Irrungen

 

und Wirrungen, oder wie man`s macht, macht man`s falsch. Es werden nunmehr in Kollaboration zwischen DVR und Racebets.com fleißige Wetter prämiert, nämlich diejenigen, die innert (wie der Schweizer sagt) vier Wochen insgesamt 1.000 € umnudeln, via Racebets.com into the Tote. Dann gibt’s eine Jahreskarte des DVR „VS“ umsonst, also freien Eintritt überall und jederzeit. Diese Karte zahlt Racebets.com, kassiert Provision (wie jeder Vermittler), und der Totalisator soll mehr Umsatz machen. Das ist der einfache Plan, und mehr ist nicht bekannt. Aber die Basis des Rennsports sowie ein ihr nahe stehender Journalist wittern Unrat, Nepotismus insofern, als Herr v. Schubert als Anteilseigner von Racebets.com sich da quasi selbst was in die Tasche schaufelt. Nun hat Herr v. Schubert durch seine Doppelrolle im Sport diese Verdächtigungen zumindest ermöglicht, aber bei näherem Hinsehen ist nicht ersichtlich, wo genau der Knackpunkt liegen könnte. Denn jeder Wettbewerber kann da mitmachen, auch andere Incentive Programme auflegen, und mehr Geld im Toto ist per se erwünscht und dringend nötig. Zumal auf einem anderen Blatte steht, ob diese Aktion etwas bringt, und wenn ja, wem. Manchmal möchte man der Basis zurufen: Bitte erstmal nachdenken!

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Kommentare: 2
  • #1

    j.w. (Sonntag, 08 Februar 2009 11:34)

    das problem sehe ich darin, das man so tut, als ob es einen "Toto" in d gäbe. und dafür dann eben einen ausweis für alle bahnen anbietet. allerdings arbeitet jeder verein totomäßig für sich selber. wer bestimmt also mit welchem recht über das zutrittsverfahren der jeweiligen bahnen? der herr v. schubert? es werden sowieso nur äußerst wenige leute dieses spielchen mitmachen. die einen haben den ausweis schon und die anderen werden halt rechnen.

  • #2

    Volker Linde (Sonntag, 08 Februar 2009 16:10)

    Es geht hier wohl grundsätzlich nicht darum, ob ein Buchmacher eine tolle Idee hat etwas aus dem Toto über sich abzulenken, vielleicht auch noch ein paar weitere Buchmacherwetten dabei abzustauben, sondern es geht darum, daß beim Direktorium einfach die Sensibilität nicht mehr vorhanden ist !

    Die Rennvereine und somit der Sport haben eine eigene Wettplattform: German Tote.

    Und wenn eine Jahres DVD verschickt wird, dann gehört eben ein Wettgutschein zu German Tote als Beilage, und nicht wie ausgeführt zu einem konkurrierenden Buchmacher.

    Und wenn "Freikarten" für alle Rennbahnen verschenkt werden , dann eben vom DVR oder German Tote, aber nicht als Gegenleistung dafür, daß man die Wetter auffordert bei der Konkurrenz zu wetten.

    Die meisten Teilnehmer des Sports hatten eigentlich gedacht, daß die Zeiten von "Bullshit" und wie die ganzen Internetbuchmacher hiessen, die die Vereine sich ins Haus geholt hatten vorbei sind.

    Soll es jetzt wieder anfangen=?
    Volker Linde