Liebe Freunde

Während sich der Deutsche Galopprennsport an ganz Turfdeutschland anbinden möchte, und mit dem Deutschen Sportverlag eine Buchmacher Ehe eingeht, geht abseits dieser medienträchtigen Geschichte das harte Leben weiter. Es wird berichtet von einem Buchmacher, der einmal bezahlt für die Bilder, aber mittels eines Kabels unter der Straße in verschiedenen Lokalen zeigt. Oder einem anderen, der auf einem Laptop Bilder in einer Nische seines Ladenlokals zeigt, für die er nichts bezahlt hat, und dann auf diese Rennen auch Wetten annimmt. Dann gibt es noch einen Buchmacher, der lange nicht einsehen wollte, daß  man für Trabbilder auch was zahlen muß. Das sind bestimmt keine Ausnahmen von der Regel des ordentlichen Vertriebspartners, dessen Lied seit Jahr und Tag in schrägen Tönen daher gepfoffen wird. Es sind drei eher prominente Namen, die sich auf diese Art regelmäßig abseits einer Partnerschaft positionieren, und zum Vollmachen des Glücks soll nun einer auch noch gerichtlich gegen die Vermittlung von Pferdewetten durch Hamburger Lottoannahmestellen vorgehen. Das Alles ist sehr schwer erträglich, eigentlich und bei Lichte gesehen überhaupt nicht, und eine rotzfreche Politik, die es mir z.B. schwer machen würde, mit diesen Leuten an einem Tisch über Gemeinsamkeiten zu debattieren. Nach meiner Ansicht gehören alle diese Organisationen aus dem Rennsport rausgeschmissen; keine Bilder, keine Daten, kein gar nichts. Es sind Leute, die ihre Sache auf fremdem Boden bauen, ohne Pacht oder Miete zu bezahlen. Und dann hergehen, und was von Grundrechten faseln. Es gibt kein Grundrecht eines Buchmachers, daß ihn der Rennsport alimentiert. Er möge sehen, wo er bleibe.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Matthias Tamrat (Donnerstag, 04 März 2010 09:46)

    Ja!

  • #2

    veltheim (Samstag, 06 März 2010 11:44)

    aber immer wieder bekommen diese herren einen
    fuß zwischen tür und angel und schon sind' se drin,
    ob das wohl auch zum kölschen klüngel zählt?