Durban Thunder

Am Anfang steht der Dank an alle, die Durban Thunder betreut haben. Keiner war unwichtig. Begonnen hat das mit unserer Freundschaft zu Manuela Sohl und Hannes Gutschow, die sich diese Geschichte ausgedacht haben, nachdem der Nick mit Monsun zu Don Carino geführt hat, und somit der Weg zu Samum im Jahr 2005 logisch war. So lange ist das her, das sind die Zeiträume, in denen sich Vollblutzucht abspielt. Das Fohlen war vom Tag eins an ein Brummer, stark und athletisch, und hat sich seither immer nur nach vorne entwickelt. Photos von damals zeigen exakt das Pferd, wie es heute ist, nur etwas kleiner. Am Anfang war er etwas scheu und stand gerne abseits, aber mittlerweile ist das verschwunden. Die Bewegungen waren elastisch und federnd, trotz der Größe, und man konnte früh erkennen, daß das mal ein guter werden würde. Das war im Herbst 2007, in der Reithalle. Er hat dann immer wieder was gehabt, zuerst eine Bronchitis, dann was an den Beinen und im Hufgelenk, aber nichts Bedrohliches. Nur das Debut mußte immer wieder verschoben werden, so daß er schließlich erst dieses Jahr im April raus kam. Da verlor er gegen Sanagas, und lernte eine ganze Menge. Seitdem ging es vorwärts, und nur in Deauville konnte nicht zeigen, was er kann. Er war bei Martina Grünewald und Jean-Marie in Mahndorf, und hat da die Bronchitis auskuriert und Kondition gebolzt, mein Schwager hat ihn tierärztlich betreut, und Torsten Mundry mit seiner Mannschaft hat ihn vorsichtig im Stil von Herrn Rau aufgebaut. Immer mit Blick auf die Zukunft, nie auf das schnelle Geld hin. Eine Kampagne aus dem Lehrbuch. Und Norman Richter reitet ihn in der Arbeit, und im Rennen, weil er ihn bestens kennt, und weil das Pferd unter ihm bestens läuft. So war Durban Thunder immer in professionellen Händen, die alle wußten, wie man mit Pferden umgeht. Als Besitzer steht man dankbar daneben und freut sich über soviel Kompetenz und Leistungsfähigkeit. Soweit man das beurteilen kann, hat das Pferd Freude an seinem Dasein, und hoffentlich bleibt das noch lange so.

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Kommentare: 8
  • #1

    veltheim (Montag, 25 Oktober 2010 16:14)

    da wird der Frizzi aber in strömen geflossen sein !

  • #2

    j.w. (Montag, 25 Oktober 2010 18:45)

    glückwunsch für die tolle leistung(en). und h& b weiterhin ...

  • #3

    Soumillon (Montag, 25 Oktober 2010 18:46)

    Schöne Lebensgeschichte über DT

  • #4

    LadyOnyx (Montag, 25 Oktober 2010 22:16)

    Nochmals die allerherzlichsten Glückwünsche und weiterhin toi, toi, toi für die Zukunft! Er ist schon ein tolles Pferd und ich denke, er wird sich über Winter noch weiter entwickeln. Ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit ihm im nächsten Jahr!!!

  • #5

    Ringelpitz (Dienstag, 26 Oktober 2010 11:28)

    Solch schöne Geschichten oder so ähnliche kann allerdings jeder Züchter und Besitzer über jedes seiner Pferde erzählen, wenn er will. Die Wendys auch.

  • #6

    omkareshwar (Dienstag, 26 Oktober 2010 16:28)

    Ein Vierjähriger der nach allerlei Rückschlägen ein Gruppe-Rennen gewinnt? So arg viele können das wohl nicht vom eigenen Rennpferd erzählen

  • #7

    Marcel Arm-Radetzki (Dienstag, 26 Oktober 2010 17:30)

    Das sicher nicht, aber den ganzen Schuß drumherum.

  • #8

    veltheim (Dienstag, 26 Oktober 2010 18:39)

    wollen wohl schon,aber nicht können !
    der schuß drumherum macht es !