Lost in the Fog

Das hatte ich ganz vergessen in der Trauer über 96 – Lost in the Fog.

 

Das war zusammen mit Lavaman das populärste Rennpferd Kaliforniens der letzten Dekade, aber einer, der mal aus San Francisco kam und nicht aus dem Süden, wie die meisten. Er stand bei Greg Gilchrist, lief in Golden Gate Fields und den mittlerweile abgewrackten Bay Meadows, und ging sporadisch auf Reisen. Das ganze hat ein Filmteam begleitet, und herausgekommen ist was sehr schönes und informatives.

 

Es gibt sehr schöne Bilder, untermalt von spärlicher Musik, und im Wesentlichen kommen die Leute zu Wort, die mit dem Pferd zu tun hatten. Vor allen Dingen Harry Aleo, der mittlerweile hoch betagt verstorbene Besitzer, der Ronald Reagan für den größten Präsidenten aller Zeiten hielt und auch sonst so manche Lebensweisheit zur Hand hatte. How to make money when your horse loses. Die Reise geht nach Aqueduct, nach Saratoga, nach Churchill Downs, Russel Baze sitzt fast immer drauf, und das Pferd gewinnt fast immer. In Saratoga die King`s Bishop Stakes, Gruppe I. Da war die Kamera auf der Tribüne, und man lernt, warum es so schön ist, solche Rennen zu gewinnen.

 

Dann das langsame Ende, eingeläutet im Breeders Cup, noch mal das Aufbäumen in Louisville mit dem Sieg trotz schwerer Krankheit. Sehr anrührende Kommentare von Gilchchrist, das Telephonat von Aleo mit der Klinik. Ohne Klamauk und falsche Geigen.

 

Der Transport der DVD ging problemlos und in einer Woche. Sehr empfehlenswert.

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Kommentare: 2
  • #1

    Veltheim (Mittwoch, 17 Februar 2010 09:03)

    was dem einem seine trauer,ist des anderen's
    freude!

  • #2

    tiedcottage (Mittwoch, 17 Februar 2010 13:06)

    geweint hat aleo nur nicht weil die camera auf ihm war. good old man