Mo
15
Aug
2011
War eine rasante Ratesendung mit Klaus Havenstein im Schwarzweiß Fernseh. Zwei Schüler aus einer Klasse mußten Fragen beantworten, knifflige Probleme wie Kompassnadelfunktionen oder Durchmesser von Fußbällen und dergleichen Varia und Curiosa aus der Knabenwelt. Es ging um Schnelligkeit, damals im Nachmittagsprogramm. Gestern und heute liefen zwei aus Wöhlers Klasse 1A.
Waldpark hatte ein schlechtes Rennen, zappelig und rappelig, ohne jemals eine vernünftige Position unterwegs. Dazu sah es so aus, als wenn der Boden weiter außen besser war, aber von Box 2 aus konnte Eddie da schlecht hin. In der Normandie kann es wie aus Eimern schütten um diese Jahreszeit, dann scheint gleich wieder die Sonne, aber der Boden ist tückisch und trügerisch an den Rails. Dazu waren das Pferde von teilweise enormem Kaliber, so daß nur der sechste Platz raus kam in Deauville. Der andere Schüler, Earl of Tinsdal, mußte gestern ran, und gewann nach Belieben seines Reiters. Aber zwischen beiden Pferden gibt es große Unterschiede; während Waldpark ein praktischer Typ ist, nicht zu groß, nicht zu klein, der flink antreten kann, ist der andere ein Brocken, der auch entsprechend üppig galoppiert. Das sah gestern sehr gut aus, vor allen Dingen, weil das Pferd noch geradezu täppisch unterwegs war, koboldhaft und vergnügt, und noch lange nicht an dem Punkt angelangt ist, wo die Galoppade ökonomisch ist. Er schmeißt die Beine in alle Himmelsrichtungen, und so geht mancher Meter für den schieren Spaß an der Bewegung drauf. Das wird einer, wenn er ernsthaft bei der Sache ist!
Das Horn der Zucht bzw. des Züchters tuten, ist mittlerweile redundant auf diesem Sender, obgleich es Freude macht, die früheren Lobgesänge bestätigt zu sehen.
Das Loblied der Deutschen Bundesbahn kann man hingegen nur gedämpft singen, weil Pünktlichkeit und Systematik der Platzvergabe sehr zu wünschen übrig lassen. Und dann die Gäste, die sich da im Wagon breit machen, also ich muß schon sagen! In Harburg war es glaube ich, oder Hauptbahnhof, also wir saßen so gerade mal nach langem Suchen zu siebt, verstreut über die Reihen nach einem unergründlichen Nominierungsschlüssel der Sitze durch die Bahn, da ging tosend die Tür auf, und ein Schwall von Lärm brach herein über das Abteil, eine Horde von Damen so zwischen 19-25, angeführt und angefeuert von einer blonden Walküre, die eine Windmühle antreiben könnte mit ihrem Organ der Marke Foghorn. Unfassbares Gejodel und Gekeife über das Sitzplatzsuchen, dazu Rucksäcke und Brustbeutel und Sacktaschen und Sixpacks, die schwungvoll durch die Luft gewirbelt wurden und haarscharf an den Köpfen der Mitreisenden vorbei sausten, hoppla! Bis Dortmund Hbf fuhren diese munteren Mädels mit, pausenlos lärmend ohne jede Einschränkung in Lautstärke und Inhalt, Bier trinkend und Schnaps, und die Anführerin fuhr diese ganze lange Strecke, vorbei an regengetränkten Landschaften, stehend, ohne Pause! Irgendwann ging ein Ritual los, und zwar ein irres Rattern und Rasseln, das waren kleine Schnapsfläschchen, die zirka 12 Damen im Takt auf die Tische niederprasseln ließen, und dazu verdächtig Schlüpfriges grölten. Vielleicht war der feminine Teil eines Swingerclubs auf Betriebsausflug, wer weiß?
Auf der Bahn herrschte gähnende Leere, leider Gottes, weil es bis Mittag geschüttet hatte, wie die Taxifahrerin wusste, und es wurde nicht viel besser im Verlauf der Veranstaltung. Die Reibekuchen (Puffer) waren korrekt, der Sauerländer Wurstspezialitätenstand verschwunden, und das Kölner Bier Marke Sion verdächtig fadenscheinig in Geschmack und Wirkung. Da ist Ayinger Helles Schankbier in München ganz andere Sorte, jederzeit zu empfehlen auch als Kurgetränk und für Senioren. Als Feiergetränk schenkt man in Köln Schaumwein der Marke Vaux aus, dazu assortierte Schnittchen mit Belag.
Auch die Rückfahrt zieht sich dann mühsam hin, wobei natürlich eine aufgepulverte Grundstimmung herrscht, weil sich das Rennen endlos in unzählige Fragmente sortieren und diskutieren lässt, Aspekte von allen Seiten und Himmelsrichtungen erörtert werden, und dazu gab es Malbec aus Argentinien, von Catena, und Wurst- und Käsesorten. Um 12 o`clock war man erschöpft in Altona, schwülfeucht und matt. Davon abgesehen ist 2011 ein annus mirabilis für die Beteiligten, ohne Beispiel und Erfahrung.
Herr Vulcan hätte mit den damen schon was anfangen können.
gestern im zug in england erlebt:
junge dame in reihe vor uns zieht
sich strickjacke aus. darunter
unterhemd oder "top" wie es bei den
damen heisst. holt sich dann
einmalrasierer aus der handtasche raus
und rasiert sich im zug eine reihe vor
uns die achseln.
dann holt sie eine flasche spruehdeo
der marke rexona raus und sprueht sich eine
reihe vor uns die achseln ein, wobei der
geruch auch nach eine reihe hinter ihr zieht.
sie steht danach zuegig auf, faengt dann aber
noch meinen naseruempfenden blick auf und das
ist ihr dann wohl unangenehm.
laut ihrem facebookaccount auf ihrem handy
heisst sie amy buckley.
wir wollen uns nicht wiedertreffen eine reihe
hinter ihr.
Über Tinsdal steht zur Zeit die Sonne im Zenit.
nimm doch den zug noch einmal, vielleicht kommts noch zur
intimrasur.
Es gibt Leute und Menschen, die nicht die nötige Stamina für Gruppe1 Pferde bzw. Gruppe1 Sieger haben. Schon bei Aisgleich4 schließen sie sich auf der Toilette ein und halten sich die Ohren zu.
Stuten von Durban Thunder könnte man dann zu Earl of Tinsdal schicken, und umgekehrt:
Stuten von Earl of Tinsdal zu Durban Thunder.
Schallwellen, die das frühe Universum durchwanderten, froren bei der Entkopplung von Strahlung und Materie ein.
Nicht wirklich überraschend.
lag es an der Anti_Materie, einer rätselhaften Erscheinung.
war grad in Rise of the Planet of the Apes.
alles andere ist kalter kaffee. jeder mann
wird ihn sehen wollen. frauen werden sagen
wie meine : "man merkt aber schon, dass die
affen nicht echt sind" oder : "war das jetzt
der film des jahrhunderts fuer dich ?"
aber sie mag den film auch. also schleppe
sich ins kino wer gerne mag. gibt auch ein
paar pferdeszenen auf der golden gate bridge.
Offenbar fordern die Manager in Hamburg noch mehr Zeit, um dieselben Fehler weitermachen zu können.
Neues aus München (im TSF aufgegabelt):
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.aufstand-beim-rennverein-dann-ist-riem-tot.7dd6acba-4d1e-48da-81a8-4e4588afa2d5.html
Wie erwartet, ist der Verkauf des Trainingsgeländes "alternativlos". Herr Rühl leistet allerdings - wie hier angekündigt - sehr fundierten Widerstand. Wenn man 700000€ Verlust pro Jahr rechnet, dann
würde der Erlös von 64,5 Millionen für fast 100 Jahre reichen. Wenn allerdings mal so viel Geld da ist, wird es auch viel schneller ausgegeben. Vereinvorstände verhalten sich da genauso wie
Politiker. Mit fremden Geld geht man eben viel großzügiger um als mit eigenem. Hier kommen dann auch die von Rühl erwähnten "dunklen Kanäle" ins Spiel. Grundsätzlich sollte der Münchner Rennverein
endlich mal sparen lernen, so wie es alle anderen Rennvereine schon längst getan haben. München ist wegen der periphären Lage mehr als andere Rennbahnen auf die eigene Trainingsanlage angewiesen, um
bei den Rennen genügend Starter zu haben. Die dort ansässigen Trainer haben ihre Bahn auch bislang gut unterstützt. Wenn das neue Trainingsgelände aber von der Bahn weit entfernt ist, nimmt der
Heimvorteil ab. Der Trainingsstandort verliert dann Attraktivität und die Rennbahn Starter. Ich wünsche Herrn Rühl viel Erfolg bei der Organisation des Widerstandes.
Hunold legt Air-Berlin-Vorstandvorsitz nieder
Berlin – Air-Berlin-Vorstandschef Joachim Hunold legt sein Amt zum 1. September nieder. Das teilte er am Donnerstag in Berlin mit. Übergangsweise soll der frühere Deutsche-Bahn-Chef Hartmut Mehdorn
das Unternehmen führen.
Wer im letzten Jahr mal öfters mit AirBerlin
geflogen ist, dem wird im Editorial des
Bordmagazins in regelmäßiger Wiederholung das
Rumgeheule von Joachim Hunold aufgefallen sein.
Alles sei zu teuer, zu ungerecht und zu nachteilig.
Der Vulkan zu aktiv, die Steuern zu hoch, das Kerosin
zu teuer, der Emmissionshandel zu unfair.
Egal Service war wie immer prima und ich hatte
einen süßen Amerikaner als Snack.
und die Unruhen im nahen Osten zu unruhig
nicht zu vergessen. Egal in der Post lauter
Rechnungen und "Preisanpassungen" gewesen.
Aber da hilft nur eins:
Kopf nicht in den Sand stecken und
mehr Pferdewetten spielen!
...süße Amerikanerin wäre mir lieber gewesen. Aber jeder Jeck ist anders...
Ein Besitzer, beziehungsweise auch, eine Besitzerin, die sich schon in kleinsten Rennen auf der Rennbahntoilette einschließen und sich dann obendrein noch die Ohren zuhalten müssen, werden nie veritable Besitzer von Gruppe1-Siegern werden können.
es geschah aber in Sorge ums
Pferd erzählt man sich, das
ist ehrenrührig.
der Papst hätte mal lieber
seine Party auf Malle am
Ballermann abhalten sollen.
Da stößt er mit Brot und Wein
auf offene Ohren in Spanien.
kassandro und waldpark, beide ahnungslos und unbelehrbar.
Dax mit größtem Tagesverlust
seit 3 Jahren angeblich wegen
Fettfinger und heute um 23:45
auf HR Goldfinger.
Viel Spaß dabei @Holla.
Ich guck um 20:15 auf Kabel1:
"Asterix bei den Briten"
P.S.
Heute auch Pferderennen
in Finger Lakes
Herzlichen Glückwunsch zum
Geburtstag und noch viele
unterhaltsame Abende :-)
Erkennungszeichen:
Hufeisen am Kopf.
Brillenträger bekommen ein Glas
Möhrensaft gratis.
Sei biegsam wie der junge Bambus im Wind, geduldig wie die wachsende Reispflanze auf dem Feld und beharrlich wie der Strom des Wassers im Gelben Fluß.
Philipp Roessler - FDP
Hab ich was gewonnen?
Die Leute sind immer geneigt anzunehmen, die jeweils herrschenden Umstände seien von Dauer. - Alle Blasen platzen irgendwann. Sie blähen sich auf, bis sich alle daran gewöhnt haben und kaum jemand
mit dem Platzen rechnet.
Unser Gold haben wir auch längst verkauft. Gold ist die nächste Blase, die platzen tut.
Was wird die nächste Blase? Aktien hatten wir des öfteren, Immobilienblase, Finanzblase, bald die Goldblase...die Galopper bzw. Vollblutblase hatten wir auch schon, als Henry Kissinger Rennpferde als
Investment empfahl und Jährlinge für über 10 Millonen Dollar auf den Auktionen den Besitzer wechselten.
Nun seid nicht so traurig wegen dem Dax,
morgen hat vielleicht schon der Marder
sein neues ZuHause in eueren Sternautos
aufgeschlagen. Das teure Silberbesteck
holt vielleicht die Elster und weiß der
Kuckuck wo das Eichhörnchen die peanuts
vergraben hat.
.
Der "Ventilator" war eine
dadaistische kölsche Zeitung.
Dada ist das französische Wort
für Steckenpferd.
Ich lieb Dich nicht Du liebst mich nicht.
Da da da
das Rennpferd "Sir Oscar" nach
Macau zu fliegen ?
Der ist viel auf Reisen. Ein
ziemlich großes Schoßhündchen.
Hat mir immer gut gefallen,
wenn er in Frankreich unplatziert
und nicht optimal eingesetzt mitgelaufen
ist. War dann auch wohl in Deutschland.
Racebets hatte das Tier gestern noch
als heute rennenden Langzeitstarter
aufgeführt. Heute wurde dieser Hinweis
von der Seite entfernt. Der Kurs ist
von 16:1 auf 9:1 gefallen. Soll da ein
dickes Ding abgezogen werden?
Hm, der Pudels Kern vermutlich:
In Macau ist Sir Oscar ein 6jähriger Wallach,
beim Oettinger-Rennen ein 4jähriger Hengst,
trainiert von Toni Potters.
Die Welt ist klein, Fettnäpfchen lauern
überall.
Schade, das wär ne Story geworden,
wenn der sich noch platziert hätte...
war ein Jockey.
Er konnte problemlos 50kg in den Sattel bringen.
Einmal auf Tal Fahrt, und ab 16.10 Uhr auch Rennen in Dax.
"Mit Fleiß kann man einiges
erreichen. Ich bin noch nicht
arbeitsmüde wie mancher Kollege.
Jetzt muß es halt zur Sache gehen."
Steht weiter drinne, daß der ehemalige
Jockey erst mit 48Jahren seine
Trainerlizenz erworben hat.
