Ursachenforschung

“It looks like the score is about 25 or so for takeout, a couple for corruption/treating animals poorly, a couple for liking other sports better, or too many races/too hard to follow, a few for not being treated well by management.

It reads like our organization's mission statement.

We at HANA believe this should not be a shock to any of us, if we even have a rudimentary understanding of gambling. The fastest growing gambling game this century is fantasy football, and it is purely stats driven, hard to figure out and time consuming - so complexity is not an issue. Poker is a game where you can fold hands for a half an hour or more without playing for a pot - so time between races is not an issue. "Offshore wagering", giving lower takeout, was not all 'pirates stealing customers', it was creating customers we were ignoring. As soon as the UIGEA was passed and it was outlawed, these players went back to sports betting, because they would not play into 22% blended takeout, just like bettors told the industry years ago they would (when they were labelling it a panacea).

73% of HANA members polled in 2009 said takeout was their number one issue. Sports bettors and poker players seem to agree, but it appears in even higher numbers. With them representing a multi-hundred billion dollar market we need and crave, that is not good news, especially since horse racing takeout has been going up, not down.

We clearly have many problems in racing, but to deny that the price of our product is a big one of them, is denying reality.”

 

 

Das sind die zusammen gefassten Ergebnisse einer Befragung von Leuten, die Pokern oder zu anderen Sportwetten abgewandert sind. Durchgeführt von der Gesellschaft Amerikanischer Pferdewetter. Nicht überraschend, daß der Takeout von im Schnitt 22% die Hauptursache für die Abwanderung ist; überraschend jedoch die Vehemenz, mit der dieses Argument vorgetragen wird. Die Leute sind nicht blöd, und kennen den Wettbewerb und das Umfeld. Nun wendet man sich nach Deutschland, und man erkennt, daß dieses Problem hier noch wesentlich dringlicher ist, denn der Einbehalt des Totalisators ist noch mal höher, im Schnitt eher 30%. Immer wieder stößt man auf den Wettbewerb, immer wieder auf attraktive Alternativen, und immer wieder wird der Teufelskreis deutlich, in dem sich der Sport dreht. Die Wetter haben keine Chance, die 30% zu schlagen, und der Sport kann sich eine Reduzierung nicht leisten, weil er keine Alternativfinanzierung hat.

 

Hier der Link zu der Untersuchung mit den einzelnen Antworten:

 

http://blog.horseplayersassociation.org/2011/01/how-do-sports-bettors-poker-players.html

 

 

 

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Kommentare: 21
  • #1

    j.w. (Dienstag, 11 Januar 2011 21:13)

    es ist naturgemäß etwas preiswerter als kostenfaktor nur eine küchensitzgarnitur und ein paar spielkarten zu haben. alles andere ist viel einbildung und nachlaufen einer mode-erscheinung. aber die amis waren immer etwas früher verblödet wie old europe. und auch noch stolz drauf ...

  • #2

    Meier (Dienstag, 11 Januar 2011 21:52)

    Das ist zwar richtig, JW, aber interessiert das den Zocker?

  • #3

    hoppeditz (Mittwoch, 12 Januar 2011 09:14)

    den deutschen totalisator habe ich mir bis zum never-ending niedergang des sportes ca. 50 jahre lang intensivst geleistet und zugemutet, aufsummiert in dm und umsatz sicher siebenstellig

    was das grundsätzliche sportwetten angeht, wehre ich mich vehement dagegen, dass der gierige deutsche staat von meinem ehrlich versteuertem geld auch nur einen cent sieht, wenn z.b. manu gegen arsenal spielt, taylor pfeile wirft, nadal auf federer trifft, canada im penalty-schiessen die russen besiegt, etc., etc.

    und was die verbliebenen sportlich attraktiven pferderennen außerhalb deutschlansds angeht, da wette ich nicht bei all den woestes, da die ja nun mal in germany racen lassen, da wette ich da, wo das geld die besten kurse sieht, in erster linie auf ca. 100 %-märkten

  • #4

    Müller-Lüdenscheid (Mittwoch, 12 Januar 2011 10:48)

    Das Lamentieren um die zwangsläufigen Teufelskreise des Sports bringt nichts.

    Eine Investition in ordentliche, einfache Wettprodukte mit "minimalen" Abzügen (z. B. die heutigen 16 2/3 %) bringen wieder viel von dem Umsatz zurück, der wegen der hohen Abzüge von dt. Pferdewetten abgewandert sind.

    Noch ein Ast, den man sich aus Bequemlichkeit in goldenen Zeiten selbst abgesägt hat.

    Überall sonst werden teure Produkte billiger gemacht, damit sie über den Mehrumsatz den Mehrgewinn bringen, selbst bei der Haute Couture.

    Aber demnächst soll es die Fünferwette bringen. Wer will soetwas spielen? Lotto gibt's seit über 50 Jahren.

  • #5

    j.w. (Mittwoch, 12 Januar 2011 11:07)

    klar, der staat soll die bahnen subventionieren, damit die hoppeditzes dieses landes ihr geld dann den steuerbetrüger nachwerfen können. eigntlich ist es ja egal, ob diese selbsernannten koryphäen ihre wetten mit oder ohne abzüge verlieren ...

  • #6

    kugelblitz (Mittwoch, 12 Januar 2011 11:32)

    J.W., wohl in der Einführungsvorlesung Preispolitik geschlafen?

    Die Vollkosten-Preiskalkulation birgt das Risiko im Falle einer rückläufigen Nachfrage durch ein „sich aus dem Markt herauskalkulieren“ die Stückkosten in die Höhe zu treiben, bis niemand mehr die Preise zahlen kann oder will.

    Genau das ist dem Rennsport in Deutschland passiert.

    Statt das Problem an der Wurzel zu packen, wurden absurde Klimmzüge unternommen, so die überteuerte Minderheitsbeteiligung an diversen Buchmachereien oder der Versuch des Dummenfangs mittels immer neuer Wettchancen mit Garantieausschüttungen. Der ambitionierte Sport- bzw. Pferdewetter ist aber nicht dumm, sondern kennt sich aus in statistischen Methoden. Bismarcks Selbstbesteuerung der Dummen funktioniert daher beim Zahlenlotto, aber nicht beim Pferderennen.

    Obendrein wäre man die lästige Buchmacherkonkurrenz schnell los, wenn die Abzüge drastische gesenkt würden, mit den Segnungen der Steuerrückerstattung könnten private Anbieter nämlich niemals mithalten. Aber genau das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass dieser naheliegendste Weg aus der Krise nie beschritten wurde und auch nie beschritten werden wird - den Buchmachern möchte kein Funktionär weh tun.

  • #7

    j.w. (Mittwoch, 12 Januar 2011 12:54)

    nachdem die buchmacher schon seit zeiten keine steuer mehr abführen können sie auch nicht auf rückerstattung hoffen. ihr kleines seminar über preispolitik hat nur einen haken. normale kaufleute müssen ihr produkt ordentlich bezahlen und dann weiter kalkulieren. die abstauber dagegen verwerten fremde leistungen mit nur manchmal minimalen (bilder)gebühren. die daten kriegen die auch noch umsonst ins boot nachgeworfen. aber bald ist eh schicht im schacht und dann machens wir alle irgendwie auf französisch ...

  • #8

    Petra Katzenberger (Mittwoch, 12 Januar 2011 18:12)

    "französisch" find I' natürlich gut, obwohl auch "spanisch" mit mir prima geht.

    Allerdings verstehe I' sogar, was @kugelblitz und @j.w. da erzählen. Warum verstehen das eure Macher nicht?

  • #9

    kugelblitz (Mittwoch, 12 Januar 2011 23:00)

    katzi, das ist schnell beantwortet

    du erlebst doch bestimmt ab und zu, dass männer ganz vernarrt sind in dich und scharf auf deine titten - man nennt solches verhalten auch "hörigkeit", der verstand setzt dann manchmal komplett aus

    dasselbe verhalten zeigen unsere macher auch, allerdings nicht gegenüber einer sexbombe wie dir, sondern gegenüber den buchmachern

  • #10

    Jan Kleeberg (Donnerstag, 13 Januar 2011 09:33)

    Die Abzüge müssen drastisch gesenkt werden. Das hätte positives zur Folge

    1. Mehr Geld im Topf und damit auch in den Taschen der wettenden Besucher
    2. Wetten werden von den Buchmachern nicht mehr gehalten, da das finanzielle Risiko zu groß wäre. Sie werden die Wette an die Rennbahnen weiter leiten (Ausnahme Festkurse).
    3. Die Wette wird für einen größeren Kreis an Personen interessant, die aktuell an anderer Stelle und mit gewaltigem Ausmaß mit ihrem Geld spielen.
    4. Die Wette in Deutschland wird interessant für Wetter in anderen Ländern.

    Letztlich wird sich der Umsatz drastisch steigern und die Reduktion bei den Abzügen erheblich überkompensieren. Hinzu kommt, dass sich die Zielgruppe deutlich vergrößern wird. Entscheidend ist eine gute PR und Öffentlichkeitsarbeit, damit die attraktive Veränderung auch national wie international wahrgenommen wird.

    Für mich ist dies dringend anzugehen und umgehend die Basis mit einer Reduktion der 16 2/3 zu legen.

  • #11

    Kassandor von Oberharz (Donnerstag, 13 Januar 2011 10:32)

    Das habe ich immer schon gesagt! Dann würde vielleicht ich auch wetten.

  • #12

    Ichmeinjanur (Donnerstag, 13 Januar 2011 10:39)

    Freibier für alle!!!!!

  • #13

    Paris Hilton (Donnerstag, 13 Januar 2011 11:09)

    Dear Mr DailyImpact, please will you use your big influence and tell your Cologne CEO-friend to do anything to make reductions of takeouts in German horsebetting possible.

    Small is beautiful, you know. Just look at me.

  • #14

    kugelblitz (Donnerstag, 13 Januar 2011 14:59)

    paris, my dear - whatever he is going to tell him, it won´t matter at all - because his friend is the puppet of characters like mr tree and mr easterman who are the bookies' parrots

  • #15

    Paris Hilton (Donnerstag, 13 Januar 2011 18:20)

    But his CEO-fried is so prominent. How can such a strong personality be a puppet of someone?

    On the other hand, has anybody heard something in recent times from Mr Tree or Mr Esterman or even Mr Wurste?

    It's your new CEO, the John-Steam-anywhere, all around at the same time.

  • #16

    kugelblitz (Donnerstag, 13 Januar 2011 18:56)

    who pays the piper calls the tune

  • #17

    Paris Hilton (Donnerstag, 13 Januar 2011 20:03)

    This is another interesting question indeed, isn't it?

    Who pays the salary of the new CEO of DVR? His predesessor, that charming Mr EH, was paid out of a fund raised from all those lovely people owning race-horses ant people that work in the stables. They called it 'future-fund' and this fund was never consolated. And now?

  • #18

    peter pan (Donnerstag, 13 Januar 2011 20:47)

    Bayern unterwirft sich dem Staatsvertrag, macht Schluß mit der Steuerhinterziehung und beteiligt den Fiskus endlich beim Schafskopfen, 50 % aller Einsätze werden grundsätzlich abgeführt.

    Damit werden dann die Bahnen in München, Staubing und Pfaffenhofen subventioniert und saniert, Glück auf!!

  • #19

    Dr. Klöbner (Donnerstag, 13 Januar 2011 22:03)

    Good evening, Miss Hilton,

    what do you mean with 'consolated'. Do you mean 'consolidated'?

  • #20

    Müller-Lüdenscheid (Donnerstag, 13 Januar 2011 23:15)

    Ob "consolated" oder "consolidated", endlich kommt es auf den Punkt. Woher kommt plötzlich das Geld für den "CEO"? Muss der Halm zurückzahlen oder werden demnächst die Verbandsabgaben erhöht oder ein neuer Zukunftssicherungsfonds eingerichtet oder hat man den Brauer-Etat umdisponiert oder leistet Baden Racing eine uneigennützige Zwischenfinanzierung, die mit einem Gegengeschäft kompensiert wird?

  • #21

    Kavenzmann (Donnerstag, 13 Januar 2011 23:32)

    So ist es, @Müller-Lüdemscheid!

    Immer wieder bemerkenswert, wann DI politisch korrekt von den naheliegenden Themen abzulenken versucht und wann ihm auch das einfältigste Argument nicht zu blöde ist, wenn ihm über Hinz und Kunz zu stänkern beliebt.