Beirat PR

 

"Im Zusammenhang mit „German Racing“ hört und sieht man immer häufiger den Namen Niko Lafrentz."

 

Überschreibt Vollblut dieses Interview. Einige scheint das zu Erfreuen, mich verstört das. Von ihm werden wir keine Namen hören, wer mitmacht, außer ihm und seiner Frau, aber „wenn sich später jemand die Mühe macht, und ins Handelsregister schaut“, erläutert er sachkundig. Und daß ihn die Tatsache verwundert, daß nur 21 Trainer mitgemacht haben. Mich verwundert das nicht. Wie es mich auch nicht verwundert, daß insgesamt nur 400 mitgemacht haben, somit also mehr als zwei Drittel der Besitzer und Züchter nicht. Das ist die Mehrheit, und zwar bei Weitem. Und zumindest einer der 397 ist dabei, obwohl er das Konzept und das Personal nicht überzeugend findet. Diese Rhetorik, die sich bereits in diesem unsäglichen Schreiben an die Trainer findet und somit vom mutmaßlich gleichen PR Mann stammt, atmet schwer die bekannte Methode wer nicht für mich ist ist dagegen, und damit gegen eine Gesundung des Sports, gegen unsere Anstrengungen, gegen unser Konzept. Ja sicher, das mag so sein, wie es auch sein mag, daß einige schlicht kein Geld mehr haben, um es ihm und seinen Genossen zu geben. Das ganze ist eine schamlose Denunziation nebst Aufforderung an Dritte, da mit zu machen. Gehnse doch mal zum Registergericht, nicht wahr.

 

Wie man hört, verdankt Herr Niko Lafrentz seine finanzielle Unabhängigkeit auch dem Erbe, welches seine Gemahlin angetreten hat. Das ist weder verboten, noch anrüchig. Aber es stellt eine bodenlose Unverschämtheit dar, aus dieser Position solche Statements vom Stapel zu lassen.

 

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Kommentare: 8
  • #1

    VolkerLinde (Sonntag, 21 März 2010 12:04)

    Viele wahre Worte zu German Racing. Zu Herrn Lafrentz will ich nichts sagen.

    Dennoch meine ich, dass es im Prinzip richtig ist, was wir alle jetzt (mit-)machen. Erheblich besser, als die zunächst geplante Strukturreform mit fremden Investoren, dessen Ziele wir nicht kannten und auch hätten wenig beeinflussen können.
    Insofern ist es schon besser mit kleinerer Flamme auf eigene Rechnung und für den Sport
    zu investieren.

    Allerdings sind in der Abwicklung einmal mehr grundsätzliche Fehler gemacht worden. Damit meine ich weniger die kleinen Prospekt-Differencen. Vielmehr konnte man sich erneut nicht wirklich dazu durchringen alle mit ins Boot zu nehmen.
    Wenn man die Kommanditisten mit allen Mitteln im Vorwege an einer stimmlichen Teilnahme hindert, indem man diese durch eine vorgeschaltete Gesellschaft erst gar nicht zulässt und dann noch die offensichtlich zwingend vorgeschriebenen Obmänner als reine "Zuhörer" ohne Stimmrecht kastriert. Damit dann wirklich nichts schief laufen kann und vielleicht doch ein kritischer Denker ins Boot kommt wurden diese Obmänner dann noch vorab undemokratisch für einige Jahre denen vor die Nase gesetzt, die hinter dem Boot herschwimmen.

    Weil ich die Sache selber - auch mit der Beteiligung an RaceBets - für richtig halte, habe ich auch viele Gespräche bezüglich einer Beteiligung geführt.
    Aus meiner Kundschaft hörte ich neben den oben genannten Argumenten mangelnder echter Teilnahme dann auch den Satz: " Es war nie mein Traum, mich an einer Zockerbude zu beteiligen".

    Zum einen fehlte in dieser Hinsicht offensichtlich genügend Aufklärung. Zum anderen sind die Interessenten nicht so uninformiert, dass sie die Unterschiede zwischen dem Toto und einer Internetplattform mit grauer steuerlicher Abwicklung auf dem Affenfelsen oder Sonneninsel doch kennen. Eben doch eine Zockerbude?

  • #2

    rühl (Montag, 22 März 2010 09:52)

    Ich werde nie verstehen, wie man German Tote in die Ecke stellt, damit man sich bei race bet einkaufen kann. Und nun geht es mit dem Sport aufwärts! Fragt sich nur, weshalb wurde die 100
    prozentige Tochter der Rennvereine so isoliert
    behandelt. Alleine 1 Mio.€ hätte der Internetplattform ein neues Gesicht gegeben und mit den Bildrechten wäre German Tote die Nr. 1
    geworden . Die übrigen 3 Mio. wären bei den Rennvereinen sicher besser angelegt.

  • #3

    Niko Lafrentz (Montag, 22 März 2010 21:41)

    Sehr geehrter Herr Schmelz,

    ich schreibe Sie hiermit direkt an, damit Sie auch wissen, dass es ein Schreiben von mir an Sie und über Sie gibt. Die Chance haben Sie mir ja nicht gegeben.

    Zur Richtigstellung wichtiger Punkte vorab. Erstens: Ich habe kein Schreiben - auch kein unsägliches - an alle oder auch nur einen Trainer verfasst.

    Zweitens: Wenn Sie ein Problem mit mir oder meiner Person oder mit "German Racing" oder mit der Zukunkt des deutschen Galopp-Rennsports haben, nutzen Sie doch bitte den kurzen Dienstweg.

    Hier ist meine Handy-Nr. 0171 - 11 88 255.

    Aber bitte lassen Sie meine Frau und den Tod ihres Vaters daraus. Das ist unterstes Niveau.

    Mit freundlichen Grüßen

    Niko Lafrentz

  • #4

    di (Dienstag, 23 März 2010 07:38)

    sehr geehrter herr lafrentz,

    das niveau geben sie vor, indem sie in diesem interview öffentlich eine gruppe von leuten anprangern, die bei ihrem projekt nicht mitmachen wollen oder können. sie regen weiter unverholen zur demarche beim register auf, um mal nachzusehen, wer da so mitmacht. da geht es also ums geld, um den vorwuf mangelnder zahlungsmoral. im übrigen entspricht das exakt dem tenor dieses schreibens an die trainer. da liegt der verdacht nahe, daß das auf ihrem mist gewachsen ist, zumal sie für sich die pr arbeit reklamieren.

    der kleine dienstweg ist nicht nötig; wenn sie den großen via vollblut beschreiten, dann beschreite ich meinen kleinen, der aber auch öffentlich ist. ihre frau führen sie in die debatte ein, als zahlerin. das kontrastiert dann sehr wohl mit den vorwürfen gegen andere. und die tasache ihres vermögens ist nun, wie sie ist, nämlich ausreichend. wir können die debatte gerne hier weiter führen, sie sind herzlich eingeladen.

    mfg,

    h.schmelz

  • #5

    j.w. (Dienstag, 23 März 2010 20:37)

    das wäre mal unterhaltsam. wer von den
    "größen" ist nur abhängig von der unabhängigkeit seiner frau? oder wer ist da im sport immer abhängig von wem auch immer um unabhängig davon fleißig auf kosten des sports überhhaupt zu überleben ?

  • #6

    Palastpage (Donnerstag, 25 März 2010 11:22)

    Nikolinchen, ham Se Mut, dann stellen Sie sich auf der ersten Versammlung zur Wahl. Ham Se Mut oder sin Se feije?

  • #7

    veltheim (Freitag, 26 März 2010 17:52)

    herr rühl,GT muß am leben gehalten werden ,
    um mit PMU zu kooperieren,bzw.,wetten zu
    vermitteln......daß wird der vorteil gegenüber
    RB sein !

  • #8

    veltheim (Freitag, 26 März 2010 21:09)

    soll sich nico doch mal mit normalen trainern
    unterhalten(so ab rang 40 und weiter) ,dann würde er wissen,wie und
    wo ,der bartel den most holt.