Warum ?

 

Warum tut man sich das freiwillig an, den ganzen Aufwand an Geld und Verdruss, wenn die Wahrscheinlichkeit einer Refinanzierung so außerordentlich gering ist? Ganz einfach, aus dem gleichen Grund, aus welchem man sich einen Liebermann an die Wand hängt, wenn man sich das leisten kann, oder einen 85er Chateau Pavie trinkt und dazu dieses hört:

 

http://de.youtube.com/watch?v=t-yQDtdTwPA

 

Es ist jeweils Kunst, große oder kleine, die uns erbaut und erfreut, und die ansonsten keinerlei Zwecke verfolgt. Ein Sieg auf der Rennbahn wiegt 10 vergeigte Rennen auf, und ein Derby Sieg, wenn auch geteilt mit anderen, hält als emotionaler Muntermacher ein Leben lang. Und jede Minute im Gestüt oder beim Training rückt den Schreibtisch in weite Ferne. Insofern hält der Rennsport jung und dynamisch, in guten wie in schlechten Zeiten.

 

Umso bedauerlicher, wenn die Chancen des Sports so grob fahrlässig verschenkt werden. Denn wie sonst soll man diese blauäugigen Bemerkungen des Herrn alm verstehen  Halm verstehen, er habe sich drei Stunden lang das Jahresvideo angesehen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. So was machen Lehrlinge oder Hospitanten, wenn sie irgendwo klein anfangen, aber keine Manager, die den Laden schmeißen sollen. Das paßt alles nicht zusammen.

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Kommentare: 1
  • #1

    j.w. (Mittwoch, 28 Januar 2009 13:56)

    der sitzt die kritik aus. wie immer. zeit dazu hat er ja. die bewerbungsschreiben um galoppsponsoring sollen ja weniger geworden sein .