Favoritengrab?

Kip Deville ist zumindest nicht mit der Favoritenbürde belastet, was die Sache eventuell einfacher machen könnte. Das Duty Free ist auf dem Papier das beste Rennen des Abends. Im Moment ist erstmal Feuerwerk und Reiterspiele, schön bunt und laut und knallig, so wie es die Dubaiens gern haben, seine Hoheit und sein Gefolge und das neureiche Volk aus den Abendländern, die alle so gern hier rumscharwenzeln, um was zu ergattern vom angeblichen Märchenreichtum. Güldene Löffel und Wasserspender, man höre und staune! Die Rennen sind alle mit Millionen Preisschildern versehen, weil sich das leichter rechnet. Jetzt können die Südafrikaner alle mal richtig zocken, wie der Einpeitscher auf dem Sender bemerkt, weil Brown und de Kock mitlaufen lassen, Jay Peg und Archipenko und Bankable. Gay Waterhouse trainert Tuesday Joy, und Julio Canani Hyperbaric. Die Auswahl fällt wirklich schwer, denn es können auch Vodka aus Japan und Paco Boy aus England gewinnen. Aber wir wollen Kip Deville, den Schimmel.

 

Der war aber sehr weit geschlagen, wie auch alle anderen Favoriten und Gemeinten. Es hat Gladiatorius gewonnen, und drauf saß ein Mann aus den Emiraten, Ahmed Ajtebi, der angeblich bei uns noch Erlaubnis hätte und sich sehr gefreut hat. Es ging wieder Star Ziel und sah sehr sehr gut aus, ein sehr gutes Pferd. Die Übertragung kommt langsam in Fahrt, gute Interviews und ein Kameramann, der in die Jockeystube darf.  

 

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