Tradition und Charme

Jeder Rennverein hat eine Geschichte, und die des Münchner Rennvereins beginnt 1865. Seither ist viel passiert in München beim Rennverein, zwei Weltkriege, eineinhalb Weltwirtschaftskrisen und viele Präsidenten haben den Verein begleitet. Die offizielle Chronik des Vereins zählt insgesamt davon 14 auf, aber mittlerweile sind es 15, die die Geschicke des Vereins verantwortlich geleitet haben oder dies gerade tun. Diese Chronik des Vereins schildert ansonsten, was sich seit Gründung im Jahre 1865 ereignet hat – bauliche Maßnahmen, personelle Dinge, Rennsportereignisse. Interessanterweise ist die Riemer Bahn von einem Hamburger geplant worden, Herrn Gartenbauingenieur Jürgens, der 1895 auf insgesamt 176 neu erworbenen Tagwerken bauen konnte, also knapp 57 Hektar. Wie die Chronik weiter erzählt, wurde das nötige Geld zum Erwerb dieses Geländes durch Kredite aufgebracht, und am Ende stand die Bahn mit 450.000 Mark zu Buche.

 

1945 standen hingegen insgesamt 170 Hektar Grund und Boden in den Büchern des Vereins, der damit zum reichsten Rennverein Deutschlands avanciert war. Er konnte das teuerste Rennen des Reichs ausschreiben, 40.000 mehr als das Derby. Wie konnte diese wundersame Verdreifachung der Aktiva geschehen, in Zeiten von zwei Weltkriegen und der Wirtschaftskrise? Die Chronik schweigt sich dazu leider aus, denn man sucht fast vergeblich nach Fakten und Daten zwischen 1900 und 1945. Es werden lediglich erwähnt die Etablierung des Bayern Preises im Jahre 1905, des Braunen Bandes 1934, welches mit 100.000 Mark sogar höher als das Deutsche Derby dotiert war, sowie die unvergessene Austragung dieses Rennens 1936, als Nereide Corrida schlug. Mehr gibt es nicht zu sagen über diese Zeit, jedenfalls nicht für den Münchner Rennverein. Also muß man andere Quellen suchen, wenn man etwas über diese Zeit der Prosperität finden will, z.B. die offizielle Seite der Stadt München. Dort verfährt man dann, daß der Verein Ende 1933 pleite war, als Folge der Wirtschaftskrise. Pleite bedeutet, daß man nichts mehr aktivieren kann, daß die Liquidität futsch ist, und dazu eine Überschuldung getreten ist. Es gab also Anfang 1934 einen Start von Null auf Hundert des Rennvereins.

 

In der Vereinschronik findet sich wie erwähnt auch eine Ahnentafel der Präsidenten, und nach all den Vons und Zus und Obristen und Konsuln findet sich dann auch ein bürgerlicher, Christian Weber. Das war der Präsident, der von 1934 bis 1945 den Rennverein-München-Riem e.V. zu Glanz und Ruhm führte, aus den Niederungen der Pleite an die Spitze der Liste, an die Spitze der Großgrundbesitzer unter den Rennvereinen. Nun war das kein gewöhnlicher bürgerlicher Präsident, sondern ein Goldfasan, wie meine Oma gesagt hätte, ein Stadtrath und NS-Funktionär von schillerndem Auftritt und kriminellem Gebaren, dem auch Biographien gewidmet sind, u.A. eine mit dem sperrigen Namen „Aspekte der politischen Biographie eines lokalen NS-Funktionärs. Der Fall Christian Weber“, von Thomas Martin. Der Autor widmet sich auch eingehend dem Hobby des Mannes, dem Rennsport, und wie auch sonst bei seiner kriminellen Lebensführung wusste Weber auch hier vorzüglich, seine persönlichen Angelegenheiten der Geldbeschaffung mit öffentlichen Ämtern zu verquicken. Er verschaffte dem Rennverein also im Alleingang die Eigentümer und Mittel, die dann am Ende des tausendjährigen Reichs in den Büchern standen, wobei die Frage, wie er das im Einzelfall machte, nicht so erheblich ist. Es ist dabei ein wenig wie mit Jan Ullrich; es mag keinen Zeugenbeweis geben, daß er sich Dope gespritzt hat, aber an der Tatsache kann es keinen Zweifel geben. In dubio pro reo ist nicht einschlägig, weil es keinen Zweifel gibt. Er saß in allen möglichen Räthen und Gremien von Stadt und Land, konnte auf öffentliche Gelder zugreifen, konnte Aufträge vergeben, konnte Druck ausüben, und daß er am Ende Millionär war, kam nicht von redlicher Arbeit, sondern von kriminellen Machenschaften, die auch ohne den NS Aspekt Respekt heischen. Jedenfalls wurde sein Privatvermögen nach dem Krieg eingezogen, weil ergaunert. Einem Strafprozess kam er mit seinem Unfalltod zuvor, da gab es daher nichts mehr zu verhandeln.

 

Das gereicht dem Münchner Rennverein nicht zur Schande, insofern niemand der Heutigen dafür verantwortlich ist. Man kann sich auch schlecht gegen diese aufgedrängte Bereicherung im Nachhinein wehren. Aber man kann, wenn man denn schon die eigene Vergangenheit thematisiert, vollständig berichten, anstatt die wichtigste Phase schlichtweg zu unterschlagen. Das erinnert stark an die sattsam bekannten Lebensläufe der Nachkriegs Professoren, z.B. der Juristen und Mediziner, die bis 1933 fleißig schrieben und veröffentlichten, alles haarklein aufgelistet und katalogisiert, um dann nahtlos 1946 gleich als Ordinarien hier hin und dahin berufen wurden, als Lehrer und Kommentatoren. Dazwischen der kollektive Winterschlaf.

 

Und man sollte bei der heutigen Darstellung der wirtschaftlichen Verhältnisse redlich sein und aufzeigen, woher denn dieser Reichtum wirklich kommt, woher denn der Großteil der Liegenschaften kommt, die man später tauschen, beleihen, verkaufen konnte. Sie kommen von Christian Weber. Und nicht von besonders erfolgreichem Betrieb.

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Kommentare: 104
  • #1

    Kalter brauner Kaffee (Freitag, 11 Februar 2011 19:56)

    das konnte man alles vor loanger zeit im amelieses nähkörbchen lesen.

    abers wenns sons koa probleme hoast. schleich di.

  • #2

    Rühl (Freitag, 11 Februar 2011 20:01)

    DI, genau so war es. Leider bediente der Verein unter Baron v.Feury einige Parasiten, die sich reichlich an dem Vermögen bereichert haben.Ohne Christian Weber wäre der Verein schon längst Pleite.Der Verein hatte und hat zwei Top Präsidenten, Herrn von Boetticher und heute Herrn Dr. Poth. Ich kann mir gut vorstellen, dass Dr. Poth den Verein auf ein gutes Fundament stellen wird.

  • #3

    j.w. (Freitag, 11 Februar 2011 20:09)

    es ist immer wieder eine freude zu lesen wie sehr die nordlichter der unbestreitbare erfolg des münchner rennvereines stinkt. indirekt und ungewollt werten sie den kamerad weber ja auf. der scheint ihrer schreibe nach ja fast der einzige mit weitsicht gewesen zu sein, der im alten jahrtausend einem rennverein vorstand. aber vielleicht haben sie da nicht mal so unrecht. trotzdem, außer ihnen interessiert dieser supersozialistenscheiß eigentlich niemanden mehr ...

  • #4

    di (Freitag, 11 Februar 2011 20:38)

    danke für ihre aufmerksamkeit und kommentare, sie sind ja beide sachverständig und zuständig. ich bin mir sicher, daß auch andere rv eine vergangenheit haben, die einigermaßen kompromitiert ist, aber münchen ist natürlich durch den weber ein paradebeispiel für die zustände damals. und, herr weller, ich bin nicht neidisch auf den verein, sondern kann das ewige wir haben als einzige keine subventionen nötig gerede nicht mehr hören. wenn man auf einmal 100 hektar im beritt hat, kann man gut kacken. um in ihrem idiom zu bleiben.

  • #5

    j.w. (Freitag, 11 Februar 2011 21:00)

    ich würds zwar anders formulieren, aber köln z.b., der rennverein hatte bis vor kurzem auch noch eigenen grund und boden. und der der wurde tage bevor er ohne geld an nrw gefallen wäre von der stadt mit 7 mio verklüngelt. zur jetzigen zeit. nicht im zeitnirwana des alten jahrtausends. und hoppelchen,iffeze nicht vergessen und ihren vorbildverein hh mit den bmw (ver)schiebungen und, und ...

  • #6

    Propadanga-Minister (Freitag, 11 Februar 2011 21:17)

    In totalitären Systemen wäre DI ein ganz Großer geworden - als Desinformationsminister. Jetzt macht er's in der kleinen Galopperwelt.

    Soll sich lieber die SW von heute ansehen mit Zellmanns Leserbrief. Das spielt die Musik und nicht der Badenweiler Marsch.

  • #7

    Zentaur (Freitag, 11 Februar 2011 21:23)

    Die laufen hier doch alle hinter der Musik her.
    Buschtrommel Propaganda .
    Keiner hört die Kesselpauken .

  • #8

    Meier (Freitag, 11 Februar 2011 22:55)

    Es gibt wenige Vereine die sich von 33-45 der Braunen
    Einflußnahme entziehen konnten.Das Kapitel sollte in
    Frieden ruhen.

  • #9

    kassandro (Freitag, 11 Februar 2011 23:06)

    Eines ist sicher, Dr. Poth wird heuer einen tollen Turnaround feiern. Da werden es die Seppel den Nordlichtern und dem Kölner Klüngel mal so richtig zeigen, wo es lang geht. Aber wie kommt dieses Wunder von Riem zustande? Antwort: Man macht das Jahr 2010 so schlecht, daß es danach zwangsläufig aufwärts gehen muß. Die Schuld daran schiebt man natürlich den total unfähigen Vorgängern des Dr. Poth in die Schuhe. Das hat auch noch den Vorteil, das man die verbliebenen Mitglieder der Vorgängermannschaft hinausschmeißen und durch eigene Vasallen ersetzen kann. Mit Sponsoren kann man vereinbaren, daß man 2010 weniger und dafür 2011 mehr zahlt. Auch kann man natürlich einen Teil der Kosten des Jahres 2011 ins Jahr 2010 vorverlegen und Rückstellungen bilden. Auch könnte man auf die Idee kommen Traber- und Galopp-Veranstalltungen besser zu koordinieren als 2010. Und vielleicht schafft man es 2011, daß die Forumschefin in Riem nicht wieder am wetten gehindert wird. Kurzum Dr. Poths Hofschranze hat vielleicht doch recht, wenn sie ihn als "praxisbewährten BWL-Professor feiert".

    Der Grö´te Präsident aller Zeiten, kurz GröPaZ, ist auch noch Anleger-Schützer. Lautstark brandmarkt er "German Racing" als glatten Anlagebetrug. Einige Monate später liest man dann auf Pothnachrichten.de, daß gegen German Racing ein Ermittlungsverfahren wegen Anlagebetrug läuft und Poth-Cast.de greift die Geschichte brühwarm auf. Schon lustig, wie sich diese überaus unabhängigen Journalisten da die Bälle so zuspielen. Da könnte selbst der Kölner Klüngel noch etwas lernen. Nur eine Frage können diese Top-Journalisten nicht beantworten: Wie konnten sie von dem Kölner Ermittlungsverfahren noch vor German Racing und dem DVR etwas wissen? Gute Journalisten haben eben ihre (Einnahme)quellen.

  • #10

    Chimäre (Freitag, 11 Februar 2011 23:18)

    Hat irgendjemand etwas von Ermittlungen wg. Anlagebetrug in dem Weihnachtsschreiben von Hrn. W. an seine Mitkommanditisten gelesen? Oder ein Wort auf der Pressekonfererenz gehört? Warum hat keiner aus der anwesenden Fachjournalisten-Elite nachgefragt? Oder wussten dis schon alles und mocten nicht mehr fragen?

    Das kann nur eine Erfindung windiger Fachjournalisten sein, die nicht zum elitären Kreis gehören.

  • #11

    Prodomo (Freitag, 11 Februar 2011 23:38)

    Da gibt es wohl aber nur eine Person,die sich ganz
    ummesüss in den Führring einschleusen wollte .
    Aber elitär ?

  • #12

    Olrap (Freitag, 11 Februar 2011 23:42)

    Bitte darum,die Forumschefin ,sowie den Hofschranzen
    nicht zusammen ,auftreten zu lassen.

  • #13

    MV (Freitag, 11 Februar 2011 23:55)

    Dieser Blog ist eine Schande für den Rennsport. Die Kohle abzählen, damit man sich in einer Besitzergemeinschaft dann auch noch in den Mittelpunkt drängen kann. Ihre Mitstreiter haben mein Beileid.

  • #14

    en Garde für DI (Samstag, 12 Februar 2011 00:22)

    Bevor sie Stuss schreiben,befragen sie doch erst einmal
    die Mitstreiter persönlich,oder haben sie schon mal mit
    denen ein persönliches Wort gewechselt ?
    Wieder ein Mitstreiter für Galopprennsport für Arme.

  • #15

    Vote for DI (Samstag, 12 Februar 2011 01:05)

    Bleiben Sie doch in Ihrem Maulwurfshügel,
    sprühen sich ein und kotzen sich aus.
    Der MRV braucht solche Leute ,wie sie nicht!
    Braun war nie unsere Farbe .

  • #16

    Meierei (Samstag, 12 Februar 2011 01:18)

    Jeder Verein hat einmal in seiner Vergangenheit einen
    Weber gehabt .

  • #17

    austropop (Samstag, 12 Februar 2011 02:08)

    Di soll's gebn solangs die Welt gibt
    und die Welt soll's immer gebn
    ohne Angst und ohne Dummheit
    ohne Hochmut sollst du leb'n

  • #18

    Schwarze Mamba (Samstag, 12 Februar 2011 02:14)

    Jw.,ist der schlimmste von allen pharisäern .

  • #19

    j-w- (Samstag, 12 Februar 2011 09:08)

    es hat sich nix geändert bei der dünnhaxigen radlpfeife. die forumssperre hat auch nichts gebracht. nixwissen paart sich hier mit absoluter ahnungslosigkeit. die totale d.i.-blogperle, was anwürfe bzw. unterstellungen gegenüber ihm völlig fremden personen anbelangt.ein hartzler der besonderen art ...

  • #20

    Braun ist schön (Samstag, 12 Februar 2011 09:30)

    wo waren die papas und opas von di und jw zwischen 1933 und 1945?

  • #21

    kassandro (Samstag, 12 Februar 2011 09:50)

    Ich muß dem guten Schmelz ausnahmsweise und zum ersten Male bei diesem Beitrag zu Hilfe komme. Er ist stilistisch gut und mit ruhiger Hand geschrieben. Die Fakten kann ich nicht überprüfen aber ihnen wird ja auch nicht widersprochen. Die aufgeregte Reaktion der Seppel beweist im Hachhinein seine Notwendigkeit. Dem Wikipedia-Artikel über Christian Weber ist zu entnehmen, daß seine Raffgier selbst bei seinen Nazi-Kumpanen auf Widerstand sties. Fehlen tut Christian Weber im Artikel über die Galopprennbahn Riem. Ich möchte Schmelz dazu einladen, sein Wissen dort einzubringen. Das täte den Seppeln viel ärger weh als so ein Blog-Beitrag, den maximal 100 Leute lesen.

  • #22

    j.w. nicht schnell genug (Samstag, 12 Februar 2011 10:06)

    Bei diesem Thema hätte ich blind einen Einlauf Rühl auf j.w. und zurück gespielt. Rühls Posting an zweiter Stelle noch im Soll, j.wehs dritter Platz hätte mir allerdings die Wette vermasselt.

  • #23

    kassandro (Samstag, 12 Februar 2011 10:08)

    So ich jetzt mal auf der Diskussionsseite des Wikipedia-Artikels über die Galopprennbahn Riem einen Verweis auf diesen Blog eingefügt, um ihn einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zumachen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Galopprennbahn_Riem

  • #24

    Rühl und die Parasiten (Samstag, 12 Februar 2011 10:11)

    Ein Thema für sich. Und Dich.

  • #25

    blond and blöd (Samstag, 12 Februar 2011 10:58)

    auja, sach mal, wo war denn der walter j. und der ferdy l. und der papa und der opa vom manfred o.? scheiss egal von wem.

    wo waren alle eure papas und opas als das reich 1000 jahre alt werden und the bluddy sun über germania nicht mehr untergehen sollte?

    los, erzähl mal.

  • #26

    j.w. (Samstag, 12 Februar 2011 11:33)

    meine reaktion bezog sich ausschließlich auf ihren blödsinn über die derzeitige führung des münchner r.v. und die falschen behauptungen über kündigungen etc. aber nachdem sie die bahn selber (gott sein dank) ja gar nicht kennen müssen sie halt versuchen sich auf diesem weg wichtig zu machen. mein fehler war auf solche wickiwichtel wie sie überhaupt zu reagieren. wird korrigiert ...

  • #27

    kassandro (Samstag, 12 Februar 2011 12:05)

    Ich kenn die Bahn sehr wohl. Ist zwar schon fast 39 Jahre, aber wenn der Wettergott will, dann werde ich ihr im Mai mal wieder die Ehre erweisen. Schafft also schon mal einen ordentlichen Roten Teppich an.

    Was nun die Kündigungen angeht, gab's sogar in einer Münchner Zeitung einen Atikel über den Despothismus. Den kann man im alten Galopper-Forum finden, auf das ich keinen Zugriff mehr habe.

  • #28

    Erik von Gestern (Samstag, 12 Februar 2011 13:36)

    Ich tu mich nur ungern daran erinnern tun:

    Im uralten Forum gab es einen Von-der-Maas-bis-an-die-Memel tümelnden Schulterschluss zwischen München und einem Meeting an der Ostsee, wobei ein Rheinländer, war's wohl, kopfschüttelnd feststellte, et rüscht he, wie bei Eva B. im Schritt

    Mit der Bemerkung traf er dann voll ins Braune

  • #29

    Carola von Gästern (Samstag, 12 Februar 2011 14:32)

    Rheinländer ,stiefelte dort nicht ein Sauerländer
    wie ein Goldfasan durch das Gehege ?
    Alte Freunde kann niemand trennen.

  • #30

    Der Hexer (Samstag, 12 Februar 2011 14:42)

    muß dem vulkanologen mal zur seite springen ,da er
    hier gegen fast alle antritt .mir gefällt,daß er keinen
    centimeter boden freigibt .eben ein echter bajuware und
    nachfahre des diebischen bergvolkes ,daß am rande der
    alpen lebt.mein kampf wird ihm immer beistand leisten .
    hoffen wir alle,daß er das bis zum letzten schuß
    durchstehen wird.hallelujah .

  • #31

    Kassandrissimo (Samstag, 12 Februar 2011 14:42)

    Kassandro schreibt wie ein Zwanzigjähriger, dem ein wenig die Orientierung zu fehlen scheint.

    Und nun das! Vor vierzig Jahren schon mal in Riem.


  • #32

    Desorientierter (Samstag, 12 Februar 2011 14:49)

    Desortientierte vereinigt Euch auf dem deutschen Turf!

    Was MO, AW, DI & Co. nicht schafften, AT, KZ (sic!) wid es gelingen.

  • #33

    Plattmacher (Samstag, 12 Februar 2011 15:08)

    die rennbahnen auslesen und selectieren.nur wer chancen
    auf das überleben hat,sollte gefördert werden .den
    rest platt machen.was will man mit 3-5 renntagen p.a. ?
    unrentabel ,daran ergötzen sich doch nur die präsidenten
    und provinzfürsten.weg mit denen,dafür krippenbauer
    an die macht !investiert in unsere zukunft ,aber nicht
    in den wahn der pfeffersäcke .

  • #34

    Knowbody (Samstag, 12 Februar 2011 15:12)

    Bei j.w. ging schon der legendäre Helmut Obermaier in die Lehre.

    Eigentlich müßte j.w. schon längst tot sein...

  • #35

    Jodelwahnsinn (Samstag, 12 Februar 2011 16:52)

    Ist an dem Gerücht wohl was dran,daß der MRV ein
    zusätzliches Grupperennen bekommen soll ?
    Ein Herr Katzmayr soll den Preis der Schweinsperlenkette
    ausgelobt haben .Soll ein altes Familienerbstück sein .
    Geht dann als Wanderhure an die Gewinner über.
    Dotierung 500.000 € .Das Rennen werde ich mir auf jeden
    Fall ansehen.Freue mich schon drauf.Steht der Termin
    schon ?

  • #36

    neidhammel (Samstag, 12 Februar 2011 16:55)

    der soll doch angeblich untotbar sein .
    war das nicht der dressman für taillierte herrensocken ?

  • #37

    Jodelwahnsinn (Samstag, 12 Februar 2011 17:09)

    Nein,daß war der Königsjodler .

  • #38

    rühl (Samstag, 12 Februar 2011 17:12)

    kassandro,
    zu ihrer Information. Dr Poth und der neue Vorstand haben in 2010 in Riem gezeigt, dass man mit gezielten Aktionen bis zu 30.000 Besucher auf die Bahn bringt. Ein zusätzliches Gruppe 2 Rennen wird den Standort München festigen.(in einem Jahr hat dieser Vorstand mehr auf die Beine gestellt,als der vorherige in 15 Jahren.) Leider machen einige Bahnen in Deutschland zu,ich bin davon überzeugt, München wird unter Dr. Poth, die Spitzenposition in Deutschland erreichen.
    Heute, steht in München der Galoppsport im Vordergrund und nicht die "Vetterleswirtschaft".

  • #39

    Kikero (Samstag, 12 Februar 2011 17:43)

    Nicht dauernd am schlichten Nihil reiben, der mutiert zwar nicht zum Elefanten, aber derart künstlich aufgeblasen fällt er uns nicht mehr durch den Rost

  • #40

    Ruhmesblatt (Samstag, 12 Februar 2011 17:51)

    Wollen sie damit behaupten,daß unter Herrn Wille nur
    Vetternwirtschaft angesagt war ?
    Dann Saludos Amigos .
    Was ist denn mit der Schweinsperlenkette ,hat der MRV
    die nun endgültig an Land gezogen ?

  • #41

    kassandro (Samstag, 12 Februar 2011 18:11)

    @rühl:
    Die gezielten Maßnahmen bestanden darin, daß er das Produkt Galopp-Rennen verramscht hat, d.h. daß z.B. die Firma Dallmayr ein unbegrenztes Freikarten-Kontingent hatte. Wenn ich zu den Bavarian Classics komme, dann will ich dort keine 25000 völlig uninteressierte Mitzuschauer haben, die mir ständig im Weg stehen (ich laufe an einem Renntag durchschnittlich 10 Km) Solche Zuschauer sind auch für Sponsoren nicht viel wert. Ich bin strikt gegen Freikarten für Hinz und Kunz. Dadurch entwertet man sein Produkt.

    Was das zusätzliche Gruppe-Rennen angeht, so verdanken das die Münchner den großzügigen Kölnern. Die haben ihnen die Europa-Meile geschenkt. Dadurch werden natürlich auch die Wettumsätze ansteigen. Das gehört auch zu dem oben beschbriebenen Turnaraound. Er wird wohl hierfür auch zusätzliches Sponsorgeld haben. Insgesamt wird man Herrn Dr. Poth erst 2014 oder 2015 bewerten können, wenn er keine Strohfeuer-Munition mehr hat. Spätestens dann wird er wohl wieder Grundstücke, Weber sei dank, verkaufen.

  • #42

    2015 (Samstag, 12 Februar 2011 18:29)

    Was soll er 2015 sonst mit dem nutzlosen Gelände machen? Wenn es keinen Galopprennsport in Deutschland mehr gibt?

    Überall werden 1933-1945 "angeeignete" Wertgegenstände den rechtmäßigen Eigentümern oder ihren Erben zurückgegeben.

    Da man weiß, wo Weber "geklaut" hat, wird es kaum schwer sein, die jetztigen Eigentümer / Besitzer von Riem und Isarland auf einen Status quo ante Weber zurückzuführen. Gutgläubiger Eigentumserwerb bei gestohlener Ware gibt es bekanntlich im dt. Recht nicht.

  • #43

    Rabauke (Samstag, 12 Februar 2011 18:50)

    Wieso gestohlen ? Das Land ist doch noch am Platz .
    Umschreibung wäre eine bessere formulierung.
    Aber Braun bleibt trotzdem Braun ,da hilft auch kein
    panschen.

  • #44

    rühl (Samstag, 12 Februar 2011 19:00)

    kassandro,
    München wird der Maßstab im Galoppsport, davon können Sie ausgehen. In Bayern wird der Galoppsport "Breitensport" .In Riem sind jetzt die "Macher" am Ruder und nicht die
    "Lustlosen " Warten sie es doch einfach ab ,schon heute wächst der Pferdebestand in Riem.

  • #45

    Bazi (Samstag, 12 Februar 2011 19:42)

    Herr Rühl ,sie sind ein Träumer .Woher nehmen sie nur
    ihre
    Naivität ?
    Bekommt ihnen der Atlantic nicht ?

  • #46

    rühl (Samstag, 12 Februar 2011 19:42)

    2015,sie können sicher sein, dass dies die Alliierten nach dem Kriege geprüft haben,einige Grundstücke wurden rückübereignet, Grundstücke die rechtmäßig erworben wurden, blieben bei der Stadt München bzw. bei den rechtmäßigen Besitzern,dazu gehört auch Isarland und der MRV.

  • #47

    Baccer (Samstag, 12 Februar 2011 20:02)

    Die Alliierten wurden doch hintergangen .Die
    braunen/schlagende verbindungen halten bis auf ewig.

  • #48

    Kaiserschmarrn (Samstag, 12 Februar 2011 20:16)

    richtig so.in münchen stand die wiege des bösen.

  • #49

    j.w. (Samstag, 12 Februar 2011 21:34)

    webers parteifarbe war rot. braun waren nur die hemden der schwulen sa ...

  • #50

    kassandro (Samstag, 12 Februar 2011 21:53)

    @rühl:
    Ich stimme mit ihnen überein, daß man über Dr. Poth erst nach mehreren Jahren ein fundiertes Urteil abgeben kann. Mir hat allerdings sein Anfang mißfallen und zu obigen Spekulationen veranlasst. Die werde ich wieder hervorkehren, wenn sich Dr. Poth schon im Laufe dieses Jahres an die Schulter klopft und einen großen Turnaround verkündet. Ganz unabhängig von Dr. Poth fällt es mir schwer zu glauben, daß München irgendwann der "Maßstab im Galoppsport" wird. München hat allerdings wie kaum eine andere Großstadt eine prosperierende Mittelschicht, die eine gute Voraussetzung für eine gedeihliche Entwicklung des Galoppsportes ist.

  • #51

    rühl (Samstag, 12 Februar 2011 22:01)

    von Beruf war Weber "Bierfahrer und Schankkellner", er tranportierte die Bierfässer mit dem Pferdefuhrwerk zu den Gasthäusern in München, daher seine Einstellung zu den Pferden. Als früher Freund Hitlers (vor Landsberg) hatte er später div. Funktionen in Bayern und auch im Galoppsport.Einige Trainer in München hat er von der Front zurück geholt, da er sie für seine Pferde brauchte.
    Ebenso kamen Vollbluthengste aus den besetzten Gebieten nach Bayern (und nicht in den Kochtopf),zB. Biribi,den Pferden ging es besser als der Bevölkerung.

  • #52

    Hamperer (Samstag, 12 Februar 2011 22:51)

    Ja,alles aus der Ferne .

  • #53

    j.w. (Sonntag, 13 Februar 2011 09:39)

    möge der liebe gott es so lenken, das uns der radlhippie weitere 39 jahre mit seinem anblick verschont ...

  • #54

    Knowbody (Sonntag, 13 Februar 2011 10:02)

    Peter Alexander ist tot. Zuletzt lebte er zurück gezogen in seiner mehr als großen Villa in Wien.

    Auch ich muß wohl nach meiner letzten Stunde alles zurück lassen. Nur wenige, wie ich, die ihr kolossales Wissen jeden Tag auf's neue durch denken und so auf ideale Art und Weise weiter entwickeln.

    Dieses Wissen und Bewußtsein muß letzt endlich auch ich am Tag X ungefragt mit meinen vielen Gestüten und meinen geliebten Vollblütern zurück lassen.

    Das Leben ist ungerecht.

  • #55

    Neumayer (Sonntag, 13 Februar 2011 12:08)

    Als Böhmen noch bei Östreich war.

  • #56

    Hallodri (Sonntag, 13 Februar 2011 12:20)

    im forum zieht der kerl eine hetze ab .
    verbreitet aber selbst seine jauche hier.
    schlimmer als schweinsperlen,pfui .

  • #57

    j.w. (Sonntag, 13 Februar 2011 12:24)

    das leben kann hart sein, holla... :-)

  • #58

    Rammler (Sonntag, 13 Februar 2011 12:29)

    Wäre wohl selbst gern Reichsjägermeister gewesen .
    Der Gute,der .

  • #59

    Pflampfler (Sonntag, 13 Februar 2011 12:37)

    Kloakensortierer schon eher .Höchstens Jägermeister
    ohne Reich .

  • #60

    Erzengel (Sonntag, 13 Februar 2011 12:41)

    bitte wieder vertragen .

  • #61

    Gabriel (Sonntag, 13 Februar 2011 12:44)

    Ganz meine Meinung .

  • #62

    Wipf (Sonntag, 13 Februar 2011 12:48)

    Schätze mal,daß der FCB doch noch die CL Quali schafft .

  • #63

    Straßenkehrer (Sonntag, 13 Februar 2011 12:58)

    "... Und nicht von besonders erfolgreichem Betrieb."

    Richtig DI. Kehren Sie endlich vor Ihrer eigenen Hütte beim HRC.

    Da bezahlt einer der wenigen Grandseigneurs, die der Sport noch hat, 2 Jahre lang das Prestigerennen des Vereins aus eigener Tasche und was tat der Rest der Vereins-Bagage zu seiner Unterstützung? Alle die Herren, die gesellschaftlich so weit und gut vernetzt sind und Sponsoren und Interessenten in Fülle akquirieren können sollten.

    Da wird seit Jahren ein "Schatzmeister" alimentiert, von dem jeder weiß, dass er devot mit einem Bein bei den Bookies steht. Wie auch Ihr Spezi KZ, der jetzt eine große Lippe in der SW riskiert und anderen Leuten Lobbyismus vorwirft, für den Sport selbst aber ebenfalls noch nichts getan hat.

    Hauptsache, die eigene Tasche wird mit kontraproduktiver Leistung gefüllt.

  • #64

    Katzenmeier (Sonntag, 13 Februar 2011 13:01)

    Was kann der FCB dafür,daß Weber in München herrschte?
    Außerdem steht das Stadion nicht mehr in der Stadt
    München,sondern in Fröttmaning .
    Die 60ziger sollen lieber mal die fälligen Catering
    Gebühren löhnen .

  • #65

    Überobermann (Sonntag, 13 Februar 2011 13:08)

    SW gibt i.d.Regel nur Leserbriefe wieder,die dem
    Unternehmen auch nützlich erscheinen.

  • #66

    70plus (Sonntag, 13 Februar 2011 13:27)

    64 Beiträge, Auslöser die braune Suppe. Alte Männer unterhalten sich über damals. Die Gallionsfigur des letzetn Schuss, geb. 1940 moderiert derweil, 2 Jahre nach den Daumen hoch, er habe sich jetzt intensiv mit dem RWLG auseinander Gesetz. Knüpft jetzt Netze in den LWM. Eine weitere Episode, wenn in 5 Jahren 70 jährige den Nachruf des Galopp schreiben.

  • #67

    Petula Sally Clark (Sonntag, 13 Februar 2011 13:27)

    kann man so stehen lassen .

  • #68

    Büchermacher (Sonntag, 13 Februar 2011 13:51)

    Der DI Block ist das Beste,was dem Galopprennsport je
    passieren könnte.
    In 5 Jahren kann der keinen Daumen mehr alleine heben .
    Das erledigt dann die Pflegeversicherung.

  • #69

    Schwester Erika (Sonntag, 13 Februar 2011 14:01)

    Gibt es denn eine Plegeversicherung für Millionäre ?

  • #70

    rühl (Sonntag, 13 Februar 2011 15:34)

    ich bin fündig geworden . Christian Weber war u.a.
    Kreistagspräsident und Ratsherr der Stadt München.
    Präsident des Rennvereines München- Riem(Nachfolger des
    Münchner Renn-Verein.)
    Präsident des Kuratoriums für das Braune Band von Deutschland,Präsident des Wirtschatsbundes -Deutscher Rennstallbesitzer und Vollblutzüchter e. V.
    Präsident-Gestütshöfe Isarland- "eine Körperschaft des öffentlichen Rechts,die als Zweckverband zur Förderung der Pferdezucht in Bayern gegründet wurde". Topp Ereignis während der Juli Festwochen in München " Nacht der Amazonen"
    (Prüde war er zumindest nicht )

  • #71

    Gaukler (Sonntag, 13 Februar 2011 15:41)

    das wird unseren krummbeinigen bayern aber nicht so sehr
    entzücken,muß er sich doch erst in den den spiegel
    einlesen,was ihn sicherlich überwindung kosten wird .
    um etwas gegen nordlichter in der hand zu haben,schluckt
    der gute mann sogar kröten.

  • #72

    Wikiwer (Sonntag, 13 Februar 2011 15:49)

    Das rüpelhafte auftreten des Christian Weber kommt mir
    irgendwie bekannt vor .Kann mich aber nicht mehr genau
    daran erinnern,muß schon länger her sein.

  • #73

    Verbalerotiker (Sonntag, 13 Februar 2011 17:06)

    wenigstens schriftlich gibt es landsmannschaftlich verbundene wiedergänger in galopperforen oder was sich dafür hält.

    aber der cw-virus ist hoch aktiv, scheint gegenwärtig in norddeutschen hafenstädten zu grassieren. wird dort ha.sch-virus genant.

  • #74

    Liebestöter (Sonntag, 13 Februar 2011 17:17)

    Scheint so .Aber bitte die Streiter der ehem. Weltstadt
    mit Herz einbeziehen;denn dort soll der August....-
    Virus sein Unwesen treiben.

  • #75

    kassandro (Sonntag, 13 Februar 2011 17:19)

    Wenn der Vulkan wüsste, daß Weber ein gebürtiger Franke ist, dann ...

  • #76

    Herpes (Sonntag, 13 Februar 2011 17:31)

    was so eine braune/schwarze uniform nicht alles so
    ausmacht .

  • #77

    Übervater (Sonntag, 13 Februar 2011 18:20)

    So langsam bekommt man durchblick bei dem Spruch :
    ruhig Brauner .Der Katzmayr hat seine Finger doch
    überall drin .

  • #78

    Wambel im Winter muß auch mal sein (Sonntag, 13 Februar 2011 18:50)

    Zuerst zum Hauptfriedfof, dann nach Wambel. Miebach gesehen, Gudert auch, Krischbin, Herrn Schiergen, Herrn Werning, viele Hunde und, natürlich, Pferde. Intercom sprang uns ins Auge, im Führring eindeutig das bestaussehende Pferd. Derartige Chancen läßt man nicht, so ohne weiteres, aus. Miss Luna tat einem, rein optisch, im letzten Rennen leid. Warum sie dennoch dritte wurde bleibt ihr ganz persönliches Geheimnis. Nach dem siebten Rennen war schon Schluß, sodaß wir unseren fetten Gewinn, schiedlich, friedlich, mit nach Hause nehmen mußten.

  • #79

    Bulli Walzer (Sonntag, 13 Februar 2011 19:08)

    Bis nach Wien wird der Gewinn wohl in Pickerl
    geflossen sein .

  • #80

    kassandro (Montag, 14 Februar 2011 10:49)

    Apropos Vergangeheitsbewältigungen. Die Deutsche Mathematiker Vereinigung war wohl die einzige berufsständische Organisation im Tausendjährigen Reich, die sich der Gleichschaltung beharrlich und erfolgreich verweigerte. Die braunen Mathematiker wurden entmachtet und verliesen die DMV, es wurde kein einziges jüdisches Mitglied ausgeschlossen. Man kann das ganze gut im Wikipedia-Artikel von Ludwig Bieberbach nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Bieberbach
    Nach dem Krieg verloren diejenigen Mathematiker, deren Wirken in der NS-Zeit über eine bloße NSDAP-Mitgliedschaft hinausging, allesamt ihrer Posten enthoben. Manche wurden allerdings im kalten Krieg wieder eingestellt. Ludwig Bieberbach blieb allerdigns draußen.
    Bei den Richtern wäre wohl selbst Roland Freisler ein hoher Richter geblieben, wenn er den Krieg überlebt hätte. Das zeigt die hohe Pension für die Witwe von Freisler, die vor etlichen Jahren einen kleinen Skandal auslöste.

  • #81

    Heinrich der Wagen brennt (Montag, 14 Februar 2011 11:27)

    Die Juristen und Mediziner sind standesethisch sich selbst gegenüber recht gnädig. Haben ja genug Völk, über das sie walten und urteilen dürfen und einen Paragraphen wird sich immer finden.

    Früher sagte Metternich: "Der Mensch fängt erst beim Baron an".

    Heute gilt in der Welt der Scheinriesen a la DI: "Der Mensch fängt erst beim Mitbesitz an einem Rennpferd an, der übrige Mob möge schweigen und unseren gnädigen Worten lauschen."

  • #82

    Egal (Montag, 14 Februar 2011 12:37)

    Der Rennsport hat teilweise unter der NS-Diktatur fürchterlich bluten müssen. Auf der anderen Seite gab es dann auch einige Gewinner, wie z. B. der Münchener Rennverein und Isarland und ein paar andere.

    Es ist schon genial, wenn jetzt hier München und seine Vorteile aus der Verquickung mit Weber breit auseinander genommen werden und die Verlierer einfach nicht erwähnt werden.

    Also entweder eine Aufarbeitung des Sports mit allem Für und Wider, Vorteilen und Nachteilen in der NS-Zeit insgesamt oder einfach mal die Fresse halten.

    München an den Pranger stellen ist einfach zu billig!

  • #83

    j.w. (Montag, 14 Februar 2011 12:39)

    die wenig glorreiche beteiligung der mathes am damaligen supersozialismus knann doch auf der seite der tu münchen nachgelesen werden. kassandro, so schießt man eigentore ..

  • #84

    Knowbody (Montag, 14 Februar 2011 14:03)

    Hickhack von vor der Zeitenwende. Die Engländer würden sagen... argy-bargy...pissing match...pissing contest.

  • #85

    kassandro (Montag, 14 Februar 2011 14:45)

    Die TU München mag heute eine Elite-Universität sein, in der Mathematik-Geschiche spielte sie allerdings nie eine Rolle. Die dortigen Mathemaiker waren angewandte Mathematiker, die in der Gesellschaft für angewandte Mathematik und Mechanik, kurz GAMM, organisiert waren. Im Gegensatz zur oben erwähnten DMV unterstützte die GAMM das NS-System nach Kräften. An der anderen Münchner Uni, der LMU, hatten die Nazis ziemlich schlechte Karten. Oskar Perron war ein ziemlich mutiger Mann und machte aus seiner Ablehnung der Nazis nie einen Hehl. Er war einer der treibenden Kräfte beim Sturz Bieberbachs. Constantin Carathéodory, der wohl bedeutendste je in München tätige Mathematiker, vermied zwar offene Konfrontation mit dem NS-Regime, war jedoch ein Freund Einsteins und dachte nicht einmal im Traum daran die umfangreiche Korrespondenz mit ihm einzustellen.

  • #86

    Nichtwisser (Montag, 14 Februar 2011 15:18)

    Habt ihr denn nichts zum Hamburger Rennverein zur 'glorreichen Zeit'? Das kann doch nicht so schwer sein.
    Was gibt die Chronik des HRC dazu her? Gibt es bei den Pfeffersäcken aus Hamburg und Bremen keine 'Kriegsgewinnler' von braunen Gnaden?

    Da war eine Hamburger Polizeistaffel. Die hat in Russland bei den Einsatzkommandos fleißig mitgemacht und die haben nach 1945 unbeleckt im normalen Hamburger Polizeidienst weitermachen dürfen. Aber das zählt hier natürlich nicht.

  • #87

    Hamburgo (Montag, 14 Februar 2011 15:35)

    Aber natürlich zählt das hier.

  • #88

    Hitler mochte gern Kartoffelsalat (Montag, 14 Februar 2011 18:20)

    Schwarzbraun ist die Haselnuss
    Das Braune Band war auch braun
    Uniformen können braun sein
    Aber auch grau oder blau
    Göbbels hatte einen Klumpfuss
    Göring schmierte sich Talg zwischen seine fetten Oberschenkel, damit sie nicht wundscheuerten
    Hitler kam aus Österreich
    Weil sie alle so scheisse aussahen, träumten sie vom blonden Übermenschen
    Obwohl sie so scheisse aussahen, liefen dennoch 80,90 Prozent hinter ihnen her

  • #89

    Ich bin der Schöne Prinz (Montag, 14 Februar 2011 19:01)

    Dann kann der deutsche Galopprennsport ja guter Hoffnung sein mit Blick auf seine Spitzenkräfte und ihre Unterstützer.

    What do you say, Paris-honey?

  • #90

    Paris Hilton (Montag, 14 Februar 2011 19:07)

    Hi fans,

    ugly men fuck best. I can assure you, definitely.

    Let me just finish Silvio, then I'll come (hihihi) over to you and give your most important men in racing some stuff full of energy they are crying for badly.

  • #91

    kassandro (Montag, 14 Februar 2011 19:51)

    Gewinner der Arisierung gab es viele. Das war eine Zeit der gewaltigen Umverteilung. Das Problem war teilweise, daß durch den Krieg fast alles zerstört wurde und durch Neuaufbau viele, neue, große Vermögen enstanden, die der Arisierung entsprangen. Ein typischer Fall war der von Josef Neckermann. Den hält man eigentlich für einen herzensguten Menschen, der seinen Mitmenschen nur gutes tun kann. Während des Dritten Reiches war er aber ein besonders schlimmer Arisierer, der sich das Vermögen des Nürnberger Textilkaufmanns Karl Joel, Großvater von Billy Joel, aneignete, ohne auch nur einen Pfennig an diesen zu zahlen. Nach dem Krieg mußte Joel bis 1957 vor deutschen Gerichten kämpfen, um wenigstens 2 Millionen seines inzwischen prächtig von Neckermann vermehrten Vermögens zurückzubekommen. Wegen des kalten Krieges interessierte sich kein Mensch für Neckermanns tiefbraune Weste und er konnte bis zu seinem Lebensende den großen Freund der Sportler spielen.

  • #92

    St. Pauli-Nante (Montag, 14 Februar 2011 21:51)

    Thema verfehlt, N. war nicht Mitglied des HRC.

  • #93

    j.w. (Montag, 14 Februar 2011 22:18)

    kassandro, sie sind einfach nur dämlich. das allerdings mit fleiß und talent ...

  • #94

    kassandro (Dienstag, 15 Februar 2011 09:08)

    Ziemlich bildungsresistent, der arme Vulkan!

  • #95

    Relativierer (Dienstag, 15 Februar 2011 11:32)

    nicht bildungsresistent - einfach nur einige zehnerpotenzen dämlicher

    derart, dass sich Schweine zu schade sind da noch zu beißen

  • #96

    Martin Luther König (Dienstag, 15 Februar 2011 11:42)

    Könnt ihr Riesenkotzbrocken nicht einfach rechts liegen lassen - Fragezeichen

    My goddess gracious!


  • #97

    Lehrer Welsch (Mittwoch, 16 Februar 2011 15:37)


    Dreimol Null es Null bliev Null

  • #98

    Egon Hell-Blöh (Mittwoch, 16 Februar 2011 15:49)

    ein mensch,

    und das ist gar nciht selten,

    der selbst nichts gilt,

    läßt selbst nichts gelten.

  • #99

    j.w. (Mittwoch, 16 Februar 2011 17:28)

    eugen roth!! das ich sowas hier nochmal erleben durfte entschädigt für vieles ...

  • #100

    Speziell für DI (Mittwoch, 16 Februar 2011 20:00)

    Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen,
    Er müßte sich, genau genommen,
    Im Grunde seines Herzens schämen,
    Zieht vor, es nicht genau zu nehmen.

  • #101

    DIs Forums-Pirouetten (Mittwoch, 16 Februar 2011 20:05)

    Ein Mensch erhofft sich fromm und still,
    Daß er einst das kriegt, was er will.
    Bis er dann doch dem Wahn erliegt
    Und schließlich das will, was er kriegt.

  • #102

    Paris Hilton (Donnerstag, 17 Februar 2011 09:13)

    Hi fans,

    today is my 30th birthday, you know.

    Thank you for all your sweet congratulations and best wishes.

    My party will be held at ... yes, you've got it! - ... in the Tinsdale-stables. Let's have a happy fuck in the barns and in the hay.

  • #103

    Josef Wilhelm (Freitag, 18 Februar 2011 21:57)

    Ich halte es da eher mit Herbert Roth ,dem berühmten
    Sänger und Verfasser des Rennsteig Lied .

  • #104

    Blümel Vollfett (Samstag, 19 Februar 2011 19:33)

    falscher film? das heisst immer noch Rennbahn und nicht Rennsteig. Rennsteig ist da, wo die schwalben so tief fliegen, also auf Pauli und so, wo brave wandersmänner nicht langgehen tun weils schon die mama verboten hat.