkeit und den Bodenverhältnissen. Man sollte also besser sagen: Schwere Rennen sind eher besser für Galoppierer und leichte eher besser für die Speed Fraktion, wobei man immer nur von Tendenzen sprechen kann. Bei Silky Sullivan war es ja auch so, daß er seine großen Sprinteinlagen nur in leichten Rennen. In den schweren klassischen Rennen konnte er seinen tollen Turbo nicht mehr zünden. Das obige Video ist recht toll, wenngleich so ein Rennverlauf natürlich ziemlich irrational, aber gerade das hat ihn unsterblich gemacht, obwohl er nicht geschafft hat auf Galopp-Sieger.de registriert zu werden.

  • #66

    kassandro (Freitag, 08 Juli 2011 17:46)

    Lieber donvito, ich nehme gar nichts, kein Coffein, kein Kokain, kein Nikotin und auch keinen Alkohol. In meinem nun doch schon ziemlich fortgeschrittenen Leben habe ich insgesamt höchstens 20-50 Tabletten genommen. Meine einzige Stimulanz ist selbst produziertes Adrenalin. Es ist also die reine Kraft der Natur, gegen die du so vergeblich anrennst.

  • #67

    di (Freitag, 08 Juli 2011 18:08)

    sie sollten mal was nehmen, dann kommen sie evtl. auch mal auf richtige gedanken. so wird das jedenfalls nichts.

  • #68

    Diese Vermutung hat sich jetzt bestätigt (Freitag, 08 Juli 2011 18:11)

    Kassandro braucht keine Drogen, er ist die Droge!

  • #69

    donvito (Freitag, 08 Juli 2011 18:11)

    excellennt, kassandro, dann kann das ja noch was werden. vorschlag :sie schauen sich zwei rennen an und denken dann mal im stillne kämmerlein drüber nach. die St.James´s Palace Stakes in Royal Ascot und die heutigen falmouth Stakes. Beide hat Tom Queally gewonnen. und jetzt kommt die Preisfrage: Wo ist der Unterschied? Die Zeit läuft.

  • #70

    Droge Kassandro (Freitag, 08 Juli 2011 18:12)

    Die Droge schlechthin.

  • #71

    Arm sind die, (Freitag, 08 Juli 2011 18:16)

    die sich nur auf Galopp-Sieger.de beziehen können!

  • #72

    basalt (Freitag, 08 Juli 2011 20:11)

    Kassandro, das leichte Rennen, das Silky Sullivan da gewann, war das Santa Anita Derby.

  • #73

    kassandro (Freitag, 08 Juli 2011 22:38)

    Wissen wir doch alles, aber was ist das schon gegen den Großen Preis der Stadtwerke Bad Harzburg am 23.07.

  • #74

    Der Alleswisser (Samstag, 09 Juli 2011 07:04)

    der Nichts weiss!

  • #75

    baffertman (Samstag, 09 Juli 2011 09:22)

    er konnte seine leistung nur in leichten rennen zeigen. aber es war das santa anita derby. wissen wir doch! begnadeter schwachsinn, aber toll, wie alles umgebogen und hinwegschwadroniert wird. ein mann, dem es vor nichts graust, nicht einmal vor sich selbst. insofern ein vorbild für alle strebsamen fdp politiker+guttenberg.

  • #76

    TT (Samstag, 09 Juli 2011 09:48)


    @kassandro
    haben Sie eigentlich Freunde?

  • #77

    Gregor Grundsatz (Samstag, 09 Juli 2011 10:02)

    die Frage erübrigt sich.

    Ein Forumstummler der stets nur entreichert, ein ungebetener Besuch, der den Abgang hinter das eigene Verfallsdatum setzt

  • #78

    kassandro (Samstag, 09 Juli 2011 15:36)

    @TT:
    Das können sie sich vielleicht nicht vorstellen, aber ich habe Freunde. Ich bin allerdings, was Freunde angeht, sehr selektiv. Bei den Feinden bin ich da weniger wählerisch, aber auch bei denen gibt es zwei Klassen: Die nur lästigen und die "guten" mit denen es Sapß macht sich auseinanderzusetzen.

  • #79

    donvito (Samstag, 09 Juli 2011)

    die rennen gesehen? die unterschiede gesehen? jetzt verstanden was speed und was verbummelt ist? nein? dacht ich mir.

  • #80

    kassandro (Samstag, 09 Juli 2011 18:40)

    Wie oft willst du denn diesen Elfmeter noch pfeifen und danebenschießen?

  • #81

    hat keinen sinn, don vito, (Samstag, 09 Juli 2011 19:59)

    der kapiert es einfach nicht. muss eine ziemlich schwerwiegende störung sein. vielleicht haben sie ihm früher immer auf dem schulhof verkloppt, eine schwere kindheit muss es jedenfalls gewesen sein.

  • #82

    sorry,abgerutscht (Samstag, 09 Juli 2011 20:01)

    sollte "ihn" heissen.

  • #83

    TT (Montag, 11 Juli 2011 12:17)

    zu 78 @ kassandro
    Ich glaube kaum, dass Sie Freunde haben,wer will denn freiwillig mit Ihnen zu tun haben. Wahre Freunde zeigen sich eh erst in Notsituationen. Da wird keiner bei Ihnen sein, da Sie viel zu egozentrisch sind und es mit Ihnen kaum einer aushalten wird über einen längeren Zeitraum.