Odysseus


Odysseus (rechts) gewinnt das Tampa Bay Derby. www.bloodhorse.com
Odysseus (rechts) gewinnt das Tampa Bay Derby. www.bloodhorse.com

Noch aufregender als das Rennen von Zenyatta war aber das Rennen, in dem Odysseus „will have to wait for another day“, wie der Race Caller ausgangs des Schlussbogens meinte. Das war aber voreilig. Denn im Tampay Bay Derby konnte Odysseus im allerletzten Galoppsprung das Barthaar nach vorne schieben. Und vorher ging er hinter dem Frontrenner Favoriten Super Saver (Dominguez/Pletcher) an zweiter Stelle, dann kam außen im Schlussbogen Jeremy Rose mit Schoolyard Dreams mit Wucht und Schmackes, und der Sieger ging auf einmal gar nicht gut. Das war der Punkt, wo der nächste Tag ins Spiel kam. Und dann gings in der Geraden zur Sache. Udysseus (Maragh/Albertrani) ging so ungefähr jeden Weg, der möglich war, und packte mit dem dritten Wind an. So was sieht man gern in einem Vorbereitungsrennen für das Kentucky Derby, grün laufen, alle Positionen durchprobieren, und dann in einem Dreipferdefinish zuschlagen. Den sollte man für Louisville ernsthaft in Betracht ziehen, und er wird nach Eskenderya und Lookin At Lucky dritter Favorit sein. Zumindest im Moment.

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