Gehnse doch rüber!

war früher ein wohlfeiler Rat, den ordentliche Bürger langhaarigen Gammlern gaben, die an den Verhältnissen rum mäkelten. Oder machenses doch besser, was etwa in die gleiche Kerbe haut, und nur unwesentlich geistvoller ist. Denn, es geht erstmal darum, den status quo zu analysieren, um dann zu kucken, was wer eventuell besser machen kann. Bilanzieren heißt das im richtigen Leben. Auf den Rennsport bezogen bedeutet das, Hosen runter, Bestandsaufnahme der grob gerechneten 2-3 Jahre, in welchen von einer Struktur Reform die Rede geht, aber keine erfolgt ist. Es reicht da nicht, die Weltwirtschaftskrise zu zitieren, die zwar unleugbar da ist, aber nur mittelbar auf Gesellen wie Barry Schroeder oder Gala Coral Einfluß hat, weil die auch vorher schon mittellos waren oder mit 4,4 Milliarden verschuldet und überhaupt im Würgegriff dreier Private Capital Gesellschaften, die je nach Tagesform und Lust und Laune den Stecker rausziehen. Solche Partner sind systemisch obskur, Weltwirtschaftskrise hin oder her. Es zeigt sich insofern auch die ganze Unbedarftheit, mit der die dazu beauftragten bzw. die hierfür bezahlten an diese Sache heran gegangen sind. Oder handelt es sich um ein System der gegenseitigen Anziehung von Glücksrittern? Egal, die Geschichte dieser Reformbemühungen ist zugleich auch eine Geschichte des kompletten Scheiterns, welches zumindest in der Person des getuteten und hofierten Investors Barry Schroeder nebst Entourage völlig absehbar und folgerichtig war. Mit Ansage bzw. zur Quote von 11 zu 10 am Start.

 

Wenn jetzt der so genannte Plan B ins Spiel gebracht wird, also eine Hinwendung zur wesentlichen Finanzierung durch die Besitzer selbst, dann ist diese Idee ganz sicher nicht auf dem Mist der jetzt Handelnden gewachsen, sondern u.a. vom Autor dieser Zeilen seit Jahr und Tag gefordert worden. Insofern schon jetzt und hier die Retourkutsche auf die Aufforderung des besser Machens: Sehr gern, meine Herren, kein Problem. Was daneben die angeblichen Aktivitäten anlangt, die hier in Bausch und Bogen reklamiert werden, das rastlose Reisen und Kommunizieren mit Hüh und Hott, das Zahlen von sechsstelligen Anwalts- und sonstigen Beratungskosten, so sollen da mal die Bücher aufgemacht werden, welche Berater und Anwälte sich da worüber Gedanken gemacht haben, und was davon heute noch Verwendung findet, und was davon überhaupt nötig war, weil es mit Bordmitteln nicht zu bekommen war. Um all diese Dinge geht es, keine Pauschalien, sondern Prüfung der Vorgänge, damit man weiß, wo man steht. Bzw. nicht steht.

 

Dann kann man sich Gedanken machen,  wer was möglicherweise wie besser machen könnte.

 

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