Medienpräsenz

Der Fall der ehemaligen Sportschau Moderatorin Lierhaus macht so recht anschaulich, wie Event Fernseh funktioniert. Als abgekartete Kampagne mit Tränendrüsen Effekt. ZDF und Springer tun sich generalstabsmäßig zu einem Konsortium zusammen, und zwei Menschen machen mit Schmackes mit – Hauptsache im Fernseh. Vorher ging zum Glück gar nichts an Berichterstattung über die Dame und ihr schweres Schicksal, nun geht es nicht mehr unter fünf Seiten exklusiv und 50 Scheinwerfern. Es schadet natürlich nicht, das ist wahr, und jeder muß zusehen, die Kasse zu füllen. Aber es ist doch alles viel Plastik dabei.

 

Die Frage ist ja auch, was für eine Medienpräsenz stellt sich z.B. der Rennsport vor? Wenn er denn auswählen dürfte? Will der auch solche Rührstücke produzieren, was er angesichts der vielen Unfälle leicht könnte, oder will er sich auf den Sport konzentrieren? Es gibt ja seit einiger Zeit die Bemühungen, Frau Werning als Brustbild Maus der Bild Zeitung für den Sport zu instrumentalisieren, zum Glück aber ohne großen Erfolg, und ein abgehalfterter Moderator hat immer wieder versucht, die menschelnde Sexualkomponente in seine Stücke einzuflechten. Begründung: Wir brauchen Hinkucker! Aber was für welche? Die Bild Zeitung füllt erfolgreich ihre Galerien mit schwiemeligen Mädels und echten Leichen und gezeichneten Leichen und Leichenteilen, und die Menschen gehen darauf wie Pu auf den Honig. Jetzt veranstaltet dieses Katastrophen Medium auch noch die Wahl zum Galopper des Jahres, und schwupp befindet sich der Rennsport Seite an Seite mit all diesen Scheußlichkeiten. Gosse aus der Rinne, wie man bei den Trabern sagt. Aufmerksamkeit nicht um jeden Preis ist meine Empfehlung, sondern Konzentration auf den Sport.

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Kommentare: 10
  • #1

    Vienna (Freitag, 11 Februar 2011 14:29)

    Apropos Medienpräsenz.

    Schopenhauer721 hat bei Ebay unter den Augen des großen Nashwan ein Angebot eingestellt...aber niemanden scheint es so recht zu interessieren...Nashwan ist im übrigen unverkäuflich.

  • #2

    Gerne Guckgasten-Glotzer (Freitag, 11 Februar 2011 16:02)

    Richtig, der Sport muss sich aus sich selbst heraus darstellen können durch die Faszination und Spekulation des Rennens. Dazu mit einfacher Mitmach- und Gewinngelegenheit für Leute mit und ohne Ahnung - über eine "kleine Wette" (oder Call-in-Shows mit Gewinnspielen).

    Dazu braucht es integre Leute, die den Sport als Selbstwert darstellen können. Eine(r) der Wenigen, die das können, wurde hier bereits genannt.

    Was ist eigentlich aus Hrn. Elstner geworden, der sich so herzerfrischend für den Sport begeistete und sich daraufhin spontan für eine GR-Beteiligung entschließen konnte?

    War das nur eine Reklamegag (evtl. in eigener Sache?) und eine der galopperüblichen Luftblasen?

    Wie auch immer - seitdem nichts mehr von ihm in Sachen Galopprennsport gehört.

    Da ist ein halbwegs seriöser Fernsehmann, der anscheinend gleich, aber aus etwas anderer Perspektive als die üblichen Bekloppten erkannt hat, welches "Show-Potenzial" der Sport zusätzlich bietet.

    Vielleicht sollte man den und nicht Hrn. Raab, wie auch schon vorgeschlagen wurde, einmal ernsthaft zu Rate ziehen, wie heute attraktive Fernsehshows von der Galopprennbahn mit Liverennen aussehen könnten.

  • #3

    Hase (Freitag, 11 Februar 2011 16:29)

    Die sterilisieren! das alles viel zu hoch.

  • #4

    Mantorianer (Sonntag, 13 Februar 2011 22:45)

    Aber j.w.katzmayr lies sich nicht so einfach sterililieren ,nein ,er hielt voll dagegen .prost .
    nach dem waterloo am starnberger see wurde er ja
    nach neuwerk verfrachtet,obwohl der meinung,man hätte
    ihm dieses eiland vermacht .aber da kannte er seine
    preußen noch nicht .allemol.die stellten ihn nur
    mit der agua ruhig und ließen ihn frisch vor sich
    hinvögeln,jedes jahr ein kind .bei 12 sollte schluß sein.nun plante man mit ihm eine große spionage
    sache.er sollte sich in dänemark einschleußen lassen,
    um den deutsch-dänischen krieg vom zaun zu brechen .
    abtrünnige teile von schleswig sollten wieder zurück
    erobert werden.man plante einen angriff von see her.
    aber vorher mußte unfrieden bei der bevölkerung
    geschaffen werden.hierbei ging es nur um eine reine
    erbfolge .nämlich gegen die habsburger .katzmayr trat
    daher als östereichischer staatsbürger bei der
    bevölkerung auf .verbrüderte sich sofort mit den
    schleswigern und dänen.schwärmte von den schluchtenjodlern ,dem enzian und bergwiesenheu.
    vergaß aber nie zu erwähnen,was die preußen doch für
    ehrliche und korrekte menschen seien .so kam es ,wie es
    kommen mußte,die männer wurden zum kriegsdienst
    eingezogen,die städte und dörfer entleerten sich .
    mittlerweile gab es nur noch alte und ganz junge leute
    in den ortschaften.darauf hatte katzmayr nur gewartet.
    das feld war bestellt und frei !die preußen rieben
    sich schon die hände;denn was j.w.,nicht wußte ,er wurde vor dem übersetzen mit einer geschlechtskrankheit infiziert .diese bösen preußen
    aber auch .es verfielen sehr viele mädchen und frauen
    seinem charme .so daß ein domino effekt eintrat.
    katzmayr war in seinem element .das konnte ihm keiner
    nachmachen .er hatte einfach das feeling für die holde
    weiblichkeit .innerhalb von einigen wochen war der
    gegner der preußen auf ein drittel der kampfkraft
    dezimiert.nun aber galt es,den erfolgreichen spion katzmayr wieder ins reich zu holen .da hatte die kaiserin eine idee,die sofort umgesetzt wurde.
    man erinnerte sich an agua,der mutter der katzmayr'schen kinder .die wurde mitsamt den blagen
    gen dänemark gesandt,um j.w. auf die richtige spur
    ins reich zu locken.agua jammerte,flehte,weinte ,nur
    um zum katzmayr geleitet zu werden.wie jesus mit seinen
    jüngern zog sie durch das fremde land,in der hoffnung
    den vater ihrer kinder zu finden.
    so kam sie in ein freudenhaus ,wen fand sie da an ?
    natürlich ,ihren j.w.,da war die freude aber sehr groß.
    drückte dem katzmayr die 12 kinder in die hand ,fütterte ihn mit instruktionen ,plänen,etc.,
    schickte ihn sodann sofort heim ins reich.
    sie aber,kam fortan ihrer berufung nach und
    übernahm den freudenhausbetrieb.

  • #5

    browser (Sonntag, 13 Februar 2011 22:56)

    gehts wieder los.

  • #6

    Präzidenz (Sonntag, 13 Februar 2011 23:21)

    Wir wollen kein reines Familienunternehmen sein,
    aber so soll es in dem Galopperforum nicht weiter
    gehen .Da schießt Hamburg gegen München,Deppen gegen
    Bloede .Radschläger gehören auf die Kö ,aber nicht zu
    die Anneliese .Das Frau ist aus Bayern ,die halten
    immer die Hände zum Himmel .Aber der Jodel-Dodel ist
    immer noch der Vulkan .Wohl dem/ihr wenn er über
    jemand flattert.Aber Spion,wohl eher nicht,dazu wird er
    wohl nicht richtig getankt haben !
    Viele Grüße ,euer Tanker....Schrader.....

  • #7

    Tanker (Sonntag, 13 Februar 2011 23:58)

    Da hast du aber voll und ganz Recht.
    Configuration:die Anneliese/der
    nicht das frau,sondern:die Frau
    Jodel-Dodel :du hast Recht,der ist ein Dodel .

  • #8

    Herbert von (Montag, 14 Februar 2011 00:15)

    wer mag denn schon spitzel ? die bayern vielleicht,
    nein,bestimmt !die lieben verräter .

  • #9

    Schwarz Gelb (Montag, 14 Februar 2011 00:36)

    Die Männer sind so Blöd !

  • #10

    Blond & Blöd (Montag, 14 Februar 2011 08:56)

    Die Blond-Blöden können auch das noch besser.