Fr
28
Okt
2011
„Die Länder Hessen und Niedersachsen hatten in der Ministerpräsidentenkonferenz eine Protokollerklärung abgegeben. Auf deren Grundlage soll eine Öffnungsklausel geprüft werden, die die Übertragung des so genannten "realen Spiels" aus staatlichen Spielbanken im Internet möglich macht. Außerdem wollen beide Länder prüfen lassen, ob die Regelungen für Pferdewetten deutlich reduziert werden können.“
Immerhin, es wird von der Politik endlich zur Kenntnis genommen, daß der Rennsport nicht ohne weiteres über den Kamm der anderen Glückspiele geschoren werden kann. Und daß sein Schicksal auf der Kippe steht. Was nun dabei rauskommt, ist nach wie vor unklar. Also, die Hoffnung stirbt zuletzt, obwohl diese Hängepartie Ressourcen ohne Ende bindet und Investitionen verhindert. Wer will sich im Sport groß engagieren, solange die Zukunft völlig unklar ist?
Aber was ist passiert? Die Welt dreht sich weiter, und es drehen sich mit neuen Geschwindigkeiten die Räder, und der gute alte Rennsport schafft immer nur so um und bei 65 km/h, trotz aller Bemühungen an allen Fronten. Ich schätze mal, es wird nicht wesentlich schneller gehen. Also überholt das Leben den Rennsport, mit Zahlen jenseits der Schwindelgrenze, denn es geht jetzt um Billionen, Damen und Herren, also multiple Milliarden, tausende genau genommen, weil es sich leichter rechnen lässt. Das Spiel heißt Ringtausch heißer Kartoffeln, oder die Reise nach Jerusalem mit neuen Regeln, statt 11 Reisende mit 10 Stühlen alt, 34 Reisende mit 9 Stühlen neu. Und neuer Musik, mehr so neumodischer Kram. Da kann die Musik ganz plötzlich verstummen, einfach so, schnippschnapp, und die Kanzlerin guckt aus der Grotte und möchte immer gleich wieder rein, so fürchterlich ist das alles. Wir erleben gerade die Privatisierung des einzigen echten Produktionsmittels, des Geldes, also auch gleich die Privatisierung des Staates, und da machen sich die popeligen paar Millionen des Rennsports sowohl relativ als auch effektiv gering, fast unscheinbar. Der Mensch ist trotz allem ideal veranlagt, er spuckt trotzig weiter in den Vulcan, um der Eruption Einhalt zu gebieten. Das macht Mut. Der Rennsport ist ein vergessenes und vernachlässigtes Kulturrefugium, und manchmal wünscht man sich fast, er möge weiter dieses Schattendasein fristen, statt einer Herde Kartoffelschmeißer und Jerusalemreisender in die Hände und den Fahrplan zu fallen. Aber Gemach, das wird noch kommen.
das ganze leben ist ein quiz, und wir sind nur.......
d.i. wie bringt man 16 Ministerpräsidenten/in unter einen Hut.
Es ist ein Trauerspiel, Nachrichten aus Bremen ,Krefeld ,usw. zeigen deutlich in die Richtung
:" wer macht als Letzter das Licht aus".
Frankreich hat die Europa- Hürde gut genommen, dort
hat die PMU- trotz Öffnung in 2011-, einen Zuwachs von 7,7 %
und liegt jetzt bei 10 Milliarden Euro.
Deshalb, werden die Starter aus Deutschland in Frankreich zunehmen ,ob es den Züchtern helfen wird, steht auf einem anderen Blatt,denn die Besitzerprämien von über 50%, zuzüglich zu den Rennpreisen,
gibt es nur,:" für in Frankreich gezogenen Pferde".
Nach dem ach so tapferen Kampf gegen die ach so verruchte Spielsucht, demnächst also endlich Lizenzen zur Förderung eben dieses Lasters.
Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln.
Es strickt die dilettantische Nadel.
Ich bin mir sehr sicher, dass wir noch einige Staatsverträge zu diesem Thema bekommen werden.
Hoffentlich spielen dann die Piraten mit.
Pferde mit (F) kaufen.
in (f) stuten abfohlen lassen. dann kommt das (f) von ganz allein. auf dauer lohnt sich das.
wenn er auch mag, der Zosse, also ziemlich schnell rennt, weil tut er das nicht weil er nicht mag, oder nicht kann, oder beides, gibts nix das ist bitter, hüben wie drüben, dafür bauen die Deutschen die besseren Autos und sind in den meisten Dingen einfach besser, Prämie hin oder her, sozusagen
geiles rennen von lucas cranach
http://www.youtube.com/watch?v=2nSbsfQWoL0
vielleicht einen Tacken zu früh????
bomben leistung von dem pferd, aber auch trainer und reiter. gutes auge, guter ritt. ich denke, er hat das richtig gemacht, und den schwung aus dem bogen mitgenommen. die beiden anderen gingen eben einen tick besser. er ist aber am besten ausgaloppiert, also hätte er evtl. noch früher auf die tube drücken sollen. aber hättste und wennste, war eine sehr gute leistung.
Der wahre Meister hat sogar einen Tipp gewagt:
http://www.reitforum.de/2011-die-welt-in-der-schnellsten-gangart-galopp-448504-49.html
Ich bin von Köln nach Niedersachsen ausgewandert. In Niedersachsen kann man eigentlich nur online wetten. Wettbüros für Pferderennen, die man besuchen könnte gibts eigentlich wohl nur in Hannover,
welches locker 200km entfernt ist.Außér Hannover gibts in ganz Niedersachen wohl kaum ein Wettbüro für Pferderennen.
Für die Sport Welt bin ich in meiner ostfriesischen Anfangszeit schon mal extra 100 KM zum Bremer Hauptbahnhof gefahren.
theo,wem sagst du das,schliess doch einfach mal ein abonniment:-)ab.
müssen ja nich alle ausgaben sein.
ich bin früher auch immer zum hbf gefahren, aber dem in hannover. oder zur zeitúngsbutze in der kirchröder straße. aber heute lese ich die sportwelt nicht mehr, lang schon nimmer.
Das Abo hab ich doch längst seit Jahren.
Ich halt zwar nicht viel von den Machern des Blattes, aber besser ist es, wenn mans hat, alleine wegen der Formen und Ergebnisse.
Online ist das alles zu umständlich, wird aber natürlich auch genutzt.
früher eine richtig gute zeitung, habe mir damals sogar für die toilette einen notenständer besorgt
abo seit mitte der 60er
extrem gute lektüre
diese 60er/70er-jahrgänge sind heute noch sauberst gebündelt im keller aufbewahrt, zum leidwesen der familie
mitte der 90er ging es mit dieser zeitschrift rapide abwärts, parallel zum sport
als sie unter der ägide von dd richtig scheiße wurde, habe ich sie in 2002 gekündigt, nicht schweren herzens
ich hab so ziemlich jede Ausgabe und seperat gesammelte Stallparaden der letzten 15 Jahre in Kartons vrpackt auf dem Dachboden.
Früher waren die Redakteure noch eher vom Fach.
Heute schreibt und tippt da ein GG. Den kenne ich noch gut von Kölner Wettbüros. Kein Typ den man mögen und schätzen müsste, arschkriecherisch und ohne Rückrat!
Die Sportwelt ist zunächst mal eine Zeitung und praktisch die gesamte Branche steckt in einer tiefen Strukturkrise. Man braucht sich ja nur mal an den Spiegel zu erinnern, wie dick der einst war. Dann kam der Fokus als Konkurrent und wurde schließlich wesentlich dicker als der Spiegel. Heute sind beide Magazine nur noch dünne Heftchen. Das liegt hauptsächlich am gesunkenen Anzeigegeschäft. Als Folge mußte das Personal in der Zeitungsbranche deutlich abgebaut werden und auf schlecht bezahlte freie Mitarbeiter umgestellt werden. Der Personalabbau wirkte sich unweigerlich auf die Qualität aus. Die Zeitungsbranche hat noch einen weiten Weg des Niedergangs vor sich. Am Ende wird nicht viel übrig bleiben. Die Sport-Welt wird auf keinen Fall unter den Überlebenden sein. Die SW hat als eine der wenigen Zeitschriften zwar mit GOL den Sprung in die Online-Zukunft recht gut geschafft, hat dann aber mit der Entlassung von Daniel Delius einen Riesenbock geschossen. Die bemerkenswert vielfältige Entwicklung von Turf-Times wird immer mehr zur existentiellen Bedrohung für den Sport-Welt Verlag. Umgekehrt kann ich Turf-Times gar nicht genug für das schnelle aufgreifen neuer Ideen loben.
Wer sagt das ? Wiki?!
this is a little bit weird, isn`t it?
neue wege gehen.
Der Deutsche Sport Verlag unter dessen Ägide die SW ist hat ja jede Menge Nischenblätter. Jede Sportart hat so sein eigenes Blättchen, welches zur Not dann eben subventionert werden muss.Das gilt für
die Galopper ebenso wie für die Tischtennisspieler.
Das es sich solche Blätter nicht immer leisten können fähige und professionelle Journalisten zu beschäftigen liegt auf der Hand. Ein DD hat Journalismus von der Pike auf gelernt ein GG eben nicht.
