Dose over the top

12 Starts, 12 Siege. Eine makellose Bilanz, und trotz merkwürdiger Interpretation der Regularien in Longchamp durch den Reiter da auch eine spekulative Gruppe I Leistung. Aber was für eine Gedöns, was für eine Orgie an Superlativen. Kein ungarisches Paprika Gulyasch und keine Eselsalami und keine Piroschka haben diese ewigen Vergleiche und Verbindungen verdient. Das verstimmt selbst den Primas, der verstört seine schluchzende Geige niederlegt. Und dem graust es sonst vor wenig Schmalzigem. Geht er nach Ascot, geht er nach Ebreichsdorf, fahrt er nach Chantilly, oder steht er im Stall in der Pampa, alles zittert und sorgt sich ob der Füße, die schon in Hamburg derart mit Lenkerband verziert waren, daß man sich fragte, ob das Tier überhaupt antreten sollte. Aber die Connections sind robust, wie auch das mediale Begleitorchester, und so tourt diese inaktive Attraktion durch die Welt und die Blätter und macht auch in veritablen Botschaften nicht halt. Es werden sogar Leute verhaftet, man bildet ein nationales Syndikat, und es dampft also an allen Ecken und Enden. Jetzt sollte das Pferd mal laufen.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Volker Linde (Dienstag, 30 März 2010 00:10)

    Geduld. Ribarszki wusste bisher auch immer was er macht.

  • #2

    Hans-Otto Gruber (Mittwoch, 31 März 2010 23:46)

    Da kann ich ihnen nur zustimmen!
    Laufen soll das liebe Pferd mal....