Die Versammlung

Es ist mit überwältigender Mehrheit beschlossen worden, die verbleibenden 3 Anträge abzulehnen. Es ist weiter durch das Präsidium und den Vorstand festgestellt worden, daß nur aufgrund der Finanzkrise kein Investor gefunden werden konnte. Denn alles war bereits fix fertig, alle haben alles Erdenkliche getan, Herr Halm hat unverzichtbare und wertvolle Beiträge zum derzeitigen Stand der Strukturreform geleistet, und Herr Wöste will nur mit Herrn Halm zusammen arbeiten. Und als Plan B wird nunmehr ein Investmentbanker beauftragt, einen Prospekt zu erstellen, welcher ein Beteiligungsmodell von mindestens € 1.000 für jedermann vorstellen soll, dessen juristische Einordnung noch unklar ist. Das alles hat die Mitgliederversammlung mit überwältigender Mehrheit gutgeheißen und quergeschrieben.

 

Es haben ansonsten viele Redner das Wort ergriffen, und im Wesentlichen vorgetragen, wie aussichtsreich die Zukunft nunmehr erscheint, und wie unanständig und skandalös (Baum) die Anträge zu Herrn Halm seien. Ein Herr Göhner (?) hat das ebenso  brilliant vorgetragen, Herr Wahler hat das sehr prononciert begründet, und er hatte ja schon damals Recht, als er Herrn Halm als Kellner bezeichnete und sich als Koch. Herr Leisten hat ergänzt, wie wichtig und unschätzbar wertvoll die Arbeit von Herrn Halm zum Gelingen der Strukturreform gewesen seien, und sein älterer Bruder bemerkte u.A., ich solle mir das hinter die Ohren schreiben. Denn auch die Anträge auf Satzungsänderung hinsichtlich der Buchmacher stellten einen Generalverdacht gegenüber dem Vorstand und dem Präsidium dar (Ostermann). Herr Recke empfahl eine Beachtung, wie hoch die Beiträge der Vorstandsmitglieder zum Trainingsaufkommen sei, nämlich oft sechsstellig, und der Herr mit dem Antrag möge erstmal einen Ausweis mit dem B vorzeigen, bevor er solche Anträge stelle. Herr Albers erläuterte im Übrigen, daß alles bei den Buchmachern rechtlich einwandfrei ablaufe, und Herr Leisten wollte generell nicht auf den Sachverstand der Buchmacher verzichten.

 

Es ist also auch durch mehrmaliges eindringliches Befragen der Antragsteller durch Herrn Ostermann das meiste an Anträgen aus der Welt geschafft worden, bis auf diejenigen, die sich mit Herrn Halm beschäftigen, aber die sind mit überwältigender Mehrheit abgeschmettert worden. Denn, wie oftmals vorgetragen wurde, wie können die Mitglieder der BV sich überhaupt anmaßen, eine Personalie zu kommentieren, die ausschließlich in die Kompetenz der Präsiden des DVR fallen? Ja, das muß man anerkennen, daß es wohl in der Tat keine natürlichen Personen auf der Welt gibt, schon gar nicht die Besitzer, die außerhalb dieses Gremiums diese Personalie beurteilen können und auch dürfen. Aber bezahlen. Aber der Blick geht nach vorn, wie gesagt, denn recht eigentlich ist das alles eine erfreuliche Entwicklung, bis auf diese Finanzmisere.  

 

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    j.w. (Sonntag, 01 März 2009 19:30)

    die dortmunder haben schon vor jahren so ein "beteiligungsmodell" gestartet. sogar an der börse. wenig erfolgreich. und wer soll jetzt denen geld geben? das versäuft man doch lieber. man hat dann wenigstens zwei tage kopfweh. es wird erst ruhe werden, wenn es den ganzen kölner klüngel zerreißt ...

  • #2

    di (Sonntag, 01 März 2009 20:08)

    das mag sogar so sein, nicht auszuschließen.

  • #3

    hoppeditz (Sonntag, 01 März 2009 20:28)

    es erinnert irgendwie an:

    http://www.youtube.com/watch?v=-avQ0JX_O6Q&feature=related