HRC

Der Hamburger Rennclub steht vor schweren Zeiten. Nachdem das vergangene Meeting mit katastrophalen Zahlen geendet ist, fragt sich das gemeine Mitglied, wie es weiter gehen soll. Der Präsident Wahler hat in einem Interview kurz nach dem Derby mitgeteilt, nun müsse alles auf den Prüfstand, namentlich auch die Arbeit der Agentur Beyer, deren Ergebnisse der vergangenen Jahre offenbar auch dem Vorstand nicht mehr gefallen. Das ist sehr interessant, hat doch der Vorstand aus nicht nachvollziehbaren Gründen die Dame nebst ihrer Mutter 2005 in einsamer Entscheidung in den Sattel gehoben, nachdem Herr Wulff angeblich gescheitert sei. Die Arbeit der Agentur Beyer ist jedoch seit 2005 bei Sponsoren und Mitgliedern höchst umstritten, gekennzeichnet von Inkompetenz, Ineffizienz und Arroganz. Höhepunkt dieser Verbindung war der Auftritt der Dame Beyer letztes Jahr bei der Mitgliederversammlung, bei der sie allen Ernstes ihren so genannten Lebenspartner Oettinger als VIP Gast in Aussicht stellte, ein selten peinlicher und schmieriger Auftritt. Nun also kommt Herr Wahler via Presse zu der Erkenntnis, die Arbeit der Agentur Beyer auf den Prüfstand zu stellen. 5 Jahre zu spät, kann man da nur sagen. Auch sonst gibt sich der Vorstand gegenüber seinen Mitgliedern schweigsam und zugeknöpft; der Presse werden Interviews gewährt, den Mitgliedern nicht. Seit Jahren führen der 1. und der 2. Vorsitzende den Verein nach Gutsherren Art, einsam und schweigsam. Alle wichtigen Entwicklungen werden hinter verschlossener Tür abgehandelt – Finanzen, Kontakte zur Stadt, zu Sponsoren, zum DVR – und kein Sterbenswörtchen dringt in den Verein, außer den sattsam bekannten Interviews, die regelmäßig ante post von Jahrhundertmeetings fabulieren, und danach und ansonsten Gott und das Wetter verantwortlich machen, niemals aber das eigene Handeln in Frage stellen. Die jährliche Mitgliederversammlung verkommt zur reinen Akklamation, jedes Jahr zeitlich weit entfernt vom letzten Meeting, also so gut wie außer Reichweite des letzten Debakels. Seit Jahren werden Angebote der Mitglieder, bei der Arbeit des Vereins zu helfen, mit großem Wortgeklingel begrüßt, aber niemals angenommen, seit Jahren werden konkrete Vorschläge zum Ablauf der Veranstaltung mit großem Interesse zur Kenntnis genommen, und zuverlässig ignoriert. Abstimmungen werden konterkariert, dafür aber regelmäßig Spenden Aufrufe verschickt. Das ist alles eine ganz große Katastrophe. Teile des Vorstands haben den Bettel bereits hingeschmissen, andere sind frustriert über diesen Zustand. Der Hamburger Rennclub e.V. ist keine Privatveranstaltung, sondern ein gemeinnütziger Verein, dessen Mitglieder alle am Zustandekommen des Meetings Anteil haben; sei`s durch die saftigen Mitgliedsbeiträge, sei`s durch Spenden, sei`s durch Anspannen während des Meetings, sei`s durch Kobern neuer Mitglieder und Mitbringen von zahlenden Gästen.

 

Wenn der Vorstand des HRC überhaupt noch Kredit bei seinen Mitgliedern in Anspruch nehmen will, dann beraumt er ohne schuldhaftes Zögern eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein, um die vielen drängenden Problems gemeinsam zu besprechen.

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Kommentare: 3
  • #1

    hoppeditz (Dienstag, 24 August 2010 11:19)

    who the fuck is oettinger????

  • #2

    j.w. (Dienstag, 24 August 2010 15:01)

    das war doch früher unter dem vermeintlich großen zampano und seinem gf auch ned anders. nur hat der die sponsorentante beglückt und damit das sponsoring sichergestellt. muß halt mehr "persönlichen" einsatz zeigen, der herr wahler ...

  • #3

    Obermain (Mittwoch, 08 September 2010 18:31)

    Einfach abwählen, und das so schnell wie möglich, diese Gutsherren. Der Wahler war früher schon ein Spinner...