In eigener Sache

Political Correctness kommt nicht gut an im Kreis der Leser, wie man in der Kommentarabteilung u.A. lesen kann. Was immer das sein mag, offenbar wird dem Autor übel genommen, daß er seine Kritik an den bestehenden Verhältnissen im Sport zugunsten einer Haltung aufgegeben hat, die sich mehr um Beiträge der realen Art kümmert. Allein das Mitmachen in gewählten Gremien, in dem Fall einer Satzungskommission, macht verdächtig. Nun ist es aber so, daß mit Zustimmung der dazu gewählten und befugten Mitglieder des DVR eine Politik beschlossen und exekutiert wurde, die Fakten geschaffen hat, und die insofern unumkehrbar erscheint. Der Autor dieser Zeilen hat vehement das gesellschaftsrechtliche Modell auseinander klamüsert und kritisiert, und er hält das auch heute noch für einen Fehler. Die Kommanditisten sind weitab von den Entscheidungswegen, die Unmenge an Gesellschaften kostet Verwaltung und schafft Reibungsverluste, und ganz generell hätte man mit dem Geld auch was anderes machen können. Aber train has left station, und damit muß man jetzt leben. Und, was immer wieder von den Kritikern außen vor gelassen wird, es handelt sich am Ende des Tages um demokratische und verfassungsgemäße Entscheidungen. Wer es besser weiß oder kann, muß Mehrheiten organisieren. Auch ich habe das mal versucht, öffentlich und expressis verbis, und bin grandios gescheitert, auch und vor allen Dingen bei denjenigen, die lauthals die Verhältnisse beklagen und die Qualität des Personals.

 

Also, ich habe kein Problem mit einer Haltung, die im Zweifel versucht, die Karre mit anzuschieben. Was soll man sonst noch machen? Ich denke, daß die Kritiker sich ebenfalls mal Gedanken machen sollten, was sie neben der Kritik persönlich und konkret machen können. Ein rühriger Software Produzent aus Düsseldorf, nennen wir ihn mal RumXXich, fordert Wickeltische auf den Bahnen und Broschüren, wo alles in Ruhe erklärt wird und so. Keine schlechte Idee, zumal angesichts der katastrophalen Publikationen über und aus dem Sport. Aber wenn man ihn auffordert, just diese Broschüren zumindest mal zu entwerfen, natürlich umsonst, dann schweigt der Mann beharrlich. Andere wissen haargenau besser als die so genannten großen Gestüte, wie man Qualitätspferde züchtet, breiten das seitenlang aus, kriegen es aber leider in der Praxis trotz langjähriger Bemühungen nicht und nicht hin. Da wird der Rath dann irgendwann mal sehr komisch.

 

Und zu guter letzt noch der latente Vorwurf, man habe mich mit einem Posten korrumpiert. Was für ein Schwachsinn. Wie soll das gehen, womit? Das einzige Mittel, mein Engagement im Rennsport zu provozieren, ist der Erfolg der Pferde und das praktische Drumherum, also der ganz und gar hedonistische Genuß an der Inszenierung. Daher wird dem hier so viel Raum gegeben. Darin liegt nach meinem Verständnis der Sinn der Veranstaltung. Für die Kavallerie braucht man keine Pferde mehr.

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Kommentare: 27
  • #1

    j.w. (Samstag, 15 Januar 2011 21:09)

    das hat meines wissens keiner behauptet. sie als jurist fragen doch immer so schon "von was und wofür". die restmärker sind zum wohle eines buchmachers vom volk aufgebracht worden und die restlichen veranstaltungen werden auch auf weisung der satzungskommision nicht rentabler. also werden sie in ein paar jahren auch mal ein buch schreiben können. ein möglichewr titel "ich war dabei" ...

  • #2

    Volker Linde (Samstag, 15 Januar 2011 23:24)

    In der Rolle des beleidigten Opfers gefallen Sie überhaupt nicht.
    Kaum ein vernünftig Denkender hat oder würde Ihnen den Vorwurf machen, dass Sie in einem Gremium mitgearbeit haben, welches eine oder mehrere neue grundlegende Satzungen für vielleicht die nächsten Jahrzehnte entwickelt. Ob es eine demokratische Wahl war möchte ich allerdings bezweifeln, das Ergebnis habe ich persönlich dennoch begrüsst.

    Die Enttäuschung basiert auf anderen Grundlagen:

    Die sogenannte "Basis", die neuerdings gern von Ihnen veralbert wird, ist nicht der Gegner zu dem er denuziert wird. Es ist auch keine Opposition, die eine Wachablösung vornehmen will.
    Es ist eine sehr grosse Menge von Aktiven des Sports, die in grosser Sorge darum sind, ob die Wege in die Zukunft unseres Sports richtig durchdacht und geregelt sind, ob die Wege und Entscheidungen im Sinne der Mehrheit der Beteiligten demokratisch geplant werden.
    Und vor allem: Ob auch offen und ehrlich darüber informiert wird.

    Und das ist der Kernpunkt an der political Correctness, der noch zuende geführt werden muss. Wann wird über den Entwurf der Satzung informiert?
    Wann wird darüber informiert, ob die Zukunft des Rennsports auf der bisherigen Grundlage der Gemeinnützigkeit organisiert bleibt oder ob diese Form aufgegeben werden soll zugunsten einer (rein) gewerblichen Grundlage?
    Warum sind diese und andere Informationen und Pläne erneut so geheim, wie damals die erste Strukturreform.?



  • #3

    kassandro (Sonntag, 16 Januar 2011 00:27)

    Von "korrumpieren" kann hier keine Rede sein, eher von "ruhigstellen". Wir haben es ja an ihrer Derby-Nachlese gesehen: Wenn sie kein Pöstchen bekommen, dann machen sie Rabatz und erheben absurde Forderungen wie die öffentliche Diskussion von Verhandlungsdetails. Wenn man also ein scharfes Wort in den Mund nehmen will, dann das der Erpressung und nicht der Korruption. Es ist allerdings kein Zeichen von Führungsstärke, wenn man ihrer Geltungssucht so entgegenkommt. Solche Radaubrüder muß man offensiv angehen und mit Prügel statt Posten belohnen, wobei ich für so einen Mißverstehungskünstler wie ihnen gleich hinzufüge, daß damit Prügel der intellektuellen und nicht der physischen Art gemeint sind.

    Und was soll die ewige Rumstichelei? Der Arme möchte doch nichts lieber als mit ihnen gut Freund sein. Bei einer solchen Anbiederung hat er sich sogar in mein Schußfeld gewagt, was ihm dann allerdings schlecht bekommen ist. Wenn man mal von den Wickeltischen absieht, dann sind sie ja beide durchaus eines Geistes Kind: Sie wollen beide die "Krise" durch mehr und vor allem schärfere Regulierung lösen, womit sie im diametralen Gegensatz zu Markt-Radikalen wie mir stehen. So sehr ich auch seine erbärmliche Anbiederei verachte, so erkenne ich doch an, daß er und parlo sich mit Galopp-Sieger.de große, uneigennützige Verdienste um den Galoppsport erworben haben. Insofern ist ihr Broschüren-Vorwurf an seine Adresse völlig unangemessen.

  • #4

    di (Sonntag, 16 Januar 2011 09:02)

    sehr geehrter herr linde, als einzelner hat man doch nur zwei möglichkeiten, in diesem sport was zu bewegen: über die mitgliedschaft im verein und/oder der bv. das betrifft uns beide. im dvr sind keine natürlichen personen mitglied, sondern vereine und verbände, die durch personen repräsentiert werden. es gilt one man one vote. ich war in baden baden nicht dabei, aber wie ich höre, soll diese kommission ordentlich gewählt worden sein. wenn das so ist, ist der fall ordnungsgemäß erledigt. was diese kommission vorlegt, ist ein vorschlag, den die mitglieder aufnehmen können oder auch nicht, und zwar mit 2/3 mehrheit. so ist es in den satzungen vorgesehen. sie hätten gelegenheit gehabt, den vertreter des hrc im dvr, herrn wahler, auf das thema anzusprechen. ich habe nichts von ihnen gehört. sie können bei der nächsten bv versammlung den vorschlag kritisieren und, wenn sie das für richtig halten, mit mehrheit kippen. es reichen ja immerhin 1/3 der stimmen. der entwurf der neufassung wir doch allen vorher zugeleitet.

    und was die große zahl der aktiven angeht und deren sorge, wie soll denn am ende des tages was verbessert werden, wenn nicht durch aktive politik dieser personen? wie soll denn das anliegen der basis anders als durch aktive teilnahme am geschehen zum ausdruck gebracht werden? mitmachen ist doch der einzige weg, aktiv und passiv wählen, und dann machen.

    und was ihren hinweis auf die zukünftige organisationsform des sports angeht, die wird doch nicht im hinterzimmer entschieden resp. per ordre mufti. der status quo ist bekannt, und in gesetzen und satzungen zementiert. es mag sein, daß die neuen regeln für den markt was verändern, aber die frage einer neuorganisation muß der sport wiederum mit mehrheiten beschließen. sie können doch ein modell entwerfen und dafür werben. tun sie es. ich höre gerne zu.

  • #5

    di (Sonntag, 16 Januar 2011 09:28)

    interessant ist der bahauptete gegensatz schärfere regulierung versus radikaler markt. ich nehme mal an, daß damit der markt der wettanbieter gemeint ist, und also dessen völlige liberalisierung, soweit der rennsport betroffen ist.

    um radikale marktpolitik zu verfolgen, bedarf es neben vielen grundsätzlichen änderungen einer ganz wichtigen voraussetzung, nämlich derjenigen, daß der markt auch funktioniert, wie er soll. das bedeutet analog der richtigen wirtschaft, daß leistungen der produktion gesetzlich geschützt sind, und daß der staat diesen schutz durch seine organe wirksam durchsetzt. der weg dazu sind im endergebnis ergänzungen zum bestehenden urheberrecht nebst lizenzmodellen auf staatlicher als auch auf vertragspartner ebene. an dieser problematik arbeiten sich seit jahren ganz andere kaliber als der rennsport ab, deutsche fußballiga sportbünde und olympische organisationen z.b. wenn man fachgutachten dazu zitiert und zur diskussion stellt, herrscht schweigen im walde, weil die thematik verzweigt und verfahren ist, und eine menge lobbyarbeit hinzu treten muß, um das ins werk zu setzen.

  • #6

    di (Sonntag, 16 Januar 2011 09:30)

    und herr weller, sie haben natürlich völlig recht: ich kann später mal sagen, dabei gewesen zu sein. das ist in der tat mein bestreben. hoffentlich werde ich enkel haben, die das hören.

  • #7

    j-.w. (Sonntag, 16 Januar 2011)

    zu allerst sollte sich eine satzungskommision dafür einsetzen, das die ursprüngliche vereinssatzung wiederhergestellt wird. also eine überschubare vereinsstrucktur mit einfacher, nachvollziebarer gliederung. es war zeitgeist für jeden furz eine eigene untergesellschaftschaft zu gründen. das alles sind nur nebelkerzen und weiteren verblödung der mitglieder. das direktorium hatte das über 100 jahre nicht nötig und ist damit gut gefahren. bis die sog. jungen, dynamischen damischen ihr postensüppchen kochen konnten. fangt da mal an. ihr müßt euch nur die "erfolgsliste" voelegen lassen. das reicht dann für die sofortige liquidierung. evewntuell sogar mit schadensersatzansprüchen. probiern geht über studiern ...

  • #8

    j.w. (Sonntag, 16 Januar 2011 11:57)

    also, irgenwie sollte es schon eine "editfunktion" geben ....

  • #9

    kavenzmann (Sonntag, 16 Januar 2011 12:40)

    „Für die Kavallerie braucht man keine Pferde mehr“ - Niemand braucht Pferde mehr.


    Niemand will Ihnen Ihr Engagement und die Begeisterung für die Sache absprechen. Die haben Andere auch, oft aus anderen, dennoch respektablen Motiven.

    Ihre Erwiderung wie auch Ihre hiesige Cirkusveranstaltung zeigen manchen begrüßenswerten Ansatz, zugleich aber auch Ihre Defizite, die mit der Grund sind, warum auch Sie grandios scheitern (werden) oder gescheitert sind.

    Die ganze arabeskenreiche Geschichte dieser Strukturreform seit 6 Jahren ist ein grandioses Beispiel für grandioses Scheitern im Sport. Also nichts Ehrenrühriges, weil es auch „Großen“ geschieht? Oder gerade deshalb?

    Bleibt uns nur die Hoffnung, dass die Leute, die momentan von Ihnen schöngeredet werden, wider Erwarten doch noch die Kurve kriegen sollten? Dazu gehört aber ein anderes Verhalten als das, das jene zeigten um dahin zu kommen, wo sie jetzt stehen.


    Zurück zu Ihrem persönlichen grandiosen Scheitern, denn es geht ja "in eigener Sache". Ihr Verhalten und Debattieren ist schlichtweg nicht mehrheitsbildend. Selbst dort nicht, wo Sie in der Sache unterstützenswert wären. Insofern erweisen Sie Leuten einen schlechten Dienst, denen Sie momentan noch wohlwollend die Stange halten. Man darf gespannt auf Ihre Reaktion sein, wenn diese die erste Aktion durchführen, die Ihrem nicht gutdünkt.

    Alles, was außerhalb Ihres Horizontes liegt, gilt nichts! Das ist aber genau die Einstellung jener Leute, die den Abstieg des Rennsports vor über 20 Jahren eingeleitet haben.

    Borniertheit und Selbstgerechtigkeit bis zum Überdruss mit in der Sache dümmlichsten Argumenten, wenn es denn opportun erscheint. So macht man sich auf Dauer bloß unglaubwürdig, lächerlich. Auch der vielgelobte Herr Woeste ist inzwischen auf gutem Wege in diese Richtung.

    Nun stänkern Sie u.a. über Leute, die die „Qualität des Personals“ beklagen. Haben Sie dies nicht am lautesten getan? Wie sind Ihre z. T. hasserfüllten Tiraden gegen z. B. EH, KG, NL zu verstehen? Selbst dort, wo diese Kritik angebracht gewesen war, haben Sie so den Bogen überspannt.


    Sie sprechen „in eigener Sache“ eine Person identifizierbar an, die wie Sie - sicher nicht so eloquent - seit Längerem und oft nicht zu Unrecht aus seiner Sicht den Finger in die Wunde legt. Dieser hat aber bereits in hervorragender Weise seinen freiwilligen und unentgeltlich verfügbaren Teil geleistet. Lassen Sie Ihre spöttisch eingeforderten Broschüren von denen schreiben, die so etwas gelernt haben sollten oder seit Jahren für solche Dinge ein DVR-Gehalt bezogen (haben). Die haben dann keine Zeit sich auf Feldern zu versuchen, wo sie grandiosen Dilettantismus belegen - und dafür in angekündigten Ausbaustufen noch Entgelt nehmen möchten (z. B. http://www.stallionbook.de/). Haben solche Dienstleister schon jemals einen kostenlosen Beitrag für den Sport erbracht? Wohl kaum, gilt es für jene doch darum professionell das eigene Einkommen aus dem Sport zu maximieren solange es noch geht. Doch dazu schweigt der Herrscher alles Forumsreussen.

    Sie haben natürlich Recht: in fast allen Bereichen des Sports ist überfällige Profiarbeit zu leisten und die kostet leider Geld, weil Arbeitszeit. Kommt aber auf Dauer billiger als das, was seit Jahrzehnten in amateurenden Herrenclub-Palavern pseudodemokratisch zusammengestückelt und von stets bereiten, leider zu oft wenig talentierten, Protegierten unausgekocht halbgar zubereitet wird.

    Eine ordentliche und mehrheitsfähige Strukturreform hätte vll. so ausgesehen, dass jeder Interessierte / Engagierte das „freiwillig und unentgeltlich“ einbringt, was er am Besten kann und dort schweigt, wo andere kompetenter sind. Eine fähige Führung hätte so mit nachhaltiger Unterstützung durch eine breite Basis - Stichwort: Betroffene zu Beteiligten machen - eine Bewegung eingeleitet und zielorientiert gesteuert, die deutlich weiter gekommen wäre als das, was heute als Strukturreform-Pyrrhus-Siege eigengelobt wird.

    So sähe erfolgreiches „mit ins Boot holen“ aus. Aber die neuen starken Männer, entsprungen aus den Gesäßfalten der alten (starken?) Männer, werden schon aus Eigeninteresse nicht das Ruder herumreißen. Bisherige Proben ihrer Wirkkraft spielten das bekannte Leitmotiv an. Es geht allein um persönliche Machthabe, nicht um notwendiges Management und Koordination aktivierbarer Kapazitäten und Kompetenzen, mit denen dann anständigerweise allerdings auch der Erfolg geteilt werden muss.

    Doch es geht schon lange nicht mehr darum, gemeinsam etwas Großes aus Trümmern zu (re-) konstuieren, es geht weiterhin nur darum, "in eigener Sache" auf Kosten Anderer verlustminimierend aus der Affäre herauszukommen.

  • #10

    di (Sonntag, 16 Januar 2011 20:40)

    die frage jedoch bleibt auch bei ihnen unbeantwortet - wer soll was konkret machen? dazu liest man auch bei ihnen leider überhaupt nichts. schwammige hinweise auf ins boot holen helfen nicht. es geht um verfaßte vereine und verbände, und da zählen nur mehrheiten. und keine informelle arbeitskreise. wenn sie ideen haben, die innerhalb der verfassung des rennsports umzusetzen sind, dann lassen sie hören. mit namen. ich höre zu.

  • #11

    kavenzmann (Montag, 17 Januar 2011 09:59)

    Sie waren / sind Mitglied eines formellen Arbeitskreises. Dessen Formalisierung fand durch BV-Mitgliederbeschluss statt.

    Wie diese Initiative - Änderung der Verbandsverfassung durch Konzeptionierung von einem Teilverband mit dem Ziel der Machtstärkung des Teilverbandes - möglich ist, ist ein Phänomen der dt. Rennsportdempokratie. In jeder richtigen Demokratie entwirft und beschließt ein Organ durch konstituierende Versammlung seine eigene Verfassung und nicht die des übergeordneten Organs.

    Insofern bleibt die Hoffnung, dass sich die RVs nicht noch einmal mit Versprechungen ohne Einlösungsverpflichtung übervorteilen lassen wie bei der Bildrechte- und Vermarktungsabtretung und demnächst nicht demokratisch ihrer weiteren Entmündigung zustimmen werden.

    Ein informeller Arbeitskreis mit geladenen Teilnehmern fand letztes Jahr in Röttgen auf GR-Initiative statt. Ein informeller Arbeitskreis, der dann formell wurde, waren die Verballhorner des Kirsch'schen Ausschreibungssystems. Was ist mit der unter Baum verschlampten Wettenkommission, die unter Woeste nur kurz aufflackerte?

    Aus Informellem Formelles zu machen ist also ein Leichtes in der bestehenden Verfassung, wenn man denn will.

    Finden solche Arbeitskreise nicht statt, weil dann öffentlich sichtbar würde, wie inhaltlich schwach gegenwärtig die nach außen geschlossenen Reihen besetzt sind?

    Wozu plötzlich Namen? War nicht Ihre eigene Argumentation, dass jede beliebig zusammengestellte Trolltruppe in 4 Jahren mehr erreicht hätte als die Osterlämmer?

    Wenn es diese offenen Arbeitskreise geben sollte, dann werden sich ernsthaft Interessierte / Engagierte ganz von alleine einfinden und in diesen Kreisen durch ihre sachkompetente Mitarbeit die Dinge in eine mehrheitsfähige Richtung bringen. Natürlich stören in solchen Kreisen die palavernden Selbstdarsteller. Die sollten allerdings schnell identifizier- und eliminierbar sein. Man muss ihnen nur konkrete Aufgaben überantworten, an denen sie naturgemäss scheitern werden.

  • #12

    Blümer Vollschlank (Montag, 17 Januar 2011 10:42)

    Lass dich nicht von DI auf's Glatteis führen. Der palavert auch nur rum und lenkt von den tatsächlichen Themen ab.

    Das ist ein weiteres Merkmal für die Desolatheit des Sports: nur die beiden rücksichtslosesten Forenstimmen haben den Weg ins "Formelle" gefunden.

  • #13

    Paris Hilton (Montag, 17 Januar 2011 13:14)

    Names? Nothing easier than that:

    Dirk Bach, Sonja Zetlow, Desiree Nick, Daniela K., Mr Schrammer, Mr Esch, Mr Maschmeyer.

    Top of the Pops, so to say.

  • #14

    Palastpage (Montag, 17 Januar 2011 14:41)

    @Kavenzmann, dat liest sich wie de alde Benutzername us de alde Forum. Dat liest sich ma widder jut, da is richtich Musikke drin.

    Wat soll de janze quatsch eijentlich. Da is doch für de Fründs von Kölle allet nicht wichtich.die machen da nen Organisationsreförmchen und tun so, als wenn se dollet jeleistet ham. De janze Jedriss um de Satzung is doch Käse. Statt ne neue Satzung zu machen, solln die Fründs mal arbeit mache, die solln den Sporcht draußen zeije, die solln zeije, wie schön dat mit de Sporcht ist, mit de schnelle Pääds.

    Abba dat wolln de alle nit, denn dann müssten se sich an de Erjebnisse messe lasse und da ham die Fründs dann Angst davor.

    Wie lang ist dat he mit de erschte Strukturreform. 5 Jahre, 6 Jahre? Seidem wird an de Orga reformiert, seitdem hat sich de Umsatz im Sporcht halbiert, Renne finden ab un an och noch statt, aber von Rennsporcht kann man doch nit me verzälle. Aber jetzt wolln se erscht mal ne neue Satzung machen. Die Fründs, die haben den Knall doch noch nit jehört.

    Die treten alle in de Eier, die wat mache wolln und selbst mache se jarnischt. Dat ist doch dat Jedriss im Sporcht.

  • #15

    Palastpage (Montag, 17 Januar 2011 17:06)

    Da hann isch noch wat verjessen.

    @Kavenzmann
    Mit de Stallionbook is da so nich janz richtich. De eene Danny war nie ne Offizielle und de andere Danny, der wat breiter is, de is da jerade erscht jeworden. Und die versuchens jetzt, dat zu mache, wat die bei Stallion Online schon lange mache tun und wat über all jemacht wird. Die wolln mit de Sporcht und de Zucht Kohle mache. De schlanke Danny war mal Chäf-Redaktör bei de Sport-Welt und dann hat de wat böses über de Strukkis jeschriben und da hat de Paule den vor de Tür jesetzt. Den bösen bösen Danny!

    Find ich total normal, da wird ne Leistung anjeboten un dafür wolln die Kohle sehn. Wat is denn daran schlimm. Isch find dat voll okay.

  • #16

    di (Montag, 17 Januar 2011 17:10)

    aus ihren ausführungen wird nicht deutlich, was sie denn nun konkret wollen, herr kavenzmann. sie beschreiben was, aber das sind runden im laufrad ohne ziel. wer soll was machen, wie sollen sich entscheidungen vollziehen? was sind offene arbeitskreise, wer beruft die mit welcher autorität ein, was sollen die ergeben? das können sie doch auch im forum der frau arnold machen, diskutieren sie, und dann veröffentlichen sie ergebnisse und rufen sie zur umsetzung in vereinen und verbänden auf. stellen sie entsprechende anträge zu den jeweiligen versammlungen. sie können auch hier konkrete vorschläge machen, wer wollte sie hindern.

    und was herrn rumstich anlangt, den sie aufgrund seiner editorischen leistungen im hinblick auf diese datensammlung in schutz nehmen; dessen leistungen dient er seit jahr und tag, wenn auch vergeblich, dem rennsport gegen geld an, was nicht verwerflich, aber weit entfernt vom image des philantropen ist, welches er gerne pflegt und pflegen läßt. und diese datensammlung ist das, was ich als nice to have bezeichnen würde, also eine arrabeske, die hübsch ist, aber keinen kommerziellen wert hat.

  • #17

    BMI 29plus (Montag, 17 Januar 2011 21:54)

    @palastpage: Der Mann der Praxis hat verstanden wie das Häschen hoppelt. Hingegen zementiert DIs Fachkompetenz auf absehbare Zeit den geistigen Stillstand der Organe in und mit Verband-Satzungsfragen. Wieder einmal wurde mach intensiver Arbeit eine Lücke geschlossen.

    Zwischenzeitlich haben Danny-lean und Danny-breit den kommerziellen Wert von Daten erkannt und erfinden den tiefen Teller neu, den sie bei Blüchows viel billiger haben könnten. Aber so werden ihre Bastelarbeiten von der BV und ihren Mitgliedern alimentiert und die Mittel fließen dorthin, wo sie hin sollen.

    Geschmäckle hats scho, wenn stallionbook Dienste annonciert, die bei GMT im Standard drin sein müssten. Dazu das dezente Bestattungsunternehmer-Ambiete auf diesen Seiten, mit dem auch TT das Klima in Turfdeutschland erfrischt (dunkle Schrift auf dunklem Grund ist wahrlich edel pur!). Man beachte zudem die personelle Verbindung der mitwirkenden Persönlichkeiten und alle wissen Bescheid. Wer sagts jetzt dem DI in ihm begreiflichen Worten?

  • #18

    Palastpage (Montag, 17 Januar 2011 22:14)

    @BMI29plus
    Dem DI dat in sine Sproch verständlisch zu mache, dat kann isch nit, denn die Sproch, die spresch isch nit.

    De Kavenzman hat dat klasse jeschrieben, de Jung hat Durchblick, der is scher uffem Kavif. De will ne effizientre Beteiligung von de Lüt, die Betroffe sin unbd die wat druff ham. Wat macht de DI, de fracht bloß, wert dat entscheiden soll. Als wenn dat jemals en Problem jewesen sein soll.

    Die entscheide doch in Kölle eh, wie se wollen. Die mache och, wat se wolle. Die ham ne beschissene Webseite bei Germän Räcing einfach mal so mache lasse. Da ham die Niemand jefragt. Und jetz jeht et dem DI um de Entscheidung. Hihihi, ich lach mir wech....

  • #19

    Kleiner Bruder (Montag, 17 Januar 2011 22:23)

    Schwarz/Weiß in Mode ? Ist dann galopp.de.vu auf den
    fahrenden Zug aufgesprungen,oder gar der Vorreiter gewesen ?

  • #20

    Klopfer (Montag, 17 Januar 2011 22:27)

    In Aachen sollen noch einige Kavenzmänner rumliegen.

  • #21

    rühl (Dienstag, 18 Januar 2011 08:03)

    ich kenne DI und er hat mein Vertrauen.Ich bin sicher, dass er weder käuflich ist noch sich in einen Klüngel einfügen würde.

  • #22

    di (Dienstag, 18 Januar 2011 08:50)

    "Sie haben natürlich Recht: in fast allen Bereichen des Sports ist überfällige Profiarbeit zu leisten und die kostet leider Geld, weil Arbeitszeit. Kommt aber auf Dauer billiger als das, was seit Jahrzehnten in amateurenden Herrenclub-Palavern pseudodemokratisch zusammengestückelt und von stets bereiten, leider zu oft wenig talentierten, Protegierten unausgekocht halbgar zubereitet wird."

    nun also, da sind wir uns ja offensichtlich in einem wichtigen punkt einig. mein bescheidener beitrag (zusammen mit kollegen) ist nur der versuch, einem profi an der operativen spitze die kompetenzen per satzung zu verschaffen, die das möglich machen. ich traue das andreas tiedtke zu, engelbert halm nach 100 tagen nicht. das sage ich jeweils. wenn jemand meint, er könne es besser, möge er seinen hut in den ring werfen. es gab da bewerbungen, aber wenn eines die kritiker an der basis eint, dann die geradezu pathologische angst, sich mit namen und programm zu outen. alles wird vernebelt, angedeutet in akronymen, um den brei herum gekocht. das macht diese mission so ineffizient. wenn sie der zentrale pauschal unfähigkeit und faulheit und patronage vorwerfen, wo ich durchaus und in teilen dabei bin, dann müssen sie die leute beim namen nennen und alternativen zur hand haben.

    sie sagen richtig, das kostet geld. genau, sage ich auch. woher soll es kommen? wer soll es geben? denn es muß als anschub finanzierung her. herr woeste hat den hut rumgehen lassen für eine sache, bei der 397 leute mitgemacht haben. das sind tatsachen, an denen man nicht vorbei kommt. ich hätte diese gelder lieber für allgemeine marketing arbeit ausgegeben, sachlich und politisch. aber immerhin zeigt andreas tiedtke per ankündigung, daß er diese dinge erkannt hat und mit den wenigen mitteln angehen will.

  • #23

    Aus-dem-Hintergrund-müsste-Rahn-schießen (Dienstag, 18 Januar 2011 10:12)

    Wenn Sie mal nicht bei einem 'Ermächtigungsgesetz' mitgewirkt und damit den Moloch endgültig abgeschottet haben.

    Ist doch klar, dass keine Namen mehr in den Raum gestellt werden. Diese werden gleich von Ihnen und Konsorten auf schäbigste Weise diffamiert. Das ist das Spiel, das seit Jahren falsch gespielt wird. Es geht mehr denn je um Sachen, nicht um Personen. Doch im Sport läuft es weiterhin umgekehrt und darum in die falsche Richtung.

    Richtig, fundamentale Punkte (Staatsvertrag, Rückkehr ins Fernsehen) sind formell erkannt und priorisiert. Geld aus der Sammelaktion steht ebenso öffentlich propagiert nicht zu Verfügung. Evtl. Einkünfte aus der rb-Beteilung sind für Eigenverwaltung und für die Selbstfinanzierung der Beteiligungsaufstockung reserviert.

    @palastpage: 'Benutzername' und GI sind schon lange gleichgeschaltet, da kommt nichts mehr.

  • #24

    Hoppelditz (Mittwoch, 19 Januar 2011 22:31)

    Rückkehr ins Fernsehen ? Dann sieh mal fern .
    Verguck dich aber nicht .
    Fernsehen war gestern,TV ist heute .

  • #25

    j.w. (Mittwoch, 19 Januar 2011 23:07)

    na toll, ihre weinerlichen zeilen hier plus den angriffen auf amelie beschert uns dann jetzt wohl (hoffentlich nicht ) amelies rückzug. allerdings werden wir das so nicht einfach hinnehmen. im gegensatz zu ihrem pippiblog ist das forum schon was gutes. wobei sie ja da auch manchmal was beigetragen haben. also, helfen sie mal einfach mit was vernünftiges hinzukriegen. bitte ...

  • #26

    Wurzelsepp (Donnerstag, 20 Januar 2011 20:18)

    Da spricht aber jemand mit gespaltener Zunge .

  • #27

    di (Donnerstag, 20 Januar 2011 21:55)

    ach nein, da spricht jemand mit geteiltem herzen.