Harbinger

So was sieht man alle Jubeljahre einmal, 11 Längen vor dem Rest in den King George VI. Stakes. Harbinger hat seine Gegner vernichtet, wenn man diese eigentlich unpassende Metapher gebrauchen will, aber so war es gestern in Ascot. Deklassiert, andere Straße, andere Ware –was immer man will. Das ganze in Rekord Zeit obendrauf. Harbinger ging unterwegs immer händevoll, und an der letzten Ecke war klar, wer gewinnt. Mein lieber Kokoschinsky. Sehr sympathisch die Besitzer Highclere Racing, ein Syndikat, welches auch den Derby Sieger Motivator im Beritt hatte, und die diese Freude angemessen ausgelassen teilten. Der Manager Harry Herbert brachte es auf den Punkt: “This brings grown men down to their knees with tears.” Wegen dieser Momente kann man seriöse Syndikate sehr empfehlen, weil sie auch bessere Pferde erschwinglich machen. Remember Belenus, remember Indikator, remember Evil Empire? Und wenn man die dann zu einem Sir Michael Stoute bringt und Olivier Peslier draufsetzt, nach meiner bescheidene Ansicht den allerbesten Reiter weltweit, dann kann nichts mehr schief gehen. Großartiges Rennen.

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