Sa
20
Feb
2010
Heiße Debatten lösen immer wieder Tatsachen aus, also Dinge, die sich natürlich einer Debatte entziehen. Die neueste Debatte entzündet sich hieran:
Weil, es darf nicht sein, was nicht sein soll. Zwei Dinge geben jedes Mal zu denken; zum einen der Tierschutzgedanke, der bei diesen Gelegenheiten immer diejenigen beschleicht, die das Treiben ansonsten mit frohem Mut betrachten und befördern, ja sogar ihr Auskommen damit bestreiten. Also, entweder man ist aus grundsätzlichen Tierschutzerwägungen gegen den Rennsport (was nachvollziehbar ist), oder man ist es nicht. Aus Anlaß eines Photos, welches ja gerade für Eingeweihte keine besondere Rennsituation wiedergibt, ist da nichts Überraschendes oder Neues, was nunmehr den Tierschutzgedanken ermöglicht. Das sind olle Kamellen, das weiß jeder.
Die andere Besonderheit ist das Gejammere, so was schade dem Ansehen des Rennsports, welches ja bekannter Weise sowieso im Arsch sei. Mal abgesehen von der Frage der Ästhetik, die sich jedes Mal im Einzelfall neu stellt, wieso glauben diese Leute, daß solche Dinge sich nach Fragen der Werbung beurteilen lassen? Die Wirklichkeit ist, wie sie ist, und kein Photoverbot oder Veröffentlichungsverbot ändert daran etwas, ganz abgesehen davon, daß ein solches Verbot bzw. die Unterdrückung dieser Photos natürlich auf Zensur hinausliefe. In die gleiche Kerbe zielen die Kasperiaden angesichts von Berichterstattung über sektschlürfenden Schreckschrauben nebst Stüber in Baden Baden. Auch das ist nicht gestellt, auch das ist die nackte, brutale Wirklichkeit. So ist der Sport, ein Aspekt des ganzen Kaleidoskops.
Das Bild finde ich im Übrigen sehr spannend. Dramatik und Rasanz, Farben und Dynamik. Eine sehr schöne Komposition, eine Kollaboration des Rennsports mit einem guten Photographen.
es ging lediglich um den AWARD und nicht um den
hindernisrennsport an den pranger zu stellen.
für mich ist das foto die nr. 1
na ja. das mit der schönen komposition werden zumindest zwei reiter etwas kritischer sehen ...
