Boulevard Schrott

Immer wieder fasziniert ein Fall von sogenanntem Doping die Redaktion von Galopponline und eine treue Entourage von aufgebrachten Moralaposteln. Ich prognostiziere daher neue Debatten mit allfälligen Kommentaren. Am Anfang steht wieder ein G`schichterl bei GO, welches aus Lust an der Pikanterie mit alleralbernsten Randfakten hantiert, also kunstvollem Zitieren der Rennordnungs§§ sowie Wohnort und rennbehördlicher Zuständigkeit des betroffenen Reiters. Dazu eine tolle Beschreibung der näheren Umstände dieser unerhörten Vorkommnisse in zeitlicher als auch geographischer Einbettung. Nur wenn wir dieses wissen, können wir das folgende verstehen und dergleichen Blödsinn. Das ist alles Schrott, alles gequirlte Scheiße.

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Kommentare: 6
  • #1

    Volker Linde (Dienstag, 11 Mai 2010 23:54)

    Ob man den Umgang mit Doping so einfach als Blödsinn und Schrott abtun kann?
    Es ist ein schwieriger Spagat, den der Rennsport macht: Einerseits ist es ein Berufsverbot, wenig Rücksicht auf Datenschutz, eine (Vor-)Verurteilung durch Medien und eine eigene Gerichtsbarkeit, Veröffentlichung von Details, die an Bild-Zeitung Head-Lines erinnern.
    'Andererseits ist es der Versuch mit dem Doping offen und ehrlich umzugehen. Der Rennsport ist die vielleicht am wenigsten betroffene Sportart dieses Mode Medikamente. Das liegt daran, dass schon traditionell weltweit im Galopprennsport nahezu lückenlose Dopingtests gemacht werden um ein Wettgeschäft überhaupt möglich zu machen.
    Mit diesem Pfund sollten wir wuchern, denn das könnte uns eines Tages wertvoll machen, wenn vom Radsport über den Turniersport überall Dopingskandale die Runde machen.
    Also, Gegenfrage:
    Was ist der richtige oder richtigere Weg?

  • #2

    Rennbehördliche Zuständigkeit (Mittwoch, 12 Mai 2010 15:27)

    Wahrscheinlich wird morgen wieder gedopt. Pferde, Jockeys, Lehrlingsreiter, Rennreiterinnen. Damit muß man leben und rechnen. Vor dem Rennen in seine Wettkonstellationen mit einbeziehen. Unsäglicher erscheint mir im Augenblick das Wetter. Es ist viel zu kalt. Für meine Person sage ich den morgigen Renntag ab.

  • #3

    A Magicman (Mittwoch, 12 Mai 2010 18:14)

    Koplik stand schon mehr als 1 Stunde vor dem 1. Rennen in der Jockeystube und fragte nach einer Sauna, da er dringend noch Gewicht machen müsse. Da auf der Rennbahn keine Sauna vorhanden ist, wurde ihm empfohlen, nach Isernhagen in ein Hotel zu gehen. Gesprochen hat er mit mindestens mir, mit der Pressesprecherin Frau Born, involviert war darüber hinaus auch Herr Bechstein, der den Hinweis mit Isernhagen gab.

    Dass er sich anderweitig entschieden hat, Gewicht zu verlieren, mag sein. Was ich NICHT glaube, ist, dass er sich bewusst vor einer Dopingprobe drücken wollte. Wie das Fernbleiben von der Rennbahn nach dem vermeintlichen Zusammenbruch in Langenhagen zu bewerten ist, mag die Rennordnung vorgeben und sanktionieren, allerdings finde ich 6 Monate bedeutend zu happig. Andere reiten besoffen und anderweitig zugedröhnt und kriegen weitaus weniger.

  • #4

    di (Mittwoch, 12 Mai 2010 19:20)

    das sollten sie mal öffentlich machen, also an das renngericht schicken.

  • #5

    Money never sleeps (Samstag, 15 Mai 2010 10:17)

    DoPing Pong
    auch in HongKong
    Doping HongKong KingKong
    alles dopt, alle gedopt
    Rennleitung, Renngericht
    liegen besoffen in der Ecke
    Money never sleeps

  • #6

    DoPingPong (Samstag, 15 Mai 2010 10:19)

    Geld schläft nie
    will in fremde Taschen
    immer nur das wie
    und wieder war es nicht zu fassen