The Mousse is Lousse

The Mousse is lousse, wie einer der Besitzer ganz stimmig meint, aber so ganz super schnell war die Arbeit dann nicht. Leider kann man das nur sehr verkürzt und fragmentarisch sehen, jedoch besteht die Kunst nicht darin, das Santa Anita Derby im April zu gewinnen, sondern das in Louisville im Mai. Also möchte man nicht zu früh zu gut sein, sondern mit Reserven aus den Vorbereitungsrennen kommen. Hier die Arbeit:   

 

http://www.youtube.com/watch?v=2qxP_j26DIM

 

In Kempton haben sie ein Rennen eingeführt, dessen Sieger automatisch eine Startberechtigung im Kentucky Derby sowie a bissi Handgeld von $ 100.000 bekommt, damit sich das Abenteuer auch lohnt. Der Sieger heißt Mufaaz, hier das Rennen:

 

http://www.youtube.com/watch?v=-BQXZitq5yY

 

Ob so was für das Kentucky Derby reicht, ist schwer ab zu schätzen, aber allein die Reisestrapazen und die Klimaumstellung machen den Pferden in der Regel sehr zu schaffen. Daher hat John Gosden vorher die Blue Gras Stakes in Keeneland auf dem Programm, als Anwärmer und Gewöhner. Die gehen auf Polytrack, also nicht auf dem Untergrund von Churchill Downs. Aber wenn ein Trainer aus GB weiß, wie das geht in Amerika, dann John Gosden. Mufaaz ist von Medicean und war bei seinem zweiten Start nicht weit hinter Donativum, der immerhin den Breeders Cup Juvenile Turf gewonnen hat. Mufaaz ist also kein schlechtes Pferd, und der Sieg in Kempton sah schon ordentlich aus, weil auch mit hartem Kampf verbunden. Solche Routine hilft sehr. Bei racebets.com geben sie 350 für Mufaaz, für The Pamplemousse 135. In England schwanken die Kurse zwischen 130 und 210 für The Pamplemousse, und 260 und 360 für Mufaaz. The Pamplemousse würden wir für 135 nicht mehr wetten, der steht im Derby wahrscheinlich nicht viel kürzer, aber man hat dann die Startgarantie sowie die zusätzliche Form aus dem Santa Anita Deby.

 

Während sich das Bild in Deutschland nach wie vor grau und düster malt, auch, was das Deutsche Derby angeht. Wer da läuft, welcher Sponsor antritt, das Alles ist im Moment nur zu raten. Die Reise zu den Sheiks aus Quatar war für die beiden Vorsteher des HRC nicht erfreulich, und unsere Kenntnis der arabischen Mentalität läßt befürchten, daß das auch weiterhin eine schwierige Kiste bleibt. Bei den Leuten muß man Demut mitbringen und Geduld. Durban Thunder hat leider eine langatmige Bronchitis gehabt, so daß wir nicht wissen, ob das Pferd überhaupt schnell laufen kann, geschweige, am ersten Juli Sonntag. Aber die Hoffnung ist die Mutter des Rennsports, und aussehen tut er wie ne Million. Also bleibt er stehen, damit seine Besitzer was haben, auf das sie sich freuen können.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    volle pulle (Sonntag, 29 März 2009 22:16)

    träume sind nicht immer schäume !
    also:durchziehen !