Sa
27
Aug
2011
Das Grundunverständnis lautet Steuerflucht, oder Steueroasen, manchmal um das Attribut kriminell oder auch Blutsauger erweitert. Das ist der Zentralgedanke der versammelten Gegner der Auslandswettvermittlung und der Beteiligung an Racebets.
Das ist natürlich ein falscher Gedanke, denn in Wirklichkeit geht es den Kritikern darum, daß dem Sport Gelder entzogen werden, die angeblich bei Verbot dieser Geschichte dem Sport zustünden und vollumfänglich zu Gute kämen. Ein alter Traum, der ordnungspolitisch verbrämt wird – Steuern als Gegenstand des Gemeinwohls! – aber systematisch ganz falsch liegt. Wie man an der Historie sehen kann. Denn, die Buchmacher gibt es als gewolltes Korrelat zum Totalisator seit 1922 kodifiziert, auch wenn es dem Sport nicht paßt. Es gibt also eine gewollte teilweise Verlagerung der Umsätze in privatwirtschaftliche Bereiche, mithin den bewussten und gewollten Teil, der Huckepack reist, und der höchstens in den allgemeinen Staatshaushalt einzahlt, aber nicht direkt Abgaben in den Sport via Finanzamt leistet. Wie das bei Steuern ganz allegemein so ist. Das war immer so, das ist so. Aber seit wann ist der Sport Hilfsorgan der des Fiskus?
Der Sport hingegen bekommt seine Steuern zu 96% zurück, de facto ist er also von der Steuer befreit. Noch. Aber auch das muß man berücksichtigen, wenn man den Fall diskutiert. Die Steuerbefreiung ist nicht selbstverständlich, sondern ein Privileg. Ein moralischer Standpunkt, der den Buchmachern Steuerflucht vorwirft, sollte das berücksichtigen, denn wenn da ein Finger nach vorne zeigt, zeigen drei zurück. Aber um Moral sollte es hier gar nicht gehen. Es geht lediglich darum, einen Wettbewerb zu bestehen, der gesetzlich initiiert und technisch erweitert wurde, nämlich durch das Internet und die elektronischen Spielarten. Darum geht es.
Wenn man nun die EU als legale und ordnungspolitische Matrix akzeptiert, und was bleibt einem anderes übrig, und wenn man akzeptiert, das die Technik heute da ist, wo sie ist, und morgen wahrscheinlich weiter, dann soll man versuchen, das Beste daraus zu machen. Dann muß man sogar versuchen, im Wettbewerb zu bestehen. Sehr richtig ist jahrelang gefordert worden, der Sport möge professionell agieren, weg von den amateurhaften Reaktionen auf den steten Wandel der Zeit inkl. Kopf-in-den-Sand-Stecken. Er möge doch endlich auf Augenhöhe agieren. Das waren quälende Zeiten, die still standen im Sport, während sich der Wettbewerb sausend weiter bewegte. Aber besser spät als nie, und nun endlich hat sich das Konzept des Wettbewerbs durchgesetzt, der Versuch, die Kunden der Buchmacher im Internet abzuwerben und direkt für die eigene Sache einzuspannen. Denn darum handelt es sich. Die ewige Geschichte von Malta&Gibralta bringt den Sport keinen Deut weiter, denn Malta ist legal, und nicht kriminell, auch wenn das viele Leute nicht wahrhaben wollen. Und wenn man heute versucht, den Tatbestand der Auslandswettvermittlung über entsprechende Lobbyarbeit am Sport vorbei zu illegalisieren, dann muß man die Frage beantworten, wie man 1. die Gelder ersetzen will, die dann erstmal fehlen, und 2. verhindern will, daß die Leute woanders in der EU im Internet wetten. Das sind die großen Fragen, um welche Leute wie Herr Göhner und die Traber noch größere Bögen des Schweigens machen.
Aber noch mal: Die Position des Rennsports in dieser Frage sollte ausschließlich unter Opportunitätsaspekten diskutiert werden, und nicht unter pseudomoralischen. Die Beteiligung an Racebets ist insofern nur unter betriebswirtschaftlichen Aspekten zu kritisieren, und zwar von denjenigen, die dort, mittelbar und unmittelbar, die Gesellschaftsanteile halten. Was kommt per Saldo dabei raus, als Dividende, und danach, was kommt darüber hinaus als freiwillige Spende der Gesellschafter beim Sport an. Das sind die Fragen, um die es geht, und nicht das verquaste und irrige Moralisieren von Leuten, die gar nicht mitmachen. Herr Dr. Richter brüstet sich andernorts, er unterstütze mein Pferd durch seine Wetten. Ja, es mag da ganz am Ende des Tages ein Promille aus seiner Tasche geben, aber verglichen sind selbst Peanuts Berge von Kalorien gegen seine verzockten Minigelder resp. Abzüge.
Die Einwände gegen diese Beteiligung spielen sich also nicht auf einer ordnungspolitischen Ebene ab, sondern auf der Ebene des Gesellschaftsrechts bzw. der konkreten satzungsgemäßen Ausgestaltung dieser Beteiligung. Die war und ist aus Sicht der Kommanditisten höchst problematisch, und zwar aus mehreren Gründen, die auch ich sehr penibel aufgelistet habe. Dazu gehört die willkürliche Preisfindung für die jeweiligen Anteile, dazu gehört die Konstruktion mit diversen Vorschalt- und Nebengesellschaften, dazu gehört der fehlende Durchgriff der Geldgeber. Aber nochmal, das Alles betrifft die Anteilseigner, die wußten oder zumindest wissen konnten, worauf sie sich eingelassen haben. Jetzt fährt dieser Zug, und liefert nach Aussage der Verbandsspitze Ergebnisse für den Sport. Das wollten doch immer alle, Besitzer, Züchter, Aktive. Sogar die Wetter haben mehr Auswahl mit Angeboten, die zusätzlich dem Sport zu Gute kommen. Was ist daran falsch?
auch durch lange aufsätze, herr schmelz wird die angelegenheit nicht appetitlicher. egal wie die firma heißt. in kurzform kann man nur darauf hinweisen, das es in europa nur ein land gibt in dem es
dem rennsport gut geht. und ausgerechnet dieses land hat keine buchmacher. was die juristische seite angeht, herr schmelz, in diesem unseren land war schon vieles juristisch korrekt und sogar
gesetzlich abgesichert. bis ein krieg verloren war und sich damit die mehrheitsverhältnisse im parlament geändert hatten. zu wessen vorteil auch immer ...
Wie lange noch ?Bei der EU Verwaltung ist alles möglich.
z.B. hat sich doch gut entwickelt. Ich möchte GermanTote jetzt nicht mehr missen.
von Walther J. Jacobs wird das schon richtig machen. Wir haben da volles Vertrauen.
Heute bekam ich von Racebets für einen 4. Platz noch einen kleinen Nachschlag, der gar nicht so klein war.
Cleverer Enkel-Trick.
die abstimmung bei frau amelie entwickelt sich zu
einem patt.
Könnte die Basis den deutschen Galopprennsport retten?
v.Blücher zuständig für das Rechnungswesen und Statistik, Frau Amelie Öffentlichkeitsarbeit, Herr Parlo Vorsitzender und Repräsentanz, Herr Linde für Vollblutzucht und Rennen, Herr Experte als
Berater mit Beratervertrag, Herr Vulkan Security, Netroyal Beisitzer.
Gut möglich,sollte bei der BV Versammlung
unbedingt diskutiert werden.
Hoffentlich wird Herr Krüger endlich einen Antrag auf
ausschluß einiger besagter nicks stellen(s.o.)
Motto:keine Pferde,keine anteile,somit auch kein
bleiberecht in der BV.
ein- Europäischer Weg- im Sinne der Deutschen Rennvereine wäre, die Übernahme der Zucht und Rennorganisation durch "France-Galop-" Zahlen aus Frankreich sprechen eine deutliche Sprache, da ist selbst
Herr Schmelz -sprachlos-
150 Mitarbeiter hat France Galop in der Zentrale und 300 Mitarbeiter bei den Rennvereinen. ca. 10 Milliarden Umsatz und 12000 Terminals bei der PMU ,das sind Fakten , die fördern den Pferdesport in
Frankreich ,und bald auch in anderen europäischen Ländern.
Turf Nachrichten vom 29.07.2011.
PMU dehnt sich aus
Die französische Wettorganisation PMU hat neue
Kooperationsverträge mit der Schweiz, Marokko, Belgien
und Polen abgeschlossen. Mit der Schweiz wurde
der bislang sehr erfolgreiche Kontrakt um zehn Jahre
verlängert. Mit Belgien wurde gleichfalls ein Vertrag
geschlossen, der den Aufbau von stationären Annahmestellen
genauso vorsieht wie die Zusammenarbeit im
Internet. In Polen geht es um das Wettangebot der PMU
in bereits bestehenden Annahmestellen.
Baden Baden zeigt, das man auch mit der PMU veranstalten kann,: ab Rennen 3 konnte am Samstag in Frankreich ,die Rennen in Baden Baden über die PMU gewettet werden.Baden Baden,freut sich sicher über
die zusätlich erhaltenen Provisionen, die die PMU an den Veranstalter zahlt.
Wenn das nur alle täten ,die Deutsche- Wetten annehmen.
Das Konzept von Herrn Dr.Göhner ist im Interesse der Rennvereine.
letzter Absatz, muß heißen, Baden Baden zeigt,dass..
Ein Hoch auf Dr. Göhner .
lieber herr rühl, entgegen ihren beteuerungen gibt es kein konzept von herrn göhner, welches beschreibt, wie die wegfallenden gelder ersetzt, geschweige die einnahmen gesteigert werden sollen. herr göhner möchte die auslandswettvermittlung abschaffen. das ist sein und der traber konzept. mehr ist nicht bekannt. und mit pmu wird zusammen gearbeitet, in baden baden und hamburg. ein angebot von pmu, den deutschen rennsport zu übernehmen, ist auch nicht bekannt. wissen sie da mehr?
Besitzer ohne Pferde
di, Konzepte sollten in Deutschland beim DV erarbeitet werden , Wettvermittlung in das Ausland ,sind das falsche Konzept.(natürlich, lohnend für wenige Lobbyisten.)
Da liegt Herr Dr. Göhner schon richtig. (ist übrigens in Frankreich nicht möglich, die Wette wird immer in Frankreich versteuert, auch wenn sie in Europa vermittelt wird.)
Das ist doch etwas blauäugig, lieber Rühl. Auch die Franzosen zahlen nicht gerne Steuern und Racebets wie auch die anderen Online-Zockerhäuser bieten eine französische Benutzeroberfläche nicht nur aus Liebe zur französischen Sprache an.
in Frankreich wohl kaum, nur wer eine Lizenz besitzt, kann in Frankreich anbieten! Deshalb steigen hier auch die Steuereinnahmen aus der Wettsteuer.
Dr. Göhner setzt sich ebenfalls für diesen Weg ein.
Was ist daran so falsch?
setzt in Baden-Baden auf Herrn Delius.
auf Herrn Chapman. Wenn man seinen Rennkommentar aus dem Derby mit Acatenango mit seinen jetzigen Kommentaren vergleicht, dann ist Chapman 2011 um Längen besser. Immer unter der Prämisse, dass er die Rennfarben einigermaßen auseinander hält.
Chapman ist Kult,
der warme Wissels dagegen ist grauenhaft. Jetzt sacht der sogar selbst, dass er schon seltsame Ansagen macht.
Heute verschlossenes Auto mit laufendem Motor, sonst aber dieser dämliche Gontard-Scheiß und nix ist schlimmer als eine getroffene Wette die nicht abgegeben wurde und die tolle Qick Tipp Wette, weil
Ahnung ist nicht nötig und das alles dann mit dieser sonorigen manche sagen schwuchteligen Stimme
Lieber verschlossenes Auto mit
laufendem Motor als/wie
Auto mit offenem Kofferraum
und geklauten Bahneinnahmen.
Gourmet-Storch und gründelnder Labrador Retriever,
zuvor ein Ministerpräsident mit Gattin.
@rühl:
Eine Zulassung in Frankreich hat Racebets sicherlich nicht und Steuern zahlen tuen die dort schon gar nicht. Trotzdem kann ich dort auch als Franzose problemlos wetten, auch wenn ein Bevormunderstaat
mir das noch so oft verbietet. Und die verbotenen Früchte schmecken ja bekanntlich am besten. Ja es ist geradezu die Pflicht jedes selbstbewußten Bürgers solch einen Schurkenstaat die Grenzen seiner
Rechte zu zeigen.
Sie brauchen keine Ahnung, nehmen Sie fünf,zehn oder 20 Euro in die Hand, gehen zum Schalter und wedeln Sie mit dem Schein und rufen Quick Tipp
sacht der Wissel und Chappi macht jetzt auch noch mit
Oh Turf oh Turf, alle gaga oder was
Sie brauchen auch kein Pferd,
rufen sie einfach ich möchte mitreiten
und suchen sie sich ein Trikot aus.
...wollte auch mal nen schönen Tag haben
"Daß sie das Pferd teilweise angefeuert
haben, das geht mir nicht in den Kopf rein.
Da gibt es immer mal Leute, die meinen,
sie sehen etwas besonderes und müssen da
Juchhuu schreien. Ich frage mich. Warum
eigentlich? Warum?"
Zitat Manfred Chapman
Die Damen werden gebeten zum
Hutwettbewerb und das Ganze
wird moderiert von Yellow-Klaus.
Endlich haben die Männer mal
Zeit für sich alleine.
Onkel Klaus kommt auch gleich,
sagt Klaus
Daniel zum Burda-Menschen:
"Sie haben mir gesagt, sie haben
eigentlich überhaupt keine Ahnung.
Das ist nicht strafbar"
Wieder perfekt heraus geputzt
von Frauke und fliesend
französisch, deutsch, englisch,pferdisch.
Sein Geld wert und noch ne Mark drauf.
heute auf der Bahn ?
kassandro, Sie können natürlich wetten wo sie wollen.
In Frankreich gibt es genügend Lizenzierte Unternehmen, die ein breites Angebot haben, deshalb wetten die Franzosen gerne bei diesen Unternehmen.
Wie man sieht,ist das Konzept in Frankreich ,ein sehr erfolgreiches.
können die Kunden bei der pmu
auch auf andere Sportarten wetten?
Immerhin hat man bei der Tour de France
auch deren Werbebanner gesehen.
Oder nur Wetten auf Pferderennen möglich ?
ja Poker und Sport möglich.
Super dann unterstütze ich jetzt
auch den französischen Rennsport !!!!!
merci :-)
dann eröffnen sie da mal ein Konto. Das kann nur Hr. Rühl.
für Nicht-Franzosen ?
mit ohne festen Wohnsitz in Frankreich?
Theo Danon soll im Prix Dollar laufen, Zazou auch, und wenn ich recht informiert bin, möchte man auch Durban Thunder im selbigen Rennen starten lassen.
Was nützt es, wenn in der Bank zwar der Geldautomat funktioniert, dafür aber die Schiebetür nicht aufgeht, um an selbigen zu gelangen.
Das mag der Schlussmann von Schalke 04 nicht bedacht haben, als er selbigen Vergleich heranzog.
also doch richtig.
trifft nan nur auf Dumpf Backen.
kann mal passieren.
Ist kein Bein Bruch.
Um die Rennbahnbesucher, besonders die Damen,
gut aussehen zu lassen, gibt es
die schlank machenden Bilder aus Baden-Baden.
Dies wurde noch gar nicht gewürdigt.
Dafür nehmen wir gerne in kauf,
dass die Pferde höher als breiter sind.
Und breithintrige werden zu knackärschen.
stehen Störche immer auf einem Bein?
Weil sie den nächsten Schritt überlegen.
vielleicht wegen dem kalten wasser.oder weil sie den
ersten schritt vor dem zweiten erledigt haben möchten.
ich würde mir einen Vollblüter kaufen und nach kurzer Zeit wieder verkaufen. Bin ich dann auf immer Mitglied der Besitzervereinigung und könnte deren Geschicke mit meiner Mitgliedschafr auf immer
beeinflussen?
obwohl ich mir dann nie wieder einen Galopper kaufen würde...
von nem Galopper, kann ich mich
dann zum Boss wählen lassen ?
auch wenn sie im forum über alles herziehen was zu erreichen ist. kriegen die eigenen geschäfte nicht auf die reihe, wissen aber in der bereichen anderer wunderbar bescheid. bald wird das geschrei über die ach so böse bbag wieder losgehen. mal sehen, wer damit beginnt.
dennoch müssen wir #51 auf Legitimation für Besitzervereinigung in den nächsten Tagen überprüfen.
bei der bande habe ich niemals das interesse gehabt mitzumischen. obwohl, die versammlung habe ich mir aus be-
stimmten gründen immer anhören müssen, war manchmal sehr amüsant. die diskrepanz zwischen den beiträgen einiger leute und ihrem alltagsverhalten ist schon manchmal erstaunlich.
Wenn sie nicht alle wären, so, wie sie sind, dann wäre alles weniger interessant und amüsant.
Kassandro mit seinem Fahrrad, Dr.Ullmann mit seiner Zigarre, Herr Richter mit seiner Rechenmaschine, Frau A. mit ihrem Galoppa Forum, man möchte sie alle nicht missen.
Der Mann mit seiner Zigarre ist Baron mitnichten Dr.
Außerdem sieht man den nicht mehr allzu oft auf den Bahnen, also müsste man den schon missen, wenn man denn wollte
nicht jeder so gut wie TT aus kennen.
Das erwartet ja auch keiner;-)
Lesenswerter Beitrag - auch und vor Allem aufgrund der großen hierdurch erzielten Resonanz...
Das ist bemerkenswert angesichts dessen, dass die Große Woche derzeit in vollem Gange ist ;-)
