Cheltenham Final Day

Desaster. Kauto Star gefallen, Regen. Denman auch nicht gewonnen. Die Buchmacher trinken Schampus aus der Jerobam, Cheltenham dieses Jahr The Graveyard of Favorites. So ist Galopprennen, eine unendliche Geschichte der Unschlagbaren und Unverlierbaren, die es eines Tages doch erwischt. Der Nicolls Stall hat ein Katastrophen Meeting erlebt, keine Form, kein Sparkle. Kauto Star machte im Gold Cup schon in der ersten Runde einen Fehler, von dem er sich nicht mehr erholte. Man konnte sehen, wie Ruby Walsh wie auf Eiern ritt, in das Pferd hinein horchte und nur diffuse Antworten erhielt, und dann kam der letzte Satz kilometerweit vor dem Hindernis. Bumms, aus, Glück im Unglück. Roß und Reiter ok.

 

Denman ging immer gut, und McCoy hat ihm jede Chance gegeben und wesentlich besser geritten, als viele vorher schlechter wußten. Aber gegen den Sieger Imperial Commander und Paddy Brennan gab es kein Gewinnen. Das waren heute klar die Besten, erstklassig vorbereitet von Nigel Twiston-Davies. Der dann einen später noch einen draufsetzte, und sein Sohn Sam saß drauf. Da Katie Walsh heute auch noch mal gewonnen hat, gibt es einige schöne Familiengeschichten. Das sind ja auch die besten.

 

Ansonsten sind mir zu viele Pferde gefallen und zu Tode gekommen. Meistens erschöpft, oft am vorletzten Hindernis. Das ist eine Scheißecke, und daran sollte man arbeiten. Die Pferde haben das nicht verdient.

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Kommentare: 1
  • #1

    tiedcottage (Samstag, 03 April 2010 21:56)

    und jetzt soll eben dieser denman, klassepferd, nach ayr zur scotch gn.
    jetzt geht´s schnurstracks bergab, ganz siche!