Sa
20
Aug
2011
Der Jockey Club in Amerika hat beschlossen, Geld zu investieren. Es soll eine nationale Fernsehpräsenz des Sports finanziert werden. Grundlage bildet ein Studie von McKinsey, wonach bestimmte Formate auf ihre relative Stärke hinsichtlich Zuschauerinteresse etc. untersucht wurden. Es stellte sich heraus, daß die Realität in ordentlicher Qualität nicht zu schlagen ist, wobei die anderen untersuchten Formate Reality Shows oder gänzlich fiktionale Storys waren. Dabei schnitten auch Filme wie Seabiscuit oder Secretariat nicht gut ab. The real thing ist the Real Thing.
Das behaupte ich auch seit Jahren; je weiter von der Wirklichkeit entfernt, desto weniger Effekt haben die Sachen. Das ganze Trallalla mit Hüten und Schampus ist Arabeske, Serien wie Rivalen der Rennbahn was für Serienhelden, Secretariat was für Fans von John Malkovich. Rennsport transportieren diese Sachen nicht, oder verfälscht, was noch schlimmer ist. Neulich haben zwei Produktionen gezeigt, wie man es besser machen kann, die auf Sat1 und NDR 3. Beide haben so genannte Human Interest Storys zum Inhalt, aber reale, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Sport stehen und somit authentisch sind. Beide haben Sinn für die Optik des Sports bewiesen, seine Bilder und Stimmungen, weil sich die Macher auf die Leute eingelassen haben, die ihnen Ratschläge gegeben bzw. mitgemacht haben. Diese Zusammenarbeit war sehr erfreulich, weil jeder das gemacht hat, wovon er was versteht.
Das sollte Ansporn sein, weiter zu machen. Der Sport muß sein Produkt, den Sport und seine Bilder, offensiv vermarkten, mit Sinn für die Traditionen und Proportionen, die Dramaturgie und das Personal. Das muß im Mittelpunkt stehen. Die Umsetzung müssen die Fachleute vom Fernseh leisten, mit ihren Erfahrungen des Mediums und der Technik. Die Sendung bei Sport1 habe ich einmal gesehen, und da habe ich gesehen, daß das der falsche Weg ist. Eine hölzerne Plastiksendung macht keinen Sinn, weil die Kontrapunkte das wenige, was informativ rüberkommt, vernichten. Die Moderation ist wie damals bei Premiere fahrig und fachlich ungeeignet, der Sendeablauf höchst dilletantisch und konfus. So macht das keinen Sinn und schreckt die Leute eher ab, die das zum ersten Mal sehen. Diese Sendung bedarf dringend einer Revision, auch wenn Herr Potofski einer von nebenan ist und mal an Askant beteiligt war.
Es gibt ein Modell in der Zentrale, welches die schlimmen Bilder ersetzen soll, die bisher den Sport so schlecht aussehen lassen. Dazu bedarf es neuer Technik vor Ort und in der Logistik. Die gibt es, die ist bezahlbar, aber nur, wenn alle Rennvereine mitmachen und das ganze nutzen. Das ist leider nicht der Fall. Aber solange der Sport seine Assets nicht konsequent ausnutzt, wird sich auch an der Sponsorfront wenig tun. Die Juweliere und Schlachter und Versicherungsagenten vor Ort reichen nicht, der Sport braucht dringend Großsponsoren, die überregional tätig sind. Das geht nur bei angemessener Medienpräsenz. Das Produkt muß im wahrsten Sinne des Wortes vorzeigbar sein. Dazu gehört zuerst Eigenleistung des Sports. Dazu müssen die Teilnehmer des DVR, Besitzer und Rennvereine, an einem Strang ziehen.
Ascot z.B. ist auch nicht wirklich real. Beim Pferderennen will man etwas den Alltag vergessen. Etwas mehr Schein und Traumwelt, wie Ascot, etwas weniger nackte Realität und Alltag.
Das Eine machen ohne das Andere zu lassen, da liegt vielleicht die Wahrheit in der Mitte. Ich bin ebenfalls vom "Produkt" überzeugt, wer kann sich den dieser Spannung entziehen wenn tausende Leute
ihren Favoriten anspornen und im letzten Galoppsprung doch der Riesenaussenseiter gewinnt. Das kann doch kein anderer Sport bieten, innerhalb weniger Stunden 6 oder 7 mal "Elfmeterschiessen" und im
Gegensatz zum Fußball kann ich zwischendurch meine Bratwurst essen oder ein Bier trinken. Bisel Glanz und Glamour, bisel Hut und Stöckelschuh, Schampus und Kaviar, paar Stars und Sternchen als
Sahnehäubchen obendrauf und fertig ist ein Nachmittag voller Stimmung.
Ich habe z.Z. nur Bauchschmerzen wegen der Kosten. Wenn das "Knowhow" schon bereitliegt und nur noch eingesetzt werden muß, dann möchte ich gerne mal wissen was das die RV kosten soll. Die jetzigen
TV - Kosten sind für die RV schon happig. Aber im Grunde gebe ich Ihnen recht, es muß gestemmt werden.
nichts neues.so etwas wurde schon von mehreren personen
gepredigt.
willkommen in der realität.
Ich fand den Kommentar damals
bei PremiereWin nicht fachlich
ungeeignet.
Jetzt allerdings OliverPocher als
neuer Sportmoderator bei SamstagLive.
Ist gerade noch auf Augenhöhe mit
Jessica Kastrop.
Der Pocher ist eigentlich netter Kerl,
wenn man ihn ab und zu mal im Niedersachsen-
Stadion sprechen hört.
Morgen also um 17:30
Hannover 96 - Hertha BSC Berlin
Also: Maschsee-Wannsee oder an die Nordsee.
war damals sogar noch Moderatorin
bei PremiereWin. Das war noch
vor Daniela Katzenberger.
durch ihr unwissen
sie hat freundlich auf e-mails geantwortet
Der Ernst hatte an seinem ersten Arbeitstag
als Experte die ersten 7 Sieger aus
8 betippten Rennen.
so ein dickes Bündel loser Geldscheine aus der Hosentasche gezogen hat, während der Moderation aus Köln, mit dem Spruch, daß er grad die Dreierwette
getroffen hatte, das war schon cool.
Genauso wie der eine glückliche Wettprofi
in der Reportage neulich, der sagte, daß
er die Viererwette getroffen hatte wenige
Tage zuvor mit Freunden.
halt jemand die Koteletten
wachsen lassen und lustigen Zylinder
aufsetzen oder andere Kopfbedeckung !!!!
(zwinker,zwinker) damit wir auch
einen deutschen McCririck hätten.
Morgen ist ja auch Renntag in Hannover.
Was nun? (grübel,grübel)
Wie erklär ichs dem Kinde ?
weißt du das genau?
Hinfahren!
Man muß jetzt mit allem rechnen. Auch mit großen Siegen in Frankreich. Da erwartet man dann vom Besitzer den einen oder anderen Satz.
1R Ponyreiten 1.Abteilung
2R Kaltblutrennen
3R Trabfahren
4R Araberrennen
5R Großer Hansa-Preis
6R Trabreiten
7R Hürdenrennen
8R Jagdrennen
9R Ponyreiten 2.Abteilung
Ein Renntag auf 9 Rennen komprimiert ist immer gut.
die Queen anfassen,
außer man ist Michelle Obama
oder Sheik Mohammed bin rashid al maktoum.
TV ist ein Medium von gestern. Trotzdem sehe ich für das Fernsehen nachwievor eine bedeutende Rolle in der Medienlandschaft der Zukunft. Die Bedeutung wird allerdings nicht mehr so groß wie heute
sein. Der Galoppsport hat nur verhältnismäßige kurze Höhepunkte und ist deshalb nicht sonderlich gut für das Fernsehen geeignet. Dafür umso besser für das Internet, ja man kann sagen, daß der
Galoppsport regelrecht eine clipartige Struktur hat. Das gilt nicht nur für die Rennen, sondern auch für Interviews und Rückbetrachtungen (Formen). Für die Werbung ist das Internet eigentlich viel
besser geeignet als TV. Während man im TV nur für große, grobe Gruppen Werbung betreiben kann, kann man im Internet die Werbung auf den einzelnen Betrachter zuschneiden, weil dieser durch Google und
andere ziemlich gut profiliert ist. So wird man bei Schmelz Riesling-Werbung im Hintergrund eines Rennvideos einblenden, so wie man heute schon länderspezifisch elektronisch die Bandenreklame im
Fußball macht. Es gibt hier sehr viele Möglichkeiten. Momentan haperts vor allem an der bescheidenen Qualität der Internet-Videos. Während man im TV immer mehr zu hochklassigen HD-Bildern übergeht,
ist so etwas im Internet wegen der lausigen Bandbreite heutiger Internetverbindungen einfach nicht möglich. Auf der anderen Seite sucht z.B. die Telekom Inhalte für ihre Highspeed
VDSL-Internetverbindungen. Der Galoppsport böte sich da schon an, insbesondere wenn man solche Zuschauermassen wie in Hannover sieht. Morgen legt man sich dort sogar mit König Fußball an, denn
Hannover 96 hat praktisch gleichzeitig zu morgigen Renntag ein Heimspiel. Ich rechne trotzdem mit mindestens 15000 Zuschauern. Ich werde einer davon sein. Mein Tipp für's Hauptrennen:
Lindenthaler - Sinnerman - Gereon,
wobei man bei Gereon einfach nicht weis, ob er kaputt ist oder es in den letzten Rennen nur am Stehvermögen mangelte. Morgen werden wir es wissen.
ich denk Tag und Nacht nur an sie,
heimlich und nur hobbymäsig natürlich.
an einem >Strang< ziehen, ! Wettvermittlung in die Steueroasen und ehrenamtliches Managment, das nicht reagiert.-: dies ist an einem Strang ziehen-!
Da, kann man nur sagen:"avanti Diletanti "
lieber herr rühl,ihr münchner rennverein hängt seit jahren am springer tropf, die bude ist an renntagen gerammelt voll, wie ich selber erlebt habe. sie können das rad nicht mehr zurück drehen, weder in münchen, noch sonstwo. es geht nicht mehr um die reine lehre, sondern ums überleben. was wollen sie machen, wenn sie den grundstückskauf verhindern? welche bank gibt kapital, zu welchen konditionen, oder wollen sie zukünftig aus dem betrieb was erwirtschaften? dazu müssen sie marketing machen, mit allem drum und dran. warum wollen sie keine bessere technik und bessere bilder?
fähige Personen und ein gezielter Neuanfang, ohne Parasiten, ist der richtige Weg.
Es gibt zuviele Trittbrettfahrer und sonstige Nutznießer von denen der Sport nichts hat,. Das dürfte auch Ihnen bekannt sein, zumindest war es in der Vergangenheit der Fall.
Zum Fall Springer: an den Renntagen gibt Springer die Umsätze alle in den Rennbahntoto und das ohne Gebühren.
und die umsätze auf andere bahnen, die insofern münchen entzogen werden, gibt er da auch eine abgabe? und wie finanzieren sie den ausfall der buchmacherbeiträge?
Spätestens seit 2001/2002, als die Gehirnforschung die Illusion des freien Willen endgültig bestätigte, reizt es uns überhaupt nicht mehr, als Besitzer aktiv zu werden.
Was ein Herr Schmelz kann, Gruppe1 Pferde zu formen, das könnten wir, mit Verlaub, und in aller Bescheidenheit gesagt, allemal.
Aber wenn wir dann in Longchamp mit den Aga Khans, Rothschilds, Wildensteins oder den diversen Scheichs im Führing stehen müßten, wäre das doch nur noch ein sehr fades Vergnügen.
Letzt Genannte im grunde in Knechtschaft ihrer DNS: Marionetten, sehr stark an Augsburger Puppenkiste und dergeichen erinnernd.
di. alles geben wir auch nicht preis, aber unser Alt Bundespräsident Herr Richard von Weizäckergab gab den Rat:
Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt,wird bind für die Gegenwart.
Wir nehmen dieses Zitat sehr ernst in München.
sehr schön, aber was konkret heißt das für münchen? wie wollen sie die zukunft stemmen, offenbar ganz allein und ohne das dvr? ich denke, der münchner rennverein hat bis jetzt aus der substanz gelebt, und die ist alle. es gibt nur noch die latifundien.
Gegenfrage, was hat das Direktorium in der Vergangenheit unternommen, um den RV zu helfen?
Aber lieber Herr Rühl .
Erinnern Sie sich nicht mehr an Ihre Interviews
in der AZ ?
Dort machen Sie einen auf Anti-Poth .
Kommen Sie doch nach München und stellen sich.
davon können sie ausgehen.
Erst loben Sie Dr. Poth in den Himmel und jetzt wollen
Sie aus dem Hinterhalt abschießen ?
Dr. Poth, ein Fehler ohne Noth.
Hinter dem Atlantik-Wall läßt sich gut schießen.
konkret hat das dvr die rennvereine um etwa 50% der renntagskosten entlastet, herr rühl.
wickelt alles in trockene Tücher
lässt sich gut reden. ran und taten sprechen lassen.
ich denke, ich habe für München keinen Einsatz gescheut.
di. das müssen Sie mir mal erklären, dh. die Rennvereine erhalten vom Direktorium Gelder für den Renntag? Ich habe noch in Erinnerung, dass wir aus München ca.60€ an das Direktorium bezahlt
haben.
biene: von Abschießen kann keine Rede sein, wir sind nur gegen den Verkauf unserer Trainingsbahn,was ist dagegen zu sagen? Wir sind ein Rennverein und kein Immobilienverwertungsgesellschaft, das
sollten auch sie einsehen.
Herr Rühl,der Herr Dr. Poth ist mit weitsicht gesegnet.
Sie dagegen wollen zocken .
wie kommen sie darauf, wenn man das Vvermögen für die nächste Generation bewahrt, dann ist es für sie zocken. Wenn man es dagegen unter Wert verkauft, dann ist es Weitsicht ,wo haben sie wohl diese Logik vermittelt bekommen.
Ich lese die AZ .
Bestimmen Sie den Wert?
Oder möchten sie in Zukunft nur noch Brot mit Schmalz
zu sich nehmen?
sachliche Diskussionen schätze ich ,ihre,liegt leider weit daneben.
Wir sprechen uns nach der Abstimmung.
Vote für Dr. Poth ,den Sie noch vor ein paar tagen
so hochgejubelt haben.
Mal hü,mal hott.
Dr. Poth ist ein guter Präsident, nur werde ich ihn bei dem Grundstücksverkauf nicht unterstützen.Wir Mitglieder haben eine Vermögensbetreuungspflicht und keine Vernichtungspflicht. Man muß die Wege
suchen, die zu dem Ziel "Erhalt des Vermögens" führen.
Deshalb bin ich für die Einsetzung einer Finanz und Wirtschaftskommission unter dem Kassenprüfer Herrn Bauer,die dann der MV alternativ Vorschläge
unterbreiten soll. Was ist dagegen einzuwenden ?
Und wovon sollen die nächsten renntage bestritten
werden,von hosenknöppe etwa?
Herr Dr. Poth denkt nicht nur an Heute,sondern auch an
Morgen.
wäre schweigepflicht am besten. einfach in frankreich den hintern wärmen und klappe halten.
war bis 1990 ein bewährtes Mittel in einem Teil Deutschlands, ich komme aus Bayern und unsere Verfassung läßt die freie Meinungbildung zu.
"konkret hat das dvr die rennvereine um etwa 50% der renntagskosten entlastet, herr rühl."
:-))
Der größte Klotz am Renntag sind die Rennpreise und Züchterprämien. Dann gibt es Provisionen vom Umsatz für DVR und SG und Außenwette. Kosten für Fernseherstellung und Übertragung, Wettscheine,
Wettquittungen, Eintrittskarten, Programmhefte oder auch Werttransporte. Und dann die vielen Helferlein am Renntag, die alle bezahlt werden wollen.
Das übernimmt das DVR hälftig?
Dann kann ich das Gejammere der Rennvereine nicht verstehen.
Wenn das Geld mal da ist, dann wird es auch ausgegeben. Das ist in Rennvereinen nicht anders als in Politik. In beiden Fällen wird über das Geld anderer bestimmt und mit dem geht man bekanntlich nicht sehr gut um. Herr Poth hat ja schon angedeutet, was er damit umgehen wird. Er möchte München zum neuen Zentrum des Galoppsports machen. Also noch mehr Gruppe-Rennen und eventuell das Derby aquirieren. Zehn Jahre wird er den großen Mann spielen und dann wird nicht nur Dr. Poth am Ende sein. Rühl hat hingegen ein möglichst nachhaltiges Ansinnen: Auch spätere Generationen sollen noch eine Vermögensreserve haben, um den guten Standort zu erhalten. Ich kann nur hoffen, das genügend viele RV-Mitglieder ähnlich denken.
Das stimmt! Das DRV entlastet gewisse RV zu 50%. Manche andere lässt es aber in der Hölle schmoren. Das fängt bereits bei der Terminvergabe an. --- Ruhrgebiet RULEZ !!
war die Direkteinfuhr Rasender Vierbeiner gemeint?
die sache mit dem springertropf ist auch nur auf den ersten blick so buchmacherlastig. die modalitäten an den renntagen hat herr rühl ja schon erklärt. allerdings kann auch der springer nix dafür, wenn ein wetter am renntag unbedingt festkurs will. meines wissens war es der alte vorstand v. bötticher, der die räumlichkeiten an springer vergeben hat. dafür allerdings mußte der auch den tribünenteil renovieren, was der rv damals angeblich finanziell nicht stemmen konnte. zudem sind auf der bahn und davor auch die gaststätten "verlorengegangen", so das springer mit seiner einrichtung auch während der woche anlaufpunkt für wetter , trainer, teilweise besitzer und das stallpersonal ist. so ist er dadurch über die jahre zur festen einrichtung der bahn geworden ...
nun ja, das ist auch im westen so, das ist eigentlich überall so. nur in köln nennen sie es xxl, und gehört dem sport. jedenfalls macht münchen überhaupt keine ausnahme, was den buchmachertropf betrifft. wo residiert springer - gibraltar, malaga, herzegovina?
