Und nun zu den Wetteraussichten

Warum nur kommt der Rennsport nicht mehr aus der Versenkung, was hat sich so dramatisch geändert, daß keine Lösung für eine halbwegs belastbare Finanzierung in Sicht ist?

 

German Racing hat sich vor etwas weniger als einem Jahr als neues Modell konstituiert, mit der Beteiligung an Racebets als kommerziellem Rückrad. Aufgrund der Gegebenheiten bei Kapitalgesellschaften gibt es noch keine veröffentlichten Finanzergebnisse, aber was auch immer im ersten Rumpfjahr dabei heraus gekommen sein mag, es wird die Galoppwelt nicht aus den Angeln heben. Es wird zumal vor dem Hintergrund der Entwicklungen auf dem Glückspielmarkt kein Zukunftsmodell sein, denn der status quo stellt sich wie folgt dar: Der EuGH hat entschieden, daß der monopolistische Ansatz gestattet ist, wenn auch nicht so. Das hat zur Folge, daß im Moment den kommerziellen Anbietern nichts verboten werden kann, aber das wird sich höchstwahrscheinlich ändern, und zwar mit einer Neufassung des Staatsvertrags, die noch mehr reglementiert, um das staatliche Monopol zu retten. Am Ende ist es ein Zahlenspiel, und Bund und Länder sind offenkundig nicht bereit, die monopolistische Kuh mit den fetten Lottoeutern zu schlachten.

 

Im Rennsport ist kein Geld da, zumindest keine Rücklagen oder Kredit, sondern nur laufende Einnahmen aus dem Rennbetrieb und von den Buchmachern. Diese Gelder, vermehrt um Totalisatorabzüge, gehen 1 zu 1 wieder und gleich in den Sport, um das Rumpfgeschäft Rennbetrieb zu finanzieren. Investitionen sind nicht möglich, bis auf die Gelder, die in Racebets investiert wurden. Die sind aber gebunden. Wer nichts hat, kann nichts ausgeben, keine Ausgaben für Präsentationen, keine Ausgaben für Lobbyarbeit, keine Ausgaben für Marketing. Der Sport ist nicht in der Lage, Basisinvestitionen in mittlerer sechsstelliger Höhe zu tätigen, um überhaupt erstmal so was wie eine Selbstdarstellung zu bewerkstelligen. Alle wissen, daß ohne Medienpräsenz, und in dem Fall meint das Fernsehpräsenz, Werbung um und mit Sponsoren auf gehobenem Niveau nicht möglich ist. Wer nicht im Fernsehen erscheint, kriegt keine Sponsoren der Marke Audi oder Volvo oder Montblanc oder Red Bull. Wer keine Mappe mit Mediadaten im Gepäck hat, wird nicht vorgelassen. Am Anfang steht also Fernseh Präsenz. Die gibt es nicht, obwohl die Zeiten zumindest bei den privaten Sendern so mau sind, daß die Tarife fast umsonst sind. Aber auch das kostet was. Wer geht da hin, wer macht denen Barter Deals schmackhaft, wer impft die mit Show Ideen abseits des Sports, simple Abkupfer Geschichten von Ganzturfdeutschland sucht den Superderbystarter?

 

Wenn also die Ministerpräsidenten ihre Schäflein ins Trockenen bringen werden, die Lottoeinnahmen, dann wird der Totalisator zur Ruhe kommen, in jedem Fall die Internet Schiene, dazu das Geschäftsmodell von Racebets „Sportwetten“. Als Ausgleich für den Staatsauftrag Leistungsprüfung per Totalisator wird der Staat alimentieren müssen, und zwar deutlich mehr, als über die Rückgewährung der Totosteuer, die es ja auch nur gibt, weil es den Rennsport gibt. Dann ist vermutlich die letzte Gelegenheit für den Sport, einen ordentlichen Schluck aus der Pulle zu nehmen. Einmal, am Anfang. Danach wird Schluß sein. Der Sport hat nur ein Druckmittel, die Drohung mit der kompletten Schließung der Veranstaltung wegen Wegfalls der Finanzierung, und diese Drohung ist keine verwerfliche, weil analog einer Drohung mit schlechtem Wetter. Wer kann und will, geht ins Ausland, der Rest macht Feierabend. Dann ist die Leistungsprüfung gestorben. Das ist die Alternative, die der Staat bedenken muß. Sollte dann als Resultat der Neuordnung per Staatsvertrag mehr Geld da sein, dann muß der erste Weg eines Teiles davon zu einer Strategie Rennsport im Fernsehen führen. So was gehört in professionelle Hände, und das kostet Geld.

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Kommentare: 32
  • #1

    j.w. (Dienstag, 21 Dezember 2010 16:37)

    wir hatten das thema ja schon mal. aber dann wird sich vielleicht doch irgendein jurist finden, der klärt ob und wenn warum die aufgabe der lottohoheit durch so einen dvr-esel rechtsgültig war, ist und/oder bleibt.
    und wieso der penner diese rechte auch für die mitteldeutschen rennvereine verschenken durfte. wir sind doch das volk der erinnerer und wiedergutmacher. also juristen aller klassen, vereinigz euch.
    ps. einen hab ich schon gefragt. der meinte dann, ja das könnte man machen, aber wer bezahlt die chose ..



  • #2

    Für die Angestellten (Dienstag, 21 Dezember 2010 18:46)

    Lotto, Toto, Rennquintett sind so tot wie ein rostiger Nagel.

    Gegen die Gier der Anbieter, (50 % Abzüge!!!), steht das Internet.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das vereinte Europa hier chinesische Zustände toleriert.

    Das Geld der Wetter wird dahin gehen, wo die Konditionen am besten sind, Staatsvertrag hin und Staatsvertrag her.

    Im übrigen wird jede weitere Restriktion die Karre für den Lottoblock noch weiter in den Dreck fahren, die Strategen schneiden sich ins eigene Fleisch, Spielsucht sei Dank!!!

  • #3

    Oddschecker (Dienstag, 21 Dezember 2010 19:32)

    Betfair versorgte seine Kundschaft schon beizeiten vorsorglich mit englischen IP-Adressen, die Jungs vom Club lassen werden sich nicht aufhalten lassen, Staatsvertrag hin und Staatsvertrag her.

    Außerdem ist die Spielsucht kein Privileg für Banken, die weiter global mit Kundengeldern spekulieren dürfen.

    Und bei Otto, dem normalen Verbraucher, hört eben Europa auch nicht an der nächsten Lottobutze auf.



  • #4

    Pandafan (Dienstag, 21 Dezember 2010 23:58)

    früher als der HolzMichl noch geschrieben hat wars auch schön

  • #5

    Versorgtes Clubmitglied (Mittwoch, 22 Dezember 2010 00:03)

    die Jungs vom Club haben auch den Tunnel gegraben oder wer sonst war das Eurer Meinung ?

  • #6

    rühl (Mittwoch, 22 Dezember 2010 06:45)

    Viele Köche verderben den Brei, dies war und ist im Deutschen Turf der Fall. Verdient haben- Viele- an dem Sport der "Leistungsprüfung der männlichen Tiere"
    nur war es nicht der Veranstalter, der die Prüfungen durchführte. Und nun heißt das Zauberwort "racebets"
    es gab und gibt für den Sport eine wirtschaftlicher Plattform "german tote", die wurde ,obwohl zu 100 % im Eigentum des Sportes, einfach übersehen. Man kauft sich lieber in neue Märkte ein, obwohl es die alten sind.
    -Wie und Wer- soll denn diesen Karren noch aus dem Dreck ziehen? Hier sind Perönlichkeiten gefragt, die nicht ihren eigenen Vorteil in der Organisation "Galoppsport sehen, es gibt einige, aber leider haben die wenig oder keinen Einfluß auf die Zukunft des Sportes in Deutschland. Frankreich zeigt den Weg und hilft heute den Deutschen Trainern und Besitzern ,dass die Leistungsprüfungen durchgeführt
    werden können

  • #7

    rühl (Mittwoch, 22 Dezember 2010 07:18)

    dieser Beitrag von Herrn Henschker paßt in das Gesamtbild des Deutschen Turf!
    Köln
    Von: Frank Henschker


    Die statistische Lüge

    Der begrenzte Wert der Trainer-Statistik

    Bekanntlich gibt es drei Arten von Lügen: Die einfache Lüge, die dumme Lüge und die statistische Lüge. Zählt zu Letzterem auch die Trainer-Statistik im deutschen Galopprennsport? Sucht ein Pferdebesitzer einen neuen Trainer für sein Pferd, hält er sich in der Regel an zwei Dinge: die Mundpropaganda der anderen Pferdebesitzer und eben die Trainer-Statistik. Die Statistik ist also nicht bloß ein Zahlenspiel für Theoretiker, sondern von großem wirtschaftlichem Interesse für die Trainingsbetriebe. Vermittelt das Zahlenwerk dann ein unzutreffendes Bild, kann dies schon geschäftsschädigende Ausmaße für den Stall annehmen.



    Nehmen wir einmal an, ein Pferdebesitzer überlegt, ob er seinen Jährling zum Düsseldorfer Trainer Ralf Rohne stellen soll. Dazu sucht er den Düsseldorfer Coach in der Statistik und fängt oben an. Da kommen mit Recke, Schiergen und Wöhler zunächst die üblichen Verdächtigen. Na gut, also mit dem Finger weiter unten. Dort folgen dann irgendwann Jean-Pierre Carvalho und Markus Klug, aber immer noch kein Rohne. Der Pferdebesitzer denkt sich: Möönsch, da hat der Rohne wohl nicht sein bestes Jahr. Weiter geht die Suche in der Kolonne nach unten, bis der Besitzer schließlich bei Reiner Werning und Frank Fuhrmann landet. Von Rohne immer noch keine Spur. Der Pferdebesitzer wird langsam skeptisch: Trainiert Rohne überhaupt noch? Für die Rente ist der doch eigentlich noch viel zu jung. Aber weil der Besitzer jetzt Stehvermögen beweisen will, bleibt er dran und sucht die Statistik weiter ab. Schließlich, noch hinter Frau Bothe und Herrn Kienemann, findet er Ralf Rohne: null Siege und gerade mal schlappe 11.000 Euro Gewinnsumme (alle Daten Stand 3. November 2010). Au weia, da muss ja das heulende Elend auf dem Grafenberg herrschen, denkt sich der Besitzer. Im Regelfall ist die Story hier jetzt zu Ende. Wenn Ralf Rohne Glück hat, veröffentlicht die Rennzeitung gelegentlich auch die Auslandsstatistik. Richtig, die obigen Angaben entstammen nämlich nur der Aufstellung der Inlandssiege, während sich im Ausland ein völlig anderes Bild zeigt. In der Auslandsstatistik der deutschen Trainer rangiert Ralf Rohne mit 20 Siegen und 388.000 Euro Gewinnsumme an zweiter Stelle hinter Werner Baltromei. Von einem Seuchenjahr für den Düsselpiraten kann also keine Rede sein, eher schon von einer ausgeprägten Strategie.



    Der Franzose Baltromei ist ein anderes Beispiel dafür, wie sich die Gewichte inzwischen verschoben haben. Im Inland kam der Wild Doc in dieser Saison bisher auf 135.000 Euro, im Ausland hingegen auf 612.000 Euro. Ist es aber überhaupt noch angemessen, von Ausland zu sprechen? Die Staatsgrenzen sind oft kaum noch optisch wahrnehmbar, außerdem wird im französischen und italienischen Rennsport mit derselben Währung wie bei uns bezahlt. Da wäre es doch aussagekräftiger, die Erfolge der deutschen Trainer im In- und Ausland in derselben Statistik zu erfassen. Es ist ja auch dasselbe Stallpersonal, das die Erfolge dies- und jenseits der Grenzen herausarbeitet. Zwanzig Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung käme auch niemand auf die Idee, die Siege von Peter Hirschberger in Ostdeutschland und Westdeutschland in getrennten Statistiken zu erfassen. Bei seinem Sohn Jens Hirschberger soll es aber normal sein, dass dessen Siege in Köln und Paris getrennt gewertet werden. Der heutigen Lebenswirklichkeit im Rennsport entspricht das nicht mehr.






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  • #8

    Till Eulenspiegel (Mittwoch, 22 Dezember 2010 09:26)

    Die abgeschmackteste und dreisteste Lüge ist immer noch die Staatsvertragslüge:

    Die Spielsucht des mündigen Bürgers effektiv bekämpfen, mit Daddelautomaten und dem neuen Eurojackpot....

  • #9

    El Gordo - ich möchte noch dicker werden! (Mittwoch, 22 Dezember 2010 09:40)

    nun ist es so weit:
    In der spanischen Weihnachtslotterie geht es um die Wurst! Der Einsatz war höher, dafür muß mal die Teilnahme an Euromilliones und Lotto ausfallen.

  • #10

    Im neuen Jahr (Mittwoch, 22 Dezember 2010 10:27)

    Etwas weniger Pferde Bücher
    Dafür vielleicht etwas mehr von von Blücher

  • #11

    Kölsch Hänneschen (Mittwoch, 22 Dezember 2010 11:04)

    Watt hammer eijentlich für Staatsverträch zur Bekämpfung von Alkohol-, Nikotin-, Kauf-, und Drogensucht????

  • #12

    Dr.Hannibal Lector (Mittwoch, 22 Dezember 2010 11:49)

    Um sich zu verschulden bedarf es gar nicht des Glückspiels. Die Betten im Sanatorium sind voll von Leuten, die sich mit Quelle, Neckermann und QWauC ruiniert haben.
    Die ganzen herangezogenen Daten des Bundesamtes für gesundheitliche Aufklärung sind eh alle zusammengemauschelt. Aber dazu bedürfte es mal eines
    "Leaks". Und wenn schon?
    Den armen verzweifelten Faber haben se auch ausgebremst, trotzt ganzseiter Anzeigen in Tageszeitungen.
    Warum nicht ein kostengünstiges Pferdeäpfeln-Lotto auf Schachbrettmuster ? Und Verzicht auf die Leistungsprüfung. Wie in der Waldorfschule. Im Sinne eines equisophischen Weltbildes ?

  • #13

    Von Von (Mittwoch, 22 Dezember 2010 14:04)

    Von von Blücher immer interessant
    auch das aus seiner Datenbank

  • #14

    Das wandelnde Lexikon (Mittwoch, 22 Dezember 2010 14:08)

    Alles von von Blücher
    nun in trockenen Tücher

  • #15

    Geballtes Wissen (Mittwoch, 22 Dezember 2010 14:16)

    Unter einem wandelnden Lexikon versteht man eine Person, die mit einem sehr breiten Wissen ausgestattet ist und damit auch gerne vor anderen Leuten glänzt.

  • #16

    Hallo Spencer (Mittwoch, 22 Dezember 2010 14:20)

    Lexi ist der Bücherwurm des Runddorfes. Er wohnt in seinem Pilzhaus und schreibt den ganzen Tag an seiner riesigen Lexiklopädie. Zwar langweilt er die anderen Dorfbewohner oftmals mit seinen langen Vorträgen und mit seiner besserwisserischen Art, andererseits wenden diese sich gerne mit ihren Fragen an ihn. Lexi ist gerne mit Lisa zusammen. In einigen Folgen liebt er sie sogar. Manchmal hat er Streit mit seinem Nachbarn Nepomuk, der ihn ab und an "Ringelwurm" nennt, jedoch versöhnen sich beide immer recht schnell wieder miteinander.

  • #17

    Von Blücher wohnt auf der linken Rheinseite (Mittwoch, 22 Dezember 2010 14:22)

    Das war's schon von von Blücher

  • #18

    Ichmeinjanur (Mittwoch, 22 Dezember 2010 15:55)

    Mir sind die faulen Schlauen
    viel,viel lieber
    als die fleißigen Dummen

  • #19

    Weihnachtsbaumverkäufer (Mittwoch, 22 Dezember 2010 15:59)

    kann eine schnelle Unterschrift, lässig in den Schnee gepinkelt, eigentlich rechtsverbindlich sein?????

  • #20

    erhobener Zeigefinger (Mittwoch, 22 Dezember 2010)

    Kinder, esst keinen gelben Schnee!!!!!!

  • #21

    Lila Luxemburg (Mittwoch, 22 Dezember 2010 21:23)

    Vollidioten aller Foren, vereinigt Euch im Daily Impact?

  • #22

    William Shakespeare (Mittwoch, 22 Dezember 2010 22:24)

    Keiner kann ihn lachen machen;
    kein Wunder, er trinkt keinen Wein.

  • #23

    Im Winter (Donnerstag, 23 Dezember 2010 09:39)

    In Deauville wird auch noch galoppiert...warum dann nicht in Neuss, in Dortmund. Für meinen Teil gehe ich lieber online nach Südafrika, als in Dortmund meine Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

  • #24

    Upgrading (Donnerstag, 23 Dezember 2010 11:01)

    4j Hengst v. Daggers Drawn - Blusienka

    Trainer A.Schütz O.Douleuze der Reiter

    heute im 6R in Happy Valley

  • #25

    Nachteule (Donnerstag, 23 Dezember 2010 11:20)

    Wie hoch ist denn der Rennpreis in diesem
    Rennen ? Ich hab gestern schon in der Türkei
    2000 Euro beim Zocken verloren :-(

  • #26

    Fledermaus (Donnerstag, 23 Dezember 2010 17:40)

    Upgrading leider nicht mit eingelaufen. Mensch bei dem gespannten Bogen von Südafrika über HongKong und der Türkei ist meine kurze Leitung wohl auf der Strecke geblieben.
    Ihr seid alles so Globalisten :-)

  • #27

    Über Recke kann man wohl lästern, aber nicht meckern. (Donnerstag, 23 Dezember 2010 18:27)

    War gut gemeint mit Upgrade. Dafür war Schütz im Rennen davor Zweiter. Platzquote 30... Vor Tagen noch über den Freiherr von und zu Recke gelästert, heute revanchiert er sich mit einem 172er Sieger...gestern Hiller zu dreistelligen Odds...es geht Schlag auf Schlag...auch auf Sand in Frankreich.

  • #28

    Tägliche Einschläge (Donnerstag, 23 Dezember 2010 18:38)

    Fast jeden Tag verheerende Einschläge...wie lange werden die deutschen Buchmacher noch gute Laune zum bösen Spiel machen?

  • #29

    hoppeditz (Donnerstag, 23 Dezember 2010 19:49)

    zum besinnlichen feste:

    tiefgefroren in der truhe liegt die gans aus dänemark
    vorläufig lässt man in ruhe sie in ihrem weissen sarg

    ohne kopf, hals und gekröse, liegt sie neben dem spinat
    ob sie wohl ein wenig böse ist, dass man sie schlachten tat

    oder ist es nur zu kalt ihr, man siehts an der gänsehaut
    na, sie wird bestimmt nicht alt hier morgen wird sie aufgetaut

    hm, welch duft zieht aus dem herde, durch die ganze wohnung dann
    mach, dass gut der braten werde - morgen kommt der weihnachtsmann

    wirklich allen, ohne ausnahme, das beste zum feste, mit viel gutem alkohol und dicken, gefüllten bäuchen, sowie einen überaus guten rutsch und ein deutlich mehr als ordentliches und gesundes 2011

  • #30

    di (Freitag, 24 Dezember 2010 07:45)

    danke gleichfalls!

    und ums herz wirds uns warm
    von der weihnachtsgans im darm

  • #31

    Still schweigt Kummer und Harm (Freitag, 24 Dezember 2010 09:45)

    ?

  • #32

    Turfgott (Donnerstag, 30 Dezember 2010 23:18)

    Schäfer Pedro de la Mancha überlegt, ob er in die Christmette gehen soll und tut es schließlich.

    Dort mahnt der Patre in seiner Predigt: "Der gute Hirte läßt seine Herde nicht im Stich."

    Denkt Pedro: "Egal wie man's macht, es ist doch immer verkehrt. Aber nächstes Jahr spiel' ich Tiedtkes Fünferwette in Alemania und nicht mehr Zwanzigstel-Lose beim Gordo."