Gerüchte

 

Zu den unausrottbaren Gepflogenheiten einer interessierten Öffentlichkeit gehört die Behauptung, dieser oder jener wolle was werden. In dem Fall, daß DI, also ich, was im Rennsport werden oder haben wolle, ein Amt, am besten ein bezahltes, und daß dieser mutmaßlichen Absicht ein sorgfältig ausbaldowerter  Masterplan zugrunde liege. Diese immer wieder vorgebrachte Behauptung stützt sich im Wesentlichen auf zwei Dinge: meine fortwährende Kritik an den Dingen, so wie sie sind, und zum Zweiten auf die Lebenserfahrung der jeweiligen Behaupter, wonach es sie selbst wie selbstverständlich an vermutete Fleischtöpfe in diesem Sport zieht, das also als allgemein gültiges Gesetz zu betrachten sein. Und natürlich meine Eitelkeit nicht zu vergessen (und da haben sie allerdings völlig Recht).

 

Das ist aber im Ganzen dann doch falsch. Um es gleich zu sagen, natürlich traue ich mir das zu, denn wie sonst könnte ich seit Jahr und Tag mit dem Brustton der Überzeugung Amtsträger und Politik im Sport so vehement kritisieren; weil ich glaube, es oft besser zu wissen, und es auch besser zu können. Aber ich will es nicht, und strebe auch nichts dergleichen an. Die Damen und Herren in den Ämtern mögen also beruhigt weiter machen, denn ich will ihren Job nicht. Ich werbe allerdings für konkrete personelle Veränderungen, weil ich glaube und hoffe, daß diese beworbenen  Personen auch eine andere, und bessere, Politik machen können.

 

Hubertus Schmelz

 

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Kommentare: 5
  • #1

    j.w. (Dienstag, 09 Februar 2010 19:04)

    die botschaft hört ich wohl, allein .....

  • #2

    Veltheim (Dienstag, 09 Februar 2010 19:06)

    im gegensatz zu einigen anderen,hat DI in
    bremen seinen schwanz nicht eingezogen!
    das hat so einigen imponiert ,auch wenn sie
    dies nicht zugeben konnten!
    warum auch immer.

  • #3

    di (Dienstag, 09 Februar 2010 19:48)

    lieber herr weller, schön, sie auch bei uns im hohen norden begrüßen zu dürfen! ich wundere mich allerdings, warum sie aus diesem aspekt unseres gemeinsamen schaffens pro guten rennsport und contra bösem rennsport immer soviel juchhe machen. ich habe einen job, der mich völlig beschäftigt, und insofern keinerlei aspirationen. und selbst wenn - also wenn ich meine schäfchen im trockenen hätte und man mich ließe - warum nicht? ich traue mir das intellektuell zu, aber dem rennsport traue ich nicht zu, mich zu ertragen. sie können das, aber der sport nicht. daher ist das müßig.

    hals&bein, di

  • #4

    j.w. (Dienstag, 09 Februar 2010 23:53)

    so wird ein schuh draus. sie würden, wenn man sie ließe. man läßt sie aber nicht, weil man weiß, das dann so mancher sein pöstchen lassen müßte. das haben sie ihrem anhang im forum nur nicht ausreichend erklärt. der kurze hinweis auf das doch mitmachen trotz vorheriger absoluter distanz zu der kiste war halt vielen nicht verständlich. ist es immer noch nicht. muß aber auch nicht. es ist ihre entscheidung.

  • #5

    Veltheim (Mittwoch, 10 Februar 2010 00:32)

    vielleicht läßt man ihn ja doch,ohne schuhe....
    bei einer erneuten wahl,vor stimmberechtigtem
    publikum,ohne die üblichen plärrer,-in die
    hall of fame einziehen!
    meine stimme hätte er !